Ziel von Dauerco@l ist es, den Einsatz von Pflanzenkohle zur bodenphysikalischen und -chemischen Melioration von sandigen und von tonigen Grenzertragsböden zu bewerten. Untersucht werden soll, ob der Ertrag von lignocellulosischen Dauerkulturen durch die Kohlezugabe langfristig gesteigert werden kann, um auf diese Weise eine flächenoptimierte, verbesserte Rohstoffverfügbarkeit für die Produktion weiterer Pflanzenkohle zu gewährleisten. Dafür werden Versuche mit schnellwachsenden Bäumen (Pappel) durchgeführt. In Dauerco@l wird die Pflanzenkohle in dieser lignocellulosischen Dauerkultur eingesetzt, um deren Potenzial als C-Senke zu nutzen. Damit soll eine dauerhafte Quelle für Pflanzenkohle zur späteren Nutzung auch in den Ackerkulturen geschaffen werden. Hierzu werden die Wirkungen der Pflanzenkohle-Applikation auf die Bodeneigenschaften untersucht und die emissionsmindernden Wirkungen bilanziert. Zentrales Ziel ist die Identifikation einer optimalen, standortangepassten Pflanzenkohle-Applikation zur Ertragssteigerung von Dauerkulturen. Hierzu kombinieren wir kontrollierte Experimente im Labor mit und ohne Pflanzen mit Feldversuchen in denen Wasser-, Humus- und Nährstoffhaushalt, sowie der Stabilität der Pflanzenkohle und deren Einfluss auf den Ertrag durch ein mehrjähriges Monitoring erfasst werden. Ein weiterer Fokus des Projekts liegt in der Konzipierung eines regionalen Kreislauf- und Wertschöpfungssystems, in dem Pflanzenkohle in Agroforstsystemen durch Anbau von schnellwachsenden Bäumen produziert und genutzt wird.
Ziel von DauerCo@l ist es, den Einsatz von Pflanzenkohle zur bodenphysikalischen und -chemischen Melioration von sandigen und von tonigen Grenzertragsböden zu bewerten. Untersucht werden soll, ob der Ertrag von lignocellulosischen Dauerkulturen durch die Kohlezugabe langfristig gesteigert werden kann, um auf diese Weise eine flächenoptimierte, verbesserte Rohstoffverfügbarkeit für die Produktion weiterer Pflanzenkohle zu gewährleisten. Dafür werden Versuche mit schnellwachsenden Bäumen (Pappel) durchgeführt. In DauerCo@l wird die Pflanzenkohle in dieser lignocellulosischen Dauerkultur eingesetzt, um deren Potenzial als C-Senke zu nutzen. Damit soll eine dauerhafte Quelle für Pflanzenkohle zur späteren Nutzung auch in den Ackerkulturen geschaffen werden. Hierzu werden die Wirkungen der Pflanzenkohle-Applikation auf die Bodeneigenschaften untersucht und die emissionsmindernden Wirkungen bilanziert. Zentrales Ziel ist die Identifikation einer optimalen, standortangepassten Pflanzenkohle-Applikation zur Ertragssteigerung von Dauerkulturen. Hierzu kombinieren wir kontrollierte Experimente im Labor mit und ohne Pflanzen mit Feldversuchen in denen Wasser-, Humus- und Nährstoffhaushalt, sowie der Stabilität der Pflanzenkohle und deren Einfluss auf den Ertrag durch ein mehrjähriges Monitoring erfasst werden. Ein weiterer Fokus des Projekts liegt in der Konzipierung eines regionalen Kreislauf- und Wertschöpfungssystems, in dem Pflanzenkohle in Agroforstsystemen durch Anbau von schnellwachsenden Bäumen produziert und genutzt wird.
Letzter Nachweis: 2009; nur auf kargen Ackerstandorten (Grenzertragsböden), monophag auf Centaurea cyanus.
Potentieller Klimagewinner. Wärmeliebende mediterrane Art. Gefährdung durch Nutzungsintensivierung, Aufgabe von Grenzertragsstandorten und nicht gesicherte Pflege in Naturschutzgebieten. Die Meldung der Art für Sachsen ( Arnold 2005) ist zu streichen ( Arnold 2009).
Gefährdung durch Nutzungsintensivierung und Aufgabe von Grenzertragsstandorten. AE. Erstnachweis für Deutschland 2000 ( Günther 2007); Herkunft: Paläarktis, fehlt im Nordwesten Europas. Mäßig expansiv. Die Meldung aus Sachsen-Anhalt konnte nicht bestätigt werden.
