API src

Found 29 results.

UBA-CO₂-Rechner: Jetzt auch für Haushalte einfach nutzbar

<p> <p>Der UBA-CO₂-Rechner hilft, einfach, aber wissenschaftlich fundiert die eigene CO₂-Bilanz zu ermitteln. Bei der jährlichen Datenaktualisierung wurden weitere Verbesserungen umgesetzt, etwa bei der Erfassung von Strombezügen und der Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten des Luftverkehrs. Zudem wurde ein CO₂-Haushaltsrechner eingeführt und der Veranstaltungsrechner mit Speicherfunktion versehen.</p> </p><p>Der UBA-CO₂-Rechner hilft, einfach, aber wissenschaftlich fundiert die eigene CO₂-Bilanz zu ermitteln. Bei der jährlichen Datenaktualisierung wurden weitere Verbesserungen umgesetzt, etwa bei der Erfassung von Strombezügen und der Berücksichtigung von Nicht-CO₂-Effekten des Luftverkehrs. Zudem wurde ein CO₂-Haushaltsrechner eingeführt und der Veranstaltungsrechner mit Speicherfunktion versehen.</p><p> Jahresupdate des UBA-CO2-Rechners <p>Ob beim Heizen oder beim Autofahren: Auf Basis von erneuerbaren Energien kommt Energie immer mehr elektrisch „ins Haus“. Das stellt auch die Ermittlung des persönlichen CO2-Fußabdrucks vor neue Herausforderungen. Neue Großverbraucher wie Wärmepumpe und E-Auto mit eigenen Stromverträgen einerseits, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher andererseits müssen detaillierter erfasst und auseinandergehalten werden. Neben dem jährlichen Datenupdate wurde im UBA-CO2-Rechner deshalb die Erfassung von Strombezug und Stromerzeugung überarbeitet und an die erste Stelle der Erfassung gesetzt.&nbsp;</p> <p>Eine weitere Neuerung fällt weniger auf. Bei der Berechnung der Klimawirkung von Flugreisen werden die sogenannten Nicht-CO2-Effekte, die zum Beispiel aus Kondensstreifen und Stickoxidemissionen entstehen, nicht mehr pauschal, sondern in Abhängigkeit von Flugrouten ermittelt. Jede Flugroute wird individuell berechnet. So verursachen zum&nbsp;Beispiel Flüge in polaren Regionen höhere Nicht-CO2 Effekte durch Stickstoffoxide (NOx) und Wasserdampf. Diese genauere Berechnung wurde durch Forschungsarbeiten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Umweltbundesamts möglich. Mehr Informationen zur Klimawirkung des Flugverkehrs finden sich in der UBA-Broschüre „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirkung-des-luftverkehrs">Klimawirkung des Luftverkehrs</a>“.</p> <p>Fortschritte in der Klimapolitik machen sich auch in der persönlichen CO2-Bilanz bemerkbar. So sind die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen erstmalig unter 10 Tonnen CO2-Äquivalente pro Person und Jahr gesunken. Dabei werden im UBA-CO2-Rechner nicht nur die in Deutschland entstehenden Treibhausgasemissionen, sondern auch die Emissionen von importierten Gütern berücksichtigt. Auf persönlicher Ebene kann dieser Wert mit wenigen sogenannten Big Points wie Wohnraumdämmung, Sparduschkopf, pflanzenbetonter Ernährung oder E-Auto weiter halbiert werden (siehe Abbildung). Dies lässt sich auch einfach mit dem UBA-CO2-Rechner mit eigenen Werten nachrechnen.</p> CO2-Haushaltsrechner und Veranstaltungsrechner als erweitertes Angebot <p>Vielfach wurde ein „CO2-Haushaltsrechner“ von Nutzer*innen gewünscht, jetzt ist er da. Mit diesem neuen Angebot können auch Paare, Familien oder Wohngemeinschaften einfach eine gemeinsame CO2-Bilanz für alle Bewohner*innen erstellen. Verbräuche, die wie beim Strom oder beim Heizen von allen verursacht werden, müssen nur noch einmal eingegeben werden. Gleichzeitig sind aber weiterhin personenscharfe Angaben für den Konsum z.B. bei Flugreisen oder der Autonutzung möglich.&nbsp;</p> <p>Grundlegend überarbeitet wurde der CO2-Rechner für Veranstaltungen. Die neue Speicherfunktion ist vor allem hilfreich für die Bilanzierung von Veranstaltungen, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet werden sollen. Die Bearbeitungstiefe lässt sich jetzt besser steuern. So kann der Energieverbrauch des genutzten Gebäudes entweder über eine einfache Verbrauchsschätzung über die Veranstaltungsfläche oder über die genaue Eingabe einzelner Verbrauchswerte erfasst werden. Auch bei der Besuchermobilität gibt es verschieden umfangreiche Erfassungsmöglichkeiten von „ganz einfach“ bis „ganz genau“. Auch digitale Veranstaltungen können mit dem Rechner bilanziert werden.</p> Über den UBA-CO2-Rechner <p>Mit dem UBA-CO2-Rechner kann jede und jeder den persönlichen CO2-Fußabdruck mit unterschiedlicher Detailtiefe und transparenten Ergebnisdarstellungen bestimmen. Das Onlinetool wird von Bürgerinnen*Bürgern, von Medien, im Rahmen von wissenschaftlichen Studien und Bildungsveranstaltungen, aber auch zur Bestimmung von Zahlungen zur freiwilligen Kompensation intensiv genutzt. Im Factsheet „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/einsatzmoeglichkeiten-des-uba-co2-rechners-in">Einsatzmöglichkeiten des UBA-CO2-Rechners in Kommunen</a>“ finden sich hierzu nützliche Hinweise und Praxisbeispiele. Den Rechner gibt es seit 2008. Das gesteigerte öffentliche Interesse am <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> hat die Zugriffszahlen seit 2018 vervielfacht.</p> <p>Datengrundlage für den UBA-CO2-Rechner sind unter anderem die jeweils aktuellen Daten der <a href="https://ag-energiebilanzen.de/">AG Energiebilanzen</a> zum Energieverbrauch in Deutschland, Daten aus dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/emissionsdaten#tremod">Emissionsberechnungsmodell TREMOD</a> für Verkehrsemissionen sowie Daten der umweltökonomischen und volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Ein direkter Vergleich mit den Werten aus der nationalen Treibhausgasberichterstattung ist nicht möglich, da der UBA-CO2-Rechner auch den Import von Waren sowie den internationalen Flugverkehr berücksichtigt. Eine Ausführliche Darstellung der Berechnungs- und Datengrundlagen findet sich in den „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/der-uba-co2-rechner-fuer-privatpersonen-0">Hintergrundinformationen zur Version 5.0</a>“.</p> </p><p>Informationen für...</p>

