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Ersatzneubau der Löwenbrücke

Ausführungsphase Die Löwenbrücke ist eine unter Denkmalschutz stehende Fußgängerbrücke, die 1838 nach einem Entwurf von Ludwig Ferdinand Hesse als erste Hängeseilbrücke Berlins im Tiergarten erbaut wurde. Der hölzerne Überbau der Brücke ist an Seilen aufgehängt, die an ihren Enden in den Mäulern von gusseisernen Löwenplastiken verankert sind. Diese Skulpturen wurden vom Bildhauer Christian Friedrich Tieck hergestellt und sind noch im Original erhalten. In den 1830er Jahren kam es im Zuge eines Verschönerungsplans, der vom Gartenkünstler Peter Joseph Lenné entwickelt wurde, zur Trockenlegung des zum Teil stark sumpfigen Waldes im Tiergarten. Um einen geregelten Wasserabfluss zu gewährleisten, wurden Teiche und Bachläufe angelegt, wodurch der Bau mehrerer Brücken erforderlich wurde. Der Standort der Löwenbrücke befindet sich zwischen der heutigen Straße des 17. Juni, der Fasanerieallee und dem Landwehrkanal. Die Löwenbrücke musste auf Grund von Bauwerksschäden bis auf die Widerlager mit den darauf befindlichen Löwenskulpturen rückgebaut werden. Das Vorhaben Der Bau Verkehrsführung Zahlen und Daten Im Laufe der Geschichte der Löwenbrücke wurden regelmäßig Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt, die vor allem in der Erneuerung von Teilen der Holzkonstruktion aufgrund ihrer Fäulnisanfälligkeit bestanden. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Brücke zerstört. Ausschließlich die Widerlager mit den darauf befindlichen Löwenskulpturen blieben erhalten. Im Jahr 1957 fand der Wiederaufbau der Löwenbrücke statt, allerdings wurden gegenüber dem Erscheinungsbild der Brücke von 1838 einige Veränderungen vorgenommen. In den Jahren nach dem Wiederaufbau fanden regelmäßig Bauwerksprüfungen statt. Dabei wurden Schäden an den Querträgern, am Widerlager, am Aussteifungsverband, am Geländer sowie am Belag festgestellt. Diese Mängel beeinträchtigten die Standsicherheit und damit auch nachhaltig die Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit der Brücke. Nach der letzten Bauwerksprüfung errechnete sich eine Zustandsnote von 3,3 für die Brücke. Gemäß DIN 1076 definiert sich die Zustandsnote 3,0 bis 3,4 als „nicht ausreichender Zustand“. Aufgrund des feststellbaren Bauwerkszustandes wurde ein denkmalgerechter Ersatzneubau veranlasst. Der Entwurf zum Wiederaufbau der Löwenbrücke soll die Anforderungen des Denkmalschutzes in Anlehnung an den historischen Entwurf von 1838 mit den aktuellen gültigen Vorschriften für Standsicherheit und Verkehrssicherheit kombinieren. Um den Erhalt der historischen Löwenskulpturen zu gewährleisten, wurden restauratorische Untersuchungen am Bauwerk vorgenommen, um u. a. den Zustand der Verankerungskonstruktion festzustellen. Die Untersuchungen ergaben, dass einer Wiederverwendung der Löwen aus Gusseisen für die Rekonstruktion der Löwenbrücke nichts entgegensteht. Die Postamente und Flügelmauern der Löwenbrücke wurden bereits im Zuge des Wiederaufbaus infolge der Kriegszerstörungen neu errichtet, sodass eine Aufbereitung aus restauratorischer Sicht unbedenklich ist. Unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Regelungen wird angestrebt, die Hängeseilbrücke in ihrem ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Dieser beinhaltet u. a. den Einbau des Bohlenbelags in Längsrichtung, die Ausführung des Geländers als Holzfachwerk, die Wahl von beidseits je zwei parallel geführten Tragseilen sowie eine angepasste Farbgebung. Diese sieht, wie im Originalzustand von 1838, eine Bronzierung der Löwen und einen hellgelben Ölanstrich der weiteren Brückenelemente vor. Voraussichtliche Bauzeit: II. Quartal 2023 bis I. Quartal 2025 Im Frühjahr 2024 wurden diejenigen Teile der vorhandenen Widerlager abgebrochen, die bei der materialbezogenen Prüfung im Jahr 2023 als nicht mehr ausreichend tragfähig erkannt wurden. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt wurden die zu verwendenden Materialien und Farben für die Klinker, Putze und die Sandsteine festgelegt. Anschließend konnten die Bauarbeiten zur Herstellung der Tiefgründung beginnen. Aufgrund neuer Lastansätze und eines im Vergleich zum ursprünglichen Bauwerk schwereren Überbaus müssen die Kräfte aus den Tragseilen der Hängebrücke über eine Stahltraverse in Mikropfähle geleitet werden. Die neuen Traversen wurden bereits eingebaut und mit Zementsuspension vergossen. Darauf aufbauend wurden die Postamente der Widerlager in ihren ursprünglichen Abmaßen wiederhergestellt, sodass auf der Baustelle nun alles für die Ankunft des neuen Überbaus mit den Tragseilen und den restaurierten Löwenskulpturen vorbereitet ist. Unabhängig von den Vorgängen auf der Baustelle im Tiergarten werden zeitgleich in verschiedenen Werkstätten die Löwen restauriert, sowie der Brückenüberbau aus Holz mit Stahleinlagen und die Tragseile als offene Spiralseile hergestellt. Aufgrund der besonderen Anforderungen des Denkmalschutzes war es notwendig, spezielle Genehmigungen für die bautechnische Umsetzung zu erhalten. Diese Zulassungen wurden vor Beginn der Herstellung der Brückenbauteile beantragt. Während der Herstellung des Überbaus und der Seile werden die Materialien geprüft, so dass eine Zulassung erteilt werden kann. In diesem Prozess befindet sich das Projekt zum aktuellen Zeitpunkt. Nach dem Projektablaufplan sollen alle vorgefertigten Bauteile im IV. Quartal 2024 zur Baustelle transportiert und von einem Mobilkran eingehoben werden. Nach dem Einhub des Überbaus, der Aufstellung der vier Löwen und der Verbindung der Seile mit dem Überbau und den Rückverankerungen beginnt die Feinausrichtung der Bauteile zueinander. Nach Abschluss der Montagetätigkeit und der Feinausrichtung wird die Last des Überbaus von den Seilen aufgenommen und über Umlenksättel die sich in den Löwenskulpturen befinden an die Stahltraverse und die Tiefgründung weitergegeben. Zur Absicherung der theoretischen Berechnungsmodelle nach der Finiten-Elemente-Methode, werden anschließend Belastungstest an dem Brückenneubau durchgeführt, um das Tragverhalten der über 150 Jahre alten gusseisernen Löwen zu überprüfen. Anschließend erfolgen noch die Arbeiten an den angrenzenden Wegen und deren Anpassung an den Bestand. Die Löwenbrücke befindet sich zwischen der heutigen Straße des 17. Juni, der Fasanerieallee und dem Landwehrkanal. Seit der Sperrung der Brücke im Jahr 2008 müssen Fußgänger und Radfahrer auf die Nutzung umliegender Wege im Tiergartenpark wie bspw. dem Großen Weg zurückgreifen. Bisher kam es während der Bauarbeiten nur zu Sperrungen der unmittelbaren Bereiche an der Löwenbrücke und dem Bereich einer Liegewiese für die Baustelleneinrichtungsfläche. Im geplanten Montagezeitraum (IV. Quartal 2024) muss mit kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen auf den Wegen im Bereich der Löwenbrücke gerechnet werden.

