Die Grundwassermessnetze bestehen aus Grundwasserbeobachtungsrohren, Quellen und Brunnen, an denen regelmäßig die Wasserstände in den verschiedenen Grundwasserleitern ermittelt werden. Ausgewählte und ergänzende Messstellen dienen der Untersuchung der Grundwasserbeschaffenheit. Die Leistungen umfassen: - Prüfung und statistische Aufbereitung der durch Beobachter oder mittels Datenlogger erfassten Messwerte - Ermittlung von Messstellenstammdaten auf Grundlage von Funktionskontrollen und geophysikalischen Untersuchungen sowie Pflege der Dateien - Bau und Instandhaltung von Grundwassermessstellen einschließlich Ausrüstung mit neuer Messtechnik (Datensammler, Datenfernübertragung), ggf. Rückbau nicht mehr benötigter Messstellen - Probenahme und Vor-Ort-Analytik an den Beschaffenheitsmessstellen - Schulung und Betreuung der ehrenamtlichen Beobachter.
Der Downloaddienst Geophysik umfasst die Nachweis-, Fach- und Bewertungsdaten des Fachgebietes. Zu den Nachweisdaten zählen die Messgebiete geophysikalischer Untersuchungen und die Stationsinformationen der seismologischen Überwachung. Unter den Fachdaten ist der Erdbebenkatalog Sachsen-Anhalt einzuordnen und die Bewertungsdaten Geophysik beinhalten die digital vorliegenden Auswertungen der Fachdaten der Geomagnetik (geomagnetische ΔT-Anomaliewerte), Gravimetrie (Bougueranomaliewerte, Schwerestörung) und Geothermie (Temperatur in 2000 m Tiefe, Wärmestromdichte). Eine Beschreibung der einzelnen Datenebenen erfolgt in den jeweiligen Geodaten, die in diesem Darstellungsdienst zusammengefasst wurden.
Der Darstellungsdienst Geophysik umfasst die Nachweis-, Fach- und Bewertungsdaten des Fachgebietes. Zu den Nachweisdaten zählen die Messgebiete geophysikalischer Untersuchungen und die Stationsinformationen der seismologischen Überwachung. Unter den Fachdaten ist der Erdbebenkatalog Sachsen-Anhalt einzuordnen und die Bewertungsdaten Geophysik beinhalten die digital vorliegenden Auswertungen der Fachdaten der Geomagnetik (geomagnetische ΔT-Anomaliewerte), Gravimetrie (Bougueranomaliewerte, Schwerestörung) und Geothermie (Temperatur in 2000 m Tiefe, Wärmestromdichte). Eine Beschreibung der einzelnen Datenebenen erfolgt in den jeweiligen Geodaten, die in diesem Darstellungsdienst zusammengefasst wurden.
Stellenausschreibung Nr. 30/2024 Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Halle/Saale eine Sachbearbeitung (m/w/d) Grundlagen für den Geschäftsbereich Grundlagen, Planung und Bau, Deichrückverlegung und Polder Die Stelle ist in Vollzeit und unbefristet zu besetzen. Ihre zukünftigen Aufgabenschwerpunkte: Anpassung der bisherigen Hochwasserschutzkonzeptionen des Landes Sachsen-Anhalt aufgrund neuer Erkenntnisse aus abgelaufenen Hochwasserereignissen und fachliche Vorarbeit zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie der EU Erarbeitung von Schwachstellenanalysen an Landesdeichen des LHW auf der Grundlage geophysikalischer Untersuchungen, Baugrund- sowie Standsicherheitsuntersuchungen und Konzipierung mit Optimierung künftiger Anlagen Erarbeitung von Schwachstellenanalysen an konstruktiven Wasserbauwerken des LHW auf der Grundlage von Baugrund-, Bauwerks- sowie Standsicherheitsuntersuchungen und Konzipierung mit Optimierung künftiger Anlagen Erarbeitung und Fortschreibung von methodischen Grundlagen, technischen Regelwer- ken, Arbeitshilfen des Wasserbaus und Hochwasserschutz für die Behebung wasserwirt- schaftlicher Probleme (landesweit und länderübergreifend) darauf aufbauend Federführung bei der Einführung und Fortschreibung von projektüber- greifenden, einheitlichen technischen Standards für Bauprojekte des Wasserbaus und des konstruktiven Wasserbaus im LHW Mitwirkung bei der Projektbearbeitung definierter Bauprojekte zur Sicherstellung der Ein- haltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik und der gesetzten Standards im LHW und von der Grundlagenermittlung (Bedarfsplanung), der Vorplanung (Variantenun- tersuchungen) über den Entwurf, der Vorbereitung der