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Found 143 results.

Zu erwartender mittlerer höchster Grundwasserstand (zeMHGW) (Umweltatlas)

Zu erwartender mittlerer höchster Grundwasserstand im Urstromtal und Panketal. Er beschreibt den zukünftig zu erwartenden Mittelwert der Jahreshöchstwerte einer langjährigen Ganglinie, wenn keine künstl. Eingriffe erfolgen.

Wasserwirtschaftliches Informationssystem Hydrologie Oberflächenwasser im Land Brandenburg

Der Name der Datenbank Hydrologie OW ist WISKI (Wasserwirtschaftliches Informationssystem der Fa. Kisters). In der Datenbank werden alle Pegelstationen erfasst, für die Daten vorliegen. Erfasst werden Daten, die die Pegelstationen näher beschreiben (Stammdaten), sowie die Messdaten (hier Wasserstände, Durchflüsse, Wassertemperaturen). Mit Hilfe von WISKI sind vielfältige Auswertungen der Messdaten (Aggregierung zu Hauptwerten, Darstellung in Ganglinien, hydrologische Auswertungen) möglich.

Grundwassermonitoringsystem des Landes Brandenburg

Die GCI-GMS Datenbank dient der Vorhaltung hydrochemischer Daten aus Grundwassermessstellen und Brunnen. Diese Daten beinhalten verschiedene anorganischen und organischen Parametern, um entsprechend der Wasserrahmenrichtlinie Bewertungen für die Beurteilung des chemischen Zustandes im Grundwasser vornehmen zu können. Die Daten werden in einer Oracle- Datenbank vorgehalten. Das Programm beinhaltet Stammdaten von Grundwassermessstellen des Landes, Daten Dritter wie Brunnen und Wasserwerke. Im GCI-GMS sind Auswertemechanismen für Ganglinien, Trend- und Flächenbetrachtungen integriert.

Schaffung von grafischen Auswertemodulen für das Ressourcen-Management der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg

Das Grundwasserinformationssystem GERONIMUS der Umweltbehörde Hamburg basiert auf einer ORACLE-Datenbank. Derzeit verwaltet GERONIMUS die Daten von rund 8.000 Messstellen, 1,9 Mio. Wasserständen und mehr als 600.000 Analysedaten des Grundwassers. Dieses Auskunftssystem ermöglicht über das GIS-System Visor einen direkten Zugriff auf alle Grundwasserdaten über die Hamburger Stadtgrundkarte. Aufgabe war die Schaffung von grafischen Auswertemöglichkeiten, d.h. die Entwicklung von Werkzeugen zur Erzeugung von Gleichenplänen, Ganglinien und weiteren Grafiken und Einbindung in thematische Karten. Die Einbindung der Grafikauswertungen in GERONIMUS erfolgt mit den in unserem Haus entwickelten Werkzeugen GeroTools. Diese aus dem Grundwasser-GIS GW-Base bekannten Werkzeuge wurden so angepasst, dass nach der Einbindung in GERONIMUS der direkten Zugriff auf die ORACLE-Datenbank und die anschließende Darstellung der entsprechenden Auswertegrafiken direkt über Visor auf den gewählten Kartenwerken möglich ist. Für jeden Anwender sind über GeroTools umfangreiche hydrogeologische und hydrochemische Auswertungen auf einfache und komfortable Weise möglich.

Ingenieurgeologische Kartierung in Nordrhein-Westfalen - Ingenieurgeologische Karte 1 : 25 000

Die Karten sind fuer die Ballungsgebiete in Nordrhein-Westfalen konzipiert. Sie vermitteln in uebersichtlicher Form einen allgemeinen und grundsaetzlichen Kenntnisstand ueber den Baugrund bis ca. 30 m Tiefe. Zu der Hauptkarte 1 : 25 000 ueber Art und Maechtigkeit der Bodenschichten einer obersten ingenieurgeologischen Einheit mit Darstellung von Auffuellungen, humosen Ablagerungen, staerker verformbaren jungen Schluffen und locker gelagerten Sanden gehoeren ca. 5 vertikale Schnitte mit Darstellung der Schichten bis 30 m Tiefe, hohen und niedrigen Grundwasserstaenden, eine Karte der Quartaerbasis, mehrere Karten 1 : 50 000 der Grundwassergleichen fuer einen zeitlich begrenzten sehr hohen Grundwasserstand und Flurabstand des Grundwassers fuer den gleichen Zeitraum, dazu mehrere Grundwasserganglinien, welche die Aenderungen der Grundwasserstaende ueber die letzten 30 Jahre dokumentieren. Eine Bohrkarte 1 : 50 000 gibt Lage und Aufschlusstiefe aller Bohrungen an, die fuer die Kartenentwuerfe benutzt wurden. Zusaetzlich zeigt eine Graphik die Korngroessenverteilungen und eine Tabelle der bodenmechanischen Kennwerte der dargestellten Schichten. Die Karte bildet eine Grundlage fuer Bauplanungen aller Art, die mit dem Boden in Beruehrung kommen, insbesondere aber auch eine Hilfe fuer die Ausweisung von Bebauungsgebieten, Deponieflaechen, Regenrueckhaltebecken, Abgrabungsflaechen, Grundwasserschutz, Strassentrassen, Feuchtgebiete. Sie laesst die Moeglichkeit des obersten Grundwasserleiters, Flaechen mit sehr hohen und niedrigen Grundwasserstaenden vorteilhaften und unguenstigen Baugrund erkennen.

