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s/greta/Kreta/gi

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Ein Real-Labor für verbesserte Prognose- und Aktionsmöglichkeiten für multiple geomarine Extremereignisse, Leitantrag;' Vorhaben: Monitoring der Deformation im Hellenischen Bogen und des Kolumbo Vulkans'

Strukturelle Entwicklung und Geochronologie des Altkristallins Ostkretas

Das Altkristallin Ostkretas stellt eine Besonderheit im kretischen Deckenstapel dar. Im Zuge der alpidischen Subduktion wurde es auf lediglich ca. 300 Grad C aufgeheizt, so dass die alpidische Deformation auf diskrete Scherzonen beschränkt ist. Infolgedessen ist das präalpidische strukturelle Inventar im Altkristallin noch weitgehend vorhanden. Detaillierte strukturelle und mikrogefügekundliche Untersuchungen der Altkristallineinheiten (Gneise, Glimmerschiefer, Amphibolite etc.) sollen dazu beitragen, die bisher kaum verstandene präalpidische Kinematik sowie die beteiligten Deformationsmechanismen und -bedingungen zu entschlüsseln. Erste U-Th-Pb-Datierungen von Monaziten mit der EMP-Methode belegen, dass die präalpidische Metamorphose im Perm stattgefunden haben muß. Weitere geochronologische Untersuchungen sollen helfen, die noch fehlenden Zeitmarken im Altkristallin festzulegen. Konventionelle U-Pb-Datierungen von Monazit und Zirkon werden es erlauben, das Alter der präalpidischen Metamorphose erstmals sehr exakt zu datieren. Darüber hinaus sollte sich mit dieser Methode auch das Protolithalter zweier neu aufgefundener Orthogneiskomplexe bestimmen lassen. Im Hinblick auf eine ICDP-Bohrung in der Mesara-Ebene Mittelkretas kommt der Untersuchung des Altkristallins keine unbedeutende Rolle zu, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Altkristallin auch von der Bohrung angetroffen werden wird.

Geochemie von Stofftransportprozessen im Bereich aktiver konvergenter Plattengrenzen (Kreta, Griechenland)

In Subduktionszonen werden aus dem abtauchenden Lithosphaerensegment durch Kompaktierung, Dehydratisierung und Devolatillisierung der Gesteine erhebliche Mengen an Fluiden freigesetzt. Dabei werden Elemente mobilisiert und Reaktionsmechanismen ausgeloest, die zu einer tiefgreifenden stofflichen Umwandlung der Kruste fuehren. Ueber den Fluidhaushalt und die fluidvermittelten Stofftransportprozesse in Akkretionskomplexen ist trotzdem relativ wenig bekannt. Kreta bietet durch seine tektonische Lage hervorragende Bedingungen um diese Prozesse durch das Abteufen einer Tiefbohrung eingehend studieren zu koennen. Der diesbezueglich lueckenhafte Kenntnisstand setzt jedoch umfangreiche spuren- und isotopen-geochemische Vorfelduntersuchungen voraus. Diese sollen Auskunft ueber Regime, Zusammensetzung, Herkunft der Fluide und Aenderungen des Fluid/Gestein-Verhaeltnisses waehrend der tektono-metamorphen Entwicklung der wichtigsten lithologisch-strukturellen Einheiten liefern. Die durch die Fluide vermittelten Stofftransportprozesse und Mobilisierungen von Elementen sollen unter Einbeziehung der Nebengesteinschemie, anhand der spezifischen Spurenelementsignaturen der Mineralneubildungen und Alterationszonen untersucht werden. Es besteht auch die Aussicht, Informationen ueber metamorph gesteuerte Austausch- und Fraktionierungsmechanismen der untersuchten Isotopensysteme zu erhalten.

