Das Projekt "Probleme des Umweltschutzes durch Voelker- und Europarecht" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Gießen, Professur für Öffentliches Recht I und Wissenschaft von der Politik durchgeführt. Das Projekt untersucht Moeglichkeiten und Grenzen des Europa- und Voelkerrechts bei der Bekaempfung grenzueberschreitender Luft- und Wasserverschmutzung sowie anderer Umweltprobleme mit internationalen Bezuegen.
Das Projekt "Umweltpolitik, internationaler Handel und monopolistische Konkurrenz" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Frankfurt,Oder, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät durchgeführt. Nationale umweltpolitische Maßnahmen beeinflussen nicht nur das ökologische und ökonomische System im Inland, sondern auch im Ausland. Die einzelnen Regierungen beachten diese Externalitäten, die im Fall grenzüberschreitender Verschmutzung und internationalem Handel auftreten, nicht. Es kommt deshalb bei nichtkooperativ agierenden Entscheidungsträgern typischerweise zu ineffizienten Lösungen. Dieses Projekt analysiert die Performance dezentraler Umweltregulierungen sowohl bei Konsum- als auch bei Produktionsexternalitäten. Es fokussiert dabei auf ökonomische Spillover zwischen industrialisierten Ländern. In diesen Staaten ist die Wirtschaft in wesentlichen Bereichen durch unvollkommenen Wettbewerb charakterisiert. Ferner bilden umweltorientierte Produkt- und Prozessinnovationen die Grundlage für eine friedliche Koexistenz zwischen Ökonomie und Ökologie.
Das Projekt "Aufbau und Betrieb eines Bioindikatornetzwerks zur Beurteilung der Wirkungen des Luftschadstoffes Ozon und der Stickstoffdeposition - Teilnahme an Untersuchungen im Rahmen des Bioindikator-Netzwerks 'UN-ECE ICP-Vegetation'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie, Fachgebiet Pflanzenökologie und Ökotoxikologie (320b) durchgeführt.
Das Projekt "Internationale Umwelthaftung für durch Unternehmen verursachte Umweltschäden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt. Das Projekt soll die Instrumente des Haftungsrechts in ihrer Funktion und ihren Wirkungsmechanismen aus öko-logischer Perspektive darlegen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen im Rechtsbestand aufzeigen und damit einen Beitrag zu der sich herausbildenden Dogmatik der internationalen Umwelthaftung leisten. Die Ergebnisse der Studie sollen zudem dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit und für Möglichkeiten zur Verbesserung der nationalen wie internationalen Rahmenbedingungen insbesondere zur haftungs-rechtlichen Inpflichtnahme privater Akteure herzustellen. Die unterschiedlichen Fragestellungen des Projekts werden in sieben Arbeitspaketen adressiert: Zunächst werden basale Begriffe, Zielsetzungen und die regulatorische Funktionalität des Umwelthaftungsrechts geklärt und die völkerrechtliche Stellung privater Akteure in Auseinandersetzung mit aktuellen Debatten und Entwicklungen erläutert. In einem weiteren Schritt werden die Haftungsregime konkreter völkerrechtlicher Vertragswerke analysiert. Sodann wendet sich das Vorhaben dem nationalen Recht in seinen Potenzialen zur Regelung grenzüberschreitender Schadensverläufe zu, in einem eigenständigen Abschnitt auch hinsichtlich von Optionen zur Verankerung grenzüberschreitender Sorgfaltspflichten in nationalen Gesetzen. Schließlich werden konkrete haftungsrechtliche Fragestellungen mit Bezug auf Klimaklagen fokussiert und die im Projekt erarbeiteten Prinzipien auf ihre Relevanz für die in ihrer Bedeutung wachsende Problematik des Geoengineering hin untersucht.
Das Projekt "protectAlps - Projekt zur Erfassung chemischer Stressoren zum Schutz der alpinen Biodiversität mit Schwerpunkt Insekten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt. Aufgrund von durch die Atmosphäre eingetragenen und global verbreiteten, schwer abbaubaren Schadstoffe entsteht eine potentielle Bedrohung der Insektenvielfalt insbesondere in Ländern des Alpenraums mit ihren sensiblen Naturräumen. Auf Grundlage der Entwicklung von standardisierten Messmethoden zur Luftkonzentration von schwer abbaubaren Schadstoffen (chemische Stressoren) soll in diesem Zusammenhang die Belastung wildlebender Insekten und Honig-Bienen in naturnahen Gebieten mit persistenten Chemikalien erfasst werden. Das Projekt soll durch das Landesamt für Umwelt (LfU) in Zusammenarbeit mit dem Observatorium Hoher Sonnblick (SBO) im Land Salzburg, Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) und der Universität Innsbruck, Institut für Ökologie (U-IBK) im Rahmen des INTERREG A Programms (Laufzeit: 3 Jahre vom 01.03.2018 bis 28.02.2021) durchgeführt werden.
