Am Namib-Ostrand sind in verschiedenen Talzügen und in Beckensituationen bis über 10 m mächtige lößartige bzw. schwemmlößartige Ablagerungen anzutreffen, die durch die lokalen ephemeren, zum Atlantik orientierten Abflüsse rezent zerschnitten werden und daher gut aufgeschlossen sind. Besonders mächtig treten diese landschaftsgeschichtlichen Archive am Hoanib und seinen Tributären (NW-Namibia) auf. Vorarbeiten weisen auf eine Bildung während des Jungpleistozäns und Holozäns. Erstmals sollen diese Feinsedimente am Hoanib-Rivier zusammenhängend vom Oberlauf bis in die Küstenwüste sedimentologisch untersucht und datiert werden (OSL, AMS-14C). Damit werden punktuelle, eher zufällig sich ergebende Daten ausgeschlossen und geomorphogenetische sowie hochauflösende Aussagen zur wechselnden Intensität des Sommermonsuns am Namib-Ostrand während des Jungquartärs möglich.
Das Forschungsvorhaben soll beitragen zur Rekonstruktion der pleistozänen und holozänen Landschafts- und Klimageschichte des Muksu-Tals bis hinauf zum Fedtschenkogletschers im Pamir-Gebirge, sowie jener der umgebenden Täler wie Sauksay und Balandkijk. Insbesondere interessiert uns die Klärung offener Fragen bezüglich (i) des Ausmaßes der jüngeren Schwankungen der Fedtschenkogletscherzunge (ii) der Lage der tiefsten Eisrandlagen und (iii) des Nachweises mehrerer weit ins Tal reichender spätpleistozäner Gletschervorstöße. Hierzu werden verschiedene Methoden der absoluten und relativen Alterdatierung von glazialen Ablagerungen eingesetzt wie Radiocarbonanalysen, Thermolumineszenzanalysen, Bestimmung kosmogener Nuklide sowie glazialmorphologische, bodengeographische, pollenanalytische, dendrochronologische und lichenometrische Untersuchungen. Umfangreiche Erfahrungen aus den dem Pamir nördlich angrenzenden Gebieten (NW-Tienshan, Alai-Kette und Hissar-Gebirge) zeigen, daß dieser Ansatz gut geeignet ist zur Gliederung der holozönen und spätpleistozänen Vergletscherung in den genannten zentralasiatischen Gebirge. Zudem konnten wir interglaziale Bodenbildungen nachweisen und fanden Hinweise auf eine intensive mittelpleistozäne Vergletscherung.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Verknuepfung von Informationen, die sich auf die Struktur des Gewaessernetzes beziehen, mit hydrologischen Daten, insbes Hochwasserwellen. Damit besteht die Moeglichkeit, fuer unbeobachtete Einzugsgebiete eine verbesserte Hochwasser-Abschaetzung zu erzielen.
Geotope sind erdgeschichtliche Bildungen der unbelebten Natur. Sie umfassen Aufschlüsse von Gesteinen, Böden, Mineralien und Fossilien sowie einzelne Naturschöpfungen und natürliche Landschaftsteile und vermitteln Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde und des Lebens. Sie werden im vorliegenden Datensatz in folgende zwei Kategorien unterteilt. Gotope: Bei diesen Geotopen handelt es sich um fachlich gut abgegrenzte und meist kleinräumige Objekte mit einer grundsätzlichen Erhaltungswürdigkeit. Hierunter fallen unter anderem wertvolle erdgeschichtliche Aufschlüsse, die nicht beeinträchtigt werden sollen. Geotop-Potentialgebiete: Als Geotop-Potentialgebiete werden großflächige Geotope oder Geotopgruppen bezeichnet, bei denen die Erhaltung der generellen Morphologie im Vordergrund steht. Weitere Untersuchungen mit Abgrenzung konkreter Objekte (Geotope) stehen noch aus.
