API src

Found 113 results.

Übertrittsstellen und Akkumulationen

Die markierten Standorte sind Schwerpunkte des Sedimenttransportes und der Bodenakkumulation bei Erosionsereignissen infolge von Starkniederschlägen. Übertrittsstellen befinden sich vor allem an Gewässern, Biotopen, baulichen Anlagen etc. Akkumulationsflächen sind häufig am Ende von Abflussbahnen lokaliosiert. Die Übertrittsstellen und Akkumulationsflächen wurden aktenkundig aufgenommen. Orientierende Untersuchungen wurden durchgeführt, um geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, zur Schadensminimierung und Verhinderung vorzuschlagen. Diese Informationen dienen als Grundlage für die Umsetzung von Erosionsschutzmaßnahmen zur Gefahrenabwehr und zur Vermittlung von Vorsorgepflichten zur Vermeidung von Bodenerosionen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Bodenerosion

Die markierten Standorte zeigen erhebliche Erosionserscheinungen durch Niederschlagsereignisse verbunden mit Sedimenttransport und Bodenakkumulation vor allem in Gewässern, Biotopen, baulichen Anlagen etc. Die Schadensmitteilungen resultierten meist aus Arbeiten der Gewässerunterhaltung. Durch die Akkumulation des erodierten Bodenmaterials im Gewässerverlauf sind jährlich erhebliche Aufwendungen für die Gewässerunterhaltung notwendig. Hier ist das Entstehen weiterer schädlicher Bodenveränderungen durch Erosion zu verhindern, und es sind Maßnahmen zur Gefahrenabwehr vorzusehen. Quelle: Orientierende Untersuchungen zur Gefährdungsabschätzung schädlicher Bodenveränderungen auf Grund von Bodenerosion (Wasser) an 25 Standorten in Dresden gemäß BVB-Merkblatt Nr. 1 oder E3D-Modellierungen.

Gewässergüte (Chemie) 1991

Schadstoffuntersuchungen von Sedimenten Berliner Gewässer sind nicht im Routine-Meßprogramm der Senatsverwaltung enthalten. Die hier ausgewerteten Meßergebnisse beruhen auf Sonderuntersuchungen hinsichtlich der Belastung mit Schwermetallen bzw. Chlorierten Kohlenwasserstoffen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes des Bundesministerium für Forschung und Technologie und der Senatsverwaltung wurde 1990 und 1991 am Institut für Geographische Wissenschaften der Freien Universität Berlin von Pachur und Ahrens die Kontamination der Gewässersedimente mit Schwermetallen untersucht. Ferner wurden im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz Sedimentuntersuchungen vom Ing.-Büro Dr. Fechter durchgeführt. Die in der vorliegenden Karte dargestellten Schwermetallkonzentrationen der Berliner Gewässersedimente basieren für die Gewässerabschnitte der Spree und der Dahme auf den von Fechter ermittelten Analysedaten der 1991 vorgenommenen 37 Schlammgreiferproben und geben Aufschluß über die Schwermetallbelastung der oberen Sedimentschicht (0 bis max. 40 cm Tiefe). der Havelgewässer und des Teltowkanals auf den von Pachur und Ahrens ermittelten Analysedaten der 1991 vorgenommenen 48 Gefrierkernbohrungen. Das von Pachur und Ahrens angewandte Tiefgefrierverfahren ermöglicht eine tiefengerechte Entnahme von bis zu vier Meter Sediment. Die tiefgefrorenen Bohrkernproben werden mittels Heizdraht in Einzelproben von 5 cm bzw. 10 cm Stärke unterteilt. Diese Unterteilung der einzelnen Bohrkerne in wenige Zentimeter umfassende Proben gestattet es, die Geoakkumulation von Schwermetallen horizontspezifisch nachzuweisen und deren zeitliche Zuordnung (Cäsium-Bestimmung) vorzunehmen. Es wurden sechs ökotoxikologisch relevante Schwermetalle (Kupfer, Zink, Blei, Cadmium, Chrom und Nickel) in etwa 1800 Einzelproben mittels atomemissionspektrometrischer (ICP-AES) Messungen analysiert. Für die zeitliche Abgrenzung wurden die neuzeitlichen Sedimente in neun Zonen untergliedert. Die Zonen vor 1880 weisen Schwermetallkonzentrationen auf, die – mit Ausnahme punkthafter lokaler Einträge – im Bereich der von zivilisatorischen Einflüssen unbeeinträchtigten natürlichen Grundbelastung (geochemischer Background) liegen. Die Zonen von 1900 bis 1990 wurden im Hinblick auf die zunehmenden anthropogenen Einflüsse als Anreicherungszone zusammengefaßt und deren Schwermetallkonzentrationen zur Bewertung der Sedimentkontamination herangezogen (Mittelwert der Anreicherungszone). Die als Übergangsbereich zu bezeichnende Zone von 1880 bis 1900 kann wegen ihrer geringen Mächtigkeit vernachlässigt werden und wird daher nicht in die Mittelwertbildung einbezogen. Die Anreicherungstiefe im Sediment der einzelnen Meßstellen reicht von 25 cm (Havel, Höhe Quastenhorn) bis 235 cm (Stößensee). Die Untersuchungen der DDT-, Lindan- und PCB-Konzentrationen im Sediment sowie der DDT- und PCB-Gehalte im Aal wurden im Auftrag des Fischereiamtes Berlin von 1989 bis 1992 durchgeführt. Die Sedimentprobenahme erfolgte mittels Schlammgreifer.

