API src

Found 12 results.

Richtwerte für Glykolether und Glykolester in der Innenraumluft

Zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung setzt die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden Richtwerte für die Innenraumluft fest. Für eine gesundheitliche Bewertung von Glykolethern und Glykolestern in der Innenraumluft wurde mit dem Ziel einer einheitlichen Bewertung die gesamte Stoffgruppe mit Daten zu 47 Verbindungen analysiert. Für einige Glykolether stehen Effekte auf das Reproduktionssystem und hämatologische Effekte im Vordergrund, während andere zu Effekten in Leber und Niere führen. Darüber hinaus wurden bei einigen Glykolethern auch Reizwirkungen im Atemtrakt nachgewiesen. Für 14 Verbindungen lagen aussagefähige Inhalationsstudien vor oder es konnten Analogien zu eng verwandten Verbindungen hergestellt werden. Für diese Stoffe wurden individuelle Richtwerte abgeleitet, die für den Richtwert I der jeweiligen Verbindung zwischen 0,02 und 2 mg/m3 liegen (Tab. 1). Bei der Ableitung der Richtwerte wurde die zeitliche Exposition der Bevölkerung im Vergleich zu Beschäftigten oder Tierversuchen berücksichtigt, die Dauer der jeweiligen Studie, die interindividuelle Variabilität mit einem Faktor von 10 und die bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen höhere Atemrate mit einem Faktor von 2. Zur Extrapolation vom Versuchstier auf den Menschen wurden toxikodynamische Unterschiede in der Regel mit einem Faktor von 2,5 berücksichtigt. Für Verbindungen mit unzureichender Datenlage wurden auf Basis statistischer Auswertungen der Daten zu allen Glykolethern ein Default-Richtwert II von 0,05 ml/m3 und ein Default-Richtwert I von 0,005 ml/m3 vorgeschlagen. Zur Gesamtbewertung aller gefundenen Glykolether und Glykolester in der Innenraumluft wird das Verhältnis aus der Konzentration jeder Verbindung, geteilt durch ihren Richtwert, gebildet und zu einem Summenrichtwert addiert. Die Summenrichtwerte gelten als eingehalten, wenn ihr Wert jeweils 1 unterschreitet.<P>Quelle: http://link.springer.com[14.02.2013]

Informationen zur chemischen Verbindung: Glykolether mit unzureichender Datenlage

Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Glykolether mit unzureichender Datenlage. Stoffart: Stoffklasse.

Belastung der allgemeinen Bevölkerung mit Glykolen und Glykolethern

Das Projekt "Belastung der allgemeinen Bevölkerung mit Glykolen und Glykolethern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - Medizinische Fakultät - Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin durchgeführt. Ziele: Bestimmung der Belastung der Allgemeinbevölkerung mit Glykolen und Glykolethern und einiger Belastungwege; Ergebnisse: Die Allgemeinbevölkerung weist eine mit dem Biomoniotoring nachweisbare Hintergrundbelastung mit verschiedenen Glykolethern auf. Dabei kann die Anwesenheit in Räumen, in denen Glykolether-haltige Reinigungsmittel verwendet wurden, eine bedeutende Expositionsquelle darstellen.

Belastung und Beanspruchung der bayerischen Bevölkerung mit Acrylamid und aromatischen Aminen

Das Projekt "Belastung und Beanspruchung der bayerischen Bevölkerung mit Acrylamid und aromatischen Aminen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg - Medizinische Fakultät - Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin durchgeführt. Ziele: Bestimmung der Belastung der Allgemeinbevölkerung mit Glykolen und Glykolethern und einiger Belastungwege; Ergebnisse: Die Allgemeinbevölkerung weist eine mit dem Biomoniotoring nachweisbare Hintergrundbelastung mit Acrylamid und aromatischen Aminen auf. Dabei wurde u.a. festgestellt, dass die alimintäre Aufnahme von Acrylamid mit anamnestischen Angaben nur unzureichend beschrieben werden können.