In dem Datensatz aus Karte 3 des Niedersächsischen Landschaftsprogramms sind die Landschaftsbildräume enthalten. Das Landschaftsbild in Niedersachsen wird bestimmt von zahlreichen natürlichen und anthropogenen Faktoren, von denen u.a. folgende zur Abgrenzung der Landschaftsbildräume herangezogen wurden: Naturräume, Geomorphologie und Reliefeigenschaften sowie Flächennutzungen. Die Bewertung der Landschaftsbildräume nach ihrer Eigenart berücksichtigt die Kriterien Natürlichkeit, historische Kontinuität und Vielfalt sowie zusätzlich den Aspekt der Raumwahrnehmung, um die ausgeprägte Eigenart von strukturarmen Landschaftsbildräumen, z. B. in der Marsch und in der Börde, im landesweiten Kontext angemessen zu berücksichtigen. Karte 3 „Schutzgut Landschaftsbild“ stellt die aus landesweiter Sicht bedeutsamen Aspekte für das Schutzgut Landschaftsbild dar. Neben der Darstellung der kulturlandschaftlichen Gliederung und historischen Kulturlandschaften landesweiter Bedeutung werden weitere Bereiche mit einer hohen Bedeutung für das Landschaftsbild sowie Infrastruktur für die landschaftsgebundene Erholung (Naturparke, zertifizierte Wanderwege, Fernradwege mit überregionaler Bedeutung und Kanustrecken) kartografisch dargestellt. Nutzungsbeschränkung: Geometrien sind auf Grundlage der Digitalen Topografischen Karte 1:500.000 (DTK500) aussagekräftig. Quellennachweis: © 2021, daten@nlwkn.niedersachsen.de
Greece is Europe’s most seismically active nation, as it is being deformed by an active subduction system and one of the world’s fastest-spreading rifts. Onshore active faults pose seismic hazard that cannot be reliably assessed in the absence of a comprehensive map of potential earthquake sources. Here, we use high-resolution Digital Elevation Models (DEMs), in conjunction with hillshades and slope models, to map and characterise faults in Greece at a scale of 1:25000. The Active Faults Greece (AFG) database records a total of 3815 fault-traces assigned to 892 interpreted faults. Of the AFG traces, 53% were mapped here for the first time, with their geometries and slip-sense constrained by displacement of landscape features. AFG includes >2000 active and 1632 probably active fault-traces, while 30 traces result from historic surface-rupturing earthquakes since 464 BC. About 57% of faults exhibit strong depositional control (DC) on sedimentation patterns, with active faults being characterised by approximately equal numbers of sharp (32%), moderate (29%) and rounded (29%) scarps. AFG is the first fault database in Greece generated using nationwide interpretation of geomorphology and has applications in paleoseismology, seismic-hazard assessment, mineral-resources exploration, and resilience planning. Data Access: - Download archive version via GFZ Data Services (upper left) - Web-Map Server: https://experience.arcgis.com/experience/a6c85b1edf9d4d17a3f01a70cef6d2b2 - GIS Users: https://services2.arcgis.com/T7iULq65Kp9Elquk/arcgis/rest/services/Active_Faults_Greece/FeatureServer - Layerfiles for use in ArcGIS Pro and QGIS: https://noaig.maps.arcgis.com/sharing/rest/content/items/4b93c25b931744dabc4851abf9c8ae38/data
Natürliche geomophologische Objekte sind in der Geologischen Karte von Baden-Württemberg als Kare bzw. Karbildungen dargestellt. Dabei handelt es sich um kesselförmige Eintiefungen glazialer Entstehung mit einem beckenartig flachen Karboden und steilen Rückwänden, talwärts häufig durch einen Karriegel abgeschlossen, der nach dem Abtauen des Gletschers häufig kleine Seen angestaut hat. Hauptverbreitung der Karbildungen ist der nördliche und südliche Schwarzwald. Der Geometrietyp ist Fläche (Polygon).