Erhaltung von Viola guestphalica im Naturschutzgebiet 'Waldwiese im Waeschebachtal' bei Blankerode (Hochsauerlandkreis)

Das Projekt "Erhaltung von Viola guestphalica im Naturschutzgebiet 'Waldwiese im Waeschebachtal' bei Blankerode (Hochsauerlandkreis)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Münster, Institut für Ökologie der Pflanzen durchgeführt. Im Waeschebachtal bei Blankenrode (Hochsauerlandkreis) hat sich eine Schwermetallvegetation u.a. mit Viola guestphalica etabliert, was moeglicherweise auf die Eintragung von schwermetallhaltigen Abwaessern aus oberhalb liegenden Schwermetallabraumhalden zurueckzufuehren ist. Beobachtungen der letzten Jahre liessen einen Rueckgang des Schwermetallpflanzenbestandes befuerchten. Als Ursache fuer diesen Rueckgang werden verschiedene Moeglichkeiten in Betracht gezogen: a) Vernaessung der Wiese, b) Auswaschung der Schwermetalle, c) Verdraengung durch andere Pflanzen infolge der Punkte a und b. Um quantitative Veraenderungen im Bestand erfassen zu koennen, wurden in den jahren 1994 und 1996 detailierte Vegetationsaufnahmen der Waldwiese gemacht. Parallel hierzu wurden im Jahr 1994 die Grundwasserstaende erfasst und die vertikale Verteilung von Schwermetallen (Pb, Zn und Fe) im Boden sowie die Akkumulation in ausgewaehlten Pflanzen analysiert. Die vorlaeufigen Ergebnisse lassen vermuten, dass der moegliche Rueckgang des Viola-Bestandes nicht auf eine Verarmung an Schwermetallen zurueckzufuehren ist, sondern an andere noch zu eruierende Faktoren gekoppelt sein muss.

Sorption von Polyhydroxycarbonsäuren (PHCS) an Zement und Mineraloberflächen - Verteilungsgleichgewichte, Sorptionsmechanismen und Oberflächenbindungsformen