Landesenergieagentur sucht Sachsen-Anhalts älteste Backöfen

LENA GmbH Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg www.lena.sachsen-anhalt.de Wir machen Energiegewinner. Pressekontakt: Anja Hochmuth E-Mail hochmuth@lena-lsa.de Tel. 0391 5067-4045 Gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt Pressemitteilung Magdeburg | 1. September 2021 Landesenergieagentur sucht Sachsen-Anhalts älteste Backöfen und Kochfelder Gewinner erhalten energieeffizientes Neugerät Die erfolgreiche Kampagne der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) zur Energieeffizienz von Haushaltsgroßgeräten geht in die dritte Runde. Erneut ist die LENA gemeinsam mit ihren Partnern auf der Suche nach den ältesten Geräten des Landes. Getreu dem diesjährigen Motto "Jetzt brandheiß tauschen" sind in diesem Jahr die ältesten Backöfen und Kochfelder in Sachsen-Anhalt gefragt. Die nachweislich ältesten Geräte werden durch gleichartige, hoch energieeffiziente Neugeräte ersetzt - eine fachgerechte Entsorgung der Altgeräte vorausgesetzt. Teilnehmen kann jede/r Bürger/in mit Erstwohnsitz in Sachsen-Anhalt. Gesucht wird das jeweils älteste Gerät in folgenden Kategorien: 1. Elektrobackofen, einzeln 2. Gasbackofen, einzeln 3. Kochfeld, einzeln (Induktion, Glaskeramikkochfeld mit Strahlungsheizung, Halogenkochfeld, Gaskochfeld, Massekochplatte aus Gusseisen) 4. Elektrobackofen und Kochfeld, kombiniert 5. Gasbackofen und Kochfeld, kombiniert Neben den voraussichtlich fünf glücklichen Gewinnern werden auch die Zweit- und Drittplatzierten nicht leer ausgehen: sie erhalten ein Überraschungspaket als Anerkennung für ihre Teilnahme. Zugelassen sind nur voll funktionsfähige und noch in Betrieb befindliche Geräte, die mindestens zehn Jahre alt sind. Als Nachweis gilt entweder der Kaufbeleg, die Betriebsanleitung oder das Typenschild. Außerdem muss ein Foto vom Aufstellort des Geräts eingereicht werden. Teilnahmeschluss ist der 30. November 2021. Die Geräte können direkt online unter www.lena.sachsen-anhalt.de registriert werden. Fragen zur Aktion können per E-Mail an tauschen@lena-lsa.de oder telefonisch unter 0391 5067-4044 gestellt werden. LANDESENERGIEAGENTUR SACHSEN-ANHALT Wir machen Energiegewinner. Hintergrund: Leckeres aus dem Backofen gehört für viele Menschen zu einem gelungenen Menü dazu. Ob Brathähnchen, Gratin oder der Kuchen zum Dessert – werden Backöfen und Herdplatten oft und gerne genutzt, macht sich das beim Energieverbrauch bemerkbar: rund 11 Prozent des jährlichen Gesamtstromverbrauchs eines durchschnittlichen 3-Personenhaushalts entfallen auf das Backen und Kochen. Da ein Herd mit Backofen in 93 Prozent aller deutschen Haushalte zu finden ist, können Viele ihren eigenen Energieverbrauch durch Austausch eines Altgerätes oder das Beachten von Energiespartipps bei der Nutzung senken und damit den eigenen Geldbeutel schonen. Für Backöfen gilt bis 2024 das aktuelle Energieeffizienzlabel. Es gibt Auskunft über den Stromverbrauch bei verschiedenen Beheizungsarten (Umluft und Ober-/Unterhitze) pro Backzyklus und über die Größe des Garraums in Litern. Der Durchschnittsverbrauch pro Backvorgang eines A+++ Gerätes beträgt 0,4 kWh. Derjenige eines Gerätes der Kategorie A ist mit 0,8 kWh bereits doppelt so hoch und ein 15 Jahre altes Gerät benötigt sogar 1,6 kWh (Quelle: co2online). Für Kochfelder existiert ein solches Energieeffizienzlabel nicht. Gemeinsam mit der Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK), der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt und dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) möchte die LENA mit der Kampagne private Verbraucherinnen und Verbraucher für die Thematik der Energieeffizienz von Haushaltsgroßgeräten sensibilisieren und informieren. Dabei soll die Aufmerksamkeit auf die eigenen im Haushalt befindlichen Geräte und entsprechende Einsparmöglichkeiten gelenkt werden. Im ersten Kampagnenjahr 2019 wurden die ältesten Kühl- und Gefriergeräte gesucht, 2020 die ältesten Geräte zum Waschen und Trocknen. Insgesamt haben sich etwa 2.300 Haushalte aus ganz Sachsen-Anhalt an den bisherigen beiden Tauschaktionen beteiligt.