The consortium consists of 22 partners from universities, agricultural companies and industry. The project is coordinated by the University of Hohenheim in Stuttgart (Germany). It is primarily funded(€ 12.3 million) by the 'Bio-based Industries Joint Undertaking' (BBI JU), a public?private partnership between the European Union and 'Bio-based Industries Consortium' (BIC). The private project partners are contributing the remaining € 2.7 million. The goal of the project is to produce sustainable products with a strong market potential, to guarantee a reliable and affordable supply of sustainably produced biomass, and to better link biomass producers with the processing industry. In order to avoid competition with the cultivation of food or feed crops, miscanthus and hemp are grown on areas that have been polluted by heavy metals, for example, or are unattractive for food production due to lower yields.
Über naturschutzfachlich wertvolle, förderungswürdige Flächen in Sachsen-Anhalt können sich Landwirtinnen und Landwirte, Gemeinden, Vereine und andere Landbewirtschaftende ab sofort mit einer sogenannten Splitterflächen-Kulisse informieren. Erstellt wurde die Kulisse von der Hochschule Anhalt in Zusammenarbeit mit den Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise, Ehrenamtlichen und dem Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt. Ziel ist es, Maßnahmen aus zwei aktuellen Förderrichtlinien des Umweltministeriums Sachsen-Anhalt auf besonders geeignete Flächen zu lenken. Förderrichtlinie FP 7506: Nicht-produktiver investiver Naturschutz Durch die Förderrichtlinie „Nicht-produktiver investiver Naturschutz“ können unter anderem verbrachte oder verbuschte Offenlandflächen instandgesetzt oder wiederherstellt werden. Im Einzelfall wird auch die Bereitstellung spezieller technischer Ausrüstung für Weideflächen gefördert. Förderrichtlinie FP 7508: Pflege wertvoller Splitterflächen – Vertragsnaturschutz Standorte, die aufgrund von starker Hangneigung, geringer Bodenauflage, Nässe oder anderen Erschwernissen für eine intensive Bewirtschaftung unattraktiv sind, beherbergen oft besonders schützenswerten Arten und Lebensräume. Die Pflege solcher landwirtschaftlicher Grenzertragsstandorte kann über die Richtlinie „Pflege wertvoller Splitterflächen – Vertragsnaturschutz“ finanziert werden. Sie erfolgt nach Managementvorgaben der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreises - beispielsweise durch regelmäßige naturschutzgerechte Mahd oder extensive Beweidung. Vorrang bei der Förderung Auch wenn sich die genannten Förderrichtlinien nicht auf die Splitterflächenkulisse beschränken, sind die enthaltenen Flächen jedoch besonders geeignet, zur Erhaltung der Artenvielfalt beizutragen. Diesen Flächen soll daher im Rahmen der Förderung Vorrang eingeräumt werden. Download und Nutzung Die Splitterflächenkulisse ist als Shape-File frei verfügbar und wird auf der Website des Landesamtes für Umweltschutz zum Download bereitgestellt. Voraussetzung für die Nutzung sind Kenntnisse mit Geo-Informationssystemen (GIS) und eine entsprechende Software, die kostenlos im Internet erhältlich ist. www.lau.sachsen-anhalt.de/splitterflaechen Die beiden Förderrichtlinien wurden vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) aufgelegt. Die Erstellung der Kulisse wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) gefördert. Das Förderprogramm „Verbesserung des Erhaltungszustandes von artenreichen Offenland-LRT auf pflegebedürftigen Splitter-/Restflächen und Aufbau einer naturschutzfachlichen Erfolgskontrolle“ wurde im Jahr 2022 aus haushaltstechnischen Gründen ausgesetzt und wird nicht fortgeführt.