Vergabe, der Bauausführung bis zur bauaufsichtlichen Abnahme Mitwirkung in länderübergreifenden Arbeitsgruppen zur Fortschreibung des technischen Standards im Hochwasserschutz und Hochwasserrisikomanagement (Normen, Merkblätter) Sie erfüllen folgende Voraussetzungen: abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Universität oder Master) in den Fachrichtungen Wasserwirtschaft/ Wasserbau, Bauingenieurwesen Einschlägige Berufserfahrung vertiefte Kenntnisse im Wasserbau, im konstruktiven Wasserbau, im Grundbau und der Hydraulik Kenntnisse der einschlägigen technischen Regelwerke der VOB und HOAI sowie DIN- Normen Kenntnisse im Umgang mit hydraulischen Modellen, GIS-Anwendungen (ESRI), CAD-Soft- ware und Windows Office Standartsoftware Führerschein (Klasse B) und die Bereitschaft zum Führen von Dienst-Kfz Außerdem setzen wir voraus, dass Sie: einer hohen Arbeitsbelastung gewachsen sind, eigenständig arbeiten, flexibel und teamfähig sind, sich engagieren, Eigeninitiative mitbringen und verantwortungsbewusst handeln. Was wir Ihnen bieten können: betriebliche Altersvorsorge (VBL) vermögenswirksame Leistungen Technikerzulage gleitende Arbeitszeit individuelle Fortbildungsmöglichkeiten Gewährung einer Jahressonderzahlung 30 Tage Urlaubsanspruch pro Kalenderjahr alternierende Telearbeit und mobile Arbeit. Die Einstellung erfolgt bei Vorliegen der personalrechtlichen und haushaltsrechtlichen Voraus- setzungen, nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) bei Erfüllung der tariflichen, persönlichen und sonstigen Voraussetzungen in der Entgeltgruppe 13. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt nach dem TV-L 40 Stunden. Eine Aufgabenübertragung auf Bedienstete (m/w/d) des Landes Sachsen-Anhalt erfolgt unter Vorbehalt der Verfügbarkeit von Verstärkungsmitteln. Schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eig- nung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksich- tigt. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen. Bei im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswe- sen (ZAB) unter www.kmk.org/zab. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (u. a. Zeugnisse, Referenzen, Beschäftigungsnach- weise, ggf. den Nachweis der erforderlichen Deutschen Sprachkenntnisse mindestens auf Ni- veau B2) 28.10.2024 unter Angabe der Ausschreibungsnummer 30/2024 an den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Sachgebiet Personal/Organisation Otto-von-Guericke-Str. 5 39104 Magdeburg oder per E-Mail an: Bewerbung@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de (ausschließlich PDF-Dateien) Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerberdaten unter Beachtung der daten- schutzrechtlichen Bestimmungen für den Zweck der Auswahl gespeichert und anschließend gelöscht werden. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite. Telefonische Rückfragen richten Sie bitte an Frau von Eyss (Telefon-Nr. 0391/581-1452) oder an Herrn Rau (Telefon-Nr. 0391/581-1229). Weitere Informationen über den Landesbetrieb finden Sie unter www.lhw.sachsen-anhalt.de
Stellenausschreibung Nr. 30/2024 Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Halle/Saale eine Sachbearbeitung (m/w/d) Grundlagen für den Geschäftsbereich Grundlagen, Planung und Bau, Deichrückverlegung und Polder Die Stelle ist in Vollzeit und unbefristet zu besetzen. Ihre zukünftigen Aufgabenschwerpunkte: Anpassung der bisherigen Hochwasserschutzkonzeptionen des Landes Sachsen-Anhalt aufgrund neuer Erkenntnisse aus abgelaufenen Hochwasserereignissen und fachliche Vorarbeit zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie der EU Erarbeitung von Schwachstellenanalysen an Landesdeichen des LHW auf der Grundlage geophysikalischer Untersuchungen, Baugrund- sowie Standsicherheitsuntersuchungen und Konzipierung mit Optimierung künftiger Anlagen Erarbeitung von Schwachstellenanalysen an konstruktiven Wasserbauwerken des LHW auf der Grundlage von Baugrund-, Bauwerks- sowie Standsicherheitsuntersuchungen