Dieser Datensatz enthält die Messdaten der Messstelle Hy Jena (Haltestelle Holzmarkt, BK 11) / (Unterflur) in Thüringen. Grundwasserkörper: Nordoestliche Saale - Roda - Buntsandsteinplatte. Messstellen-Art: Bohrung.
Der Aufgabenbereich Holzmarkt umfassen folgende wesentliche Teilaufgaben: - Fachaufsicht sowie Zuständigkeit für Gundsatzangelegenheiten des Holzmarktes sowie der Verwaltungsjagd - Koordination und Überwachung der Holzeinschlags- und Lieferplanung inkl. des Vollzugs - betriebswirtschaftliche Planung, Durchführung und Begleitung des Holzverkaufs - holzmarktbezogene Produktwerbung sowie Entwicklung von Strategien und Konzepten für die Holzmarktentwicklung - Holzverkauf (Verkaufsverträge)
Die Vorstellung vom Förster oder von der Försterin, der/die allein mit dem Dackel durch die dichten Wälder streift und nach dem Rechten schaut, prägt immer noch die Vorstellungen vieler Menschen. Doch inzwischen hat sich der Arbeitsalltag gewandelt. Heute verbringen viele Forstangestellte einen beträchtlichen Anteil ihrer Arbeitszeit vor dem PC. Daneben werden Waldbesitzer zu unterschiedlichen forstlichen Themen beraten, Durchforstungen oder Pflanzungen geplant und fachlich begleitet oder umweltbildende und waldpädagogische Veranstaltungen durchgeführt. Häufig agieren Forstangestellte als Dienstleister für Kommunal- oder Privatwälder und sind für den Holzverkauf zuständig. Im Zuge des Bolognaprozesses wurden inzwischen im Bereich der forstlichen Hochschulausbildung aus Diplomstudiengängen der Bachelor of Science (i.d.R. sechs Semester) und der Master of Science (i.d.R. weitere vier Semester). Zudem wurden Studieninhalte reformiert und integrierte Studiengänge mit zunehmender Internationalisierung geschaffen. Wer sich heute für ein Studium im Bereich der Forstwirtschaft entscheidet, wird sich zukünftig unter anderem mit folgenden Studieninhalten beschäftigen: Waldbau und Forsteinrichtung Naturschutz Forstliche Betriebswirtschaftslehre Waldschutz Forstpolitik Waldökologie Wildtierbewirtschaftung und Jagd Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Forstnutzung und Holzmarkt Forstliche Arbeitslehre Forstrecht Bodenkunde Waldwachstumskunde Forstliche Fakultäten an den Universitäten sowie Hochschulen und Fachhochschulen: TU Dresden, Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Fachrichtung Forstwissenschaften Albert-Ludwig-Universität Freiburg, Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften Georg-August-Universität Göttingen, Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie TU München, Studienfakultät für Forstwissenschaft und Ressourcenmanagement Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Fachbereich Wald und Umwelt Fachhochschule Erfurt, Fachrichtung Forstwirtschaft Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Wald- und Forstwirtschaft Während des Studiums werden studienbegleitende Praxisphasen verlangt, die Studentinnen und Studenten unter anderem in einem forstlichen Betrieb oder in einer Forstverwaltung absolvieren können. Auch die Berliner Forsten bieten interessierten Studierenden forstlicher Fachrichtungen die Möglichkeit, über ein Praktikum Erfahrungen zu sammeln. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Stefan Voigt E-Mail: stefan.voigt@forsten.berlin.de
Berechnung der CO₂-Emissionen aus dem Heizen mit Holz Das Umweltbundesamt äußert sich zur Kritik an seiner im CO₂-Rechner angewandten Methode zur Berechnung der Treibhausgase, die durch das Heizen mit Holz verursacht werden, in einem offenen Brief. Mit dem CO 2 -Rechner des Umweltbundesamtes können alle Interessierten ihren CO 2 -Fußabdruck berechnen und so Potenziale für mehr Klimaschutz im Alltag herausfinden. Im März 2024 hat das UBA auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse die Berechnung der CO 2 -Emissionen aus dem Heizen mit Holz angepasst. In einem offenen Brief vom 31. Juli 2024 hat der emeritierte Professor Roland Irslinger die neue Berechnungsmethode kritisiert. Das UBA hat Herrn Prof. Irslinger am 23.08.2024 mit einem offenen Brief geantwortet: Sehr geehrter Herr Prof. Irslinger, das Umweltbundesamt weist seit vielen Jahren zusammen mit vielen anderen Institutionen, Wissenschaftler*innen und NGOs auf die kritischen Seiten einer verstärkten Biomassenutzung hin. Konsequenterweise haben wir im März dieses Jahres nach längeren Detaildiskussionen die Emissionsfaktoren für Holzbrennstoffe im CO 2 -Rechner angepasst. Die wesentlichen Gründe hierfür sind in dem Ihnen vorliegenden Schreiben an Frau Dr. Kersten genannt. Diese Anpassung in unserem Bilanzierungstool für Privatpersonen wird unter Waldbesitzer*innen und in der Bioenergiewirtschaft kontrovers diskutiert. Ihrem Schreiben entnehme ich aber, dass wir durchaus wichtige Sichtweisen teilen. Lassen Sie mich deshalb diese zuvorderst festhalten: Es ist nützlich, sinnvoll und international vorgeschrieben, Verbrennungsemissionen und Einbindungen von CO 2 getrennt zu erfassen und zu betrachten. Es ist mit einer weltweit steigenden Nachfrage nach Holz – nicht zuletzt ausgelöst durch den aus Klimaschutzgründen nötigen Ausstieg aus fossilen Rohstoffen – zu rechnen. Das betrifft auch die ansteigende Nachfrage aus der Baubranche und der chemischen Industrie. Holz wird unter diesen Voraussetzungen teurer werden. Unabhängig von der Frage, mit welchen erneuerbaren Energien wir künftig Gebäude heizen bzw. kühlen, ist es grundsätzlich wichtig, den Wärmebedarf von Gebäuden durch Wärmedämmung zu senken. Gleichzeitig ist völlig