The project DIGSTER - Map and Go (Digital Based Terrain Mapping) aims at the technical aspects of digital terrrain mapping. For many questions in administration, planning and expertise terrrain mappings are indispensable. The whole process starting with the data acquisition in the field and ending with map products will be digitally performed by the system. Therefore, a platform appropriate for the use in the field (PDA) is combined with technologies from the disciplines of satellite navigation, remote sensing, communication, and mobile geoinformation systems. For DIGSTER a lot of practical applications already exist in connection with policies and directives on the national and also European level.
Der Waschbär ( Procyon Lotor ) ist ein Vertreter der Familie der Kleinbären und gehört zur Ordnung der Raubtiere. Charakteristische Merkmale des Kleinbären sind seine etwas gedrungene und bucklige Gestalt, die Gesichtsmaske mit einer über der Augenregion verlaufenden braunschwarzen Binde und der grau schwarz quergeringelte Schwanz. Seine Fellfärbung kann sehr unterschiedliche Variationen von Grautönen aufweisen und ist häufig silbergrau untermischt. Die Kopf-Rumpf-Länge inklusive des Schwanzes beträgt 70 bis 85 cm, wovon 20 bis 25 cm auf den Schwanz entfallen. Damit lässt sich die Größe dieses Kleinbären zwischen Katze und Fuchs einordnen. Waschbären haben je nach Jahreszeit ein Gewicht zwischen 5 und 10 kg, wobei die Rüden meist schwerer als die Fähen sind. Ihr Gedächtnis ist ausgezeichnet, so dass Futterplätze immer wieder gefunden werden. Besonders ausgeprägt sind auch der Geruchs- und Hörsinn, was den dämmerungs- und nachtaktiven Tieren beim Beutefang hilft. Sie verfügen in den Vorderpfoten über einen hervorragenden Tastsinn, mit dem sie Fische, Frösche, Krebse u.ä. in flachen und trüben Gewässern ertasten können. Der Name Waschbär beruht auf der Beobachtung von gefangengehaltenen Tieren, die ihre Nahrung an einer Wasserstelle “waschen” und daher als besonders reinlich gelten. Dies kann als eine sog. Ersatzhandlung der Tiere gesehen werden, die ihre Nahrung nicht mehr in freier Natur im Wasser ertasten können und ihre Verhaltensmuster nur noch simulieren. In Nordamerika heißt der Waschbär Raccoon, entstanden aus einem Indianernamen, was so viel heißt wie “der mit den Händen kratzt”. Vorurteile gegen Fakten Ein Waschbär – was tun? Die Waschbär-Vor-Ort-Beratung Berlin Weitere Informationen Über den Waschbär kursieren viele Vorurteile. Schnell wird er als alleiniger Verursacher eines Problems vorverurteilt. Dass andere, „heimische“ Tierarten eventuell ebenso oder sogar zu einem größeren Teil daran beteiligt sein könnten, wird oft verdrängt. Wer einen Waschbären auf dem Dachboden hat, hat auch den Schaden. Denn Waschbären nutzen gerne die Dämmung, um sich einen gemütlichen Schlafplatz oder auch eine Wurfhöhle zu bauen. Zudem legen sie an einer anderen Ecke des Dachbodens üblicherweise ihre Latrine an. Schnell wird dann der Ruf nach einer Beseitigung des Tieres und am besten gleich nach einer Bestandsdezimierung bis hin zur Ausrottung dieser Tiere laut. Diesen Wünschen nachzukommen, ist aber in der Realität gar nicht so einfach. Die Fähigkeiten der Waschbären, eine Reduzierung ihres Bestandes auszugleichen, machen es sogar unmöglich. Wir sollten also anfangen zu akzeptieren, dass der Waschbär wie Fuchs und Marder ein in Deutschland wild lebendes Raubtier darstellt und uns um eine friedliche Koexistenz mit diesen durchaus auch spannend zu beobachtenden Tieren bemühen. Ein erster sinnvoller Schritt für ein entspanntes Nebeneinander wäre, den Tieren das Schlaraffenland Stadt ungemütlicher zu machen und somit dafür zu sorgen, dass sich der Bestand von selber reduziert. Waschbären polarisieren. Die einen halten sie für eine Plage, die man bekämpfen muss, die anderen schauen mit einem verklärten Blick, finden sie einfach nur niedlich und fangen an, sie zu füttern. Beides ist falsch! Was also ist die Lösung? Wir empfehlen die Durchführung von Schutzmaßnahmen am Haus und sonstigen Gebäuden sowie im Garten. Damit wird es Waschbären in der Stadt etwas ungemütlicher gemacht und die Anzahl an Waschbären kann sich wieder von selbst reduzieren. Mit diesen Informationen kommen wir der Umsetzung der Managementmaßnahme M7 (PDF, 206 kB) „Öffentlichkeitsarbeit zur Verminderung der direkten und indirekten anthropogenen Förderung der Art” zur Umsetzung der EU-Verordnung zu invasiven Arten von besonderer Bedeutung nach. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung. Plakat: Wildtiere auf dem Grundstück vermeiden Flyer: Füttern – Nein Danke! Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver und gebietsfremder Arten Gesellschaft für Wildökologie und Naturschutz e.V.: Projekt Waschbär