Das Projekt "Sorption von Polyhydroxycarbonsäuren (PHCS) an Zement und Mineraloberflächen - Verteilungsgleichgewichte, Sorptionsmechanismen und Oberflächenbindungsformen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Trier, Fachbereich VI Raum- und Umweltwissenschaften durchgeführt. Phasentransferreaktionen (Adsorption, Desorption, Oberflächenkomplexierung) bestimmen die Verteilung, den Verbleib und die Wirkung von natürlichen und anthropogenen Polyhydroxycarbonsäuren in verschiedenen Umweltkompartimenten (Sedimente, Böden, Aquifer) und in technischen Medien (Abfalldeponien, radiodaktive Endlager). Die gebildeten Oberflächenreaktionsprodukte modifizieren die physikalisch-chemischen Eigenschaften partikulärer Sorbentien und nehmen darüber Einfluss auf die Größenverteilung, die Rheologie und ggf. das Sedimentationsverhalten der Partikel. Zum Verständnis dieser Prozesszusammenhänge ist die Analyse der Mechanismen, der Stoffumsätze und der Produkte der Oberflächenreaktionen unumgänglich. Das Forschungsvorhaben behandelt grundlagenorientierte Fragestellungen (Parameter der Verteilungsgleichgewichtseinstellung hochhydrophiler niedermolekularer organischer Komplexbildner, Struktur und Stabilität von Oberflächenreaktionsprodukten, Reaktionsbeeinflussung durch physikalisch-chemische Milieufaktoren, molekülstrukturelle Faktoren der Festphasenaffinität), aus deren Verknüpfung mit Umweltgefährdungsaspekten (Schadstoffeinbettung im Deponie- und Endlagerbereich, Metall- und Radionuklidmobilisierung, Grundwassergefährdung) sich zusätzlicher Forschungsbedarf ergibt.

Der Einfluss von meteorologischen Parametern auf die Schallausbreitung im Freien: 1. Untersuchung der Wechselwirkung durch Korrelation - 2. Charakterisierung der gemessenen Signale durch ihre fraktale Dimension

Das Projekt "Der Einfluss von meteorologischen Parametern auf die Schallausbreitung im Freien: 1. Untersuchung der Wechselwirkung durch Korrelation - 2. Charakterisierung der gemessenen Signale durch ihre fraktale Dimension" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Oldenburg, Fachbereich 8 Physik, Arbeitsgruppe Akustik durchgeführt. Die Schallausbreitung im Freien wird neben der Richtcharakteristik der Quelle, Absorption in der Luft und der Impedanz des Bodens sehr stark beeinflusst. Es werden Untersuchungen durchgefuehrt, die Wechselwirkung von Wind- und Temperaturverteilungen mit dem Schallsignal durch Korrelation zu beschreiben. Bei Laufwegen des Schalls von bis zu 50 m ergeben sich Korrelationen, die auf Haupteinfluesse von Turbulenzstrukturen in der Groessenordnung von 50 - 150 m schliessen lassen. Der Haupteinfluss der meteorologischen Parameter liegt in der Naehe des Lautsprechers. Bei groesseren Laufwegen (bis zu einigen hundert Metern) ist nur geringe oder ueberhaupt keine Korrelation zu finden. In diesen Entfernungen waere die Kenntnis der gesammten Wind- und Temperaturverteilung ueber Ort und Zeit notwendig. Da dies auf experimentelle Schwierigkeiten stoesst, wird das jeweilige Zeitsignal durch fraktale Dimension charakterisiert. Aus der Kenntnis der fraktalen Dimension gewinnt man Aussagen, wieviele Parameter notwendig sind, um das System zu beschreiben. Ausserdem kann man unterscheiden, welcher Anteil des Signals deterministisch und welcher stochastisch ist. Es ergeben sich aehnliche fraktale Dimensionen fuer das Windsignal sowie fuer die Schallschwankungen, was darauf hindeutet, dass die Schallschwankungen in gewisser Hinsicht die augenblickliche Windverteilung wiederspiegelt.