Grundwasserneubildung in tropischen Gebieten

Aus ausgewaehlten Gewaessersystemen mit Kontrollpegeln wird die Abflussganglinie auf ihren grundwasserbuertigen Anteil ausgewertet. Dabei wird ueberprueft, welche Verfahren geeignet sind. Die Kontrolle erfolgt ueber die Gesamtniederschlagsbilanz in Verbindung mit Verdunstungsberechnungsverfahren.

Anforderungen und Auslegungskriterien fuer die Brennstoffzelle in den Einsatzgebieten Haushalte sowie Kleinverbraucher

Ziel ist es, die Anforderungen und Auslegungskriterien fuer die Brennstoffzelle in den Einsatzgebieten Haushalte und Kleinverbraucher, mit dem Schwerpunkt gewerblicher Bereich, Hotel, zu definieren.

Forschergruppe (FOR) 5288: Schnell und unsichtbar: Zwischenabfluss durch einen interdisziplinären Multi-Standort-Ansatz bezwingen

Forschergruppe (FOR) 5288: Schnell und unsichtbar: Zwischenabfluss durch einen interdisziplinären Multi-Standort-Ansatz bezwingen, Teilprojekt: Koordinationsfonds

Wo und wie werden Hochwässer verursacht? Welche Faktoren kontrollieren die Wasserqualität des Baches bei Ereignissen? Diese Fragen sind für viele Bereiche von Bedeutung, die Ingenieurwissenschaften, den Hochwasserschutz, das Wasser- und Ökosystemmanagement bis hin zur Vorhersage der Auswirkungen des globalen Wandels. In dem gesamten hydrologischen Abflussprozessgefüge, das bei diesen Fragen zugrunde liegt, ist der Zwischenabfluss (SSF), also die schnelle Ereignisreaktion, die durch den lateralen unterirdischen Abfluss ausgelöst wird, der am schwersten erfassbare. Dieser ist ein bedeutsamerer Prozess als allgemein bekannt, da ein grundlegendes Verständnis, das auf systematischen Studien über Skalen und Standorte hinweg basiert, noch fehlt. Nur mit systematischen Untersuchungen, die Funktionsprinzipien aufdecken, wird es möglich sein, unser Prozessverständnis wirklich zu verbessern und methodische Verfahren für seine Bewertung sowohl experimentell als auch modelltechnisch bereitzustellen. In vielen Naturlandschaften spielt SSF eine große Rolle bei der Abflussbildung. Entweder durch direkten Beitrag zum Abfluss im Vorfluter oder durch die Erzeugung von gesättigten Bereichen oder Flächen mit return flow, die über Sättigungsoberflächenabfluss zum Gerinneabfluss beitragen. Daher könnte ein Großteil dessen, was wir als Ereignisreaktion in der Ganglinie sehen, das direkte oder indirekte Ergebnis von SSF sein. Es ist wahrscheinlich, dass der Beitrag von SSF größer ist, als wir allgemein annehmen. Trotzdem, SSF ist schwer fassbar und bisher unzureichend berücksichtigt, da dessen Messung aus verschiedensten Gründen sehr schwierig ist: die Unzugänglichkeit des Untergrundes, die große räumliche Variabilität und Heterogenität, die variablen Quellen und die Tatsache, dass es sich um einen schwellengesteuerten Prozess handelt, der nur bei bestimmten Ereignissen stattfindet. Es ist daher eine systematische Untersuchung des SSF in verschiedenen Landschaften, in denen SSF den dominanten Abflussprozess darstellt, notwendig, über Skalen hinweg und unter Verwendung einer replizierten Auswahl von Ansätzen, einschließlich neuartiger Ansätze. Es folgt eine systematische Bewertung von Methoden und möglichen Proxies sowie ein Modellvergleich, eine Bewertung und Verbesserung. Wir werden uns auf 4 wesentliche Herausforderungen konzentrieren: 1) Entwicklung neuer experimenteller Methoden, 2) Räumliche Muster des SSF, 3) Schwellenwerte und kaskadierende Effekte des SSF, sowie 4) Auswirkungen des SSF.Während Einzelforschungsprojekte einen Teil dieses Puzzles an einem bestimmten Ort untersuchen, bietet diese Forschungseinheit die einzigartige Möglichkeit, diese vielen Puzzleteilen zusammenzufügen. Diese Forschungseinheit wird sich stark auf experimentelle Arbeiten in vier verschiedenen Test-Einzugsgebieten konzentrieren, die dann direkt in eine gemeinsame Modellierungsarbeit einfließen, die wiederum das experimentelle Design in einem iterativen Prozess beeinflusst.