Für eine effektive Überwachung der Abfallentsorgung sind aktuelle, umfassende und verlässliche Informationen zum Entsorgungsgeschehen erforderlich. Darüber hinaus sind diese Informationen so umfangreich, dass die Bereitstellung und Auswertung der erforderlichen Daten den Einsatz moderner Informationstechnologien erfordert. Um ihren Abfallbehörden die benötigten Informationen und EDV-Werkzeuge effektiv bereitstellen zu können, haben die Länder mit Abschluss der Verwaltungsvereinbarung gemeinsame Abfall DV Systeme - GADSYS ¿ eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Die beiden Säulen dieser Zusammenarbeit sind eine gemeinsame Softwareentwicklung und ein intensiver Austausch von Daten und Informationen. Das Abfallüberwachungssystem ASYS bietet dem Anwender aus den Abfallbehörden die Möglichkeit, alle zur Überwachung der Abfallentsorgung notwendigen Daten effizient zu verwalten. Der inhaltliche Rahmen hierzu ergibt sich aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und dem zugehörigen untergesetzlichen Regelwerk sowie den für den Bereich Abfall maßgeblichen europäischen Richtlinien sowie Verordnungen. Inhaltliche Schwerpunkte von ASYS sind dabei - Stammdatenpflege zu Entsorgern, Beförderern und Erzeugern - die Vorab- und Verbleibskontrolle der Abfallströme - Bearbeitung von Anzeigen und Erlaubnissen zu Sammlern, Beförderern, Händlern und Maklern - die Entsorgungsfachbetriebszertifikate - die grenzüberschreitende Abfallverbringung - funktional bietet ASYS die Möglichkeit, Daten automatisiert auf elektronischem Wege zwischen den ASYS-einsetzenden Behörden und mit den beteiligten Betrieben auszutauschen. Im elektronischen Nachweisverfahren erfolgt der Datenaustausch dabei über die ZKS-Abfall. Die Organisation von ASYS in Brandenburg erfolgt arbeitsteilig zwischen der Sonderabfallgesellschaft Brandenburg/Berlin mbH (SBB) und dem Landesamt für Umwelt (LfU). Darüber hinaus können auch die Landkreise und kreisfreien Städte auf die ASYS-Daten lesend zugreifen. ASYS dient des Weiteren in Brandenburg als Datenbasis für den LUIS-Dienst, der die Öffentlichkeit im Internet mit Informationen zu Entsorgungsanlagen und zugelassenen Beförderern informiert. Durch den Anschluss der ASYS-Datenbank an die Web-Applikation IPA-KON ist es dem BAG (Bundesamt für Güterverkehr) möglich, mobil auf die ASYS-Daten zuzugreifen
Haustiere sind in Deutschland sehr beliebt, besonders Katzen und Hunde. Leider gibt es den Trend, Tiere nach von Menschen gewollten Schönheitsidealen zu züchten, ohne Rücksicht darauf, ob die Tiere darunter leiden. Der Begriff „Qualzucht“ beschreibt die Zucht von Tieren, bei der genetisch bedingte Merkmale so beeinflusst werden, dass die Tiere dauerhaft unter körperlichen Einschränkungen oder gesundheitlichen Problemen leiden. Dieser Trend wird leider durch eine mediale Präsenz solcher Tiere verstärkt. So sind beispielsweise Promis, die ihre „Handtaschenhunde“ überall mit hinnehmen, Möpse, die in Werbespots wie Menschen reden können oder Nacktkatzen, die in Kinofilmen als „cooles“ Haustier den Menschen begleiten, zu sehen. Qualzuchten kommen bei Hunden und Katzen, aber auch bei anderen Heimtierarten wie Fischen, Reptilien, Vögeln oder Nagetieren vor. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat bereits 2005 ein Gutachten in Auftrag gegeben, das bei Heimtieren auftretende Qualzuchtmerkmale detailliert beschreibt. Gutachten der Sachverständigengruppe Tierschutz und Heimtierzucht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Auslegung von § 11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen) Die folgenden Postkarten und Poster können Sie sich nach Anklicken des Motives herunterladen. In begrenztem Umfang stehen auch Poster und Postkarten in gedruckter Form zur Verfügung. Schicken Sie uns bei Bedarf unter Angabe des Motivs und der benötigten Menge eine Mail und wir senden Sie Ihnen diese kostenfrei zu. Nur so lange wie der Vorrat reicht. Das Angebot der kostenfreien Zusendung von Postern und Postkarten gilt ausschließlich für Tierarztpraxen und Interessierte aus Sachsen-Anhalt. Wenn äußerliche Merkmale bei der Zucht wichtiger sind als die Gesundheit der Tiere, leiden die Tiere unter Umständen ein Leben lang. Dann wird von einer Qualzucht gesprochen. Hunde, vor allem viele derzeit sehr beliebte Rassen, sind neben Katzen sehr häufig betroffen. Die Zucht fokussiert auf die Verkürzung von Gesichtsschädel und Schnauze und greift damit das Kindchenschema (rundes Gesicht, große Augen) auf. Diese Tiere empfinden Menschen meist als niedlich und beschützenswert. Betroffene Rassen Mops, französische oder