Teilprojekt E

Das Projekt "Teilprojekt E" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH, Abteilung Mikroben-Pflanzen-Interaktionen (AMP) durchgeführt. Intensive Anbaustrategien bergen das Risiko von Ertragsverlusten infolge der Akkumulation von Pflanzenpathogenen im Boden, deren Fähigkeit diese zu unterdrücken, ein Charakteristikum für gesunde Böden ist. Ein besseres Verständnis des Einflusses pflanzenbaulicher Maßnahmen auf die Boden- und Rhizosphären-Mikrobiota und dessen suppressive Wirkung gegenüber Pathogenen ist Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Anbaustrategien. Ziel des Projektes ist, den Einfluss von langfristigen Anbaumaßnahmen (intensiv und extensiv) auf die Struktur und Funktion der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Pflanzengesundheit und -wachstum zu untersuchen. Aufgrund der Bedeutung von Wurzelexsudaten auf die Rhizosphären-Mikrobiota wird deren Analyse in die Untersuchungen einbezogen. Es erfolgt eine Analyse der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre verschiedener Kulturen (Mais, Raps, Weizen) in Abhängigkeit von langfristigen Anbaumaßnahmen. Hierbei wird auch der Einfluss der Vorfrucht auf die Mikrobiota in der Rhizosphäre analysiert. Die Charakterisierung der relativen Abundanz von potentiellen Pathogenen soll unter Berücksichtigung von Krankheitssymptomen an der Pflanze eine Aussage zur suppressiven Wirkung von Anbaustrategien erlauben. Die Ergebnisse werden zeigen, welche mikrobiellen Taxa für die suppressive Wirkung in der Rhizosphäre verantwortlich sind. Des Weiteren interessiert der Einfluss von langfristigen pflanzenbaulichen Maßnahmen auf die Wirkung von nützlichen Mikroorganismen (BMs) auf die Pflanze einschließlich der Rhizosphären-Mikrobiota und deren kurz- und langfristige Wirkung auf die Boden-Mikrobiota, um deren Wirkung für einen nachhaltigen Anbau zu optimieren. Die Ergebnisse der Analyse der mikrobiellen Gemeinschaften werden mit Daten der Boden- und Pflanzencharakteristika korreliert.

Teilprojekt A

Das Projekt "Teilprojekt A" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren,Erfurt e.V. (IGZ), Abteilung System Pflanze-Mikroorganismen durchgeführt. Intensive Anbaustrategien bergen das Risiko von Ertragsverlusten infolge der Akkumulation von Pflanzenpathogenen im Boden, deren Fähigkeit diese zu unterdrücken, ein Charakteristikum für gesunde Böden ist. Ein besseres Verständnis des Einflusses pflanzenbaulicher Maßnahmen auf die Boden- und Rhizosphären-Mikrobiota und dessen suppressive Wirkung gegenüber Pathogenen ist Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Anbaustrategien. Ziel des Projektes ist, den Einfluss von langfristigen Anbaumaßnahmen (intensiv und extensiv) auf die Struktur und Funktion der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Pflanzengesundheit und -wachstum zu untersuchen. Aufgrund der Bedeutung von Wurzelexsudaten auf die Rhizosphären-Mikrobiota wird deren Analyse in die Untersuchungen einbezogen. Es erfolgt eine Charakterisierung der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre verschiedener Kulturen (Mais, Raps, Weizen) in Abhängigkeit von langfristigen Anbaumaßnahmen. Hierbei wird auch der Einfluss der Vorfrucht auf die Mikrobiota in der Rhizosphäre analysiert. Die Charakterisierung der relativen Abundanz von potentiellen Pathogenen soll unter Berücksichtigung von Krankheitssymptomen an der Pflanze eine Aussage zur suppressiven Wirkung von Anbaustrategien erlauben. Die Ergebnisse werden zeigen, welche mikrobiellen Taxa für die suppressive Wirkung in der Rhizosphäre verantwortlich sind. Des Weiteren interessiert der Einfluss von langfristigen pflanzenbaulichen Maßnahmen auf die Wirkung von nützlichen Mikroorganismen (BMs) auf die Pflanze einschließlich der Rhizosphären-Mikrobiota und deren kurz- und langfristige Wirkung auf die Boden-Mikrobiota, um deren Wirkung für einen nachhaltigen Anbau zu optimieren. Die Ergebnisse der Analyse der mikrobiellen Gemeinschaften werden mit Daten der Boden- und Pflanzencharakteristika korreliert.

