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Found 46 results.

Bewertungsschlüssel Landschaftsbeeinträchtigungen

Der Kanton Graubünden wendet für die Bezifferung der Ersatzpflicht bei Eingriffen in Biotopflächen bereits seit mehreren Jahren einen standardisierten Bewertungsschlüssel an. Das System hat sich als Vollzugspraxis im Kanton Graubünden bewährt. Im Auftrag des Amts für Natur und Umwelt Graubünden erarbeiten wir einen vergleichbaren Schlüssel für die Bewertung von Landschaftsbeeinträchtigungen und die Bestimmung der Ersatzleistungen. Der vom Kanton gewünschte Schlüssel bezieht sich aus rechtlichen Gründen primär auf geschützte Landschaften Graubündens und soll für alle relevanten Eingriffstypen anwendbar sein.

Biodiversitaet, Oekologie und Verbreitung von Makromycen (Pilze) in Graubuenden (Region Schweiz. Nat. Park)

Periodische qualitative und quantitative Evaluation der Makromycetenflora (Pilze) an verschiedenen pflanzensoziologisch fuer die Region typischen Standorten des Unterengadins und Randgebiete des Schweiz. Nationalparkes (Montan-Colline bis nivale Zone). Parameter: Produktivitaet, Fluktuation und Periodizitaet der autochthonen Pilze, vor allem obligaten Ektomykorrhiza-Symbionten. Langzeitprojekt bezueglich Biodiversitaet und Bioindikation (Umweltbelastung, Klimaveraenderung).

Brachland im Schweizer Berggebiet

In einer ersten Projektphase wurde die Brachlandentwicklung im Schweizer Alpenraum 1950-1980 mittels einer kartographischen Methode erfasst. Seit 1982 beschaeftigen wir uns mit der Bearbeitung von praktischen Fragestellungen, die sich aus der Entwicklung ergeben (Raumplanung, Erosionsproblematik, Loesungsansaetze). Die Problemstellungen werden dabei im wesentlichen durch die Zusammenarbeit mit kantonalen Aemtern festgelegt. Schwerpunkte unserer empirischen Erhebungen liegen in den Kantonen Tessin, Wallis und Graubuenden. Das Hauptgewicht unserer Betrachtungsweise liegt in der Analyse raeumlicher Entwicklungen und raeumlicher Konflikte.

Bär im Kanton Bern in der Schweiz gesichtet

Am 26. Mai 2017 wurde in der Schweiz in der Region Thun ein Braunbär gesichtet. Ein Mann aus der Region hatte in der Gemeinde Eriz einen Bären gesehen und fotografiert. Es handelt sich wahrscheinlich um einen jungen männlichen Bären, der in kurzer Zeit grosse Distanzen zurücklegen kann. Der Bär von Eriz ist der erste wilde Bär, der im Kanton Bern seit mehr als 190 Jahren gesichtet wurde. Die letzte historisch belegte Sichtung war 1823 im Saanenland. Der Bär gilt in der Schweiz als einheimische und streng geschützte Art. Seit 2005 wandern immer wieder Braunbären aus dem italienischen Nationalpark im Trentino in die Schweiz ein und stossen dabei immer weiter nach Norden vor. 2016 wurde der Kanton Graubünden vermutlich von drei Bären besucht.

