<p> <p>Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass die CO₂-Bepreisung allein nicht ausreichen wird, damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Stattdessen ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, der die Lenkungswirkung von Energiepreisen mit dem Ausbau öffentlicher Infrastrukturen und der Förderung von Klimaschutztechnologien kombiniert.</p> </p><p>Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass die CO₂-Bepreisung allein nicht ausreichen wird, damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Stattdessen ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich, der die Lenkungswirkung von Energiepreisen mit dem Ausbau öffentlicher Infrastrukturen und der Förderung von Klimaschutztechnologien kombiniert.</p><p> <p>Die deutschen Klimaziele können nur durch den kombinierten Einsatz verschiedener energie- und klimapolitischer Instrumente erreicht werden. Dies sind zentrale Ergebnisse einer neuen Studie, die das Öko-Institut zusammen mit dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung und Professor Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin im Auftrag des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> vorgelegt hat. Die Studie untersucht mit Hilfe empirischer Daten und Modell-Analysen, wie sich die Energienachfrage bei steigenden Preisen verändert.</p> <p>Die Studie hebt hervor, dass Energie- und Strompreise sowie staatlich bestimmte Preisbestandteile wie Steuern und Netzentgelte erhebliches Potenzial bieten, Energieeinsparungen zu fördern und Treibhausgasemissionen zu senken. Besonders in den energieintensiven Sektoren Gebäude, Verkehr und Industrie können diese Maßnahmen eine signifikante Wirkung entfalten. Gleichzeitig betonen die Forschenden die Notwendigkeit, die negative Auswirkungen hoher Energiepreise auf einkommensschwache Haushalte abzumildern.</p> Beispiel Wärmepumpe <p>Ein konkretes Beispiel aus der Studie verdeutlicht das Potenzial dieses Ansatzes: Wärmepumpen mit flexiblen Stromtarifen können wirtschaftlich konkurrenzfähig zu Erdgasheizungen sein. Für ein Einfamilienhaus liegen die jährlichen Gesamtkosten einer Wärmepumpe mit flexiblem Tarif bei 5.090 Euro, während eine Gas-Brennwert-Anlage mit 5.224 Euro zu Buche schlägt. Viele private Haushalte achten weniger auf die Gesamtkosten, sondern besonders auf die Anschaffungskosten der Heizungsanlage. Diese werden gegenüber zukünftigen Kosten im Betrieb häufig überbewertet. Das hat auch damit zu tun, dass Menschen oft kurzfristig handeln. Um den Markthochlauf von Wärmepumpen zu beschleunigen, empfiehlt die Studie eine Reihe politischer Maßnahmen, darunter die Senkung der Anschaffungskosten, eine einkommensgestaffelte Förderung und die kontinuierliche Beobachtung des Verhältnisses von Strom- und Gaspreisen. Denn ob sich eine Wärmepumpe im Vergleich zur Erdgasheizung wirklich lohnt, hängt nicht nur vom Strompreis, sondern auch vom Erdgaspreis ab. Im Falle einer ungünstigen Entwicklung sollte der Staat aktiv gegensteuern, z.B. durch niedrige Mehrwertsteuern für Strom mit flexiblen Stromtarifen. </p> <p>Die Forschenden kommen zu dem Schluss, dass effektiver <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> mehr erfordert als nur <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/co2">CO2</a>-Bepreisung. Sie empfehlen der Bundesregierung, verschiedene preisliche Hebel zu nutzen. So sollte die Ausgestaltung der staatlich bestimmten Bestandteile von Energie- und Strompreisen reformiert werden. Zu diesen Preisbestandteilen gehören beispielsweise Steuern und/ oder Netzentgelte. Flankierend sollte die Bundesregierung Infrastrukturen ausbauen und gezielte Hilfen für einkommensschwache Haushalte bereitstellen. Dieser umfassende Ansatz verspricht, die Klimaziele Deutschlands erreichbar zu machen und gleichzeitig soziale Härten zu vermeiden.</p> </p><p>Informationen für...</p>
Die Studie soll den Beitrag von CO2- und Energiepreisen zum Klimaschutz in der Industrie ermitteln. Dazu wird ein gesamtwirtschaftliche Modell (PANTA RHEI) verwendet, das Energieverbrauch und Emissionen verschiedener Industriesektoren im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklung abbildet. In PANTA RHEI werden verschiedene Szenarien modelliert.Bei mittleren Elastizitäten reicht eine Emissionsminderung von 20 Mt CO2 nicht aus, um das Sektorziel für die Industrie zu erreichen. Die Stellschrauben jenseits der CO2-Preise, insbesondere die staatlichen Komponenten der Strom- und Gaspreise für die Industrie, tragen nur begrenzt zur CO2-Minderung bei.Die begrenzten Effekte lassen sich mit den bestehenden, starken Pfadabhängigkeiten im Industriesektor erklären. Politische Maßnahmen und Investitionen in erste Anlagen können diese Hürden überwinden.
