'- Veränderungen im Artengefüge der Flora CH; - Xenophyten CH; - Erfassen der Biodiversität CH; - Populationsstudien an seltenen, gefährdeten Arten CH; - Aufbau der Populationen von wiederangesiedelten Arten CH
Vor dem Hintergrund des Vertragsabschlusses zum Masterplan Ems 2050 hat die Bundesanstalt für Gewässerkunde im Zuge ihrer Beratung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Ems-Nordsee Bedarf an abiotischen und biotischen Daten für ausgewählte Bereiche an den Ufern des DEK und der Unterems. Dieser Bedarf umfasst u. a. Daten zur Vegetation. Basierend auf den in 2020 kartierten bzw. klassifizierten Biotoptypen in den Pilot- und Referenzflächen Aschendorf, Brahe, Nüttermoor und Nendorp wurde ein Untersuchungsdesign für Vegetationsaufnahmen erarbeitet. Sie setzen sich zusammen aus randomisiert ausgewählten Flächen, stratifiziert nach den Biotoptypen, und aus Flächen entlang von Transekten, die nicht nur auf Basis der Biotoptypen, sondern auch auf Basis von hydromorphologischen Kriterien (Watt, Steinschüttung, Priele, etc.). Über 300 Vegetationsaufnahmen sind im Frühling (Mai 2022) und Sommer (August 2022) mit einer Fläche von 25 m² von der Firma WSP Deutschland erhoben worden. Folgende Daten wurden erfasst: -Pflanzenarten - Deckung - Vegetationsschicht - Dominanzarten - Koordinaten der räumlich verortete Beprobungsflächen/Vegetationsaufnahmen - Geschützte Arten - Gefährdete Arten - Pflanzensoziologische Einheit - typische Begleitarten der pflanzensoz. Einheit - Stetigkeit der Pflanzenart. Diese Daten sind in folgende Datensätzen vorhanden: - Vegetationsaufnahme_ASD_v3.xlsx - Vegetationsaufnahme_BRA_v3.xlsx - Vegetationsaufnahme_NEN_v3.xlsx - Vegetationsaufnahme_NUE_v3.xlsx - 2022_Veg_ASD_P_R_v1.shp - 2022_Veg_BRA_P_R_v1.shp - 2022_Veg_NEN_P_R_v1.shp - 2022_Veg_NUE_P_R_v1.shp
Die vorliegende Untersuchung analysiert erstmalig die Ergebnisse der Gefäßpflanzenerfassungen im Rahmen der Biotopkartierungen von 64 Natur erbeflächen aus 9 Bundesländern aus den Jahren 2012 - 2023. Insgesamt wurden Daten von 63.058 ha Fläche der DBU Naturerbe GmbH - einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) - mit Artenlisten von 43.903 Biotopen und mehr als 1 Mio. einzelner Arteinträge ausgewertet. Auf den untersuchten Naturerbeflächen wurden 1.503 in Deutschland etablierte Gefäßpflanzenarten erfasst, darunter 266 Rote-Liste-Arten nach der Roten Liste Deutschlands. Die ermittelte Gesamtartenzahl in den Naturerbeflächen war um ca. 22 % und die Zahl von Rote-Liste-Arten um ca. 32 % erhöht im Vergleich zu Mittelwerten zufällig ausgewählter Messtischblattquadranten aus der FloraWeb-Datenbank mit vergleichbarer Gesamtfläche. Obwohl die Naturerbeflächen zu 76 % mit Wald bedeckt sind, fanden sich die größte Artenvielfalt und die höchste Anzahl von Rote-Liste-Arten in den vielfältigen Offenlandbiotopen, die nur 20 % der Flächen umfassen (Wald: 1.132 Arten, davon 112 Rote-Liste-Arten; Offenland: 1.359 Arten, davon 227 Rote-Liste-Arten). 165 (14,6 %) der im Wald erfassten Arten wiesen einen Vorkommensschwerpunkt (≥ 80 % ihrer Vorkommen) in Waldbiotoptypen auf, im Offenland zeigten 412 Arten (30,3 %) eine Offenlandbindung. Die Auswertung der Ellenberg-Zeigerwerte zeigte, dass viele der (Rote-Liste-)Arten an nährstoffarme Offenländer trockener oder feuchter/nasser Standorte gebunden sind. Die dauerhafte Erhaltung dieser besonders gefährdeten Biotope durch Pflegemaßnahmen ist ein wichtiges Ziel der Naturerbe-Entwicklungsplanung. Die ungestörte, natürliche Entwicklung der bereits naturnahen Wälder und Maßnahmen zur Erhöhung der Strukturvielfalt in Nadelholzbeständen können die Biodiversität der Naturerbeflächen ebenfalls fördern. Die hohe Gefäßpflanzendiversität und das vielfältige Biotopmosaik mit heute selten gewordenen Biotoptypen wie Zwergstrauchheiden, Magerrasen, artenreichem Grünland, Hoch- und Niedermooren, eingebettet in großflächige Wälder, belegen den Wert des Nationalen Naturerbes als Baustein im Netzwerk der Naturschutzflächen in Deutschland.
