Was sind Hochspannungsleitungen? Der Stromtransport mit Hochspannung ist effizienter als mit niedriger Spannung, da weniger Energie verloren geht. Bis zu 380.000 Volt (380 kV ) tragen die Überlandleitungen für den Stromtransport von den Kraftwerken zu den Städten und Ballungsgebieten. Die Festlegung der Spannungshöhe einer Leitung erfolgt anhand der Länge der Übertragungsstrecke und der benötigten Leistung bei den Stromempfängern. In der Steckdose zu Hause kommt der Strom mit einer Spannung von 230 Volt (230 V ) an. Für den Transport dorthin werden jedoch weit höhere Spannungen verwendet. Bis zu 380.000 Volt (380 kV ) tragen die Überlandleitungen für den Stromtransport von den Kraftwerken zu den Städten und Ballungsgebieten. Video: Stromleitungen und Strahlenschutz Transport Der Stromtransport mit Hochspannung ist effizienter als mit niedriger Spannung, da weniger Energie verloren geht. Trotzdem kann die Spannung nicht unbegrenzt erhöht werden. Die Festlegung der Spannungshöhe einer Leitung erfolgt anhand der Länge der Übertragungsstrecke und der benötigten Leistung bei den Stromempfängern. Wechselstromspannungen und ihre Verwendung Bezeichnung Spannung Beispiel / Anwendung Niederspannung bis 1.000 Volt 230/400 Volt; Haus- und Gewerbeanschlüsse Hochspannung Mittelspannung über 1.000 Volt 10 Kilovolt, 20 Kilovolt, 30 Kilovolt; örtliche/überörtliche Verteilnetze, Versorgung von Ortschaften und Industrie Hochspannung über 30.000 Volt 110 Kilovolt; Anschluss kleinerer Kraftwerke, regionale Transportnetze, Versorgung von Städten und Großindustrie Höchstspannung über 150.000 Volt 220 Kilovolt und 380 Kilovolt; Anschluss von Großkraftwerken, überregionale Transportnetze, Stromhandel Gleich- und Wechselstrom Am Anfang des 20. Jahrhunderts gab es Hochspannungsnetze nur mit Wechselstrom. Anders als Gleichstrom wechselt dieser in Westeuropa 100 Mal pro Sekunde die Richtung. Das ergibt eine Frequenz von 50 Hertz (50 Hz ). Heute ist es möglich, Hochspannungsnetze auch mit Gleichstrom zu betreiben. Dabei wird der Energieverlust vermieden, der bei Wechselstrom entsteht. Somit ist für lange Transportstrecken die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung ( HGÜ ) eine gute Alternative. In Westeuropa wird sie vor allem bei der Stromübertragung mit Seekabeln eingesetzt. Freileitung und Erdkabel 380 kV Freileitungs-Trasse Für den Stromtransport über Land werden überwiegend Freileitungen, aber auch Erdkabel verwendet. Bei Freileitungen dienen die an den Masten geführten Leiterseile zum Stromtransport. Da die Leiterseile – anders als beim Kabel – nicht von einer isolierenden Schicht umgeben sind, hängen sie außerhalb der Reichweite von Personen. Hoch- und Höchstspannungsleitungen sind in Deutschland überwiegend als Freileitungen ausgeführt. Der regionale Transport erfolgt oft noch über Niederspannungsfreileitungen, wobei die Häuser meist über Dachständer versorgt werden. Um zu erkennen, für welche Spannungshöhe eine Freileitung genutzt wird, kann als erster Anhaltspunkt die Mastkonstruktion dienen: Hoch- und Höchstspannungsleitungen werden üblicherweise an hohen Stahlgittermasten geführt, für Nieder- und Mittelspannungsleitungen werden eher kleinere Holz-, Beton- oder Stahlrohrmasten verwendet. Den zweiten Anhaltspunkt liefert die Eingrenzung der Spannungsebene durch einen genauen Blick auf die