Modellierung von Hochwasserrisiko-Gebieten gem. EG-HWRM-RL u. § 73 WHG für die Hochwasserszenarien HQ5, HQ10, HQ25, HQ50, HQ100 und HQextrem, erarbeitet im Rahmen des Hochwasserschutzplan Oberweser. Die Daten umfassen HQGrenzen, HQTiefen und Abflussverhaltender Weser und der Emmer
Das 'Nationale Hochwasserschutzprogramm (NHWSP) -Kriterien und Bewertungsmaßstäbe für die Identifikation und Priorisierung von wirksamen Maßnahmen und Liste der prioritären Maßnahmen zur Verbesserung desPräventiven Hochwasserschutzes'wurde bei der 83. Umweltministerkonferenz am 24.10.2014 in Heidelberg beschlossen. Die Priorisierung der Maßnahmen soll jährlich durch die LAWA und Vertreter des Bundes unter anderem entsprechend den Kriterien Realisierbarkeit, Effizienz und Wirkung für den Naturraum festgelegt werden. Das Vorhaben soll dazu dienen, die von den Ländern gemeldeten Maßnahmen flussgebietsweise im Hinblick auf ihre Wirksamkeit einzeln und im Verbund zu plausibilisieren. Damit sollen gemeinsame Ansätze zur Wirkungsabschätzung der Maßnahmen bundesweit erarbeitet werden. Vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen soll eine Datengrundlage für eine mögliche Priorisierung der Maßnahmen im Zeitverlauf geschaffen werden. Darüber hinaus soll der Bund befähigt werden, eigene Vorstellungen bzgl. möglicher überregionaler Hochwasserschutzmaßnahmen zu entwickeln & ggf. im Rahmen der jährlichen Fortschreibung des Programms in den Prozess einzuspeisen.Damit ist das Projekt geeignet, wesentliche Informationen für einen effizienten Hochwasserschutz und zielgenauen Mitteleinsatz zu liefern und somit den Bund wesentlich bei der Koordinierungsfunktion im Rahmen der Umsetzung des NHWSP zu unterstützen und zu stärken. Es ist eine enge fachliche Abstimmung mit den Ländern geplant. Hierzu wird ein Projektbeirat eingerichtet.
Das Projekt soll Kommunen bei der Umstellung von einer statisch ausgerichteten Entwässerungsplanung zu einer anpassungsfähigen Bewirtschaftung des stadthydrologischen Gesamtsystems unterstützen. Es sollen einerseits planerische und betriebliche Möglichkeiten untersucht werden, um das Potential des Bestandes unter den Bedingungen des Wandels (Klima, Demografie, Struktur) und der Unsicherheit bestmöglich auszunutzen. Um die Handlungsoptionen zu erweitern, werden darüber hinaus Planungsinstrumente entwickelt, die Stadtentwicklungs- und Freiraumplanung sowie Wechselwirkungen mit dem natürlichen Wasserhaushalt einbeziehen. Die hier beantragten Teilprojekte haben das konkrete Ziel, im Rahmen des Gesamtprojekts einen Leitfaden zur Konzeption und Umsetzung einer integrierten qualitätsabhängigen Abflusssteuerung zu erstellen (B.1),Anforderungen an ein hierfür erforderliches Messdatenmanagementsystem (MDMS) zu erarbeiten und deren softwaretechnische Umsetzungen zu bewerten (B.4). Dabei steht die Konzeption und praktische Umsetzung einer qualitätsabhängigen Verbundsteuerung für das Trennsystem in Wuppertal im Mittelpunkt. Im Rahmen des Projekts C.1 'Freiraumplanerische Gestaltungsstrategien' wird ein Leitfaden mit dem Arbeitstitel 'Methoden und Konzepte zur Freiraumnutzung und -gestaltung zur Überflutungsvorsorge' erstellt. An konkreten Fallbeispielen erfolgt die Verknüpfung von ingenieurtechnischen Planungen mit Methoden der Stadtplanung und der Freiraumgestaltung.
Das Projekt soll Kommunen bei der Umstellung von einer statisch ausgerichteten Entwässerungsplanung zu einer anpassungsfähigen Bewirtschaftung des stadthydrologischen Gesamtsystems unterstützen. Es sollen einerseits planerische und betriebliche Möglichkeiten untersucht werden, um das Potential des Bestandes unter den Bedingungen des Wandels (Klima, Demografie, Struktur) und der Unsicherheit bestmöglich auszunutzen. Um die Handlungsoptionen zu erweitern, werden darüber hinaus Planungsinstrumente entwickelt, die Stadtentwicklungs- und Freiraumplanung sowie Wechselwirkungen mit dem natürlichen Wasserhaushalt einbeziehen. Die hier beantragten Teilprojekte haben das konkrete Ziel, im Rahmen des Gesamtprojekts einen Leitfaden zur Konzeption und Umsetzung einer integrierten qualitätsabhängigen Abflusssteuerung zu erstellen (B.1),Anforderungen an ein hierfür erforderliches Messdatenmanagementsystem (MDMS) zu erarbeiten und deren softwaretechnische Umsetzungen zu bewerten (B.4). Dabei steht die Konzeption und praktische Umsetzung einer qualitätsabhängigen Verbundsteuerung für das Trennsystem in Wuppertal im Mittelpunkt .Im Rahmen des Projekts C.1 'Freiraumplanerische Gestaltungsstrategien' wird ein Leitfaden mit dem Arbeitstitel 'Methoden und Konzepte zur Freiraumnutzung und -gestaltung zur Überflutungsvorsorge' erstellt. An konkreten Fallbeispielen erfolgt die Verknüpfung von ingenieurtechnischen Planungen mit Methoden der Stadtplanung und der Freiraumgestaltung.
