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Modellierungsdaten durchschnittlicher sommerlicher Hitzestress für Freiburg i. Br.

Modellierungsdaten zur mittleren Anzahl an Stunden mit Hitzestress pro Jahr (Mittelwert der Jahre 2019-2022). Hitzestress wird hierbei mit dem Universal Thermal Climate Index (UTCI) dargestellt und 26°C UTCI als Grenzwert genutzt. Der UTCI kombiniert Daten der Lufttemperatur, -feuchte, Windgeschwindigkeit und Strahlung zu einem Werte der "gefühlten" Temperatur. Alle Variablen des UTCI wurden mit Hilfe von KI auf unterschiedlichen räumlichen Auflösungen berechnet und gegen ein Messnetz validiert. Mehr Informationen zu den Modellen und Daten unter https://doi.org/10.5194/gmd-17-1667-2024. Die Berechnung der Daten erfolgte 2024 - eine Aktualisierung ist nicht geplant. Die Daten sind OpenData - Namensnennung: "Professur für Meteorologie, Universität Freiburg".

Wildtiermanagement im Klimawandel: Untersuchungen zur Thermoregulation beim Wildschwein

Das Projekt "Wildtiermanagement im Klimawandel: Untersuchungen zur Thermoregulation beim Wildschwein" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Veterinärmedizinische Universität Wien, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie durchgeführt. Dass der globale Klimawandel stattfindet und durch Treibhausgase verursacht wird ist mittlerweile ein unbestrittener Fakt. Schon jetzt bemerken wir in den gemäßigten Klimazonen einen früheren Beginn des Frühlings, heißere Sommer und mildere Winter. Wie sich dieser rapide Klimawandel aber auf unsere Wildtiere, speziell auf wesentlich Lebenszyklusparameter (z.B. Reproduktion und Überleben) auswirkt, ist völlig unklar. Die wenigen bisherigen Studien lassen vermuten, dass ein vermehrtes Artensterben die Folge sein wird. Andererseits reagieren nicht alle Tiere negativ auf den Klimawandel, zumindest nicht unmittelbar. Das Wildschwein, zum Beispiel, scheint mit einem vermehrten Populationswachstum auf den Klimawandel zu reagieren, da die Überlebensraten in milden Wintern ansteigen. Dieser Trend sollte erwartungsgemäß weiter anhalten, da die Winter in der Zukunft sogar noch milder werden sollen. Tatsächlich ist eine physiologische Besonderheit der Arten innerhalb der Gattung Suidae für diesen Effekt verantwortlich. Wildschweine sind nicht zu zitterfreien Wärmebildung fähig und sind daher sehr anfällig für niedrige Umgebungstemperaturen. Andererseits fehlen dem Wildschwein auch Schweißdrüsen was zu einer strengen Begrenzung der Wärmeabgabe durch Evaporation (Verdunstungskälte) führt und damit die Tiere in heißem Klima der Gefahr der Hyperthermie aussetzt. Diese Einschränkung wird erwartungsgemäß besonders problematisch unter Bedingungen hoher Stoffwechselraten, wie z.B. während der Zeit der höchsten Laktation, und man vermutet, dass dadurch die Milchproduktion und damit der Reproduktionserfolg negativ beeinflusst wird ('heat dissipation limitation theory'). Ist es daher möglich, dass ansteigende Sommertemperaturen, trotz milder Winter, eine Umkehr des starken Populationswachstums verursachen werden? Um diese Frage zu beantworten müssen wir zunächst die Thermoregulation des Wildschweins besser verstehen, ein wesentliches Ziel dieses Antrags. In dem vorliegenden Forschungsprojekt planen wir daher Temperaturlogger (zwei Logger pro Tier: a) subkutan und b) intraperitoneal) in Wildschweine zu implantieren, die unter semi-natürlichen Bedingungen in einer der wärmsten Regionen Österreichs gehalten werden. Weiterhin wollen wir die Stoffwechselrate dieser Tiere durch die Implantation von Herzfrequenzlogger erfassen. Durch zusätzliche Erfassung von Reproduktionserfolg, Stressbelastung und der Überlebensraten der Jungtiere wollen wir untersuchen, ob und wie heiße Sommer die Lebenszyklusstrategien in dieser Tierart beeinflussen. Weiter wollen wir Verhaltensanpassungen untersuchen, indem wir die Aktivität und räumliche Bewegung der Tier erfassen. Speziell die Nutzung von Wasserstellen und Fütterungen im Jahresverlauf sind in diesem Zusammenhang von Interesse. (Text gekürzt)

Wirkung niederfrequenter Magnetfelder auf Bakterien

Das Projekt "Wirkung niederfrequenter Magnetfelder auf Bakterien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Fakultät II Biologie, Institut für Mikrobiologie durchgeführt. Bakterien als Modellorganismen werden herangezogen, um die Wirkung niederfrequenter Felder auf biologische Systeme zu untersuchen. Zwischenergebnis: Bakterien erweisen sich als relativ resistent gegenueber 'Elektrosmog'. Erst in Verbindung mit anderen Stressfaktoren (z.B. Hitze) werden Effekte auf Proteinsynthese und Biolumineszenz deutlicher. Fragen: Welche Feldstaerken und Frequenzen wirken besonders stark mit verschiedenen Stressoren?

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