klar, dass wir im Hinblick auf eine nachhaltige Waldwirtschaft vor enormen Herausforderungen stehen, wo es angesichts der Komplexität von Waldökosystemen mit hohen standortspezifischen Abhängigkeiten und durch den Klimawandel verstärkte Stressfaktoren keine einfachen Lösungen geben wird. Kurzum: Holz ist mehr denn je ein sehr wertvoller Rohstoff. Für uns sind diese Punkte Motivation, das Bewusstsein für die Wertigkeit des Rohstoffes Holz zu stärken. Die transparente Ausweisung der Verbrennungsemissionen im CO 2 -Rechner ist für uns hierbei ein wichtiger Beitrag. An diesem Punkt widersprechen Sie mit sehr weitreichenden Vorwürfen dem UBA. In den von Ihnen angebrachten Begründungen lassen sich allerdings einige Missverständnisse ausmachen, auf die ich kurz eingehen und die ich richtigstellen möchte: Das UBA arbeitet selbstverständlich auch bei der Betrachtung und Bewertung von Holzbrennstoffen wissenschaftlich. Der CO 2 -Rechner trifft keine wertenden Aussagen über eine „richtige“ Waldbewirtschaftung. Das UBA steht zu der Aussage, dass die Heiztechnik auch bei Holzheizungen in den letzten Jahrzehnten effizienter und schadstoffärmer geworden ist. Dem UBA ist bewusst, dass der im Holz gebundene Kohlenstoff nicht nur bei Verbrennung, sondern auch bei Verrottung freigesetzt wird. Das UBA arbeitet selbstverständlich auch bei der Betrachtung und Bewertung von Holzbrennstoffen wissenschaftlich. Wir gehen davon aus, dass das Hintergrundpapier im CO 2 -Rechner klar als solches erkennbar ist: Eine Erläuterung für die interessierte Öffentlichkeit, weshalb und wie wir – auf wissenschaftlicher Basis – die Emissionsfaktoren im Rechner geändert haben. Es ist weder ein Gutachten noch ein Studienbericht. Insofern wäre ein großes Quellverzeichnis in einem Dreiseiter offensichtlich fehl am Platz. In unserem Hintergrundpapier sind die zentralen wissenschaftlichen Studien aufgelistet, in denen selbstverständlich vollständige und umfassende Quellverzeichnisse zu finden sind. Bei den Studien handelt es sich u.a. um aufwendige Modellierungen, die natürlich die Daten zu Waldinventuren und der nationalen Treibhausgasbilanz berücksichtigen bzw. zentral auf diesen aufbauen. Der CO 2 -Rechner trifft keine wertenden Aussagen über eine „richtige“ Waldbewirtschaftung. Ein Großteil Ihres Schreibens betrifft Aspekte innerhalb der Systemgrenze Wald. Sie verweisen insbesondere auf den Zusammenhang von Bewirtschaftung und Waldzuwachs. Hier besteht allerdings gar kein grundlegender Dissens zwischen Ihrer und der Position des UBA. Sie schließen allerdings aus der Tatsache, dass wir die Verbrennungsemissionen ausweisen und nicht mit den Senkenleistungen des deutschen Waldes im CO 2 -Rechner verrechnen, dass das UBA eine Nichtnutzung des Waldes als Ziel verfolgen würde. Das ist mitnichten der Fall. Mit anderen Worten: Nur weil wir die Verbrennungsemissionen explizit ausweisen, heißt das nicht, dass wir Holzernte und Waldbewirtschaftung ablehnen würden. Eine stärkere politische und marktliche Fokussierung auf eine Kaskadennutzung von Holz könnte die Wertschöpfung der Forstwirtschaft sogar stärken. Ich verweise an dieser Stelle auf die Initiative „Bauhaus der Erde“ von Prof. Schellnhuber, die beispielhaft aufzeigt, wie viele innovative Ideen und Möglichkeiten durch eine nachhaltige Nutzung von Holz und biobasierten Produkten es jenseits der Verbrennung von Holz gibt, um CO 2 aus der Atmosphäre zurückzuholen und längerfristig im Produktspeicher zu binden. Die Heiztechnik ist auch bei Holzheizungen in den letzten Jahrzehnten effizienter und schadstoffärmer geworden. Das UBA bestreitet nicht, dass Holzheizungen in den letzten Jahrzehnten effizienter und schadstoffärmer geworden sind. Eine effizientere Heiztechnik ist aber eben nur die eine Seite der Medaille. Die zweite Seite, die Sie auch selbst erwähnen, ist die Senkung des Energiebedarfs. Hier sendete der CO 2 -Rechner in der Vergangenheit aber das Signal, dass man bei einem Wechsel auf eine Holzheizung seinen CO 2 -Fußabdruck durch zusätzliche Wärmedämmmaßnahmen nur noch marginal verbessern konnte. Eine ambitionierte Wärmedämmung erschien damit aus Klimaschutzsicht für die Besitzer*innen von Holzheizungen überflüssig. Es ist aber unstrittig, dass das nachhaltig nutzbare Holzenergiepotenzial begrenzt ist und selbst im optimistischen Falle nur einen Teil der aktuellen Wärmeversorgung in Deutschland übernehmen kann. Fest steht, dass die energetische Sanierung des Gebäudebestands schneller voranschreiten und die Wärmeversorgung, wo immer möglich, auf brennstofffreie Alternativen umgestellt werden muss. Dem UBA ist bewusst, dass der im Holz gebundene Kohlenstoff nicht nur bei Verbrennung, sondern auch bei Verrottung freigesetzt wird. Sie legen in Ihrer Argumentation vielfach nahe, dass das Holz, das heute verbrannt wird, ansonsten ungenutzt verrotten würde. Sie schreiben: „Der Kohlenstoff im Holz ist aber Teil des natürlichen biosphärisch-atmosphärischen Kreislaufes. Sie würden durch Verrottung exakt in derselben Höhe stattfinden, auch wenn wir das Holz nicht energetisch nutzen würden, die energetische Nutzung ist lediglich der Beipass im Vergleich zur Verrottung, die Freisetzung von CO 2 erfolgt im Ofen anstatt im Wald - in derselben Menge in derselben Zeit.