Die Broschüre beschreibt Wege zu mehr Ressourceneffizienz und stellt Ansätze zu Politiken und Trends in neun Ländern vor. Die Zusammenfassung basiert auf den Ergebnissen des Forschungsvorhabens "Monitoring internationale Ressourcenpolitik", das zwischen 2016 und 2019 unter Leitung des ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt wurde. Der thematische Fokus liegt auf Aktivitäten in den Bereichen Produktion, Konsum sowie Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Zu den untersuchten Ländern zählen Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Russland, Südafrika, Südkorea und die USA. Alle Länder verfolgen Ansätze zur Ressourceneffizienz, die sich hinsichtlich Prioritäten und Förderinstrumenten unterscheiden. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de
<p>Natürliche Ressourcen sind die Basis für die Nahrungsmittelproduktion. Ihr Schutz ist daher unabdingbar. So lautete eine der Kernbotschaften des Runden Tisches zum Thema „Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft“ in New York, den das UBA am 27. und 28. März 2014 zusammen mit einer Reihe weiterer Veranstalter organisierte.</p><p>Um die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen, muss auch die Degradation von Land und Boden gestoppt und rückgängig gemacht werden. Jedes Jahr verlieren weltweit geschätzte 5 bis10 Millionen Hektar Fläche durch Prozesse wie Wind- und Wassererosion, Versalzung und Bodenkontamination an Leistungsfähigkeit, zum Beispiel für den Anbau von Nahrungsmitteln. Die Folgen sind beispielsweise sinkende Erträge bis hin zum völligen Verlust der Böden für die landwirtschaftliche Nutzung. Bereits heute sind 1,5 Milliarden Menschen von Landdegradation betroffen. Wenn nicht gegensteuert wird, wird die Anzahl betroffener Menschen zukünftig noch steigen. <br> <br>Der ehemalige <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>-Präsident und aktuelle Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth machte in seiner Videobotschaft an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich, dass der Erhalt natürlicher Ressourcen wie Boden, Wasser und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=Biodiversitt#alphabar">Biodiversität</a> kein Luxus, sondern unverzichtbar für Herstellung von Nahrungsmitteln sei. Deswegen sei es wichtig, dass wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und die negativen Umweltwirkungen der Landwirtschaft beispielsweise auf Biodiversität, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klima#alphabar">Klima</a>, Wasser und Boden deutlich reduzierten.</p><p>Der Runde Tisch diente dem Austausch und der Vorbereitung der auf globaler Ebene laufenden Verhandlungsprozesse zu Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs). Die Nachhaltigkeitsziele werden in die „Post-2015-Agenda für Entwicklung“ der Vereinten Nationen einfließen, die ab 2015 die bestehenden Millenniumsziele ablösen wird.</p>
Das in diesem Bericht vorgestellte Vorhaben untersuchte die Frage, wie die Relevanz der Nach-haltigkeitsforschung für die Politikgestaltung in Deutschland erhöht werden kann? Ziel war es, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die die Akteure der Nachhaltigkeitsforschung in die Lage versetzen, die Qualität von Forschungsprozessen und Forschungsergebnissen zu erhöhen und sichern.<BR>Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/