Fossile Faunen und Floren Kretas/Albaniens und ihre stratigraphische und ökologische Bedeutung

Im Anschluss an ältere, vor allem in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre durchgeführte Untersuchungen in Griechenland und später Albanien sind einige ergänzende Geländearbeiten mit Kollegen der genannten Länder geplant, wozu alleine Reisemittel beantragt werden. Die biostratigraphisch ungegliederten Plattenkalke des Lefka-Gebirges führen nach Funden auf sekundärer Lagerstätte offensichtlich Fossilien, die im Anstehenden gesucht werden sollen. Die besonders von unserer Arbeitsgruppe gut untersuchten neogenen marinen Schichten Kretas sollen jetzt zusätzlich isotopen-stratigraphisch erfasst werden, wozu eine Mitarbeiterin die Proben nehmen muss. Rezente und fossile Algen-Vermetiden-Riffe Westkretas sind einer ersten Untersuchung unterzogen worden, jedoch fehlt noch eine quantitative Aufnahme bzw. Beprobung. Im Rahmen eines größeren Projektes über die Molassesedimente in der albanischen periadriatischen Depression wird ein Mitarbeiter an ausgewählten Profilen Beprobungen zur Untersuchung des Mikro- bzw. schwerpunktmäßig des Nannoplanktons durchführen und im Rahmen einer Dissertation untersuchen.

Monitoring und Modellstudie zu Desertifikation und Einfluessen von Klimaaenderungen im Messara-Tal auf Kreta

Messungen der radiometrischen Eigenschaften im Messara-Tal sowie der Waermefluesse und der Verdunstung ueber einem Olivenfeld wurden am Ende des Sommers und am Ende des Winters durchgefuehrt mit dem Ziel, die Verdunstung als einen Teil des Wasserkreislaufs zu erfassen und gleichzeitig, um die in Berlin empfangenen und aufbereiteten taeglichen Satellitendaten hinsichtlich des daraus berechneten Vegetationsindexes zu validieren. Die jahreszeitliche Welle der Vegetationsentwicklung in Kreta wird aus diesen Daten sehr deutlich.

Zeitliche Verteilung nationaler Emissionsdaten für Ausbreitungsrechnungen mit Chemie-Transportmodellen

Das Umweltbundesamt berichtet die jährlichen Emissionsmengen auf der Grundlage nationaler, europäischer und internationaler Vereinbarungen. Die berichteten Emissionsdaten sind zudem wesentliche Eingangsdaten für Chemie-Transportmodelle (CTM), mit denen einerseits jährlich die räumliche Luftschadstoffkonzentration in Deutschland ermittelt wird und andererseits Szenarien für Strategien und Maßnahmen zur Minderung der Schadstoffbelastung gerechnet werden. Für Ausbreitungsrechnungen mit CTM wird neben der räumlichen Verteilung der Emissionsdaten zudem eine zeitliche Verteilung der Emissionsdaten (Stundenbasis) benötigt. Im Forschungsvorhaben sollen zunächst sektorspezifische Zeitprofile (Monats-, Wochen- und Tagesgänge) für Emissionen recherchiert und dabei insbesondere die Abhängigkeit von meteorologischen Bedingungen berücksichtigt werden. Hierzu soll ein Tool entwickelt werden, das die mit dem Gridding Emission Tool for ArcGIS (Greta) erzeugten Daten zeitlich in Abhängigkeit der Meteorologie und den recherchierten Zeitprofilen verteilt und somit für Modellrechnungen verfügbar macht.

Emissionen aus diffusen Quellen (Anwendung)

Für das deutsche Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (PRTR) werden neben den einzelbetrieblichen Daten auch Daten zu Emissionen aus diffusen Quellen zur Verfügung gestellt. Diffuse Quellen sind die zahlreichen kleinen oder verteilten Quellen, aus denen Schadstoffe in Boden, Luft und Wasser freigesetzt werden können, deren kombinierte Wirkung auf diese Medien erheblich sein kann. Die deutschlandweite Verteilung der Schadstoffe aus diffusen Quellen wird über eine Kartenvisualisierung zugänglich gemacht. Emissionsdaten (in kg/km2) sind mit einer Rasterung von 3km x 3km verfügbar. Grundsätzlich wird zwischen atmosphärischer Deposition (Ablagerung) und Eintrag von Schadstoffen in Gewässern sowie Emissionen in die Luft unterschieden. Momentan werden in der Kartendarstellung nur Emissionen in Luft ange-zeigt.

