Das trade balance model (Leistungsbilanzmodell) postuliert, dass Pflanzen, die eine Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM-Pilze) eingehen, desto mehr abhängiger von ihren Pilzpartner werden, je mehr die Phosphorverfügbarkeit sinkt. Daraus folgt, dass die Bedeutung der AM-Symbiose vermutlich in Ökosystemen mit einer geringen Phosphorverfügbarkeit steigt. Durch die Kombination, die AM-Gemeinschaft zu messen und die Phosphorpools im Boden genau zu berechnen, erwarten wir, einen komplett neuen Einblick darauf zu bekommen, zu welchen P-Pools Schlüsselarten wie AM-Pilze Zugang haben. Darüber hinaus erwarten wir neue Ergebnisse über die Diversität und Abundanz der AM-Pilze in diesem für diese Organismusgruppe 'nicht-klassischen' Ökosystem Buchenwald. Wir stellen die Hypothese auf, dass AM-Pilze, als Hauptvertreter der Phosphoraufnahme bei vielen Pflanzen in Abundanz und Diversität im Unterwuchs (sowohl im Boden als auch in den Wurzeln) entlang einer graduellen Phosphorabnahme zunehmen, und dass sie daher zunehmend zu einem Phosphorrecycling beitragen. Für dieses Ziel beabsichtigen wir die AM-Pilz Abundanz (Hyphenlänge und Wurzelkolonisierung) zu messen und zusätzlich dazu die AM-Pilz-Diversität mittels Pyrosequenzierung. Dies kann möglicherweise dazu animieren, andere 'nicht-klassische' Ökosysteme zu untersuchen, in denen sich eventuell auch eine unbekannte hohe AM-Pilz-Diversität verbirgt. Ein zusätzliches Gewächshausexperiment wird es uns ermöglichen, die Höhe der Phosphoraufnahme der Pflanze über die AM-Hyphen zu quantifizieren, was nach unserer Kenntnis noch nie in diesen Ökosystemen gemacht wurde.
Umwelt- und insbesondere Klimaschutz rücken weltweit immer stärker in den Fokus der politischen und öffentlichen Diskussion. Diese Entwicklung schlägt sich nicht nur in wachsenden Investitionen für Umweltschutz nieder, sondern hat auch zu einer wachsenden Bedeutung von Umweltschutz als Wirtschaftsfaktor geführt. Diese Studie untersucht die deutsche Umweltschutzwirtschaft anhand verschiedener Indikatoren zur Produktions- und Umsatzentwicklung sowie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Im Jahr 2019 hat sich die Produktion potenzieller Umweltschutzgüter in Deutschland deutlich günstiger entwickelt als die Industrieproduktion insgesamt. Hierfür sind allerdings ausschließlich starke Zuwächse bei Abfall- und Abwassertechnologien verantwortlich. Bei erneuerbaren Energien verläuft die Entwicklung noch immer vergleichsweise schwach, auch wenn sich die Produktionsrückgänge der Jahre 2017/18 nicht mehr fortgesetzt haben. Ursache hierfür ist vor allem der schleppende Kapazitätsausbau von Onshore-Windanlagen in Deutschland. Im Außenhandel mit potenziellen Umweltschutzgütern zeigt Deutschland stabil hohe Spezialisierungsvorteile: in nahezu allen Weltregionen und Umweltbereichen (mit Ausnahme von Luftreinhaltetechnologien) fällt die deutsche Handelsbilanz günstiger aus als bei Industriewaren insgesamt. Quelle: Foschungsbericht
Diese Studie untersucht die deutsche Umweltschutzwirtschaft von 2016 bis 2021. Die Produktion potenzieller Umweltschutzgüter entwickelt sich günstiger als die Industrieproduktion insgesamt. Hierfür sind ausschließlich starke Zuwächse bei Abfall- und Abwassertechnologien verantwortlich. Im Außenhandel mit potenziellen Umweltschutzgütern zeigt Deutschland stabil hohe Spezialisierungsvorteile: in vielen Weltregionen und Umweltbereichen fällt die deutsche Handelsbilanz günstiger aus als bei Industriewaren insgesamt. Der Umsatzanstieg deutscher Betriebe mit Umweltschutzgütern wird durch die Bereiche Luftreinhaltung und Klimaschutz getragen. Der deutsche Produktionswert für Umweltschutzaktivitäten liegt im europäischen Mittelfeld. Veröffentlicht in Umwelt, Innovation, Beschäftigung | 04/2024.
