Als Naturdenkmal nach § 28 NatSchG können sowohl Einzelgebilde (z.B. wertvolle Bäume, Felsen, Höhlen) als auch naturschutzwürdige Flächen bis zu 5 ha Größe (z.B. kleinere Wasserflächen, Moore, Heiden) ausgewiesen werden. Ihr Schutzstatus ist mit dem eines Naturschutzgebietes vergleichbar. Der Datensatz beinhaltet verordnete und sichergestellte Naturdenkmale Einzelgebilde. In einigen UIS-Werkzeugen werden folgende Geometrien angeboten: - DST Lokal: automatisierte Liegenschaftskarte (ALKIS) als Erfassungsgrundlage. In diesem Layer sind nur die Geodaten enthalten, die von der zuständigen Behörde bearbeitet werden und im monatlichen Datenaustausch stehen. - Dienst landesweit: die komplette Geodaten des Landes liegen als Web Map Service (WMS), ALKIS-konform vor. In diesem Layer sind die Daten landesweit zusammengeführt, können jedoch von den Dienststellen nicht bearbeitet werden. Der Bestand wird monatlich aktualisiert
Die Orthophotos sind ein speziell für Dresden hergestellter Geobasisdatenbestand (Grundlagenkarte). Dieser bildet das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden mit Hilfe von entzerrten, georeferenzierten Luftbildern in einer Bodenauflösung von 20 cm ab. Ausgehend von den nahezu jährlich durchgeführten Vermessungsbildflügen liegt im Original umfassendes Material an georeferenzierten Luftbildern (Senkrechtaufnahmen) mit 60% Längs- und 30% Querüberdeckung vor. Zunächst als Grundlage zur photogrammetrischen Stereoauswertung verwendet, eignen sich diese Bilder nach einer Differentialentzerrung als Informationsebene in einem GIS, WMS o.ä.. Diese sogenannten Orthophotos sind von Lagefehlern (resultierend aus dem Aufnahmevorgang und der Höhenbewegung des Geländes) weitestgehend befreit und weisen die selben geometrischen Eigenschaften einer Karte auf - ergänzt um die bildhaften Informationen einer Fotografie. In der Regel werden mehrere Orthophotos zu einem oder mehreren Orthophotomosaiken zusammengesetzt, je nachdem ob eine blattschnittfreie oder gekachelte Speicherung gewünscht bzw. benötigt wird. Die Orthophotos 2018/2019 bestehen aus 114 Orthophotokacheln im Blattschnitt 1:5 000, deren Grundlage wiederum ca. 1000 Luftbilder (Senkrechtaufnahmen) aus drei verschiedenen Bildflügen bilden. Die nordwestliche Hälfte stammt aus einer Befliegung vom 25.03.2018, die südöstliche Hälfte (inklusive des Stadtzentrums) aus einer Befliegung vom 23.03.2019 und das Gebiet der Dresdner Heide aus Luftbildern vom 25.03.2012.
Die Orthophotos sind ein speziell für Dresden hergestellter Geobasisdatenbestand (Grundlagenkarte) und bildet das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden mit Hilfe von entzerrten, georeferenzierten Luftbildern in einer Bodenauflösung von 20 cm ab. Ausgehend von den nahezu jährlich durchgeführten Vermessungsbildflügen liegt im Original umfassendes Material an georeferenzierten Luftbildern (Senkrechtaufnahmen) mit 60% Längs- und 30% Querüberdeckung vor. Zunächst als Grundlage zur photogrammetrischen Stereoauswertung verwendet, eignen sich diese Bilder nach einer Differentialentzerrung als Informationsebene in einem GIS, WMS o.ä.. Diese sogenannten Orthophotos sind von Lagefehlern (resultierend aus dem Aufnahmevorgang und der Höhenbewegung des Geländes) weitestgehend befreit und weisen die selben geometrischen Eigenschaften einer Karte auf - ergänzt um die bildhaften Informationen einer Fotografie. In der Regel werden mehrere Orthophotos zu einem oder mehreren Orthophotomosaiken zusammengesetzt, je nachdem ob eine blattschnittfreie oder gekachelte Speicherung gewünscht bzw. benötigt wird. Die Orthophotos 2006/2007 bestehen aus 111 Orthophotokacheln im Blattschnitt 1:5 000, deren Grundlage wiederum ca. 1000 Luftbilder (Senkrechtaufnahmen) aus drei verschiedenen Bildflügen bilden. Die südöstliche Hälfte stammt aus einer Befliegung vom 15.4.2006, die nordwestliche Hälfte (inklusive des Stadtzentrums) aus einer Befliegung vom 26.03.2007 und das Gebiet der Dresdner Heide aus Luftbildern vom 17.04.2000.