“ Diese Aussage ist zu allgemein, wenn man die von Ihnen selbst genannten Absatzmärkte für Holzreststoffe jenseits von Holzbrennstoffen berücksichtigt. Unsere gerade veröffentlichte Studie „Auswirkungen der energetischen Nutzung forstlicher Biomasse in Deutschland auf deutsche und internationale LULUCF -Senken“ (BioSINK) beleuchtet auf der Basis von Modellierungen viele wichtige Detailaspekte hierzu. Sicherlich stimmt das UBA der Aussage zu, dass der im Holz gebundene Kohlenstoff sowohl bei der Verbrennung als auch bei der Verrottung freigesetzt wird. Das bedeutet, dass für den Fall, dass Holz verbrannt wird, das sonst zeitnah verrotten würde, dies keinen Einfluss auf den CO 2 -Speicher hat. Es ist wichtig anzuerkennen, dass der Holzmarkt im Detail eine komplexe Angelegenheit ist: Schlagraumgrößen, Besitzverhältnisse, Marktdynamiken, Naturereignisse und anderes mehr beeinflussen Angebot und Nachfrage. Genau aus diesem Grund haben wir im UBA-CO 2 -Rechner auch die Kategorie „Holz aus Garten- und Landschaftspflege“, in der weiterhin keine direkten Verbrennungsemissionen dem verbrannten Holz angerechnet werden. Der Nutzende des CO 2 -Rechners hat hier die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob der von ihm genutzte Brennstoff diese Bedingung erfüllt. Die Schlüsselfrage ist allerdings: Für welches Holz bzw. für welche Sägenebenprodukte gibt es keinen alternativen Markt? An dieser Stelle beginnt unser Dissens. Ich sehe zwei zentrale Aspekte, bei denen Dissens besteht: Besteht eine direkte Kausalität zwischen der Holzverbrennung einerseits und der Einbindung von CO 2 durch Waldzuwachs andererseits? Sie behaupten, dass Energieholz aus nachhaltiger Waldwirtschaft die Atmosphäre nicht mit CO 2 belasten würde und unterstellen eine direkte Kausalität zwischen der Holzverbrennung und der Einbindung von CO 2 durch Waldzuwachs. Diese Annahme ist zu einfach und wird der Realität der Klimakrise immer weniger gerecht. Bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen entsteht CO 2 . Umgekehrt gilt: Beim Wachstum von Pflanzen wird das C aus dem CO 2 aus der Luft in organische Stoffe umgewandelt und gebunden. Aus dem Schornstein entweichendes CO 2 lässt sich kausal dem Brennstoff zuordnen, der verbrannt wurde. Wichtig ist aber, dass man das CO2 , das beim Wachstum von Wäldern aus der Luft aufgenommen wird, nicht eindeutig zuordnen kann. Es könnte z. B. auch CO 2 aus einem Kohlekraftwerk sein. Der Zuwachs des Waldes wiederum ist unabhängig davon, ob das geerntete Holz verbrannt oder ob hieraus Papier, Spanplatten, Pflanzenkohle oder andere Produkte hergestellt werden. Damit stehen die Verbrennungsemissionen aus Holz einerseits nicht in direktem kausalem Zusammenhang mit der Senkenleistung eines Waldes andererseits. Der Kontext des Klimaschutzes ist hier entscheidend: Die Senkenleistung der Wälder droht abzunehmen, während sie tatsächlich maximiert werden muss, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Umso wichtiger ist, restliche (unvermeidbare) THG-Emissionen (z. B. aus Landwirtschaft) durch negative CO 2 -Emissionen des Waldes zu kompensieren. Das Klimaschutzgesetz gibt ambitionierte Ziele für den Landsektor vor, und ein entscheidendes Mittel ist Waldmodellierungen zufolge die verringerte Holzentnahme. So kann die Senkenleistung im Wald verbessert werden (unabhängig vom angenommenen Niveau der natürlichen Störungen), während zugleich waldbauliche Maßnahmen zur Stabilisierung instabiler Waldbestände einen notwendigen Beitrag leisten. Dieser Mix an Maßnahmen ist für eine möglichst lange Speicherung von Kohlenstoff im Wald und in Produkten notwendig und stellt eine wichtige Stellschraube für erfolgreichen Klimaschutz dar. Stoffliche Verwertung vor Verbrennung: Wie groß ist das Angebot von nicht anderweitig nutzbarem Holz, das ansonsten ungenutzt verrotten würde? Der Grundsatz "stoffliche Verwertung vor Verbrennung" sollte im Vordergrund stehen. Deshalb fordert das UBA, die sich auf hohem Niveau befindliche Biomassenutzung nicht weiter durch Fördergelder und idealisierende Beschreibungen anzuheizen (und damit den Preis für den Energieträger Holz über die steigende Nachfrage tendenziell zu verteuern). Es gilt vielmehr den Energiebedarf zu senken, zur Deckung des restlichen Energiebedarfs wo immer möglich brennstofffreie Alternativen zu nutzen und alternative Holzverwendungsmöglichkeiten im Sinne der Kaskadennutzung zu fördern, zu etablieren und weiter auszubauen. Sie schreiben: „Der Logik Ihrer Argumentation folgend müsste der CO 2 -Rechner dem Nutzer die Frage stellen, ob das Brennholz aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt oder nicht.“ Unsere Argumentation ist hier nicht adäquat wiedergegeben (siehe vorheriger Punkt zur Kausalität). Wie Sie gehen auch wir davon aus, dass gemäß dem Bundeswaldgesetz Waldbesitzer*innen „kahlgeschlagene Waldflächen oder verlichtete Waldbestände in angemessener Frist wieder aufforsten“ (BWaldG, § 11 (1)). Entscheidend ist deshalb die Frage, ob es alternative Verwendungsmöglichkeiten für das Holz gibt oder ob es tatsächlich sonst ohne Nutzung verrotten würde. Ob Holz, das nicht verbrannt wird, ungenutzt verrotten würde, hängt aber von sehr verschiedenen, dynamischen Faktoren ab. In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Markt für Holzenergie – politisch angetrieben – deutlich vergrößert. Insofern ist auch klar, dass sich diese Stoffströme nicht „über Nacht“ in neue Wege lenken lassen. Dennoch existieren diese alten und neuen Anwendungsfelder, und sie nehmen zu – wie Sie selbst in Ihrem Schreiben festgestellt haben. Mit dem Klimaschutzgesetz ist der Ausstieg aus den fossilen Energieträgern beschlossen. Nun geht es darum, den Umbau zu einem klimaresilienten Wald als zentrale Kohlenstoffsenke voranzutreiben und die Weichen für eine umfassende Kaskadennutzung von Holz zu stellen. Der UBA-CO 2 -Rechner und seine transparente Ausweisung von Verbrennungsemissionen helfen dabei, die Wertigkeit des Rohstoffes Holz bewusst zu machen und für vielfältige und innovative Anwendungsfelder jenseits der direkten Verbrennung zu sensibilisieren. In dem Sinne dient er einer zukunftsfähigen Ausrichtung der Forst- und Holzwirtschaft. Mit freundlichem Gruß Prof. Dr. Dirk Messner Präsident des Umweltbundesamtes
