Zur Erzeugung neuer krankheits-resistenter Rapssorten reichen oftmals die vorhandenen Züchtungs-Genpools nicht aus. Daher ist es notwendig, entsprechende Merkmale in nicht-adaptierten Brassica napus und Brassica Wildarten zu suchen. Ziel der hier vorgelegten Projektskizze ist die Identifikation von neuen Resistenzmerkmalen in Brassica napus und Raps-verwandten Arten gegen drei bedeutende pilzliche Krankheiten im Rapsanbau und deren Nutzbarmachung für die Rapszüchtung. Dies beinhaltet die Durchführung von Infektionstests an entsprechendem Pflanzenmaterial mit den Erregern Sclerotinia sclerotiorum (Sclerotinia), Leptosphaeria maculans (Phoma) und Pyrenopeziza brassicae (Cylindrosporiose). Für die genetische Bearbeitung vorhandener und im Rahmen von ENGENDER zu identifizierender Resistenzmerkmale stehen umfangreiche Populationen zur Verfügung. Darüber hinaus wird in einem artübergreifenden, innovativen Assoziations-Ansatz geprüft, inwieweit sich quantitative trait loci (QTL) in einem Diversitäts-Set aus B. napus und elterlichen Arten identifizieren lassen. Für die wissenschaftliche und züchterische Bearbeitung dieser QTL werden seit kurzem verfügbare Genomsequenzen von B. napus und den elterlichen Arten B. rapa und B. oleracea einbezogen, um relevante genetische Faktoren innerhalb der QTL zu bestimmen. Um das Ziel des Projekts zu verwirklichen wird die folgende Arbeitsplanung verfolgt: 1) Identifikation qualitativer und quantitativer Resistenzmerkmale gegen die drei pilzlichen Krankheitserreger Sclerotinia sclerotiorum, Leptosphaeria maculans und Pyrenopeziza brassicae in genetisch diversem Material, 2) molekulare und genetische Charakterisierung der Resistenz-merkmale und 3) die Überführung der Resistenzmerkmale aus nicht-adaptiertem B. napus oder Brassica Wildarten in das Rapsgenom.
Die Kartoffel zeigt aufgrund ihrer tetrasomen Vererbung und der hohen Heterozygotie komplexe Erbgänge. Kombiniert mit der geringen vegetativen Vermehrungsrate resultieren Züchtungszyklen von 10 Jahren. Dies führt insbesondere bei der Züchtung von rezessiven/intermediären Merkmalen und bei der Auskreuzung von unerwünschten Genomanteilen (Wildarten) zu nicht akzeptablen Züchtungszeiträumen. Deshalb soll hier ein Verfahren (HATZ) entwickelt werden, das den Selektionsprozess durch die Kombination von Gewebekulturverfahren mit Marker-assistierter Selektion (MAS) drastisch verkürzt. Im Rahmen der MAS soll auf das gewünschte Gen/Allel und gegen unerwünschte Genomanteile selektiert werden. Um die molekulare Analyse im Hochdurchsatz zu ermöglichen, sind Verfahren zu entwickeln, welche die in tetraploiden Pflanzen auftretenden fünf Allelhäufigkeiten (nulliplex bis quadruplex) unterscheiden können. Als Modell für die Etablierung des HATZ-Verfahren werden Hoch-Amylopektin(HAP)-Kartoffeln verwendet. HAP ist ein hochwertiger Inhaltsstoff von solchen Kartoffeln, die homozygot sind für inaktive Allele des gbssI-Gens. Um die Eigenschaften dieses Wertstoffes weiter zu optimieren, sollen Sorten mit optimierter Amylopektinstärke (HAP-PLUS) gezüchtet werden, indem inaktive gbssI-Allele kombiniert mit inaktiven Allelen weiterer Gene der Stärkebiosynthese kombiniert werden. Als zweites Modell sollen Resistenzgene mittels HATZ-Zyklen mit dem Merkmal HAP-PLUS-Stärke kombiniert werden. Um dies zu erreichen, sind diagnostische Marker zu entwickeln, welche die gewünschten Gene/Allele bzw. die Alleldosis unabhängig vom genetischen Hintergrund nachweisen.
