The General Geological Map of the Federal Republic of Germany 1:200,000 (GÜK200) provides detailed information on the stratigraphy, petrography and genesis of the geological units shown. In this revised GÜK200-DN, the onshore surface geology is shown in up to two overlayers. The thin overlying soil is not shown. In the marine environment, only the petrography of the recent seabed is shown, which comprises the uppermost 20 cm of the seabed. In accordance with the original GÜK200 map sheets, the seabed is referred to stratigraphically as the recent seabed. According to the Data Specification on Geology (D2.8.II.4_v3.0) the content of the geological map is stored in three INSPIRE-compliant GML files: GUEK200_DN_GeologicUnit_BaseLayer.gml, GUEK200_DN_GeologicUnit_OverlayLayer1.gml, and GUEK200_DN_GeologicUnit_OverlayLayer2.gml contain the geologic units. The GML files together with a Readme.txt file are provided in ZIP format (GUEK200_DN-INSPIRE.zip). The Readme.text file (German/English) contains detailed information on the GML files content. Data transformation was proceeded by using the INSPIRE Solution Pack for FME according to the INSPIRE requirements.
The General Geological Map of the Federal Republic of Germany 1:200,000 (GÜK200) provides detailed information on the stratigraphy, petrography and genesis of the geological units shown. In this revised GÜK200-DN, the onshore surface geology is shown in up to two overlays. The thin overlying soil is not shown. In the marine environment, only the petrography of the recent seabed is shown, which comprises the uppermost 20 cm of the seabed. In accordance with the original GÜK200 map sheets, the seabed is referred to stratigraphically as the recent seabed. According to the Data Specification on Geology (D2.8.II.4_v3.0) the geological map provides INSPIRE-compliant data. A base layer and two overlay layers are displayed correspondingly to the INSPIRE portrayal rules. The geologic units are represented graphically by stratigraphy (GE.GeologicUnit.BaseLayer.AgeOfRocks, GE.GeologicUnit.OverlayLayer1.AgeOfRocks, and GE.GeologicUnit.OverlayLayer2.AgeOfRocks) and lithology (GE.GeologicUnit.BaseLayer.Lithology, GE.GeologicUnit.OverlayLayer1.Lithology, and GE.GeologicUnit.OverlayLayer2.Lithology). The user obtains detailed information via the getFeatureInfo request on the lithology, stratigraphy (age) and genesis (event environment and event process).
Eine bathymetrische Karte zeigt die Topographie des Meeresbodens mittels Tiefenlinien an. Für das GPDN-Projektgebiet war die Erstellung einer eigens angepassten bathymetrischen Karte notwendig, um ein einheitliches Bezugsniveau u.a. für die Erstellung verschiedener 3D-Modelle zu erreichen.
Die geologische Übersichtskarte (GÜK200) liefert detaillierte Angaben zur Stratigraphie, Petrographie und Genese der dargestellten geologischen Einheiten. In der überarbeiteten GÜK200 wird die Oberflächengeologie auf dem Festland in bis zu zwei Überlagerungen gezeigt. Der geringmächtige, aufliegende Boden wird dabei nicht dargestellt. Im marinen Bereich wird ausschließlich die Petrographie des rezenten Meeresgrundes dargestellt, die die obersten 20 cm des Meeresgrundes umfasst. Im Einklang mit den ursprünglichen GÜK200 Kartenblättern wird der Meeresgrund stratigraphisch als rezenter Meeresboden angesprochen. Das gesamte Kartengebiet wird von quartären Bildungen dominiert, wobei zwischen pleistozänen und holozänen Ablagerungen unterschieden wird. Die pleistozänen Ablagerungen werden von den glazialen Ablagerungen der Elster-, Saale- bzw. Weichselkaltzeit dominiert, mit glazilimnischen Beckensedimenten, Geschiebelehm der Grundmoränen und glazifluviatilen, fluviatilen und äolischen Ablagerungen. Nach dem Ende der Vereisungen dominieren im Holozän mit dem ansteigenden Meeresspiegel die verschiedenen marinen Faziesbereiche, Sedimente des Übergangsbereichs Land/Meer und an Land vor allem die Nieder- und Hochmoore. Ausbisse älterer geologischer Einheiten sind an die Dynamik der Zechstein-Salze im Untergrund gebunden und treten im Kartengebiet nur vereinzelt zu Tage, wie zum Beispiel die bekannten roten Buntsandstein-Klippen von Helgoland.
Die Kenntnis der geologischen Verhältnisse der oberen ca. 50 bis 60 Meter des Meeresbodens ist eine wichtige Grundlage für die fachgerechte geotechnische Erkundung und Beurteilung des Baugrundes in flachen Meeresgebieten. Für einzelne Gebiete, in denen Bohrdaten, Drucksondierungen und seismische Messungen in ausreichender Qualität und Menge vorlagen, wurden insgesamt 18 Baugrundschnitte erstellt. In den Profilschnitten mit einer Gesamtlänge von etwa 625 km sind Informationen über die Lagerungsdichte und die Beschaffenheit des Nordseeuntergrundes dargestellt.
