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Möglichkeiten der Ausgestaltung und Umsetzung eines nationalen Hitzeaktionsplans für Deutschland

Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll aufbauend auf den Handlungsempfehlungen zur Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit (2017) untersucht werden, ob eine Implementierung eines nationalen Hitzeaktionsplans auf Bundesebene möglich wäre und wie dieser inhaltlich und rechtlich ausgestaltet werden sollte. Dazu wird untersucht, welche Aspekte aus wissenschaftlichen Erwägungen auf nationaler Ebene umwelthygienisch sinnvoll und erforderlich sind sowie welche Aspekte des gesundheitsbezogenen Umweltschutzes in die Zuständigkeit des Bundes fallen oder vom Bund vorgegeben werden können. Die Analyse bezieht die Bundesländer sowie weitere Interessensgruppen und Bundesbehörden ein, um eine inhaltliche Abstimmung für eine vorzuschlagende nationale Regelung bestmöglich unter Berücksichtigung der Verantwortlichkeiten der Länder hinsichtlich der Anpassungserfordernisse und Möglichkeiten zu sondieren und vorzuschlagen. Hierzu dienen Fachthemenkonferenzen mit der Ebene des Bundes, der Länder und Kommunen sowie mit weiteren Interessenvertretungen, um die Grundlagen einer nationalen Regelung zu erörtern. Während zu Beginn fachliche Aspekte des hitzebezogenen Gesundheitsschutzes im Vordergrund stehen, sollen im Weiteren politische und rechtliche Umsetzungsaspekte behandelt werden. Eine abschließende Synthesekonferenz erstellt eine Synopsis, fasst die Einzelergebnisse, Empfehlungen und Teilschlussfolgerungen zusammen, diskutiert und sondiert daraus abgeleitete Empfehlungen für ausgestaltbare Maßnahmen, die für einen nationalen Hitzeaktionsplan auf Bundesebene umgesetzt werden könnten.

Trinkwasserbrunnen Wuppertal

Der Datensatz umfasst die Standorte von (Stand 04/2025) 5 als Punktgeometrien modellierten von der Stadt Wuppertal bereitgestellten im Sommer öffentlich zugänglichen Trinkwasserbrunnen im Wuppertaler Stadtgebiet. Die Stadt Wuppertal und ihre Betriebe und Gesellschaften betreiben zur Anpassung an den Klimawandel den Aufbau eines Netzes solcher Trinkwasserbrunnen. Die Standorte der Trinkwasserbrunnen wurden auf großmaßstäbigen Karten und Luftbildern manuell mit einer Genauigkeit von einigen Metern digitalisiert. Die Aktualisierung der Daten erfolgt jeweils zeitnah nach Kenntnis der Inbetriebnahme neuer Trinkwasserbrunnen durch das Ressort 307 Klima und Nachhaltigkeit. Der Datensatz ist unter einer Open-Data-Lizenz (CC BY 4.0) verfügbar.

Interaktive Karte der kühlen Orte in der Stadt Hamm

Die interaktive Karte der kühlen Orte dient dazu den Alltag an heißen Tagen zu erleichtern. Sie enthält Informationen zu kühlen Orten wie Kirchen, Bibliotheken, schattenspendenden Grünflächen und Spielplätzen sowie zu öffentlichen Toiletten und kostenlosen Trinkwasserquellen. Die Karte wurde im Rahmen des Hitzeaktionsplans erstellt, der gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und dem Umweltamt entwickelt wird. Der Hitzeaktionsplan und die damit verbundene interaktive und digitale Karte der kühlen Orte richtet sich an alle Bürger:innen, legt aber einen besonderen Fokus auf die vulnerablen Gruppen, beispielsweise ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke. Ziel ist es, die Karte durch Anregungen und Tipps von Bürger:innen stetig zu aktualisieren und fortlaufend weiterzuentwickeln.

VDI-Handlungsempfehlung: Hitzeaktionsplanung - Effektiver Hitzeschutz für Kommunen