Die Kartoffel zeigt aufgrund ihrer tetrasomen Vererbung und der hohen Heterozygotie komplexe Erbgänge. Kombiniert mit der geringen vegetativen Vermehrungsrate resultieren Züchtungszyklen von 10 Jahren. Dies führt insbesondere bei der Züchtung von rezessiven/intermediären Merkmalen und bei der Auskreuzung von unerwünschten Genomanteilen (Wildarten) zu nicht akzeptablen Züchtungszeiträumen. Deshalb soll hier ein Verfahren (HATZ) entwickelt werden, das den Selektionsprozess durch die Kombination von Gewebekulturverfahren mit Marker-assistierter Selektion (MAS) drastisch verkürzt. Im Rahmen der MAS soll auf das gewünschte Gen/Allel und gegen unerwünschte Genomanteile selektiert werden. Um die molekulare Analyse im Hochdurchsatz zu ermöglichen, sind Verfahren zu entwickeln, welche die in tetraploiden Pflanzen auftretenden fünf Allelhäufigkeiten (nulliplex bis quadruplex) unterscheiden können. Als Modell für die Etablierung des HATZ-Verfahrens werden Hoch-Amylopektin(HAP)-Kartoffeln verwendet. HAP ist ein hochwertiger Inhaltsstoff von solchen Kartoffeln, die homozygot sind für inaktive Allele des gbssI-Gens. Um die Eigenschaften dieses Wertstoffes weiter zu optimieren, sollen Sorten mit optimierter Amylopektinstärke (HAP-PLUS) gezüchtet werden, indem inaktive gbssI-Allele mit inaktiven Allelen weiterer Gene der Stärkebiosynthese kombiniert werden. Als zweites Modell sollen Resistenzgene mittels HATZ-Zyklen mit dem Merkmal HAP-PLUS-Stärke kombiniert werden. Um dies zu erreichen, sind diagnostische Marker zu entwickeln, welche die gewünschten Gene/Allele bzw. die Alleldosis unabhängig vom genetischen Hintergrund nachweisen.
Wie im vorangegangenen Projekt gezeigt, kann es bei der Untersuchung von Mais-Praxisschlägen zu einem falsch-positiven Nachweis von GvO kommen, die über den amtlichen Real-time PCR Nachweis des CaMV 35S-Promotors detektiert werden. Ursache hierfür ist sehr wahrscheinlich die Variabilität des CaMV-Genoms. Hieraus leitet sich die Notwendigkeit ab, den eindeutigen Nachweis von GvO über den 35S-Promotor-Screeningansatz weiter zu optimieren. Zur Einschränkung falsch positiver Befunde im GvO-Screening wird für den Real-time-PCR-Nachweis endogener CaMV ein neues (ggf. zusätzliches) PCR-Verfahren entwickelt und getestet. Der Test des Verfahrens erfolgt im Labor anhand eines breiten Spektrums von CaMV-Isolaten sowie in einer weiterführenden Feldstudie in unterschiedlichen Regionen Brandenburgs (CaMV-Kontamination von Mais auf Praxisschlägen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Raps).
