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FP6-SUSTDEV, Integration of European Wetland research in a sustainable management of water cycle (EUROWET)

The final goal of the EUROWET project is to integrate the substantial multidisciplinary European research in wetlands to help attain the sustainable management of the water cycle. This will be achieved by the translation of state-of-the art science developed at both national and European levels, into practical guidance for end-users. This will be achieved by a comprehensive review, expert assessment and a focussed dissemination strategy. There is considerable scientific knowledge and technical experience gained in diverse aspects of wetland science and management including hydrology, biogeochemistry, ecology restoration, socio-economic and policy analysis. However the results of research and management experience are still too fragmentary and not sufficiently orientated to problem-solving or simply inadequately framed to be effectively transferred to, or used by, stakeholders and policy-makers. Simultaneously the general outcome of the scientific research has been increased awareness of the significance of wetlands in delivering goods and services important for human welfare including quality of life, biodiversity conservation and maintenance or enhancement of environment quality. Despite this wetlands continue to be degraded and lost throughout Europe without adequate consideration of the wider benefits to be achieved from this management. The new Water Framework Directive (WFD) promotes a unique opportunity to redress this problem by means of the holistic, integrated approach to water management. There is currently in preparation horizontal guidance on Wetlands as part of the Common Implementation Strategy (CIS) process. There is however work still to be done on providing more specific scientific and technical guidance on the effective implementation of the Directive with respect to wetlands. This is particularly the case in relation to Integrated River Management, the CIS cluster within which wetlands are being considered in the WFD.