<p> <p>Um auf die aktuelle Energiekrise zu reagieren, hat das Umweltbundesamt einen Policy Brief mit konkreten Politikempfehlungen zum Einsparen fossiler Energien und für mehr Energieeffizienz veröffentlicht. Das Kurzpapier enthält 13 konkrete Vorschläge, die sektorübergreifend sowie im Verkehrs- und Gebäudesektor wirken und die Energiesicherheit in Deutschland stärken.</p> </p><p>Um auf die aktuelle Energiekrise zu reagieren, hat das Umweltbundesamt einen Policy Brief mit konkreten Politikempfehlungen zum Einsparen fossiler Energien und für mehr Energieeffizienz veröffentlicht. Das Kurzpapier enthält 13 konkrete Vorschläge, die sektorübergreifend sowie im Verkehrs- und Gebäudesektor wirken und die Energiesicherheit in Deutschland stärken.</p><p> <p>Die aktuelle Energiekrise 2026 trifft Deutschland anders als im Jahr 2022, aber nicht minder deutlich. Während die Energiekrise 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine vor allem durch unterbrochene Gaslieferungen und stark steigende Gaspreise geprägt war, trifft die aktuelle Energiekrise besonders Haushalte, Unternehmen und Institutionen, die fossile Brenn- und Kraftstoffe wie Benzin, Diesel und Heizöl nutzen. Besonders stark von fossiler Energie abhängig sind der Verkehrssektor mit einem Anteil von 92 Prozent und die privaten Haushalte mit einem Anteil von 70 Prozent im Jahr 2025.</p> <p>Entsprechend sind beide Sektoren in besonderem Maße von hohen Preisen durch internationale Krisen betroffen (vgl. Abbildung 1). Denn Deutschland ist bei fossilen Primärenergieträgern im hohen Maße abhängig von Importen: Bei Öl liegt die Importabhängigkeit bei 98 Prozent, bei Gas bei 95 Prozent. Der Verbrauch hat sich im letzten Jahrzehnt kaum verändert. Im Jahr 2025 betrug der Anteil der Mineralöle am Endenergiemix etwa 36 Prozent, der des fossilen Gases etwa 24 Prozent. </p> Energiesparen, Energieeffizienz und Energiewende als Strategien aus der „Fossilkrise“, die Betroffene auch finanziell entlastet <p>Um den hohen Verbrauch fossiler Energien zu beenden ist sowohl seitens der Bundesregierung als auch der Unternehmen und Bevölkerung entschlossenes Handeln beim Energiesparen und bei der Energiewende hin zu erneuerbaren Energien notwendig. Als unmittelbare Reaktion auf die Energiekrise hilft es insbesondere, Energie effizient einzusetzen, und, wo möglich, Energie zu sparen. Der neue Policy Brief des Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/energiekrise-2026-energieeffizienz-energiesparen">Mit Energieeffizienz und Energiesparen aus der fossilen Abhängigkeit</a>“ wirft den Fokus auf die Nachfrageseite im Energiesystem und listet 13 Politikempfehlungen auf, die sowohl kurzfristig die Folgen der Energiekrise mindern, als auch mittelfristig die Transformation zu mehr Energieunabhängigkeit unterstützen. Damit wird die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/resilienz">Resilienz</a> gegenüber künftigen Energiekrisen erhöht. Die Vorschläge können auch zu einer deutlichen finanziellen Entlastung von Privathaushalten, Unternehmen und Institutionen führen.