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Grundwasserbenutzungen beim BV „Rückbau und Neubau der Brunnenstuben Brunnengalerie Lieper Bucht Br. 1,4,6 und 7“ auf dem Grundstück Kronprinzessinnenweg 23 in 14129 Berlin

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine temporäre Grundwasserbenutzung zur Herstellung von Baugruben im Größenumfang von jeweils 16 m² zum Rückbau und Neubau von 4 Trinkwasserbrunnen. Insgesamt werden innerhalb von 140 Tagen 200.760 m³ Grundwasser entnommen und abgeleitet. Alle Forderungen aus gesetzlichen Regelungen zur Behandlung von evtl. Bodenverunreinigungen und Verbringen des Bodenaushubs werden eingehalten. Es werden nur nach § 48 WHG grundwasserverträgliche Stoffe in das Grundwasser eingebracht. Die gesetzlichen Regelungen des Lärmschutzes werden eingehalten. Für die Baugrube und die Grundwasserhaltung wird ein Qualitätssicherungs- und Havariekonzept erstellt. Das Vorhaben befindet sich im Fassungsbereich eines WSG. Das Vorkommen natürlicher Ressourcen wird durch die vorgesehene Maßnahme nicht beeinträchtigt. Das Vorhabensgebiet liegt im Wasserschutzgebiet Beelitzhof engere Schutzzone.

Grundwasserhöhen und Einzugsgebiete der Wasserwerke 1990

Erklärung zur Barrierefreiheit Kontakt zur Ansprechperson Landesbeauftragte für digitale Barrierefreiheit Das Jahr 1976 war gekennzeichnet durch geringe Niederschläge und umfangreiche Eingriffe in den Grundwasserhaushalt. Die Karte dient zusammen mit den Karten des Jahrgangs der Verdeutlichung der Grundwasserentwicklung, wie sie sich als Folge unterschiedlicher Witterungsbedingungen, wechselnder Grundwasserfördermaßnahmen und zeitlich begrenzter Grundwasserhaltungen bei Baumaßnahmen darstellt. 02.12.1 Mai 1976 (relativ niedriger Grundwasserstand) Weitere Informationen Das Jahr 1988 verzeichnete milde und niederschlagsreiche Winter- und Frühjahrsmonate. Zudem wurde die Grundwasserförderung sowie Entnahmen durch Grundwasserhaltungen und -sanierungen reduziert. Die Karte dient zusammen mit den Karten des Jahrgangs der Verdeutlichung der allgemeinen Grundwasserentwicklung. 02.12.2 Mai 1988 (relativ hoher Grundwasserstand) Weitere Informationen Darstellung der unterschiedlichen Grundwasserentwicklungen in West- und Ost-Berlin im Mai 1990. Die Karte dient zusammen mit den Karten des Jahrgangs der Verdeutlichung der Grundwasserentwicklung, wie sie sich als Folge unterschiedlicher Witterungsbedingungen, wechselnder Grundwasserfördermaßnahmen und zeitlich begrenzter Grundwasserhaltungen bei Baumaßnahmen darstellt. 02.12.3 Mai 1990 Weitere Informationen Grundwassereinzugsgebietsgrenzen resultieren aus den geologischen Verhältnissen, der Grundwasserdynamik und dem Vorflutersystem eines Gebietes. Sie werden vorrangig aus der Grundwasserfließrichtung (senkrecht zu den Linien gleicher Standrohrspiegelhöhe) abgeleitet. Grundwasserentnahmen durch Wasserwerke und andere Nutzer verändern die natürlichen Grundwassereinzugsgebietsgrenzen. 02.12.4 Grundwassereinzugsgebiete der Wasserwerk Weitere Informationen

Grundwasserbenutzungen beim BV „Instandsetzung der Abwassergrundleitungen“ auf dem Grundstück Fasanenstraße 87 in 10623 Berlin