Indikator: Nitrat im Grundwasser

<p>Die wichtigsten Fakten</p><p><ul><li>Die europäische Nitratrichtlinie, die Grundwasserrichtlinie sowie die deutsche Grundwasser- und Trinkwasserverordnung verpflichten dazu, Überschreitungen des Grenzwertes für Nitrat von 50 Milligramm pro Liter zu verhindern.</li><li>Seit 2008 wird der Grenzwert jedes Jahr an etwa jeder sechsten Messstelle überschritten.</li><li>Umfangreiche Änderungen des Düngerechts erlauben seit 2023 die Ausweisung besonders belasteter Gebiete verbunden mit strengeren Bewirtschaftungsauflagen sowie den Aufbau eines nationalen Monitoringprogramms.</li><li>Der landwirtschaftlich bedingte Eintrag von Nährstoffen ist wesentliche Ursache für hohe Nitratkonzentrationen im Grundwasser.</li></ul></p><p>Welche Bedeutung hat der Indikator?</p><p>In der Landwirtschaft wird Nutzpflanzen Stickstoff durch Dünger zugeführt. Oft wird Dünger jedoch nicht standort- und nutzungsgerecht ausgebracht. Überschüssiger Stickstoff wird ausgewaschen und gelangt als Nitrat ins Grundwasser und andere Gewässer. In Flüssen und Seen führt das zur Überdüngung (siehe Indikatoren <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltindikatoren/indikator-oekologischer-zustand-der-fluesse">„Ökologischer Zustand der Flüsse“</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltindikatoren/indikator-oekologischer-zustand-der-seen">„Ökologischer Zustand der Seen“</a>), im Grundwasser zu Stickstoffanreicherungen und Überschreiten des Nitrat-Grenzwertes. Nitrat kann im menschlichen Körper in Nitrosamine umgewandelt werden. Bei Säuglingen kann es dadurch zu einer Störung des Sauerstofftransports kommen (Methämoglobinämie). Im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser/wasserwirtschaft/qualitaet-des-trinkwassers-aus-zentralen">Trinkwasser</a> wird der Grenzwert zwar nur sehr selten überschritten, allerdings ist es aufwändig und teuer, in den Wasserwerken Nitrat aus dem Rohwasser zu entfernen.</p><p>Wie ist die Entwicklung zu bewerten?</p><p>Die europäische <a href="http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=celex:31991L0676">Nitratrichtlinie</a> (EU-RL 91/676/ EWG) hat das Ziel, Verunreinigungen des Grundwassers durch landwirtschaftliche Nitrateinträge zu vermeiden. Regierungen müssen Aktionsprogramme entwickeln, um Nitratgehalte über 50 mg/l zu verhindern. Seit 2008 liegt der Anteil der Messstellen, die den Grenzwert überschreiten, zwischen 15 und 19 %. Auch der Anteil der Messstellen mit einem erhöhten Nitrat-Gehalt über 25 mg/l stagniert seit 2008 bei etwa 33–38 %. Seit 2016 ist die Einhaltung des Nitrat-Grenzwertes auch Ziel der <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/die-deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-318846">Nachhaltigkeitsstrategie</a> der Bundesregierung (BReg 2016).</p><p>Das zentrale Element zur Umsetzung der Nitratrichtlinie ist die <a href="https://www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/Pflanzenbau/Ackerbau/_Texte/Duengung.html">Düngeverordnung</a>. Sie definiert „die gute fachliche Praxis der Düngung“ und gibt vor, wie die mit der Düngung verbundenen Risiken zu minimieren sind. Sie ist wesentlicher Bestandteil des deutschen Aktionsprogramms. Im Februar 2020 legte die Bundesregierung einen mit der EU abgestimmten neuen Entwurf vor, dem der Bundesrat am 27. März 2020 zustimmte. Seit 01. Mai 2020 ist die neue Düngeverordnung rechtskräftig.</p><p>Der Europäische Gerichtshof hatte Deutschland am 21.06.2018 wegen Verletzung der EU-Nitratrichtlinie verurteilt, weil diese nur unzureichend umgesetzt sei und die bisher eingeleiteten Maßnahmen nicht ausgereicht hatten, eine deutliche Reduzierung der Nitratbelastung zu erzielen<a href="http://curia.europa.eu/juris/liste.jsf?pro=&amp;nat=or&amp;oqp=&amp;dates=&amp;lg=&amp;language=de&amp;jur=C%2CT%2CF&amp;cit=none%252CC%252CCJ%252CR%252C2008E%252C%252C%252C%252C%252C%252C%252C%252C%252C%252Ctrue%252Cfalse%252Cfalse&amp;num=C-543%252F16&amp;td=%3BALL&amp;pcs=Oor&amp;avg=&amp;page=1&amp;mat=or&amp;jge=&amp;for=&amp;cid=480942#">&nbsp;(Rs. C-543/16)</a>. Deutschland hat daraufhin wiederholt sein Düngerecht, insbesondere die Düngeverordnung (DüV) umfangreich überarbeitet. Diese erlaubt nun belastete Gebiete gesondert auszuweisen und dort strengere Bewirtschaftungsauflagen geltend zu machen. Daneben baut Deutschland seit 2019 ein nationales Monitoringprogramm auf, das jährlich Aussagen über die Nährstoffbelastung und die Wirkung der Maßnahmen der DüV ermöglichen soll. Rechtliche Grundlage für dieses Wirkungsmonitoring soll zukünftig eine neue Monitoringverordnung bilden. Das EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wurde am 01.06.2023 eingestellt. In wie weit die nun umgesetzten zusätzlichen Maßnahmen ausreichen, um die Nitratbelastung des Grundwassers zu verringern, werden die Messungen in den kommenden Jahren zeigen.</p><p>Wie wird der Indikator berechnet?</p><p>Deutschland muss regelmäßig Daten über den Zustand des Grundwassers an die Europäische Umweltagentur (EUA) übermitteln. Dafür wurden von den Bundesländern repräsentative Messstellen ausgewählt und zum EUA-Grundwassermessnetz zusammengefasst. Die Daten werden über das Umweltbundesamt an die EUA gemeldet. Der ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/i?tag=Indikator#alphabar">Indikator</a>⁠ vergleicht die Messstellen, an denen der Grenzwert überschritten wird, mit der Gesamtzahl der Messstellen.</p><p><strong>Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie im Daten-Artikel <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/wasser/grundwasserbeschaffenheit">"Grundwasserbeschaffenheit"</a>.</strong></p>