Leiterseile: Höchstspannungsleitungen: Bei 220 kV -Leitungen werden gebündelte Leiter oft aus zwei, bei 380 kV -Leitungen aus drei oder vier eng parallel zueinander geführten Einzelseilen verwendet. In regelmäßigen Abständen sind Abstandhalter zwischen den Einzelseilen angebracht (wie z. B. in dem Bild der 380 kV Freileitungs-Trasse zu erkennen ist). Hochspannungsleitungen: Für eine Spannung von 110 kV werden Bündelleitungen deutlich seltener verwendet. Erdkabel können einen oder mehrere Leiter enthalten, die jeweils einzeln durch eine Isolierung vor gegenseitiger Berührung geschützt sind. Dadurch liegen die Leiter in einem viel geringeren Abstand zueinander als bei Freileitungen. Erdkabel werden bei niedriger Spannung vor allem für Haus- und Gewerbeanschlüsse genutzt. Sie werden aber auch immer häufiger für den Stromtransport über große Entfernungen als Höchstspannungsleitungen verwendet. Anwendung finden auch gasisolierte Übertragungsleitungen ( GIL ), die in Deutschland bisher nur auf sehr kurzen Strecken eingesetzt werden, z. B. beider Ausleitung aus Innenräumen von Schaltanlagen. Gasisolierte Übertragungsleitungen bestehen aus einem inneren Aluminiumleiter, der in regelmäßigen Abständen auf Stütz- oder Scheibenisolatoren in einem Aluminiumrohr geführt wird. Zur Isolierung wird das Rohr mit einem Gas befüllt. Stand: 11.03.2025 Elektromagnetische Felder Häufige Fragen Warum wird das bestehende Stromnetz aus- und umgebaut? Sind durch die Überlagerung des Magnetfeldes eines Gleichstrom-Erdkabels mit dem Erdmagnetfeld gesundheitliche Wirkungen auf den Menschen zu erwarten? Wie kommt die große Diskrepanz zwischen den Grenzwerten für die magnetische Flussdichte bei statischen und niederfrequenten Feldern zustande? Welche Abstände zu Wohnhäusern müssen Stromleitungen einhalten? Wieso gibt es die unterschiedlichen Grenzwerte von 20 Millivolt pro Meter und 5 Kilovolt pro Meter für das elektrische Feld? Wo ist bei den beiden der Unterschied? Alle Fragen
Bild zeigt: Eine Durchsicht eines Hochspannungsmastes, Bildnachweis: LUBW Bild zeigt: Die Karte zeigt das 110 kV-Netz der Netze BW, Bildnachweis: Netze BW Mit der Energiewende und dem notwendigen Ausbau der Stromnetze ist es notwendig, auch die Hoch- und Höchstspannungsleitungen in Baden-Württemberg auszubauen. Die neu überarbeitete Internetseite Netzausbaupläne im Energieatlas-BW präsentiert nun erstmalig das gesamte 110.000 Volt-Hochspannungs-Netz (110 kV-Netz) der Netze BW GmbH in einer anschaulichen Kartendarstellung. Der geplante Ausbau der Übertragungsnetzbetreiber wurde ebenfalls grundlegend überarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht. Diese Karten dienen dazu, den Ausbau der regenerativen Energien zu unterstützen, indem sie die Netztrassen und damit mögliche Einspeisepunkte für großflächige Photovoltaikanlagen oder Windenergieparks aufzeigen. Die Datengrundlage der dargestellten Vorhaben stammt von der Bundesnetzagentur. Die länderübergreifenden Trassen werden in der sogenannten Bundesfachplanung durch die Bundesnetzagentur genehmigt. Für Projekte innerhalb Baden-Württembergs wird ein Raumordnungsverfahren mit anschließendem Planfeststellungsverfahren bei den Regierungspräsidien durchgeführt. Durch die neuen Karten ist es nun möglich, sich einen Überblick über die einzelnen Vorhaben und das 110 kV-Netz zu verschaffen.
