API src

Found 16 results.

Teilprojekt B 05: Von den Baumkronen zum Aquifer: die Rolle mikrobieller Prozesse in der Bildung und Umsetzung von Nitrat in der 'Critical Zone'

Das Projekt "Teilprojekt B 05: Von den Baumkronen zum Aquifer: die Rolle mikrobieller Prozesse in der Bildung und Umsetzung von Nitrat in der 'Critical Zone'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Jena, Institut für Biodiversität, Lehrstuhl Aquatische Geomikrobiologie durchgeführt. Dieses Projekt untersucht mikrobiell vermittelte Schlüsselprozesse im Zuge des Nitrat-Eintrages in bzw. Stickstoffverlustes aus den Kalkstein-Aquiferen des Hainich CZE. Unsere Untersuchungen befassen sich mit Änderungen von Nitrifikationspotential und Nitrifikanten-Gemeinschaften von den Baumkronen bis hin zu den Aquiferen, inklusive einer Abschätzung der möglichen Rolle der vollständigen Nitrifikation (Comammox), sowie mit der Relevanz der anaeroben Ammonium-Oxidation (Anammox) im Vergleich zur Denitrifikation für Stickstoff-Verluste aus dem Grundwasser. Unter Verwendung von 15N-basierten Techniken, quantitativer PCR, Illumina Amplikon-Sequenzierungen und Single Cell Genomics werden Aktivitätsmessungen von Nitrifikation, Anammox und Denitrifikation zu räumlichen Verbreitungsmustern und transkriptioneller Aktivität der entsprechenden mikrobiellen Gruppen in Beziehung gesetzt.

Der unterirdische Microbial Loop für Nährstoffrecycling in kohlenwasserstoffkontaminierten Grundwasserleitern

Das Projekt "Der unterirdische Microbial Loop für Nährstoffrecycling in kohlenwasserstoffkontaminierten Grundwasserleitern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Duisburg-Essen, Institut für Umweltmikrobiologie und Biotechnologie (UMB) durchgeführt. Der mikrobielle Abbau Kohlenwasserstoffen findet hauptsächlich am Rand von Schadstofffahnen im Grundwasser statt. Dementsprechend kommt es in diesen Hot-Spots auch zu einem erhöhten Biomassewachstum und erhöhtem Nähstoffverbrauch (P, N). In diesem Projekt wollen wir untersuchen inwiefern mikrobielle Gemeinschaften eine potentielle Limitierung von P und N durch ein Nährstoffrecycling von toter Biomasse (Nekromasse) kompensieren können. Wir werden quantifizieren, inwiefern der Subsurface Microbial Loop zu einem höheren Abbau von Kohlenwasserstoffen führt. Da durch den Abbau von Nekromasse viele verschiedene Stoffe freigesetzt werden, untersuchen wir auch, ob es dadurch zu einer Erhöhung der Biodiversität von Mikroorganismen kommt. Um den Subsurface Microbial Loop und den Anteil der involvierten Mikroorganismen an der Gesamtbiomasse quantifizieren zu können, entwickeln wir eine neue Hochdurchsatzmethode um aktivitäts- und funktionsbasiert Zellen sortieren zu können. Durch die Kopplung von Raman-Mikroskopie mit Microfluidic wird die Funktion von Zellen aufgrund ihrer Inkorporation von stabilen Isotopen identifiziert und quantifiziert. Die Zellen werden dann mit der Microfluidic sortiert und einer molekularen Analyse zur phylogenetischen Identifizierung zugeführt.