Pestizide im Grundwasser: Weniger Wirkstoffe, mehr Metaboliten

<p>Die Belastung des Grundwassers mit Pestizid-Wirkstoffen ist zurückgegangen. Dies zeigt eine aktuelle bundesweite Studie an mehr als 16.000 Messstellen. Der Rückgang betrifft vor allem Stoffe, die nicht mehr zugelassen sind und deren Konzentration im Grundwasser nun langsam abnimmt. Deutlich häufiger tauchen hingegen Metaboliten auf – mittlerweile an über 70 Prozent der Messstellen.</p><p>Die Studie der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft Wasser (⁠LAWA⁠) wurde unter Mitarbeit des Umweltbundesamtes erarbeitet und kommt für den Zeitraum 2017 bis 2021 zu folgenden Ergebnissen:</p><p>In Grundwasserproben von bundesweit 16.180 Messstellen wurden 482 Pflanzenschutzmittelwirk-stoffe und relevante Metaboliten untersucht. An 19 Prozent der Messstellen wurden Belastungen mit solchen Substanzen nachgewiesen. Insgesamt wurden 164 von den 482 untersuchten Pflanzenschutzmittelwirkstoffen im Grundwasser nachgewiesen.&nbsp;&nbsp; Der Vergleich von nunmehr sieben Betrachtungszeiträumen zeigt, dass sich die Belastung des Grundwassers mit Pflanzenschutzmittelwirkstoffen und relevanten Metaboliten in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich verringert hat. Wurden von 1990 bis 1995 noch an 9,7 Prozent der untersuchten Messstellen Konzentrationen oberhalb des gesetzlichen Schwellenwertes von 0,1 µg/l festgestellt, waren dies im aktuellen Zeitraum nur noch 3,6 Prozent (587 Messstellen). Der Rückgang geht hauptsächlich auf den abnehmenden Trend bei Atrazin zurück, das bereits seit 1991 nicht mehr angewendet werden darf. Trotzdem ist Atrazin noch immer einer der meistgefundenen Stoffe. Dieses Beispiel zeigt, dass ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=Pestizide#alphabar">Pestizide</a>⁠ auch noch nach Jahrzehnten das Grundwasser kontaminieren können.</p><p>Zu den am häufigsten gefundenen Einzelsubstanzen gehören zudem neun Wirkstoffe, die in den Jahren 2017 bis 2021 in zugelassenen Pflanzenschutzmitteln eingesetzt wurden. Das sind die herbiziden Wirkstoffe Bentazon, Mecoprop-P, Glyphosat, Metribuzin, Chlortoluron, Quinmerac, Terbuthylazin, Metazachlor und S-Metolachlor. Neu sind vergleichsweise hohe Fundraten der relevanten Metaboliten 1,2,4-Triazol und Metazachlor-Metabolit BH 479-9, die beide erstmalig im Bericht-zeitraum untersucht wurden. Im Vergleich dazu werden die sogenannten „nicht relevanten“ Metaboliten deutlich häufiger (an 72 Prozent der untersuchten Messstellen) und zum Teil auch in höheren Konzentrationen im Grundwasser nachgewiesen. Im vorherigen Berichtszeitraum (2013 bis 2016) waren es noch 58 Prozent. Vor allem die Metaboliten der Wirkstoffe Metazachlor, S-Metolachlor, Chlorthalonil und Dimethachlor werden sehr häufig gefunden und geben Anlass zur Sorge über den Zustand des Grundwassers. Wirkstoffe mit bekanntermaßen hohen Einträgen von Metaboliten müssen daher besser gemanagt werden. Der Entwurf der neuen EU-Grundwasserrichtlinie enthält eine Qualitätsnorm von 1 µg/l für nicht relevante Metaboliten – ein wichtiger Schritt, um solche Stoffeinträge zu mindern.</p><p>Erstmalig wurden umfangreiche Monitoringdaten für die nicht abbaubare Trifluoressigsäure (TFA) ausgewertet. TFA ist ein Metabolit verschiedener Pestizide, kann aber auch andere Eintragsursachen als die Landwirtschaft haben. Der ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Stoff#alphabar">Stoff</a>⁠ wird an 76 Prozent der Messstellen und daher nahezu flächendeckend im Grundwasser gefunden. Diese Funde stellen eine große Herausforderung dar, denn der Stoff lässt sich in der Aufbereitung technisch kaum entfernen.</p>