Aschersleben (Raubstraftat) Am Donnerstagabend, gegen 17:30 Uhr, wurde ein schwerer Raum in der Mäc-Geiz Filiale in der Breiten Straße gemeldet. Zwei männliche, maskierte Personen hatten zu diesem Zeitpunkt die Filiale betreten. Eine der Personen verblieb im Eingangsbereich, die andere Person begab sich direkt zur Kasse und forderte von der Angestellten (w/45) unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Bargeldes. Auf einen weiteren Mitarbeiter (m/58) versuchte der Täter im Kassenbereich durch Pfefferspray einzuwirken, verfehlte diesen allerdings. Anschließend griff der Täter in die Kasse und flüchtete mit einem Bargeldbetrag im unteren dreistelligen Bereich. Während der Flucht wurden Teile des Bargeldes verloren. Die beiden Angestellten erlitten keine körperlichen Verletzungen durch den Übergriff. Die Polizei wurde informiert und begab sich sofort in die Nahbereichsfahndung. Zur Unterstützung wurden der Polizeihubschrauber und ein Fährtenhund eingesetzt. Die Suche nach den beiden Tätern blieb bisher erfolglos. Die Ermittlungen dauern an. Die Täter konnten seitens der Mitarbeiter beschrieben werden. Täter 1 (handelte im Kassenbereich): - männlich, etwa 20 Jahre alt und ca. 170 cm groß - braune Augen, schlanke Gestalt - schwarze Kleidung, Sturmhaube mit einem übergezogenen Cap - gelbe Einweghandschuhe Täter 2 (Schmiere im Eingangsbereich) Zeugenhinweise und Hinweise zu den Tatverdächtigen nimmt die Polizei, gern auch telefonisch unter 03471-3790 entgegen. Staßfurt (Ladendiebstahl) Am Donnerstagnachmittag, gegen 15:30 Uhr, kam es in der Netto-Filiale in der Geleitstraße zu einem Ladendiebstahl. Nach derzeitigem Kenntnisstand verstaute ein 23-Jähriger das Diebesgut (ein Brotmesser und verschiedene Lebensmittel) in einem mitgeführten Beutel und verließ den Kassenbereich ohne die Ware zu bezahlen. Er wurde anschließend durch einen Mitarbeiter noch vor Verlassen des Marktes gestellt und die Polizei informiert. Während der Überprüfung des Mannes wurde in dem Beutel ein weiteres Messer (Klingenlänge 20 cm), welches während der Tathandlung griffbereit mitgeführt wurde, aufgefunden. Aufgrund dieser Tatsache erfolgte die Klassifizierung zu einem Diebstahl mit Waffe (unter Mitführen einer Waffe). Da der Beschuldigte ohne festen Wohnsitz ist, wurde in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die vorläufige Festnahme aufrechterhalten und der Mann im Zentralen Polizeigewahrsam untergebracht. Ein Alkohol- und Drogentest verlief positiv. Nach Prüfung der Aktenlage wird noch am Freitag über einen Haftantrag entschieden. Aschersleben (Einbruchsdiebstahl) Am frühen Donnerstagmorgen wurde in einer Pizzeria am Holzmarkt eingebrochen. Die Tatzeit konnte anhand der Alarmunterlagen zwischen 03:00 und 03:10 Uhr eingegrenzt werden. Die unbekannten Täter verschafften sich gewaltsam durch die Hintertür des Geschäfts Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchten die Schränke und das Büro. Nach ersten Erkenntnissen wurden zwei Akkus- für Pedelecs und ein kleiner Stahltresor entwendet. Die Aufnahmen der Videoüberwachung wurden zur weiteren Auswertung sichergestellt. Im benachbarten Friseursalon bleib der Einbruch im Versuch, die Täter scheiterten an der Hintertür. Die Ermittlungen dauern an. Bernburg (Fahrraddiebstahl) Am Freitagmorgen wurden drei jugendliche beim Diebstahl von Fahrrädern in der Antoinettenstraße beobachtet. Zeugen meldeten, dass die drei jugendlichen gegen 04:27 Uhr, die verschlossene Fahrradbox auf dem Hof des Mehrfamilienhauses aufbrachen und anschließend mit drei Fahrrädern in Richtung Spielplatz flüchteten. Eine sofortige Absuche des Bereiches erfolgte. Tatverdächtige oder Fahrräder konnten allerdings im Umfeld nicht gefunden werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und weitere Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Ilberstedt (Zigarettenautomat aufgebrochen) Am Donnerstagnachmittag wurde die Zerstörung des Zigarettenautomaten in der Güstener Straße gemeldet. Unbekannte Täter hatten sich offenbar durch eine Sprengung Zugang zum Inhalt des Automaten verschafft und diesen entleert. Die genaue Tatzeit ist noch unklar. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. L50 Atzendorf - Dodendorf (Unfall mit Personenschaden) Am Freitagmorgen wurde ein 18-Jähriger bei einem Verkehrsunfall auf der L50 zwischen Atzendorf und Dodendorf schwer verletzt. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen war der Heranwachsende als letztes Fahrzeug in einer Kolonne unterwegs. Das erste Fahrzeug hatte zum Überholen des vorausfahrenden LKWs angesetzt und befand sich bereits neben dem LKW. Das letzte Fahrzeug der Kolonne (18-Jähriger) hatte zu diesem Zeitpunkt ebenfalls den Überholvorgang eingeleitet und versuchte dadurch weiter links an dem bereits Überholenden vorbeizufahren. Es kam zur seitlichen Berührung, in deren Folge der 18-Jährige von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Das andere Fahrzeug konnte noch stabilisiert werden und es entstand Sachschaden. Die Feuerwehr konnte den Fahrer aus dem PKW bergen. Er wurde wenig später ins Uniklinikum nach Magdeburg gebracht und dort als schwer verletzt aufgenommen. An der Unfallstelle kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. (koma) Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Salzlandkreis Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Franzstraße 35 06406 Bernburg Tel: +49 3471 379 402 Fax: +49 3471 379 210 mail: presse.prev-slk@polizei.sachsen-anhalt.de