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine temporäre Grundwasserhaltung zur Herstellung einer Baugrube für die Instandsetzung der Abwassergrundleitung. Insgesamt werden innerhalb von 239 Tagen ca. 122.000 m³ Grundwasser entnommen und abgeleitet. Ein Zusammenwirken mit anderen bestehenden zugelassenen oder beantragten Vorhaben besteht nicht. Alle Forderungen aus gesetzlichen Regelungen zur Behandlung von evtl. Bodenverunreinigungen und Verbringen des Bodenaushubs werden eingehalten. Es werden nur nach § 48 WHG grundwasserverträgliche Stoffe in das Grundwasser eingebracht. Die gesetzlichen Regelungen des Lärmschutzes werden eingehalten. Für die Gesamtmaßnahme wird ein Qualitätssicherungs- und Havariekonzept gefordert. Das Vorhaben befindet sich im innerstädtischen dicht besiedelten Bereich. Schutzgebiete sind im Vorhabensgebiet nicht vorhanden.

Wasserrecht zur Grundwasserentnahme und Wiedereinleitung für die Stadt Trier

Die Stadt Trier, Amt für Wirtschaftsförderung, Gerty-Spies-Str. 3, 54290 Trier, beantragt die Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zum Entnehmen und Wiedereinleiten von Grund-wasser aus sechs Schachtbrunnen in ein Versickerungsbecken Gemarkung Euren, Stadt Trier zwecks Grundwasserhaltung.

GWA_Ontras_1621125_MN02

Bei den geplanten Beseitigungen vorhandener Schwachstellen bei der Ferngasleitung (FGL) 202.06 (DN 400, DP 63) werden innerhalb des ONTRAS Projektes mit der Projekt-Nr. 16.21125 - Sanierung FGL 202.06 NKP Wiesenburg-UGS Buchholz, bei der Ausführung von Dücker, dem Beheben bestehender Minderdeckungen in Grabenbereichen, einer Mantelrohrsanierung mit Medienrohrwechsel und der Ausbau zweier Molchmelder sieben umfangreiche Grundwasserhaltungsmaßnahmen erforderlich. Bei der Baugrube MN 02 am Standort mit der Gemarkung Linthe, Flur 5, Flurstück 144, wird für die Beseitigung von Minderdeckung und bei dem Einbau eines Grabendükers über einen Zeitraum von vier Wochen Grundwasser mit einer berechneten Gesamtentnahmemenge von ca. 12.000 m² zutagegefördert und vor Ort in den Linther Kanal des innerhalb des Verbandsgebietes des Wasser -und Bodenverbandes Nuthe-Nieplitz eingeleitet und abgeführt.

Grundwasserhöhen des Hauptgrundwasserleiters und des Panketalgrundwasserleiters 2014