englische Bulldogge, Pekinese, Chihuahua, Boxer, Cavalier King Charles Spaniel, Shi-Tzu, Zwergspitz, Yorkshire Terrier Auch bei Katzen und Kaninchen Die Probleme Atemnot : Bei kurzköpfigen Hunderassen wie dem Mops oder der Bulldogge sind die Atemwege stark verengt. Die Tiere können kaum Luft holen und leiden oft an chronischer Atemnot. Selbst leichte körperliche Aktivitäten wie Spaziergänge oder Spielen überfordern sie. Zahnprobleme : Die verkürzten Kiefer dieser Tiere führen dazu, dass die Zähne zu wenig Platz haben, was zu Zahnfehlstellungen und schmerzhaften Entzündungen führt. Geburtsprobleme : Besonders bei Bulldoggen ist der Kopf der Welpen oft so groß, dass eine Geburt ohne Kaiserschnitt nicht möglich ist. Auch können nach einer normalen Geburt die Hündinnen auf Grund der Verkürzung der Schnauze die Eihäute und die Nabelschnur der Welpen nicht durchbeißen. Bewegungseinschränkungen : Fehlbildungen des Skeletts verursachen bei vielen Tieren dieser Rassen Schmerzen und schränken ihre Bewegungsfreiheit ein. Weil betroffene Tiere oft mit der Schnauze die Anusregion nicht erreichen, können sie keine artgerechte Körperpflege betreiben. Augenverletzungen : Die Augen stehen meist sehr stark hervor und sind damit anfällig für Verletzungen der Hornhaut. Zusätzlich kann es passieren, dass zum Beispiel beim Hochheben der Hunde, die Augen aus der Augenhöhle rutschen können. Hautprobleme : Auf Grund der Einbuchtung des Gesichtsschädels entstehen vermehrt Hautfalten, die sich entzünden können und zu Hautproblemen führen können. Eine konsequente Reinigung der Faltenzwischenräume ist unbedingt nötig. Die Tiere haben einen langen Rücken mit sehr kurzen und häufig verkrümmten Beinen, eine abfallende Rückenlinie mit Fehlstellung der Hüftgelenke (Hüftgelenksdysplasie) oder Wirbelsäulenverformungen bei sehr breiten Schultern und schmalen Hüften. Betroffene Rassen Basset Hound, Dackel, Französische Bulldogge, Mops, Pekinese, Scottish Terrier, Sealyham Terrier, Welsh Corgis Auch bei Katzen Die Probleme Betroffenheit von Knochen und Gelenken: Die Tiere sind anfällig für Fehlstellungen und Fehlbelastungen der Wirbelsäule, Knochen und Gelenke. Ebenfalls können schon bei normalen Bewegungen Bandscheibenvorfälle vorkommen. Lähmungen: Je nach Betroffenheit können Lähmungen, oft in Verbindung mit Inkontinenz und Darmproblemen, auftreten. Zusammenwirken mit Kurzköpfigkeit: Weil häufig zusätzlich die Gesichtsknochen verkürzt sind, leiden die Tiere zusätzlich an Brachycephalie und den damit verbundenen gesundheitlichen Problemen. Auch für weiche oder offene Stellen am Schädelknochen, Atemprobleme und einen Wasserkopf besteht eine Anfälligkeit. Deshalb sind häufig normale Geburten nicht möglich, die Welpen müssen mittels Kaiserschnitt entbunden werden. Betroffene Rassen Basset, Cocker Spaniel, Cavalier King Charles Spaniel, Bloodhound, Deutsche Dogge, Schweizer Laufhund Auch bei Kaninchen (Widder) und Ziegen Die Probleme Ohrenentzündungen: Die langen Ohren verhindern am Kopf eine ausreichende Luftzirkulation, so dass das warme und feuchte Milieu unter den Ohren zu häufigen Infektionen und Parasitenbefall führt. Einschränkungen bei der Kommunikation: Unbewegliche und schwere Ohren verhindern das arteigene Kommunikationsverhalten der Tiere untereinander. Hohes Verletzungsrisiko: Zu lange Ohren schleifen auf dem Erdboden und behindern bei Bewegungen, Spielen, Toben mit Artgenossen oder Menschen. Auch sind sie damit anfällig für ein Aufschürfen und Einreißen. Begleiterscheinungen: Die schweren Ohren ziehen die Haut um die Augen herunter. Damit bleiben diese immer geöffnet und verursachen Entzündungen (Ektropium). Betroffene Rassen Shar Pei (Chinesischer Faltenhund), Basset Hound, Bloodhound, Bulldoggen, Bullmastiff, Mastino Napoletano, Mops, Pekinese Auch bei Nagetieren, Katzen Die Probleme Entzündungen: Die übermäßige Hautfaltenbildung am Kopf und am gesamten Körper beeinträchtigt die normale Hautfunktion. Die zahlreichen Falten bieten einen idealen Lebensraum für Bakterien und Pilze, die zu Juckreiz, Entzündungen oder Ekzemen führen können. Die Tiere sind auf eine konsequente Reinigung der Faltenzwischenräume durch den Tierhaltenden angewiesen. Augenleiden (Entropium): Die Augenlider rollen sich nach innen, deshalb können die Wimpern auf der Hornhaut reiben. Das führt zu Hornhautreizungen und Schmerzen bis hin zu einer Blindheit. Atemprobleme: Die verkürzte Schnauze führt zu wie bei allen brachycephalen Rassen zu verengten Atemwegen und Luftnot. Eine Veränderung in der Fellfarbe durch Pigmentverlust ist sehr häufig mit einer negativen Veränderung in der Genetik verbunden, die sich auf das Seh- und Hörvermögen auswirkt. Unter dem