Harzer Werke Motorentechnik GmbH (2010 - 2022)

Betreiberinformation für die Öffentlichkeit: Herstellung von einbaufertigen Zylinderlaufbuchsen und Motorenkomponenten aus niedrig- und hochlegiertem Gusseisen für Großdiesel- und Gasmotore. Berichtsjahr: 2022 Adresse: Michaelsteiner Str. 29 - 38889 Blankenburg Bundesland: Sachsen-Anhalt Flusseinzugsgebiet: Elbe/Labe Betreiber: - Haupttätigkeit: Eisenmetallgießereien >20 t/d

Umstrukturierung der Trinkwasserversorgung östlich der Mulde zwischen Kossa und Laußig

Gz.: 41-8301/94 Der Versorgungsverband Eilenburg-Wurzen, Am Alten Celluloidwerk 12, 04838 Eilenburg, hat bei der Landesdirektion Sachsen als obere Wasserbehörde am 5. April 2022 die Feststellung beantragt, ob für das Vorhaben „Umstrukturierung der Trinkwasserversorgung östlich der Mulde zwischen Kossa und Laußig“ eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht. Geplant ist die teilweise Neuverlegung wie auch Bestandserneuerung einer Trinkwasserleitung zwischen den Ortslagen Kossa und Laußig auf einer Gesamtlänge von ca. 14.250 m. Diese Umstrukturierung dient zur Optimierung des örtlichen Versorgungssystems, zur Außerbetriebnahme der Fernwasserleitung DN 800 im Verbandsgebiet bei gleichzeitiger Absicherung einer konstanten Versorgung aller Abnehmer im Verbandsgebiet. Es werden Trinkwasserleitungen der Nennweite und Qualität DN 250 GGG (duktiles Gusseisen) verlegt werden. Die Baumaßnahme wird in sechs Abschnitte unterteilt, wobei grundsätzlich eine grabenlose Rohrverlegung mittels HDD-Spülbohrverfahren angestrebt wird.

Eisenguss Hasloch Smart Foundry GmbH (2007 - 2019)

Berichtsjahr: 2019 Adresse: Eisenhammer 1 97907 Hasloch Bundesland: Bayern Flusseinzugsgebiet: Rhein Betreiber: Eisenguss Hasloch Smart Foundry GmbH Haupttätigkeit: Eisenmetallgießereien >20 t/d

Eisenguß GmbH (2008 - 2018)

Berichtsjahr: 2018 Adresse: Torhausstr. 4 74821 Mosbach Bundesland: Baden-Württemberg Flusseinzugsgebiet: Rhein Betreiber: TS Henschel EISENGUSS GmbH Haupttätigkeit: Eisenmetallgießereien >20 t/d

Abatement of railway noise in Germany

One of the most important environmental issues in densely populated areas is the problem of noise. Road traffic and railway noise and airports located in close proximity to the city is not only annoying for residents; it also leads to serious health issues and has an enormous negative economic impact. Due to this, it is of primary importance for city planners, engineers and politicians to make our cities quieter. An important source for railway noise is freight trains that operate around the clock. However, railway traffic has an important function for a sustainable mobility in Germany and Europe. Therefore, it is planned to transfer more traffic from the roads, waterways, or aircrafts towards the railway. Both the politicians and the majority of the people support this. In contrast to that is the enormous ecological â€ÌAchillesâ€Ì heelâ€Ì, the noise emissions. Especially during the nights, the noise exposure is up to 25 dB(A) above the threshold given by the World Health Organization, which is to be aspired in terms of a precautious health protection of the people. Noise is a frequent reason for complaints and of high relevance with respect to any expansion, upgrade or construction measures of railway infrastructure. Along one of the most used railway corridor Rotterdam-Genoa, the opposition from residents is very high. Numerous people in Germany are protesting against railway noise, especially in the Middle Rhine valley. Under the Directives on rail traffic across Europe, the EU Commission has established pan-European noise thresholds for new types of rolling stock in the Technical Specifications for Interoperability (TSI). These emission values are valid for new rolling stock also in Germany. Since 1974 (western states of Germany) and 1990, respectively (eastern states of Germany), rail traffic on new lines is regulated in the 16th BImSchV (Traffic Noise Protection), which establishes noise immission limits for the protection of local neighborhoods. The most important consequence of the noise thresholds of the TSI is, that particularly noisy rolling stock fitted with cast iron block brakes is no longer permitted to be homologated (wagons of this type entering the market are no longer permitted). The challenge is now to replace these brakes in especially noisy freight wagons in the current rolling stock with quieter braking systems. As a financial incentive for rail operators to refit such rolling stock with quieter brakes, noise dependent track access charges are implemented in Germany. Additionally, there are a number of technical and legal measures available. In Switzerland and Germany for example, a ban is proposed for noisy freight wagons (non-compliant with TSI) from 2020 on. Access restrictions can yield a high level of protection and are efficient to protect the people from railway noise. The presentation will give an overview on these measures to abate efficiently the emissions of the rail freight traffic. © Springer International Publishing AG, part of Springer Nature 2018.

