Es wird ein Sensorsystem zur automatisierten bedarfsabhaengig geregelten Einzelraumlueftung entwickelt. Dieses ist vergleichbar mit einem Raumthermostat, wobei zusaetzlich zur Raumtemperatur weitere Groessen, insbesondere die Feuchte und die CO2 -Konzentration gemessen und ueber eine geeignete Lueftungsanlage geregelt werden. Mit diesem System kann eine Reduktion der Lueftungswaermeverluste auch in domestischen Bereichen erreicht werden. In modernen Niedrigenergiehaeusern diese schon jetzt groesser als die Konvektionsverluste. Eine nachhaltige Heizenergiebedarfsreduktion und die damit verbundene Verringerung der CO2 -Produktion sind die Ziele dieses Forschungsvorhabens.
Beschreibung des INSPIRE Download Service (predefined Atom): Einsparung Wohnen bis 2035: Wärmeeinsparung im Wohngebäudebereich, aggregiert auf die Quartiersfläche als Differenz zwischen dem heutigen Wärmebedarf und dem prognostizierten Wärmebedarf im Jahr 2035; Angabe in [%] Einsparung zum aktuellen Wärmebedarf. - Der/die Link(s) für das Herunterladen der Datensätze wird/werden dynamisch aus GetFeature Anfragen an einen WFS 1.1.0+ generiert
Beschreibung des INSPIRE Download Service (predefined Atom): Wärmebedarf Nicht - Wohnen: Wärmeeinsparung im Wohngebäudebereich, aggregiert auf die Quartiersfläche als Differenz zwischen dem heutigen Wärmebedarf und dem prognostizierten Wärmebedarf im Jahr 2035; Angabe in [%] Einsparung zum aktuellen Wärmebedarf. - Der/die Link(s) für das Herunterladen der Datensätze wird/werden dynamisch aus GetFeature Anfragen an einen WFS 1.1.0+ generiert
Die 'Märkische Scholle Wohnungsunternehmen eG' ist eine 1919 in Berlin gegründete Wohnungsgenossenschaft. Sie hat mehr als 3.500 Wohnungen in ihrem Bestand. Die Genossenschaft hatte zum 01.10.2013 5.171 Mitglieder. Im Stadtquartier 'Lichterfelde Süd' vermietet die Antragstellerin 851 Wohneinheiten in Gebäuden aus den 1930er und 1960er Jahren. Diese Gebäude sind sanierungsbedürftig. Vor allem der unzureichende Wärmeschutz führt zu hohen Betriebskosten. Die Gebäudesubstanz ist dagegen gut erhalten. Vier Gebäude dieses Quartiers werden bis Dezember 2018 umfassend und sozialverträglich auf einen besonders energetischen Standard saniert werden. Die Wärmeversorgung soll ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien erfolgen. Eine komplexe Regelungstechnik soll die vier Gebäude mit ihrem Wärme- und Strombedarf und dem Energieangebot zu einem lokalen Micro Grid vernetzen, um die Anlagentechnik besser auslasten und kleiner dimensionieren zu können. Ein wesentliches Projektziel ist die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen. Es erfolgt keine 'Entmietung' mit anschließender Neuvermietung zu höheren Preisen, sondern den Mietern werden während der Sanierung Ersatzwohnungen zur Verfügung gestellt. Weiterhin soll die Warmmiete nach der Sanierung nahezu konstant gehalten werden können, da die Kosten der Sanierung mit der Einsparung an Heizenergie und der Einspeisevergütung des Stroms aus Photovoltaikanlagen kompensiert werden können. Da die Gebäude künftig keine Fernwärme mehr zum Heizen und keine elektrische Energie für den Betrieb von Durchlauferhitzern benötigen, können durch die Sanierung pro Jahr 269,2 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Weitere Umweltentlastungen entstehen durch den Wegfall von nicht quantifizierbaren Luftschadstoffen, die durch die Erzeugung von Fernwärme und Strom entstehen. Das Vorhaben ist als besonders innovativ einzustufen, da es zeigt, wie sich ein hervorragender Energiestandard mit beispielhafter Sozialverträglichkeit verbinden lässt und erstmalig eine Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch von Strom und Wärme für mehrere Gebäude umgesetzt werden. Das geplante Vorhaben kann bei erfolgreicher Durchführung beispielgebend für ähnlich gelagerte Fälle sein, sowohl für die Sanierung einzelner Mehrfamilienhäuser als auch für die Sanierung von Quartieren.