Eine Argumentationshilfe [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Naturschutz gegen Rechtsextremismus Eine Argumentationshilfe 1 Naturschutz gegen Rechtsextremismus Eine Argumentationshilfe Inhalt Grußwort Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz5 Schutz der Kulturlandschaft: Deutsche Landschaften sind Kulturlandschaften?6 Ökonomie und Natur: Natur vor der Wirtschaft schützen?9 Ressourcennutzung: Deutschland ist zu dicht besiedelt?12 Natur in der Stadt: Stadt als Feindbild?15 Identität bewahren: Natur- und Umweltschutz als Heimatschutz?18 Wirtschaftspolitik: Planwirtschaft als Garant eines erfolgreichen Naturschutzes?22 Zukunft der Landwirtschaft: Rechtsextremismus, Naturschutz und bäuerliche Landwirtschaft?25 Migrationsdebatte: Fremde Pflanzen und Tiere als bedrohliche „Aliens“?29 Begrifflichkeit: Artenschutz als rechtsextremes Schlagwort?32 Impressum: Herausgeber: Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz · Mainz 2011 / 5. überarbeitete Auflage 2016 Autor: PD Dr. Nils M. Franke, Wissenschaftliches Büro Leipzig Redaktion: Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, Abteilung Naturschutz und nachhaltige Entwicklung; Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, Präventionsagentur gegen Rechtsextremismus Gestaltung: Agentur 42 oHG, 55294 Bodenheim, www.agentur42.de Bildnachweis: Titelmotiv: © sensolux – fotolia.com Innenteil: Alle Bilder © Fotolia / Fotografen in alphabetischer Reihenfolge: Alexander Spörr, asray, awiebadenhorst, beatrice prève, beatuerk, Beboy, claudia Otte, cmfotoworks, damato, Daniel Ernst, Edler von Rabenstein, fotofac, Gieri, Gina Sanders, GooDAura, Graham Taylor, Heinz Waldukat, Henrik Larsson, Ingo Bartussek, JJS, kanvag, Kara, Konstantin Sutyagin, laurely, Leo Lintang, lu-photo, mario beauregard, Märis Külis, Markus Schieder, Martina Berg, Pavel Cheiko, Pavel Losevsky, photlook, Robert Kneschke, rook76, rrruss, Stas Perov, steschum, Sven Weber, Tetastock, tinlinx, TwilightArtPictures, wiw, Wolfgang Jargstorff, yelenayemchuk, Yuri Arcurs Grußwort der Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz Liebe Leserinnen und Leser, ein Blick auf die Medien rechtsextremer Parteien und Publikatio- nen zeigt: Natur- und Umweltschutz ist für sie ein Thema. Die entsprechenden Inhalte drücken ein Engagement für Natur-, Landschaftsschutz und Heimat aus – gegen Agro-Gentechnik, gegen das Primat der Wirtschaft, gegen eine industrialisierte Landwirtschaft. Die Aussagen wirken fachlich versiert und von der Sache überzeugt. Auf den ersten Blick. Erst auf den zweiten Blick wird der politisch extreme Inhalt er- kennbar. Bis zu diesem Kern vorzustoßen, den rechtsextremen Hintergrund der einzelnen Aussagen also klar zu benennen, das verlangt genaueres Hinsehen und Nachforschen: Was ist wirklich gemeint? Was steckt hinter solchen Aussagen? Kann der Einzelne dies ohne fachliche Vorbildung überhaupt durchdringen? Oder steht er rechtsextremen Positionen zum Naturschutz zunächst ratlos gegenüber, weil ihm Gegenargumente fehlen? Mit diesen Fragen setzt sich die vorliegende Broschüre auseinander. Sie ist so aufgebaut, dass sie einzelne Aussagen zu naturschutz- relevanten Themen aus Publikationen rechtsextremer Organisa- tionen als Ausgangspunkt nimmt. Diese werden analysiert und ihr rechtsextremer Inhalt freigelegt. Auf dieser Basis können sich Naturschutzakteure und -akteurinnen klar gegen eine Vereinnah- mung von rechtsextremer Seite positionieren. Wir möchten so die Strategie von Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten durchkreuzen, die mit dem Thema Natur und Umwelt für sich werben, und Naturschutzakteurinnen und -akteure bei ihrer Auseinandersetzung mit Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten unterstützen. Ulrike Höfken Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz 5
Ziel des Forschungsprojekts 'Politiken der Naturgestaltung' (PoNa) ist es, einen theoretisch und empirisch begründeten Beitrag zur Diskussion um nachhaltige Entwicklung zu leisten, in dem 'Natur' stärker als bisher als 'mit-hergestelltes' Resultat sozio-ökonomischer Entwicklungen angelegt ist. Ausgehend von einem solchen, als integrativ bezeichneten Verständnis, werden Empfehlungen zur inhaltlichen, strukturellen und prozeduralen Gestaltung gesellschaftlicher Naturverhältnisse in den beiden Politikfeldern Ländliche Entwicklung und Agro-Gentechnik abgeleitet. Am Beispiel der beiden Politikfelder wird zunächst eine dechiffrierende Analyse der der politischen Gestaltung gesellschaftlicher Naturverhältnisse zugrunde liegenden Rationalitäten in Natur-, Ökonomie- und Politikverständnissen geleistet. Die dabei identifizierten Potenziale und Grenzen für integrative Politiken der Naturgestaltung werden in einem iterativen Prozess mit bereits existierenden theoretischen Ansätzen (wie z. B. dem Konzept der (Re)Produktivität) ins Verhältnis gesetzt. Die theoretische Arbeit erfolgt in der gesamten Nachwuchsgruppe und zwei integrativen Teilprojekten, in denen jeweils zu den Ländern Deutschland und Polen gearbeitet wird, sowie in den 6 Qualifizierungsarbeiten (2 Habilitationen, 4 Dissertationen). Die empirische Arbeit wird insbesondere in den Qualifizierungsarbeiten geleistet (mit Methoden der qualitativen empirischen Sozialforschung). Eine Zusammenführung der Ergebnisse sowie des Ländervergleichs erfolgt mittels der Szenariomethode.
