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Found 64 results.

Mesoskalige Alpine Klimatologie mit VERA (VERACLIM)

Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, eine Klimatologie für den Alpenraum zu erstellen, deren räumliche und zeitliche Auflösung bisherige klimatologische Untersuchungen im Alpenraum übertrifft. Im Vordergrund stand die Erforschung von Phänomenen wie z.B. Hitzetiefs und Kältehochs, starke Druckunterschiede über den Alpen während Föhnwetterlagen, Um- bzw. Überströmung der Alpen, die mittlere Verteilung der Temperatur zu jeder beliebigen Tages- und Jahreszeit, aber auch die mittleren Windverhältnisse im Bereich der Alpen. Die klimatologischen Untersuchungen basieren auf Temperatur-, Druck- und Windanalysen bei einer zeitlichen Auflösung von 3 Stunden, die für einen Zeitraum von 22 Jahren berechnet wurden. Das dabei verwendete Analysesystem wurde in den letzten Jahren am Institut für Meteorologie und Geophysik der Universität Wien entwickelt. Die Eingangsdaten stammen vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW). Im Laufe dieses Projekts konnte die typische Druckverteilung über den Alpen bei ausgeprägten Hitzetiefs bzw. Kältehochs bestimmt werden. Es zeigte sich auch, dass Nordstau-Situationen in den Alpen etwa zwei- bis dreimal häufiger vorkommen als Südstau-Situationen. Die mittlere Verteilung der Temperatur der Niederungen wurde für jeweils 10 Tage im Jahr berechnet und als Temperaturkarte dargestellt. Der so entstandene Kartensatz wurde als Klimaatlas veröffentlicht und eignet sich gut für Vergleiche der aktuellen Temperaturverteilung mit der mittleren Temperaturverteilung der Periode 1980-2001. Im Rahmen der Untersuchung von thermisch ausgelösten Luftströmungen im unmittelbaren Bereich der Alpen ('Alpine Pumping') konnte Intensität und der zeitliche Verlauf dargestellt werden. Es wurde auch für jeden der 2752 Gitterpunkte des untersuchten Gebietes eine klimatologische Untersuchung der Windstärken und Windrichtungen erstellt. Die Ergebnisse dieses Projekts sind nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Erforschung des alpinen Klimas, sondern finden auch Anwendungsmöglichkeiten in Tourismus und Wirtschaft.

Response der Alpen auf atlantische Klimawechsel in MIS 3

Unser Projekt erforscht das Paläoklima-Archive der Bändertone, die in einem ehemaligen fjordähnlichen See im österreichischen Inntal entstanden sind. Solche Ablagerungen sind eine große Seltenheit in den Alpen und dokumentieren eine Periode gewaltiger Klima-Instabilität zwischen 59.000 und 28.000 Jahre vor heute, deren Spuren - unter dem Namen Dansgaard-Oeschger Ereignisse - im grönlandischen Eis und in Sedimentproben des Atlantiks detektiert wurden. Ihr Impakt auf das damalige Klima und die Umwelt in den Alpen ist jedoch kaum bekannt und bildet das Hauptziel dieses Forschungsprojektes. Herzstück der Untersuchungen ist ein vor kurzem erbohrter 150 m langer Sedimentkern der Bändertone sowie zwei geplante benachbarte Kerne, mit denen die gesamte ehemalige Seefüllung erfasst werden kann. Diese Proben werden mit hochmodernen Methoden analysiert, um zeitlich gut datierte qualitative wie quantitative Proxy-Daten der Temperatur, Primärproduktion, Vegetation und Hydrologie dieses Sees und seines Einzugsgebietes mit jährlicher und z.T. sogar jahreszeitlicher Auflösung zu erheben. Diese Informationen stellen entscheidende Fakten dar um regionale Modelle dieser abrupten Klimaänderungen zu validieren, und den Einfluss von Änderungen der Tiefenwasserströmungen im Atlantik auf das Alpenklima zu erfassen.