Das Projekt "Forschungsbeitrag zur Konvention LRTAP" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesamt für Umwelt durchgeführt. Nationale Forschungsarbeiten zur Erfüllung der Verpflichtungen gemäss Konvention über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) sowie ihren acht Protokollen. Bereitstellung der erforderlichen Angaben zu Emissionen, Immissionen und Auswirkungen sowie aktive Teilnahme in den verschiedenen Arbeitsprogrammen unter der Konvention. Projektziele: Beitrag der Schweiz zu den wissenschaftlich orientierten Programmen (International Cooperative Programms) unter der UNECE Konvention über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung in den Bereichen, Versauerung, Eutrophierung und bodennahes Ozon.
Das Projekt "APP4AQ-p2: Innovative APPlications for the augmented use of satellite observations to support Air Quality management - phase 2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik durchgeführt. Satellite data play currently a minor role in air quality management. At present, ground measurements and/or model simulations are used to assess the temporal and area wide evolution of air quality. The Achilles' heel of such modelling is emission data and their spatiotemporal variation. Air pollutant and GHG satellite data can be increasingly exploited now also using the data of the recently launched Sentinel-5P instrument (13th October 2017) for determining present area-wide annual- or seasonal and almost daily regional scale (ca. 7 km x 7 km) air pollution variability. The current and future exploitation of satellite data and air quality and climate requirements were discussed with Austrian air quality management authorities in the preceding first APP4AQ project phase. The requirement analysis revealed on the one hand that there is a need for improved (trans-boundary) air pollutant transport related air quality assessment such as fine dust episodes, Saharan dust, field burning etc. On the other hand, there is a strong need for updated, improved and validated emission inventories for air quality as well as greenhouse gases (GHG). The aim of the proposed APP4AQ phase two is to exploit the coverage and information of recent and future satellite data for developing service-oriented applications for the field of air pollution control. Further data processing using measurements and modelling will create an added value and will foster satellite usage in the long run. The user-friendly accessible representation of satellite data and its spatiotemporal evolution is our first working priority. It will enable first and swift air quality analysis of short term analysis, now casting and process understanding of air pollution (e.g. episodes, Saharan dust, forest fires). The harmonisation of satellite data with air quality measurements and area-wide modelled air pollutants, i.e. further processing, quantification and validation of satellite data will be a further main activity. On this basis, by comparing harmonised satellite data with model simulations and measurement the spatial variability of emission inventories with 7 km x 7 km resolution will be verified and matched. Particularly, this enhanced use of satellite data provides an important basis for the analysis and review of measures in the fields of air pollution control and GHG reduction. (abridged text)
Das Projekt "Teilvorhaben: Bewertung und Erstellung von PV-Leistungsprognosen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Meteocontrol GmbH durchgeführt. Das übergeordnete Ziel einer Verbesserung der PV-Ertragsprognose für die Sonderwetterlage Saharastaub erfordert die Einbindung der zugehörigen Algorithmen zur Beschreibung der relevanten physikalischen Prozesse in ein numerisches Wettervorhersagemodell. Meteocontrol wird auf Basis der verbesserten Strahlungsprognosen PV-Leistungsprognosen erstellen und bewerten. Dazu wird das bestehende Modellsystem technisch weiterentwickelt und die Schnittstellen zu den Projektpartnern definiert und implementiert. Dadurch ist sichergestellt, dass die im Rahmen des Projekts zu entwickelnden Produkte den Anforderungen der Energiewirtschaft entsprechen. Das neue System wird innerhalb des Projekts in einen quasi-operativen Betrieb überführt und die Projektergebnisse quantitativ bewertet. Durch die enge Kooperation mit den deutschen Übertragungsnetzbetreibern ist darüber hinaus sichergestellt, dass das neue Prognosesystem erfolgreich am Markt eingeführt werden kann. Meteocontrol übernimmt im Projekt die Rolle des industriellen Anwenders und steht stellvertretend für die Zielgruppe der Anbieter von Leistungsprognosen für die Energiewirtschaft. Aufgabe von Meteocontrol im Projekt ist zum einen eine frühzeitige Definition von Anforderungen an die neuen Modellprodukte des DWD, sowie eine Definition und Umsetzung von allgemeingültigen Schnittstellen zwischen DWD und möglichen Kunden. Meteocontrol wird die im Projekt zu verbessernde Einstrahlungsprognose des DWD zur Erstellung von Leistungsprognosen verwenden und die erreichte Verbesserung monetär bewerten. Abschließend wird gemeinsam mit den Projektpartnern ein Demonstrator zum quasi-operativen Betrieb des neuen Prognosesystems aufgebaut und betrieben.