Natürliche geomophologische Objekte sind in der Geologischen Karte von Baden-Württemberg als Kare bzw. Karbildungen dargestellt. Dabei handelt es sich um kesselförmige Eintiefungen glazialer Entstehung mit einem beckenartig flachen Karboden und steilen Rückwänden, talwärts häufig durch einen Karriegel abgeschlossen, der nach dem Abtauen des Gletschers häufig kleine Seen angestaut hat. Hauptverbreitung der Karbildungen ist der nördliche und südliche Schwarzwald. Der Geometrietyp ist Fläche (Polygon).
The aim of data collection was the reconstruction of the chronology and extent of the Late Pleistocene glaciation around the boundary between the central and northern Black Forest. This research has been undertaken as part of the 'Chronology of the last glaciation of low mountainous areas in Central Europe' project (funded by the German Research Foundation (DFG)). This project is granted to Felix Martin Hofmann (see https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/534739108?language=en, last access: 13 June 2025). As a first step towards comprehensive glacier reconstruction, glacial geomorphological mapping according to present-day standard in the field of glacial geomorphology must be undertaken, allowing for the selection of suitable targets for dating campaigns. Previous cirque and moraine mapping led to valuable datasets but the adopted approach for the acquisition of data does not comply with up-to-date approaches in geomorphological mapping. Hence, a mapping campaign was undertaken to critically evaluate previous work on the region of interest to achieve the greatest possible accuracy during mapping. The acquired data represent the base of a manuscript which has been submitted to the Journal of Geomorphology for consideration for publication.
Der Kartendienst stellt die folgenden Informationen zur Verfügung. Biosphärenreservat Elbtalaue: Außengrenze Elbtalaue Zonierung Elbtalaue FFH Gebiet EU-Vogelschutzgebiet Verbreitung nordischer Gastvögel Naturräume Biotoptypengruppen Biotoptypenbewertung Pflanzenartenschutz Tierartenschutz ohne Vögel Geomorphologie Potentielle natürliche Vegetation Blattschnitt Amtliche Karte Digitales Geländemodell Elbtalaue Nationalpark Wattenmeer: Außengrenze Wattenmeer Eckpunkt-Koordinaten Grenzen Zonierung Wattenmeer Problembereiche Nationalpark Harz: Außengrenze Harz Außengrenze Harz Teil Niedersachsen Außengrenze Harz Teil Sachsen-Anhalt Siedlungsbereiche Erholungsbereiche Naturbereiche in Niedersachsen Naturbereiche in Sachsen-Anhalt International anerkannte Gebiete: UNESCO - Biosphärenreservat Drömling Außengrenze des UNESCO-Biosphärenreservates Drömling (Gesamtgebiet) Außengrenze des UNESCO-Biosphärenreservates Drömling Teil Niedersachsen Außengrenze des UNESCO-Biosphärenreservates Drömling Teil Sachsen-Anhalt Zonierung des UNESCO-Biosphärenreservates Drömling (Gesamtgebiet) Zonierung des UNESCO-Biosphärenreservates Drömling Teil Niedersachsen Zonierung des UNESCO-Biosphärenreservates Drömling Teil Sachsen-Anhalt Systemumgebung: Geoserver
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 519 |
| Europa | 1 |
| Land | 119 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Wirtschaft | 7 |
| Wissenschaft | 28 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 4 |
| Förderprogramm | 438 |
| Hochwertiger Datensatz | 6 |
| Text | 19 |
| unbekannt | 116 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 22 |
| offen | 553 |
| unbekannt | 8 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 504 |
| Englisch | 154 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 57 |
| Datei | 39 |
| Dokument | 29 |
| Keine | 306 |
| Webdienst | 35 |
| Webseite | 202 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 583 |
| Lebewesen und Lebensräume | 537 |
| Luft | 295 |
| Mensch und Umwelt | 583 |
| Wasser | 452 |
| Weitere | 569 |