Teilprojekt D

Das Projekt "Teilprojekt D" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Institut für Kulturpflanzenwissenschaften (340), Fachgebiet Ernährungsphysiologie der Kulturpflanzen (340h) durchgeführt. Intensive Anbaustrategien bergen das Risiko von Ertragsverlusten infolge der Akkumulation von Pflanzenpathogenen im Boden, deren Fähigkeit diese zu unterdrücken, ein Charakteristikum für gesunde Böden ist. Ein besseres Verständnis des Einflusses pflanzenbaulicher Maßnahmen auf die Boden- und Rhizosphären-Mikrobiota und dessen suppressive Wirkung gegenüber Pathogenen ist Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Anbaustrategien. Ziel des Projektes ist, den Einfluss von langfristigen Anbaumaßnahmen (intensiv und extensiv) auf die Struktur und Funktion der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Pflanzengesundheit und -wachstum zu untersuchen. Aufgrund der Bedeutung von Wurzelexsudaten auf die Rhizosphären-Mikrobiota wird deren Analyse in die Untersuchungen einbezogen. Es erfolgt eine Analyse der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre verschiedener Kulturen (Mais, Raps, Weizen) in Abhängigkeit von langfristigen Anbaumaßnahmen. Hierbei wird auch der Einfluss der Vorfrucht auf die Mikrobiota in der Rhizosphäre analysiert. Die Charakterisierung der relativen Abundanz von potentiellen Pathogenen soll unter Berücksichtigung von Krankheitssymptomen an der Pflanze eine Aussage zur suppressiven Wirkung von Anbaustrategien erlauben. Die Ergebnisse werden zeigen, welche mikrobiellen Taxa für die suppressive Wirkung in der Rhizosphäre verantwortlich sind. Des Weiteren interessiert der Einfluss von langfristigen pflanzenbaulichen Maßnahmen auf die Wirkung von nützlichen Mikroorganismen (BMs) auf die Pflanze einschließlich der Rhizosphären-Mikrobiota und deren kurz- und langfristige Wirkung auf die Boden-Mikrobiota, um deren Wirkung für einen nachhaltigen Anbau zu optimieren. Die Ergebnisse der Analyse der mikrobiellen Gemeinschaften werden mit Daten der Boden- und Pflanzencharakteristika korreliert.

Teilprojekt B

Das Projekt "Teilprojekt B" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Anhalt (FH), Hochschule für angewandte Wissenschaften, Center of Life Sciences, Institute of Bioanalytical Sciences durchgeführt. Intensive Anbaustrategien bergen das Risiko von Ertragsverlusten infolge der Akkumulation von Pflanzenpathogenen im Boden, deren Fähigkeit diese zu unterdrücken, ein Charakteristikum für gesunde Böden ist. Ein besseres Verständnis des Einflusses pflanzenbaulicher Maßnahmen auf die Boden- und Rhizosphären-Mikrobiota und dessen suppressive Wirkung gegenüber Pathogenen ist Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Anbaustrategien. Ziel des Projektes ist, den Einfluss von langfristigen Anbaumaßnahmen (intensiv und extensiv) auf die Struktur und Funktion der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Pflanzengesundheit und -wachstum zu untersuchen. Aufgrund der Bedeutung von Wurzelexsudaten auf die Rhizosphären-Mikrobiota wird deren Analyse in die Untersuchungen einbezogen. Es erfolgt eine Analyse der Mikrobiota in von der Wurzel beeinflusstem Boden und der Rhizosphäre verschiedener Kulturen (Mais, Raps, Weizen) in Abhängigkeit von langfristigen Anbaumaßnahmen. Hierbei wird auch der Einfluss der Vorfrucht auf die Mikrobiota in der Rhizosphäre analysiert. Die Charakterisierung der relativen Abundanz von potentiellen Pathogenen soll unter Berücksichtigung von Krankheitssymptomen an der Pflanze eine Aussage zur suppressiven Wirkung von Anbaustrategien erlauben. Die Ergebnisse werden zeigen, welche mikrobiellen Taxa für die suppressive Wirkung in der Rhizosphäre verantwortlich sind. Des Weiteren interessiert der Einfluss von langfristigen pflanzenbaulichen Maßnahmen auf die Wirkung von nützlichen Mikroorganismen (BMs) auf die Pflanze einschließlich der Rhizosphären-Mikrobiota und deren kurz- und langfristige Wirkung auf die Boden-Mikrobiota, um deren Wirkung für einen nachhaltigen Anbau zu optimieren. Die Ergebnisse der Analyse der mikrobiellen Gemeinschaften werden mit Daten der Boden- und Pflanzencharakteristika korreliert.

1 2 3 4 510 11 12