EU-Akteure diskutieren Anforderungen für Wasserwiederverwendung

<p>Aufbereitetes Abwasser etwa zur Bewässerung von Äckern einzusetzen schont die Wasserressourcen – birgt aber auch Risiken, da es Viren oder Chemikalien enthalten kann. Bis Ende Mai 2018 will die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag mit Anforderungen an die Wasserwiederverwendung veröffentlichen. UBA-Präsidentin Krautzberger und EU-Parlamentarier Wölken luden am 22. März in Brüssel zur Diskussion.</p><p>Rund 50 Expertinnen und Experten aus den EU-Institutionen, den EU-Mitgliedstaaten und Verbänden diskutierten am Weltwassertag im Europäischen Parlament die Chancen und Risiken der nachhaltigen Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser in der Europäischen Union.</p><p>Die beiden Gastgeber begrüßten die Teilnehmenden mit dem Hinweis, dass die EU Kommission bis Ende Mai 2018 einen Gesetzesvorschlag zu EU-Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung zur landwirtschaftlichen Bewässerung veröffentlichen wird. Anschließend wird das Europäische Parlament Gelegenheit haben, diesen Gesetzesvorschlag zu kommentieren. <strong>EU-Parlamentarier Wölken</strong> bedankte sich speziell bei den Kolleginnen und Kollegen aus dem Europäischen Parlament für das Interesse, sich bereits vor den anstehenden internen Diskussionen über eine nachhaltige Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser zu informieren.&nbsp;</p><p><strong>⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠-Präsidentin Maria Krautzberger</strong> machte deutlich, dass die Wiederverwendung gereinigten Abwassers nicht zu einer EU-weiten Pflicht gemacht werden sollte, da sie aufgrund der stark variierenden Wasserressourcen nicht in allen EU-Mitgliedstaaten notwendig und sinnvoll ist. So besteht in Deutschland kein Bedarf, mit aufbereitetem Abwasser zu bewässern. Anders in den mediterranen Mitgliedstaaten. Von dort kommen viele Lebensmittel auch zu uns auf die Ladentische. Sie verwies auf das aktuelle UBA-Papier „Empfehlungen für Anforderungen an die Wasserwiederverwendung“, das auch auf die Risiken der Wasserwiederverwendung aufmerksam macht. So enthält konventionell gereinigtes Abwasser oft Krankheitserreger, Viren und Chemikalien wie Arzneimittel, die eine Gefahr für Umwelt und Mensch darstellen können. Daher empfiehlt das UBA die Umsetzung von klaren und ambitionierten Grenzwerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt.&nbsp;</p><p><strong>Frau Doeser, als Leiterin der Wasserabteilung der EU-Kommission</strong> zuständig für den anstehenden Regelungsvorschlag,&nbsp; begrüßte die Möglichkeit, die unterschiedlichen Aspekte der Wiederverwendung von Abwasser mit den Teilnehmenden zu diskutieren. Sie versicherte, dass alle bestehenden Gesetzeswerke mit direktem Bezug zu Wasserwiederverwendung, wie zum Beispiel Regelungen der Wasserrahmen- und Grundwasserrichtlinie, der Lebensmittelsicherheit und die ausstehende EU- Arzneimittelstrategie, in dem Vorschlag berücksichtigt werden. Fr. Doeser betonte, dass es Ziel des Vorschlages ist, bereits existierende Anwendungen der Wasserwiederverwendung zu optimieren und nachhaltiger zu gestalten.</p><p><strong>Manuela Helmecke (UBA)</strong> stellte auf Basis des UBA-Papiers Empfehlungen für die EU-Anforderungen dar. Gemeinsame Standards sollten sicherstellen, dass in allen Mitgliedstaaten ein einheitliches Schutzniveau erreicht wird. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Bakterien und Viren bei Verzehr, Berührung oder durch Einatmen Krankheiten auslösen können und Chemikalien durch eine Anreicherung in der Pflanze oder im Boden sowie durch den Eintrag ins Grundwasser Schäden verursachen können. Eine weitergehende Abwasseraufbereitung ist daher unabdingbar. Ebenso bedarf es einheitlicher Vorgaben innerhalb der EU, die dem Vorsorgeansatz gerecht werden, etwa für die Risikobewertung und weitere Maßnahmen zur Minderung der Risiken.</p><p>Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung der Wasserwiederverwendung in Portugal präsentierte <strong>Frau Rebelo von der portugiesischen Umweltagentur</strong>. Sie berichtete, dass in Portugal die quantitative und qualitative Risikobewertung kombiniert werden, um Risiken für Umwelt und Mensch durch direkten und indirekten Kontakt mit aufbereitetem Abwasser einzuschätzen. Einen geeigneten Ansatz zur Risikominimierung kann laut Frau Rebelo nur ein Multi-Barriereansatz liefern. Effiziente Barrieren sind dabei unter anderem ambitionierte Qualitätsstandards, Anforderungen an die Abwasserbehandlung und die Anwendung (zum Beispiel Art der Bewässerung), Zugangsbeschränkungen und Schutzmaßnahmen für die Umwelt und menschliche Gesundheit. In Portugal ist es nicht gestattet, Obst und Gemüse für den Rohverzehr mit aufbereitetem Abwasser zu bewässern.</p><p>Die Teilnehmenden nutzten im Anschluss die Veranstaltung, um offene Fragen an die Europäische Kommission zu stellen und konstruktive Vorschläge für eine praktikable Gesetzgebung zu unterbreiten.</p>