Sonderforschungsbereich (SFB) 806: Unser Weg nach Europa: Kultur-Umwelt Interaktion und menschliche Mobilität im Späten Quartär, Teilprojekt F01: nwendung von kosmogenen Nukliden (14C und 10Be) zur Altersbestimmung und Konstruktion von zeitlich hochaufgelösten archäologischen Chronologien

Nach Ausweis von Klimaproxies (z.B. warm/kalt empfindliche Foraminifera aus Bohrkern LC21 bei Kreta) und mit hoher zeitlichen Auflösung in den grönländischen Eisbohrkernen (z.B. GISP2 K+-Ionen) ist im östlichen Mittelmeerraum in den Zeitintervallen ca. 10.200, ca. 8.200, ca. 6.000 sowie ca. 3.000 calBP mit dem gehäuften Influx von extrem kalten Luftmassen aus Sibirien zu rechnen. Das F1 Projekt umfasst archäologische Studien zur Reaktion von prähistorischen Gesellschaften auf die damit verbundenen extremen (und Standortbezogenen) Klimabedingungen.

FP7-ICT, Energy Systems - Systems Engineering: Rapidly-Deployable, Self-Tuning, Self-Reconfigurable, Nearly-Optimal Control Design for Large-Scale Nonlinear Systems (AGILE)

The inability of existing theoretical and practical tools to efficiently deal with the control of complex, uncertain and time-changing large-scale systems, not only leads to a effort, time and cost consuming deployment of Large-Scale Control Systems (LSCSs), but also prohibits the wide application of LSCS in areas and applications where LSCSs could potentially have a tremendous effect in improving system efficiency and Quality of Services (QoS), reducing energy consumption and emissions, and improving the day-to-day quality of life. Based on recent advances of its partners on convex design for LSCSs and robust and efficient LSCS self-tuning, the AGILE project aims at developing and evaluating an integrated LSCS-design methodology, applicable to large-scale systems of arbitrary scale, heterogeneity and complexity and capable of: - Providing proactive, arbitrarily-close-to-optimal LSCS performance; - Being intrinsically self-tuneable, able to rapidly and efficiently optimize LSCS performance when short- medium- and long-time variations affect the large-scale system; - Providing efficient, rapid and safe fault-recovery and LSCS re-configuration; and, - Achieving all the above, while being scalable and modular. To ease implementation and deployment of the AGILE system in existing open-architecture SCADA/DCS infrastructures, a set of open-source interfacing tools will be developed. The integrated LSCS design system to be developed within AGILE along with the interfaces will be extensively tested and evaluated into two real-life large-scale Test Cases (a 20-junction urban traffic network and a large-scale energy-controlled building) possessing a rich variety of design and performance characteristics, extremely complex nonlinear dynamics, highly stochastic effects, uncertainties and modelling errors, as well as reconfiguration and modular design requirements.

Bioclimatic conditions and air pollution related to human health (Cardiovascular and respiratory diseases) in Heraklio, Crete

The objective of the research program is to examine the impacts of bioclimatic conditions and air pollution in cardiovascular and respiratory diseases, in Crete. The island of Crete is a suitable region focused on, since air pollution (mainly particulate matter from Saharan dust episodes) is apparent in the larger cities (pilot study in Heraklio city) and the geomorphology of the island is responsible for the emergence of extreme weather conditions. The Cretan mountains are orientated perpendicularly to the southern air mass flow, generating the so-called Föhn winds. Coming down from the lee of the mountains, these dry, hot winds can have an abrupt effect on prevailing bioclimatic conditions, which are represented by thermal bioclimatic indices, such as among others the Physiologically Equivalent Temperature (PET) based on the energy balance models of the human body. The thermal index PET can use hourly values of air temperature, relative humidity, wind speed and total solar radiation, and represents in a very good degree the bioclimatic regime of a region. The estimation of PET is succeeded by the application of a specific program (RayMan), developed and continuously improved by a research team in the Meteorological Institute of the University of Freiburg, Germany and is used widely for the assessment of the thermal environment. The collaboration with the German researchers will result in transferring the expertise knowledge regarding the thermal indices in an urban environment, such as the city of Heraklio, Crete, which very frequently faces extreme bioclimatic conditions combined with intense air pollution episodes (Saharan dust) affecting the human health.

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