Blatt Rostock zeigt einen Bereich zwischen Wismarbucht und Darss, der landeinwärts bis Schwerin reicht und die Mecklenburgische Schweiz sowie die Mecklenburgische Seenplatte erfasst. Als Teil des Norddeutschen Tieflandes ist die Morphologie und Geologie des Gebietes eiszeitlich geprägt. An der Oberfläche lagern quartäre Lockersedimente, wobei Ablagerungen der Weichsel-Kaltzeit dominieren. Während es sich im Norden hauptsächlich um Geschiebelehm der Grundmoränen handelt, treten im Süden vermehrt auch glazifluviatile Ablagerungen auf. Glazilimnische Beckensedimente sind in den Niederungen der Rostocker Heide erhalten geblieben. Die Tone und Schluffe der ehemaligen Schmelzwasserseen werden z. T. von holozänen Sedimenten überlagert, z. B. von Moorablagerungen oder limnischer Detritus- und Kalkmudde. Die Aufschlüsse älterer Gesteine sind regional eng begrenzt und kaum nennenswert, z. B. eozäner Ton und Glaukonit-Sandstein in der Stauchmoräne der Kühlung bei Bad Doberan, Kalkstein des Cenomans südlich des Malchiner Sees bzw. Jura-Ton bei Schwinz am Goldberger See. Der geologischen Vielfalt entspricht eine ausführliche Legende. Symbole und Legendentexte informieren über Genese und Gesteinsarten der 98 Einheiten, die überwiegend quartären, nur vier präquartären, Alters sind. Zusätzliche Einblicke in den Aufbau des Untergrundes gewährt ein geologisches Profil, dessen Schnittlinie von Schwerin in nordöstlicher Richtung bis zum Darss verläuft. Neben den mesozoischen und känozoischen Deckschichten des Norddeutschen Tieflandes werden zwei Salzstrukturen, die Salzkissen von Schwaan und Fresendorf, angeschnitten.
Die Waldeidechse kommt in Deutschland in allen Bundesländern vor. Im nördlichen Deutschland fehlt sie weitgehend in zentralen Gebieten Sachsen-Anhalts. Geringe Fundortdichten weisen das östliche Brandenburg, Teile Mecklenburg-Vorpommerns sowie die Marschlandschaften und das Elbtal Niedersachsens auf. Markante Verbreitungslücken bestehen daneben in Rheinhessen, dem nördlichen BadenWürttemberg und im östlichen Bayern. Die TK25-Q-Rasterfrequenz in Deutschland beträgt 40,22 % (Zeitraum 2000 – 2018) und liegt damit knapp über der Schwelle für die Einstufung in die Kriterienklasse „häufig“. Der langfristige Bestandstrend ist sowohl im Tiefland als auch im Mittelgebirge durch einen starken Rückgang gekennzeichnet, was u. a. mit sinkenden Grundwasserständen (Feuchtigkeitsverluste in Wiesen-, Heide- und Moorhabitaten) und Veränderungen der Waldwirtschaft bzw. Waldstruktur in diesem Zeitraum zu erklären ist. Der Rückgang verschärfte sich infolge der Abkehr von der Kahlschlagwirtschaft etwa seit Mitte der 1980er-Jahre, weil Waldlücken, auf die die Art angewiesen ist, seither nur noch selten entstehen. Zum Mangel an Waldblößen trugen auch die zunehmenden Stickstoffeinträge aus der Luft und die vielerorts vorgenommenen Waldkalkungen bei. Die Auswirkungen auf die Eidechsen-Populationen waren während der Vorarbeiten zur Roten Liste von 2009 erst in Ansätzen erkennbar und spiegelten sich in den Verbreitungsdaten noch nicht wider. Die genannten Faktoren halten bis in die Gegenwart an. Für den kurzfristigen Bestandstrend wird insgesamt eine mäßige Abnahme angenommen. Stärkere Abnahmen sind dabei in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz zu beobachten. Hier spielen neben den erwähnten Veränderungen in Wäldern die weitere Intensivierung der Landwirtschaft und die zunehmende Bebauung