Merle-Faktor wird eine unregelmäßige fleckige starke Farbverdünnung der Fellfarbe bis zu blaugrau, lila, rosabeige oder weiß verstanden. Auch gezielte Züchtungen zu weißer Fellfarbe sind oft betroffen. Betroffene Rassen Collie, Australian Shepherd, Deutschen Dogge, Dackel, Mops, französische Bulldogge, Sheltie, Corgi Die Probleme Blindheit und Taubheit : Der Erbgang zum Merle-Faktor führt häufig zu Fehlbildungen an den Augen und Ohren. Viele Hunde dieser Züchtung sind teilweise oder vollständig taub und haben Sehprobleme bis hin zur Blindheit. Auch kommen häufig Gleichgewichtsstörungen vor. Skelett-, Herz- und Geschlechtsorgan-Deformationen : Diese Züchtung kann auch zu weiteren schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen, die das Leben und die Bewegungsfreiheit der Tiere stark einschränken sowie Fortpflanzungsprobleme hervorrufen. Hohe Sterblichkeitsrate : Manche Hunde erreichen auf Grund der zahlreichen gesundheitlichen Komplikationen nicht einmal das Erwachsenenalter. Die Schwere der Symptome hängt von der Genkombination ab: Homozygote Tiere mit komplett unpigmentiertem Fell (Weißtiger) sind stärker betroffen als die heterozygoten Tiere (farbige Tigerung oder Marmorierung im Fell). Aus ethischen Gründen sollte die Zucht von Weißtigern oder die Paarung von zwei heterozygoten Merle-Hunden vermieden werden, da dies definitiv zu Leiden führt. Teacup-Hunde sind vor allen in den sozialen Medien präsent. Dort werden sie mit Schleifchen im Fell, mit Teddykostüm oder anderen Kleidungsstücken regelrecht inszeniert. Ziel ist es besonders winzige Hunde zu züchten. Hier werden bewusst die jeweils kleinsten und schwächsten Hunde zweier Würfe verpaart. Betroffene Rassen Chihuahua, Zwergpinscher, Yorkshire Terrier, Toy-Pudel, Malteser, Papillon, Shi-Tzu, Zwergspitz (Pomeranian) Die Probleme Vielzahl an gesundheitlichen Einschränkungen : Durch die gezielte Verpaarung der kleinsten und schwächsten Hunde wird das Risiko genetisch bedingter Einschränkungen und Krankheiten besonders hoch. Wasserkopf (Hydrocephalus): Manche Organe wie Gehirn lassen sich durch die Zucht nicht verkleinern, dadurch drückt das Gehirn an die Wände der Schädelknochen. Auch können sich die Fontanellen nicht vollständig schließen, so dass Berührungen am Kopf lebensbedrohlich sein können. Auch bei Katzen erfolgt die Zucht oft auf reine äußerlich sichtbare Merkmale, an denen Menschen Gefallen finden, die aber häufig gleichzeitig bei den betroffenen Tieren mit Schmerzen, Leiden oder Schäden verbunden sind. Fehlbildungen der Schwanzwirbelsäule führen zur Verkürzung oder Verformung des Schwanzes. Typisch für schwanzlose Katzen ist ein hoppelnder Gang, ähnlich wie bei einem Kaninchen. Betroffene Rassen Manx, Cymric, Japanese Bobtail, Karelian Bobtail, Kurilen Bobtail, American Bobtail, Mekong Bobtail, Pixie-Bob, Toy-Bob Unterscheiden lassen sich verschiedene Ausprägungen wie verkürzt aufgerollte Schwänze, gerade kurze Schwänze, Stummelschwänze und völlig schwanzlose Katzen. Auch bei Hunden Die Probleme Skeletterkrankungen: Neben der Schwanzlosigkeit bestehen Skelett- und manchmal auch weitere Fehlbildungen wie z.B. ein offener Rücken, bei dem das Rückenmark nicht komplett von der Wirbelsäule umschlossen ist (Spina bifida). Bewegungseinschränkung: Durch das Fehlen des Schwanzes können die Tiere sich nur eingeschränkt bewegen. Beim Laufen, Springen und Klettern fehlt der Schwanz zum Ausbalancieren und als Kommunikationsmittel. Folgeerkrankungen: Oft leiden die Tiere unter Folgeerkrankungen wie Arthritis, Lähmungen, Probleme im Bereich des Beckens des Rückenmarks, die wiederrum zu Inkontinenz, fehlender Afteröffnung, Fisteln an Darm oder Geschlechtsorganen führen. Hohe Sterblichkeit von Föten: Reinerbig schwanzlose Nachkommen sterben noch im Mutterleib, die Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 25 % aller Föten. Ähnlich wie bei Hunden zielt hier das Zuchtziel auf das Kindchenschema ab. Der Kopf ist rundlich, das Gesicht abgeflacht und wirkt eingedrückt. Eine Nase ist kaum noch vorhanden, dabei liegt der Rand der Nase meist auf der Höhe des unteren Augenlids. Betroffene Rassen Perserkatze, Exotic Shorthair, Selkirk Rex, Scottish Fold, British-Kurz- und Langhaar Auch bei Hunden, Kaninchen Die Probleme Atemnot: Durch die verengten Atemwege leiden die Tiere unter permanenter Atemlosigkeit. Häufig geben die betroffenen Tiere auch in Ruhe schnarchende Atemgeräusche von sich. Bewegungseinschränkungen : Die Tiere weisen eine eingeschränkte körperliche Aktivität mit danach langen Erholungsphasen auf. Begleiterscheinungen: Auch die Thermoregulation und der Magen-Darm-Trakt können gestört sein. Bei den sogenannten Kipp-, Knick