Masterplan Wasserversorgung 2040

Masterplan Wasserversorgung 2040 – Saarland rüstet sich für die Zukunft Trinkwasserversorgung im Saarland muss langfristig sichergestellt werden Politik und Verbände rufen Masterplan Wasserversorgung 2040 ins Leben Masterplan definiert Leitfaden – die „Gute wasserfachliche Praxis“ Wahrung des hohen Qualitätsstandards der Wasserversorgung nicht zum Nulltarif möglich Mit dem Ziel, die saarländische Trinkwasserversorgung in Zukunft nachhaltig sicherzustellen, haben Politik und Verbände den Masterplan „Zukunftssichere Wasserversorgung im Saarland 2040“ hervorgebracht. Für die saarländischen Wasserversorgungsunternehmen (WVU) ist das jetzt in Saarbrücken vorgestellte Dokument die Chance, die Zukunft der Wasserversorgung an der Saar aktiv in Eigenregie zu gestalten und abzusichern. Für Verbraucher hingegen bedeutet der betriebswirtschaftliche Ansatz seiner zahlreichen Handlungsempfehlungen, dass die Wahrung der hohen Wasser-Qualitätsstandards hierzulande angesichts veränderter Rahmenbedingungen und dringend erforderlicher Investitionen in die Wasserinfrastruktur perspektivisch auch bezahlbar bleibt. Zahlreiche Anlagen und Leitungen der Wasserversorgung in Deutschland werden altersbedingt in den nächsten Jahren an das Ende ihrer technischen Standardnutzungsdauer kommen. Und neben einer in die Jahre gekommenen Wasserinfrastruktur drängt der unleugbare Klimawandel mit merklichen Auswirkungen die Wasserwirtschaft zum Handeln. Die Herausforderungen Auch das Saarland bleibt von lang anhaltenden Trockenperioden sowie von Hitzerekorden, der Zunahme heißer Tage pro Jahr und heißer Sommer in Folge nicht verschont. Und während die fachlichen und gesetzlichen Anforderungen an die Wasserversorgung gestiegen sind, erhöhen über den Klimawandel hinaus auch Entwicklungen wie die Urbanisierung, der demografische Wandel und ein Strukturwandel in der Landwirtschaft den Druck auf unsere Wasserressourcen. Hinzu kommen zunehmende Nutzungskonkurrenzen und -konflikte durch Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsinteressen. Trinkwasserversorgung ist Daseinsvorsorge „Wasser ist ein lebenswichtiges Gut, das geschützt werden muss“, postuliert Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes. „Durch die klimabedingt gewachsenen Herausforderungen gehören die Verfügbarkeit von ausreichenden Trinkwassermengen für die saarländische Bevölkerung und die Sicherung einer stabilen Wasserversorgung für unsere Industrie, Wirtschaft und Landwirtschaft zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben.“ „Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss“, heißt es ferner in der Präambel der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die die herausgehobene gesellschaftliche Bedeutung des Wassers unterstreicht [Richtline 2000/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates]. Als ein lebensnotwendiges, unentbehrliches Gut, kann Wasser nicht ersetzt werden. So betrachtet auch der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) die Grundversorgung mit Trinkwasser als Lebensmittel Nummer eins als die zentrale gesellschaftliche und generationenübergreifende Aufgabe im Sinne der Daseinsvorsorge. Der Masterplan Vor dieser Kulisse entstand im Saarland im Jahr 2018 in intensiver und kollegialer Zusammenarbeit der Landesministerien für Umwelt, für Wirtschaft, Gesundheit und des Inneren mit dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) sowie den Landesgruppen des DVGW, dem Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) und dem Verband der Energie- und Wasserwirtschaft des Saarlandes e. V. (VEWSaar) zunächst ein Letter of Intent im