Gewässerberichte Sachsen-Anhalt Bericht zur Beschaffenheit der Fließgewässer und Seen in Sachsen-Anhalt 2009-2013 Grundwassergütebericht Sachsen-Anhalt 2001-2010 Bericht zur Beschaffenheit der Fließgewässer und Seen in Sachsen-Anhalt 2005 - 2008

Das Land Sachsen-Anhalt hat die gesetzliche Aufgabe, den Zustand der Gewässer zu überwachen und die Ergebnisse regelmäßig zu veröffentlichen. Dazu werden regelmäßig Untersuchungen zur biologischen und chemischen Beschaffenheit der Oberflächengewässer und des Grundwassers durchgeführt. Die Überwachung und Berichterstattung über den Gewässerzustand dient sowohl als Grundlage für die Aufstellung von überregionalen Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmeprogrammen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie als auch als Kontrollinstrument für die Erfüllung der Bewirtschaftungspläne. Die vorliegenden Berichte stellen die Ergebnisse dieser Gewässeruntersuchungen für das Land Sachsen-Anhalt zusammenfassend dar. Bericht zur Beschaffenheit der Fließgewässer und Seen in Sachsen-Anhalt 2009-2013 Grundlage für diesen Gewässerbericht sind die auf Wasserkörper-Ebene zusammengefassten Ergebnisse der Gewässerüberwachung in Sachsen-Anhalt aus den Jahren 2009 bis 2013, die im Rahmen der Berichterstattung nach WRRL mittels sogenannter Datenschablonen an die BfG und die EU gemeldet wurden. Die Daten bilden die Grundlage der Bewirtschaftungspläne der Flussgebietsgemeinschaften Elbe und Weser für den Zeitraum 2015-2021. Hier erfahren Sie mehr... Die dem Bericht zu Grunde liegenden Einzeldaten sowie Kartendarstellungen sind im Datenportal des Gewässerkundlichen Landesdienstes verfügbar. Grundwassergütebericht Sachsen-Anhalt 2001-2010 Die Überwachung des Grundwassers ist unverzichtbare Grundlage für eine nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung und den vorbeugenden Grundwasserschutz. Die Anforderungen der Grundwasserüberwachung ergeben sich aus der durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und der Grundwasserverordnung (GrwV) in nationales Recht umgesetzten Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL, 2000/60/EG) und der Grundwasserrichtlinie (GWRL, 2006/118/EG). Die in Sachsen-Anhalt im Rahmen der Grundwasserüberwachung im Zeitraum 2001 bis 2010 erhobenen Daten ermöglichen einen zusammenhängenden und umfassenden Überblick über den chemischen und mengenmäßigen Zustand des Grundwassers. Sie sind darüber hinaus eine wesentliche Grundlage für erforderliche wasserwirtschaftliche Planungen, Maßnahmen und Entscheidungen. Den Bericht können Sie hier herunterladen... Bericht zur Beschaffenheit der Fließgewässer und Seen in Sachsen-Anhalt 2005 - 2008 Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse der biologischen und chemischen Untersuchungen der Oberflächengewässer Sachsen-Anhalts der Jahre 2005-2008 dar. Die Bewertung erfolgte entsprechend den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Im Bericht sind neben den grundlegenden Informationen zu 4 Hauptgewässern und allen Betrachtungsräumen jeweils Übersichten zu den Untersuchungen in tabellarischer Form und als verbale Beschreibung enthalten. Hier erfahren Sie mehr... Die dem Bericht zu Grunde liegenden Einzeldaten sind unter der Rubrik "Fließgewässer und Seen" im Datenportal des Gewässerkundlichen Landesdienstes veröffentlicht.