Nach dem Augusthochwasser 2002, das mit 11,6 Milliarden Euro Schaden das bislang teuerste Ereignis in Deutschland war, wurden etliche Maßnahmen (Artikelgesetz zum Hochwasserschutz, EU -Hochwasser -Richtlinie, Aktionspläne etc.) initiiert, die die Hochwasservorsorge verbessern sollten. Im Juni 2013 trat ein großräumiges Hochwasser auf, das wiederum Schäden in Milliardenhöhe anrichtete. Aufgrund der hydrologischen Ähnlichkeit der beiden Ereignisse soll nun untersucht werden, was Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft aus dem Ereignis 2002 gelernt haben, wie sie im Mai/Juni 2013 vorbereitet waren und welche Defizite weiterhin bestehen. Das inter - und transdisziplinäre Projekt soll Schäden durch zukünftig e Hochwasser reduzieren, indem Defizite in der Vorsorge benannt und Lösungsansätze aufgezeigt werden. Um dies zu erreichen, werden die Projektergebnisse in Präsentationen und Strategiedokumenten aufbereitet. Neben einem praxisorientierten Synthesebericht, der im Projekt erstellt wird, sollen die Ergebnisse in Politikprozesse (Hochwasserdialog des BMU, European/Global Plattform von UN-ISDR, IRDR etc.) einfließen. Nach Projektende sollen die Ergebnisse in wissenschaftlichen, international begutachteten Zeitsc hriften publiziert werden. Datensätze sollen einer weiteren Nutzung zugänglich gemacht werden, z.B. über die (objektspezifische) Schadensdatenbank HOWAS 21 sowie über eine Hochwasserereignisdatenbank von UP und GFZ. Weiterhin wird die Befragung im AP B2 so angelegt, dass sie als Ausgangspunkt für ein längerfristiges Monitoring der Hochwasservorsorge dienen kann. Zudem fließen die Ergebnisse in Lehrveranstaltungen der geowissenschaftlichen Studiengänge an der UP ein.
Primäres Ziel des Verbundvorhabens DynaKlim ist, technische, wirtschaftliche und regionalplanerische Ansätze und Lösungen zu erarbeiten, die die Emscher-Lippe Region und ihre relevanten Akteure in die Lage versetzen, vorausschauend und nachhaltig mit den prognostizierten Auswirkungen des Klimawandels umgehen zu können. Erforderliche regionale Anpassungsmaßnahmen und -prozesse sollen frühzeitig antizipiert und in laufende Prozesse integriert werden. Der zentrale und innovative Ansatz des Verbundvorhabens besteht in der integrierten Betrachtung aller Sektoren des Wasserhaushalts der Region und der 'Dynamisierung' der regionalen Planungs- und Umsetzungsprozesse. Um eine integrale Betrachtung des Gesamtsystems zur Siedlungsentwässerung zu ermöglichen, werden im Teilvorhaben der RWTH Strategien und Anpassungskonzeptionen für Abwasserbehandlungsanlagen entwickelt. Hier sind insbesondere die Bemessungs- und Planungsgrundlagen vor dem Hintergrund des erwarteten Klimawandels zu analysieren und entsprechende betriebliche wie verfahrenstechnische Anpassungsmaßnahmen inkl. Hochwasserschutzkonzepten zu entwickeln. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Strategieentwicklung zur Abwasserwiederverwendung im kommunalen wie landwirtschaftlichen Bereich.
Ziel des Projekts ist die wissenschaftlich fundierte und im europäischen Kontext abgestimmte Umsetzung der einzelnen Arbeitsschritte, die die HWRM-RL vorgibt. Daher beauftragte das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz das KLIFF der TU Kaiserslautern, um o.g. Ziel im Umsetzungsprozess zu gewährleisten. Die Leistungen beinhalten die Begleitung der 3 Schritte der HWRM-RL: der vorläufigen Bewertung des Hochwasserrisikos, der Erarbeitung der Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten und der Erstellung der Hochwasserrisikomanagementpläne.
Das Ziel des Forschungsprojektes ist es, einen Beitrag zu einem besseren Krisenmanagement bei potentiellen Überflutungsereignissen zu leisten. Dies wird durch eine Kopplung der Simulation von Hochwasser- bzw. Flutwellenausbreitung mit der Simulation und Optimierung von Verkehrsabläufen geleistet. Am Beispiel von reellen Beispielstandorten sollen Evakuierungsszenarien für den Notfall entwickelt werden. Bei diesen Standorten handelt es sich um die Projektgebiete Nagoldtalsperre und Bad Reichenhall. Das Verfahren soll soweit entwickelt werden, dass nach Abschluss des Forschungsprojektes eine Übertragbarkeit auf die Entwicklung von Evakuierungsplänen an anderen Standorten möglich ist. Der Lehrstuhl für Wasserbau und Wassermengenwirtschaft übernimmt die Koordination des Projektes und führt in der Versuchsanstalt für Wasserbau physikalische Modellversuche hinsichtlich der Stabilität von Fahrzeugen in Strömung durch.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 28 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 3 |
| Land | 57 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 15 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 27 |
| Text | 37 |
| Umweltprüfung | 10 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 47 |
| Offen | 28 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 76 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 4 |
| Dokument | 21 |
| Keine | 30 |
| Webseite | 35 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 60 |
| Lebewesen und Lebensräume | 76 |
| Luft | 58 |
| Mensch und Umwelt | 76 |
| Wasser | 67 |
| Weitere | 76 |