WIR! - Elbe Valley - BG Wohnen-plus, Teilprojekt 2: Wohnen im Bestand

Stadt Gelsenkirchen: GeoAtlas

Der GeoAtlas Gelsenkirchen präsentiert Ihnen ausgewählte Geodatensätze in einer interaktiven Kartenanwendung zur stadtinternen Nutzung. Enthalten sind die Verwaltungsgrenzen, die Flurstücke, Eigentumsverhältnisse, die Bodenrichtwerte, die Bebauungsplanübersicht, der Landschaftsplan, Gebäudeinformationen, das ÖPNV-Netz, die Denkmäler, die Grünflächen im aktuellen Arbeitsstand, Schulstandorte, Altlasten, die Starkregengefahren sowie die Gewässer.

Mehr Wohnen - Innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung. Teilprojekt C: Betrieb Reallabor Mehr Wohnen in Berliner Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen

Mehr Wohnen - Innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung. Teilprojekt B: Bestandsaufnahme (Stadt)Raum, Reallabor

Mehr Wohnen - Innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung. Teilprojekt D: Reallabor - Organisation, Rahmenbedingungen, Förderungen

Mehr Wohnen - Innovative Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung. Teilprojekt A: Koordination, Akteur*innen, Wirkung und Transfer

WIR! - Elbe Valley - BG Wohnen-plus, Teilprojekt 1: Wissenschaftliche Grundlagen und Transfer

Die Wohnraumagentur in Göttingen

Neue Lebensphasen, familiäre Veränderungen oder berufliche Entwicklungen bringen neue oder veränderte Ansprüche beziehungsweise Anforderungen an das Wohnen mit sich. Oft ist eine Veränderung der Wohnverhältnisse erforderlich. Mit einem umfassenden Beratungsangebot zum Wohnungsbau und zur effizienteren Nutzung von bestehendem Wohnraum unterstützt die Wohnraumagentur der Stadt Göttingen seit 2020 eine zukunftsorientierte Wohnraumentwicklung im Stadtgebiet. Das Angebot zielt sowohl auf die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum als auch auf die Entwicklung innovativer Konzepte für ein flächensparendes und gemeinschaftliches Wohnen. Sie trägt damit zur Umsetzung des „Kommunalen Handlungskonzeptes zur Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum in Göttingen“ und zum Erreichen der städtischen Klimaziele bei. Die Wohnraumagentur nimmt mit ihren kostenfreien und unverbindlichen Beratungsangeboten drei Zielgruppen in den Blick: Eigentümer:innen, Mieter:innen und Wohninitiativen. Die Eigentümer:innen-Beratung gibt eine Orientierung zu Themen wie Umbau, Umzug und gemeinschaftlichem Wohnen. Dabei geht es um die eigenen Bedarfe, Wohnoptionen und die Organisation der Wohnveränderung.  Auch eine Erstberatung in Bezug auf architektonische Lösungen sowie eine planungs- und baurechtliche Einschätzung der Umgestaltungsmöglichkeiten wird in Kooperation mit der niedersächsischen Architektenkammer angeboten. Die Eigentümer:innen erhalten Informationen zu Fördermitteln sowie zur Finanzierung von Umbau und Umzug. Weiterhin wird über passende Rechtsformen für gemeinschaftliches Wohnen mit Mieter:innen bzw. in Wohnpartnerschaften in der bislang allein bewohnten Immobilie informiert. Die Beratung für Mieter:innen gibt unter anderem Orientierung zu Umzugsoptionen oder gemeinschaftlichem Wohnen in Mietwohnprojekten. Darüber hinaus informiert sie über Möglichkeiten der Wohnungssuche, der Umzugsorganisation sowie der passenden Finanzierung und dafür verfügbare Fördermittel. Die Beratung für Wohninitiativen gibt einen Überblick zum aktuellen Entwicklungsstand und klärt die jeweilige