Screening und Charakterisierung biologischer Eiskeime und Untersuchung deren Einflusses auf die Eiskeimaktivität von Boden-und Mineralstaub

Das Projekt "Screening und Charakterisierung biologischer Eiskeime und Untersuchung deren Einflusses auf die Eiskeimaktivität von Boden-und Mineralstaub" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Max-Planck-Institut für Chemie (Otto-Hahn-Institut) durchgeführt. Mikroorganismen sind im Boden, in kryptogamen Gemeinschaften und in der Atmosphäre von zentraler Bedeutung. Verschiedene Spezies von Bakterien, Pilzen, Flechten und Pollen wurden bereits als Eiskeime, welche eine Eisbildung bei relativ hohen Temperaturen initiieren können, identifiziert, und besonders biologische Bestandteile aus dem Boden sind eine vermutlich bedeutsame Quelle atmosphärischer Eiskeime. Die genauen Quellen biologischer Eiskeime in der Atmosphäre sind jedoch kaum bekannt, obwohl ein potentieller Beitrag dieser, zur Eis- und Niederschlagsbildung mittlerweile von verschiedenen Studien untermauert wird. Aktuelle Untersuchungen verschiedener Boden- und Luftproben zeigen Hinweise, dass verschiedene eisaktive Pilze unterschiedlicher Phyla nicht nur im Boden und in der Luft vorhanden sind, sondern auch häufig in der kultivierbaren Fraktion vorkommen können. Aus diesem Grund befasst sich das vorgeschlagene Projekt mit der Suche nach weiteren bisher unbekannten eisaktiven Mikroorganismen und Bestandteilen aus dem Boden, von Pflanzen und kryptogamen Gemeinschaften und mit der Erforschung ihres Einflusses auf die Eiskeimaktivität des Bodens. Die nötigen Methoden für ein Screening verschiedenster Kulturen z.B. von Cyanobakterien sind in unserem Labor gut etabliert. Zudem sollen die jeweiligen Eiskeime der neu gefundenen eisaktiven Organismen auf molekularer Ebene charakterisiert werden.

Teilvorhaben: Schwerpunkt Ort

Das Projekt "Teilvorhaben: Schwerpunkt Ort" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Stadt, Bau, Kultur durchgeführt. Im Reallabor Gut Alaune untersucht die Gemeinschaft am Projekt- und Lernort Gut Alaune e.V. mit wissenschaftlichen Partnern, wie es gelingt, gemeinschaftlich getragene Projekte kooperativ und nachhaltig auszubauen. Wissen zu den drei Schwerpunkten gemeinschaftlich-ökologische Bauvorhaben (Ort), zwischenmenschliche Dynamiken (Gemeinschaft) und organisationale Prozesse (Zusammenarbeiten) wird generiert. Daraus werden Strategien und Praktiken entwickeln, welche den Ausbau und die Verstetigung von gemeinschaftlich getragenen Projekten zu nachhaltig wirksamen Organisationen unterstützen.

Teilvorhaben: Forschungsschwerpunkt Zusammenarbeit

Das Projekt "Teilvorhaben: Forschungsschwerpunkt Zusammenarbeit" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von NELA e.V. durchgeführt. Im Reallabor Gut Alaune untersucht die Gemeinschaft am Projekt- und Lernort Gut Alaune e.V. mit wissenschaftlichen Partnern, wie es gelingt, gemeinschaftlich getragene Projekte kooperativ und nachhaltig auszubauen. Wissen zu den drei Schwerpunkten gemeinschaftlich-ökologische Bauvorhaben (Ort), zwischenmenschliche Dynamiken (Gemeinschaft) und organisationale Prozesse (Zusammenarbeiten) wird generiert. Daraus werden Strategien und Praktiken entwickeln, welche den Ausbau und die Verstetigung von gemeinschaftlich getragenen Projekten zu nachhaltig wirksamen Organisationen unterstützen.

Teilvorhaben: Forschungsschwerpunkt Gemeinschaft

Das Projekt "Teilvorhaben: Forschungsschwerpunkt Gemeinschaft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Alanus Hochschule gGmbH durchgeführt. Im Reallabor Gut Alaune untersucht die Gemeinschaft am Projekt- und Lernort Gut Alaune e.V. mit wissenschaftlichen Partnern, wie es gelingt, gemeinschaftlich getragene Projekte kooperativ und nachhaltig auszubauen. Wissen zu den drei Schwerpunkten gemeinschaftlich-ökologische Bauvorhaben (Ort), zwischenmenschliche Dynamiken (Gemeinschaft) und organisationale Prozesse (Zusammenarbeiten) wird generiert. Daraus werden Strategien und Praktiken entwickeln, welche den Ausbau und die Verstetigung von gemeinschaftlich getragenen Projekten zu nachhaltig wirksamen Organisationen unterstützen.