Bislang fehlte ein Programm zur Erfassung der Insektenfauna in Deutschland, das bundesweit gültige Aussagen zur Langzeitentwicklung der Insektenbestände ermöglicht. Im Rahmen von zwei durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (F + E-Vorhaben) wurde ein solches Programm entwickelt. Im vorliegenden Beitrag werden das grundlegende Konzept und die Erfassungsbausteine des modular aufgebauten bundesweiten Insektenmonitorings (IM) vorgestellt. Das Bausteinset besteht aus zwei Säulen: Monitoring häufiger Insekten (Säule 1) und Monitoring seltener Insekten (Säule 2). In Säule 1 des IM sind Erfassungen von Insektenzönosen in der Gesamtlandschaft vorgesehen. In Säule 2 stehen hingegen Erfassungen von Insektenzönosen seltener Lebensräume (Säule 2a) sowie gezielte Erfassungen ausgewählter und aus Naturschutzsicht wertvoller (z. B. bestandsgefährdeter) Arten (Säule 2b) im Fokus. Verschiedene der mit den Naturschutzfachbehörden der Bundesländer abgestimmten Bausteine werden bereits in unterschiedlichem Umfang von zahlreichen Bundesländern umgesetzt. Für die Weiterentwicklung des IM ist u. a. die Entwicklung eines digitalen Eingabetools und von Auswertungsstandards für verschiedene Bausteine und Fragestellungen geplant. Weiterhin sollen Methodenstandards für weitere Bausteine erarbeitet werden.
Alle 24 in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind in Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Richtlinie aufgeführt und stehen somit in Deutschland unter strengem Schutz. Für ein effektives Monitoring und den Schutz dieser Arten ist eine belastbare und langfristige Datenbasis erforderlich, aus der artspezifische Populationstrends abgeleitet werden können. Die Dringlichkeit einer solchen Datengrundlage wird durch zunehmende Gefährdungen wie Quartierverlust, Insektenrückgang und den Ausbau der Windenergie verstärkt. In den letzten Jahrzehnten haben viele im Fledermausschutz haupt- und ehrenamtlich Aktive Fledermaus-Zähldaten erhoben, die nicht oder nur teilweise in dezentralen Datenbanken gesichert sind. Ziel des Projekts „Bedrohte Daten von bedrohten Arten“ war es, diese Zähldaten zu identifizieren und sie in eine zentrale Datenbank mit einem einheitlichen Datenformat zu überführen, um sie mit Hilfe moderner statistischer Methoden für die Bestimmung bundesweiter Trends wissenschaftlich auswerten zu können. Anschließend sollten die Populationstrends der Öffentlichkeit unter Nennung der originalen Datenquellen zugänglich gemacht werden. Dazu wurde die Webanwendung BATLAS entwickelt, in der vorliegende Daten automatisch mit entsprechenden Modellen ausgewertet und die geschätzten Populationstrends angezeigt werden können. Des Weiteren können autorisierte Benutzerinnen und Benutzer im Login-Bereich eigene Daten selbstständig auswerten, indem sie das eingebaute Analysewerkzeug nutzen. Derzeit liegen Populationstrends von 16 Fledermausarten vor, wofür ausschließlich Zähldaten aus Winterquartieren einbezogen wurden. BATLAS soll langfristig mit weiteren Daten gefüllt werden. Dabei sollen auch Zähldaten aus anderen Quartiertypen (zum Beispiel Wochenstuben) genutzt werden, um für möglichst viele einheimische Arten umfassende Populationstrends berechnen zu können.