5 - Eisen, Stahl und NE -Metalle ( einschl. Halbzeug)

5 - Eisen, Stahl und NE -Metalle ( einschl. Halbzeug) 51 Roheisen, Ferrolegierungen, Rohstahl Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 512 Roheisen, Spiegeleisen und kohlenstoffreiches Ferromangan 5121 Roheisen in Masseln, in Formstücken, z. B. Ferrophosphor, Hämatitroheisen, Roheisen, phosphorhaltig, Spiegeleisen A S 6) 5122 Ferromangan mit einem Kohlenstoffgehalt von mehr als 2 %, in Masseln, in Formstücken A S 6) 5123 Eisenpulver, Stahlpulver B S 6) 5124 Eisenschwamm, Stahlschwamm, Schlackeneisen (Stahlbären, Roheisenbären) A S 6) 513 Ferrolegierungen (ausgenommen kohlenstoffreiches Ferromangan) 5131 Eisenlegierungen, nicht spezifiziert A S 6) 5132 Ferromangan mit einem Kohlenstoffgehalt bis zu 2 %, Ferromanganlegierungen, nicht spezifiziert A S 6) 5133 Ferrosilicium (Siliconmangan), Ferromangansilicium A S 6) 515 Rohstahl 5150 Rohstahl in Blöcken, in Brammen, in Formstücken, in Stranggussriegeln A S 6) 52 Stahlhalbzeug Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 522 Stahlhalbzeug 5221 Stahlhalbzeug in Blöcken, in Brammen (Stabs), in Knüppeln, in Platinen A S 6) 5222 Breitbandstahl in Rollen ( Coils ) A S 6) 5223 Breitbandstahl in Rollen ( Coils ), zum Auswalzen A S 6) 523 Sonstiges Stahlhalbzeug 5230 Luppen, Roh-, Rohrluppen A S 6) 53 Stab- und Formstahl, Draht, Eisenbahnoberbaumaterial Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 531 Stab- und Formstahl 5311 Stab- und Formstahl, z. B. H-, I-, T-, U- und andere Spezialprofile, Rund- und Vierkantstahl A S 6) 5312 Spundwandstahl A S 6) 5313 Betonstahl, z. B. Monierstahl (Moniereisen), Rippentorstahl, Torstahl A S 6) 535 Walzdraht 5350 Walzdraht aus Eisen oder Stahl A S 6) 537 Schienen und Eisenbahnoberbaumaterial aus Stahl 5370 Eisenbahnoberbaumaterial aus Stahl, z. B. Schienen, Schwellen, Stromschienen aus Stahl mit Teilen aus NE-Metall A S 6) 54 Stahlbleche, Weißbleche und -band, Bandstahl, auch oberflächenbeschichtet Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 541 Stahlbleche und Breitflachstahl 5411 Breitflachstahl (Universalstahl) A S 6) 5412 Bleche in Tafeln oder Rollen (z. B. Coils ) aus Stahl, z. B. Dynamobleche, Elektrobleche, Elektroband, Feinbleche, Feinstbleche, Mittelbleche, Blechband, Grob-, Riffel-, Tränen-, Waffel-, Well- und Siebbleche, Panzerplatten A S 6) 544 Bandstahl, auch oberflächenbeschichtet, Weißband, Weißblech 5441 Weißband, -blech A S 6) 5442 Bandstahl, Stahlstreifen, auch oberflächenbeschichtet A S 6) 55 Rohre u. ä. aus Stahl, rohe Gießereierzeugnisse und Schmiedestücke aus Eisen und Stahl Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisaltion Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 551 Rohre, Rohrverschluss- und -verbindungsstücke aus Stahl, aus Gusseisen 5510 Rohre, Rohrverschluss- und -verbindungsstücke, Rohrschlangen aus Stahl, aus Gusseisen A S 6) 552 Rohe Gießereierzeugnisse und Schmiedestücke aus Stahl, aus Gusseisen 5520 Form-, Press-, Schmiede-, Stanzstücke aus Stahl, aus Gusseisen A S 6) 56 NE-Metalle und NE-Metallhalbzeug Güter- nummer Güterart Ein- leitung in das Gewässer Abgabe an Annahmestellen zur Kanalisation Abgabe an Annahmestellen zur Sonderbehandlung Bemerkungen 561 Kupfer und Kupferlegierungen 5611 Anodenkupfer, Vorkupfer (Konverter-, Schwarzkupfer) A S 6) 5612 Kupfer (Elektrolyt-, Raffinadekupfer), Kupferlegierungen, z. B. Bronze, Messing A S 6) 562 Aluminium und Aluminiumlegierungen 5620 Aluminium, Aluminiumlegierungen A S 6) 563 Blei und Bleilegierungen 5630 Blei (Elektrolyt-, Hütten-, Walzblei), Bleilegierungen, Bleistaub, (gemahlenes Rohblei) X X S 564 Zink und Zinklegierungen 5640 Zink (Boden-, Elektrolyt-, Fein-, Hartzink), Zinklegierungen A S 6) 565 Sonstige NE-Metalle und ihre Legierungen 5651 Magnesium, Magnesiumlegierungen A S 6) 5652 Nickel, Nickellegierungen B A S 6) 5653 Zinn, Zinnlegierungen B A S 6) 5659 NE-Metalle, NE-Metalllegierungen, nicht spezifiziert X X S 568 NE-Metallhalbzeug 5681 Bänder, Bleche, Platten, Tafeln aus NE-Metallen und NE-Metalllegierungen A S 6) 5682 Draht aus NE-Metallen und NE-Metalllegierungen A S 6) 5683 Folien aus NE-Metallen und NE-Metalllegierungen A S 6) 5684 Profile und Stangen aus NE-Metallen und NE-Metalllegierungen A S 6) 5689 NE-Metallhalbzeug, nicht spezifiziert A S 6) Bemerkungen: 6) wenn mit Mineralöl behaftet: S Stand: 01. Januar 2018