Der Klimawandel führt zu deutlich stärkeren Klimaschwankungen mit vermehrten Trockenperioden oder auch starken Regenfällen, diesem Stress sind unsere Kulturpflanzen häufig nicht angepasst. Wurden sie doch in der Vergangenheit besonders auf Ertragssteigerung hin gezüchtet. Gene, die für die Stressresistenzen für Pflanzen verantwortlich sind, wurden in unserem gemäßigten Klima über Jahrzehnte hinaus vernachlässigt und sind während der Züchtung häufig verloren gegangen. Die naturwissenschaftlichen Projekte des Verbundes untersuchen anhand einer Modellpflanze dem Ackerschmalwand die Anpassungsfähigkeit von Pflanzenan multiple Stresssituationen - wie Trockenheit, Hitze und Pathogene - die insbesondere durch den Klimawandel hervorgerufen werden. Mit den neuesten Technologien und Verfahren der molekularen Gen- und Genomforschung wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Mechanismen aufdecken, wie Pflanzen sich gegen Stress schützen. Langfristiges Ziel ist es, auf Basis der im Verbund gewonnenen Grundlagenerkenntnisse den Ertrag von Nutzpflanzen unter veränderten Klimabedingungen durch deren gezielte Adaptation zu sichern und zu steigern. Parallel untersuchen zwei begleitende geisteswissenschaftlich-sozialwissenschaftliche Projekte den Zusammenhang zwischen Nutzen der Grünen Gentechnik und gesellschaftlicher Bewertung. Durch die Kooperation im Verbund wird eine Bündelung und Vernetzung der bayernweit bestehenden Kompetenzen erreicht. In Modul III sollten vor allem Genexpressionsmuster der Schließzelle erforscht werden. Wir haben dazu eine Methode entwickelt, mit der sich Arabidopsis Schließzellen stark anreichern lassen, ohne dass dabei radikale präparationsbedingte Änderungen des Transkriptoms hervorgerufen werden. Zunächst sollten Genexpressions(Microarray)-Analysen von RNA nach verschiedenen Stomaschluss-Signalen erste Aufschlüsse über beteiligte Regulationsmechanismen liefern. Dabei wurden verschiedene bekannte Global Change Variablen wie Licht, Temperatur, Luftfeuchte, CO2 und Wasserstress/Abscisinsäure (ABA) vergleichend einbezogen. Anhand der gewonnen Erkenntnisse sollte ein neues Modell für die Schließzellbewe-gung erstellt werden, das bislang weniger berücksichtigte Stoffwechselwege mit einbezieht. Hiermit wollten wir die komplexen Regulationsmechanismen der Schließzellen identifizieren, um Änderungen der stomatären Transpirationskontrolle im Hinblick auf den Global Change vorauszusagen. Durch Kenntnis der Stellgrößen und Schlüsselglieder der Stomareaktion auf die prominenten Global-Change-Variablen könnten frühzeitig gezielte Züchtungsprogramme in Angriff genommen werden.