Deutschland hat sich auf verschiedenen Ebenen zur Emissionsminderung verpflichtet: Neben den internationalen (UN) gibt es die europäischen Klimaschutzziele, die durch das europäische Emissionshandelssystem (ETS) und die Effort-Sharing-Entscheidung (ESD) rechtlich umgesetzt wurden. Außerdem gelten die nationalen Klimaschutzziele des Energiekonzepts von 2010. Der Bericht erläutert die Ausgestaltung und Unterschiede dieser Ziele für den Zeitraum 2013 - 2020. Außerdem werden verschiedene Ansätze zur Berechnung eines nationalen ETS-Budgets dargestellt, diskutiert und angewendet, um Fragen nach der Handelsbilanz Deutschlands im ETS, dem Verhältnis von deutschen Emissionen und deutschem ETS-Budget und der Vergleichbarkeit vom europäischen und nationalen Minderungsziel für 2020 zu beantworten. Quelle: http://www.umweltbundesamt.de/
Die kasachischen Steppen verfügen über große, derzeit ungenutzte landwirtschaftliche Potentiale, welche einen wichtigen Beitrag zur Welternährung leisten könnten. Gleichzeitig konkurriert die Ausweitung der Landwirtschaft mit der Renaturierung Kasachstans einzigartiger Steppenökosysteme. Strategien zu entwickeln, um Landwirtschaft und Biodiversitätsschutz in Einklang zu bringen, ist erklärtes Ziel des Projektes BALTRAK (Balancing trade-offs between agriculture and biodiversity in the steppes of Kazakhstan). Ziel des Projektes ist es, landwirtschaftliche Potentiale und Renaturierungsoptionen aufgegebener Ackerflächen zu evaluieren. Dazu sollen die Zusammenhänge zwischen Landnutzung, Steppenbränden und Biodiversität analysiert werden. Auf diese Weise erhofft man sich, zukünftige Kompromisse zwischen einer Wiederherstellung der Steppenökosysteme und einer landwirtschaftlichen Nutzung bewerten zu können.
1) Betriebe, die im Rahmen der Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz über die Gewährung von Zuwendungen für einzelbetriebliche Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen im Land Brandenburg und Berlin Fördermittel empfangen haben, sind gemäß dieser Richtlinie verpflichtet , ihre Buchführung in Form eines plausibilitätsgeprüften BMEL-Jahresabschlusses im elektronisch lesbaren Dateiformat „Comma-separated values“ (csv) bei der zuständigen Landesbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), vorzulegen. Diese sogenannte Auflagenbuchführung gilt vom Zeitpunkt der Bewilligung an für fünf Jahre. Die ordnungsgemäße Erfüllung der Buchführungsauflage wird vom LELF, Referat L1 überprüft. Der zuständige Fachbereich der Investitionsbank des Landes Brandenburg erhält als Bewilligungsbehörde Kenntnis über das Prüfergebnis. 2) Die Teilnahme am BMEL-Testbetriebsnetz beinhaltet die Bereitstellung des plausibilitätsgeprüften BMEL-Jahresabschlusses. Dieses bundeseinheitlich organisierte Datenerfassungssystem dient dem Zweck der jährlichen Darstellung der wirtschaftlichen Lage der landwirtschaftlichen Betriebe in der Bundesrepublik und wird im Land Brandenburg fachlich und organisatorisch vom LELF, Referat L1 betreut. Auf Anfrage der zuständigen Stelle liefern die Testbetriebe freiwillig ihren Abschluss. Mit der Teilnahme am BMEL-Testbetriebsnetz erfüllt der Betrieb eine gegebenenfalls bestehende Buchführungsauflage gemäß Punkt eins. 3) Im Rahmen der Gewährung von Krediten und der damit im Zusammenhang stehenden Risikobewertung verlangen Hausbanken zunehmend die Vorlage des BMEL-Jahresabschlusses