oder Faltohren sind die Ohrmuscheln der Katze nach vorne oder nach hinten abgeknickt. Ursache dafür ist eine genetische Störung, die das Knorpelgewebe betrifft. Betroffene Rassen Scottish Fold und Highland Fold, Ukrainische Levkoy, Pudelkatze Auch bei Hunden und Kaninchen Die Probleme Ohren als Signalorgan : Die abgeknickten Ohren dieser Katzenrasse sind nicht nur ein kosmetisches Merkmal, sondern erschweren die Kommunikation mit anderen Tieren, weil sie ihre Ohren nicht normal bewegen können. Auch kann das Hörvermögen eingeschränkt sein. Schmerzhafte Entzündungen : Die genetische Störung betrifft nicht nur das Knorpelgewebe im Ohr, sondern im gesamten Körper. Oft gibt es schmerzhafte Entzündungen im Bewegungsapparat. Schon das Streicheln durch den Menschen kann für die Tiere unangenehm oder sogar schmerzhaft sein. Bewegungseinschränkungen : Bereits im jungen Alter zeigen diese Katzen Anzeichen von Bewegungsstörungen. Sie spielen nicht, wie es andere Katzen tun und sind oft weniger aktiv. Betroffene Rassen: Sphynx-Katze oder Nacktkatze: Diese Katzenrasse ist nahezu nackt, ihr Fell fehlt meist vollständig. Auch die Schnurrhaare (Vibrissen), ein wichtiges Sinnesorgan, können verkümmert oder gar nicht vorhanden sein. Beispiele: Sphynx, Peterbald, Kohana, Elf Rex- Katze : Diese Katzenrasse hat gekräuseltes oder gelocktes Fell. Die Haare sind allerdings sehr dünn und kurz. Die wärmende Unterwolle fehlt meistens. Beispiele: Devon-, Cornish-, German Rex u. a., Lykoi Auch bei Hunden (Chinesischer Schopfhund, Mexikanischer Nackthund), Mäusen, Meerschweinchen, Hamstern Die Probleme Kälteempfindlichkeit : Ohne Fell haben diese Tiere kaum Schutz vor Kälte, was besonders im Winter zu Unterkühlungen führt. Deshalb müssen die Katzen mit spezieller Kleidung vor Kälte geschützt werden. Gleichzeitig können sie sich im Sommer auf Grund ihrer fehlenden Isolation leicht überhitzen. Die Tiere haben zur Aufrechterhaltung der Körpertemperatur einen erhöhten Energiebedarf, der mit hochwertiger Nahrung gedeckt werden muss. Hautprobleme : Durch den Mangel an schützendem Fell leiden die Tiere oft unter Hautverdickungen, Pilzinfektionen oder sogar Sonnenbrand. Die Katzen benötigen Sonnenschutzcreme und müssen häufig mit speziellem Shampoo gewaschen und anschließend mit Hautcreme gepflegt werden. Viele Tiere haben massive Hautfalten, vor allem am Kopf und an den Gliedmaßen. Einschränkung der Wahrnehmungsfähigkeit und der Orientierung : Bei Katzen, deren Schnurrhaare verkümmert oder nicht vorhanden sind, fehlen wichtige sensorische Werkzeuge. Das führt zu Problemen bei der Orientierung im Raum und bei der Kommunikation mit Artgenossen. Häufig sind auch die Krallen missgebildet. Irrtum: Nacktkatzen sind für Allergiker geeignet. Das ist ein Irrglaube. Die meisten Allergiker reagieren auf den Speichel von Katzen, der über das Putzen auf die Tierhaare getragen wird. Nacktkatzen zeigen ebenfalls ein Putz- bzw. Leckverhalten, so dass der allergieauslösende Speichel der Tiere ebenfalls Allergien auslösen kann. § 11b Tierschutzgesetz Im sogenannten Qualzuchtparagrafen ist geregelt, dass Qualzucht bei Tieren verboten ist. Es ist demnach verboten, Wirbeltiere zu züchten, bei denen erwartet werden kann , dass bei den Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen, untauglich oder umgestaltet sind und dadurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten. Das heißt, dass die Zucht von Hunde- oder Katzenrassen, die auf Grund der gezielten Auslese mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Qualen rechnen müssen, verboten ist und sich der Züchter damit strafbar macht. Die zuständige Behörde kann das Unfruchtbarmachen von Wirbeltieren anordnen, wenn erwartet wird, dass die Nachkommen Störungen oder Veränderungen zeigen werden. § 12 Tierschutzgesetz „Wirbeltiere, an denen Schäden feststellbar sind, von denen anzunehmen ist, dass sie durch tierschutzwidrige Handlungen verursacht worden sind, dürfen nicht gehalten oder ausgestellt werden, […].“ Wenn ein Tier also durch eine tierschutzwidrige Handlung, wie beispielsweise durch die Zucht von Tieren mit erblich bedingten Defekten, Schmerzen, Leiden oder Schäden aufweist, darf dieses Tier nicht in einer Heimtierausstellung ausgestellt oder präsentiert werden. Viele Veranstalter von Hunde- oder Katzenausstellungen verlangen inzwischen, meist nach behördlicher Anordnung, Nachweise über die Gesundheit der Tiere. 1. Sich vorab informieren Wenn Sie sich für ein Haustier interessieren, sollten Sie sich vor dem Kauf gründlich informieren, welche gesundheitlichen Risiken mit bestimmten Rassen verbunden sind und hinterfragen, ob Sie Tierzuchten unterstützen möchten, die zum Leiden der Tiere führen können. Oft findet die gezielte Zucht von derzeit angesagten Hunde- oder Katzenrassen im Ausland in sogenannten Vermehrerstationen statt. Eine tiergerechte Unterbringung und Zucht erfolgt dort nicht. 