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Die Verschmutzung der marinen Umwelt durch organische UV Filter ist wissenschaftlich zunehmend besorgniserregend. Studien haben gezeigt, dass UV Filter potentielle negative Effekte auf Organismen haben können. Dies führte bereits zu ersten Anwendungsverboten einiger UV Filter in Sonnenschutzmitteln auf Palau und Hawaii. Die Ostsee ist eine beliebte Urlaubs- und Freizeitregion. Sie ist einem hohen anthropogenen Druck durch Verschmutzung ausgesetzt. Jener wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass eingetragene Schadstoffe sich in der Ostsee anreichern. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es jedoch nur wenige Studien über das Auftreten und das Langzeitverhalten von UV Filtern in der Ostsee. Der Fokus dieses Projektes soll es sein, ein grundlegendes, besseres Verständnis über das Verhalten und den Verbleib von UV Filtern in der Ostsee zu erlangen. Bisher wurden sie nur in Küstennähe (Wasserphase) und der offenen Ostsee (Oberflächensediment) detektiert. UV Filter werden hauptsächlich über die Wasserphase direkt bzw. indirekt in die Ostsee eingetragen. Es ist zurzeit nicht belegt, ob diese in der Wasserphase von küstennahen Gebieten bis in die offene Ostsee transportiert werden, ob sie in Buchten akkumulieren und ob es räumlich stark belastete Gebiete gibt. Der Schlüssel zu einem besseren Verständnis von möglichen Transportprozessen ist die Untersuchung der UV Filterdynamiken zwischen den einzelnen Kompartimenten Wasser, Sediment und Biota. Es ist hinreichend bekannt, dass Schadstoffe wie z. B. persistente organische Schadstoffe mit der Frühjahrs- und Sommerblüte im Meerwasser abgereichert und mit der absinkenden Biomasse im Sediment angereichert werden. Dieser Prozess kann auch für den Transport von UV Filtern aus der Wasserphase ins Sediment von großer Bedeutung sein. Es wird angenommen, dass UV Filter an Sedimenten adsorbieren können, welche somit als Senke für sie fungieren könnten. Die Funktion der Sedimente als langzeitige Senke wurde bisher noch nicht eingehend untersucht. Die Erforschung von UV Filtern in unterschiedlichen Sedimentschichten im Zusammenhang mit einer Altersdatierung der Sedimente ist relevant, um die Bedeutung der Sedimentsenkenfunktion und den Verbleib von UV Filtern in der marinen Umwelt zu studieren. Zusätzlich wird die Möglichkeit eröffnet, die Anreicherung von UV Filtern in der Biomasse zu analysieren, um so den Transportprozess aus der Wasserphase ins Sediment zu untersuchen. Mehrere Kampagnen sind geplant, um die Wasser- und Sedimentphase und die Biomasse (Algenblüten) zu unterschiedlichen Jahreszeiten zu beproben. Die UV Filter-Konzentrationen werden mittels moderner analytischer Verfahren quantifiziert und qualifiziert. Die Ergebnisse werden grundlegend dazu beitragen (i) die regional belasteten Gebiete zu identifizieren, (ii) die Transportprozesse von UV-Filtern zwischen den einzelnen Kompartimenten Wasser, Sediment und Biota besser zu verstehen und (iii) die Bedeutung der Sedimente als Langzeitsenke zu demonstrieren.
(1) Poleotoleranz von Flechten der Stadt Wuerzburg (Kartierung, S-Gehalt, Pb-Gehalt-Beziehungen zur spezifischen Klimasituation). (2)Temperaturresistenz und photosynthetische Stoffproduktion von Flechten von extremen Standorten (im Bereich heisser Exhalationen auf Hawaii, in der Antarktis, in Australien, in Wuestengebieten). (3) Hitze- und Kaelteresistenz von Sukkulenten atlantischer Inseln. (4) Frostresistenz und ihre Ursachen bei Halophyten der Nordseekueste. (5) Frostresistenz und ihre Ursachen bei verschiedenen Sorten der Weinrebe.