Daten aus der Verbreitungsdatenbank Mollusken M-V: In der vorliegenden Datenbank werden die Funde und einschätzende Bewertungen von ausgewählten Mollusken in Mecklenburg-Vorpommern zusammenfassend dargestellt. Es werden alle Funde (lebend, Leergehäuse und fossil) sowie Negativnachweise seit 1990 berücksichtigt. Alle im Lande Mecklenburg-Vorpommern von Mitgliedern des NABU-Landesfachausschusses Malakologie erhobenen Daten wurden dazu gesichtet und bezüglich folgender Charakteristika selektiert und zusammengefasst: a) Arten der Roten Liste gefährdeter Arten Mecklenburg-Vorpommerns, Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) und 2 (stark gefährdet) b) Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Anhang II, konkret: Anisus vorticulus, Vertigo angustior, Vertigo moulinsiana, Vertigo geyeri, Unio crassus) sowie Helicigona lapicida, die zeitweilig versehentlich als FFH-Anhang II-Art geführt wurde c) raumbedeutsame Arten d) Großmuschelarten der Binnengewässer, die nicht in a) bis c) enthalten sind e) Daten aus der Kartierung der Zierlichen Windelschnecke (Anisus vorticulus) in M-V f) Daten aus dem Monitoring: DBMonArt Verf. 35, 36, 55 mit Stand der Auslesung aus der DBMonArt 03/2014 (inhaltlicher Stand 2006-20012), DBMonArt Verf. 20 mit Stand der Auslesung aus der DBMonArt 03/2016 (inhaltlicher Stand 2003-2015) g) Daten aus dem Monitoring: MBCS (inhaltlicher Stand 2013-2018) h) Zufallsfunde aus den Großschutzgebieten M-V i) Daten aus der FFH-Gebietsmanagementplanung Die Daten wurden in Absprache mit Herrn Dr. Zettler im LUNG für die landesweite Artendatenbank MultiBase CS aufbereitet und werden dort verwaltet. Für das LINFOS wurden die Daten im Shape-Format aus MultiBaseCS exportiert, LINFOS-konform aufbereitet und in den Metadaten beschrieben. Bitte beachten Sie die Angaben im Attribut „Qualität“. Es handelt sich nicht um eine systematische, vollständige Untersuchungen der gesamten Landesfläche. Vielmehr wurden Daten aus verschiedenen Projekten und ehrenamtlicher Tätigkeit zusammengetragen. Für Bereiche ohne Fundpunkte kann daher nicht automatisch von einem fehlenden Vorkommen der Art ausgegangen werden. Bei Vorliegen entsprechender Lebensräume bzw. Habitatstrukturen müssen im Rahmen von Genehmigungen und Zulassungen Untersuchungen zum möglichen Vorkommen der Art(en) durchgeführt werden.
Rasterverbreitung von Zielarten der Flora im Land Bremen Im Rahmen des Integrierten Erfassungsprogramms "IEP" der Naturschutzbehörde Bremen werden seit 2004 nach einer einheitlichen Methodik u.a. Kartierungen für Zielarten der Flora und Fauna in regelmäßigen Intervallen und jeweils für definierte Teilräume im Land Bremen durchgeführt. Die Auswertung dieser Daten zur Darstellung der Verbreitung bezieht sich auf Vorkommen gefährdeter Floraarten (nach Rote Liste und Florenliste der Farn- und Blütenpflanzen in Niedersachsen und Bremen, Garve 2004, Gefährdungsstufen 1, 2, oder 3) für die Jahre 2012 bis 2023. Die Rasterverbreitung für gefährdete Arten der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen in Niedersachsen und Bremen wird durch Auswertung der im Rahmen des IEP durchgeführten Kartierungen ermittelt. Die Auswertung erfolgt nur als Präsenz-Absenz-Darstellung. Das verwendete Raster entspricht den Vorgaben der EU für die Berichterstattung zur FFH-Richtlinie.
Nachweise geschützter und gefährdeter Insekten - Artenauswahl der Libellen (Odonata), Käfer (Coleoptera), Schmetterlinge (Lepidoptera) mit Schwerpunkt Arten der Anhänge der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie.