Die Firma HOFOR Wind A/S plant die Errichtung und den Betrieb eines Windparks im dänischen Küstengewässer. Der Aflandshage Windpark soll im Øresund ca. 8 km von Stevns und ca. 10 km südlich von Amager entstehen. Die Windkraftanlagen werden eine Gesamtleistung von bis zu 300 Megawatt (MW) haben und befinden sich auf dem Meer in einem Windkraftanlagenbereich von rund 42 Quadratkilometern. Zu den technischen Einrichtungen gehören darüber hinaus ein Umspannwerk auf Avedøre Holme sowie die notwendigen Hochspannungskabel für den Stromtransport. Die Verlegung der Seekabel ist innerhalb des Kabelkorridors und die der Landkabel innerhalb des vor-läufigen Untersuchungsgebiets an Land vorgesehen. Der Strom aus dem Windpark soll an das bestehende Hochspannungsnetz der bestehenden 132-kV-Station von Energinet in Avedøreværket angeschlossen werden.
Neubau einer ca. 3 km langen 110-kV Hochspannungsfreileitung (Bl. 3063) mit zwei Stromkreisen von Wiesbaden/Pkt. Breckenheim – Wiesbaden/Pkt. Kloppenheim einschließlich der Errichtung von 12 Freileitungsmasten, Neubau eines Kreuzungsmastes (Nr. 1031) am Pkt. Breckenheim innerhalb der bestehenden 110-kV Hochspannungsfreileitungstrasse Bl. 3012 und Anlage von Buntbrachestreifen (100 m x 10 m) als Kompensationsmaßnahme für die Feldlerche. Die geplante Maßnahme ist Bestandteil des Gesamtprojektes „Netzausbau Wiesbaden-Ost“ und soll durch Ausbau des bestehenden Netzes zwischen der Bl. 3012 und der UA Bierstadt dazu beitragen, die beiden bisher getrennten Hochspannungsnetze der Syna GmbH und der Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH miteinander verbinden, um die Energieversorgung der Landeshauptstädte Wiesbaden und Mainz sowie des Rheingaus nachhaltig sicherzustellen. Grundlage hierfür ist ein zwischen den Netzbetreibern Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH, Mainzer Netze GmbH und Syna GmbH abgestimmtes Netzkonzept. Durch das Vorhaben werden die Gemarkungen Kloppenheim, Igstadt, Medenbach, Breckenheim und Bierstadt betroffen.
Diese Bekanntmachung ersetzt die Bekanntmachung vom 30.08.2021. Die Schleswig-Holstein Netz AG hat eine standortbezogene Vorprüfung gem. § 9 (2) UVPG beim Amt für Planfeststellung Energie eingereicht. Im Norden des Amtes Nortorfer Land sind in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Wind- und Solarparks neue Produzenten von regenerativer Energie entstanden. Darüber hinaus befinden sich weitere Solarparks in der Projektierungsphase und es wurden weitere Vorranggebiete für Windkraft in der Teilfortschreibung des Regionalplans (MILIG 2020) ausgewiesen, die sich z.T. ebenfalls bereits in der Projektierung befinden. Der hier erzeugte Strom muss in das bestehende Hochspannungsnetz (110-kV) eingespeist werden, wofür wiederum ein Umspannwerk (UW) notwendig ist. Durch den Neubau eines Umspannwerkes bei Katenstedt in der Gemeinde Groß-Vollstedt soll den o.g. Punkten Rechnung getragen werden. Um dieses an das Hochspannungsnetz anzubinden, ist die bestehende 110-kV-Freileitung LH 13-105 zu verändern. Das hier betrachtete Änderungsvorhaben umfasst den (Ersatz-) Neu-bau der Masten 73 und 73A innerhalb des geplanten UW-Geländes einschließlich der Anbindung des geplanten UW an die Bestandsleitung sowie den Bau eines Provisoriums, um die Stromversorgung während der Bauphase zu gewährleisten. Beide neuen Masten stehen in der Flucht der bestehenden Leitung. Durch den Neubau verkürzt sich lediglich das Spannfeld zum Mast 74. Durch den höheren Masttyp „Zweiebenen-Donaumast“, der für beide (Ersatz-)Neubauten Verwendung findet, erhöht sich zudem die Führung der Leiterseile sowie des Erdseils in den Spannfeldern zwischen den Masten 72 und 73N sowie 73A und 74. An den benachbarten Masten 72 und 74 sind keine baulichen Änderungen notwendig. Hier sind lediglich die Seile im Zuge der Baumaßnahme zu sichern (kleinflächige Baueinrichtungsflächen). Der Neubau des UW selbst ist nicht Bestandteil der Prüfung, wird jedoch im Sinne von kumulativen Wirkungen berücksichtigt.
