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Wirkungen des Klimawandels an der Küste

Im Rahmen des BMVI-Expertennetzwerks engagiert sich die BAW gemeinsam mit weiteren Ressortforschungseinrichtungen und Fachbehörden des BMVI, um fach- und verkehrsträgerübergreifende Lösungen für die drängenden Verkehrsfragen der Zukunft aufzuzeigen (www.bmvi-expertennetzwerk.de). Ein Fokusgebiet ist dabei der Küstenbereich mit seinen Seehafenzufahrten, denn infolge des zunehmenden Welthandels hat der Seehandel in der heutigen Zeit der Globalisierung eine größere Bedeutung als je zuvor. Internationale Seehäfen, wie zum Beispiel der Hamburger Hafen, bilden im Seehandel wichtige Knotenpunkte. Der Hamburger Hafen ist mit einem Seegüterumschlag von 137 Millionen Tonnen pro Jahr der größte Seehafen Deutschlands. Von hier werden Güter in die ganze Welt verschifft bzw. auf der Schiene, Straße und Wasserstraße nach ganz Deutschland und Europa weitertransportiert. Durch den Klimawandel werden sich für den Betrieb und die Unterhaltung von Seehäfen und Seehafenzufahrten äußere Einflüsse, wie zum Beispiel der Meeresspiegel, ändern. Für strategische und langfristige Investitionsentscheidungen hinsichtlich der Hafeninfrastruktur entstehen dadurch wichtige Fragen. Wie werden sich Meeresspiegelanstieg und andere klimawandelbedingte Änderungen auf die Seehäfen auswirken? Kann die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs sowie die Erreichbarkeit der Häfen in Zukunft gewährleistet werden? Welche Anpassungsmaßnahmen sind gegebenenfalls notwendig und nachhaltig? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die BAW am Standort Hamburg im Rahmen des Expertennetzwerkes. Mithilfe eines hochaufgelösten dreidimensionalen numerischen Modells der Deutschen Bucht werden komplexe Prozesse wie die Tidedynamik sowie der Transport von Salz, Wärme und Sedimenten für heutige und mögliche zukünftige Verhältnisse simuliert. Das Modellgebiet umfasst die gesamte deutsche Nordseeküste und die Ästuare von Ems, Jade-Weser und Elbe. Das Expertennetzwerk ist auch im Hinblick auf die Novellierung des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung bedeutend. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung müssen künftig sowohl die Anfälligkeit des geplanten Vorhabens gegenüber den Folgen des Klimawandels als auch die Auswirkungen des Vorhabens auf das Klima auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse gerichtsfest untersucht werden. Dies kann nur in behördenübergreifender Zusammenarbeit geleistet werden. Wie dringend der Forschungsbedarf für die Seeschifffahrt ist, zeigt die Situation am Hamburger Hafen. Die Zufahrt zum Hamburger Hafen erfolgt entlang des Elbeästuars. Da die Flutstromgeschwindigkeiten in vielen Bereichen des Elbeästuars höher als die Ebbestromgeschwindigkeiten sind, ist der stromaufgerichtete Sedimenttransport im Mittel größer als der stromabgerichtete Sedimenttransport. Es wird mehr Sediment aus der Nordsee in das Elbästuar eingetragen als ausgetragen. (Text gekürzt)

TransHyDE: Erforschung innovativer Speicher- und Transportlösungen, Teilprojekt GWI

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur, Teilvorhaben: Anforderungen und Anwendung

Hafen - Neubau Ethylen Terminal Brunsbüttel

Gegenstand des Vorhabens ist die Errichtung der Hafeninfrastruktur für ein Terminal zum Umschlag von Ethylen am Standort Brunsbüttel (Ethylenterminal). Hierfür hat die Advario Project GmbH die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach dem Landeswassergesetz (LWG SH) beantragt. Wesentliche Inhalte des Plans sind der Anleger für die Be- und Entladung der Ethylentanker sowie gegebenenfalls andere Tankschiffe einschließlich Zugänge und Festmacheinrichtungen, das Querungsbauwerk der Bahntrasse, die Leitungsbrücke zum Querungsbauwerk der Bahntrasse sowie die Pumpstation zur Löschwasserversorgung. Der Bereich des planfeststellungsbedürftigen Vorhabens befindet sich in und am Hafen Ostermoor auf dem Gebiet der Stadt Brunsbüttel. Ausgleichsmaßnahmen erfolgen durch Inanspruchnahme von anerkannten Ökokontoflächen auf dem Gebiet der Gemeinden Oldenswort und Neuenbrook.

TransHyDE: Erforschung innovativer Speicher- und Transportlösungen

Südhafen Spandau - Teilprojekt 1: Ausbau der Hafeninfrastruktur Untere-Havel-Wasserstraße (UHW) km 1,48 bis km 2,04 linkes Ufer

Die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) mit Sitz in der Westhafenstraße 1 in 13353 Berlin plant den Neubau von Uferwänden vor den Bestandsuferwänden in der Unteren Havel-Wasserstraße (UHW) und dem Hafenbecken des Südhafens Spandau sowie die Verfüllung eines Teils des Hafenbeckens im Südhafen Spandau. Die baulichen Maßnahmen, welche in Verbindung mit dem Bau der Uferwände und der Teilverfüllung des Hafenbeckens erforderlich werden, sind Bestandteil dieses Planfeststellungsverfahrens. Die Herstellung, die Beseitigung und die wesentliche Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer ist gemäß § 67 Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetze (WHG) ein Gewässerausbau. Der Gewässerausbau bedarf gemäß § 68 Abs. 1 WHG der Durch-führung einer Planfeststellung. Die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde ist die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) II D 2.

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur, Teilvorhaben: IoT-Vernetzung und Datenpräsentation

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur, Teilvorhaben: Datenanalyse und Modellierung

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur, Teilvorhaben: Wissensableitung und -repräsentation

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