Reduction of Tropospheric Ozone Formation in Europe by the Employment of Alternative Industrial Solvents

Das Projekt "Reduction of Tropospheric Ozone Formation in Europe by the Employment of Alternative Industrial Solvents" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität-Gesamthochschule Wuppertal, Fachbereich 9 Naturwissenschaften II, Physikalische Chemie durchgeführt. General Information: Photochemical air pollution is a serious environmental problem for many regions of Europe during the summer months. The atmospheric degradation of volatile organic compounds (VOCs) in the presence of nitrogen oxides (NOX) leads to the production of a range of harmful secondary pollutants such as ozone and peroxy acylnitrates (PAN). Ozone formation is of particular concern since it is known to have adverse effects on human health, vegetation, a variety of materials and is also a greenhouse gas Solvents constitute around 35 per cent of the total VOC emissions in Europe and hence are a major contributory factor to oxidant formation. Chemical industries in the United States and Europe have now recognised that a switch from traditional solvents (aromatic and unsubstituted hydrocarbons and chlorocarbons) to oxygenated compounds is inevitable, both in terms of toxicity problems and to reduce the levels of oxidant formation in the troposphere. Indeed it has been estimated that if it were possible to replace all existing solvents by acetone, a reduction in ozone formation potential of around 75 per cent would result. Hence, the potential importance of switching from traditional solvents to oxygenated compounds in control strategies for VOC emissions is clearly apparent. Thus it seems that replacement of many existing solvents will occur in the near future and that esters, glycol ethers and di-ethers will form a significant proportion of these future solvents. The purpose of this programme is to provide a scientific evaluation of oxidant formation arising from the use of these new solvent types. In particular, it is believed that scientifically based evaluations of the ozone formation potentials of these species will contribute to a cost-effective ozone control programme in Europe. It is proposed to organise an extensive research programme in which basic mechanistic studies on the atmospheric behaviour of generic esters, glycol ethers and di-ethers in real air mixtures under a variety of different VOC compositions and NOx concentrations will be carried out. The aim of this project is to set up a general mechanism using all available kinetic and product distribution data for incorporation into a photochemical trajectory model specifically designed for European conditions. The results should provide answers to the following key questions must be addressed prior to selection and deployment of new solvent types: - Does the use of an alternative solvent lead to a reduction in tropospheric ozone formation? - How does the solvent affect the chemistry and transport of NOy in the troposphere? - Are there any products arising from the atmospheric degradation of the solvent that have other potential environmental impacts? Prime Contractor: University College Dublin, Department of Chemistry; Dublin/Ireland.

Untersuchungen zur Formaldehydabgabenmminderung in Gebaeuden durch Behandlung mit formaldehydbindenden Anstrichen (F-95/5)

Das Projekt "Untersuchungen zur Formaldehydabgabenmminderung in Gebaeuden durch Behandlung mit formaldehydbindenden Anstrichen (F-95/5)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsche Gesellschaft für Holzforschung durchgeführt. Im vorliegenden Vorhaben wurden in einem formaldehydbelasteten Gebaeude mit ueberschrittenem Tolerenzwert die formaldehydhaltigen Plattenwerkstoffe raumseitig mit formaldehydbindenden Anstrichstoffen behandelt und die Fugen abgedichtet. Die Wirksamkeit der formaldehydminderung konnte fuer alle untersuchten Systeme nachgewiesen werden, wobei zwischen den verschiedenen Systemen z.T. deutliche Unterschiede bestanden. Die Untersuchungen in der Praxis wurden durch die Laborpruefungen bestaetigt. Durch die Wiederholungspruefung konnte eine anhaltende Minderung des Formaldehydemissionspotentials fuer die Untersuchungen vor Ort bis ca. 8 Wochen nach Durchfuehrung der Sanierung und fuer die im Labormassstab durchgefuehrten Pruefungen bis ca. 8 Monate nach Anstrich nachgewiesen werden. Die Laboruntersuchungen zu den fluechtigen organischen Komponenten ergaben, dass in den eingesetzten Anstrichsystemen Komponenten wie Glykolether bzw. -acetate als Loesemittel eingesetzt und damit in die Luft abgegeben werden. Derartige Loesemittelzusaetze sind typisch fuer waessrige Anstrichsysteme. Die Anstriche ergaben zu Beginn der Pruefungen sehr hohe VOC-Kammerkonzentrationen, die jedoch im Verlauf der Versuche - trotz der relativen Schwerfluechtigkeit der Verbindungen - innerhalb von ca. 10 Tagen stark abnahmen. Ein Bezug eines Gebaeudes ist daher erst etwa 2 Wochen nach Abschluss einer Sanierungsmassnahme durch einen formaldehydmindernden Anstrich zu empfehlen, um Geruchsbelaestigungen und Gesundheitsbeeintraechtigungen durch die in die Luft abgegebenen Verbindungen zu vermeiden.

