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Lamna nasus (Bonnaterre, 1788) Heringshai Meeresfische und -neunaugen Extrem selten

Der Heringshai wird weltweit als gefährdet (Vulnerable) eingestuft (IUCN 2023). NORDSEE: Nach Einschätzung der OSPAR-Kommission (Status Assessment 2021) für die Region II (Greater North Sea) ist der Bestandstrend des Heringshais unklar (Trend Unknown), jedoch wurde die Sterblichkeit des Heringshais durch die in den letzten Jahren ergriffenen Maßnahmen verringert. 2010 wurde für alle EU-Gewässer ein Fangstopp erlassen. Jedoch wird die Art weiterhin von Freizeitanglern sehr geschätzt. Zwar werden die Heringshaie nach dem Fang häufig wieder freigelassen, jedoch gibt es bisher keine quantitativen Aussagen zur Sterblichkeit nach der Freilassung. Nach Zidowitz et al. (2017) reagiert der Heringshai wegen der späten Geschlechtsreife und geringen Fruchtbarkeit besonders empfindlich auf Fischereidruck, sowohl als Beifang (vgl. Kap. (siehe Publikation für Kapitelnummer), Gefährdungsursache: Fischerei indirekt) als auch in der Zielfischerei auf diese Art (vgl. Kap. (siehe Publikation für Kapitelnummer), Gefährdungsursache: Fischerei direkt). Dazu kommen noch Gefährdungen wie chemische Belastungen und Änderungen des Salzgehalts durch den Klimawandel. OSTSEE: Durch die HELCOM (2013) wird die Art für die gesamte Ostsee als vom Aussterben bedroht (Critically Endangered) eingestuft. NORDSEE: Nach Einschätzung des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES Advice 2022) liegt die Laicherbestandsbiomasse des Heringshais in Nordostatlantik und angrenzenden Gewässern unterhalb des Referenzwertes (MSY Btrigger; zur Erläuterung siehe Glossar in Barz & Zimmermann 2024) und auch die fischereiliche Sterblichkeit liegt unterhalb des Referenzwertes (FMSY; zur Erläuterung siehe Glossar in Barz & Zimmermann 2024).

Schluesselhabitate - Modellierung von kritischen Habitaten fuer bestimmte im Rahmen von OSPAR als bedroht gelistete Hai-, Rochen-, und Walarten sowie fuer den Atlantischen Lachs im Nordostatlantik

Besserer Schutz für fünf Hai-Arten und die Gattung der Mantarochen tritt in Kraft

Ab dem 14. September 2014 stehen fünf besonders bedrohte Haiarten und die Gattung der Mantarochen unter dem Schutz des internationalen Artenschutzabkommens CITES. Erzeugnisse aus diesen Arten dürfen dann nur noch gehandelt werden, wenn sie aus nachhaltig bewirtschafteten Populationen stammen. Auf der 16. CITES-Vertragsstaatenkonferenz in Bangkok wurden folgende marine Arten in den Anhang II CITES aufgenommen: Bogenstirn-Hammerhai, Großer Hammerhai, Glatter Hammerhai, Weißspitzenhochseehai, Heringshai und Mantarochen. Ab dem 14.09.2014 werden die Listungen völkerrechtlich in Kraft treten. Gleichzeitig erfolgt die Umsetzung dieser Listungen in EU-Recht durch Aufnahme in den Anhang B der Europäischen Artenschutzverordnung VO (EG) 338/97. Der Schutz umfasst nicht nur das ganze Tier, sondern auch alle Produkte, Teile und Erzeugnisse, nachstehend als Exemplar bezeichnet.

Haie weltweit besser geschützt

Die 16. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens hat am 11. März 2013 einen strengeren Schutz von Haien beschlossen. Die Konferenz nahm Heringshai, Weißspitzen-Hochseehai, drei Hammerhaiarten und Mantas mit einer klaren Zweidrittelmehrheit in den Anhang II des Artenschutzabkommens auf.