eine Rolle. Auffällig ist in allen Gebieten der deutliche Schwund der Funddichte auch innerhalb noch besiedelter TK25-Q. Insgesamt ergibt sich die Rote-Liste-Kategorie „Vorwarnliste“. Durch die Neubewertung des langfristigen Bestandstrends fällt die Art in die Kriterienklasse „starker Rückgang“ (zuvor Kriterienklasse „mäßiger Rückgang“). Der kurzfristige Bestandstrend wird aktuell als mäßige Abnahme eingeschätzt. In der letzten Roten Liste wurde er als mäßige oder im Ausmaß unbekannte Abnahme beurteilt. Die Rote-Liste-Kategorie verändert sich von „Ungefährdet“ in der RL 2009 zur aktuellen Einstufung in die „Vorwarnliste“.Das breite Habitatspektrum der Waldeidechse bedingt auch eine Vielzahl von Gefährdungen in den unterschiedlichen Lebensräumen. Spezielle Gefährdungsursachen ausschließlich für die Waldeidechse gibt es nicht (Thiesmeier 2013, Große 2015).Folgende Faktoren gefährden die Waldeidechse: Aufgrund der engen Bindung an Waldstandorte ist die Art durch Veränderungen in der Waldbewirtschaftung, der -struktur und der -qualität vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt; insbesondere die rasche Aufforstung von Kahlschlägen sowie der Verlust von Saumstrukturen (z. B. durch Ausbau und Befestigung von Wirtschaftswegen) und Lichtungen führt zum Verschwinden der Art. Auch das Zuwachsen offener Böden in Folge von Eutrophierung ist ein zunehmendes Problem. Waldsäume und Lichtungen wachsen deutlich schneller zu; die Anlage großer zusammenhängender Bearbeitungsflächen im Ackerbau und im Grünland führt zum Verlust von kleinflächigen Habitaten mit ihren für die Art überlebenswichtigen Strukturen wie Hecken, Gehölzgruppen, Wegrandstreifen und Gräben; bei Eingriffen durch Bebauung, Aus- oder Neubau von Verkehrswegen oder Nutzungsänderungen der Landwirtschaft werden die Habitatansprüche der Waldeidechse oft nicht berücksichtigt, da die Art gemäß BNatSchG nicht zu den streng geschützten Arten zählt. Dies gilt besonders bei Instandhaltungsmaßnahmen im Gleisbett der Eisenbahn (in immer kürzer werdenden Abständen), beim Bau von Lärmschutzwänden (Trennung von Teilhabitaten, Beschattung) und regional beim Bau von Photovoltaikanlagen; das Trockenlegen von Mooren (besonders durch Torfabbau) und Feuchtstellen in Heiden führt zur Verbuschung oder Bewaldung und damit zur Entwertung ehemals wertvoller Habitate. Dabei ist auch der Feuchtigkeitsverlust in den Waldeidechsenhabitaten durch den Klimawandel ein möglicher Grund für den regional starken Rückgang. Ziel für die Entwicklung von Waldeidechsen-Habitaten muss die Erhaltung eines abwechslungsreichen Vegetationsmosaiks mit strukturreichen Freiflächen (unterschiedlich hohe Vegetation und Reichtum an Kleinstrukturen wie Altholz, Lesesteinhaufen etc.) und kleinen Gehölzflächen sein. In Wäldern haben innere und äußere Saumstrukturen besondere Bedeutung. Weitere Schutzmaßnahmen sind: Aufbau und Förderung linearer Strukturen wie Hecken oder ungenutzten Wegrändern sowie Gräben mit Kraut- und Grassäumen in der Agrarlandschaft; Erhaltung lichter Randstrukturen im Bereich der Gewässer und Moore; Gehölzreduzierung auf Freiflächen in mehrjährigem Abstand; Belassen von Kleinstrukturen auf Brachen und am Rand von Agrarflächen; Erhaltung von Randstreifen bei der Böschungsmahd an Weg- und Grabenrändern im Sommer; Berücksichtigung der Lebensansprüche der Art bei Unterhaltungs- und Pflegemaßnahmen an Verkehrstrassen und weiteren Sekundärlebensräumen.