Einsparung Wohnen bis 2035: Wärmeeinsparung im Wohngebäudebereich, aggregiert auf die Quartiersfläche als Differenz zwischen dem heutigen Wärmebedarf und dem prognostizierten Wärmebedarf im Jahr 2035; Angabe in [%] Einsparung zum aktuellen Wärmebedarf.
Wärmebedarf Nicht - Wohnen: Wärmeeinsparung im Wohngebäudebereich, aggregiert auf die Quartiersfläche als Differenz zwischen dem heutigen Wärmebedarf und dem prognostizierten Wärmebedarf im Jahr 2035; Angabe in [%] Einsparung zum aktuellen Wärmebedarf.
Schmiedeprodukte aus Edelstahl sind hochwertige Elemente in einer Vielzahl von technologischen Anwendungen. Bei der Herstellung der Schmiedeprodukte kommt der Erwärmung und Wärmebehandlung eine große Bedeutung zu. Hierbei werden die Schmiedestücke häufig mehrere Tage lang in einem Ofen bei bis zu 1300°C aufgeheizt. Die unterschiedlichen Heizprogramme und Liegezeiten stellen sehr stark wechselnde Anforderungen an die Beheizungstechnik. Medienströme und Ofendruck schwanken stark, dies hat negative Auswirkungen auf Energiebedarf und Nutzgutqualität. Durch eine innovative Kombination von Messungen, Simulationen und regelungstechnischen Ansätzen wird ein neuartiges Beheizungskonzept für Hochtemperatur-Chargenöfen entwickelt, welches dem Ofenbetreiber Vorteile bringt. 1. Detaillierte Erfassung des Ist-Zustandes der Ofenatmosphäre an ausgewählten Chargenöfen unter Berücksichtigung der Falschluftquellen 2. Realitätsnahe Prozessabbildung in einem Berechnungsmodell zur Ermittlung von Druck- und Temperaturverteilung sowie der Zusammensetzung der Ofenatmosphäre an bestehenden Chargenöfen 3. Belegungsabhängige Temperaturführung an einem Chargenofen mit Ziehreife-Erkennung 4. Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung des Beheizungskonzeptes hinsichtlich Absenkung des Brennstoffbedarfs bei gleichzeitig hoher Qualität der Nutzguterwärmung 5. Umsetzung von erarbeiteten Verbesserungsmaßnahmen an einem ausgewählten Chargenofen bei DEW 6. Messtechnische Überprüfung, Anpassung und Verbesserung des neuen Beheizungskonzeptes im Betriebseinsatz 7. Berichterstattung und Dokumentation.