engen Schulterschluss mit den WVU an der Saar. In der Folge haben die aquabench GmbH und das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH über zweieinhalb Jahre hinweg gemeinsam mit allen Protagonisten den nun vorliegenden Masterplan „Zukunftssichere Wasserversorgung im Saarland 2040“ erarbeitet. Die Orientierung Das Ergebnis bündelt die technologischen Fakten und wissenschaftlichen Grundlagen, die alle Akteure der saarländischen Wasserwirtschaft in die Lage versetzen, valide Maßnahmen zu identifizieren und zu ergreifen, die heute erforderlich sind, um die Wasserversorgung von morgen qualitativ und quantitativ langfristig und nachhaltig, das heißt auch unter ökologischen Gesichtspunkten klimafreundlich sicherzustellen. Dabei ist der Masterplan präzise auf die jeweiligen hydrogeologischen Besonderheiten aller Wassergewinnungsgebiete des Saarlandes ausgerichtet. Ferner berücksichtigt das Werk jene veränderten Rahmenbedingungen, die mit dem Klimawandel verbunden sind, aber auch erkennbare Entwicklungen in puncto Demografie oder Wasserbedarfe und sogar den wachsenden Fachkräftemangel. Mit dem übergeordneten Ziel, die Versorgung der saarländischen Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser im Sinne einer nachhaltigen Grundwasser-Bewirtschaftung auf lange Sicht weiterzuentwickeln, adressiert der Masterplan in erster Linie saarländische WVU und Wasserbehörden. Ebenso richtet er sich an Städte und Gemeinden, die kommunale Wasserkonzepte entwickeln. Durch seinen ganzheitlichen Ansatz zeigt der Masterplan, etwa durch Digitalisierung und Standardisierung oder seine Empfehlungen in Richtung interkommunaler Kooperationen einzelner WVU, neue Möglichkeiten, Synergien bei der Sanierung bzw. dem Neubau der Wasser-Infrastruktur zu nutzen, um die erforderlichen Investitionen möglichst niedrig zu halten. Empfehlung – neue Kooperationen und Synergien Nach Ergebnissen und Lösungsstrategien des Masterplans wird beispielsweise eine noch intensivere Zusammenarbeit und Vernetzung der WVU untereinander notwendig werden, um künftig temporäre und punktuelle Spitzenverbräuche (Peaks) besser und wirtschaftlicher kompensieren zu können, indem sich benachbarte Versorger „gegenseitig aushelfen“. Hier spricht der Plan konkret von „Verbundsystemen zur gegenseitigen Besicherung in der Wasserwirtschaft“. Durch die vorhandenen Strukturen und die von vornherein gute, für das Saarland typische Vernetzung, sind die Voraussetzungen hierfür gegeben. „Im Unterschied zu vielen kleinteiligen Insellösungen macht der Masterplan deutlich, wie viel Potenzial in ei­ner stärkeren Vernetzung der saarländischen WVU untereinander, dem Teilen von Know-how, Engagement und Materialien, schlummert“, weiß Dr. Hanno Dornseifer, Vorstandsvorsitzender des VEWSaar. „Best Practices in diesem Kontext helfen den WVU zudem, ihre Prozesse angesichts neuer Herausforderungen schneller und effizienter zu optimieren.“ Der Masterplan evaluiert Maßnahmen aus der Vergangenheit wie das ÖWAV (Ökologische Wasserversorgungskonzept Saar von 1996), analysiert die Ist-Situation der saarländischen Wasserversorgungslandschaft und definiert schließlich die notwendigen Handlungsempfehlungen in technischer und betriebswirtschaftlicher sowie in struktureller und personeller Hinsicht. Konkret beschreibt er mit Blick auf seine Empfehlungen für die WVU die relevanten Parameter der einzelnen Wassergewinnungsgebiete. Dabei umfassen die zugrunde gelegten Erhebungen das nutzbare und zukünftig zur Verfügung stehende Grundwasserdargebot inklusive Grundwasserneubildung, die Leistungsfähigkeit der bestehenden Infrastruktur (Status quo von Brunnen, Aufbereitung, Transport