und Konzipierung mit Optimierung künftiger Anlagen Erarbeitung und Fortschreibung von methodischen Grundlagen, technischen Regelwer- ken, Arbeitshilfen des Wasserbaus und Hochwasserschutz für die Behebung wasserwirt- schaftlicher Probleme (landesweit und länderübergreifend) darauf aufbauend Federführung bei der Einführung und Fortschreibung von projektüber- greifenden, einheitlichen technischen Standards für Bauprojekte des Wasserbaus und des konstruktiven Wasserbaus im LHW Mitwirkung bei der Projektbearbeitung definierter Bauprojekte zur Sicherstellung der Ein- haltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik und der gesetzten Standards im LHW und von der Grundlagenermittlung (Bedarfsplanung), der Vorplanung (Variantenun- tersuchungen) über den Entwurf, der Vorbereitung der Vergabe, der Bauausführung bis zur bauaufsichtlichen Abnahme Mitwirkung in länderübergreifenden Arbeitsgruppen zur Fortschreibung des technischen Standards im Hochwasserschutz und Hochwasserrisikomanagement (Normen, Merkblätter) Sie erfüllen folgende Voraussetzungen: abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Universität oder Master) in den Fachrichtungen Wasserwirtschaft/ Wasserbau, Bauingenieurwesen Einschlägige Berufserfahrung vertiefte Kenntnisse im Wasserbau, im konstruktiven Wasserbau, im Grundbau und der Hydraulik Kenntnisse der einschlägigen technischen Regelwerke der VOB und HOAI sowie DIN- Normen Kenntnisse im Umgang mit hydraulischen Modellen, GIS-Anwendungen (ESRI), CAD-Soft- ware und Windows Office Standartsoftware Führerschein (Klasse B) und die Bereitschaft zum Führen von Dienst-Kfz Außerdem setzen wir voraus, dass Sie: einer hohen Arbeitsbelastung gewachsen sind, eigenständig arbeiten, flexibel und teamfähig sind, sich engagieren, Eigeninitiative mitbringen und verantwortungsbewusst handeln. Was wir Ihnen bieten können: betriebliche Altersvorsorge (VBL) vermögenswirksame Leistungen Technikerzulage gleitende Arbeitszeit individuelle Fortbildungsmöglichkeiten Gewährung einer Jahressonderzahlung 30 Tage Urlaubsanspruch pro Kalenderjahr alternierende Telearbeit und mobile Arbeit. Die Einstellung erfolgt bei Vorliegen der personalrechtlichen und haushaltsrechtlichen Voraus- setzungen, nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) bei Erfüllung der tariflichen, persönlichen und sonstigen Voraussetzungen in der Entgeltgruppe 13. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt nach dem TV-L 40 Stunden. Eine Aufgabenübertragung auf Bedienstete (m/w/d) des Landes Sachsen-Anhalt erfolgt unter Vorbehalt der Verfügbarkeit von Verstärkungsmitteln. Schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Personen werden bei gleicher Eig- nung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des SGB IX bevorzugt berücksich- tigt. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen. Bei im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der Internetseite der Zentralstelle für ausländisches Bildungswe- sen (ZAB) unter www.kmk.org/zab. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (u. a. Zeugnisse, Referenzen, Beschäftigungsnach- weise, ggf. den Nachweis der erforderlichen Deutschen Sprachkenntnisse mindestens auf Ni- veau B2) 28.09.2024 unter Angabe der Ausschreibungsnummer 30/2024 an den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt Sachgebiet Personal/Organisation Otto-von-Guericke-Str. 5 39104 Magdeburg oder per E-Mail an: Bewerbung@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de (ausschließlich PDF-Dateien) Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Bewerberdaten unter Beachtung der daten- schutzrechtlichen Bestimmungen für den Zweck der Auswahl gespeichert und anschließend gelöscht werden. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite. Telefonische Rückfragen richten Sie bitte an Frau von Eyss (Telefon-Nr. 0391/581-1452) oder an Herrn Rau (Telefon-Nr. 0391/581-1229). Weitere Informationen über den Landesbetrieb finden Sie unter www.lhw.sachsen-anhalt.de