Polizeirevier Burgenlandkreis Versammlungslagen in Naumburg Für den 24.Juli 2020 waren in der Zeit von 19-21 Uhr zwei Versammlungen in Naumburg angemeldet. Zum einem führte die Partei „Der Dritte Weg“ unter dem Motto „Kriminelle Ausländer raus! – Heimat schützen!“ eine Kundgebung mit ca. 60 Teilnehmern auf dem Holzmarkt durch. Eine Gegendemonstration unter dem Thema „Naumburg für Toleranz und Vielfalt“ wurde durch die Partei „Die Linke“ organisiert. Diese Kundgebung fand zeitgleich auf den Curt-Becker-Platz bzw. in der Jakobsstraße statt, an der ca. 210 Personen teilnahmen. Die Versammlungen wurden durch Polizeikräfte des Polizeireviers Burgenlandkreis und der Landesbereitschaftspolizei abgesichert. Gegen 21:15 Uhr waren die Versammlungen beendet. Beide Versammlungen verliefen friedlich und es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen. Polizeiinspektion Halle (Saale) Polizeirevier Burgenlandkreis Langendorfer Straße 49 06667 Weißenfels Tel: (03443) 282-205 Mail: za.prev-blk@polizei.sachsen-anhalt.de
Die Stadt Staßfurt erhält in diesem Jahr einen Bewilligungsbescheid aus der Städtebauförderung über exakt 275.720 Euro. ?Durch die Förderzusage bekommt die Stadt die notwendige Planungssicherheit, um weitere wichtige Projekte der Stadtentwicklung in Angriff nehmen zu können?, erklärte Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, heute bei der Übergabe des Bescheids an den Bürgermeister der Bodestadt, Sven Wagner. Mit dem Geld aus dem Stadtumbauprogramm können Webel zufolge drei Vorhaben im Fördergebiet ?Kernstadt? realisiert werden. Der größte Teil des Geldes fließt in den bereits begonnenen Neubau am Holzmarkt 7 (rd. 180.000 ?). ?Wir wollen, dass sich die Menschen in ihrem Wohnumfeld wohlfühlen, die Städte und Gemeinden in unserem Land lebendig bleiben und noch lebenswerter werden?, sagte der Minister. Die Städtebauförderung leiste hier einen wichtigen Beitrag. ?Bund und Land unterstützen die Kommunen in Sachsen-Anhalt mit jeweils 50 Millionen Euro dabei, dem demografischen Wandel offensiv Rechnung zu tragen. Mit dem Geld können zum Beispiel Ortskerne attraktiver gestaltet, brachliegende Flächen aktiviert sowie Grün- und Freiflächen geschaffen werden?, erläuterte Webel. Auch die Belange des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der soziale Zusammenhalt spielten beim Einsatz der Fördermittel eine wichtige Rolle. Durch die Kombination der verschiedenen Programme ist es Webel zufolge in den vergangenen Jahren bereits gelungen, die Zentren vieler Städte im Land umfassend zu sanieren und mit neuem Leben zu erfüllen. Darüber hinaus strahle die Städtebauförderung positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt aus, fügte er hinzu. ?Viele Aufträge werden an einheimische Unternehmen vergeben, damit Arbeitsplätze in der Region gesichert und neue geschaffen. Letztendlich bringt das den Kommunen auch mehr Steuereinnahmen?, hob der Bauminister hervor. Insgesamt stehen für die Förderung der städtebaulichen Entwicklung in diesem Jahr landesweit rund 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die jeweils zur Hälfte von Bund und Land bereitgestellten Mittel fließen in folgende Programme: · Stadtumbau (rd. 42,73 Mio. Euro) · Städtebaulicher Denkmalschutz, Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne (rd. 23,53 Mio. Euro) · Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf ? die Soziale Stadt (rd. 9,73 Mio. Euro) · Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (rd. 8,58 Mio. Euro) · Kleinere Städte und Gemeinden ? Netzwerke und überregionale Zusammenarbeit (rd. 4,69 Mio. Euro) · Zukunft Stadtgrün (rd. 3,72 Mio. Euro) · Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (rd. 6,68 Mio. Euro) Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman",serif;} Impressum: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Pressestelle Turmschanzenstraße 30 39114 Magdeburg Tel: (0391) 567-7504 Fax: (0391) 567-7509 Mail: presse@mlv.sachsen-anhalt.de
Freyburg/Unstrut. Das vergangene Jahr 2018 war ein schweres Jahr für den Wald: Stürme und Trockenheit und damit einhergehende Schäden durch Schädlinge haben ihre Spuren in den Wäldern hinterlassen. ?Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesforstbetriebs Sachsen-Anhalt liegt das ereignisreiche Jahr noch sehr in den Knochen. Die Ereignisse waren alles andere als planbar, es wurde vor allem auf die Umstände mit viel Tatkraft reagiert. Es ist nun an der Zeit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Außendienst bei unserer Dienstberatung ein kräftiges ?Danke? auszusprechen. Die Kolleginnen und Kollegen in allen Ebenen und Sachgebieten haben sich herausragend für den Wald eingesetzt. Nun können wir in die Zukunft zu blicken und lenken den Fokus auf die Zukunft unserer Bestände. Es ist unsere Aufgabe die veränderten Bedingungen anzunehmen und neue Wege zu finden die Wälder nachhaltig zu entwickeln?, sagte der Direktor des Landesforstbetriebs Sachsen-Anhalt, Bernd Dost, heute zum Jahresauftakt in Freyburg/Unstrut.Dr. Ralf-Peter Weber, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt ergänzte: ?Wir werden unseren Landeswald jetzt fit machen für die Zukunft. Der Umbau zu stabilen Mischwäldern hat oberste Priorität. Die Waldbaustrategie setzt auf eine an den Standort angepasste Baumartenmischung. Saaten, Naturverjüngung und die Waldrandgestaltung werden mehr im Fokus stehen, als in den vergangenen Jahren. Im gerade von der Landesregierung verabschiedeten Klima- und Energiekonzept für Sachsen-Anhalt gilt der Aufbau produktiver und klimastabiler Mischwälder als eine wesentliche Maßnahme zur Bindung von CO2. Unsere Wälder leisten damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.?Zudem äußerte sich der Staatssekretär zur Personalsituation in der Forstverwaltung: ?Es ist uns in den letzten beiden Jahren gelungen, den Personalabbau in der Forstverwaltung zu stoppen und entstandene Lücken zu schließen. Jungen Auszubildenden ermöglichen wir eine Zukunft in der Forstverwaltung. Weiterhin wird ab diesem Jahr ein Duales Bachelor-Studium ?Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement? angeboten.?Hintergrund:Das Jahr 2018 war durch den Sturm ?Friederike? maßgeblich geprägt. Insgesamt verzeichnet Sachsen-Anhalt etwa 3,4 Millionen Kubikmeter Sturmschadholz ? über alle Waldbesitzarten hinweg. Zum jetzigen Zeitpunkt sind in der gesamten Bundesrepublik Deutschland 32,4 Millionen Kubikmeter Kalamitätsholz angefallen. Auf Sachsen-Anhalt entfällt 10 Prozent der Gesamtmenge und der höchste Hektarbetrag in Höhe von 6,5 Kubikmeter je Hektar Wald.Erschwerend kamen die Dürre und die Forstschädlinge hinzu. Mit 590 l/m2 gehört das Jahr 2018 zu den niederschlagsärmsten Jahren seit 1881.Es wurde im Landeswald ein Holzeinschlag von über 1,5 Millionen Festmetern notwendig. Davon sind circa 1 Million Festmeter im Verlauf des Jahres verkauft worden. Die im Wald lagernden Holzbestände erreichten zum Jahresende 732 Prozent zum Vorjahr. In insgesamt 5 Nasslagern sind circa 190.000 Festmeter Fichten-Sägeholz eingelagert, um den Holzmarkt zu entlasten. Sie werden aufgelöst, wenn die Preise steigen und der Holzmarkt wieder aufnahmefähig ist.Neben der Einrichtung dieser Nasslager hat die Landesregierung von Sachsen-Anhalt folgende Maßnahmen nach den Stürmen ergriffen:- steuerliche Erleichterungen für Waldbesitzer in Abstimmung mit dem Finanzministerium;- umgehende Befliegung der Schadgebiete und die Auswertung der Luftbilder, welche allen Forstbehörden zur Verfügung gestellt werden;- die befristete Auflastung des Transportgewichtes für den Schadholztransport auf 44 Tonnen ? und zwar als erstes Bundesland bevor die anderen Bundesländer diese Auflastung zugelassen hatten;- Erreichung einer Ausnahmeregelung vom Kabotageverbot auf Bundesebene (gemeinsam mit dem Verkehrsministerium);- kurzfristige Personalverstärkung (im Landeszentrum Wald du im Landesforstbetrieb) durch die Einstellung von zehn BeschäftigtenWeiterhin wurde die Saatgutreserve des Landes zur nachhaltigen Forstpflanzenversorgung freigegeben. In 2019 wird es eine terrestrische Bewertung der Trockenschäden geben.Für das Haushaltsjahr 2019 sind vom Land Einstellungsmöglichkeiten für Forstreferendare und ?referendarinnen (5 Stellen) bzw. für Forstinspektorenanwärterinnen und ?anwärter (4 Stellen) geschaffen worden. Zudem wird gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt das duale Bachelor-Studium ?Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement? angeboten. Das Studium findet in Erfurt statt und die berufspraktischen Studienzeiten werden unter im Landesforstbetrieb und im Landeszentrum Wald absolviert. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Studiums erlangen die Absolventinnen und Absolventen die Laufbahnbefähigung für den Forstdienst; sprich für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt. Ziel ist eine Übernahme in den Landesdienst Sachsen-Anhalt. Insgesamt stehen für das duale Studium fünf Stellen zur Verfügung. Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de
PRev Salzwedel - Pressemitteilung Nr.: 306/11 PRev Salzwedel - Pressemitteilung Nr.: 306/11 Salzwedel, den 21. November 2011 Pressemitteilung Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel Selbst geschädigt 19.11.2011, 18:25 Uhr Gardelegen: Die Fahrerin (29) eines Pkw VW Passat parkte auf dem Holzmarkt rückwärts aus. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Laternenmast. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro. Mit einem Wildschwein kollidiert 19.11.2011, 20:40 Uhr, Zwischen Warthekreisel und Eversdorf: Der Fahrer (55) eines Pkw Opel befuhr die Landstraße (L8) vom Warthekreisel in Richtung der Ortschaft Eversdorf. In diesem Bereich kam es zum Zusammenstoß zwischen Opel und dem Wildschwein. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro. Unfallflucht in Gardelegen 20.11.2011 05.30 Uhr Volkshaus: Die Fahrerin (26) eines Pkw Ford parkte ihr Fahrzeug im Zeitraum von 03:00 Uhr bis 05:30 Uhr auf einer Parkfläche am Volkshaus. Bei Ihrer Rückkehr stellte sie Lackschäden am linken Frontbereich fest. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei sachdienliche Zeugen. Diese sollten sich im Revierkommissariat Gardelegen oder unter Telefon 03907-724-0 melden. Von der Straße abgekommen 20.11.2011 11,55 Uhr Landstraße zwischen Weteritz und B 188: Ein Fahrer (25) eines Pkw Golf befuhr die L 25 von Weteritz kommend in Richtung Zubringer zur B 188. Nach dem er eine Rechtskurve durchfahren hatte, kam der Fahrer nach rechts ab, streifte einen Baum und wurde wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. In der weiteren Folge kam der Pkw erneut nach rechts von der Fahrbahn ab und auf einer Wiese zu Stehen. Der Fahrer blieb unverletzt, jedoch entstand am Golf wirtschaftlicher Totalschaden (ca. 4.000 Euro). Wildwechsel auf der B 188 20.11.2011, 13:15 Uhr B 188 zwischen Jävenitz und Kloster Neuendorf: Der Fahrer (46) eines Pkw Renault befuhr die Bundesstraße 188 von Jävenitz in Richtung Kloster Neuendorf. Plötzlich überquerte ein Reh die Fahrbahn. Der Fahrer versuchte dem Reh auszuweichen, überfuhr dabei zwei Leitpfosten sowie einen Jungbaum. Zudem beschädigte er ein Verkehrszeichen (Achtung Wildwechsel). Der Pkw blieb im Straßengraben liegen. Es entstand Sachschaden von ca. 4.000 Euro. Wildunfall verursacht 10.000 Euro Schaden 21.11.2011, 06:50 Uhr, Zwischen Gladdenstedt und Nettkau: Der Fahrer (50) eines Pkw Mazda Pickup, befuhr die Kreisstraße aus Gladdenstedt nach Nettgau. In einer Entfernung von ca. 100 m vor einer Rechtskurve wich der Fahrer einem Tier aus und kam erst im Straßengraben zum Stehen. Der Fahrer kam mit ein paar blauen Flecken davon. Für den Pickup lautet das Urteil: wirtschaftlicher Totalschaden (ca. 10.000 Euro). Unfallflucht in Salzwedel 21.11.2011, 10:30 Uhr, Salzwedel: Ein Zeuge meldet der Polizei Salzwedel, dass um 10:30 Uhr ein Pkw BMW beim Ausparken auf dem Parkplatz Fritz-Reuter-Straße gegen einen parkenden PKW fuhr und dann die Unfallstelle unerlaubt verlassen hat. Der Sachschaden am Pkw ca. 200 Euro. Geschwindigkeitskontrollen in Hoyersburg und Brietz 20.11.2011, Hoyersburg und Brietz: In der Zeit von 09:30 Uhr bis 10:30 Uhr wurde in der Hoyersburg und von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr in Brietz eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von 75 gemessenen Fahrzeugen wurden 11 Fahrzeugführer beanstandet. Der schnellste Pkw in Hoyersburg wurde mit 77 km/h, der in Brietz mit 88 km/h gemessen. Ergebnis: Acht Verwarngelder und drei Bußgeldanzeigen. Geschwindigkeitskontrolle in Klein Gerstedt 21.11.2011, Klein Gerstedt: Im Zeit von 08:30 Uhr bis 12:30 Uhr wurde in Klein Gerstedt, auf der K 1002, während einer Geschwindigkeitskontrolle insgesamt 118 Kraftfahrzeuge, davon 15 LKW gemessen. Dabei wurden 13 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Ergebnis: 10 Verwarngelder und drei Bußgeldanzeigen. Polizei sucht nach Zeugen 18.11.2011, 10:10 Uhr, Salzwedel: Am 18.11.11 gegen 10:10 Uhr wurde die Polizei zu einem versuchten räuberischen Diebstahl in einem Supermarkt im Kristallweg in Salzwedel gerufen. Die Täter flüchteten. Ein Täter konnte durch die Polizeibeamten in der Kleinbahnstraße in Salzwedel gestellt werden. Er wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeirevier Salzwedel gebracht. Dabei handelt es sich um einen 18jährigen polnischen Bürger. Dieser hatte mit einem Mittäter versucht, diverse Waren, u. a. hochwertige Pflege- und Drogerieartikel im Gesamtwert von ca. 700 Euro, in mehreren Taschen aus dem Markt zu entwenden. Als sie durch Mitarbeiter des Marktes angesprochen wurden, flüchteten beide. Der 18jährige wurde auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Stendal nach den polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Polizeirevier entlassen. Der zweite Täter konnte wie folgt beschrieben werden: ca. 30 Jahre alt, südländischer Typ, kurze dunkle Haare, Bekleidung: schwarzer Mantel, der bis über das Gesäß reichte, und dunkle Jeanshose. Kamera aus der Halterung gerissen 20.11.2011, 02:00 Uhr, Salzwedel: Unbekannte Täter betraten am 20.11.11 gegen 02:00 Uhr den Automatenraum eines Geldinstitutes in Salzwedel in der Burgstraße und beschädigten eine Leichtbauwand. Sie rissen eine Kamera von der Wand und entwendeten diese. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel unter der Telefonnummer 03901/8480. Reisetasche entwendet 18.11.2011, 00:00 Uhr, Salzwedel: In der Zeit vom 17.11.11, 22:00 Uhr, bis 18.11.11 gegen 00:00 Uhr entwendeten unbekannte Täter eine graue Reisetasche, in der sich u. a. das Portmonee mit Ausweis und Geldkarte des Geschädigten befanden. Der Geschädigte saß zur Tatzeit schlafend auf einer Bank auf dem Bahnsteig des Bahnhofes in Salzwedel. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel unter der Telefonnummer 03901/8480. Geldbörse aus Auto mitgehen lassen 18.11.2011, 09:00 Uhr, Arendsee: In der Zeit vom 15.11.11, 20:00 Uhr, bis 18.11.11, 09:00 Uhr, entwendeten unbekannte Täter aus einer Geldbörse, die in einem Pkw lag, eine EC-Karte. Der Pkw war auf einem Grundstück in Arendsee in der Amtsfreiheit abgestellt. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel unter der Telefonnummer 03901/8480. Gebäude mit gelber Farbe beschmiert In der Zeit vom 20.11.11, 18.00 Uhr, bis 21.11.11, 06.30 Uhr, besprühten unbekannte Täter das Gebäude eines Energieversorgers in der Kleinbahnstraße in Salzwedel mit gelber Farbe. Die Täter besprühten die Glasflächen am Haupteingang, mehrere Fenster und das Mauerwerk. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel unter der Telefonnummer 03901/8480. Schaufensterscheibe demoliert 21.11.2011, 08:00 Uhr, Gardelegen: Unbekannte Täter beschädigten in der Zeit von 19.11.2011 zum 21.11.2011 mittels einer Flasche eine Schaufensterscheibe eines Drogeriemarktes im Klammstieg. Beim doppelt verglasten Oberfenster an der Vorderfront des Geschäftes war nur die äußere Scheibe des Fensters betroffen. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Revierkommissariat Gardelegen unter der Telefonnummer 03907-7240. Kamerunschafe verschwunden 17.11.2011, 08:00 Uhr, Hottendorf: In der Zeit vom 16.11.2011 zum 17.11.2011 stahlen unbekannte Täter zwei Kamerunschafe. Diese standen mit ihren Lämmern auf einer, mit Wildzaun umzäunten Wiese, hinter dem Friedhof. Die Täter beschädigten bei ihrem Diebeszug Friedhofszaun und Wildzaun. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Revierkommissariat Gardelegen unter der Telefonnummer 03907-7240. Komplette Werkstatt erbeutet 20.11.2011, 09:50 Uhr, Zichtau: Unbekannte Täter drangen in der Zeit vom 18.11.2011 bis 20.11.2011 gewaltsam in die Werkstatt des Gutshofs in Zichtau ein und entwendeten mehrere elektrische und benzinbetriebene Geräte. Darunter eine Stihl Motorsense und Motorsäge, einen Güde Kompressor, einen Ryobi Akkuschrauber. Des weiteren eine Pendelstichsäge, einen Trennschleifer, eine Schlagbohrmaschine und eine elektrische Kettensäge (alles Black&Decker) Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte im Revierkommissariat Gardelegen unter der Telefonnummer 03907-7240. Aus aktuellen Anlass nach Klötze gewechselt 22.11.2011, Klötze: Aus gegebenen Anlass wechselt der Info-Bus des Landeskriminalamtes seinen geplanten Standort von Salzwedel nach Klötze. Von 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr geben die Kriminalbeamten Informationen zum Schutz von Haus? und Wohnungseinbrüchen. Der Bus steht dann vor dem Lidl-Markt. Impressum: Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel Pressestelle Große Pagenbergstr. 10 29410 Salzwedel Tel: (03901) 848 198 Fax: (03901) 848 210 Mail: bpa.prev-saw@polizei.sachsen-anhalt.de Impressum:Polizeiinspektion StendalPolizeirevier Altmarkkreis Salzwedel Große Pagenbergstr. 10 29410 Salzwedel Tel: (03901) 848 198 Fax: (03901) 848 210 Mail: bpa.prev-saw@polizei.sachsen-anhalt.de
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 009/07 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 009/07 Magdeburg, den 27. Januar 2007 Nach Kyrill haben Aufräumarbeiten im Wald begonnen Wernicke: Schäden in Sachsen-Anhalts Wäldern halten sich in Grenzen Orkantief ¿Kyrill¿ hat auch in Sachsen-Anhalts Wäldern zu Schäden geführt. Landwirtschafts- und Umweltministerin Petra Wernicke hat heute eine erste Bilanz über die Sturmschäden gezogen. Nach den bisherigen Erhebungen hat ¿Kyrill¿ Wurf- und Bruchschäden im Landeswald von ca. 370.000 Festmeter und im Privat- und Kommunalwald von ca. 475.000 Festmeter Holz verursacht. Wernicke: ¿Sachsen-Anhalt ist im Vergleich zu anderen Bundesländern glimpflich davon gekommen.¿ Dabei sind die Regionen Sachsen-Anhalts unterschiedlich betroffen. Während die Schäden in der Altmark relativ gering ausfallen, sind im Fläming und im Harz teilweise erhebliche Flächenschäden zu verzeichnen, so die Ministerin. Sie kündigte an, sich in der nächsten Woche persönlich ein Bild von der Situation im Fläming zu machen. Dort sind jetzt wie überall die Aufräumarbeiten angelaufen. Damit soll ein Schädlingsbefall und die Holzentwertung vermieden werden. Sie erinnerte daran, dass im Harz infolge der trockenen und warmen Witterung bereits im letzten Jahr ein weit überdurchschnittlicher Befall mit Fichtenborkenkäfern zu verzeichnen war. Wernicke: ¿Daher muss in den besonders gefährdeten Gebieten das Schadholz möglichst bis zum Sommer aufbereitet und abtransportiert werden.¿ Nur so lasse sich vermeiden, dass das Wurf- und Bruchholz nicht zu idealen Bruträumen wird und Insekten sich massenhaft vermehren und extreme Schäden verursachen können. Befürchtungen, dass das Wurf- und Bruchholz auf dem Holzmarkt schlechter verkäuflich ist, teilt Wernicke nicht. Die Schäden in Sachsen-Anhalt umfassen etwa die Hälfte eines normalen Jahreseinschlages, so die Ministerin. Diese Menge wird problemlos am Markt unterzubringen sein, da sich für die Holzindustrie bereits in den letzten Monaten Versorgungsengpässe abgezeichnet hatten. Wernicke empfiehlt den betroffenen Waldbesitzern, die bislang noch keine Erfahrungen mit der Bewirtschaftung und Nutzung ihres Waldes haben, sich an ihre örtliche Forstbetriebsgemeinschaft oder den Förster des Betreuungsforstamtes zu wenden. Im Landesbetrieb für Privatwaldbetreuung und Forstservice ist zudem eine Hotline geschaltet worden. Die Hotline ist unter 0173 - 217 15 84 zu erreichen. Die vom Sturm ¿Kyrill¿ in den Wäldern angerichteten Schäden werden bundesweit auf ca. 25 Millionen Festmeter Holz geschätzt. Besonders stark betroffen waren Wälder im Sauerland und Nordhessen. Allein in Nordrhein-Westfalen wird der Schadholzanfall auf 12 Millionen Kubikmeter geschätzt. Impressum: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Straße 4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1950 Fax: (0391) 567-1964 Mail: pr@mlu.lsa-net.de Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de
Origin | Count |
---|---|
Bund | 64 |
Land | 13 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 60 |
Messwerte | 1 |
Text | 9 |
Umweltprüfung | 1 |
unbekannt | 4 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 10 |
offen | 61 |
unbekannt | 4 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 70 |
Englisch | 12 |
Resource type | Count |
---|---|
Keine | 52 |
Webseite | 23 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 61 |
Lebewesen & Lebensräume | 70 |
Luft | 34 |
Mensch & Umwelt | 75 |
Wasser | 33 |
Weitere | 74 |