Im Norden des Amtes Nortorfer Land sind in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Wind- und Solarparks neue Produzenten von regenerativer Energie entstanden. Darüber hinaus befinden sich weitere Solarparks in der Projektierungsphase und es wurden weitere Vorranggebiete für Windkraft in der Teilfortschreibung des Regionalplans (MILIG 2020) ausgewiesen, die sich z.T. ebenfalls bereits in der Projektierung befinden. Der hier erzeugte Strom muss in das bestehende Hochspannungsnetz (110-kV) eingespeist werden, wofür wiederum ein Umspannwerk (UW) notwendig ist. Zudem plant die Verteilnetzbetreiberin Schleswig-Holstein Netz AG eine Umstrukturierung ihrer bestehenden Netze. Dies macht es erforderlich, die bestehende 110-kV-Leitung zwischen den UW Brachenfeld (bei Neumünster) und Audorf zukünftig ohne „Umweg“ über das UW Audorf bis zum UW Schuby verläuft. Die hieraus resultierende Strecke von Neumünster bis Schuby wäre ohne weiteres zwischengeschaltetes UW jedoch zu lang, was einen Neubau im Verlauf dieser Strecke erforderlich macht. Durch den Neubau eines Umspannwerkes bei Katenstedt in der Gemeinde Groß-Vollstedt soll diesen o.g. Punkten Rechnung getragen werden. Um dieses an das Hochspannungsnetz anzubinden, ist die bestehende 110-kV-Freileitung LH 13-105 zu verändern. Das hier betrachtete Änderungsvorhaben umfasst den (Ersatz-) Neubau der Masten 73 und 73A innerhalb des geplanten UW-Geländes einschließlich der Anbindung des geplanten UW an die Bestandsleitung sowie den Bau eines Provisoriums, um die Stromversorgung während der Bauphase zu gewährleisten. Beide neuen Masten stehen in der Flucht der bestehenden Leitung. Durch den Neubau verkürzt sich lediglich das Spannfeld zum Mast 74. An den benachbarten Masten 72 und 74 sind keine baulichen Änderungen notwendig. Hier sind lediglich die Seile im Zuge der Baumaßnahme zu sichern (kleinflächige Baueinrichtungsflächen). Der Neubau des UW selbst ist nicht Bestandteil der Prüfung, wird jedoch im Sinne von kumulativen Wirkungen berücksichtigt.
Die bereits bestehende einfache Anschlussleitung HT2099 mit einer Länge von ca. 36 m soll um ein zweites stromführendes System ergänzt werden. Das Vorhaben ist zur Realisierung des Netzanschlusses für das entstehende Umspannwerk Wernsdorf der ABO WIND AG an die Einbindung in das Hochspannungsnetz der E.DIS Netz GmbH über die 110-kV-Freileitung Fürstenwalde - Wildau (HT2024) erforderlich. Die Anbindung erfolgt über den Kreuztraver-senmast Nr. 84 der bestehenden 110-kV-Freileitung HT2024 der E.DIS Netz GmbH. Aufgrund des vergleichsweise geringen Umfangs der Leitungsbaumaßnahme ist die Aufstellung von Provisorien nicht erforderlich. Die Baugenehmigung für die Gesamtanlage der beiden UW wurde am 16.04.2015 erteilt und ist nicht Bestandteil des beantragten Verfahrens. Die Einrichtung temporärer Flächen für die Seilzugarbeiten ist lt. Antragsunterlage nicht erforderlich. Die Baustelle wird über das öffentliche Wegenetz bzw. einen vorhandenen unbefestigten Waldweg erschlossen. Die ausgebaute Zuwegung ist aufgrund der Errichtung des Windparks bereits schwerlastfähig.
