Die Olympischen Disziplinen im Rudern und Schwimmen wurden im Shunyi Water Park im Nordosten Pekings ausgetragen. Die extra dafür angelegten künstlichen Seen werden zum Teil mit Grundwasser aus Brunnen im Umland des Parks versorgt. In Zusammenarbeit mit unserem chinesischen Kooperationspartner BNEAT Co. Ltd. wurde ribeka beauftragt ein Grundwasser Monitoring System für das Umland des Shunyi Water Park zu entwerfen und installieren. Zahlreiche Multi-Parameter Datenlogger wurden in den Brunnen zur Überwachung der Grundwasserqualität und der zeitlichen Entwicklung des Grundwasserstandes installiert. Die Datenlogger wurden mit der neuesten Generation von GPRS Datenübertragungsmodulen ausgerüstet. Das Grundwassermonitoring kann somit in Echtzeit durchgeführt werden, die Daten sind direkt in der Grundwasser Monitoring Software GW-Base® verfügbar. Der technische Support erfolgt über unseren chinesischen Kooperationspartner als auch durch regelmäßige Besuche von ribeka Personal in Peking.
Die Richtlinie zur Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen (2006/32/EG) erfordert Methoden, mit denen die aus Energiedienstleistungen und anderen Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz erreichten Energieeinsparungen, als Beitrag zur Erreichung des Richtziels von 9 Prozent Energieeinsparung bis 2016, evaluiert werden können. Ziel des Projekts war es, die Europäische Kommission durch konkrete Beratung und Ergebnisse bei der Ausarbeitung von Evaluierungsmethoden zu unterstützen. Das beinhaltete die Entwicklung von konkreten Methoden für die Auswertung einzelner Energieeffizienzprogramme, Dienstleistungen und Maßnahmen (meistens Bottom-up-Methoden), sowie von Instrumenten zur Überwachung der Gesamtwirkung aller in einem Mitgliedstaat umgesetzten Maßnahmen (Kombination von Bottom-up und Top-down). Das Wuppertal Institut hat das Projekt koordiniert, an dem 21 internationale Institutionen beteiligt waren. Das Projekt umfasste folgende Arbeitsbausteine: eine Sammlung und vergleichende Analyse von good practice Beispielen bei Erfassungs- und Evaluierungsmethoden, ein Verfahren zur Entwicklung von harmonisierten Bottom-up- und Top-down-Evaluierungsmethoden,die konkrete Entwicklung von 20 Anwendungsbeispielen für Bottom-up- und 15 Anwendungsbeispielen für Top-down-Methoden, jeweils EU-weit anwendbar und soweit möglich harmonisiert, kombinierte Top-down/Benchmarking und Bottom-up Evaluierungsmethoden, um das Erreichen des 9-Prozent-Ziels nachzuweisen, sowohl ex-ante als auch ex-post, fünf Pilotprojekte für die Erprobung von entwickelten Methoden anhand konkreter Programme, Dienstleistungen oder anderer Maßnahmen, einen Vorschlag für die Struktur und Methodik der ersten Energieeffizienz-Aktionspläne, die von den Mitgliedsstaaten eingereicht werden müssen, um die Erfüllung der Richtlinie zu belegen, einen Vorschlag für eine Methodik, die von der Kommission zur Bewertung der eingereichten Pläne und Ergebnisse genutzt werden kann, eine Plattform zum Austausch von Information mit der Kommission und Interessenvertretern und begrenzte Ad-hoc-Beratung. Der Fokus lag auf Bottom-up-Methoden, da das ODYSSEE-Konsortium bereits detaillierte Top-down-Indikatoren entwickelt hat, die nur noch weiterer Anpassung bedurften. Die unmittelbaren Ergebnisse sind (1) ein System von Bottom-up-, Top-down- und integrierten Methoden für die Evaluierung von ungefähr 20 Arten von Energieeffizienztechnologien und/oder förderlicher Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, soweit möglich harmonisiert zwischen den Mitgliedsstaaten; das System ermöglicht es, mindestens 90 Prozent der auf das Ziel anzurechnenden Energieeinsparungen zu berechnen; (2) harmonisierte Inputdaten und Richtgrößen für die Anwendung dieser Evaluierungsmethoden; (3) eine Vorlage und ein Leitfaden für die Mitgliedstaaten für die Energieeffizienz-Aktionspläne; und (4) eine akzeptierte Methode zur Bewertung der Pläne für die Europäische Kommission.