<p>Bedingt durch seine hohe atmosphärische Konzentration ist Kohlendioxid nach Wasserdampf das wichtigste Klimagas. Die globale Konzentration von Kohlendioxid ist seit Beginn der Industrialisierung um gut 50 % gestiegen. Demgegenüber war die Kohlendioxid-Konzentration in den vorangegangenen 10.000 Jahren annähernd konstant. Konzentrationen weiterer Treibhausgase tragen ebenfalls zum Klimawandel bei.</p><p>Kohlendioxid </p><p>Durch das Verbrennen fossiler Energieträger (wie zum Beispiel Kohle und Erdöl) und durch großflächige Entwaldung wird Kohlendioxid (CO2) in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Atmosphre#alphabar">Atmosphäre</a> angereichert. Diese Anreicherung wurde durch die Wissenschaft unzweifelhaft nachgewiesen.</p><p>Die weltweite Kohlendioxid-Konzentration lag im Jahr 2024 bei 422,79 (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=ppm#alphabar">ppm</a>) Kohlendioxid (<a href="https://gml.noaa.gov/webdata/ccgg/trends/co2/co2_annmean_gl.txt">NOAA 2024</a>). Hinzu kommen Konzentrationen weiterer Treibhausgase, die ebenfalls zum weltweiten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a> beitragen.</p><p>Die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/uba-misst-neue-rekordwerte-fuer-kohlendioxid">Auswertung von Messungen</a> der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentration für das Jahr 2015 an den Messstationen des Umweltbundesamtes Schauinsland (Südschwarzwald) und auf der Zugspitze hat gezeigt, dass in diesem Jahr die Konzentration an beiden Stationen im Jahresdurchschnitt erstmals über 400 µmol/mol (ppm) lag. Zum Vergleich: Die Kohlendioxid-Konzentration aus vorindustrieller Zeit lag bei etwa 280 µmol/mol (ppm).</p><p>Auf Deutschlands höchstem Gipfel sind die Messwerte besonders repräsentativ für die Hintergrundbelastung der Atmosphäre, da die Zuspitze häufig in der unteren freien <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=Troposphre#alphabar">Troposphäre</a> liegt und somit weitestgehend unbeeinflusst von lokalen Quellen ist. Im Jahr 2024 stieg der Jahresmittelwert auf der Zugspitze auf 424,2 µmol/mol (ppm) (siehe Abb. „Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre (Monatsmittel)“).</p><p>Lange Messreihen ergeben ein zuverlässiges Maß für den globalen Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration. Dank ihrer Genauigkeit ermöglichen sie es, den Effekt der Verbrennung fossiler Brennstoffe von natürlichen Konzentrations-Schwankungen zu unterscheiden. Auf dieser Grundlage kann die langfristige Veränderung des Kohlendioxid-Vorrats in der Atmosphäre mit Klimamodellen genauer analysiert werden.</p><p>Die Auswertung der Messreihe vom aktiven Vulkan Mauna Loa auf Hawaii werden zur Bestimmung des globalen Kohlendioxid-Anstiegs genutzt, da sich die Messstation in größer Höhe und weit entfernt von störenden Kohlendioxidquellen befindet. Während in den 1960er-Jahren der jährliche Anstieg auf Mauna Loa (aktiver Vulkan auf Hawaii, wo) im Mittel noch bei 0,86 µmol/mol (ppm) Kohlendioxid lag, stieg der Welttrend in den vergangenen 15 Jahren im Mittel auf 2,47 µmol/mol (ppm) pro Jahr, in Mauna Loa auf 2,5 µmol/mol (ppm) pro Jahr. Gegenüber den 1950er-Jahren wurde damit der globale Kohlendioxid-Anstieg annähernd verdreifacht.</p><p>Methan</p><p>Bis 2024 stieg die weltweite Methan-Konzentration bis etwas über 1929,7 nmol/mol (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=ppb#alphabar">ppb</a>).</p><p>An der Messstation Zugspitze wurde für 2024 ein Jahresmittelwert von 2003 nmol/mol (ppb) gemessen (siehe Abb. „Methan-Konzentration in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Atmosphre#alphabar">Atmosphäre</a> (Monats- und Jahresmittelwerte)“).</p><p>Lachgas</p><p>Weltweit lag die Lachgas-Konzentration im Jahr 2024 bei über 337,7 nmol/mol (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=ppb#alphabar">ppb</a>).