Teilvorhaben: Praxispartner

Das Projekt "Teilvorhaben: Praxispartner" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GutAlaune e.V. durchgeführt. Im Reallabor Gut Alaune untersucht die Gemeinschaft am Projekt- und Lernort Gut Alaune e.V. mit wissenschaftlichen Partnern, wie es gelingt, gemeinschaftlich getragene Projekte kooperativ und nachhaltig auszubauen. Wissen zu den drei Schwerpunkten gemeinschaftlich-ökologische Bauvorhaben (Ort), zwischenmenschliche Dynamiken (Gemeinschaft) und organisationale Prozesse (Zusammenarbeiten) wird generiert. Daraus werden Strategien und Praktiken entwickeln, welche den Ausbau und die Verstetigung von gemeinschaftlich getragenen Projekten zu nachhaltig wirksamen Organisationen unterstützen.

DAS: InnoBioDiv - Innovationsplattform für Bildung und Forschung zum Einfluss des Klimawandels auf die Wachstumsleistung von Pflanzen und die Biodiversität im Boden

Das Projekt "DAS: InnoBioDiv - Innovationsplattform für Bildung und Forschung zum Einfluss des Klimawandels auf die Wachstumsleistung von Pflanzen und die Biodiversität im Boden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Hochschule Köln, Institut für Nachrichtentechnik durchgeführt. Hauptziel des vorgeschlagenen Projekts ist die wissensbasierte Schaffung einer Innovationsplattform, die unter Einbeziehung der Forschungsergebnisse im Exzellenzcluster CEPLAS der Universität zu Köln und der internationalen Gemeinschaft der Boden- und Pflanzenwissenschaften in Form von Lern- und Lehrmodulen den Einfluss des Klimawandels auf den Boden und dessen Lebensgemeinschaften sowie die Anpassungsfähigkeit dieses Ökosystems erfahrbar macht. Dabei stehen die Erarbeitung von Konzepten zur Anpassung von Nutzpflanzen und Biotopen an den Klimawandel, der Erhalt von Lebensräumen sowie die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und ein ressourcenschonender Umgang mit Wasser und Düngemitteln im Fokus. Die Innovationsplattform dient dem Erfahrbarmachen ökologischer Zusammenhänge im Wurzelraum und als Kommunikationsplattform, dem Sammeln von Konzepten sowie dem Austausch von Ideen. Teil dieser Innovationsplattform soll eine flexibel einsetzbare Experimentierplattform sein, die die realitätsnahe Nachbildung von Ökosystemen zur Durchführung von explorativen Lehr- und Lernmodulen an den teilnehmenden Hochschulen unter Verwendung modernster Technik aus den Bereichen der Sensorik, Übertragungstechnik und Signalverarbeitung ermöglicht. Sie erlaubt automatisiert fluktuierende Umweltparameter wie Temperatur, Feuchtigkeit, Beleuchtungsstärke oder pH-Werte in einem realen Ökosystem in Echtzeit zu erfassen und dieses mit Hilfe eines automatisch gesteuerten Robotersystems nachzubilden. Studierende können sowohl vorgegebene Experimente durchführen und deren Ergebnisse analysieren als auch eigene Ideen im Bereich der Bodenbiologie und der Technik entwickeln, umsetzen und testen. Zukünftige Akteure in Wirtschaft und Gesellschaft sollen dadurch für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ressource Boden sensibilisiert werden.