Ziel des Teilprojektes der HKW ist die Realisierung einer intelligenten AutoStromBox für netz- und marktkonformes gesteuertes Laden von Elektrofahrzeuge als Heimladung sowie die Entwicklung flexibler Tarif- und Steuerungsdienste über die etablierte Langwellen-Funkkommunikation und deren Integration in die sMobiliTy-Cloud. Als übergreifendes Ziel steht in dem Projekt die Entwicklung einer wirtschaftlich tragfähigen Lösung zur Integration des Ladens von Elektrofahrzeugen in einem Smart Grid, wobei die wirtschaftliche Tragfähigkeit an einer Refinanzierungszeit kleiner 3 Jahren gemessen werden kann. Entwicklung und Erprobung eines Flexiblen Tarif- und Steuerungsdiensts per Langwelle zur Übertragung lastvariabler Steuersignale oder Fahrstromtarife, wobei eine kombinierte einzel- und gruppenspezifische Einzelgeräteadressierung sichergestellt sein muss. Entwicklung und Erprobung eines cloudintegrierten Sendemanagement, mit Verfahren zur automatischen Telegrammgenerierung und -weiterleitung von verschiedenen Absendern und neuartigem Telegrammpriorisierungskonzept. Entwicklung und Erprobung einer intelligenten AutoStromBox für gesteuertes Laden von Elektrofahrzeugen, mit LW-Empfangstechnologie, kostenoptimierter Steuerung des Ladevorganges unter Berücksichtigung von Tarif- bzw. Steuerungsdaten; Fahrzeugdaten sowie Nutzerwünschen, intelligenter Erfassung von Fahrzeugdaten aus dem Ladeverhalten und abrechnungskonformen Zählpunkt.
Innovative Mobility (IM) plant das kosteneffiziente, sichere, ergonomische und komfortable Einpersonen-Elektroleichtfahrzeug Colibri zusammen mit starken Verbundpartnern als Technologiedemonstrator umzusetzen. Dabei stehen die Nutzbarmachung von Schlüsseltechnologien zur Elektromobilität und die Umsetzung des neuen Fahrzeugkonzeptes im Vordergrund, das im Gegensatz zum Wettbewerb auf einer sehr starken Markt- und Kundenorientierung und nicht auf der Weiterentwicklung bestehender Fahrzeugkonzepte basiert. Das Fahrzeug soll nach diesem F&E Projekt bis zur Serie weiterentwickelt und ab 2014 produziert werden. IM fokussiert sich über das Projektmanagement und das Gesamtfahrzeugkonzept hinaus auf die Einbindung eines innovativen Rahmen- und Sitzkonzeptes sowie auf ein innovatives Steuer- und Bedienkonzept über ein Smartphone mit Schnittstellen zur infrastrukturellen und webbasierten-Einbindung des Fahrzeuges als Voraussetzung für zukünftige Mobilitätsdienste. Durch die erstmalige Umsetzung dieser Technologien im Bereich der E-Mobilität wird im Rahmen eines Gesamtsystemansatzes ein Technologieträger entwickelt, der bzgl. Umwelt & Ökologie, Sicherheit, Fahrdynamik, Reichweite & Energieverbrauch, Nutzungskosten und Nutzungsvielfalt wegbereitend im Automobilbau ist. Die Teilumfänge von IM werden in zeitlich abgegrenzten Arbeitspaketen umgesetzt. Die Projektkontrolle erfolgt über definierte Projektmeilensteine und regelmäßige Abstimmungen. IM übernimmt zudem die Gesamtprojektsteuerung.