Das Projekt "Überprüfung von Harmonisierungsmöglichkeiten der Wasserentnahmeentgelte (WEE)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH durchgeführt. Momentan erheben 13 der 16 Bundesländer WEE. Teilweise gelten weitreichende Ausnahmen in den Bundesländern mit WEE. Eine Überprüfung der WEE ist aus folgenden Gründen notwendig: 1. Mangelnde Datenlage über Wasserentnahmen mindern ein effektives Management zunehmend knapper werdender Ressourcen. Es ist zu prüfen , ob bundesweit einheitliche WEE für verbesserte Daten zu den Wasserentnahmen und damit zu gezielteren Steuerungsmöglichkeiten führen würden. 2. Zunehmende Wasserknappheit erfordert Instrumente für eine zielgerichtete und gerechte Verteilung von Wasser. Es ist zu prüfen, welchen Beitrag WEE dazu leisten können. 3. Beitrag der WEE zur Erfüllung des Erfordernisses verursachergerechter Kostendeckung für Wasserdienstleistungen nach Art.9 WRRL. 4. Klärung, inwieweit stark differierende Wasserentnahmeentgelte zwischen den Ländern zu Wettbewerbsverzerrungen führen.
Das Projekt "ERA-NET Bioenergy - Europaweite Harmonisierung von Messmethoden zur Quantifizierung von Methanemissionen aus Biogasanlagen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Abfallwirtschaft durchgeführt. Das wichtigste Ziel von MetHarmo ist die Entwicklung europaweiter harmonisierter Messmethoden und praxisorientierter Richtlinien, um Methanemissionen von Biogasanlagen zu quantifizieren. Empfehlungen für die zukünftige technische Entwicklung und die Verbesserungen von Biogasanlagen können nur erfolgen, wenn Emissionsraten verifizierbar bestimmt werden können. Präzise Emissionsmessungen von Biogasanlagen sind wegen der zahlreichen heterogenen Emissionsquellen sehr schwierig. In den letzten Jahren wurden Versuche unternommen, die einzelnen Emissionsquellen sowie die Gesamtemissionen von Biogasanlagen mit direkten (am Standort) und Fernerkundungsmethoden zu quantifizieren. Um die Genauigkeit der verschiedenen Messmethoden bestimmen zu können, werden Vergleichs-Messkampagnen durchgeführt, wobei innovative Quantifizierungsansätze, wie die inverse Dispersionstechnik und die dynamische Tracermethode in Kombination mit entweder 'Tunable Diode Laser Absorption Spectrometry' (TDLAS) oder 'Cavity ring-down spectroscopy' (CRDS) sowie 'Differential absorption lidar' (DIAL), zum Einsatz kommen werden.
Das Projekt "Leitfaden zur Strategischen Umweltprüfung / Qualitätssicherung und Handreichung zu den rechtlichen Mindestanforderungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bosch & Partner GmbH durchgeführt. A) Problemstellung: Das Gesetz zur Einführung der Strategischen Umweltprüfung vom 25. Juni 2005 schreibt für eine Vielzahl behördlicher Pläne und Programme die Durchführung einer Strategischen Umweltprüfung (SUP) vor (z.B. Verkehrswegeplanungen auf Bundesebene, Abfallwirtschaftsplanung, Hochwasserschutzplanung). Bei diesem neuen Instrument bestehen erhebliche Unsicherheiten darüber, wie das Verfahren konkret auszugestalten ist und welche inhaltlichen Prüfanforderungen bestehen. Es ist zu befürchten, dass die zuständigen Behörden aus Gründen der Rechtssicherheit häufig eine zu umfangreiche Prüfung durchführen werden, die so rechtlich nicht erforderlich ist (hoher Zeitaufwand). Andere Behörden werden voraussichtlich eine nur oberflächliche, kursorische Prüfung vornehmen (Rechtskonformität fraglich). B) Handlungsbedarf (BMU/UBA). Die RL 2001/42/EG (SUP-RL) schreibt die einzelnen Prüfungsschritte der SUP vor und betont insbesondere die Gewährleistung einer ausreichenden Qualität des Umweltberichtes. Die zu erwartenden sehr unterschiedlichen Herangehensweisen der Behörden machen deutlich, wie schwierig es sein wird, diesen Anforderung nachzukommen. Zur Sicherung insbesondere der Qualität bedarf es einer zwischen Bund und Ländern hamonisierten Lösung der Problemstellung. Es soll eine Handreichung für Bundes- und Landesbehörden zu den rechtlichen Mindestanforderungen zu absehbar schwierigen SUP-Aspekten erarbeitet werden. C) Zielsetzung: Die beabsichtige Handreichung soll unter anderem einen Beitrag zur Qualitätssicherung des Umweltberichtes leisten. Sie ist damit zugleich Ausgangspunkt des Berichtes, den die Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 12 Abs. 2 SUP-RL an die EU-Kommission zu übermitteln hat.
