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Gesamtlärmbewertung: Erarbeitung eines Umsetzungskonzepts und Überprüfung im Planspiel

Die Bevölkerung ist einer Vielzahl von Lärmquellen ausgesetzt, wobei die Bürgerinnen und Bürger häufig von mehreren Quellen gleichzeitig belastet werden. Im laufenden REFOPLAN-Vorhaben 'Modell zur Gesamtlärmbewertung' (FKZ 3715 55 1030) werden die Grundlagen für eine Gesamtlärmbewertung entwickelt; dieses Vorhaben soll im Januar 2019 abgeschlossen sein. Aufbauend auf den darin gewonnenen Erkenntnissen soll dann in einem Planspiel das Gesamtlärmmodell in der Praxis erprobt werden. Im Rahmen des Forschungsvorhabens sind zunächst die bestehenden rechtlichen Regelungen zu analysieren und konkrete Vorschläge für Rechtsvorschriften zum Gesamtlärm zu unterbreiten. Mit diesen Implementierungsvorschlägen soll dann ein realistisches Planspiel durchgeführt werden, an dem die relevanten Akteure teilnehmen. Hierzu gehören insbesondere ausgewählte Städte und Gemeinden, Behörden, Verkehrsunternehmen und Bürgerinitiativen. Aus den Ergebnissen des Planspiels sollen praxisgerechte Handlungsempfehlungen zur Einführung einer Gesamtlärmbewertung abgeleitet werden.

Modell zur Gesamtlärmbewertung

Im Rahmen der EU-Umgebungslärmrichtlinie wird die Lärmbelastung in den Ballungsräumen und in der Umgebung der Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Großflughäfen berechnet und in Lärmkarten dargestellt. Hierfür werden komplexe Berechnungsverfahren verwendet, die in Berechnungsprogramme umgesetzt wurden. Für die Prüfung dieser Umsetzung und zur konformen Anwendung der Programme wurden bisher einfache Szenarien verwendet, die einzelne Aspekte der Berechnungsverfahren modellieren. Nunmehr liegt mit dem Datensatz 'Musterstadt' der DIN 45687 ein komplexes, realistisches Modell eines Ballungsraums für die Qualitätssicherung von Lärmberechnungsprogrammen für Straßenverkehr vor. Dieses Modell soll um die anderen bodennahen Lärmquellen nach Umgebungslärmrichtlinie, Schienenverkehr und Industrie, erweitert und an ausgewählten Beispielfällen erprobt werden. Hierbei sind insbesondere Aspekte der Gesamtlärmbetrachtung zu berücksichtigen, was beispielsweise auf der Basis des Modells nach VDI 3722-2 erfolgen kann. Mit Hilfe der Ergebnisse des Vorhabens wird eine effiziente Überprüfung der qualitätsgesicherten Implementierung von Regelwerken zur Lärmberechnung in realistischen und komplexen Modellen möglich.

Aktuelle Erkenntnisse zu den kombinierten Wirkungen von Geräuschen

Die Bevölkerung ist einer Vielzahl von Lärmquellen ausgesetzt, wobei sie häufig von unterschiedlichen Quellen gleichzeitig belastet wird. So sind rund 40 Millionen Menschen in Deutschland von zwei oder mehr Quellenarten betroffen. Es ist daher naheliegend, eine wirkungsgerechte Gesamtlärmbewertung vorzunehmen. Dementsprechend zielen sowohl der Koalitionsvertrag der Parteien der Bundesregierung als auch die EU-Umgebungslärmrichtlinie auf eine solche Bewertung ab. Mit der Richtlinie VDI 3722 Blatt 2 ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung erfolgt. Darauf aufbauend sollen in einem aktuellen Forschungsvorhaben des Umweltbundesamts die Grundlagen für eine fundierte Bewertung der Gesamtlärmproblematik deutlich erweitert werden. Hierzu zählen u. a. die Identifikation und Schließung bestehender Regelungslücken, die Erarbeitung eines Finanzierungsmodels für Lärmschutzmaßnahmen durch Gesamtlärm, die Erstellung eines Rechtsgutachtens und die Qualitätssicherung des Modells durch seine Modellierung in einer Musterstadt. Quelle: http://zeitschrift-fuer-laermbekaempfung.de