</p><p>An der Messstation Zugspitze wurde für 2024 ein Jahresmittelwert von 338,5 nmol/mol (ppb) gemessen (siehe Abb. „Lachgas-Konzentration in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Atmosphre#alphabar">Atmosphäre</a> (Monatsmittelwerte)“).</p><p>Beitrag langlebiger Treibhausgase zum Treibhauseffekt</p><p>In der Summe bilden Kohlendioxid (CO2), Methan, Lachgas und die halogenierten Treibhausgase den sogenannten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=Treibhauseffekt#alphabar">Treibhauseffekt</a>: Die langlebigen Treibhausgase leisteten 2023 einen Beitrag zur globalen Erwärmung <a href="http://www.esrl.noaa.gov/gmd/aggi/aggi.html">(NOAA 2024)</a> von insgesamt 3,485 W/m² (Watt pro Quadratmeter). Verglichen mit dem Stand von 1990 ergibt dies eine Zunahme von fast 52 %. Dabei leistet atmosphärisches CO2 den vom Menschen in erheblichem Umfang mit verursachten Hauptbeitrag zur Erwärmung des Erdklimas. In Folge dieser Klimaerwärmung nimmt auch der sehr mobile und wechselnd wirkende Wasserdampf in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Atmosphre#alphabar">Atmosphäre</a> zu. Im Vergleich zu CO2 ist dieser zwar deutlich maßgebender für die Erwärmung, atmosphärisches CO2 bleibt aber der vom Menschen verursachte Hauptantrieb.</p><p>Wie stark die verschiedenen langlebigen Klimagase im Einzelnen zur Erwärmung beitragen, ist in der Abbildung „Beitrag zum Treibhauseffekt durch Kohlendioxid und langlebige Treibhausgase 2023“ zu sehen. Der größte Anteil dabei entfällt auf Kohlendioxid mit etwa 66 %, gefolgt von Methan mit 16 %, Lachgas mit 6%, und den halogenierten Treibhausgasen insgesamt mit 12 %.</p><p>Obergrenze für die Treibhausgas-Konzentration</p><p>Um die angestrebte Zwei-Grad-Obergrenze der atmosphärischen Temperaturerhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 66 % zu unterschreiten, müsste die gesamte <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=Treibhausgas#alphabar">Treibhausgas</a>-Konzentration (Kohlendioxid, Methan, Lachgas und F-Gase) in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Atmosphre#alphabar">Atmosphäre</a> bis zum Jahrhundertende bei rund 450 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=ppm#alphabar">ppm</a> Kohlendioxid-Äquivalenten stabilisiert werden. Dabei ist eine kurzfristige Überschreitung dieses Konzentrationsniveaus möglich (<a href="https://www.de-ipcc.de/270.php">IPCC-Synthesebericht</a>).</p><p>2023 lag die gesamte Treibhausgas-Konzentration bei 534 ppm Kohlendioxid-Äquivalenten (siehe Abb. „Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre“). Um die angestrebte Stabilisierung zu erreichen, müssen die globalen Treibhausgas-Emissionen gesenkt werden. In den meisten Szenarien des Welt-Klimarates (IPCC) entspricht dies einer Menge von weltweiten Treibhausgas-Emissionen zwischen 30 und 50 Milliarden Tonnen (Mrd. t) Kohlendioxid-Äquivalenten im Jahr 2030. Im weiteren Verlauf bis 2050 müssten die Emissionen weltweit zwischen 40 % und 70 % unter das Niveau von 2010 gesenkt werden und bis Ende des Jahrhunderts auf nahezu null sinken. Dazu sind verbindliche Zielsetzungen im Rahmen einer globalen Klimaschutzvereinbarung erforderlich.</p><p>Im Dezember 2015 vereinbarte die Staatengemeinschaft auf der 21. Vertragsstaatenkonferenz unter der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/klimarahmenkonvention">Klimarahmenkonvention</a> (COP21) das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar">Klimaschutz</a>-Übereinkommen von Paris. Darin ist zum ersten Mal in einem völkerrechtlichen Abkommen verankert, dass die durchschnittliche globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt werden soll. Darüber hinaus sollen sich die Vertragsstaaten bemühen, den globalen Temperaturanstieg möglichst unter 1,5 Grad zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Treibhausgas-Emissionen sobald wie möglich abgesenkt werden. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts soll eine globale Balance der Quellen und das Senken von Treibhausgas-Emissionen (Netto-Null-Emissionen) erreicht werden. Das bedeutet die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft und damit einen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger. Enorme Anstrengungen sind notwendig, um dieses Ziel zu erreichen, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in allen Staaten, insbesondere den Industrienationen. Zur Erreichung der Klimaziele hat Deutschland das <a href="https://www.bundesregierung.de/resource/blob/974430/1679914/e01d6bd855f09bf05cf7498e06d0a3ff/2019-10-09-klima-massnahmen-data.pdf?download=1">Klimaschutzprogramm 2030</a> verabschiedet.</p><p>Weiterführende Informationen</p><p>Auf den folgenden Seiten finden Sie weiterführende Informationen zu internationalen Klimabeobachtungssystemen:</p><p><em>Wir danken der Nationalen Administration für die Ozeane und die Atmosphäre (NOAA Global <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/m?tag=Monitoring#alphabar">Monitoring</a> Division) in Boulder, USA und dem Scripps Institut für Ozeanography, La Jolla, USA für die CO2-Daten des GAW Globalobservatoriums von Mauna Loa, Hawaii, sowie dem Mace Head GAW Globalobservatorium, Irland und dem AGAGE Projekt für die Lachgasdaten.</em></p>
Eisen ist ein limitierender Nährstoff für das Wachstum von Phytoplankton im Oberflächenwasser der Ozeane und beeinflusst damit den globalen C-Kreislauf. Vulkanischen Produkten wird ein starker Einfluss auf das Fe-Budget in einigen Teilen der Ozeane zugeschrieben. So gibt es einen deutlichen Anstieg des Fe-Gehaltes im Oberflächenwasser um Hawaii und anderer Vulkaninseln. Für die quantitative Abschätzung des Fe-Eintrages in die Ozeane ist das Wissen über die komplexen, grenzflächengesteuerten Prozesse der Fe-Freisetzung und -Löslichkeit derzeit zu begrenzt (Ayris & Delmelle, 2012). Offen ist auch die Frage, ob mikrobielle Aktivität einensignifikanten Beitrag liefern kann. Es ist zu erwarten, dass die durch Grundwasserflüsse aus dem Boden und dem Meer erhöhte Bioaktivität, die Alteration der Gesteine beschleunigt und organische Komplexbildner liefert, die die Fe-Mobilität in der wässrigen Phase erhöhen. Die Proben der ICDP Bohrung HSDP2 bietet ein einzigartiges Archiv für verschiedene schwach bis stark alterierte vulkanische Gesteine bestehend aus Aschen, Lava und Kissenbasalten. Ein Vergleich dieser Proben mit Laborversuchen wird wichtige neue Erkenntnisse zu den Mechanismen der Fe- Mobilisierung liefern. Im ersten Jahr des Projektes wurden geeignete Proben ausgewählt. Die verschiedenen Bindungsformen von Eisen in den Bohrproben wurden durch sequentielle Extraktion identifiziert und quantifiziert. Es zeigte sich, dass Proben aus dem Süsswasserbereich deutlich besser kristallisiert sind als solche aus dem Salzwasserbereich. Besiedlungsexperimente mit dem Bakterienstamm Burkholderia fungorum führten zu einem sehr veränderten Freisetzungsverhalten von Eisen und anderen Elementen im Vergleich zu abiotischen Bedingungen. In Experimenten mit synthetischen Gläsern konnte gezeigt werden, dass spannungsreiche und Fe(II)reiche Gläser besonders leicht besiedelt werden. Im zweiten Jahr des laufenden Projektes werden wichtige Daten über die spezifische Oberfläche der Proben und deren Zetapotential in Abhängigkeit von Lösungszusammensetzung, Temperatur und Zeit ermittelt. Im dritten Jahr soll die Charakterisierung der Proben und deren Freisetzungscharakteristik für Eisen fortgesetzt werden. Hierfür sind u.a. Porenvolumen und -konnektivitätsbestimmungen mittels temperaturabhängiger Karl-Fischer Titration, Einbringen von Woods Metall und Quecksilberporosimetrie geplant. Diese Wasserfreisetzungsversuche liefern auch Informationen über Gehalte von Sekundärmineralen. Kombiniert mit tomographischen und spektroskopischen Methoden sowie Leachingversuchen werden diese Untersuchungen helfen, den Unterschied zwischen Süss- und Seewasserbedingungen auf die Entwicklung der Gesteine und die Mobilisierung von Fe besser zu verstehen.