Das Projekt "Harmonisierung der Schallmess- und -prognoseverfahren in der EU" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von deBAKOM Beratungsbüro für Akustik und technischen Schallschutz durchgeführt. Die EU-Kommission bereitet eine Rahmenrichtlinie zur Erfassung, Darstellung und Minderung von Geraeuschimmissionen vor, in der u.a. die Belastung der EU-Bevoelkerung zu ermitteln ist. Die Erhebungen sollen im ersten Schritt mit den nationalen Methoden, spaeter nach einheitlichen Vorgaben der EU erfolgen. Z.Zt. unterscheiden sich die Belastungskenngroessen sowie Schallprognoseverfahren in den Mitgliedstaaten der EU zum Teil erheblich, so dass eine Harmonisierung der Verfahren erforderlich ist. In dem Forschungsvorhaben sollen fachliche Grundlagen fuer ein einheitliches, den neueren Forschungserkenntnissen Rechnung tragendes Schallprognoseverfahren erarbeitet werden. Im Vordergrund stehen dabei die Laermquellen Strassen-, Schienen- und Luftverkehr. Die Harmonisierung soll sowohl die Schallemissionen als auch die Schallausbreitung umfassen, wobei insbesondere den unterschiedlichen Klimasituationen in den Mitgliedstaaten Rechnung getragen werden soll.
Das Projekt "Improvement and spatial extension of the European Fish Index (EFI+)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement durchgeführt. EFI+ is a research and technological development project designed to gain new knowledge and to develop and improve new biological assessment methods to meet needs of the Water Framework Directive (WFD). The output of the project will be a methodological approach to assess the ecological status of rivers in accordance with the WFD. Therefore the EFI+ project represents a direct and obligatory contribution to the Water Framework Directive in further development and implementation of harmonised fish-based assessment tools and methodology that can be used as a standard method in EU Member States, as well as Candidate countries. The objective of EFI+ is to overcome limitations of the existing European Fisch Index (EFI) produced in the FAME project by developing a new, more accurate and pan-European fish index. Specific tasks are (1) to evaluate the applicability of the existing EFI and make necessary improvements to the existing EFI in Central- Eastern Europe and Mediterranean ecoregions, (2) to extend the scope of the existing EFI to cover very large rivers, (3) to analyse relationships between hydromorphological pressures (incl. continuity) and fish assemblages to increase the accuracy of the EFI, (4) to adapt existing software to the requirements of the new EFI to allow calculation of the ecological status for running waters, (5) to implement and disseminate the EFI and supporting software by integration of the project results in the CIS activities (Common Implementation Strategy) and ongoing national and international monitoring programmes such as the Joint Danube Survey and to present results in end-user workshops and an international conference.
Das Projekt "Bewertung von gegenwärtigen und zukünftigen Klimamaßnahmen in Europa im Kyoto-Prozess, u.a. Zuarbeit zum European Topic Centre on Air and Climate Change (ETC/ACC) - Teilvorhaben 02" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt. A) Problemstellung: In einem Vorgängervorhaben sind die Grundlagen gelegt worden für die Bewertung gegenwärtiger und zukünftiger Klimaschutzmaßnahmen in Europa: Die Maßnahmenberichte europäischer Staaten an die EU-Kommission sind untersucht worden auf gemeinsame Trends und gemeinsame Maßnahmen, die dann bewertet worden sind. Schlussfolgerung des Berichtes, verstärkt in einem europäischen Workshop: Für die Analyse der Maßnahmen fehlt zweierlei: Zum einen sind die Sektoren nicht einheitlich definiert, zum anderen sind Annahmen über die Wirksamkeit von Massnahmen unterschiedlich. Diese fehlende Harmonisierung verhindert eine europaweite Auswertung auch der driving forces. B) Handlungsbedarf UBA: Die Ergebnisse des Vorhabens dienen der Unterstützung der deutschen Delegation in internationalen Klimaverhandlungen. Die Abschätzung der Ursachen von Entwicklungstrends und die Integration geeigneter Elemente von Politiken europäischer Staaten in die Klimaschutzpolitik der Bundesregierung sollen zu deren Effizienzverbesserung und zur Realisierung der Klimaschutzziele beitragen. C) Ziel des Vorhabens: Im Vorhaben soll die Grundlage gelegt werden für eine Analyse der driving forces von Trends und Projektionen von Klimagasen. Dazu werden Maßnahmen kategorisiert und in ihrer Wirksamkeit näher analysiert. Auf den Ergebnissen von europäischen Workshops zur Harmonisierung von Sektordefinitionen kann aufgebaut werden.