Entwicklung eines Konzeptes zur Gesamtlärmbewertung

Die Bevölkerung ist einer Vielzahl von Lärmquellen ausgesetzt, wobei die Bürgerinnen und Bürger häufig von unterschiedlichen Quellen gleichzeitig belastet werden. Die Grundlagen für eine fundierte wirkungsgerechte Beurteilung einer Gesamtlärmproblematik müssen deshalb deutlich erweitert werden. Hierzu wurde in einem Forschungsprojekt ein erweitertes Berechnungsmodell basierend auf der VDI-Richtlinie 3722-2 entwickelt sowie ein Finanzierungsmodell für Schallschutzmaßnahmen bei einer Gesamtlärmbetrachtung ausgearbeitet. Ebenso wird eine erste Einschätzung der rechtlichen Umsetzung in die nationale Gesetzgebung abgegeben. Mit diesem Gesamtkonzept soll die Erstellung von Lärmkarten und -aktionsplänen unterstützt und die Planungs- und Rechtssicherheit bei Genehmigungsverfahren verbessert werden. In: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz / Boden- und Lufthygiene (Berlin) Institut für Wasser-. - (2019), Heft 2, Seite 27

Leitfaden zur Kostenverteilung von Lärmminderungsmaßnahmen bei einer Gesamtlärmbewertung

Immer wieder stellt sich die Frage, wie Kosten für Lärmschutzmaßnahmen praxisgerecht und nachvollziehbar unter Verursachern einer Gesamtlärmbewertung verteilt werden können. Wie ist eine Gesamtlärmbewertung in der derzeitigen Rechtslage einzuordnen ist und in welchen Fällen diese zum Tragen? Dieser Leitfaden enthält Hinweise und Informationen zur Gesamtlärmbewertung von Infrastruktureinrichtungen und Anlagen. Es werden die Anforderungen an eine praxisgerechte und nachvollziehbare Kostenverteilung dargestellt, sowie die möglichen Methoden für eine Kostenverteilung diskutiert. Dieser Leitfaden soll für Kommunen oder Planungsbüros eine Hilfestellung bei der Planung und Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen gegenüber mehreren Lärmquellen sein.

Gesamtlärmbewertung Umsetzungskonzept und Planspiel

Der vorliegende Bericht zum Forschungsvorhaben "Gesamtlärmbewertung - Umsetzungskonzept und Planspiel" mit der Forschungskennzahl 3719 54 101 0 stellt einen Regelungsentwurf zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Lärmexpositionen vor, der damit erst mals auch eine verbindliche Gesamtlärmbewertung beinhaltet. Der vorgestellte Regelungsent wurf ist das Ergebnis einer umfassenden Diskussion mit Fachleuten im Rahmen eines Fachge sprächs, der Erprobung anhand eines Praxisbeispiels und schließlich der Erprobung der darin enthaltenen Lärmsanierung in einem umfangreichen Planspiel anhand einer fiktiven Kommune unter Beteiligung aller betroffenen Kreise. Der Bericht stellt die fachlichen Grundlagen für den Regelungsentwurf, den Entwurf selbst und den Weg zur Verfeinerung des Entwurfs über Fachgespräch, Praxisbeispiel und Planspiel dar. Wichtige Kritikpunkte und deren Würdigung durch das Forschungskonsortium sowie eine auch daraus abgeleitete Handlungsempfehlung zur Ein führung des Entwurfs runden den Bericht ab. Quelle: Forschungsbericht

Anwendungsleitfaden für eine Gesamtlärmbewertung

Bürgerinnen und Bürger werden häufig von unterschiedlichen Quellen gleichzeitig belastet. Die Grundlagen für eine fundierte wirkungsgerechte Beurteilung einer Gesamtlärmproblematik müssen deutlich erweitert werden. In dem Anwendungsleitfaden wird ein erweitertes Berechnungsmodell basierend auf der VDI 3722-2 vorgestellt. Ebenso wird eine Möglichkeit zur Kostenverteilung für Schallschutzmaßnahmen bei einer Gesamtlärmbetrachtung aufgezeigt. Zudem wird eine erste Einschätzung der rechtlichen Umsetzung in die nationale Gesetzgebung gegeben. Mit diesem Gesamtkonzept soll die Erstellung von Lärmaktionsplänen unterstützt sowie die Planungs- und Rechtssicherheit bei Genehmigungsverfahren verbessert werden.