Seit Beginn der Massenproduktion von Plastik vor 70 Jahren steigt die weltweite Produktion und der Verbrauch kontinuierlich an, dementsprechend macht Plastik mittlerweile bis zu 10% des weltweit anfallenden Abfalls aus. Dieser gelangt oft unkontrolliert bis ins Meer, ohne das bisher viel über die Auswirkungen von Plastik auf die Umwelt bekannt ist. Durch chemische, physikalische und biologische Prozesse wird das Plastik in sogenanntes Mikroplastik (gängigste Definition: Partikel kleiner als 5 mm) fragmentiert. Diesem sogenannten sekundärem Mikroplastik steht das primäre Mikroplastik gegenüber, dass meist aus Schleifmitteln der Industrie und Kosmetika stammt. Obwohl über die Abundanz von Mikroplastik bisher wenig bekannt ist, befindet sich wahrscheinlich ein Großteil in den Sedimenten und kann aufgrund seiner Größe von Filtrierern und Sedimentfressern aufgenommen werden. Es gibt Belege dafür, dass die Partikel mit der Nahrung aufgenommen werden, das Wissen über die Effekte von Mikroplastik auf diese Wirbellose ist jedoch sehr gering. Weiteres Gefahrenpotential birgt das Plastik, wenn es synergistisch mit der chemischen Belastung der Umwelt zusammenwirkt, da Kunststoffe organische Schadstoffe auf ihrer Oberfläche akkumulieren können. Damit kann Plastik als Vektor für Schadstoffe fungieren und durch die Aufnahme im Magen-Darm-Trakt der Organismen die Bioverfügbarkeit der Schadstoffe stark erhöhen. Experimentelle Ansätze zur Erforschung dieser Effekte über lange Zeiträume und bei realistischen Konzentrationen gibt es bisher wenige. Daher sollen in dieser Arbeit die Effekte von Mikroplastik auf die Miesmuschel Mytilus edulis in Partikel Konzentrationen, wie sie bereits auf Norderney oder Hawaii im Sediment vorkommen, in einer 12 monatigen Studie identifiziert werden. Da Organismen in ihrer Umwelt meist mehreren Stressoren ausgesetzt sind, soll in einer weiteren Studie die Hitzetoleranz unter Mikroplastikexposition ermittelt werden. Es sollen zwei Hauptfragestellungen untersucht werden: 1. Ab welcher Partikeldichte und innerhalb welcher Zeitspanne hat Mikroplastik und kontaminiertes Mikroplastik negative Auswirkungen auf die Miesmuschel M. Edulis? - 2. Verstärken sich die möglichen Effekte des Mikroplastiks wenn es in Kombination mit Wärmestress auftritt? Um diese Fragestellungen zu beantworten sollen in einer maximal 12 monatigen Studie Miesmuscheln 5 verschiedenen PVC Partikeldichten ausgesetzt werden. In einem parallelen Ansatz werden die Plastik Partikel mit 2 Mikro g x l-1 Fluoranthen befrachtet und die Muscheln damit belastet. Alle 8 Wochen werden Antwortvariablen gemessen, die die physiologische Fitness der Muscheln wiederspiegeln. Gemessen werden Wachstum (? Schalenlänge), der Body Condition Index (Verhältnis Weichkörper zur Schalde), die Energiereserven in Form von Glykogenspecihern, die Filatrationsleistung, die Produktion von Pseudofaeces und von Byssusfäden sowie deren Festigkeit. (Text gekürzt)
Am 18. April 2017 überschritt die Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre erstmals die Marke von 410 ppm (parts per million). Die Messstation Mauna Loa auf Hawaii zeigte den Wert 410,28 ppm an, wie das US-Wissenschaftsportal Climate Central berichtete. Zuletzt gab es einen so hohen CO2-Gehalt mehreren Millionen Jahren. Seit 1958 überwachen Forscher am Vulkan Mauna Loa auf Hawaii die jährlichen Schwankungen des Treibhausgases in der Atmosphäre. Die Messstation befindet sich in 3.400 Metern Höhe am Nordhang des Vulkans. Als die Messungen im März 1958 begannen, lag der auf Mauna Loa gemessene Wert bei 315,71 ppm – und damit deutlich über dem vorindustriellen Niveau von 280 ppm.
Die US-Naturschutzbehörde Fish and Wildlife Service (USFWS ) sezte am 11. Januar 2017 zum ersten Mal eine Bienenart vom Festland auf die Liste der bedrohten Tiere. Die früher in Nordamerika weitverbreitete Rostbraungefleckte Hummel (Bombus affinis) verschwand inzwischen aus 87 Prozent ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets und droht auszusterben. Die von der USFWS verhängte Massnahme tritt im Februar 2017 in Kraft. Nach Angaben des USFWS war die Hummelart in den 90er Jahren noch in 28 Bundesstaaten weitverbreitet. Inzwischen sei sie nur noch in 13 Bundesstaaten und einer Provinz anzutreffen, und das auch nur in verstreuten Populationen. Nach Angaben von Experten sind diese Hummeln aber wichtig, weil sie für die Agrarwirtschaft wichtiges Gemüse und Früchte bestäuben. Für ihren massiven Rückgang sind verschiedene Faktoren verantwortlich, darunter der zunehmende Verlust des Lebensraums, Krankheiten und Parasiten, der Einsatz von Pestiziden, der Klimawandel sowie die extrem kleinen Hummel-Populationen. Ihre Auflistung als vom Aussterben bedrohte Tierart ermögliche es, rasch Partner und Mittel zu mobilisieren, um das Verschwinden der Hummelart zu stoppen, erklärte der für den Mittelwesten zuständige USFWS-Regionalleiter Tom Melius. 2016 hatten die USA bereits sieben Bienenarten aus Hawaii auf die Liste der bedrohten Tiere gesetzt.