und Speicherung) sowie Hochrechnungen der zukünftigen Trinkwasserbedarfe im Kontext von Faktoren wie Klimawandel, Demografie oder Urbanisierung. Leitfaden – die „Gute wasserfachliche Praxis“ An der Erstellung des Masterplans Wasserversorgung 2040 waren strukturell fünf sog. Themenkreise beteiligt, die sich um die Evaluierung des Ökologischen Wasserversorgungskonzeptes Saar (ÖWAV 1996), um Kennzahlen und die Ist-Situation der Unternehmen, Herausforderungen und notwendige Antworten sowie kaufmännische Fragestellungen und Managementsysteme drehten. In Summe sind alle daraus abgeleiteten Erkenntnisse in die Definition des Leitfadens der „Guten wasserfachlichen Praxis“, der für die saarländischen Wasserversorgungsunternehmen verpflichtend werden soll, eingeflossen. Dieser liefert die wasserwirtschaftlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Leitlinien für eine nachhaltige Wasserversorgung. Darauf aufbauend wird mit Zukunftsszenarien bis 2040 der jeweils zu erwartende Handlungsbedarf abgeleitet. Grundwasserneubildung Die Grundwasserneubildung, ein zentraler Bestandteil des Masterplans, gehört im Saarland insofern zu den bedeutendsten wasserwirtschaftlichen Kenngrößen, als Grundwasser hier die wichtigste Trinkwasserquelle ist. Ergebnisse der Untersuchungen, die aus dem Masterplan hervorgehen, zeigen, dass das Saarland in dieser Beziehung die vergleichsweise komfortabelste Position unter allen Bundesländern in Deutschland einnimmt. Im Vergleich zu den Jahren 1961 - 1990 gehen die Experten in der aktuellen Periode von 1991 - 2020 von einer rechnerisch um circa 5,9 % marginal geringeren Neubildung aus. Grundsätzlich wird daher zukünftig aus Vorsorgegründen eine mögliche Abnahme von 10 % bei den Grundwasserneubildungsdaten des ÖWAV für die nächsten Jahrzehnte veranschlagt. „Mit dem Masterplan setzt das Saarland deutschlandweit frühzeitig Maßstäbe in puncto Zukunftssicherheit seiner Wasserversorgung“, erklärt Dr. Ralf Levacher, Landesgruppenvorsitzender des VKU Saarland. „Angesichts der großen und vielschichtigen Herausforderungen gilt es jedoch jetzt, sich nicht auf dem Erreichtem auszuruhen, sondern in einem ständigen Verbesserungsprozess dieses existenzielle Element der Daseinsvorsorge auch in den kommenden Jahrzehnten sicherzustellen. Dies bedarf weiterer erheblicher Anstrengungen und wird auch eine Menge zusätzlicher Investitionen erfordern“, gibt der Manager zu bedenken. „Dies leisten zu können und dabei den Wasserbezug für die saarländischen Verbraucher bezahlbar zu erhalten, wird dabei eine besondere Herausforderung sein und möglicherweise die eine oder andere strukturelle Veränderung erforderlich machen.“ Wasserpreis für die Endkunden Den hohen Qualitätsstandard der Wasserversorgung in Deutschland unter schwierigeren Rahmenbedingungen zu halten, wird nicht zu Nulltarif möglich sein. Hier stellen Ansatz und Systematik des Masterplans für das Saarland sicher, dass flächendeckend alle Einsparpotenziale auch genutzt und umgesetzt werden. Folgende abschließende Betrachtung verdeutlicht besonders gut den Status quo und die reale Verhältnismäßigkeit vor dem Hintergrund der Dimension der Herausforderungen, denen sich die Wasserwirtschaft an der Saar gegenübersieht: Derzeit kostet der Liter Trinkwasser im Saarland durchschnittlich 0,0025 Euro (ein Viertel Cent). Das sind bei einem Durchschnittsverbrauch von circa 47.000 Litern pro Person und Jahr circa 117,50 Euro jährlich. Sollte der durchschnittliche Wasserpreis z.B. um ein Drittel steigen, liegen wir hier bei einem Mehraufwand von circa 40,10 Euro pro Person und Jahr. Das sind ungefähr 11 Cent pro Person und Tag.