Die Datenebene enthält Informationen zu Messgebieten, Profillinien und Messkampagnen geophysikalischer Untersuchungen entsprechend der Fachbereiche getrennt für Geoelektrik, Gravimetrie, Geomagnetik und Seismik. Geoelektrik: Übersicht über lokale Messgebiete, die von verschiedenen Firmen bearbeitet, sowie Untersuchungen, die vom LAGB beauftragt oder selbst durchgeführt wurden. Vor 1990 betreffen die von Firmen durchgeführten Untersuchungen zumeist Messungen des VEB Geophysik Leipzig, nach 1990 Messungen verschiedener Ingenieurbüros, die nach Lagerstättengesetz/Geologiedatengesetz an das LAGB gemeldet wurden. Seismik: Die Profilanlage seismischer Messungen ist unterteilt in 2D-reflexionsseismische Messungen zur Erkundung geologischer Strukturen und der Rohstoffexploration in bis ca. 5 km Tiefe sowie die Messungen der Refraktionsseismik und Weitwinkelreflexionsseismik, welche den Aufbau der Erdkruste in bis zu 40 km Tiefe untersuchen. Die tiefenseismischen Profile werden weiterhin durch die eingesetzten Messmethoden unterschieden. Untersuchungsgebiete reflexionsseismischer 3D-Messungen markieren Gebiete der detaillierten Exploration von mit Hilfe mehrerer Quellen gleichzeitig angeregter seismischer Signale, welche an flächenhaft ausgebrachten Geophonen registriert werden. Gravimetrie und Geomagnetik: Aufgeführt sind die Messgebietsumrisse und Informationen der Regionalmessungen in Sachsen-Anhalt.
Datenebene enthält die Gebiete geophysikalischer Untersuchungen unterteilt in die einzelnen Messverfahren Geoelektrik, Geomagnetik, Gravimetrie, Seismik. Die Informationen zu den geophysikalischen Untersuchungen beinhalten Angaben zum Gebiet, Zeitraum der Messungen, Ergebnisberichte und Bezeichnungen der Ablage im Fachinformationssystem. Darüber hinaus enthält die Datenebene die Standorte der seismologischen Überwachung in Sachsen-Anhalt, Informationen zu den Stationen und der Überwachungsergebnisse. Messdaten sind nicht Bestandteil dieses Datensatzes.
Aktenzeichen: BASE21102/ 13#0643 Erklärung des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung über das Einvernehmen nach § 21 Absatz 2 Satz 3 Standortauswahlgesetz zum Vorhaben Forschungsbohrung in Ralbitz-Rosenthal, Gemarkung Cunnewitz Das Sächsische Oberbergamt hat mit Schreiben vom 01.12.2021 und ergänzenden Schreiben vom 05.01.2022 und 06.01.2022 (Aktenzeichen: 2021/0149) beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) für eine Forschungsbohrung zwecks geophysikalischer Untersuchungen in Ralbitz-Rosenthal, Gemarkung Cunnewitz (Flurstück 303/1) um die Erteilung des Einvernehmens ersucht. Dieses Vorhaben mit einer geplanten Bohrteufe von maximal 250 m wurde auf Grundlage der Kriterien des § 21 Absatz 2 und 3 Standortauswahlgesetz (StandAG) geprüft. Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) kommt in seinen den Schreiben des Sächsischen Oberbergamts beigefügten Stellungnahmen vom 29.11.2021 und 03.01.2022 zu dem Prüfergebnis, dass der Vorhabenstandort innerhalb eines identifizierten Gebietes nach § 13 Absatz 2 Satz 1 StandAG liege und das Vorhaben aufgrund des § 21 Absatz 2 Satz 1 StandAG zugelassen werden könne. Nach eigener Prüfung kommt das BASE zu dem Ergebnis, dass sich der Vorhabenstandort innerhalb des von der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH nach § 13 Absatz 2 Satz 1 StandAG ausgewiesenen identifizierten Gebietes mit der Kennung 194_00IG_K_g_SO befindet. Weiterhin ist der Stellungnahme des LfULG zu entnehmen, dass die Fläche der hier anzubohrenden Granodioritformation, die nur geringfügigen räumlichen Schwankungen entsprechend des § 21 Absatz 2 Nr. 3 StandAG unterliegt, wesentlich größer als das Zehnfache des für die Realisierung eines Endlagers erforderlichen Flächenbedarfs sei. Damit sei aus Sicht des LfULG für das beantragte Vorhaben der Ausnahmetatbestand nach § 21 Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 StandAG erfüllt. Auf Grundlage der Ausführungen des Sächsischen Oberbergamts und des LfULG sowie nach eigener Prüfung erklärt das BASE sein Einvernehmen hinsichtlich der Erteilung der Zulassung für oben genanntes Vorhaben aufgrund des § 21 Absatz 2 Satz 1 Nr. 3 StandAG. Die Erteilung des Einvernehmens ist nicht selbständig anfechtbar. Berlin, 06.01.2022 Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung Im Auftrag