Modell zur Gesamtlärmbewertung

Auf dem Weg zu einer rechtlichen Regelung einer Gesamtlärmbetrachtung werden in vorliegender Veröffentlichung folgende Fragestellungen untersucht: - Weiterentwicklung eines Konzeptes zur Gesamtlärmbewertung auf der Grundlage der VDI 3722-2 - Einfluss auf die Gesundheit bei Einwirken mehrerer Geräuschquellenarten - Möglichkeiten der rechtlichen Umsetzung einer Gesamtlärmbetrachtung - Vorschlag für ein Finanzierungsmodell für Maßnahmen bei einer Gesamtlärmbetrachtung - Erweiterung des Datensatzes Musterstadt der DIN 45687 und Erprobung des entwickelten Finanzierungsmodells. Zur Beantwortung der Fragestellungen befasste sich ein interdisziplinäres Team mit aktuellen Forschungsergebnissen zur Wirkung von einzelnen Geräuschquellenarten und Gesamtlärmwirkungen, der RE-Analyse epidemiologischer Untersuchungen, den rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Gesamtlärmbewertung und den Methoden für eine praxisgerechte Kostenverteilung von Lärmschutzmaßnahmen sowie deren Erprobung an einer Modellstadt. Zu den einzelnen Fragestellungen wurden Vorschläge erarbeitet, die eine Vertiefung der Gesamtlärmbetrachtung ermöglichen und abschließend zu einem Vorschlag für eine Verwaltungsvorschrift zur Bewertung von Gesamtlärm auf Basis des Substitutionsverfahrens der VDI 3722-2 und mit einem Finanzierungsmodell für Lärmschutzmaßnahmen führt. Quelle: Forschungsbericht

Modell zur Gesamtlärmbewertung

Auf dem Weg zu einer rechtlichen Regelung einer Gesamtlärmbetrachtung werden in vorliegender Veröffentlichung folgende Fragestellungen untersucht: - Weiterentwicklung eines Konzeptes zur Gesamtlärmbewertung auf der Grundlage der VDI 3722-2 - Einfluss auf die Gesundheit bei Einwirken mehrerer Geräuschquellenarten - Möglichkeiten der rechtlichen Umsetzung einer Gesamtlärmbetrachtung - Vorschlag für ein Finanzierungsmodell für Maßnahmen bei einer Gesamtlärmbetrachtung - Erweiterung des Datensatzes Musterstadt der DIN 45687 und Erprobung des entwickelten Finanzierungsmodells. Zur Beantwortung der Fragestellungen befasste sich ein interdisziplinäres Team mit aktuellen Forschungsergebnissen zur Wirkung von einzelnen Geräuschquellenarten und Gesamtlärmwirkungen, der RE-Analyse epidemiologischer Untersuchungen, den rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Gesamtlärmbewertung und den Methoden für eine praxisgerechte Kostenverteilung von Lärmschutzmaßnahmen sowie deren Erprobung an einer Modellstadt. Zu den einzelnen Fragestellungen wurden Vorschläge erarbeitet, die eine Vertiefung der Gesamtlärmbetrachtung ermöglichen und abschließend zu einem Vorschlag für eine Verwaltungsvorschrift zur Bewertung von Gesamtlärm auf Basis des Substitutionsverfahrens der VDI 3722-2 und mit einem Finanzierungsmodell für Lärmschutzmaßnahmen führt. Quelle: Forschungsbericht

Anwendungsleitfaden für eine Gesamtlärmbewertung

Bürgerinnen und Bürger werden häufig von unterschiedlichen Quellen gleichzeitig belastet. Die Grundlagen für eine fundierte wirkungsgerechte Beurteilung einer Gesamtlärmproblematik müssen deutlich erweitert werden. In dem Anwendungsleitfaden wird ein erweitertes Berechnungsmodell basierend auf der VDI 3722-2 vorgestellt. Ebenso wird eine Möglichkeit zur Kostenverteilung für Schallschutzmaßnahmen bei einer Gesamtlärmbetrachtung aufgezeigt. Zudem wird eine erste Einschätzung der rechtlichen Umsetzung in die nationale Gesetzgebung gegeben. Mit diesem Gesamtkonzept soll die Erstellung von Lärmaktionsplänen unterstützt sowie die Planungs- und Rechtssicherheit bei Genehmigungsverfahren verbessert werden. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de

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