Auswirkungen des Klimawandels: Modellierung der Kosten

Die Kosten des Klimawandels in der Schweiz sind eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung des CO2-Gesetzes (Revision post 2020) und der Anpassungsstrategie. Diesbzüglich besteht aber eine grosse Wissenslücke. Die letzte Untersuchung liegt schon über 8 Jahre zurück. Damals wurde der durchschnittlich jährlich zu erwartende Schaden über die Gesamtperiode 2005 bis 2100 auf rund 1 Mrd. CHF geschätzt (heutige Preisen, Diskontrate 2%). Seither wurden zahlreiche neue Studien zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz veröffentlicht. U.a. wurden neue regionale Klimaszenarien berechnet und die sektoralen Auswirkungen quantitativ modelliert. Zudem wurden und werden die klimabedingten Risiken und Chancen des Klimawandels in Fallstudien in den Kantonen Aargau, Uri, Graubünden, Basel Stadt, Genf, Fribourg, Tessin und Jura integral analysiert. Basierend auf dieser neuen, verbesserten Wissensgrundlage sollen die Kosten des Klimawandels neu analysiert werden. Projektziele: Monetäre Abschätzung der Auswirkungen des Klimawandels in der Schweiz Aufdatierung der Studie aus dem Jahre 2007. Umsetzung und Anwendungen: Im Rahmen des Projekts wurde die Studie 'Volkswirtschaftliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Schweiz' aus dem Jahr 2007 aktualisiert. Dabei wurden die seither durchgeführten Impactanalysen berücksichtigt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sind Grundlagen für die Weiterentwicklung der Anpassungsstrategie und die Revision des CO2-Gesetzes. Sie wurden zudem in die Berichterstattung an den Bundesrat zu den erzielten Fortschritten bei der Anpassung an den Klimawandel berücksichtigt.

Modellerweiterung - Erweiterung des Land Use Allocation Models LUCALP

Ziel dieses Projektes ist es, das Land Use Allocation Model LUCALP (Walz, 2006) flächenhaft auf das ganze Schweizer Berggebiet auszuweiten. LUCALP simuliert das räumliche Muster der durch einen Rückgang der Landwirtschaft und durch verändertes Klima verursachten Waldausdehnung, sowie der erweiterten Ausdehnung der Siedlungsflächen in einer Auflösung von 100m x 100m. Grundlage der Verteilungsmuster sind logistischen Regressionen, die auf der Basis der Arealstatistiken 1979-85 und 1992-97. Das ursprüngliche Model wurde im Rahmen das NFP48-Projektes ALPSCAPE entwickelt und beschränkt sich auf Simulationen im Raum der Landschaft Davos, Graubünden, Schweiz. Mit dem erweiterten Model sollen Szenarien simuliert werden, die dann weiter im Projekt Entwicklung und Leistungen von Schutzwäldern unter dem Einfluss des Klimawandels gefördert vom WSL-Forschungsprogramm 'Wald und Klima' zur großräumigen Abschätzung der Albedo verwendet werden.

Entwicklung des Cluster Wald und Holz und Durchführungsmaßnahmen eines strategischen, gemeinschaftlichen 6-Regionen-Aktionsplans für wissensbasierte regionale Innovation (IN2WOOD)

N2WOOD befasst sich mit den Herausforderungen einer nachhaltigen europäischen Waldbewirtschaftung und nimmt sich Kernfragen in der F&E Umgebung des Cluster Wald und Holz an. Holz soll als einer der wichtigsten erneuerbaren Ressourcen positioniert und die Wertschöpfung aus Wald hinsichtlich Ökonomie, Innovation und Lebensqualität soll verbessert werden. Mit dem Ziel eine übergreifende Forschung zu diesen Werten zu fördern, haben sich Forstcluster in 6 europäischen Waldregionen zusammengeschlossen - Steiermark (Österreich), Nordrhein-Westfalen (Deutschland), Südtirol (Italien), Graubünden (Schweiz), Banska Bystrica (Slowakei) und Karpaten (Ukraine) - um einen gemeinschaftlichen Aktionsplan zur zukünftigen Koordinierung und Stärkung der komplentären F&E Potenziale auszuarbeiten. Das Projekt verfolgt folgende 5 Hauptziele zur Entwicklung des Forstsektors: 1. Verbesserung der Holzproduktion 2. Stärkung von technischen Innovationssystemen 3. Förderung von Kompetenzbewusstsein 4. Optimierung von Logistik 5. Aufbau von Informationssystemen Der gemeinschaftliche Aktionsplan, welcher zur Laufzeitmitte des 3-Jahres-Projektes hin erstellt wird, vereint regional adaptierte, koordinierte Strategien für zukünftige gemeinsame F&E-Aktivitäten in diesen 5 Feldern. In Phase II werden vorbereitende Maßnahmen zur Umsetzung des Aktionsplanes in Form von Pilotkonzepten erarbeitet, welche Partnerschaften, Pläne und Finanzierungskonzepte für innovative Folgeprojekte definieren. IN2WOOD baut auf existierenden bilateralen Kooperationen zwischen den Regionen auf, schärft ihre Komplementaritäten und entwickelt weitere Synergien. Im Rahmen der Förderung von Netzwerken, Wissensaustausch und Clusterformierung in den Interessengruppen innerhalb und zwischen den Regionen richtet sich das Projekt-Mentoring auch an wichtige Waldregionen in Südosteuropa, wo das Konsortium vorhandene Verbindungen stärken und neue Partnerschaften initiieren wird. Das Projekt unterstützt so die Weiterentwicklung und Internationalisierung von forschungsstarken Clustern im europäischen Forstsektor.