Landesweite Kulisse des FFH-Lebensraumtyps (LRT) 4030 - Trockene Heiden zur Anerkennung als landwirtschaftliche Bruttofläche. Der LRT 4030 befindet sich in Baden-Württemberg in einem ungünstig-schlechten Erhaltungszustand. Zur Erhaltung dieses wertvollen Lebensraumtyps ist eine Nutzung oder Pflege notwendig, welche i.d.R. in Form einer Beweidung durchgeführt wird. Um die Nutzung auf diesen extensiven Flächen attraktiver zu gestalten werden die Vorkommen des LRT 4030 als landwirtschaftliche Bruttofläche anerkannt. Dadurch kann ihre Nutzung über die Gelder der 1. Säule der Gemeinsamen Agrarumweltpolitik (GAP) gefördert werden. Voraussetzung dafür ist allerdings die regelmäßige Erstellung einer landesweit lebensraumtypscharf abgegrenzten Kulisse der Trockenen Heiden alle 3 Jahre, diese wurde im Jahr 2018 erstmals erstellt. Aufgrund der zahlreichen und kleinflächigen Bestände des LRTs und der Vorgabe einer regelmäßigen Wiederholungskartierung hat bei der Zusammenstellung der zu kartierenden Bestände eine Selektion stattgefunden. Die Kulisse umfasst somit die wesentlichen aber nicht alle Bestände des LRTs in Baden-Württemberg. Die erstellte Kulisse wurde dem Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR) zur Verfügung gestellt und wird in die landwirtschaftliche Bruttofläche als Dauergrünland unter etablierten lokalen Praktiken eingespeist, sodass für diese Flächen die Beantragung von Fördergeldern über die 1. Säule der GAP möglich ist. Weiterhin werden innerhalb der FFH-Gebiete alle Bestände des LRT 4030 lebensraumtypscharf über die Managementplan-Kartierungen erfasst. Außerdem findet landesweit eine vollständige Erfassung der Bestände als Flächenschätzung der LRTs innerhalb der Biotope im Rahmen der Biotopkartierung statt. Dabei erfolgt jedoch keine lebensraumtypscharfe Abgrenzung des LRTs. Die dazugehörigen Daten sind unter den entsprechenden Objektartklassen 4.1.3. Managementpläne Natura 2000 und 4.1.1 Biotopkartierungen abfragbar.
Amtliche Topographische Landeskartenwerke Sachsen-Anhalt Landesamt für Vermessung und Geoinformation Geotopographische Basisdaten Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt informiert. Bezugsmöglichkeiten: Das Landesamt für Vermessung und Geoin- formation Sachsen-Anhalt (LVermGeo) gibt die Topographischen Karten einheitlich gestaltet für das gesamte Landesgebiet mit all seinen topographischen Gegebenheiten und Gelän- deformen in vier verschiedenen Landeskar- tenwerken jeweils im gleichen Maßstab und Blattschnitt heraus. Topographische Karten sind landschaftsbe- schreibende Karten. Sie bilden die Erdober- fläche in ihren verschiedenen Erscheinungs- formen • Siedlungen und Verkehrswege, • Gewässer, • Geländeformen • Vegetation, • Grenzen und eine Reihe sonstiger natürlicher und künstlicher Erscheinungsformen anschaulich und in Abhängigkeit des Kartenmaßstabes vollständig und übersichtlich ab. Signaturen und Kartenschrift erläutern die topographi- schen Objekte. Für den Nutzer stellen sie ein aktuelles, geo- metrisch genaues und ausmessbares Abbild der Erdoberfläche dar. LVermGeo Stand: 03/2026 Topographische Karten können • als Planungs- und Projektierungsgrundlage in Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Wis- senschaft und Bildung, • als Grundlage von Geo- und Fachinformati- onssystemen, • zur Orientierung und detaillierten Untersu- chung im Gelände, • als Basiskarte zur Erstellung thematischer Karten und zur Unterrichtsgestaltung genutzt werden. Kartenausschnitt im Maßstab 1:25 000 Topographische Landeskartenwerke Die amtlichen Topographischen Landeskar- tenwerke liegen für Sachsen-Anhalt in den Maßstäben • 1:10 000, • 1:25 000, • 1:50 000 und • 1:100 000 flächendeckend vor. Grenzblätter werden sowohl vom bearbeitenden Land als auch vom jeweiligen Nachbarland vertrieben. Die Kartenwerke der Maßstäbe 1:200 000, 1:500 000 und 1:1 000 000 gibt das Bundes- amt für Kartographie und Geodäsie heraus. Die Topographischen Landeskartenwerke kön- nen beim Landesamt für Vermessung und Ge- oinformation Sachsen-Anhalt und über den gut sortierten Buchhandel bezogen werden. Ansprechpartner: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner gern zur Verfügung und geben weitere Informationen zu den Dienstleistungen unserer Behörde. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt E-Mail: poststelle.lvermgeo@sachsen-anhalt.de Standorte der Geokompetenz-Center: Scharnhorststraße 89 39576 Stendal Telefon: 03931 252-106* Telefax: 03931 252-499 Otto-von-Guericke-Str. 15 39104 Magdeburg Telefon: 0391 567-7864* Telefax: 0391 567-7821 Dem LVermGeo obliegt die Herstellung und Aktualisierung der Topographischen Landes- kartenwerke des Landes als gesetzliche Ho- heitsaufgabe. Die Aktualisierung (Fortführung) der Kartenwerke erfolgt in angemessenen periodischen Zyklen. Dadurch haben die Karten in der Regel einen unterschiedlichen Fortführungsstand.Kühnauer Straße 164 a-b 06846 Dessau-Roßlau Telefon: 0340 50250-333* Telefax: 0340 50250-320 Innerhalb der Verwaltungen des Amtlichen deutschen Vermessungswesens gelten einheitliche Vorschriften für die Herstellung To- pographischer Landeskarten. In allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland sind gleichar- tige Topographische Karten erhältlich.sowie individuelle Terminvereinbarung online und telefonisch Die Kartenwerke werden digital im Rasterda- tenformat und als analoge Ausgaben angebo- ten. Neustädter Passage 15 06122 Halle (Saale) Telefon: 0345 6912-481* Telefax: 0345 6912-133 * Telefonnummer des Geokompetenz-Centers Öffnungszeiten der Geokompetenz-Center: Mo, Di, Do, Fr 8:00 - 13:00 Uhr Internet: geodatenportal.sachsen-anhalt.de www.sachsen-anhalt.de 2 Digitale Topographische KartenAngaben zu den Rasterdaten Die Digitalen Topographischen Karten sind Produktkomponente des Amtlichen Topographisch-Kartographischen Infor- mationssystems (ATKIS®), welches eine einheitliche topographische Beschreibung für das Gebiet der Bundesrepublik Deutsch- land gewährleistet.Datenabgabe Einzellayer mehrfarbige Gesamtdatei Graustufen-Gesamtdatei Auflösung 200 L/cm Koordinaten ETRS89/UTM (weitere auf Anfrage) Datenformat Digitale Topographische Karten - DTK entsprechen weitestgehend den bundes- einheitlich geltenden Vorgaben für den Kar- teninhalt, die geodätische Grundlage, den Zeichenschlüssel und das Layout. Die DTK werden abgeleitet aus den im LVermGeo geführten Daten des vektorbasierten Digi- talen Landschafts- und Geländemodells. Die DTK liegen in den Maßstäben • 1:10 000, • 1:25 000, • 1:50 000 und • 1:100 000 flächendeckend für Sachsen-Anhalt vor. Georeferen- zierung Mehrfarbige Gesamtdatei TIFF (weitere Formate auf Anfrage) TIFF-World-File (TFW- Format) Layer mit Flurstücksstruktur Ackerocker-Layer Als Besonderheit wird im Maßstab 1:10 000 ein Sonderlayer „flur“ bereitge- stellt. Er enthält die Geometrie der Flur- stücke und ermöglicht die gemeinsame Präsentation von Landschaftsobjekten und Flurstücksstruktur. Im Maßstab 1:50 000 ist ein zusätzlicher Layer mit einer Höhenschichtendarstellung verfügbar, der mit anderen Layern aus den Objektbereichen Gewässer und Relief zu einer Orohydrographischen Karte kombiniert werden kann. LVermGeo Stand:03/2026 Die Regelungen zur bundesweit einheit- lichen Einteilung der Layer der Rasterdaten gelten im Detail für die Maßstäbe 1:10 000 und 1:25 000 und werden auf die Maßstä- be 1:50 000 und 1:100 000 entsprechend angewendet. Informationen zu den Gebühren der Raster- daten erhalten Sie im Internet und unter den umseitig angegebenen