Die Untersuchung von 153 Friedhöfen in der Metropole Ruhr zeigt mit 964 Arten der Gefäßpflanzen eine hohe Biodiversität auf. 102 der Arten werden auf der Roten Liste Nordrhein-Westfalens (NRW) und/oder mindestens einer der regionalen Roten Listen des Landes mit Bezug zum Untersuchungsgebiet (im Text als "Rote-Liste-Arten" bezeichnet und für die statistischen Auswertungen verwendet) in einer der Kategorien 0 = ausgestorben oder verschollen, 1 = vom Aussterben bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 = gefährdet, G = Gefährdung unbekannten Ausmaßes, R = extrem selten oder V = Vorwarnliste geführt. Für 30 der Arten gilt dies in Hinblick auf die bundesweite Rote Liste. Der Einfluss der Parameter Friedhofstyp, Alter, Flächengröße, Grabanteil und Gehölzanteil auf die Artenvielfalt und den Anteil von Rote-Liste-Arten wurde analysiert. Friedhöfe, die vor 1800 erbaut wurden, zeigen signifikant erhöhte Anteile an Rote-Liste-Arten in ihrem Artenspektrum, während diese bei Friedhöfen mit weniger als 20 % mit Gräbern belegten Parzellen signifikant niedriger sind. Eine Auswertung der Standortbindung der Rote-Liste-Arten auf den untersuchten Friedhöfen zeigt anhand der Angaben in der bundesweiten Roten Liste eine deutliche Präferenz von Offenlandstandorten. Somit stellen sich die Nutzung von Friedhofsflächen für Grabfelder und ein erheblicher Offenlandanteil als entscheidende Faktoren für die Pflanzenartenvielfalt und das Vorkommen von Rote-Liste-Arten heraus. Beide Faktoren können durch gezieltes Management beeinflusst werden. Selbst die negativen Auswirkungen des Wandels der Bestattungskultur können durch planerische Maßnahmen gemildert werden. Von primärer Bedeutung ist jedoch v.a. im urbanen Kontext grundsätzlich die Erhaltung der Friedhöfe.
The ornithological collection of the Museum of Nature Hamburg (formerly Zoological Museum Hamburg or ZMH) includes approximately 70,000 specimens, and encompasses roughly one quarter of all recognized species of birds. This collection includes the following highlights: • Extinct & endangered species, type material • An egg collection, including intact clutches parasitized by cuckoos • A collection of roughly 4,000 skeletal specimens, and 2,000 fluid specimens • Approximately 30,000 wing or feather preparations • High temporal and spatial sampling of Northern Germany • Approximately 2,000 specimens of the Eurasian Magpie • Specimens from South Pacific acquired by the Museum Godeffroy • Significant 20th century collections from: o Helgoland & Schleswig-Holstein o West Papua o India o South Georgia & the Falklands o Peru & Ecuador o Angola o South Africa o The Philippines • Additional material in the form of nests, histology slides, photos, and audio recordings In the 19th century, the ZMH was a star attraction in the center of Hamburg, and its taxonomic significance grew with the acquisition of specimens from the Museum Goddefroy. The destruction of the museum and its catalog during the Second World War was a tremendous setback involving a dramatic loss of specimens. In the post-war period, efforts were made to rebuild the collection through acquisition of private collections, expeditions, and exchange. However, this development dropped off between the 1980s and the present decade. This partially matches global trends in the decrease in bird collection during this time, but was exacerbated in Hamburg by the loss of institutional investment, curation staff, and finally parts of the collection space. Today the collection is used by the museum and its staff to study and communicate the diversity of bird life, its evolutionary origins, and its current state in relation to human impacts. Researchers in Hamburg and visitors from elsewhere use the collection to study molecular phylogenetics and avian systematics, as well as the evolution of morphology and behavior. Future generations of researchers should be able to use the collection as a resource for both comparative and longitudinal studies of avian diversity, ecology and evolution. However, Hamburg’s vibrant art scene also finds a use for the bird collection as either inspiration, or as the subject of painting and photography. Furthermore, the taxidermy mount collection features prominently in both temporary and permanent exhibits at the Museum of Nature Hamburg, as well as outreach events with local schools.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 577 |
| Europa | 37 |
| Kommune | 7 |
| Land | 349 |
| Weitere | 216 |
| Wissenschaft | 170 |
| Zivilgesellschaft | 19 |
| Type | Count |
|---|---|
| Bildmaterial | 1 |
| Daten und Messstellen | 2 |
| Ereignis | 51 |
| Förderprogramm | 419 |
| Gesetzestext | 1 |
| Lehrmaterial | 2 |
| Sammlung | 1 |
| Taxon | 33 |
| Text | 409 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 170 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 562 |
| Offen | 506 |
| Unbekannt | 20 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1019 |
| Englisch | 165 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 10 |
| Bild | 77 |
| Datei | 56 |
| Dokument | 266 |
| Keine | 505 |
| Multimedia | 1 |
| Unbekannt | 24 |
| Webdienst | 15 |
| Webseite | 350 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 668 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1088 |
| Luft | 388 |
| Mensch und Umwelt | 1045 |
| Wasser | 514 |
| Weitere | 1005 |