Haie und Rochen in deutschen Meeresgebieten der Nord- und Ostsee: Vorkommen, Populationsgröße, Gefährdung und Schutzmaßnahmen unter besonderer Berücksichtigung des CMS Sharks Memorandum of Understanding (MoU)

Haie und Rochen sind weltweit gefährdet und im Rückgang befindlich. Auch die in den deutschen Gewässern der Nord- und Ostsee vorkommenden Hai- und Rochenarten wie z.B. Dornhai und Nagelrochen zeigten in den vergangenen Jahrzehnten eine erhebliche Abnahme der Populationsgröße. Eine der Hauptursachen hierfür ist die gezielte Befischung, aber auch der unbeabsichtigte Beifang in verschiedenen Fanggeräten wie Stell-, Treib- und Schleppnetzen. Im Rahmen der CMS wurde ein Shark MoU verabschiedet, das auch von Deutschland unterzeichnet wurde. Wesentlicher Bestandteil dieses MoU ist ein Aktionsplans zum Schutz der wandernden Haiarten. Von den sieben bisher im Übereinkommen erfassten wandernden Hai-Arten können folgende drei Arten grundsätzlich in deutschen Gewässern vorkommen: Riesenhai, Dornhai und Heringshai. Im Rahmen des F&E Vorhabens sollen Daten über das Vorkommen und die Populationsgröße dieser Haiarten und anderer Knorpelfischarten in deutschen Gewässern erfasst und bewertet werden. Folgende Projektziele sollen im Einzelnen erreicht werden: 1. Dokumentation und Erfassung aktueller und historischer Daten über das Vorkommen und die Populationsgröße der Knorpelfischarten, insbesondere Riesenhai, Dornhai und Heringshai, in den deutschen Gewässern (AWZ und Küstengewässer) der Nord- und Ostsee. 2 Gefährdungsanalyse der Hai- und Rochenarten in deutschen Gewässern u.a. basierend auf Beifangdaten, die im Rahmen von Datensammelprogrammen der Fischereiforschungsinstitute erhoben werden. 3. Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen für den effektiven Schutz und die Verbesserung des Erhaltungszustandes der Hai- und Rochenarten. (z.B. Einrichtung von Schutzgebieten, Verbesserung der Selektivität von Fanggeräten). 4. Fachliche Beratung des BfN/BMU im weiteren CMS Prozess und Teilnahme an relevanten Sitzungen (z.B. Vertragsstaatenkonferenz).

Taxonomie und Schutzstatus von Lamna nasus (BONNATERRE, 1788) (Blue dog Heringshai Porbeagle)

Informationsseite zur Taxonomie und Schutzstatus von Lamna nasus (BONNATERRE, 1788) (Blue dog Heringshai Porbeagle)

Hochdämmende Steinwolle in Aerogel Matrix(HIPIRRAM)

Monolithische Aerogele mit Wärmeleitfähigkeiten im Bereich von 12 - 20 mW/(m*K) haben ein grosses Potenzial als Hochleistungsdämmstoff, sind aber nicht in Form eines eigenstabilen, bearbeitbaren Dämmmaterials einsetzbar. Eine Kombination von guten strukturellen und wärmetechnischen Eigenschaften soll durch die Armierung mit mineralischen Fasern erreicht werden. Erste Versuche zeigen, dass modifizierte Sol-Gel-Prozesse zur Herstellung von Aerogelen in einer Steinwollefaserstruktur möglich sind. Ziel ist die Entwicklung eines kostengünstigen Herstellungsverfahrens für faserarmierte Aerogele und entsprechende Produkte für den Baubereich.

BfN Schriften 118 - Trade in and Conservation of two Shark Species, Porbeagle (Lamna nasus) and Spiny Dogfish (Squalus acanthias)

FAO has developed an International Plan of Action for the Conservation and Management of Sharks and has recommended that shark fishing states conduct stock assessments and develop similar action plans on national level. CITES is discussing shark conservation and unsustainable trade in sharks, their parts and derivatives and has already listed shark species on its appendices and is considering further listing proposals.

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