Kontaktangaben des LVermGeo. Flurstücksstruktur-Layer Höhenschichten-Layer LayernameFarbnameInhalt ackeackerockerAcker-, Weinbau-, Hopfenflächen, Baumschulen bablbachblauGewässerkonturen, Schriften, Symbole, Fährlinien baumbaumgrünSymbole, Schriften, Grenzen der Naturschutzgebiete und Nationalparks, Hecken, Gewächshäuser bracbrachbraunBrachflächen, Heide, Moore, Sümpfe, Klärbecken, Torfstiche grauindustrieflä- chengrauIndustrie-, Bergbauflächen, Bahnhofsanlagen, Tagebaue, Kläranlagen grbrgrundrissbraunStraßenkonturen, Wege, Symbole, Schriften, Leitungen hausgebäudegrauGebäude (nicht öffentlich) hrotwohnflächen- hellrotWohnbauflächen, Flächen gemischter Nutzung, Flächen besonderer funktionaler Prägung parkparkgrünGrünanlagen, Golfplätze, Campingplätze, Fußgängerzonen, Sportanlagen, Gartenland rebrreliefbraunHöhenlinien, Höhenlinienzahlen, Böschungen, Dämme, Einzelsignaturen rotrotöffentliche Gebäude, Symbole schwschwarzEisenbahnen, Symbole, Felsen seblseeblauGewässerflächen, Decker Schleusen stgestraßengelbDecker Landstraßen, Bundesstraßensymbole (Innenfläche) storstraßenorangeDecker Autobahnen und Bundesstraßen swtxschwarzSchriften trupgefahrenrotTruppenübungs- oder Standortübungsplatzgrenzen utmgschwarzUTM-Gitter violviolettVerwaltungsgrenzen waldwaldgrünWaldflächen, Gehölzflächen, Symbole weisweißDecker untergeordneter Straßen, Rollbahnen, Symbole (Innenflächen), Schriften wieswiesengrünflur- Kartenausschnitt im Maßstab 1:10 000 Rasterdaten Gebäudegrau-Layer Zusatzlayer „Höhenschichten“ Layernamen (1:10 000 und 1:25 000) Die Karten in den Maßstäben 1:50 000 und 1:100 000 sind vom LVermGeo hergestell- te und herausgegebene zivilmilitärische Ausgaben. Sie können für zivile Nutzungen, aber auch für Einsatzzwecke der Bundes- wehr verwendet werden. Reliefbraun-Layer Wiesenflächen, Fluplätze/-häfen, Friedhöfe Flurstücksstruktur (nur für die DTK10) 3 Analoge Standardausgaben der Topographischen Landeskartenwerke 1:10 0001:25 0001:50 0001:100 000 Maßstab1cm in der Karte entspricht 100 m in der Natur1cm in der Karte entspricht 250 m in der Natur1cm in der Karte entspricht 500 m in der Natur1cm in der Karte entspricht 1 000 m in der Natur Anzahl650 Kartenblätter + 95 Randblätter160 Kartenblätter + 47 Randblätter42 Kartenblätter + 21 Randblätter10 Kartenblätter + 11 Randblätter Blattschnitt Normalblattschnitt (Preußische Landesaufnahme) Gradabtei- lung0°05‘ geografischer Länge 0°03‘ geografischer Breite0°10‘ geografischer Länge 0°06‘ geografischer Breite0°20‘ geografischer Länge 0°12‘ geografischer Breite0°40‘ geografischer Länge 0°24‘ geografischer Breite Landschafts- flächeca. 32 km2ca. 125 km2ca. 500 km2ca. 2 000 km2 Kartenbildfor- matca. 57 cm x 56 cmca. 46 cm x 44,5 cmca. 46 cm x 44,5 cmca. 46 cm x 44,5 cm Kartenformat plano gefaltet 86,4 cm x 60 cm 10,8 cm x 24,2 cm plano 50 cm x 54 cm Druck-/Plotausgabe 1: 10 000 Druck-/Plotausgabe 1: 25 000 Druck-/Plotausgabe 1:50 000 plano gefaltet 76 cm x 49 cm 10,8 cm x 24,2 cm plano gefaltet 76 cm x 49 cm 10,8 cm x 24,2 cm Open Data Aktuelle und historische Digitale Topogra- phische Karten stehen unter geodatenportal.sachsen-anhalt.de zum kostenfreien Download bereit. Die Druck-/Plotausgaben können in un- serem Geoshop direkt bestellt werden. Historische Ausgaben Neben den aktuellen Druckausgaben der Topographischen Kartenwerke werden nicht mehr fortgeführte „historische“ Ausgaben angeboten: • Topographische Karten Ausgabe Staat (AS) 1:10 000, 1:25 000, 1:50 000 und 1:100 000 (Kartenwerke der DDR), • Meßtischblätter 1:25 000 (MTB25), • Karte des Deutschen Reiches (KDR100), Großblätter (KDR100GB) und Kreiskarten (KDR100KK) • Topographische Übersichtskarte des Deutschen Reiches (TÜKDR200) • Topographische Spezialkarte von Mittel- europa (TSK200) Druck-/Plotausgabe 1:100 000 Historische Ausgaben Meßtischblatt, einfarbig 1:25 000 Historische Ausgaben Karte des Deutschen Reiches Historische Ausgaben, Top. Übersichtskarte des Deut- schen Reiches, mehrfarbig, 1:200 000 LVermGeo Stand:03/2026 links: Normalblatt, einfarbig, rechts: Kreiskarte, zweifarbig 1:100 000 Historische Ausgaben, Top. Spezialkarte von Mittel- europa, mehrfarbig, 1:200 000