FP7-ENVIRONMENT, Groundwater and dependent Ecosystems: NEw Scientific basIS on climate change and land-use impacts for the update of the EU Groundwater Directive (GENESIS)

Groundwater resources are facing increasing pressure from consumptive uses (irrigation, water supply, industry) and contamination by diffuse loading (e.g. agriculture) and point sources (e.g. industry). This cause major threat and risks to our most valuable water resource and on ecosystems dependent on groundwater. New information is need on how to better protect groundwaters and groundwater dependent ecosystems (GDE) from intensive land-use and climate change. The impacts of land-use changes and climate changes are difficult to separate as they partly result in similar changes in the ecosystems affected. The effects are highly interwoven and complex. The EU groundwater directive (GWD) and the water framework directive (WFD) provide means to protect groundwater (GW) aquifers from pollution and deterioration. At present, the maximum limits for groundwater pollutant concentrations have been set for nitrate and various pesticides. Also, water of sufficient quality and quantity should be provided to ecosystems dependent on groundwater. The European aquifers differ by their geology, climate, and threats to aquifers. This must be considered when general guidelines for management of these systems are developed. The concept of the present proposal is to base the research on different relevant aquifer sites in various European countries to test scientific issues and find new results to important problems. Seven WP are foreseen: - WP1 Case studies on impacts and threats to GWs and GDEs - WP2 Groundwater dynamics, re-charge and water balance - WP3 Leaching to groundwater aquifers from different land-uses - WP4 Groundwater dependent ecosystems: groundwater-surface water interaction - WP5 Modelling processes in groundwater systems - WP6 Concepts, scenarios and risk assessment - WP7 Co-ordination. SPF: FP7-ENVIRONMENT ENV.2008.2.1.2.1. Groundwater systems.

Auswirkungen oberflächennaher Geothermie auf den Zustand des Grundwassers - Empfehlungen (Grundlagen/Kriterien/Maßnahmen) für eine umweltverträgliche Nutzung (Grundwasserrichtlinie, Wasserrahmenrichtlinie)

A) Ausgangslage: Der Bau und der Betrieb geothermischer Anlagen führen grundsätzlich zu Veränderungen der physikalischen, chemischen und biologischen Verhältnisse des Grundwassers. Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit treten am Standort der Anlage und in ihrem Einflussbereich bei Errichtung der Anlage, für die Dauer des Betriebes und möglicherweise darüber hinaus (Einstellen der Nutzung und ggf. Rückbau) auf. Hoher Forschungsbedarf besteht hinsichtlich des Einflusses auf den Zustand des Grundwassers bei der Erschließung und Nutzung des oberflächennahen Untergrundes für die Anwendungen: Bereitstellung von Raumwärme/ -kälte sowie der Speicherung von Wärme (Prozesswärme). B) Zielstellung: Das Vorhaben soll eine Einschätzung des Risikos für den Zustand des Grundwassers bei der oberflächennahen geothermischen Nutzung liefern. Vor dem Hintergrund einer dynamischen Zunahme von Erdwärmeanlagen bei der Förderung erneuerbarer Energien, soll das Forschungsvorhaben Handlungsempfehlungen liefern und mögliche Gefährdungspotentiale berücksichtigen, die dann in Planungen und Genehmigungsverfahren von Erdwärmeanlagen einfließen. C) Methodik: 1. Darstellung möglicher Beeinflussungen des Grundwassers bei der oberflächennahen geothermischen Nutzung (offene und geschlossene Systeme) für Bau, Normalbetrieb, Störfall und Stilllegung. 2. Praktische Untersuchungen anhand in situ Messungen zum Einfluss zunehmender geothermischer Nutzung (z.B. bei Sondenfeldern etc.) auf die Leistungsfähigkeit von Grundwasserleitern, den Einfluss von Temperaturänderungen auf Trinkwassergewinnung, die Auswirkungen von Wärmeentnahme und Wärmezufuhr auf die hydrochemische Beschaffenheit des Grundwasser und die Grundwasserbiologie, sowie ein Monitoring der Grundwasserbeschaffenheit im Hinblick auf das Eindringen von Schadstoffen in das Grundwasser wegen mangelhafter Ringraumdichtung, Leckagen in Leitungen (Arbeitsmittel von Wärmepumpen, Frostschutzmittel und deren Additive) und Beständigkeit von EWS ...