Analytische Verfahren zur Bestimmung organischer Loesungsmittel und deren Metaboliten in Blut- bzw. Harnproben Exponierter

Das Projekt "Analytische Verfahren zur Bestimmung organischer Loesungsmittel und deren Metaboliten in Blut- bzw. Harnproben Exponierter" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Arbeits- und Sozial-Medizin und Poliklinik für Berufskrankheiten durchgeführt. Organische Loesungsmittel werden in der Industrie vielfaeltig verwendet. Die gesundheitliche Ueberwachung der an solchen Arbeitsplaetzen beschaeftigten Personen wie auch die Kontrolle der Schadstoffkonzentrationen in der Raumluft ist deshalb von grosser Bedeutung. Fuer die wegen ihrer haematologischen, teratogenen und testikulaeren Effekte besonders gesundheitsschaedlichen Glykolether sind derzeit zuverlaessige und empfindliche Verfahren zur Analyse biologischen Materials nicht beschrieben. Dies gilt auch fuer Verfahren des personal air monitorings. Es sollen deshalb geeignete Analysenverfahren erarbeitet werden. Zur Bestimmung der industriell wichtigsten Loesungsmittel im Blut werden Headspace-gaschromatographische Verfahren erarbeitet, wobei fused silica-Kapillarsaeulen mit chemisch gebundenen Phasen eingesetzt werden sollen. Es werden die Bestimmungen optimiert unter denen der Einsatz von Kapillarsaeulen bei der Headspacegaschromatographie erfolgen kann. Diese Verfahren werden zur Ueberwachung belasteter Kollektive eingesetzt. Fuer Glykolether soll versucht werden, biologische Arbeitsstoff-Toleranzwerte (BAT-Werte) zu erarbeiten. Die Analysenverfahren werden nach Pruefung durch weitere Laboratorien in der Ringbuchsammlung 'Analysen in biologischem Material' der Arbeitsstoffkommission publiziert. Analysenverfahren zur Bestimmung der Alkoxyessigsaeuren in Harn, die seitdem in der Literatur beschrieben wurden (1/2), erfuellen die Anforderungen hinsichtlich der zu fordernden Nachweisgrenzen und auch der analytischen Zuverlaessigkeit nicht.

Neuartige Waschfluessigkeitssysteme zur Absorption fluechtiger organischer Kohlenwasserstoffe (VOC)