Das Projekt "ECN - Horizontal - 4010; WP No. 7: Solidity, Thixotropic behavoiur, Piling behaviour" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches, DVGW-Forschungsstelle an der Technischen Universität Hamburg (TUHH) durchgeführt.
Das Projekt "Massnahmen zur Reduzierung der Emissionen klimarelevanter Gase auf der Ebene der EU" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Institut für Agrarpolitik und Landwirtschaftliche Marktlehre durchgeführt. Ausgehend von dem Treibhausproblem und den praktizierten Umweltpolitiken in ausgewaehlten EU-Laendern wird eine Politikoptimierung auf EU-Ebene angestrebt. Dazu sind auf gesamtwirtschaftlicher Ebene Massnahmen erforderlich, die die CO2-Emissionen in kostenminimaler Struktur reduzieren, und im Agrarbereich Massnahmen zu ergreifen, die die Kostenstruktur der Massnahmen zwischen den klimawirksamen Gasen CO2, Methan und Distickstoffoxid optimieren. Ausserdem bedarf es einer Koordination und Harmonisierung der Massnahmen auf den EU-Ebene. Vorgehensweise: Die Arbeit beruht auf dem wirtschaftstheoretischen Fundament der Umweltoekonomie und nutzt die Methoden der Mikrooekonomie.
Das Projekt "Biogeochemical Cycles in two Major European Estuaries: The Shannon and the Elb" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Zentrum für Meeres- und Klimaforschung, Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft, Hydrobiologische Abteilung durchgeführt. Objective: This research proposal describes a co-operative project drawing on the expertise of a number of research organisation in Ireland and the federal republic of Germany and co-ordinated jointly by trinity college Dublin (IRL) and the university of Hamburg (FRG). The proposal seeks to identify the factors controlling the transport of contaminants (esp. Nutrients) through estuarine ecosystems by carrying out comparative studies in a polluted (Elbe) and a relatively unpolluted estuary (Shannon). The work will be conducted by three working groups with the following programme (the originally proposed group 2 and 3 are combined due to necessary revision). General information: working group 1:(university of Hamburg, SFB 327: Institut fuer Meereskunde, GKSS-Forschungszentrum): a three-dimensional baroclinic current model of the Shannon estuary will be developed comparable to the existing Elbe model. By means of evaluated data material the model will be verified. Computations with Elbe and Shannon models will be compared to elaborate response behaviours of both estuaries to a variation of river discharge and tides. Field campaigns will be supported by locating suitable measurements positions and by providing hydro graphic environment information for measurement periods. Times of residence for conservative substances will be computer with a langrangian tracer model to investigate short term fluxes and dispersion of nutrients. Working party 2 + 3:(university of Hamburg, SFB 327: Institut fuer Biochemie und Lebensmittelchemie, Technische Universitaet Hamburg-Harburg, GKSS-Forschungszentrum; university of Dublin, trinity college, TCD; institute for industrial research and standards, Dublin, (IRS). The initial phase will involve harmonisation to appropriate sampling and analytical techniques, including separation techniques and inter-calibration between the Irish and German laboratories, methods will be required for the qualitative and quantitative characterisation of water, suspended matter and sediments. These methods will be applied at selected sites in the estuaries, chosen to represent different sediment and salinity regimes. While all the laboratories will be involved in this work, samples from the Shannon estuary will generally be collected, separated and analysed by IIRS with selected sub-samples being transported to TCD and German laboratories. The key parameters to be measured in the estuaries are the nutrients eg carbon, nitrogen, phosphorus and silica compounds, and selected heavy metals such as the contaminants Pb, Zn, Cu and the normalizing elements Fe, Mn, and Il. Depending on the outcome of the characterisation phase certain combinations of these parameters will be selected for the process-related studies. The rates and concentration-related fluxes between water and particular phases will be studied by means of in-situ bell-jars and controlled Laboratory experiments...
Das Projekt "Entwicklung von Methoden zur Harmonisierung von Umweltdaten im Gebiet des Schwarzen Dreiecks" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Zittau,Görlitz, Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften, Fachgruppe Ökologie und Umweltschutz durchgeführt. Das Projekt dient dem Ausbau der grenzueberschreitenden Zusammenarbeit mit den Anrainerstaaten Sachsens: Polen und Tschechien, zur Verbesserung der oekologischen Situation im Schwarzen Dreieck. Im Projekt werden bekannte Verfahren der Datenbehandlung und -verarbeitung kombiniert und angepasst, um neue und nutzbare Verfahren fuer die Datenharmonisierung zu entwickeln.
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Bund | 20 |
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Förderprogramm | 20 |
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