JuniperCA - Bilanzierung und Optimierung der multifunktionalen Bewirtschaftung von zentralasiatischen Wacholderwäldern, JuniperCA - Bilanzierung und Optimierung der multifunktionalen Bewirtschaftung von zentralasiatischen Wacholderwäldern

Mit mehr als 4.000 verschiedenen Arten gilt das Pamiro-Alai-System als einer der Biodiversitätshotspots weltweit. In diesem Zusammenhang spielen vor allem die Waldökosysteme und innerhalb dieser die in den Bergregionen Zentralasiens dominierenden Wacholderwälder eine herausragende Rolle. Seit dem beginnenden 20. Jahrhundert hat sich der Anteil an waldbestockten Flächen in Kirgistan und Tadschikistan dramatisch verringert. Auch die heute noch verbleibenden Wacholderwaldfragmente werden nicht nachhaltig genutzt. Die Forstsektoren Kirgistans und Tadschikistans weisen eine Vielzahl an strukturellen Problemen auf, die gegenwärtig keine geregelte Forstwirtschaft erlauben. Gemeinsam mit den lokalen wissenschaftlichen Partnern in den Zielländern Tadschikistan und Kirgistan sowie weiteren Implementierungspartnern ist es Ziel des geplanten Vorhabens, die Handlungsfähigkeit der Forstverwaltungen und der lokalen Stakeholder zu verbessern. Die lokalen Akteure werden in die Lage versetzt das Ökosystem Wacholderwald nachhaltig zu nutzen und dauerhaft zu bewahren. Innerhalb des Projektes erfolgt in Fallstudien eine detaillierte Untersuchung zweier Wacholderwaldsysteme und deren Nutzung. Durch die Projektpartner werden eine ertragskundliche Analyse der Waldökosysteme, eine auf Satellitendaten fundierende Waldausbreitungs- und Waldzustandsuntersuchung, Erhebungen zu den Standorten und zur Sozioökonomie und schließlich räumlich aufgelöste Simulationen von Waldnutzungsszenarien durchgeführt. Das Projekt besteht aus einem Verbund von zwei zentralasiatischen und zwei deutschen Partnern: Der Abteilung Climate, Water and Natural Resources des Central Asian Institute for Applied Geosciences (CAIAG), dem Mountain Societies Research Institute der University of Central Asia (MSRI), dem Fachbereich Wald und Umwelt der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und dem Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart (ILPÖ).

JuniperCA - Bilanzierung und Optimierung der multifunktionalen Bewirtschaftung von zentralasiatischen Wacholderwäldern, JuniperCA - Bilanzierung und Optimierung der multifunktionalen Bewirtschaftung von zentralasiatischen Wacholderwäldern

Mit mehr als 4.000 verschiedenen Arten gilt das Pamiro-Alai-System als einer der Biodiversitätshotspots weltweit. In diesem Zusammenhang spielen vor allem die Waldökosysteme und innerhalb dieser die in den Bergregionen Zentralasiens dominierenden Wacholderwälder eine herausragende Rolle. Seit dem beginnenden 20. Jahrhundert hat sich der Anteil an waldbestockten Flächen in Kirgistan und Tadschikistan dramatisch verringert. Auch die heute noch verbleibenden Wacholderwaldfragmente werden nicht nachhaltig genutzt. Die Forstsektoren Kirgistans und Tadschikistans weisen eine Vielzahl an strukturellen Probleme auf, die gegenwärtig keine geregelte Forstwirtschaft erlauben. Gemeinsam mit den lokalen wissenschaftlichen Partnern in den Zielländern Tadschikistan und Kirgistan sowie weiteren Implementierungspartnern ist es Ziel des geplanten Vorhabens die Handlungsfähigkeit der Forstverwaltungen und der lokalen Stakeholder zu verbessern. Die lokalen Akteure werden in die Lageversetzt das Ökosystem Wacholderwald nachhaltig zu nutzen und dauerhaft zu bewahren. Innerhalb des Projektes erfolgt in Fallstudien eine detaillierte Untersuchung zweier Wacholderwaldsysteme und deren Nutzung. Durch die Projektpartner werden eine ertragskundliche Analyse der Waldökosysteme, eine auf Satellitendaten fundierende Waldausbreitungs- und Waldzustandsuntersuchung, Erhebungen zu den Standorten und zur Sozioökonomie und schließlich räumlich aufgelöste Simulationen von Waldnutzungsszenarien durchgeführt. Das Projekt besteht aus einem Verbund von zwei zentralasiatischen und zwei deutschen Partnern: Der Abteilung Climate, Water and Natural Resources des Central Asian Institute for Applied Geosciences, (CAIAG), dem Mountain Societies Research Institute der University of Central Asia (MSRI), der Fakultät Wald und Umwelt der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und dem Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart (ILPÖ).