Das Projekt "Neuartige Waschfluessigkeitssysteme zur Absorption fluechtiger organischer Kohlenwasserstoffe (VOC)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Karlsruhe, Institut für Chemische Technik durchgeführt. Ergebnisse: Bei der Entwicklung von Emissionsminderungstechniken sind in juengster Zeit die fluechtigen organischen Luftschadstoffe (VOC) in den Mittelpunkt des Interesses getreten. Der Grund liegt darin, dass die VOC Ozonvorlaeufersubstanzen und zahlreiche oeko- und humantoxische Stoffe umfassen. Die Emission von Loesemitteln aus industriellen Prozessen stellt eine Hauptquelle der VOC-Belastung dar. Zur Reinigung loesemittelbeladener Abluft stehen verschiedene Verfahren zur Verfuegung, wobei die absorptive Abreinigung, bei der die Loesemittel in einer Waschfluessigkeit eingebunden werden, bei bestimmten betrieblichen Randbedingungen Vorteile bieten kann. Als Absorptionsmittel werden neben Wasser zur Absorption wasserunloeslicher Stoffe hochsiedende Silikonoele und Glykolether industriemaessig angewendet. In diesem Vorhaben wurden elf neuartige organische Absorptionsmittel ausgewaehlt und ihr Loesungsvermoegen in Bezug auf acht exemplarisch ausgesuchte chlorierte Kohlenwasserstoffe ermittelt. Als Testapparatur kam dabei eine Laborblasensaeule zum Einsatz. Es wurde festgestellt, dass sowohl der Dampfdruck der fluechtigen Komponente als auch die Dipolmomentdifferenz zwischen dem Absorptionsmittel und dem jeweiligen chlorierten Kohlenwasserstoff massgeblich fuer die Schadstoffaufnahme verantwortlich sind. Die Versuche bei Anwesenheit von Wasser im Gasstrom haben gezeigt, dass geringe Mengen an Wasser das Absorptionsverhalten kaum beeinflussen. Im Hinblick auf die Regenerierung der Absorptionsmittel wurde das Loesungsvermoegen bei hoeheren Temperaturen sowie die Bestaendigkeit gegenueber thermischer Belastung getestet. Weitere Untersuchungspunkte waren die Stabilitaet gegenueber verduennten anorganischen Saeuren sowie die Stabilitaet gegenueber UV-Strahlung unterschiedlicher Intensitaet. Fuenf der untersuchten Absorptionsmittel eignen sich aufgrund ihrer Loeseeigenschaften in besonderem Masse fuer die Reinigung von mit chlorierten Kohlenwasserstoffen beladener Abluft. Im Vergleich zu den bisher technisch eingesetzten Glykolethern zeigen einige in manchen Bereichen wesentlich guenstigere Eigenschaften. Auf den geschilderten Ergebnissen an chlorierten Kohlenwasserstoffen aufbauend, werden in einem Anschlussvorhaben (PEF 3 93 002) die Untersuchungen ausgedehnt. Die Auswahl der betrachteten Loesungsmittel wird auf technisch allgemein relevante Substanzen erweitert (Alkane, Alkene, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Aromaten; Ester), ausserdem werden weitere Absorptionsmittel beruecksichtigt. Darueber hinaus werden geeignete Substanzen gesucht und erprobt, die die Absorptionsmittel thermisch stabilisieren. Dies ist insbesondere bei der Regenerierung im Desorptionsschritt von Bedeutung. Die Bestimmung von Loeslichkeitsdaten ...

Untersuchungen zur Thermodynamik und Kinetik der Absorption umweltrelevanter halogenierter Kohlenwasserstoffe in organischen Fluessigkeiten unter Zusatz von chemisch aktiven Komponenten