Landschaftsgenetik beim Birkhuhn im Kanton Graubünden

In dieser Arbeit untersuchten wir die genetische Struktur der Birkhuhnvorkommen des Schweizer Kantons Graubünden. Anhand von Federn erlegter Birkhähne konnten nicht nur eine hohe genetische Diversität innerhalb der einzelnen Untersuchungsgebiete sondern auch eine mögliche Barrierewirkung durch Bergrücken und Flusstäler identifiziert werden.

Forschung im Bereich Hochwasserschutz

Einsatz von überström- und erodierbaren Hochwasserschutzdämmen entlang von Flüssen zur Verminderung von Überflutungsgefahren L'objectif du projet était d'apporter des connaissances et des solutions concernant l'organisation des débordements volontaires en cas de crues dépassant le niveau de protection adopté. Le sujet a été traité en quatre volets couvrant l'ensemble des problèmes hydrauliques à considérer: le comportement du déversement latéral en lit mobile, le développement d'un couronnement de digue fusible, la stabilité du revêtement et l'érosion en pied de digue, l'intégration géométrique de l'ouvrage. Les enseignements sont utilisés dans le dimensionnement des ouvrages de déversement. Flussbauliches Monitoring des neuen Flaz, Punt Muragl-Gravatscha Die Gemeinde Samedan und der Kanton Graubünden haben die grösste Flussumleitung der letzten Jahre in der Schweiz realisiert. Der auf einer Länge von 4.2 km verlegte Plaz liefert wertvolle Naturdaten, die erlauben, heute verwendete Rechenmodele zu validieren. Mit einem mehrjährigen Monitoring solllen die flussbaulich relevanten Daten erfasst, zusammengestellt und dokumentiert werden.

Jordanita chloros (Hübner, 1813) Kupferglanz-Grünwidderchen Tagfalter und Widderchen Vom Aussterben bedroht

Gemeinsam mit dem direkt angrenzenden polnischen Vorkommen stellen die brandenburgischen Bestände hochgradig isolierte Vorposten dar (vgl. Kallies et al. 1999). Die Anzahl der Vorkommen ist zu gering, um von einem eigenständigen Teilareal auszugehen. Die nächsten Vorkommen befinden sich in Mähren (Tschechien). Erst dort herrschen wieder die von der Art in Mitteleuropa benötigten fast semiariden klimatischen Bedingungen vor. Da ein ähnlich isoliertes Vorkommen in Graubünden (Schweiz) existiert und in den Gebieten zwischen den Vorkommen keine geeigneten Lebensräume existieren, ist davon auszugehen, dass es sich bei J. chloros um eine warmzeitliche Reliktart handelt. Eine gezielte Suche nach J. chloros (Abb.: siehe Publikation für Abbildungsnummer) in Brandenburg, die für Mai und Juni 2024 durch das Rote-Liste-Zentrum beauftragt wurde, führte nicht dazu, dass die Vorkommen als so stabil beurteilt werden können, dass die Art in die Kategorie „Stark gefährdet“ herabgestuft werden kann (Seidel et al. 2024).

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