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Quantifizierung der Emissionen von industriellen Gasfackeln mittels Sentinel-3 Beobachtungen (GFS3)

Das Vorhaben soll eine Prozessierungskette zur Abschätzung von Verbrennungsraten und Spurengas- und Partikelemissionen von Gasfackeln ('gas flares') aus den Beobachtungen des SLSTR Instrumentes auf den Sentinel-3 Satelliten der europäischen Raumfahrtagentur ESA entwickeln. Die Produkte sollen eine tägliche, globale Abdeckung erreichen, sobald zwei Sentinel-3 Satelliten Beobachtungen liefern. Die für die MODIS und AATSR Instrument bereits existierenden Algorithmen werden kombiniert, um die quantitative 'Fire Radiative Power' (FRP) von Gasfackeln aus den MIR und TIR Kanälen des SLSTR Instrumentes zu berechnen. Ergänzend wird für schwache Gasfackeln ein Algorithmus zur Berechnung von FRP aus dem SWIR Kanal neu entwickelt. Dies wird mithilfe einer Kreuzkalibrierung mit den FRP Beobachtungen der deutschen satellitengestützten BIRD und Fire BIRD Instrumente erreicht. Mithilfe bereits veröffentlichter Konversions- und Emissionskoeffizienten werden anschließend aus FRP die Verbrennungsrate und daraus die Emissionsstärken von Ruß und anderen Spurenstoffen berechnet. Zur Durchführung des Vorhabens werden BIRD und FireBIRD Produkte vom DLR und SLSTR Radianz- und FRP Produkte von der ESA akquiriert. Die Mitarbeit im SLSTR CalVal Team der ESA ermöglicht die Verwendung der jeweils neuesten SLSTR Produkte. Im Gegenzug wird Feedback zur radiometrischen Kalibrierung von SLSTR geliefert. Die berechneten Emissionen und Algorithmen werden dem Copernicus Atmosphärendienst (CAMS) zur Verfügung gestellt.

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