Die Schleswig-Holstein Netz AG ist als Verteilnetzbetreiber im Bundesland Schleswig-Holstein auch zuständig für Ausbau und Betrieb des 110-kV-Netzes im Kreis Stormarn. In dem Gebiet Stapelfeld – Braak steht eine Ertüchtigung des bestehenden 11-kV und 30-kV-Netzes an. Hintergrund sind die vermehrten Leistungsanfragen bestehender und neuer Gewerbeunternehmen sowie die Erweiterung der Müllverbrennungsanlage. Aus diesem Anlass plant die Schleswig-Holstein Netz AG den Neubau eines Umspannwerks (UW) in der Gemeinde Braak, welches eine neue Versorgungsanbindung an das bestehende Hochspannungsnetz ermöglicht.
Harz Energie Netz betreibt im Harzvorland und westlichen Harzgebiet ein Hochspannungsnetz, das im Teilring durch den Oberharz mit 110 kV betrieben wird und im Harzvorland derzeit mit 60‐kV betrieben wird. Die Freileitungen wurden als 60‐kV‐Leitung errichtet, sind aber vom konstruktiven Aufbau der Maste und Ausführung der Isolation für eine Betriebsspannung von 110‐kV ausgelegt. Die Umstellung auf die 110‐kV‐Spannungsebene wird erforderlich, um die Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie, d.h. Stromerzeugung nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) in das Hochspannungsnetz im Raum Katlenburg/Wulften ermöglichen zu können. Als Netzbetreiber ist die Harz Energie Netz GmbH gemäß EEG § 8 verpflichtet, Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien anzuschließen.
Die aktuellen Netzengpässe belasten die Klimabilanz Deutschlands, da sie eine Abregelung erneuerba-rer Energien notwendig machen. Engpässe im Verteilnetz sind zurzeit nur begrenzt sichtbar, da sie von Engpässen im Übertragungsnetz überlagert werden. Im Rahmen dieser Studie wurde zunächst der Netzausbaubedarf in der Hochspannung herausgestellt. Anschließend wurden Maßnahmen untersucht, die durch eine Behebung der Engpässe zu einer verbesserten Integration von erneuerbaren Energien ins Stromnetz beitragen. Die Studie betrachtete sowohl Maßnahmen, die zu einer höheren Auslastung des Bestandsnetz führen, als auch Maßnahmen, die den Netzausbau beschleunigen. Sie konzentriert sich dabei ausschließlich auf die 110-kV-Verteil-netzebene (Hochspannungsnetz) sowie kurz- und mittelfristig umsetzbare Maßnahmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die 110-kV-Verteilnetzebene heute und voraussichtlich auch künftig einen begrenzenden Faktor für die Nutzung der durch Erneuerbare-Energien-Anlagen bereitgestellten Energie darstellt. Einige der analysierten technischen Maßnahmen stellen sinnvolle Alternativen im Ver-gleich zum konventionellen Netzausbau dar, werden laut gesammelter Erkenntnisse jedoch schon weitgehend von Netzbetreibern angewendet und bieten daher keine zusätzliche Beschleunigungswirkung gegenüber dem Status quo. Keine der weiteren betrachteten technischen Optionen weist aktuell eine ausgeprägte Beschleunigungswirkung für die Integration von erneuerbaren Energien auf. Möglichkeiten zur Beschleunigung gibt es insbesondere bei der Optimierung der institutionellen Abwicklung der Genehmigungsprozesse, indem Genehmigungsbehörden die Verfahrensanforderungen gegenüber Vorhabenträgern transparenter kommunizieren, landes- oder bundesweit einheitliche Anforde-rungen festlegen und personelle Kapazitäten ausbauen. Zudem kann der Netzausbau durch verschiedene gesetzliche Anpassungen beschleunigt werden. So könnte eine fiktive Planfeststellung für Alttrassen eingeführt oder den Verteilnetzbetreibern ein vorrausschauender Netzausbau in Regionen ermöglicht werden, in denen ein starker Zubau von erneuerbaren Energien erwartet und somit ein Netzausbau wahrscheinlich notwendig wird. Quelle: Forschungsbericht
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