2. Tierheime und verantwortungsvolle Züchter unterstützen Anstatt auf vermeintliche Schönheitsideale zu achten, sollten zukünftige Tierhalter Wert auf die Gesundheit des Tieres legen. Es ist deshalb ratsam, Tiere aus Tierheimen oder von Züchtern zu erwerben, die nicht auf extreme Körpermerkmale züchten. Wenn trotzdem eine Qualzuchtrasse gehalten werden soll, sollten Sie zunächst bei Tierheimen in Ihrer Nähe schauen, inwieweit entsprechende Tiere vermittelt werden. Damit wird die zusätzliche Vermehrung meist im Ausland nicht weiter unterstützt. Allerdings sollten Sie sich von Anfang an über die höheren Unterhaltskosten für Tierarztbesuche und eventuell spezielle Haltungsformen bewusst sein. Unterstützen Sie keine Straßenverkäufe oder „Mitleidskäufe“. 3. Beratung beim Tierarzt Vor dem Kauf eines Tieres sollte unbedingt der Rat eines Tierarztes eingeholt werden, um sicherzustellen, dass das Tier keine angezüchteten gesundheitlichen Probleme hat. Ist das Tier bereits gekauft worden und erste gesundheitliche Probleme stellen sich ein, sorgen Sie dafür, dass das Tier medizinisch gut betreut wird. Oft waren sich viele Käufer gar nicht bewusst, dass das gekaufte Tier Einschränkungen hat oder später entwickelt. Aber eine gute medizinische Betreuung mildert die Leiden, Ängste oder Schmerzen der betroffenen Tiere. 4. Andere aufklären Es ist wichtig, auch das Umfeld über die Probleme der Tiere mit Qualzuchtmerkmalen aufzuklären. Insbesondere wenn Sie bereits eigene Erfahrungen machen konnten, nutzen Sie Ihr Wissen und informieren andere Menschen in Ihrer Umgebung, was der Kauf eines Tieres dieser Rasse nach sich ziehen kann. 5. Keine Likes für Tierleid! In sozialen Medien werden viele Tiere präsentiert. Oft sind Rassen mit Qualzuchtmerkmalen dabei. Zusätzlich werden diese Tiere wie Puppen oder Babys angezogen und regelrecht inszeniert. Ignorieren Sie solche Posts oder melden Sie diese beim Betreiber der Website. Auch wenn Sie ein trauriges Emoji oder einen wütenden Kommentar hinterlassen, generiert der Post oder das Video damit mehr Reichweite und Sichtbarkeit. Frei Schnauze! Qualzuchten ehrlich erklärt https://www.youtube.com/watch?v=-m7UobIbxbQ&t=3s QUEN https://qualzucht-datenbank.eu/ Berliner TÄK https://www.tieraerztekammer-berlin.de/qualzucht/kampagnen.html Bundestierärztekammer https://www.bundestieraerztekammer.de/tierhalter/qualzuchten/ Deutscher Tierschutzbund https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/haustiere/qualzucht Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V: (TVT) https://www.tierschutz-tvt.de/alle-merkblaetter-und-stellungnahmen/#c412 , Merkblatt Nr. 141 – Qualzucht und Erbkrankheiten beim Hund Georg Thieme Verlag KG https://vet.thieme.de/aktuelles/qualzucht
DV-System zur jährlichen Datenerfassung, Plausibilitätsprüfung und Veröffentlichung PRTR sowie Berichterstattung zum E-PRTR. Auf der Grundlage des am 21.05.2003 unterzeichneten PRTR-Protokolls der UN-ECE haben sich sowohl die Europäische Gemeinschaft als auch die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, ein Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister einzurichten und zu betreiben. Die EU-Verordnung (EG) Nr.166/2006 vom 18.01.2006 über die Schaffung eines Europäischen Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregisters wurde am 04.02.2006 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Sie regelt die Berichtspflichten und Datenlieferungen an die EU für das Europäisches Schadstoffregister. Erstes Berichtsjahr für die Betreiber ist das Jahr 2007. Das Gesetz zur Ausführung des Protokolls über Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister vom 21. Mai 2003 sowie zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 vom 6.6.2007, kurz "SchadRegProtAG" genannt, regelt die nationalen Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Verordnung sowie die Einrichtung eines nationalen Registers unter Nutzung der für das europäische Register erhobenen Daten. Die Informationen zur Freisetzung bestimmter Schadstoffe in Luft, Wasser Boden sowie zur Verbringung von Abfällen und Schadstoffen in Abwasser müssen jährlich berichtet und aktualisiert werden. Die registrierten Informationen sollen via Internet der Öffentlichkeit sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zugänglich gemacht werden. Dazu werden elektronische Tools von der Datenerfassung, über Kontrollmechanismen bis zur Präsentation entwickelt. Bei der Entwicklung kann teilweise auf vorhandene