Die Basisdaten zur Erstellung der Grundwassergleichenkarte werden von der Arbeitsgruppe Geologie und Grundwassermanagement der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, von den Berliner Wasserbetrieben und dem Land Brandenburg erhoben. Die ersten regelmäßigen Aufzeichnungen von Grundwasserständen und deren Entwicklung begannen in Berlin bereits im Jahr 1869 an 27 Grundwassermessstellen (Abb. 9). Das Grundwassermessnetz Berlins vergrößerte sich rasch. So waren im Jahr 1937 bereits über 2.000 Messstellen vorhanden. Zurzeit betreibt der Landesgrundwasserdienst nach einer Messnetzoptimierung im Stadtgebiet rund 1000 Messstellen, die in den fünf unterschiedlichen Grundwasserleitern verfiltert sind. Auch im Innenstadtbereich, der nicht im Einflussbereich der Wasserwerke liegt, sind die Grundwasserverhältnisse schon seit über 100 Jahren stark anthropogen überprägt. Beispielhaft sei das anhand der Grundwasserstandsganglinie der Messstelle 5140 (Abb. 9) in Berlin-Mitte im Folgenden erläutert: Bis 1890 sind die noch weitgehend natürlichen saisonalen Schwankungen des Grundwasserstandes zu erkennen. Mit dem Wachsen der Großstadt, zunehmender Versiegelung und dem Bau von kleinen Trinkwasserbrunnen wurde die Amplitude kleiner und der Grundwasserstand bis zum Jahre 1905 moderat abgesenkt. Danach senkten die Wasserhaltungen für große Baumaßnahmen wie den U- und S-Bahnbau sowie den Bau der Reichsbank, Bunkerbauten u.a. mit ihren tiefen Kellern das Grundwasser um über 10 m großflächig ab. Beim Zusammenbruch 1945 nach dem zweiten Weltkrieg stieg es sofort bis fast auf die ursprünglichen Verhältnisse wieder an. Während der Wiederaufbaujahre wurde es dann mehrfach abgesenkt. Seit Einstellung der großen Baumaßnahmen mit Grundwasserhaltung steht das Grundwasser jetzt wieder auf hohem Niveau an, und größere Niederschlagsereignisse führen schnell zu kurzzeitigen Anstiegen. Das führt hier – wie auch in anderen Bereichen der Stadt – bei Gebäuden, die nicht fachgerecht gegen den höchsten zu erwartenden Grundwasserstand abgedichtet sind, vielfach zu Vernässungsschäden. Die Grundwassermessstellen sind inzwischen mit automatischen Messeinrichtungen (Datenloggern) ausgerüstet und liefern tägliche Werte. Insgesamt befinden sich mittlerweile mehr rd. zehn Millionen Messwerte in der Datenbank. Ergänzend stellen für das Stadtgebiet und das Umland die Berliner Wasserbetriebe und das Landesumweltamt Brandenburg sowie andere Wasserwerksbetreiber aus Brandenburg Grundwasserstandsmessdaten, die meist monatlich erfasst werden, zur Verfügung. Besitzt das Grundwasser einen direkten Anschluss zum Oberflächengewässer (effluente Verhältnisse, Abb. 4a), werden dort zusätzlich Pegeldaten von Oberflächenwassermessstellen verwendet. In der vorliegenden Karte sind für den Hauptgrundwasserleiter (GWL 2) Messwerte von 1.666 Grundwassermessstellen und 25 Oberflächenwasserpegeln, für den Panketalgrundwasserleiter (GWL 1) auf der Barnim-Hochfläche von 49 Grundwassermessstellen und sechs Oberflächenwasserpegeln verarbeitet worden. Bei Messstellen mit täglichen Messwerten wurde der Wert vom 15. Mai 2014, bei den restlichen der Monatswert vom Mai, der diesem Tag am nächsten liegt, ausgewählt. Die Verteilung der Messstellen ist unregelmäßig: Im Stadtzentrum und in den engeren Einzugsgebieten der Wasserwerke ist das Messnetz dichter, während es zum Stadtrand hin ausdünnt. Dies gilt besonders für das Brandenburger Umland.

Negative Vorprüfung hinsichtlich der Feststellung der Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung – Antrag auf Grundwasserentnahme zwecks Grundwasserabsenkung

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine temporäre Grundwasserabsenkung zur Herstellung einer Baugrube für den Standort Johannes-Kepler-Quartier, Häuser 7 und 8, Am Ährenfeld / Orchideenweg in 23564 Lübeck, mit einem jährlichen Volumen von 5.000 m³ bis < 100.000 m³. Zur Trockenhaltung der Baugrube kommt eine Horizontaldränage im Vakuumbetrieb zum Einsatz. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Grundwasserhaltung eingestellt, so dass sich wieder natürliche Grundwasserverhältnisse entwickeln können. Für das Vorhaben wurde eine wasserrechtliche Erlaubnis nach §§ 8 und 9 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) beantragt. Für das geplante Vorhaben war nach § 7 Abs. 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in Verbindung mit Nr. 13.3.3 der Anlage 1 (Liste „UVP-pflichtiger Vorhaben“) zum UVPG eine standortbezogene Vorprüfung des Einzelfalles durchzuführen. Die Vorprüfung wurde anhand der in der Anlage 3 zum UVPG genannten Kriterien durchgeführt. Die Prüfung gem. § 7 Abs. 2 UVPG hat ergeben, dass das Vorhaben keiner Umweltverträglichkeitsprüfung bedarf, da durch das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen zu besorgen sind. Diese Feststellung ist gem. § 5 Abs. 3 Satz 1 UVPG nicht selbständig anfechtbar. Diese Feststellung wird hiermit gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 UVPG öffentlich bekannt gemacht. Auf Antrag können die Unterlagen beim Bürgermeister der Hansestadt Lübeck als untere Wasserbehörde, Kronsforder Allee 2-6, 23560 Lübeck nach telefonischer Terminabsprache eingesehen werden. Lübeck, 14.04.2021 AZ.: 3.390.03.33.02.2_19/2021 Der Bürgermeister Der Hansestadt Lübeck als untere Wasserbehörde Im Auftrag Birgit Hartmann (Bereichsleiterin)