SpeedColl2 - Gebrauchsdauerabschätzung für solarthermische Kollektoren und deren Komponenten, Teilprojekt: Kollektoren

Das Projekt SpeedColl2 erforscht die Möglichkeiten der Prüfung und Verbesserung der Gebrauchsdauer sowie deren Abschätzung und die Nachhaltigkeit von solarthermischen Kollektoren, Komponenten und Materialien für den Einsatz in unterschiedlichen Klimaten und Exportmärkten. Es greift die Arbeiten des Vorgängerprojekts SpeedColl auf, in dem u. a. solarthermische Kollektoren und deren Komponenten über einen Zeitraum von vier Jahren in unterschiedlichen Regionen exponiert und im Labor untersucht sowie Modelle für Alterungsprozesse erstellt wurden und in dessen Rahmen wichtige Erkenntnisse bezüglich der klima- und betriebsbedingten Alterung von solarthermische Kollektoren gewonnen wurden. SpeedColl2 ergänzt und vervollständigt diese Forschung im Sinne der Weiterverfolgung der Datenerfassung, -aufbereitung und -verwertung sowie der Erweiterung der physikalisch-chemischen Grundlagenkenntnisse. Das Projektziel ist die Gebrauchsdauerabschätzung für solarthermische Kollektoren und Komponenten durch die Entwicklung und Definition entsprechender Prüfverfahren sowie die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Gebrauchsdauer. Das Vorhaben SpeedColl2 steht somit im Einklang mit den förderpolitischen Zielen des 6. Energieforschungsprogramms und der Stärkung einer umweltschonenden und zuverlässigen Energieversorgung. Darüber hinaus beschäftigt es sich ausführlich mit den Gegebenheiten neuer Exportmärkte und somit auch der Stärkung der deutschen Industrie im Bereich der solarthermischen Energieversorgung. 1. Untersuchung und Erfassung der Feuchtigkeit im Kollektor 2. Untersuchung des Belastungskollektivs Salz, Sand und Feuchte und seiner Wirkungen 3. Untersuchung des Einflusses der Wärmedämmung 4. Entwicklung von Prüfungen zur Gebrauchsdauerabschätzung für Kollektoren / Komponenten 5. Entwicklung von Möglichkeiten zur Klassifizierung von solarthermischen Kollektoren und deren Komponenten 6. Erarbeitung von Beiträgen zur Normung.

SpeedColl2 - Gebrauchsdauerabschätzung für solarthermische Kollektoren und deren Komponenten, Teilprojekt: Kollektoren und Komponenten

Das Projekt SpeedColl 2 erforscht die Möglichkeiten der Prüfung und Verbesserung der Gebrauchsdauer und Nachhaltigkeit von solarthermischen Kollektoren; Komponenten und Materialien für den Einsatz in unterschiedlichen Klimaten und Exportmärkten. Es greift die Arbeiten des Vorgängerprojekts SpeedColl auf, in dem Solarkollektoren und deren Komponenten über einen Zeitraum von vier Jahren in ariden, maritimen, tropischen, alpinen und moderaten Regionen exponiert und im Labor untersucht sowie Modelle für Alterungsprozesse erstellt wurden und in welchem Rahmen wichtige Erkenntnisse bezüglich der klima- und betriebsbedingten Alterung von Solarkollektoren gewonnen wurden. SpeedColl 2 ergänzt und vervollständigt diese Forschung im Sinne der Weiterverfolgung der qualitätsorientierten Datenerfassung, -aufbereitung und -verwertung sowie der Vervollständigung der physikalisch-chemischen Grundlagenkenntnisse. Das Projektziel ist die Gebrauchsdauerabschätzung für Solarkollektoren und Komponenten durch eine Definition geeigneter Prüfverfahren sowie die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Lebensdauer. SpeedColl 2 steht somit im Einklang mit den förderpolitischen Zielen des 6. Energieforschungsprogramms und der daran angeschlossenen Stärkung einer umweltschonenden und zuverlässigen Energieversorgung. Darüber hinaus beschäftigt es sich ausführlich mit den Potentialen neuer Exportmärkte und somit auch der Stärkung der deutschen Industrie im Bereich der solarthermischen Energieversorgung. 1. Untersuchung und Erfassung der Feuchtigkeit im Kollektor 2. Untersuchung des Belastungskollektivs Salz, Sand und Feuchte und seiner Wirkungen 3. Untersuchung des Einflusses der Wärmedämmung 4. Entwicklung von Prüfungen für Kollektoren / Komponenten 5. Entwicklung von Möglichkeiten zur Klassifizierung 6. Erarbeitung von Beiträgen zur Normung.