Developing a groundwater watch list for substances of emerging concern: a European perspective

There is growing concern globally about the occurrence of anthropogenic organic contaminants in the environment, including pharmaceuticals and personal care products. This concern extends to groundwater, which is a critical water resource in Europe, and its protection is a priority to the European Commission, the European Union (EU) Member States and national agencies across Europe. Maintaining good groundwater status supports improved public health, economic growth and sustains groundwater dependant ecosystems. A range of measures have been introduced for regulating several substances that have impacted groundwater (e.g. nitrate and pesticides). However, these measures only cover a small fraction of anthropogenic substances that could pollute groundwater. Monitoring for these unregulated substances is currently very limited or not carried out at all. Therefore, a coordinated European-wide approach is needed to identify, monitor and characterise priority substances or groups of substances that have the potential to pollute groundwater. This evidence base is critical for policy development and controls on these currently unregulated substances. The European Commission highlighted this as a need during the review of the EU Groundwater Directive Annexes in 2014, when the requirement to develop a Groundwater Watch List (GWWL) was established. This paper describes the approach that has been developed through a voluntary initiative as part of the EU CIS Working Group Groundwater to establish the voluntary EU GWWL. The process for developing the GWWL is one that has brought together researchers, regulators and industry, and is described here for the first time. A summary of the key principles behind the methodology is presented as well as results from pilot studies using per- and polyfluoroalkyl substances and pharmaceuticals. These explore and support the viability of the GWWL process, an important step towards its adoption and its future use for groundwater protection across Europe. © 2019 The Author(s)

Ableitung von Hintergrundwerten und Schwellenwerten im Grundwasser im Rahmen des EU-Projektes 'BRIDGE'

Zum 01. Januar 2005 begann das EU-Projekt BRIDGE(Background criteria for the Dentification of Groundwater thresholds). Ziel des Projektes ist es, eine Methode zu entwickeln, mit der (möglichst europaweit einheitlich) Hintergrundwerte im Grundwasser ermittelt und daraus Schwellenwerte (threshold values) im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie bzw. der Grundwasserrichtlinie abgeleitet werden können. Die Arbeiten hinsichtlich BRIDGE bauen auf dem Projekt 'Die natürliche und ubiquitär überprägte Grundwasserbeschaffenheit Deutschland' auf, bei dem bereits eine enge fachliche Zusammenarbeit zwischen dem Forschungszentrum Jülich und dem Umweltbundesamt bestand. Ziel der Beauftragung ist die Ableitung von Hintergrundwerten und Schwellenwerten im Grundwasser, basierend auf dem BRIDGE-Schwerpunkt 'Oberrhein' sowie die Erstellung eines Review-Reports über das Verhalten von natürlichen Stoffen und Stoffgruppen im Grundwasser.

FP6-POLICIES, Science-policy inferfacing in support of the Water Framework Directive implementation (SPI-WATER)

Many current water-related RTD projects have already established operational links with practitioners, in several catchments / river basins, which allow the needs of policymakers to be taken into account. However, experience has shown that this interrelationship is not as efficient as it could / should be. Often, RTD results are not easily available to policy oriented implementer (policymakers) and, vice versa, research scientists may lack insight in the needs of policymakers. This project proposes a number of concrete actions to bridge these gaps in communication by developing and implementing a science-policy interface, focusing on setting up a mechanism to enhance the use of RTD results in the Water Framework Directive (WFD) implementation. As a first action, existing science-policy links will be investigated. RTD and LIFE projects that are of direct relevance for the implementation of the WFD will be identified and analysed. The results of these projects will be extracted, translated and synthesised in a way that can efficiently feed the WFD implementation. Secondly, an information system (WISE-RTD Web Portal) will be further developed to cater for an efficient and easy to use tool for dissemination as well as retrieval of RTD results. The Web Portal will be tested in 4 selected river basins to better tune the product to the needs of WFD stakeholders, policymakers and scientists. In parallel, the Web Portal will be disseminated to WFD stakeholders. This dissemination will focus on how to better access and use the RTD results and practical experiences. As third action, this science-policy interfacing of WFD related topics will be extended to non-EU countries taking into account their specific needs. An assessment of recent practices and needs of non-EU countries, together with an in-depth analysis of the operational needs in two Mediterranean pilot river basins, will allow to prepare recommendations for an efficient transfer of knowledge. Prime Contactor; Hydroscan NV; Leuven; Belgium.

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