Neun besondere Naturlandschaften im Herzen Europas [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] www.n at iona le -natu rl a n d s c h a ft e n - rl p . d e Rheinland-Pfalz Neun besondere Naturlandschaften im Herzen Europas NATURPARKE Vulkane, Wein, Wandern – aktives Natur- und Kulturerlebnis NATIONALPARK Hunsrück-Hochwald, einer der jüngsten Nationalparke in Deutschland BIOSPHÄRENRESERVAT Der Pfälzerwald, waldreich und grenzüberschreitend Die Nationalen Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz bilden ein wichtiges Netzwerk, das eng zusammenarbeitet – zum Wohle von Klima und Umwelt, von Artenvielfalt und Landschafts- schutz – und vor allem zum Wohle der Menschen. Im Bild: die Trekkingplattformen des Naturparks Nordeifel für spannende Nächte unter freiem Himmel. Mehr Informationen zu den Nationalen Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz gibt es unter: www.nationale-naturlandschaften-rlp.de Editorial LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, dieses Magazin ist eine Einladung. Lernen Sie die Nationalen Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz kennen. Sie sind Schatzkammern unserer reichen Natur- und Kulturlandschaft und Beispielorte dafür, wie eine nachhaltige Lebensweise gelingen kann. Der Nationalpark, das Biosphärenreservat und unsere Naturparke sind Naturschätze, kostbare Kleinode, Juwelen für den Erhalt von Deutschlands natürlicher Vielfalt. Neun der Nationalen Naturlandschaften Deutschlands liegen in unserem Bundesland. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen diese Landschaften vorstellen und Sie für die Schönheit, den Wert und die vielen Naturerlebnisangebote begeistern, die es dort gibt. Die Vielfalt des Lebens in unseren Naturlandschaften ist immens. Sie sind das Zuhause eines einzigartigen Artenreichtums. Und sie sind Lebensraum für viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Nationale Naturlandschaften sichern auch die Lebensgrundlage der Menschen. Sie stellen natürliche Ressourcen bereit, wie sauberes Wasser, reine Luft und ertragreiche Böden. Sie sind Zukunftsorte, Modellregionen zur Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftsformen. Hier findet Regionalentwicklung statt, die zeigen will, wie wir unsere Umwelt nachhaltig gestalten und bewirtschaften können. Dazu zählen auch eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft und alternative Formen der Energiegewinnung mit Wind, Sonne und Biomasse. Wer Erholung sucht, entspannend oder aktiv, findet in den Nationalen Naturlandschaften vielfältige Möglichkeiten, Natur und Kultur aktiv zu erleben und zu entdecken. Unsere Nationalen Naturlandschaften sind schön und einzigartig. Lassen Sie sich in den Bann ziehen und erleben Sie faszinierende Vielfalt. Rheinland-Pfalz – naturreich. Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität 4 | naturreich – Rheinland-Pfalz INHALT NATURLANDSCHAFTEN | 06 Naturreichtum in Rheinland-Pfalz SCHUTZKATEGORIEN | 08 1430 1834 2238 2642 Die unterschiedlichen Arten von Schutzgebieten HUNSRÜCK-HOCHWALD | 10 Mehr Raum für Wildnis PFÄLZERWALD NORDVOGESEN | 14 Grenzenlos schön VULKANEIFEL | 18 Kopfsprung in die Erdgeschichte NORDEIFEL | 22 08 Schlafen unterm Sternenhimmel SÜDEIFEL | 26 Teufels Werk und Gottes Beitrag SAAR-HUNSRÜCK | 30 Schätze entdecken im Naturpark NASSAU | 34 Schlösser, Burgen, Kastelle – lebendige Geschichte SOONWALD-NAHE | 38 Kleine Auszeit vom Alltag 10 RHEIN-WESTERWALD | 42 Trekkingabenteuer vor der Haustür TITELBILD Das Coverfoto dieser Ausgabe zeigt den Blick von der Burgruine Wegelnburg bei Nothweiler über das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Die Wegelnburg liegt auf 571 Metern und ist damit die höchstgelegene Burg der Pfalz. INTERVIEW | 46 Gudrun Rau, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Naturparke in Rheinland-Pfalz KLIMA SCHÜTZT