Klimawandel-bedingte Veränderungen der Morphodynamik der Binnenschifffahrtsstraßen

Erarbeitung einer Methodik zur Untersuchung der langfristigen Auswirkungen des Klimawandels auf Morphodynamik, Unterhaltung und Sedimentmanagement der freifließenden Wasserstraßen unter Erhöhung von Belastbarkeit und Nutzwert bisheriger (hydrodynamischer) und zukünftiger (morphodynamischer) Beiträge zum Climate Proofing. Aufgabenstellung und Ziel Der Klimawandel wirkt sich auf alle Bereiche unserer Umwelt aus. So sind auch Flüsse, die als Wasserstraßen einen energieeffizienten Transport durch Binnengüterschiffe ermöglichen und darüber hinaus weitere wichtige Funktionen erfüllen, auf verschiedenste Weise durch den Klimawandel betroffen (Scharf et al. 2022). Die im Zuge des Klimawandels erwarteten Veränderungen im Abflussgeschehen führen dazu, dass die Planung wasserbaulicher Projekte auf Grundlage retrospektiv begründeter Herstellparameter mit zusätzlichen Unsicherheiten verbunden ist. Aufbauend auf BAW (2020) wird im Projekt KliMoBin eine bewertende Methodik bezüglich der Auswirkungen des Klimawandels auf die Morphodynamik der Wasserstraßen untersucht. Bedeutung für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) Mit der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) geht für die WSV der Auftrag zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Klimawandels bei der Maßnahmenplanung einher (WSV-Klimaanpassung). Die Aufgabe der BAW ist es, die WSV in diesem Planungsprozess wissenschaftlich fundiert zu unterstützen. Um in diesem Rahmen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hydro- und Morphodynamik der freifließenden Binnenschifffahrtsstraßen in die Untersuchungen einbeziehen zu können, ist es notwendig, verlässliche und abgestimmte Untersuchungsstrategien zur Verfügung zu haben. Die Erkenntnisse des Projekts KliMoBin und die davon abgeleitete Untersuchungssystematik leisten somit einen Beitrag zum Auftrag der WSV - dem Erhalt einer Klimawandel-robusten Bundeswasserstraße im Sinne der DAS. Untersuchungsmethoden Für die Untersuchungen wurde ein stark abstrahiertes eindimensionales Feststofftransportmodell (1D-FTM) aufgebaut. Es zeichnet sich durch ein einheitliches Sohlgefälle, eine an allen Profilen gleiche Geometrie und eine über die Strecke einheitliche initiale Sohlkornzusammensetzung aus. Diese Reduzierung erleichtert die Bewertung der Untersuchungsergebnisse in Bezug auf eine zu variierende oberstromige Abflussrandbedingung. Das Modell orientiert sich in seinen Kennzahlen am Niederrhein. Es weist ein Sohlgefälle von 0,18 ‰ auf. Die Geometrie der Profile besteht aus einem Doppeltrapezprofil mit einer Streichlinienbreite von 330 m und einer beweglichen Sohle mit einer Breite von 300 m. Der Geschiebetransport wird mit zwei unterschiedlichen Formeln (Transport der Geschiebefraktion < 64 mm nach Toffaleti, > 64 mm nach Meyer-Peter Müller) berechnet. Die initiale Sohlkornzusammensetzung basiert auf einer Schürfprobenkampagne der BAW aus dem Jahr 2020. Der oberstromige Geschiebeeintrag wird abflussabhängig über das komplette Abflussspektrum mittels einer Transport-Abfluss-Beziehung (Referenz: Geschiebemessstelle Königswinter) hinweg gesteuert. Hydraulisch kalibriert wurde über das gesamte Abflussspektrum. Morphologisch kalibriert wurde auf Basis dokumentierter Geschiebetransportraten und beobachteter Flächenerosion vor Beginn der Stabilisierung durch Geschiebezugaben am Niederrhein in Höhe von 1- 1,5 cm/a (Quick et al. 2020). Die oberstromige Randbedingung erfährt durch den Klimawandel eine Veränderung der Abflussmenge und -dynamik. Um die morphodynamische Wirkung dieser veränderten Abflussverhältnisse zu bewerten, sind zunächst Abflussprojektionen (Quelle: DAS Basisdienst) auf Grundlage der kumulierten Wahrscheinlichkeitsverteilung in „nasse“ und „trockene“ Ganglinien unterteilt worden. Verglichen wurden die 16 Abflussganglinien des Antriebsszenarios RCP8.5 („Hochemissionsszenario“) für die ferne Zukunft (2070-2099). (Text gekürzt)

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