Führung des Liegenschaftskatasters - Tatsächliche Nutzung - Landesamt für Vermessung und Geoinformation Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt informiert. Das Landesamt für Vermessung und Geoinforma- tion Sachsen-Anhalt (LVermGeo) möchte Sie mit folgenden Hinweisen zum Nachweis der Tatsäch- lichen Nutzung Ihrer Flurstücke im Liegenschafts- kataster informieren. Das Liegenschaftskataster Das Liegenschaftskataster ist das öffentlich-recht- liche Register, in dem alle Liegenschaften (Flur- stücke und Gebäude) des Landesgebietes nach- gewiesen, dargestellt und beschrieben werden. Es dient vor allem zur Sicherung des Grundeigentums, dem Grundstücksverkehr und der Ordnung von Grund und Boden. Die Führung des Liegenschaftskatasters er- folgt in Sachsen-Anhalt mit dem Verfahren Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssy- stem (ALKIS®) In den Nachweisen Liegenschaftsbuch (beschrei- bender Teil) und Liegenschaftskarte (darstellender Teil) werden u. a. Gemarkungsname, Flurnummer, Flurstücksnummer, Flurstücksgrenzen, Grenz- punkte, Gebäudegrundrisse mit Gebäudefunktion geführt. Weiterhin sind Eigentumsangaben wie Name des Grundstückseigentümers bzw. des Erb- bauberechtigten und Angaben des Grundbuches z. B. Grundbuchkennzeichen zu finden. Die beschreibenden Daten wie Lagebezeichnung, Tatsächliche Nutzung, Bodenschätzungsergeb- nisse und Flächeninhalt der Flurstücke werden ebenso wie alle Daten der Nachweise flächende- ckend und aktuell vorgehalten. So wird das Liegenschaftskataster auch den An- forderungen des Rechtsverkehrs, der Verwaltung und der Wirtschaft gerecht und berücksichtigt die Bedürfnisse der Landesplanung, der Bauleit- planung, der Bodenordnung, der Ermittlung von Grundstückswerten sowie des Umwelt- und Natur- schutzes. • mit vergleichbarer Zweckbestimmung des vor- gefundenen Gebäudebestandes bei bebauten Grundstücken. Die Daten der Tatsächlichen Nutzung werden objektbezogen landesweit vorgehalten und gliedern sich in die Objektartengruppen Siedlung, Verkehr, Vegetation und Gewässer mit den dazugehörigen jeweiligen Objektarten. Siedlung Wohnbaufläche Industrie- und Gewerbefläche Halde Bergbaubetrieb Tagebau, Grube, Steinbruch Fläche gemischter Nutzung LVermGeo Stand: 03/2026 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner gern zur Verfügung und geben weitere Informationen zu den Dienstleistungen unserer Behörde. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt E-Mail: poststelle.lvermgeo@sachsen-anhalt.de Standorte der Geokompetenz-Center: Scharnhorststraße 89 39576 Stendal Telefon: 03931 252-106* Telefax: 03931 252-499 Otto-von-Guericke-Str. 15 39104 Magdeburg Telefon: 0391 567-7864* Telefax: 0391 567-7821 Kühnauer Straße 164 a-b 06846 Dessau-Roßlau Telefon: 0340 50250-333* Telefax: 0340 50250-320 Sport-, Freizeit- und ErholungsflächeNeustädter Passage 15 06122 Halle (Saale) Telefon: 0345 6912-481* Telefax: 0345 6912-133 Friedhof* Telefonnummer des Geokompetenz-Centers Fläche besonderer funktionaler Prägung Verkehr Öffnungszeiten der Geokompetenz-Center: Straßenverkehr Weg Mo, Di, Do, Fr 8:00 - 13:00 Uhr sowie individuelle Terminvereinbarung online und telefonisch Platz Bahnverkehr FlugverkehrInternet: Schiffsverkehrgeodatenportal.sachsen-anhalt.de www.sachsen-anhalt.de Vegetation Landwirtschaft Wald Gehölz Heide Moor Sumpf Die Tatsächliche Nutzung