Software aufgebaut werden. Gleichzeitig wird in einer Gesamtarchitektur der betrieblichen Berichterstattung die 11. und 13. BImschV integriert. Das Projekt wurde von der UMK mit Beschluss vom 26./27.10.2006 als Vorhaben für den Aktionsplan Deutschland Online benannt und ist im Umsetzungsplan 2008 als eGovernment 2.0 Projekt enthalten (Handlungsfeld Prozessketten). Dies zieht eine erhöhte politische Wahrnehmung des Projektes nach sich. Die eGovernment-Dienstleistung wurde unter Einbeziehung der betroffenen Wirtschaft realisiert. Für den PRTR Prozess, einschließlich der betrieblichen Berichterstattung gemäß 11. und 13. BImSchV und der in diesem Zusammenhang entwickelte Software wird eine IT-Grundschutzzertifizierung nach ISO 17799 und 27001 angestrebt. Für das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) eine Schutzbedarfsfestellung nach den IT-Grundschutzvorgaben des BSI vorgenommen. Als Grundlage für die verwendeten Standards und Architekturen dienen die Vorgaben des SAGA (Standards und Architektur für E-Government-Anwendungen) in der aktuellen Fassung.
The world is entering a digital era that changes everyday business practices and lifestyles. Digital technologies are said to support sustainable development and create untapped potentials in many areas, for instance, by reducing energy and resource consumption. However, social and ecological drawbacks have become much more apparent where digitalisation has not lived up to its ascribed potentials. Over the past years, voices have become louder advocating for a green and digital twin transition. Similarly, the European Commission has supported the twin transition by setting it as a priority in line with the European Green Deal. This report presents project findings on how to support the twin transition through a concept of digital sufficiency. A premise of sufficiency as a guiding principle for the digital transformation is that technological innovation alone cannot solve societal problems. Unsustainable practices and behaviours must be either reduced or replaced by sustainable alternatives. The aim of this report is to support the German government’s position in EU debates and to formulate recommendations for priorities for action, which the government can link to the activities of the European Commission. This is done by drawing on an analysis of the role of the German Council Presidency in supporting the twin transition in Europe, both an online survey and an expert workshop on digital sufficiency as well as a literature analysis to deepen some of the expert discussions. Our analyses find that although digital sufficiency has potentials to bring new perspectives into existing debates, work on the concept is still in its infancy. Future work needs to frame the concept and link it to existing policy debates to make it relevant for policy. This report provides the first building block towards carrying out this work and outlines policy recommendations towards supporting the twin transition through digital sufficiency.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Viele Studien zeigen, dass chemische Pflanzenschutzmittel (PSM) auch über weite Distanzen transportiert werden können und so die Umwelt belasten. Auch entlegene Schutzgebiete sind davon betroffen und werden hierdurch beeinträchtigt, was insbesondere Insektenpopulationen nachhaltig schädigt. Dies konnte durch ein deutschlandweites Kleingewässermonitoring (KgM) bestätigt werden (Liess et al., 2021). Bereits im Projekt PuMa 1.0 (Laufzeit 1.7.2021 - 30.6.2023) entwickelten die Projektpartner eine Webanwendung, mit der auf einer interaktiven Karte u.a. potenzielle Quellen von PSM identifiziert, das ökologische Risiko eines vorhergesagten PSM-Eintrags bewertet und PSM-Reduktionsszenarien simuliert werden können. Mit dem Folgeprojekt PuMa 2.0 sollen die zurzeit noch bestehenden Limitierungen dieser Webanwendung identifiziert und überwunden werden. Das Ziel ist die Weiterentwicklung der vorhandenen Webapplikation zu einer offenen, digitalen Plattform für Umweltforschung, die sich in das bestehende IT-Umfeld von Anwendern aus Umweltforschung, Landwirtschaft, Verwaltung und Umweltschutz integrieren lässt. Wissenschaftliche Ziele des Projekts PuMa 2.0 bestehen u.a. in der Quantifizierung des Oberflächenabfluss und der ökotoxikologischen Bewertung eintragsmindernder Maßnahmen. Ziele im Bereich der Softwareentwicklung bestehen u.a. in der Umsetzung mehrerer Schnittstellen für den Import und Export von Schlag- und PSM-Anwendungsdaten. Sowie der Entwicklung von Programmierschnittstellen zur Integration weiterer Expositionsmodelle und Auswertungen zur ökotoxikologischen Risikobewertung.