</p> Lehren aus der Energiekrise 2022/2023 <p>Energieeffizienz, Energiesparen und der Wechsel weg von fossilen Brennstoffen hin zu heimischen erneuerbaren Energieträgern reduzieren die Energieabhängigkeit vom Ausland und erhöhen die Energiesicherheit in Deutschland. Dass der Energieverbrauch kurzfristig gemindert werden kann, zeigt der Umgang mit der Energiekrise 2022. Durch eine gelungene politische Rahmensetzung und individuelle Einsparbemühungen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ex-post-evaluation-der-energieverbrauchsminderung">konnte der Endenergieverbrauch 2022 und 2023 erstmals zwei Jahre in Folge spürbar gesenkt werden</a>.</p> Beispiel Tempolimit <p>Eine der Empfehlungen des Politikpapiers für den Verkehrsbereich zielt darauf ab, den Kraftstoffverbrauch durch Geschwindigkeitsreduktion auf allen Straßen zu senken. Mit steigender Geschwindigkeit erhöhen sich Fahrwiderstand und Verbrauch erheblich. Eine Studie im Auftrag des UBA zeigt, dass ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen und 80 km/h außerorts pro Jahr rund 2.751 Millionen Liter Kraftstoff einsparen würde. Darüber hinaus könnte die flächendeckende Einführung von Tempo 30 innerorts den regionalen Verbrauch um bis zu fünf Prozent senken. Neben der Einsparung verbessert Tempo 30 die Verkehrssicherheit, den Lärmschutz sowie die Luftreinhaltung und fördert Fuß- und Radverkehr sowie die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.</p> Beispiel Heizungsmarkt <p>Auch für den Gebäudebereich enthält das Politikpapier konkrete Empfehlungen, etwa zur besseren Orientierung und Finanzierung im Heizungsmarkt. Obwohl die geplanten neuen gesetzlichen Grundlagen einen stärkeren Fokus auf biogene Brennstoffe legen, bleiben Wärmepumpen die Schlüsseltechnik. Aktuell bestehen teilweise unklare Rahmenbedingungen, zum Beispiel über die zukünftige Höhe des CO₂-Preises. Daher empfiehlt das UBA, zumindest wo möglich für mehr Klarheit und Orientierung zu sorgen und beispielsweise transparente Ausbauziele zu definieren, die aufzeigen, mit welchen Anteilen verschiedene Heiztechnologien zu einem sinnvollen Gesamtbild und damit zum Gelingen der Energiewende im Gebäudebestand beitragen sollen. Das bietet den Marktakteuren Orientierung und ermöglicht es der Politik, gezielt zu steuern und bei Bedarf nachzusteuern.</p> <p>Außerdem sollte die einkommensabhängige Förderung differenzierter werden, um die Anschaffungskosten für finanzschwache Haushalte finanzierbarer zu machen. Das UBA empfiehlt zudem, einen Förderschwerpunkt für Wärmepumpen in Mehrfamilienhäusern zu initiieren, um den Markthochlauf in diesem Segment mit Praxis-Beispielen zu verstärken.</p> <p>Weitere Einzelheiten zu allen 13 Politikempfehlungen sowie vertiefende Informationen zur Umsetzung finden sich im vollständigen Policy Brief „Mit Energieeffizienz und Energiesparen aus der fossilen Abhängigkeit".</p> </p><p>Informationen für...</p>
Mehr Energieeffizienz und Energiesparen schützen in der Energiekrise vor hohen Preisen und unterstützen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen: Die aktuelle Energiekrise 2026 wirkt anders als im Jahr 2022, aber nicht minder deutlich. Während die Energiekrise 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine vor allem durch unterbrochene Gaslieferungen und stark steigende Gaspreis geprägt war, trifft die aktuelle Energiekrise insbesondere Nutzende von fossilen Kraftstoffen im Verkehr, in Haushalten und Unternehmen. Mit Anteilen von 92 bzw. 70 Prozent im Jahr 2025 ist die Abhängigkeit von fossiler Energie sowohl im Verkehrssektor