Das Projekt "Teilvorhaben: Modellerweiterung und -validierung, sowie Integration in das operationelle numerische Vorhersagesystem des DWD" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutscher Wetterdienst durchgeführt. PerduS nutzt und erweitert die Ausbreitungsmodule ART des globalen numerischen Wettervorhersagesystem ICON des Deutschen Wetterdienstes zur Simulation der Verfrachtung von Mineralstaub aus den Wüstenregionen Afrikas, zur prognostischen Berechnung der damit verbundenen atmosphärischen Trübung sowie der durch die Verschmutzung von PV-Anlagen bewirkten Ertragsminderung. Die Produkte der meteorologischen Ausbreitungssimulation durch den Deutschen Wetterdienst gehen in Anschlussrechnungen zur PV-Leistungsprognose des Verbundpartners Meteocontrol ein und tragen auf diese Weise zur Reduktion des Fehlers der Ertragsprognose bei. Dies unterstützt die Systemintegration erneuerbarer Energien sowohl im Sinne der Sicherung der Netzstabilität als auch als Beitrag zur Verbesserung des wirtschaftlichen Betriebs der deutschen Stromnetze. Im Rahmen des Projekts werden die für eine zuverlässige Prognose erforderlichen Systemkomponenten durch die Verbundpartner untersucht, weiterentwickelt und zu einem Gesamtsystem gekoppelt. Der DWD als Verbundkoordinator trägt unmittelbar zur Mehrzahl der erforderlichen Arbeitspakete, insbesondere zur Modellentwicklung, -validierung und zur Durchführung der Ausbreitungssimulationen bei. Das Karlsruher Institut für Technologie als Verbundpartner und ursprünglicher Entwickler des ART-Systems fokussiert seine Arbeiten auf die Ergänzung von ICON-ART um Komponenten, die für die energiemeteorologische Anwendung von zentraler Bedeutung sind. Der Verbundpartner Meteocontrol passt sein Leistungsprognosesystem an die projektspezifischen Ergebnisse der Ausbreitungssimulation an und nutzt diese zur Untersuchung des Einflusses des Mineralstaubs auf die PV-Leistungsprognose und zugehörige Systemprozesse. Weitere Details zu den geplanten Arbeiten sind der Gesamt- und den Teilvorhabensbeschreibungen zu entnehmen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Parametrisierungen für die Emissionen, die optischen Eigenschaften und das Abwaschen von Mineralstaub" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Department Troposphärenforschung durchgeführt. Das in der Gesamtvorhabenbeschreibung dargestellte übergeordnete Ziel einer Verbesserung der PV-Ertragsprognose für die Sonderwetterlage Saharastaub erfordert die Einbindung der zugehörigen Algorithmen zur Beschreibung der relevanten physikalischen Prozesse in ein numerisches Wettervorhersagemodell. Durch zielgerichtete Forschungs-und Entwicklungsmaßnahmen in enger Kooperation mit den Verbundpartnern entwickelt das KIT das Modellsystem ICON-ART (Rieger et al., 2015) in wesentlichen Komponenten weiter. Diese Forschungs- und Entwicklungsarbeiten schaffen die Grundlage für den vom DWD angestrebten Ausbau seines operationellen numerischen Wettervorhersagesystems. Durch die Nutzung der am KIT neu entwickelten Zusatzfunktionalitäten für das Modellsystem ICON-ART werden beim DWD die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die in derartigen Sonderwetterlagen auftretende markante Reduktion des Ertrags durch atmosphärische Trübung und Verschmutzung der PV-Anlagen durch Mineralstaub in Realzeit prognostiziert werden kann. 1 Integration verschiedener Parametrisierungen für die Emissionen von Mineralstaub in das Modellsystem ICON-ART, 2 Entwicklung einer Parametrisierung der optischen Eigenschaften für Mineralstaub für das in ICON-ART verwendete Strahlungsschema, 3 Entwicklung einer Parametrisierung für die Ablagerung und das Abwaschen von Mineralstaub auf Solarmodulen durch Niederschlagsereignisse, und 4 Durchführung von Sensitivitätsuntersuchungen mit dem erweiterten Modellsystem ICON-ART und Vergleich mit Beobachtungen.
Origin | Count |
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Bund | 95 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 95 |
License | Count |
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offen | 95 |
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Englisch | 13 |
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Keine | 78 |
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