Die Zunahme extremer Hitzeereignisse stellt für die Bevölkerung eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. Auf Grundlage aktueller Klimawandelszenarien muss davon ausgegangen werden, dass diese in Zukunft häufiger, intensiver und von längerer Dauer vorkommen werden. Dies stellt besonders Städte und Kommunen vor erhebliche Herausforderungen. Hitzeaktionspläne sollen es Kommunen ermöglichen, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen und somit besonders schutzbedürftige Personen vor hitzebedingten Gesundheitsgefahren zu schützen. Die Expertenempfehlungen VDI-EE 3787 Blatt 13.1 bis 13.3 befassen sich mit allen zentralen Aspekten eines Hitzeaktionsplans. Sie enthalten praxisorientierte Handreichungen zur Erstellung und Umsetzung von Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor hitzebedingten Gesundheitsrisiken. Die vorliegende VDI-Handlungsempfehlung fasst die oben genannten Dokumente kurz zusammen. Darin enthalten sind die Zuordnung von Verantwortlichkeiten, die Koordination sowie die Zusammenarbeit relevanter Akteure innerhalb einer Kommune unter Berücksichtigung der vulnerablen Gruppen. Des Weiteren wird auf gefährdete Bevölkerungsgruppen eingegangen und es werden Möglichkeiten ihrer Identifizierung, Lokalisation und Erreichbarkeit in der Kommune sowie Empfehlungen zu ihrem Schutz vor und bei Hitze genannt. Finalisierend werden kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur Reduzierung von Hitze in Innenräumen beschrieben und vorgestellt. Zielgruppe Adressiert werden politisch handelnde Personen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene, Gesundheitsämter, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Krankenhäuser sowie weitere im Gesundheitssektor tätige Akteure und Institutionen aus den Bereichen Gesundheit und Klimaschutz sowie Bürgerinnen und Bürger. Wissenschaftlicher Hintergrund Die „VDI/DIN-Kommission Reinhaltung der Luft“ (KRdL) erstellt im interdisziplinär besetzten Gemeinschaftsausschuss „Hitzeaktionsplanung“ eine Expertenempfehlung, die sich mit den Grundlagen eines effektiven Hitzeaktionsplanes beschäftigt. Dabei wurden Maßnahmen und Empfehlungen aus den Bereichen Koordination und interdisziplinäre Zusammenarbeit, dem Schutz von Risikogruppen und der Reduzierung von Hitze in Innenräumen erstellt. Die beteiligten Expertinnen und Experten bringen Fachkenntnisse aus ihren jeweiligen, sehr unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft und Praxis ein. Ihnen bietet die KRdL eine Plattform für den Austausch und die Verknüpfung der Disziplinen. Die wissenschaftlichen Hintergründe zur VDI-Handlungsempfehlung „Hitzeaktionsplanung: Effektiver Hitzeschutz für Kommunen“ basieren sowohl auf einem Leitfaden für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen der WHO (2008) als auch auf dem darauf aufbauenden Dokument „Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen zum Schutz der menschlichen Gesundheit“, welches von der Bund/Länder-Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Gesundheitliche Anpassung an den Klimawandel (GAK)“ im Jahr 2017 erarbeitet wurde.

Klimaanalysekarten 2022 (Umweltatlas)

Die Klimaanalysekarten sind Ergebnis einer durchgeführten gesamtstätischen Klimamodellierung im Land Berlin. Sie bilden den stadtklimatischen Ist-Zustand an einem durchschnittlichen autochthonen Sommertag ab. Die Klimaanalysekarten umfassen neben verschiedenen klimatischen Parametern, bestehend aus (1) dem bodennahen Windfeld und Kaltluftvolumenstromdichte, (2) die Luft- und (3) Oberflächentemperatur, (4) die nächtliche Abkühlung, sondern auch zwei thermische Bewertungsindizes, bestehend aus (5) dem PET und (6) dem UTCI. Die Zusammenfassung der Erkenntnisse aus der Klimaanalyse erfolgt in der (7) Klimaanalysekarte. Die Klimaanalysekarte ermöglicht es, die einzelnen Bereiche der Stadt nach ihren unterschiedlichen klimatischen Funktionen, d.h. ihrer Wirkung auf andere Räume, abzugrenzen. Die Karten der Klimaanalyse werden teilweise in einer Rasterdarstellung mit einer hohen räumlichen Auflösung von 10 m x 10 m sowie aggregiert auf etwa 25.000 Block- und Blockteilflächen angeboten.

Trinkwasserbrunnenkarte Wuppertal

Die Trinkwasserbrunnenkarte Wuppertal ist eine im Auftrag der Stadt Wuppertal von der Firma cismet GmbH, Saarbrücken, betriebene interaktive Internet-Kartenanwendung zur Information über die öffentlich zugänglichen Trinkwasserbrunnen im Wuppertaler Stadtgebiet. Im April 2025 wurde die Trinkwasserbrunnenkarte als Anwendungskomponente innerhalb des Urbanen Digitalen Zwillings der Stadt Wuppertal (DigiTal Zwilling) realisiert. Im Konzept des DigiTal Zwillings implementiert der Kulturstadtplan einen Teilzwilling, also eine Anwendung zur Befriedigung eines konkreten Informationsbedarfs. Für die Hintergrundkarte nutzt die Trinkwasserbrunnenkarte einen Internet-Kartendienst (WMS) des Regionalverbandes Ruhr (RVR) zum Stadtplanwerk 2.0 (SPW2.0), in dem das Straßennetz der OpenStreetMap mit den Gebäuden und Flächennutzungen aus dem Fachverfahren ALKIS des Liegenschaftskatasters kombiniert wird. Das SPW2.0 wird wöchentlich in einem automatischen Prozess aktualisiert. Zusätzlich nutzt die Anwendung den Datensatz "Trinkwasserbrunnen Wuppertal" des Ressorts "Klima und Nachhaltigkeit" aus dem Open-Data-Angebot der Stadt Wuppertal. Technisch basiert die Trinkwasserbrunnenkarte auf Open-Source-Komponenten, insbesondere der JavaScript-Bibliothek "Leaflet" und dem im Rahmen des Förderprojektes smart.wuppertal / DigiTal Zwilling entwickelten Framework "carma". Die Trinkwasserbrunnenkarte Wuppertal ist frei zugänglich für beliebige interne Nutzungen. Die Integration in eine eigene online-Applikation oder Website des Anwenders ist generell vertrags- und kostenpflichtig.

Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis

Hitzeaktionsplan Oeffentlicher GesundheitsdiensT Baden-Württemberg, Hitzeaktionsplan Oeffentlicher GesundheitsdiensT Baden-Württemberg

Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis, Anwendung der Handlungsempfehlungen für die Erstellung von Hitzeaktionsplänen in der kommunalen Praxis

Hitzeaktionsplan Oeffentlicher GesundheitsdiensT Baden-Württemberg

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