als auch in privaten Haushalten besonders hoch. Entsprechend sind beide Sektoren in besonderem Maße von hohen Preisen betroffen. Dies erinnert eindringlich daran, den hohen Verbrauch fossiler Energien zu beenden. Dafür ist sowohl seitens der Bundesregierung als auch der Bevölkerung entschlossenes Handeln notwendig. Als unmittelbare Reaktion auf die Energiekrise hilft es insbesondere, Energie effizient einzusetzen, und, wo möglich, Energie zu sparen. Dieser Policy Brief wirft den Fokus auf die Nachfrageseite im Energiesystem und listet 13 Politikempfehlungen auf, die sowohl kurzfristig die Folgen der Energiekrise mindern, als auch mittelfristig die Transformation zu mehr Energieunabhängigkeit unterstützen. Damit wird die Resilienz gegenüber künftigen Energiekrisen erhöht. Die Vorschläge können auch zu einer deutlichen finanziellen Entlastung bei privaten Haushalten führen, wie eine erste Kostenschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt. Veröffentlicht in Fact Sheet.
Die Wärmewende beschreibt den Wechsel von fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Kohle hin zu klimafreundlichen Heizsystemen. Ziel ist es, den CO₂-Ausstoß zu senken und die Wärmeversorgung von Gebäuden nachhaltig, zukunftssicher und unabhängiger von importierten Energieträgern zu gestalten. Dazu werden erneuerbare Energiequellen wie die Sonnenenergie, die Erdwärme, die Luft als Energiequelle und die natürliche Wärme des Wassers genutzt und in effizienten Technologien wie Wärmepumpen und Solarkollektoren eingesetzt. Auch eine gute Gebäudedämmung und eine optimal eingestellt Heizungsanlage tragen dazu bei, den Energieverbrauch zu reduzieren. Die Wärmewende ist für Berlin besonders wichtig, da der Gebäude- und Wärmesektor für etwa 40 Prozent der CO₂-Emissionen der Stadt verantwortlich ist. Derzeit werden über 90 Prozent der Wärme noch mit fossilen Energieträgern wie Gas, Öl und Kohle erzeugt. Das belastet das Klima und macht die Energieversorgung abhängig von Importen und schwankenden Preisen. Um die Berliner Klimaschutzziele bis 2045 und mehr Unabhängigkeit von Energieimporten zu erreichen, muss die Wärmeversorgung schrittweise auf klimafreundliche Alternativen umgestellt werden. Die gesamtstädtische Wärmeplanung gibt dabei Orientierung, indem sie für jedes Stadtgebiet aufzeigt, welche Möglichkeiten der Wärmeversorgung bestehen und geeignet sind. Die Wärmewende soll dazu beitragen: unabhängiger von Gas und Öl zu werden Energie langfristig sicherer und bezahlbarer zu machen saubere Luft in Berlin zu fördern und den CO₂-Ausstoß zu senken erneuerbare Energien stärker zu nutzen das Klima zu schützen Gebäude energieeffizienter zu machen und Wärmeverluste zu verringern Die Wärmewende betrifft viele Akteure: private Haushalte Vermieterinnen und Vermieter Mieterinnen und Mieter Unternehmen Energieversorger Politik und Verwaltung Die Umstellung kostet zunächst Geld und braucht Zeit. Langfristig soll die Wärmeversorgung dadurch klimafreundlicher, kostengünstiger und sicherer werden. Die Wärmewende bringt nicht nur Veränderungen mit sich, sondern auch konkrete Vorteile im Alltag: Verbesserung der Lebensqualität durch moderne und saubere Wärmelösungen Entlastung des Geldbeutels, da erneuerbare Energien unabhängiger von schwankenden Öl- und Gaspreisen machen Steigerung des Wohn- und Immobilienwerts, da energetische Sanierungen die Heizkosten senken Gemeinsame Verantwortung, da die Wärmewende ein gesellschaftliches Projekt ist und wir so die Wärmeversorgung für die Zukunft sichern