DAS: InnoBioDiv - Innovationsplattform für Bildung und Forschung zum Einfluss des Klimawandels auf die Wachstumsleistung von Pflanzen und die Biodiversität im Boden

Das Projekt "DAS: InnoBioDiv - Innovationsplattform für Bildung und Forschung zum Einfluss des Klimawandels auf die Wachstumsleistung von Pflanzen und die Biodiversität im Boden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Köln, Department für Biologie, Institut für Pflanzenwissenschaften durchgeführt. Hauptziel des vorgeschlagenen Projekts ist die wissensbasierte Schaffung einer Innovationsplattform, die unter Einbeziehung der Forschungsergebnisse im Exzellenzcluster CEPLAS der Universität zu Köln und der internationalen Gemeinschaft der Boden- und Pflanzenwissenschaften in Form von Lern- und Lehrmodulen den Einfluss des Klimawandels auf den Boden und dessen Lebensgemeinschaften sowie die Anpassungsfähigkeit dieses Ökosystems erfahrbar macht. Dabei stehen die Erarbeitung von Konzepten zur Anpassung von Nutzpflanzen und Biotopen an den Klimawandel, der Erhalt von Lebensräumen sowie die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und ein ressourcenschonender Umgang mit Wasser und Düngemitteln im Fokus. Die Innovationsplattform dient dem Erfahrbarmachen ökologischer Zusammenhänge im Wurzelraum und als Kommunikationsplattform, dem Sammeln von Konzepten sowie dem Austausch von Ideen. Teil dieser Innovationsplattform soll eine flexibel einsetzbare Experimentierplattform sein, die die realitätsnahe Nachbildung von Ökosystemen zur Durchführung von explorativen Lehr- und Lernmodulen an den teilnehmenden Hochschulen unter Verwendung modernster Technik aus den Bereichen der Sensorik, Übertragungstechnik und Signalverarbeitung ermöglicht. Sie erlaubt automatisiert fluktuierende Umweltparameter wie Temperatur, Feuchtigkeit, Beleuchtungsstärke oder pH-Werte in einem realen Ökosystem in Echtzeit zu erfassen und dieses mit Hilfe eines automatisch gesteuerten Robotersystems nachzubilden. Studierende können sowohl vorgegebene Experimente durchführen und deren Ergebnisse analysieren als auch eigene Ideen im Bereich der Bodenbiologie und der Technik entwickeln, umsetzen und testen. Zukünftige Akteure in Wirtschaft und Gesellschaft sollen dadurch für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ressource Boden sensibilisiert werden.

Wasserdichte Daten: Integration lokaler Akteure in die nachhaltige Steuerung von Hochwasserrisiken für urbane Resilienz - Deutsches Teilprojekt: Governance von soziotechnischen Transformationen

Das Projekt "Wasserdichte Daten: Integration lokaler Akteure in die nachhaltige Steuerung von Hochwasserrisiken für urbane Resilienz - Deutsches Teilprojekt: Governance von soziotechnischen Transformationen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Geographisches Institut, Abteilung Geoinformatik durchgeführt. Das Projekt Wasserdichte Daten untersucht den Umgang und die Steuerung wasserbezogener Risiken mit Fokus auf soziale und kulturelle Aspekte beim Einsatz von Daten. Klassischerweise fließen derzeit Daten von der lokalen Ebene zu (wissenschaftlichen) Kompetenzzentren. Dort werden diese zentral verarbeitet und fließen beispielsweise in Form von Überschwemmungswarnungen oder konkreten Einsatzplänen über lokale Verwaltungen zurück in die betroffenen Gemeinden. Im Rahmen dieses Projektes werden die existierenden hochwasserbezogenen Datenströme untersucht und überdacht, um nachhaltige, hochwasserresistente Gemeinschaften aufzubauen. Besonderer Fokus liegt dabei auf der Art der Produktion dieser Daten. Der Schwerpunkt der Arbeiten des deutschen Teilprojektes wird auf der Integration und Pflege von Daten zur Entscheidungsunterstützung bzgl. des Hochwasserschutzes liegen (Arbeitspaket 3). Es entwickelt Methoden in den Feldern Geoinformatik und Geostatistik zur Integration heterogener hochwasserbezogener Daten. Es wird eine geo-basierte Berechnungsmethode entwickeln, um heterogene, hochwasserbezogene Daten qualitativer und quantitativer Natur aus 'zuverlässigen Quellen' von Kompetenzzentren (AP1) und Bürgern (AP2) zu integrieren. Diese Methode umfasst die Entwicklung von Schnittstellen zur Datenvisualisierung, die Entscheidungsprozesse verschiedener Endbenutzergruppen unterstützen können.

1 2