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Provision of a prediction system allowing for management and optimization of snow in Alpine ski resorts (PROSNOW)

The PROSNOW project ambitions to build a demonstrator of a meteorological and climate prediction system from one week to several months ahead applied to snow management, specifically tailored to the needs of the ski industry using a co-design approach. This novel climate service holds significant potential to increase the resilience of socio-economic mountain stakeholders and supports their real-time climate change adaptation potential. PROSNOW will apply state-of-the-art knowledge relevant to the predictability of atmospheric and snow conditions, then develop products well beyond state-of-the-art operational tools. Improved anticipation capabilities at all time scales, spanning from 'weather forecast' (up to 5 days typically) to 'climate prediction' at the seasonal scale (up to several months), will be achieved through a seamless integration of weather and seasonal prediction products, together with snowpack models, in-situ and remotely-sensed observations and cutting-edge statistical tools in support of the decision making process. The project proposes an Alpine-wide system (France, Switzerland, Germany, Austria and Italy). It will associate research institutions for weather forecasts, climate predictions at the seasonal scale and snowpack modeling, a group of providers proposing high tech solutions for snow monitoring and management, and a relevant ensemble of eight representative resorts in the Alps. The added value of such services for ski resorts will be investigated and documented, making it possible to initiate a commercial exploitation of the service at the end of the project.

GoApply: Multidimensional governance of climate change adaptation in policy making and practice

The Alpine Space is severely affected by climate change. Adaptation to already unavoidable climatic changes is needed to prevent unmanageable impacts and to safeguard climate-resilient and balanced territorial development. National climate adaptation strategies are in place in some Alpine countries, but implementation is inhibited by multiple obstacles in steering adaptation policies across sectors, levels & actors. Regional adaptation plans are just emerging, adaptation has hardly entered local agendas, and policy mainstreaming is limited on all levels. Governance has a key role in the transition from adaptation strategies to implementation in practice, but capacities for multilevel & cross-sector governance of adaptation processes are lacking in all countries. Adequate governance designs, models & formats, incl. effective cooperation pathways & coordination arrangements, are mostly still missing or not operational. The project thus tackles joint key challenges of adaptation governance: vertical implementation across territorial levels; horizontal mainstreaming into sector policies; and more active involvement of local, regional & non-governmental actors. Transnational collaboration is essential to learn from shared strengths & weaknesses and from the diversity of governance approaches taken in different countries. The project builds on an existing network of the national authorities responsible for climate adaptation policy-making in 7 Alpine countries, ensuring direct application of outcomes. Main activities include: Mapping and comparing national adaptation governance systems; identifying good practices; developing options and innovations for enhancing vertical coordination and mainstreaming; designing and testing transferable regional and local stakeholder interaction formats; developing interfaces and engaging with EUSALP. The following main outputs will enable public & non-governmental actors to increase their adaptation governance capacities and to improve, effectuate and re-define their approaches: portfolio of multilevel governance approaches, good practices & innovations; pathways & options for mainstreaming adaptation; transferable stakeholder interaction formats; strengthened transnational cooperation networks & closer alignment of national & macro-regional adaptation efforts (EUSALP).

Austrian Climate Research Programme (ACRP), 6th Call - The Future of Extreme Precipitation Events in the Alpine Region under High End Climate Change Conditions (HighEnd:Extremes)

In the light of continuously increasing greenhouse gas emissions, potentially increasing extreme precipitation, and rarely available high end scenarios for the Alpine region, the project HighEnd:Extremes tries to find answers to questions, like 'What happens, if the '2°C target' is missed?' and 'How will extreme precipitation events look like in the Alpine region under a more severe warming?'. The project aims at investigating climate change effects up to the end of the 21st century on extreme precipitation events in the Alpine region under strong global warming conditions. By means of a small ensemble of regional climate models (COSMO-CLM, WRF, REMO-nh) extreme precipitation events are simulated on convection permitting/resolving scales. Changes due to the emission scenario RCP8.5 are analysed in a probabilistic way. The international project team applies process and object oriented analyses techniques and derives climate change effects on user relevant climate indices. In the progress of the project, new regional climate simulations for Europe with horizontal grid spacing of 50 km and 12.5 km and the Alpine region with 3 km grid spacing are derived. The simulations will be added to existing data pools (Earth System Grid Federation, Klimadatenzentrum of the Climate Change Center Austria) and presented to the general public.

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