NATUR | 48 Roland Horne, Leiter der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz 6 | naturreich – Rheinland-Pfalz | Was sind Nationale Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz? 7 | naturreich – Rheinland-Pfalz | Was sind Nationale Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz? Erleben Sie Rheinland-Pfalz – naturreich Neun Nationale Naturland- schaften gibt es in Rhein- land-Pfalz. Sie bedecken 32 Prozent der gesamten Landesfläche und jede davon ist ein kleines Naturwunder. Wer sich nach endlosen Wäldern sehnt, muss nicht nach Kanada. Vul- kane gibt es hier mehr als auf Hawaii. Und einsame Wanderwege, auf denen man die Zivilisation ganz und gar aus den Augen verlieren kann, sowieso. Viele Gründe, um in der Nähe zu bleiben und die vielen besonderen An- gebote vor der Haustür zu erkunden. Echter Sympathieträger: Der Schwarzstorch brütet im Nationalpark Hunsrück-Hochwald Blick vom Erbeskopf am Nationalparktor Hunsrück-Hochwald, aus 816 Meter Höhe Guides bringen Kindern die Bedeutung des Naturschutzes näher Kernzonen lassen der Natur Raum, sich ungestört zu entwickeln 8 | naturreich – Rheinland-Pfalz | Was sind Nationale Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz? 9 | naturreich – Rheinland-Pfalz | Was sind Nationale Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz? Die Nationalen Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz Altenkirchen 9 Bad Neuenahr-Ahrweiler Montabaur Es gibt unterschiedliche Arten von Schutzgebieten in Rheinland-Pfalz, die sich unter dem Begriff Nationale Naturlandschaften sammeln: ein Nationalpark, ein UNESCO-Biosphären- reservat sowie sieben Naturparke, von denen einer auch als UNESCO-Geopark anerkannt ist. DAS BIOSPHÄRENRESERVAT Die UNESCO setzt sich für den Schutz vieler Kultur- und Naturgüter weltweit ein. Einen ganz besonderen Schutz- status genießen dabei die UNESCO-Biosphärenreservate. 700 dieser Gebiete gibt es weltweit. Eines davon liegt in Rheinland-Pfalz und dem benachbarten Frankreich: das länderübergreifende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nord- vogesen. Biosphärenreservate dienen dem Schutz großräu- miger und charakteristischer Landschaftstypen. Und sie sind ein Lebens- und Wirtschaftsraum, in dem beispielhaft besonders naturschonende Wirtschaftsweisen entwickelt und erprobt werden sollen. Natur dort wieder ganz sich selbst überlässt. Nationalpar- ke gliedern sich meist in streng geschützte Kernzonen und Randbereiche, in denen es durchaus wirtschaftliche Aktivitä- ten und Besucherangebote gibt. Als Modellregion nachhaltiger Entwicklung sind sie in Kernzonen (Wildnisgebiete), Pflege- und Entwicklungszo- nen gegliedert. Die Menschen, die hier leben, werden dabei unterstützt, im Einklang mit der Natur eine hohe Lebens- qualität mit einer auch wirtschaftlich nachhaltigen Zukunft zu realisieren. Daher sind die Biosphärengebiete auf der ganzen Welt auch echte Zukunftswerkstätten. Ein weltwei- tes Netzwerk und ein regelmäßiger Austausch sorgen dafür, dass alle Partner von Erkenntnissen und Fortschritten profi- tieren und sich erfolgreiche Konzepte schnell verbreiten.DIE NATURPARKE Die Idee der Naturparke wurde bereits vor über 100 Jahren entwickelt, um großräumige Kulturlandschaften mit be- sonderer Eignung für die Erholung zu erhalten, zu pflegen, zu entwickeln oder wiederherzustellen. Jeder Naturpark repräsentiert dabei eine einzigartige Landschaft mit einem besonderen Erscheinungsbild. Ambitioniertes Ziel: Diese Landschaften sollen in enger Zusammenarbeit mit den Menschen, mit Wissenschaft und Forschung sowie den Akteuren vor Ort zu „großräumigen Vorbildlandschaften“ entwickelt werden. Durch Maßnahmen einer dauerhaft umweltgerechten Landnutzung erhalten sie Vorbildcharak- ter für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums. Die Herausforderung dabei ist es, die