von ihren Kunden. Auch landwirtschaftliche Berater sehen im BMEL-Jahresabschluss verstärkt ein geeignetes und unverzichtbares Instrument für ihre Arbeit. Der handelsrechtliche Jahresabschluss bildet die Basis für den BMEL-Jahresabschluss. Betriebe, die nicht zur Aufstellung einer Handelsbilanz verpflichtet sind, sogenannte Nichtkaufleute, legen den steuerlichen Jahresabschluss zu Grunde. Der BMEL-Jahresabschluss besteht aus den folgenden, obligatorisch zu füllenden Abschnitten: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht die jährlich aktualisierte Fassung der Broschüre „Buchführung der Testbetriebe - Ausführungsanweisung zum BMEL-Jahresabschluss" und ein aktuelles Programm-Update „WinPlausi“. Interessenten können sich beides kostenfrei aus dem Internet unter folgender Adresse herunterladen: https://www.bmel-statistik.de/landwirtschaft/testbetriebsnetz/testbetriebsnetz-landwirtschaft-buchfuehrungsergebnisse/plausibilitaetspruefung-landwirtschaft Der BMEL-Jahresabschluss kann direkt im Plausibilitätsprogramm „WinPlausi“ angefertigt werden. Praktikabler ist jedoch von vorn herein die Nutzung einer Finanzbuchführungssoftware, die auf die spezifischen Belange der Landwirtschaft und des Gartenbaus abgestimmt ist und eine Schnittstelle zum BMEL-Jahresabschluss bereithält. Verschiedene Softwareunternehmen bieten inzwischen als reguläres oder zusätzliches Modul die Erstellung des Jahresabschlusses im BMEL-Format sozusagen auf Knopfdruck an. Der Nachbereitungsumfang ist in Abhängigkeit von der Software und Erfassungsintensität in der Finanzbuchhaltung unterschiedlich hoch. Neben der Technik ist die vollständige Datenerfassung im Betrieb die zweite elementare Voraussetzung. Alle notwendigen Naturaldaten müssen mindestens in der erforderlichen Gliederungstiefe erfasst werden. Als Beispiele seien genannt: Im August und September eines jeden Jahres bietet das LELF in Zusammenarbeit mit verschiedenen Softwarepartnern Schulungsveranstaltungen zum Thema „Fehlerfreie Erstellung des BMEL-Jahresabschlusses“ an. Interessenten teilen bitte der zuständigen Bearbeiterin im LELF ihren Teilnahmewunsch unter Angabe der verwendeten Finanzsoftware mit. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Papiers. Abschließend sei bemerkt, dass der BMEL-Jahresabschluss, mit der notwendigen Sorgfalt erstellt, für den Betrieb selbst die besten Voraussetzungen schafft, eine Betriebsanalyse vorzunehmen, Schwachstellen zu erkennen und eine fundierte Planung durchzuführen. Vertikale oder horizontale Betriebsvergleiche sind nur dann sinnvoll, wenn sie auf Grundlage einheitlich erstellter Jahresabschlüsse vorgenommen werden. Nur die zeitnahe Erstellung des Jahresabschlusses nach dem Ende eines Wirtschaftsjahres ermöglicht eine zeitnahe Auswertung und unmittelbare Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse im Betrieb. Die Kenntnis der wirtschaftlichen Lage der Agrarunternehmen leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag für agrarpolitische Entscheidungen landes- und bundesweit sowie im Rahmen der Europäischen Union. Die Gesamtheit der vorliegenden Jahresabschlussdaten bildet ein wichtiges Fundament für Auswirkungsberechnungen und die daraus folgende Positionierung des Landes Brandenburg. In diesem Zusammenhang wird auf die jährlich erscheinenden „Wirtschaftsergebnisse landwirtschaftlicher Unternehmen Brandenburgs“ verwiesen: https://lelf.brandenburg.de/lelf/de/landwirtschaft/agraroekonomie/wirtschaftsergebnisse/ . Stand: August 2024 1) Betriebe, die im Rahmen der Richtlinie des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz über die Gewährung von Zuwendungen für einzelbetriebliche Investitionen in landwirtschaftlichen Unternehmen im Land Brandenburg und Berlin Fördermittel empfangen haben, sind gemäß dieser Richtlinie verpflichtet , ihre Buchführung in Form eines plausibilitätsgeprüften BMEL-Jahresabschlusses im elektronisch lesbaren Dateiformat „Comma-separated values“ (csv) bei der zuständigen Landesbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), vorzulegen. Diese sogenannte Auflagenbuchführung gilt vom Zeitpunkt der Bewilligung an für fünf Jahre. Die ordnungsgemäße Erfüllung der Buchführungsauflage wird vom LELF, Referat L1 überprüft. Der zuständige Fachbereich der Investitionsbank des Landes Brandenburg erhält als Bewilligungsbehörde Kenntnis über das Prüfergebnis. 2) Die Teilnahme am BMEL-Testbetriebsnetz beinhaltet die Bereitstellung des plausibilitätsgeprüften BMEL-Jahresabschlusses. Dieses bundeseinheitlich organisierte Datenerfassungssystem dient dem Zweck der jährlichen Darstellung der wirtschaftlichen Lage der landwirtschaftlichen Betriebe in der Bundesrepublik und wird im Land Brandenburg fachlich und organisatorisch vom LELF, Referat L1 betreut. Auf Anfrage der zuständigen Stelle liefern die Testbetriebe freiwillig ihren Abschluss. Mit der Teilnahme am BMEL-Testbetriebsnetz erfüllt der Betrieb eine gegebenenfalls bestehende Buchführungsauflage gemäß Punkt eins. 3) Im Rahmen der Gewährung von Krediten und der damit im Zusammenhang stehenden Risikobewertung verlangen Hausbanken zunehmend die Vorlage des BMEL-Jahresabschlusses von ihren Kunden. Auch landwirtschaftliche Berater sehen im BMEL-Jahresabschluss verstärkt ein geeignetes und unverzichtbares Instrument für ihre Arbeit. Der handelsrechtliche Jahresabschluss bildet die Basis für den BMEL-Jahresabschluss. Betriebe, die nicht zur Aufstellung einer Handelsbilanz verpflichtet sind, sogenannte Nichtkaufleute, legen den steuerlichen Jahresabschluss zu Grunde. Der BMEL-Jahresabschluss besteht aus den folgenden, obligatorisch zu füllenden Abschnitten: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht die jährlich aktualisierte Fassung der Broschüre „Buchführung der Testbetriebe - Ausführungsanweisung zum BMEL-Jahresabschluss" und ein aktuelles Programm-Update „WinPlausi“. Interessenten können sich beides kostenfrei aus dem Internet unter folgender Adresse herunterladen: https://www.bmel-statistik.de/landwirtschaft/testbetriebsnetz/testbetriebsnetz-landwirtschaft-buchfuehrungsergebnisse/plausibilitaetspruefung-landwirtschaft Der BMEL-Jahresabschluss kann direkt im Plausibilitätsprogramm „WinPlausi“ angefertigt werden. Praktikabler ist jedoch von vorn herein die Nutzung einer Finanzbuchführungssoftware, die auf die spezifischen Belange der Landwirtschaft und des Gartenbaus abgestimmt ist und eine Schnittstelle zum BMEL-Jahresabschluss bereithält. Verschiedene Softwareunternehmen bieten inzwischen als reguläres oder zusätzliches Modul die Erstellung des Jahresabschlusses im BMEL-Format sozusagen auf Knopfdruck an. Der Nachbereitungsumfang ist in Abhängigkeit von der Software und Erfassungsintensität in der Finanzbuchhaltung unterschiedlich hoch. Neben