Gruppe darüber auf, wo ihnen noch Informationen fehlen. Das können zum Beispiel Wohn- und Rechtsformen, Planungsprozesse, Finanzierungen oder mögliche Förderungen sein. Weiterhin werden Informationen über relevante städtische Planungen sowie zur Gebäude- und Grundstückssuche geteilt. Die Wohnraumagentur unterstützt auch die Vernetzung und Vermittlung von Initiativen und interessierten Einzelpersonen mit potenziellen Kooperationspartner:innen (zum Beispiel bei der jährlichen Wohnbörse). Nach einer Orientierungsberatung können Wohninitiativen einen Zuschuss für weitere Fachberatungen erhalten und dafür auch Expert:innen aus einer Liste von Fachberater:innen auswählen. Teil der Öffentlichkeitsarbeit der Wohnraumagentur sind Quartierskampagnen, bei denen zusammen mit Kooperationspartner:innen mehrere Veranstaltungen in einem Ortsteil durchgeführt werden, um mit den Zielgruppen vor Ort ins Gespräch zu kommen und konkrete Wohnoptionen anzubieten. Durch die Mitwirkung bei städtischen Planungen, wie den integrierten energetischen Quartierskonzepten, verknüpft die Wohnraumagentur Aspekte der energetischen Sanierung und erneuerbarer Energien mit den Möglichkeiten einer besseren Nutzung von Wohnflächen. Diese erfolgt anhand konkreter Gebäude unterschiedlicher Typologie. Bei aktuellen Baugebietsentwicklungen finden Baugemeinschaften und neue Kooperationen für altersgerechtes Wohnen besondere Berücksichtigung, um mehr alternative Wohnoptionen zu schaffen. Sogenannte Wohnbotschafter:innen berichten bei Veranstaltungen über ihre neuen Wohnerfahrungen, wie zum Beispiel die Verkleinerung der eigenen Wohnfläche, das Teilen der Wohnung mit anderen Personen, den Hausumbau, das gemeinschaftliche Leben in einer Senior:innen-WG oder das Wohnen in einem selbstverwalteten Projekt mit minimalistischem Wohnkonzept. Die Angebote der Göttinger Wohnraumagentur werden unter anderem über ihre Webseite, eine Broschüre und einen Flyer bekanntgemacht. Verschiedene Dokumentationen und Berichte informieren über Projekte und Veranstaltungen, die die Wohnraumagentur in den vergangenen Jahren realisiert hat. Die Wohnraumagentur fördert eine suffiziente Wohnraumentwicklung, indem sie kreative Wohnraumlösungen im Bestand unterstützt – zum Beispiel durch die Ansprache und Beratung von relevanten Privatpersonen und Gruppen, durch Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit, die Einbindung von Expert:innen, durch Best-Practice-Beispielen sowie finanzieller Förderung und Planung. Dabei berücksichtigt sie gleichermaßen die gesellschaftlichen und planerischen Rahmenbedingungen des Wohnens und baut strukturelle Hemmnisse für gemeinschaftliche und suffiziente Wohnformen ab. Die Agentur verbindet so verschiedene soziale und finanzielle Belange des Wohnens und verknüpft sie mit Fragen des Klimaschutzes und Flächenverbrauchs, um eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Wohnraumagentur (unter anderem Beratungsangebote, Öffentlichkeitsarbeit, Informations- und Vernetzungsveranstaltungen) Broschüre „Wohnen in Göttingen“ Flyer „So will ich wohnen“ (zum Beratungsangebot der Wohnraumagentur Göttingen) Newsletter „Wohnen in Göttingen“ Quartierskampagnen Zuschuss zur Fachberatung für Wohninitiativen Architektonische Fachberatung für Eigentümer*innen Wohnraumagentur Göttingen mit Informationen zu den Angeboten sowie Broschüre, Flyer, Newsletter sowie Dokumentationen und Berichten