UVP Vorprüfungsergebnis zur 4. Planänderung des Beschlusses zur Renaturierung der Niers im Bereich Fritzbruch / Stadt Viersen vom 17.03.2017

Der Niersverband hat mit Schreiben vom 19.02.2020 die Einrichtung eines Bodenlagers, sowie mit Schreiben vom 06.03.2020 eine temporäre Grundwasserhaltung beantragt, da beides zur baulichen Umsetzung des Planfeststellungsbeschlusses vom 17.03.2017 zur Renaturierung der Niers im Bereich Fritzbruch / Stadt Viersen notwendig ist. Daher ist eine Änderung des bestehenden Planfeststellungsbeschlusses erforderlich. Für die Planänderung ist gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 9 Abs. 4 und § 7 UVPG eine allgemeine Vorprüfung zur Feststellung der UVP-Pflicht durchzuführen.

Pilotprojekt des Landes Sachsen-Anhalt zum Grundwassermanagement in Vernässungsgebieten

Innovative Düsensauginfiltration (DSI) zur energieeffizienten sowie umwelt- und ressourcenschonenden Grundwasserabsenkung in Baugruben (Phase 1)

Die DSI-Technik ist eine Technologie zur Infiltration in Grundwasserleiter und zur Grundwasserabsenkung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Techniken verbleibt das Wasser im Untergrund und wird nicht zutage gefördert. Aus der Sicht des Umweltschutzes ergeben sich dadurch in verschiedenen Anwendungsgebieten erhebliche Vorteile. Arbeiten am Grundwasserspiegel sind immer dort erforderlich, wo Baukörper in den Grundwasserbereich eingebaut werden. Ein weiteres bedeutendes Anwendungsfeld ist der Tagebau, bei dem zur Trockenlegung und -haltung mit konventioneller Technologie in der Regel erhebliche Wassermengen gefördert werden müssen. In allen diesen Anwendungsbereichen ist der den Wasserhaushalt schonende Einsatz der DSI-Technik im Dienst des Umweltschutzes sinnvoll. Was bis heute nicht bekannt ist und beherrscht wird, ist die Prognose der exakten Bedingungen, wann und wo DSI-Senken auftreten und wie die Zustände in unmittelbarer Nähe der Senken im Bohrloch einzuschätzen sind. Dazu fehlt das Werkzeug (spezielles Bohrgerät) und das detaillierte mathematische Modell. Die Bedingungen an der DSI-Stelle sollten daher im Projekt exakt untersucht und das Simulationsmodell verifiziert werden. Am Versuchsstandort in Plötzin wurden Feldversuche mit varienden Bedingungen (Einhängtiefe, Pumprate) durchgeführt. Die erzielte Absenkung des Grundwasserspiegels bzw. der Piezometerhöhe wurde an zahlreichen Beobachtungspunkten in unterschiedlichen Teufen aufgezeichnet. Mit dem FE-Modellansatz für einen Vertikalschnitt durch den Grundwasserleiter mit freier Oberfläche konnten die beobachteten Vorgänge im Feld gut nachgebildet werden.

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