der Technik ist die vollständige Datenerfassung im Betrieb die zweite elementare Voraussetzung. Alle notwendigen Naturaldaten müssen mindestens in der erforderlichen Gliederungstiefe erfasst werden. Als Beispiele seien genannt: Im August und September eines jeden Jahres bietet das LELF in Zusammenarbeit mit verschiedenen Softwarepartnern Schulungsveranstaltungen zum Thema „Fehlerfreie Erstellung des BMEL-Jahresabschlusses“ an. Interessenten teilen bitte der zuständigen Bearbeiterin im LELF ihren Teilnahmewunsch unter Angabe der verwendeten Finanzsoftware mit. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Papiers. Abschließend sei bemerkt, dass der BMEL-Jahresabschluss, mit der notwendigen Sorgfalt erstellt, für den Betrieb selbst die besten Voraussetzungen schafft, eine Betriebsanalyse vorzunehmen, Schwachstellen zu erkennen und eine fundierte Planung durchzuführen. Vertikale oder horizontale Betriebsvergleiche sind nur dann sinnvoll, wenn sie auf Grundlage einheitlich erstellter Jahresabschlüsse vorgenommen werden. Nur die zeitnahe Erstellung des Jahresabschlusses nach dem Ende eines Wirtschaftsjahres ermöglicht eine zeitnahe Auswertung und unmittelbare Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse im Betrieb. Die Kenntnis der wirtschaftlichen Lage der Agrarunternehmen leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag für agrarpolitische Entscheidungen landes- und bundesweit sowie im Rahmen der Europäischen Union. Die Gesamtheit der vorliegenden Jahresabschlussdaten bildet ein wichtiges Fundament für Auswirkungsberechnungen und die daraus folgende Positionierung des Landes Brandenburg. In diesem Zusammenhang wird auf die jährlich erscheinenden „Wirtschaftsergebnisse landwirtschaftlicher Unternehmen Brandenburgs“ verwiesen: https://lelf.brandenburg.de/lelf/de/landwirtschaft/agraroekonomie/wirtschaftsergebnisse/ . Stand: August 2024
Um die globale Erwärmung durch den anthropogenen Klimawandel zu begrenzen, wurden Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen auf internationaler, europäischer und deutscher Ebene (ebenso wie auf regionalen Ebenen) definiert. Die Zusammenhänge der verschiedenen Treibhausgasziele und deren Ausgestaltung werden erläutert, wobei der Fokus auf den europäischen Zielen der Jahre 2013-2020, dem europäischen Emissionshandelssystem (ETS) und der Effort-Sharing-Entscheidung (ESD) liegt. Seit der dritten Handelsperiode gibt es nur noch ein gesamteuropäisches Budget im ETS. Um verschiedene Fragestellungen dennoch zu beantworten, ist es nötig, ein rechnerisches, nationales ETS-Budget zu berechnen. Zu diesem Zweck werden verschiedene Ansätze zur Berechnung eines deutschen Anteils am ETS-Gesamtbudget in der Periode 2013-2020 dargestellt, verglichen und diskutiert. Da es weder eindeutige Vorgaben oder Maßstäbe für die Definition nationaler ETS-Budgets in dieser Periode gibt und auch unterschiedliche Vor- und Nachteile der Methoden vorliegen, werden schließlich unterschiedliche Ansätze in verschiedenen Fragestellungen verwendet. So wird die Frage nach der Handelsbilanz von Deutschland im ETS betrachtet, ebenso wie die Verwendung des ETS-Budgets als Minderungspfad. Außerdem werdendie europäischen Zielsetzungen mit dem nationalen Treibhausgasziel im Jahr 2020 verglichen und die Möglichkeit der bilanziellen Betrachtung der ETS-Emissionen für nationale Zielsetzungen diskutiert.