Die tatsächliche Nutzung beschreibt Flächen der Erdoberfläche • mit gleichem Bewuchs oder gleicher Bodende- ckung und Funktionalität bei unbebauten Grund- stücken sowie Ansprechpartner: Unland/ Vegetationslose Fläche Gewässer Fließgewässer Hafenbecken Stehendes Gewässer Meer Erläuterungen zur Darstellung der Objektarten finden Sie im ALKIS®-Signaturenkatalog der Doku- mentation zur Modellierung der Geoinformationen des amtlichen Vermessungswesens (GeoInfoDok) unter www.adv-online.de. Ablauf der Erfassung Nach einer örtlichen Ersterfassung der im Jahr 2003 eingeführten bundesweit vergleichbaren Nutzungsarten erfolgt nunmehr eine turnusmäßige Überprüfung insbe- sondere unter Zuhilfenahme von Luftbildern. Das Liegenschaftskataster wird fortgeführt und damit aktualisiert. Die Information über die Aktualisierung beschreibender Angaben im Liegenschaftskataster erfolgt ortsüblich. Die Verarbeitung der Daten im Liegenschaftskataster ist ausschließlich Aufgabe des LVermGeo und kostenfrei. Ergeben sich bei einer beantragten Liegenschafts- vermessung Änderungen der Tatsächlichen Nutzung, werden diese auch in das Liegenschaftskataster über- nommen und dem Antragsteller mit der Fortführungs- mitteilung zur Liegenschaftsvermessung zur Kenntnis gegeben. Auszug aus dem Geobasisinformationssystem - Liegenschaftskataster (darstellende Anga- ben) Liegenschaftskarte Rechtliche Bedeutung Die Tatsächliche Nutzung gehört zu den beschreibenden Daten des Liegenschaftskatasters mit Informationscharakter. Diese Daten fallen nicht unter die sogenannte Richtigkeitsvermutung und den Öffentlichen Glauben nach dem Bürgerlichen Gesetz- buch. Die Eintragung der Nutzung in das Liegenschaftskataster entfal- tet keine Rechtswirkung. Ebenso können weder die Bebaubarkeit noch der Kaufpreis eines Flurstückes von den Angaben zur tatsächlichen Nutzung abgeleitet werden. Letztgenannter ergibt sich - als Verkehrswert eines Grundstückes - vielmehr aus der bestmöglichen, (bau) rechtlich zulässigen Nutzung. Auch in steuerrechtlicher Hinsicht geht von der eingetragenen tatsächlichen Nutzung keine Rechtswirkung aus. Weitere Informationen Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der Geokompetenz- Center des LVermGeo gern zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen im Internet unter: geodatenportal.sachsen-anhalt.de. Auszug aus dem Geobasisinformationssystem - Liegenschaftskarte mit Orthophoto LVermGeo Stand: 03/2026 Auszug aus dem Liegenschaftskataster - Flurstücks- und Eigentumsnachweis (Ausschnitt) Digitales Orthophoto Erläuterungen zum Auszug aus dem Liegenschaftskataster (Ausschnitt)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 423 |
| Europa | 7 |
| Kommune | 202 |
| Land | 1283 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Weitere | 60 |
| Wirtschaft | 3 |
| Wissenschaft | 106 |
| Zivilgesellschaft | 26 |
| Type | Count |
|---|---|
| Bildmaterial | 1 |
| Chemische Verbindung | 6 |
| Daten und Messstellen | 270 |
| Ereignis | 5 |
| Förderprogramm | 197 |
| Hochwertiger Datensatz | 14 |
| Infrastruktur | 3 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Taxon | 31 |
| Text | 494 |
| Umweltprüfung | 120 |
| WRRL-Maßnahme | 17 |
| unbekannt | 509 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 738 |
| Offen | 828 |
| Unbekannt | 83 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1641 |
| Englisch | 109 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 279 |
| Bild | 50 |
| Datei | 82 |
| Dokument | 576 |
| Keine | 327 |
| Unbekannt | 18 |
| Webdienst | 169 |
| Webseite | 717 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 719 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1645 |
| Luft | 389 |
| Mensch und Umwelt | 1550 |
| Wasser | 855 |
| Weitere | 1483 |