Die Studie soll den Beitrag von CO2- und Energiepreisen zum Klimaschutz in der Industrie ermitteln. Dazu wird ein gesamtwirtschaftliche Modell (PANTA RHEI) verwendet, das Energieverbrauch und Emissionen verschiedener Industriesektoren im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklung abbildet. In PANTA RHEI werden verschiedene Szenarien modelliert. Bei mittleren Elastizitäten reicht eine Emissionsminderung von 20 Mt CO2 nicht aus, um das Sektorziel für die Industrie zu erreichen. Die Stellschrauben jenseits der CO2-Preise, insbesondere die staatlichen Komponenten der Strom- und Gaspreise für die Industrie, tragen nur begrenzt zur CO2-Minderung bei. Die begrenzten Effekte lassen sich mit den bestehenden, starken Pfadabhängigkeiten im Industriesektor erklären. Politische Maßnahmen und Investitionen in erste Anlagen können diese Hürden überwinden. Veröffentlicht in Climate Change | 20/2025.
Mehr Energieeffizienz und Energiesparen schützen in der Energiekrise vor hohen Preisen und unterstützen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen: Die aktuelle Energiekrise 2026 wirkt anders als im Jahr 2022, aber nicht minder deutlich. Während die Energiekrise 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine vor allem durch unterbrochene Gaslieferungen und stark steigende Gaspreis geprägt war, trifft die aktuelle Energiekrise insbesondere Nutzende von fossilen Kraftstoffen im Verkehr, in Haushalten und Unternehmen. Mit Anteilen von 92 bzw. 70 Prozent im Jahr 2025 ist die Abhängigkeit von fossiler Energie sowohl im Verkehrssektor als auch in privaten Haushalten besonders hoch. Entsprechend sind beide Sektoren in besonderem Maße von hohen Preisen betroffen.Dies erinnert eindringlich daran, den hohen Verbrauch fossiler Energien zu beenden. Dafür ist sowohl seitens der Bundesregierung als auch der Bevölkerung entschlossenes Handeln notwendig. Als unmittelbare Reaktion auf die Energiekrise hilft es insbesondere, Energie effizient einzusetzen, und, wo möglich, Energie zu sparen. Dieser Policy Brief wirft den Fokus auf die Nachfrageseite im Energiesystem und listet 13 Politikempfehlungen auf, die sowohl kurzfristig die Folgen der Energiekrise mindern, als auch mittelfristig die Transformation zu mehr Energieunabhängigkeit unterstützen. Damit wird die Resilienz gegenüber künftigen Energiekrisen erhöht. Die Vorschläge können auch zu einer deutlichen finanziellen Entlastung bei privaten Haushalten führen, wie eine erste Kostenschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 36 |
| Land | 5 |
| Weitere | 3 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 5 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 12 |
| Text | 23 |
| unbekannt | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 30 |
| Offen | 14 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 44 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 8 |
| Datei | 4 |
| Dokument | 8 |
| Keine | 22 |
| Webseite | 19 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 33 |
| Lebewesen und Lebensräume | 33 |
| Luft | 31 |
| Mensch und Umwelt | 44 |
| Wasser | 25 |
| Weitere | 42 |