Beitrag im Rahmen der FKTG: Zu 3. Tonsteine des Unteren Jura - Teilgebiet 006_00TG-188_00IG_T_f_u: Die Basisfläche befindet sich in einer Teufe von 400 m bis 1.500 m unter GOK. Anhand der im LUNG M-V vorhandenen Daten zur Lias-Basis, die sich auf die Auswertung geophysikalischer Untersuchungen und von Bohrergebnissen stützt, kann das Gebiet in der vorliegenden Ausdehnung nicht nachvollzogen werden. Es umfasst offensichtlich Areale, die deutlich tiefer liegen, z.B. nordwestlich von Dömitz oder im Raum Ludwigslust. Stellungnahme der BGE: Fachliche Einordnung: Das sind fachlich nachvollziehbare Hinweise, denen sich die BGE allerdings nur zum Teil anschließen kann. // Begründung: Wir bedanken uns für den Hinweis auf das reflexionsseismische Kartenwerk (Reinhardt & Gruppe Regionales Kartenwerk 1968-1991). Das für das Teilgebiet Unterer Jura vom LUNG M-V in seiner Stellungnahme vorgeschlagene Kartenwerk (K2/T7-Reflektoren) beschreibt jedoch die Oberfläche des Oberen Gipskeuper/Transgression Steinmergelkeuper. Die Stufen des Unterjura, in denen Tongesteinsabfolgen auftreten, welche potentiell die Aufgaben des einschlusswirksamen Gebirgsbereichs übernehmen können, sind deutlich jünger als die Oberfläche des Gipskeuper. Daher können die vom LUNG M-V genannten Kartenwerke für eine Tiefenprüfung nur eingeschränkt herangezogen werden. Im Zuge der Anwendung der Mindestanforderungen im Schritt 1 der Phase I (S. 454 ff in BGE 2020l Teil 2) hat die BGE geprüft, in welchen Bereichen die Oberfläche des Lias in Tiefen größer als 1400 m unter GOK auftritt. Diese Bereiche erfüllen die Mindestanforderungen nicht und wurden entsprechend nicht weiter berücksichtigt. // [...] // [...] An dieser Stelle möchten wir zusätzlich auf § 23 Abs. 3 StandAG verweisen, wonach für den Fall, dass lokale Daten für die Bewertung der Erfüllung einer Mindestanforderung erst in einer späteren Phase des Standortauswahlverfahrens erhoben werden können, die jeweilige Mindestanforderung als erfüllt gilt, soweit dies aufgrund der vorhandenen Datenlage zu erwarten ist. Der standortspezifische Nachweis für die Erfüllung der Mindestanforderungen ist nach § 23 Abs. 3 StandAG spätestens in der Begründung für den Standortvorschlag nach § 18 Abs. 3 StandAG zu führen. // [...] Wir werden diese Im Rahmen der Arbeiten zur Ermittlung von Standortregionen für die übertägige Erkundung berücksichtigen. Initiale Rückmeldung im Rahmen der FKTG: nicht vorhanden. Stellungnahme einer externen Prüfstelle:nicht vorhanden.
Der Dienst stellt die Gebiete geophysikalischer Untersuchungen, unterteilt in die einzelnen Messverfahren Geoelektrik, Geomagnetik, Gravimetrie, Seismik sowie die Stationen der Erdbebenüberwachung dar. Die Informationen zu den geophysikalischen Untersuchungen beinhalten Angaben zum Gebiet, Zeitraum der Messungen, Ergebnisberichte und Bezeichnungen der Ablage im Fachinformationssystem Geophysik. Die seismologischen Überwachungsstationen in Sachsen-Anhalt enthalten Informationen zu Namensraum und Identifikation, Plattform- und Stationstyp, den Rang der Station in überregionalen Messnetzen und Links auf Aufzeichnungsergebnisse und Dokumentationsseiten zum Verbundsystem. Messdaten sind nicht Bestandteil dieser Datensätze.
Origin | Count |
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Bund | 242 |
Land | 19 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 208 |
Text | 35 |
unbekannt | 17 |
License | Count |
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geschlossen | 48 |
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Topic | Count |
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Boden | 246 |
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