2. Erstdruckprüfung von Großwasserraumkesseln

2. Erstdruckprüfung von Großwasserraumkesseln Großwasserraumkessel sind bei der Erstdruckprüfung, abweichend von den Vorschriften einer durch Deutschland anerkannten Klassifikationsgesellschaft, einem so hohen Prüfdruck zu unterziehen, dass die zulässigen Spannungen für den inneren Überdruck und der zulässige äußere Überdruck für Zylinderschalen und Rohre bei keinem Bauteil überschritten und die zulässige Spannung bei innerem Überdruck oder der zulässige äußere Überdruck bei mindestens einem Bauteil näherungsweise erreicht wird. Die zulässigen Spannungen sind mit der Mindeststreckgrenze bei 20 °C und den folgenden Sicherheitsbeiwerten für den Prüfdruck zu berechnen: Walz- und Schmiedestähle 1,05 Stahlguss 1,33 Gusseisen mit Kugelgraphit 2,2 Gusseisen mit Lamellengraphit 5,0 (nur bei Bauteilen ohne Ausschnitte) Bei der Berechnung gegen elastisches Einbeulen ist unabhängig vom Werkstoff ein Sicherheitsbeiwert beim Prüfzustand von 2,2 einzusetzen. Der Sicherheitsbeiwert gegen elastisches Einbeulen beim Prüfzustand darf auf 1,8 abgemindert werden, wenn die Verformung während der stufenweisen Erhöhung des Prüfdruckes beobachtet wird und die jeweils gemessene Unrundheit den Wert 3 % nicht überschreitet. Der rechnerische Nachweis ist unter Verwendung der ausgeführten Wandstärke im Rahmen der Vorprüfung zu erbringen. Es ist sicherzustellen, dass bei dem erhöhten Prüfdruck keine unzulässigen Undichtheiten auftreten. Stand: 14. März 2018