Wohnen im Alter: Wie geht es weiter?

Die Wohnsituation älterer Menschen im Eigenheim ist ein sensibles Thema. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Lebenssituation und die Wohnverhältnisse können zur Herausforderung werden. Daher bedarf es oft einer Entscheidung, ob ein Eigenheim umgebaut oder das Setting des Wohnens verändert wird. In dem vom Umweltbundesamt geförderten Projekt „Wohnfläche nutzen“ der Grünen Liga standen die Möglichkeiten des Umbaus im Einfamilienhaus-Bestand, der aktive Umgang mit dem Wohnen im Alter und mit dem oft ungenutzten Wohnraum im Mittelpunkt. Mit der im November 2024 veröffentlichten Publikation „Wie geht es weiter? Anregungen und Tipps für Untermiete, Umbau und gemeinschaftliches Wohnen“ werden unter anderem ältere Menschen angesprochen, deren Wohnung oder Eigenheim inzwischen zu groß geworden ist. Darin geht es um die Weiterentwicklung der eigenen Wohnsituation, um Wohnideen, Aspekte des Zusammenwohnens und des Umbauens, um mögliche Vermittlungs- und Serviceleistungen sowie um geeignete Rechtsformen und Regelungen in Bezug auf die Vermietung von Wohnraum. Zahlreiche Tipps und Reflexionsfragen erleichtern den Zugang für die Entwicklung eigener Ideen in Bezug auf eine passfähige Veränderung der persönlichen Wohnsituation. Handreichung „Wie geht es weiter?“

1 2 3