Schwerpunkte der vorliegenden Initiative sind Untersuchungen zur Anpassung von Pflanzen an multifaktorielle, d.h. gleichzeitig auftretende biotische und abiotische Stressbedingungen und die Identifizierung beteiligter Toleranzfaktoren. Mit diesem Forschungsansatz betritt der geplante Verbund Neuland. Diese Initiative generiert Grundlagenerkenntnisse zur gentechnisch-züchterischen Verbesserung von Kulturpflanzen. Gleichzeitig wird der naturwissenschaftliche Ansatz begleitet durch einen sozialwissenschaftlichen, ethischen Ansatz der das Mensch-Natur-Verhältnis hinterfragt und in einen Zusammenhang mit der Grünen Gentechnik stellt. In der ersten Projektphase erfolgt eine Studie zur genetischen Optimierung der multifaktoriellen Stresstoleranz an der Modellpflanze Arabidopsis thaliana. Die Auswirkungen des applizierten multifaktoriellen Stresses auf die Metabolitflüsse in der pflanzlichen Zelle werden bezüglich des Transkriptoms, Proteoms und Metaboloms untersucht und in eine Übersicht über die unter der Stressantwort veränderten metabolischen Netzwerke integriert. Ziel der Analysen ist die Ermöglichung der gezielten Veränderung von Pflanzen im Hinblick auf eine erhöhte Stresstoleranz sowie einer optimierten Steuerung der Metabolitflüsse unter biotischen und abiotischem Stress, um letztendlich den Ertrag von Nutzpflanzen unter veränderten Klimabedingungen sichern und steigern zu können. Diese Untersuchungen werden etwa 3 Jahre in Anspruch nehmen. In einer zweiten Projektphase werden die zuvor gewonnenen Erkenntnisse und identifizierten Stresstoleranzfaktoren zur Optimierung der Kulturpflanzen hinsichtlich des Klimawandels genutzt.
Die Arbeit untersucht die rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen des Managements transnationaler Umwelt- und Gesundheitsrisiken am Beispiel der sogenannten grünen Gentechnik. Hierfür werden die von inter- und transnationalen Organisationen im Referenzbereich angewandten Verfahren und erstellten Normen des - durch kognitive Ungewissheit geprägten - Risikomanagements vergleichend analysiert. In den Blick genommen werden dazu die Entstehung, der Rechtsstatus und der materielle Gehalt einschlägiger Kooperations- und Standardisierungsregelungen. Die inhaltliche Untersuchung der Normen umfasst dabei nicht nur die verfahrens- und materiellrechtlichen Vorgaben zu Risikoermittlung und -bewertung, Risikomanagement im engeren Sinne und zur Risikokommunikation, sondern auch die ihnen zugrunde liegenden Sicherheitskonzepte und Regulierungsprinzipien. Die Vielzahl der Regulierungsaktivitäten wirft im Weiteren die Frage nach Kohärenz und Unterschieden der Managementansätze sowie nach eventuell bestehenden Koordinierungsoptionen auf. Wegen der Komplexität risikorechtlicher Entscheidungsvorgänge knüpft die Arbeit an interdisziplinäre Erkenntnisbestände zum Umgang mit Risiken sowie zur Funktionsweise der Global Governance an.
Die Arbeit untersucht die zahlreichen rechtlichen Regulierungsaktivitäten inter- und transnationaler Organisationen zum Management transnationaler Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Bereich der sog. grünen Gentechnik. Zunächst werden Entstehung, Rechtsstatus und materieller Gehalt der Verfahrens-, Kooperations- und Standardisierungsregelungen der einzelnen Institutionen untersucht. Dann werden die - unterschiedlichen - Sicherheitskonzepte und Regulierungsprinzipien ermittelt, die den verfahrens- und materiellrechtlichen Vorgaben zu Risikoermittlung, -bewertung, -kommunikation und -management im engeren Sinne zugrunde liegen. Die Befunde werden anschließend vergleichend unter den Aspekten der Widerspruchsfreiheit und der Kohärenz analysiert. Abschließend werden eventuell bestehende Koordinierungsoptionen aufgezeigt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 34 |
| Europa | 1 |
| Land | 3 |
| Weitere | 7 |
| Wissenschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 28 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Text | 9 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 14 |
| Offen | 28 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 42 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 12 |
| Keine | 19 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 14 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 28 |
| Lebewesen und Lebensräume | 38 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 41 |
| Wasser | 24 |
| Weitere | 42 |