19. Sonderbestimmungen

19. Sonderbestimmungen 19.1 Erfolgt der Anschluss einer Ausdehnungstrommel so, dass ein ausreichender natürlicher Wasserumlauf gegeben ist, der es ermöglicht, die Druck- und Temperaturabsicherung allein am Dampfraum der Ausdehnungstrommel vorzunehmen, dann können die erforderlichen Ausrüstungsteile an der Ausdehnungstrommel angebracht werden. 19.2 Bei Heißwassererzeugung in Zweikreiskesseln gelten für den Dampferzeuger (Primärteil), soweit zutreffend, die Festlegungen in Kapitel 2. Für den Heißwasserteil sind die Anforderungen dieses Kapitels zu beachten. Bei Parallelbetrieb von Zweikreiskesseln im Primärteil sind die Anforderungen im Einzelfall mit dem Sachverständigen zu vereinbaren. 19.3 Gusseisen mit Lamellengraphit darf nicht verwendet werden für Absperr-, Rückschlag- und Mischeinrichtungen in heißwasserführenden Leitungen über NW 50 und für Sicherheitsventile, die am Wasserraum von Heißwassererzeugern angebracht werden. 19.4 Die Gehäuse von Druckhaltepumpen und Umwälzpumpen dürfen bis zu einem zulässigen Betriebsüberdruck des Heißwassererzeugers von 10 bar oder bis zu einer zulässigen Vorlauftemperatur von 183 °C und bis zu einem größten Anschlussdurchmesser von 200 mm am Saugstutzen aus Gusseisen mit einer Mindestgüte GG 20 hergestellt sein. Außerhalb dieser Grenzen sind ausreichend zähe Werkstoffe zu verwenden. 19.5 Bei Druckausdehnungsgefäßen und Auffangbehältern kann als Berechnungstemperatur die tatsächlich auftretende Betriebstemperatur eingesetzt werden. In Zweifelsfällen, die insbesondere bei tiefliegenden, mit Gaspolster belasteten Druckausdehungsgefäßen auftreten können, muss nachgewiesen werden, dass die für das Gefäß zulässige Temperatur nicht überschritten werden kann. 19.6 Heißwassererzeuger mit elektrischer Widerstandsheizung 19.6.1 Abweichend von Abschnitt 5.7 muss das Speisewasser so eingeführt werden, dass sich der Heißwassererzeuger bei undichter Rückströmsicherung über die Speiseleitung nicht tiefer als bis zum Scheitel des Tauchheizkörpers entleeren kann. 19.6.2 Sofern die zulässige Wärmeleistung nicht mehr als 100 kW beträgt, dürfen abweichend von Abschnitt 8.5 die Vorlaufleitungen mindestens 30 mm über dem Scheitel der Tauchheizkörper und mindestens 30 mm unter dem niedrigsten Wasserstand ausmünden. 19.6.3 Abweichend von Abschnitt 8.7 genügt es, wenn die Rücklaufleitungen mindestens 30 mm über dem Scheitel der Tauchheizkörper einmünden. 19.6.4 Abweichend von Abschnitt 8.2 braucht der Abstand zwischen dem festgesetzten niedrigsten Wasserstand ( LW ) und dem höchsten Punkt der Tauchheizkörper nur 60 mm zu betragen. 19.6.5 Abweichend von Abschnitt 9.5 muss die Höhenlage des Wasserstandglases so gewählt sein, dass der höchste Punkt der Tauchheizkörper mindestens 15 mm unterhalb der unteren Anzeigegrenze des Wasserstandglases liegt. Stand: 14. März 2018

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