Die durch weiträumige Felder, Wiesen und Wälder geprägte Landschaft des Berliner Barnim ist innerhalb Berlins einzigartig. Sie gibt dem Raum seine unverwechselbare Qualität und wirkt in dem heterogenen Siedlungsgefüge als gliederndes und verbindendes Element. Deshalb wurden für alle Neugestaltungen von Erholungsschwerpunkten zur Auflage gemacht, dass diese kulturlandschaftliche Prägung erhalten bleiben muss. Umgekehrt muss sich aber auch die landwirtschaftliche Nutzung an die Anforderungen anpassen, die sich durch die Lage unmittelbar am Rand einer Millionenstadt, die Erholungsnutzung und die empfindlichen Naturräume ergeben. Deshalb wurde im Jahr 2000 von den Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Stadtentwicklung ein Gutachten beauftragt, in dem die gesamten landwirtschaftlichen Betriebe (Haupterwerb) erfasst sowie zu ihren Produktionsmitteln und -zielen befragt wurden. Es zeigte sich, dass bei den landwirtschaftlichen Betrieben im Berliner Barnim ein großes Interesse an einer standortgerechten, innovativen landwirtschaftliche Nutzung vorhanden war. In einer nachfolgenden Untersuchung im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurden die Potenziale geprüft, sowohl auf den trockenen Grenzertragsböden wie auf den sensiblen Feuchtgebieten des Berliner Barnim eine wirtschaftlich tragfähige, umweltgerechte und erholungstaugliche Landwirtschaft zu betreiben, z.B. durch nachwachsende Rohstoffe oder “Farbfelder”. In einer Veranstaltung der Unteren Naturschutzbehörde in Lichtenberg wurden die aktuellen Theorien zum Thema “Urbane Landwirtschaft” vorgestellt und an Hand von europaweiten Projekten die Umsetzbarkeit im Berliner Barnim diskutiert. Die Naturschutzstation in Malchow betreibt inzwischen schon seit längerem schonende ökologische Landschaftspflege, u.a. durch Beweidung von Naturschutzgebieten in den Landschaftsparks Wartenberger und Falkenberger Feldmark mit Robustrindern. Naturschutzstation Malchow Eine Herde von rund 60 Schottischen Hochlandrindern und Heckrindern, einer Rückzüchtung der im 16. Jahrhundert ausgestorbenen Auerochsen, bewahrt die offene Landschaft dort vor der Verbuschung und sichert damit den Lebensraum für eine große Vielfalt unterschiedlichster Tier- und Pflanzenarten. Das Fleisch der Rinder wird nach selektiver Schlachtung durch Hofverkauf und über Bioläden vermarktet. 2001 erhielt die Naturschutzstation Malchow vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Ernährung als ökologisch zertifizierter Landwirtschaftsbetrieb das Biosiegel nach den EU-Richtlinien. Für das Auerochsenprojekt erhielt der Verein 1999 den Berliner Umweltpreis. Eine andere Variante von “Urbaner Landwirtschaft” wird im “Projekt Herzberge” (südlich des Naherholungsgebiets Berliner Barnim) von der Unteren Naturschutzbehörde Lichtenberg erfolgreich durchgeführt. Außerdem haben die Berliner Forsten großes Interesse daran, die Variante “Agroforstwirtschaft” zu erproben. Geeignete Flächen wurden in der Nähe des S-Bahnhof Buch gefunden, konnten den Berliner Forsten vom Bezirk Pankow aber bisher nicht zur Verfügung gestellt werden.
Ziel des Projektes ist es, die gerade im mitteleuropäischen Raum wenig beachtete, aber mit einer Vielzahl an positiven Eigenschaften behaftete Esparsette wieder stärker in den Fokus der landwirtschaftlichen Nutzung zu bringen. Die Erweiterung der Biodiversität durch die Aufnahme der Esparsette in die Fruchtfolge, bildet einen Schwerpunkt. Hierbei sollen die beiden Optionen, Esparsette als Zwischenfrucht und die Aufwertung marginaler Grünlandstandorte durch Gras-Esparsetten Mischanbau Berücksichtigung finden. Neben der reinen Biomasseerzeugung werden von der Esparsette positive Effekte hinsichtlich eines Einsatzes in Biogasanlagen erwartet. Durch Vergleiche mit Literaturwerten soll die Möglichkeit der Substitution von Mais in Biogasanlagen untersucht werden; besondere Bedeutung haben dabei wirtschaftliche Aspekte vor dem Hintergrund karger Böden und ungünstigen klimatischen Verhältnissen. Diese wirtschaftlichen Betrachtungen sollen eine gezielte Bewertung der möglichen Wertschöpfungskette beginnend von der Rohstoffbereitstellung bis hin zur Biogaserzeugung beinhalten. Weiterhin stellt die Esparsette ein vielversprechendes Kosubstrat für Biogasanlagen dar; hierbei nimmt der mögliche Einfluss der im Material enthaltenen Tannine auf eine Reduzierung der Schaumbildung in Biogasanlagen eine wichtige Rolle im Rahmen dieses Vorhabens ein. Zudem wird durch die Evaluierung verschiedener Herkünfte Ausgangsmaterial für eine zukünftige Sortenentwicklung bereitgestellt. Zunächst soll durch eine Saatgutvermehrung und agronomische Beurteilung das Ausgangsmaterial vermehrt und beschrieben werden. Zusammen mit Ergebnissen aus Laboruntersuchungen wird ein Subset des Probenmaterials erstellt, welches daraufhin in Reinkultur sowie im Mischanbau mit Gräsern angebaut und beschrieben wird. Die gewonnene Biomasse wird siliert. Anschließend erfolgt eine Beurteilung der Biogasgewinnung sowie des Tannin-Einflusses auf die Schaumbildung in der Biogasanlage.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 40 |
| Kommune | 1 |
| Land | 12 |
| Wissenschaft | 20 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 34 |
| Taxon | 3 |
| Text | 6 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 13 |
| Offen | 34 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 42 |
| Englisch | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 1 |
| Dokument | 9 |
| Keine | 18 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 24 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 47 |
| Lebewesen und Lebensräume | 46 |
| Luft | 21 |
| Mensch und Umwelt | 45 |
| Wasser | 20 |
| Weitere | 42 |