Im Forschungsprojekt wurden der aktuelle Diskussionsstand um den so genannten Ersatzneubau aufgearbeitet sowie immobilienwirtschaftliche und energetische Modellrechnungen durchgeführt. Ziel war die Beurteilung von Einflussfaktoren bei der Entscheidung zwischen Ersatzneubau und energetischer Sanierung im Wohnungsbau und die Darstellung der erzielbaren energetischen Einsparmöglichkeiten. Ausgangslage: Für die notwendige Senkung der CO2-Emissionen zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung spielt die Reduzierung des Heizenergieverbrauchs im Gebäudebestand eine zentrale Rolle. Allerdings ist es bei einem Teil des Wohnungsbestandes - aus technischen und vor allem aus wirtschaftlichen Gründen - kaum möglich, entsprechende energetische Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Diese Wohngebäude werden in letzter Zeit verstärkt unter dem Aspekt des Ersatzneubaus betrachtet. Anstelle aufwändiger Sanierungsmaßnahmen wird erwogen, das alte Gebäude abzureißen und durch einen energieeffizienten Neubau zu ersetzen. Mit dem Argument des Klimaschutzes wird auch eine Ersatzneubauförderung diskutiert. Bei der zielgenauen Ausgestaltung eines entsprechenden Förderprogramms wären eine Vielzahl unterschiedlichster ökonomischer, ökologischer, sozialer sowie städtebaulicher Aspekte zu berücksichtigen. Zielsetzung: Ziel des Forschungsprojekts war die Erstellung einer Fachexpertise, die gleichermaßen den aktuellen Stand der Forschung abbildet und diesen anhand eigener Modellrechnungen und exemplarischer Erfahrungen aus der Praxis anreichert. Hinsichtlich einer nachhaltigen Stadtentwicklung wirft das die Frage auf, welche Effekte sich aus dem Ersatzneubau ergeben - neben der Abwägung von umfassender energetischer Sanierung oder Abriss und Neubau beispielsweise auch aus ökologischer, sozialer oder städtebaulicher Perspektive. In ökologischer Hinsicht bedeutet das insbesondere eine umfassende Prüfung des Ressourcenverbrauchs für Baustoffe und Energie über den gesamten Lebenszyklus. In sozialer Hinsicht ist unter anderem die Frage der Versorgung einkommensschwacher Haushalte von besonderer Relevanz. Ökonomisch gesehen sind vor allem Wertschöpfungseffekte zu prüfen. Darüber hinaus sind für die Stadtentwicklung auch baukulturelle Aspekte von Bedeutung. Auf dieser Grundlage wurden Aspekte einer möglichen Förderung des Ersatzneubaus dargestellt.
In dem Vorhaben sollen Energiekonzepte für Gewächshäuser entwickelt werden, die sich auf eine zunehmenden Nutzung von erneuerbaren Energien einstellen und der damit einhergehenden Volatilität begegnen. Die Konzepte müssen nachhaltig und wirtschaftlich sein sowie stabile Betriebskosten von Gewächshäusern ermöglichen. Es soll ein Berechnungsmodell für den Betrieb der elektrischen Anlagen erstellt werden, das den thermischen und elektrischen Anforderungen des Gewächshauses genügt und den Betrieb hinsichtlich des Stromversorgungssystems optimiert. Damit sollen verschiedenen Betriebskonzepte und verschiedene elektrische Komponenten hinsichtlich einer energiewirtschaftlichen Anwendung bewertet werden. Lastmanagementpotenziale im Stromverbrauch des Gewächshauses werden energiewirtschaftlich analysiert und bewertet. Am IWES wird das Lastmanagement zur Optimierung des Strombezugs einschließlich eigener Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien oder auch für Systemdienstleistungen im Stromnetz eingesetzt. Die HUB entwickelt und prüft ein Anlagenkonzept für die Wärmespeicherung und Nutzung, bei dem eine Wärmepumpe nur dann eingesetzt wird, wenn negative Regelleistung erbracht werden muss. Das IGZ untersucht mit Hilfe von Modellen und Versuchen die Wirkung von flexibler Belichtung auf Ertrag und Heizenergieeinsparung bei verschiedenen Szenarien volatiler Energieversorgung.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 103 |
| Land | 4 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 98 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 6 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 6 |
| offen | 100 |
| unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 98 |
| Englisch | 11 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 2 |
| Dokument | 3 |
| Keine | 79 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 25 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 53 |
| Lebewesen und Lebensräume | 77 |
| Luft | 43 |
| Mensch und Umwelt | 107 |
| Wasser | 41 |
| Weitere | 104 |