Die Karte Bodenverflüssigungspotenzial stellt Informationen zur Verbreitung von Sedimenten an der Meeresbodenoberfläche dar, die aufgrund ihrer spezifischen Korngrößenverteilungen unter äußerer Lasteinwirkung (Entstehung von Porenwasserüberdruck) zur Bodenverflüssigung neigen können. Bei den Sedimenten handelt es sich in der Regel um eng gestufte Grobschluffe bis Mittelsande. Der Effekt der Bodenverflüssigung kann bei Baumaßnahmen und Bauwerken, wie z.B. Pipelines und Seekabel am Meeresboden, von Bedeutung sein. Die Karte umfasst den Bereich der gesamten deutschen Nordsee im Maßstab 1 : 250.000 mit einer Aussage zu den Sedimenten der oberen 0,2 m ab Meeresbodenoberfläche. Zwei zusätzliche Karten zeigen Ergebnisse der Auswertung von Bohrdaten in Teufen von 1 m und 2 m unter Meeresboden. Grundlage der Kartendarstellung sind Sedimentproben der Meeresbodenoberfläche bis zu einer Teufe von 0,2 m sowie Schichtbeschreibungen von Bohrungen in den oben genannten Teufenbereichen, die bis April 2012 zur Verfügung standen. Die Lockersedimente werden entsprechend ihrer Korngrößen nach DIN EN 14688-1 eingeteilt: Ton (Korngröße <0,002 mm); Schluff (Korngröße 0,002 bis 0,063 mm); Sand (Korngröße 0,063 bis 2,0 mm); Kies (Korngröße 2,0 bis 63 mm); Steine und Blöcke (Korngröße >63 mm). Auf Basis der im Labor durchgeführten Korngrößenanalysen, den Schichtbeschreibungen aus Bohrungen und der Kornsortierung werden die Sedimente auf Grundlage der Klassifizierung von STUDER & KOLLER (1997) klassifiziert. Die Legende umfasst zwei Klassen, Bodenverflüssigung „potentiell möglich“ und „nicht zu erwarten“.
Die Karte "Sedimentklassen für Nassbaggerarbeiten" stellt im Maßstab 1 : 250.000 Informationen zur Verbreitung von Sedimenten gleicher Beschaffenheit an der Meeresbodenoberfläche bis in eine Teufe von 0,2 m sowie für die Teufenbereiche 0-1 m und 0-2 m in Anlehnung an DIN 18311 (2010) – Nassbaggerarbeiten in 7 Klassen dar (siehe Legende). Grundlage der Kartendarstellung sind Sedimentproben von der Meeresbodenoberfläche bis zu einer Teufe von 0,2 m sowie Schichtbeschreibungen von Bohrungen in 0,2 m Teufe sowie in den oben genannten Teufenbereichen, die bis Januar 2013 im deutschen Nordseeraum zur Verfügung standen. Nassbaggerarbeiten sind erforderlich, wenn z.B. in Gewässern durch Sedimentumlagerung entstandene Untiefen in Schifffahrtsstraßen zu beseitigen sind, Material für Küstenschutzmaßnahmen oder Bauzwecke aus dem Meer entnommen werden muss sowie bei der Pipeline- oder Kabelverlegung im Meeresboden. Eine Grundlage für die Beauftragung und Umsetzung der entsprechenden Arbeiten ist die “DIN 18311 - Allgemeine Technische Vorschriften für Bauleistungen – Nassbaggerarbeiten“. Diese klassifiziert die anzutreffenden Bodenarten entsprechend ihrer Beschaffenheit in 10 Klassen, die die Grundlage für die Auswertung der Sedimentdaten am Meeresboden der Nordsee sind.
Die Karten „Amplitudenanomalien“ stellen die Verbreitung von Gasindikatoren in Form von Amplitudenanomalien in seismischen Daten dar, wie z.B. bright spots, gas chimneys, seismisch transparente Zonen und velocity pull-downs. Das Untersuchungsgebiet umfasst den deutschen Nordseesektor und den Tiefenbereich der ersten 1.000 m unterhalb des Meeresbodens. Als Datengrundlagen standen verschiedenste seismische Daten zur Verfügung: ca. 30.000 km 2D-Daten und ca. 4.000 km² 3D-Daten.
Die Karten zeigen insgesamt 14 neu interpretierte Basishorizonte (Mittelmiozän-Diskordanz bis zur Basis des Zechstein) von Tiefenlagen sowie insgesamt 13 Schichtmächtigkeiten vom Unteren Miozän bis zum Zechstein.
Die Karten zeigen die Tiefenlagen von 18 interpretierten Horizonten von der Basis des stratigraphisch ältesten Oberrotliegend bis zur Mittelmiozän Diskordanz. Diese Darstellungen basieren auf der Auswertung von 10 Tiefbohrungen und einem engmaschigen 2D-Seismiknetz. Zusätzlich zu der Neuinterpretation von im Geotektonischen Atlas von Nordwest-Deutschland und dem deutschen Nordsee-Sektor (GTA) (Baldschuhn et al. 2001) bereits kartierten stratigraphischen Horizonten wurden insbesondere in der triassischen Abfolge und im Oberrotliegend weitere Horizonte ergänzend interpretiert. Die Tiefenlage wird jeweils durch farblich abgestufte Klassen und Tiefenlinien sichtbar. Neben der Tiefenlage der jeweiligen Horizonte zeigen die Karten auch die Verbreitungsgrenzen der kartierten Formationen (meist bedingt durch Erosion, Störungsverläufe und Diapirausbisse) und an das Untersuchungsgebiet angrenzende Salzstrukturen.