unterschiedlichen Interessen – Naturschutz, Naherholung, Landnutzung und Wirtschaftsentwicklung – zu moderieren und zukunftsfähi- ge Lösungen zu entwickeln. Naturparke haben auch den ge- setzlichen Auftrag der Bildung für nachhaltige Entwicklung. DER NATIONALPARK Natur Natur sein lassen – in einem Nationalpark soll und kann sich Wildnis entwickeln. Nationalparke sind vom Menschen weitgehend unbeeinflusste große Naturräume, die landschaftlich einzigartig sind und oft auch eine besondere Artenvielfalt oder seltene und vom Aussterben bedrohte Ar- ten beheimaten. Eine Region kann zu einem Nationalpark werden, weil sie noch weitgehend frei von menschlichem Einfluss ist und das auch so bleiben soll. Es kann aber auch Ziel einer Nationalparkentwicklung sein, dass der Mensch sich Stück für Stück aus dem Gebiet zurückzieht und dieEiner der Naturparke in Rheinland-Pfalz, der Naturpark Vulkaneifel, ist aufgrund der erdgeschichtlichen Entste- hung der Region durch den Vulkanismus auch als UNES- CO-Geopark anerkannt. Damit verbunden ist der Auftrag, diese landschaftliche Besonderheit zugänglich und versteh- bar zu machen. Um den besonderen Wert der Naturräume erlebbar und zugänglich zu machen, gehören auch Besu- cherzentren, Bildungsprogramme, Schulkooperationen und die Ausbildung von Rangern und Landschaftsführern als Besucherguides zu den Angeboten der Träger der neun Nationalen Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz. Mayen 4 Koblenz 7 3 Prüm Daun Neuerburg Wittlich Bitburg Mainz Simmern 5 8 Trier Bad Kreuznach 1 Alzey Idar-Oberstein 6 Saarburg Kaiserslautern 1 Nationalpark Hunsrück-Hochwald Brückener Straße 24 55765 Birkenfeld +49 (0) 6782 8780-0 poststelle@nlphh.de www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de Speyer 2 Pirmasens Landau 2 Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen Franz-Hartmann-Straße 9 67466 Lambrecht (Pfalz) +49 (0) 6325 9552-0 info@pfaelzerwald.bv-pfalz.de www.pfaelzerwald.de/biospherenreservat5 Naturpark Südeifel Auf Omesen 2 54666 Irrel +49 (0) 6525 79206 info@naturpark-suedeifel.de www.naturpark-suedeifel.de3 Natur- und Geopark Vulkaneifel Mainzer Str. 25 54550 Daun +49 (0) 6592 933-202, -206, oder -203 geopark@vulkaneifel.de www.geopark-vulkaneifel.de6 Naturpark Saar-Hunsrück Trierer Str. 51 54411 Hermeskeil +49 (0) 6503 9214-0 info@naturpark.org www.naturpark.org8 Naturpark Soonwald-Nahe Ludwigstraße 3-5 55469 Simmern +49 (0) 6761 82650 info@soonwald-nahe.de www.soonwald-nahe.de 4 Naturpark Nordeifel Tiergartenstraße 70 54595 Prüm +49 (0) 6551 985755 naturpark@pruem.de www.naturpark-eifel.de7 Naturpark Nassau Bachgasse 4 56377 Nassau +49 (0) 2604 4368 info@naturparknassau.de www.naturparknassau.de9 Naturpark Rhein-Westerwald Augustastraße 7-8 56564 Neuwied +49 (0) 2631 95 66 036 info@naturpark-rhein-westerwald.de www.naturpark-rhein-westerwald.de
Die Weltnaturschutzunion (IUCN) stellte am 4. September 2016 in Hawaii auf dem Weltnaturschutzkongress, das Update der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten vor. Danach sind 23.892 Tier- und Pflanzenarten als gefährdet ausgewiesen. Das sind 642 Arten mehr als im Vorjahr. Rund ein Drittel (82.845) der erfassten Tier- und Pflanzenarten gilt als bedroht. Vom Aussterben bedroht gilt jetzt der Östliche Gorilla (Gorilla beringei). Die Weltnaturschutzunion stufte beide Unterarten des größten Menschenaffen in die höchste Gefährdungskategorie der Roten Liste ein. Auch das Steppenzebras wurde als potenziell gefährdet eingestuft. Sie werden wegen des Fells und des Fleischs illegal gejagt. Gute Nachrichten verkündete der IUCN zum Riesenpanda (Ailuropoda melanoleuca). Die Art wurde von stark gefährdet auf gefährdet zurückgestuft.
| Organisation | Count |
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| Wissenschaft | 24 |
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