Das Projekt "Untersuchungen zur Thermodynamik und Kinetik der Absorption umweltrelevanter halogenierter Kohlenwasserstoffe in organischen Fluessigkeiten unter Zusatz von chemisch aktiven Komponenten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Karlsruhe, Institut für Chemische Technik durchgeführt. Ergebnisse: Bei der Entwicklung von Emissionsminderungstechniken sind in juengster Zeit die fluechtigen organischen Luftschadstoffe (VOC) in den Mittelpunkt des Interesses getreten. Der Grund liegt darin, dass die VOC Ozonvorlaeufersubstanzen und zahlreiche oeko- und humantoxische Stoffe umfassen. Die Emission von Loesemitteln aus industriellen Prozessen stellt eine Hauptquelle der VOC-Belastung dar. Zur Reinigung loesemittelbeladener Abluft stehen verschiedene Verfahren zur Verfuegung, wobei die absorptive Abreinigung, bei der die Loesemittel in einer Waschfluessigkeit eingebunden werden, bei bestimmten betrieblichen Randbedingungen Vorteile bieten kann. Als Absorptionsmittel werden neben Wasser zur Absorption wasserunloeslicher Stoffe hochsiedende Silikonoele und Glykolether industriemaessig angewendet. In diesem Vorhaben wurden elf neuartige organische Absorptionsmittel ausgewaehlt und ihr Loesungsvermoegen in Bezug auf acht exemplarisch ausgesuchte chlorierte Kohlenwasserstoffe ermittelt. Als Testapparatur kam dabei eine Laborblasensaeule zum Einsatz. Es wurde festgestellt, dass sowohl der Dampfdruck der fluechtigen Komponente als auch die Dipolmomentdifferenz zwischen dem Absorptionsmittel und dem jeweiligen chlorierten Kohlenwasserstoff massgeblich fuer die Schadstoffaufnahme verantwortlich sind. Die Versuche bei Anwesenheit von Wasser im Gasstrom haben gezeigt, dass geringe Mengen an Wasser das Absorptionsverhalten kaum beeinflussen. Im Hinblick auf die Regenerierung der Absorptionsmittel wurde das Loesungsvermoegen bei hoeheren Temperaturen sowie Bestaendigkeit gegenueber thermischer Belastung getestet. Weitere Untersuchungspunkte waren die Stabilitaet gegenueber verduennten anorganischen Saeuren sowie die Stabilitaet gegenueber UV-Strahlung unterschiedlicher Intensitaet. Fuenf der untersuchten Absorptionsmittel eignen sich aufgrund ihrer Loeseeigenschaften in besonderem Masse fuer die Reinigung von mit chlorierten Kohlenwasserstoffen beladener Abluft. Im Vergleich zu den bisher technisch eingesetzten Glykolethern zeigen einige in manchen Bereichen wesentlich guenstigere Eigenschaften. Auf den geschilderten Ergebnissen an chlorierten Kohlenwasserstoffen aufbauend, werden in einem Anschlussvorhaben (PEF 3 93 002) die Untersuchungen ausgedehnt. Die Auswahl der betrachteten Loesungsmittel wird auf technisch allgemein relevante Substanzen erweitert (Alkane, Alkene, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Aromaten, Ester), ausserdem werden weitere Absorptionsmittel beruecksichtigt. Darueber hinaus werden geeignete Substanzen gesucht und erprobt, die die Absorptionsmittel thermisch stabilisieren. Dies ist insbesondere bei der Regenerierung im Desorptionsschritt von Bedeutung. Die Bestimmung von Loeslichkeitsdaten erfolgt nach einer statischen Methode (gaschromatographische Dampfraumanalyse), mit der der Aktivitaetskoeffizient direkt zugaenglich ist, und mit einer dynamischen ...

Verfahrenstechnische Bewertung neuartiger Waschfluessigkeiten zur Absorption von Loesungsmitteln

Das Projekt "Verfahrenstechnische Bewertung neuartiger Waschfluessigkeiten zur Absorption von Loesungsmitteln" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Technische Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik durchgeführt. In einem vom PEF geförderten Vorhaben werden Untersuchungen zur Thermodynamik und Kinetik der Absorption umweltrelevanter flüchtiger organischer Verbindungen in schwersiedenden Waschflüssigkeiten durchgeführt. Dabei zeigte sich, daß neben den heute fast ausschließlich verwendeten Glykolethern eine Reihe weiterer Stoffe mit teilweise wesentlich besseren Eigenschaften als Absorptionsmittel infrage kommen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll im beantragten Vorhaben eine verfahrenstechnische Bewertung dieser Absorptionsmittel am Beispiel konkreter industrieller Aufgabenstellungen durchgeführt werden. Als Bewertungsinstrumentarium soll ein Simulationsprogramm eines typischen Absorptions-/Desorptionsprozesses erstellt werden, das gebräuchliche Prozessvarianten ausreichend genau abbildet. Die verschiedenen Absorptionsmittel werden damit hinsichtlich ihrer prozesstechnischen Auswirkungen und ihrer Wirtschaftlichkeit verglichen, und es werden Empfehlungen zum Einsatz der neuen Absorptionsmittel erarbeitet.

1 2