Deutschland hat sich auf verschiedenen Ebenen zur Emissionsminderung verpflichtet: Neben den internationalen (UN) gibt es die europäischen Klimaschutzziele, die durch das europäische Emissionshandelssystem (ETS) und die Effort-Sharing-Entscheidung (ESD) rechtlich umgesetzt wurden. Außerdem gelten die nationalen Klimaschutzziele des Energiekonzepts von 2010. Der Bericht erläutert die Ausgestaltung und Unterschiede dieser Ziele für den Zeitraum 2013 - 2020. Außerdem werden verschiedene Ansätze zur Berechnung eines nationalen ETS-Budgets dargestellt, diskutiert und angewendet, um Fragen nach der Handelsbilanz Deutschlands im ETS, dem Verhältnis von deutschen Emissionen und deutschem ETS-Budget und der Vergleichbarkeit vom europäischen und nationalen Minderungsziel für 2020 zu beantworten. Veröffentlicht in Climate Change | 8/2017.
Die Studie 'Aktualisierung von nationalen und internationalen Ressourcenkennzahlen' umfasst 3 Teile. Im ersten Teil wurden wichtige Ressourcenkennzahlen für Deutschland wie der heimische Materialverbrauch (DMC) und der gesamte Materialinput (TMR) bis zum Jahr 2008 aktualisiert. Die im Folgenden dargestellten Ergebnisse orientieren sich in Aufbau, Differenzierungen und Begrifflichkeiten sowie Methodik an der genannten bereits vorliegenden Studie.
In dieser Studie werden die Auswirkungen des Kernkraftwerksmoratoriums bzw. des vollständigen -ausstiegs auf das deutsche Elektrizitätssystem ermittelt; insbesondere werden erstmalig die Energiebereitstellung und die Lastflüsse im deutschen und mitteleuropäischen Elektrizitätsnetz analysiert. Unter Verwendung des techno-ökonomischen Modells ELMOD werden der Kraftwerkseinsatz, die Importe und Exporte sowie die Leitungsbelastung für einen repräsentativen Lastfall in einem Wintermonat ermittelt. In den beschleunigten Ausstiegsszenarien verschiebt sich die Stromhandelsbilanz mit dem Ausland in Richtung höhere Nettoimporte Deutschlands, insb. im Handel mit den Niederlanden, Österreich sowie Polen. Zusätzliche Importe aus Kernkraftwerken (KKW) finden nicht statt, da bereits im Referenzfall die KKWs aufgrund der Abrufrangfolge (Merit Order) voll ausgelastet sind. Innerhalb Deutschland und Mitteleuropas kommt es zu einer verstärkten Nutzung fossiler Energieträger. Die Preise liegen in den Ausstiegsszenarien um einige Euro pro Megawattstunde höher als im Status Quo. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die fortgesetzte Abschaltung der sieben Kernkraftwerke des Moratoriums keine ernsthaften Engpässe induziert; ein vollständiger Ausstieg aus der Kernkraft in Deutschland ist insbesondere vor dem Hintergrund der sich derzeit im Bau befindlichen Kraftwerkskapazitäten in den nächsten 3-7 Jahren möglich.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 19 |
| Europa | 2 |
| Land | 1 |
| Wissenschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 13 |
| Text | 4 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 7 |
| Offen | 13 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 19 |
| Englisch | 6 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 3 |
| Keine | 11 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 8 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 13 |
| Lebewesen und Lebensräume | 19 |
| Luft | 14 |
| Mensch und Umwelt | 20 |
| Wasser | 7 |
| Weitere | 20 |