Zu den Aufgaben des Referats Luftreinhaltung/ Atomrechtliche Aufgaben gehören: im Bereich Luftreinhaltung > die Bearbeitung von planerischen und grundsätzlichen Fragen der Luftreinhaltung, > die Zuständigkeit für - die Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV), - die Verordnung über Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsmotoren (28. BImSchV), - das Hamburgisches Gesetz zur Umsetzung der europäischen Schwefel-Richtlinie 2005/33/EG, > die Steuerung der Luftqualitätsüberwachung (Luftmessnetz), > die Bewertung der Luftqualität, > die Aufstellung und Fortschreibung von Luftreinhalteplänen, > die Entwicklung und Begleitung von Luftreinhaltemaßnahmen, > die Bewertung von Luftreinhaltungsaspekten im Rahmen der Bauleitplanung, > die Mitwirkung an Rechtsetzungsverfahren, > die Vertretung Hamburger Interessen in Bund-Länder-Gremien, im Bereich Atomrechtlicher Aufgaben > die Wahrnehmung atomrechtlicher Aufgaben für das Land Hamburg in der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, > die Risikovorsorge und Gefahrenabwehr beim legalen und illegalen Umgang mit Kernbrennstoffen, > die Bearbeitung von Grundsatzfragen beim Schutz der Bevölkerung vor der schädlichen Einwirkung ionisierender Strahlung, > die Optimierung der nuklearen Katastrophenschutzvorsorge für die hamburgische Bevölkerung, im Bereich Emissionskataster > das Führung des Emissionskatasters Luft und die Erteilung von Auskünften, > die Organisation und Durchführung der Datenerhebungen in Hamburg für das Emissionskataster sowie für das nationale und das europäische PRTR (Pollutant Release and Transfer Register, Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister), > die Erfüllung weiterer nationaler und europäischer Berichtspflichten, > das Verfassen von Stellungnahmen zur Bauleitplanung > die Aufbereitung und Bereitstellung der Informationen für diese Aufgaben in GIS-Systemen, sowie der Immissionsschutz vor elektromagnetischen Feldern bei Anlagen der Energie- und Kommunikationstechnik.
Von der Digitalisierung in der Landwirtschaft werden sich viele Vorteile für den landwirtschaftlichen Sektor versprochen. Dazu gehören unter anderem die Erhöhung der Produktivität, der Lebensmittelqualität, des Tierwohls sowie des Einkommens der landwirtschaftlichen Betriebe bei gleichzeitiger Reduzierung negativer Externalitäten der landwirtschaftlichen Produktion durch den Einsatz digitaler Technologien. Dennoch sind die Nutzungsraten in der Landwirtschaft zum Teil deutlich geringer als erwartet, was, trotz der Vorteile, auch auf Barrieren bei der Verwendung der digitalen Technologien hindeutet. Die Fragen, welche Faktoren die Einführung digitaler Technologien in der Landwirtschaft beeinflussen sowie die Kosten und nutzerfreundliche Handhabung der Technologien gehören daher zu den vorrangigsten Handlungs- und Forschungsfeldern aus Sicht der Praxis und Wissenschaft. Deshalb sollen im Rahmen des Projektes folgende Forschungsfragen beantwortet werden: Was ist der aktuelle Stand der Diffusion und Verbreitung von Anwendungen der PAT bzw. digitaler Lösungen für die Landwirtschaft in Deutschland? Wie bewerten die Landwirte*innen die Reifegrade von Anwendungen der PAT bzw. digitaler Lösungen für die Landwirtschaft anhand eines entwickelten Reifegradbewertungsrahmen? Welche latenten Faktoren beeinflussen im Rahmen eines integrierten UTAUT-TTF Modell die Nutzungsabsicht für eine Pflanzenschutz-App? Welche Faktoren beeinflussen die konkrete Zahlungsbereitschaft in Euro für eine Pflanzenschutz-App? Wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft für eine Drohnen-Serviceleistung zur Düngemittelkartierung? Welche Faktoren beeinflussen die Zahlungsbereitschaft für einen Drohnen-Serviceleistung zur Düngemittelkartierung? Die Beantwortung der Forschungsfragen ist somit nicht nur für das finanzielle Wohlergehen der Landwirte*innen von Relevanz, sondern hat auch eine gesellschaftliche und politische Bedeutung, da sie zur Erleichterung der Diffusion digitaler Technologien und der damit einhergehenden externen Vorteile beitragen kann. Die Ergebnisse sind dementsprechend für politische Entscheidungsträger*innen sowie Berater*innen von landwirtschaftlichen Betrieben aber auch für Entwickler*innen und Anbieter*innen von digitalen Lösungen in der Landwirtschaft von Bedeutung. Durch die methodisch innovativen Ansätze sind die Ergebnisse auch für Wissenschaftler*innen von Interesse.
| Origin | Count |
|---|---|
| Civil society | 13 |
| Federal | 2255 |
| Science | 2 |
| State | 189 |
| Type | Count |
|---|---|
| Data and measurements | 2 |
| Environmental assessment | 11 |
| Event | 6 |
| Legal text | 1 |
| Repository | 1 |
| Support program | 2016 |
| Taxon | 2 |
| Text | 273 |
| Unknown | 140 |
| License | Count |
|---|---|
| Closed | 394 |
| Open | 2045 |
| Unknown | 13 |
| Language | Count |
|---|---|
| English | 327 |
| German | 2290 |
| Other | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archive | 2 |
| Document | 200 |
| File | 12 |
| Image | 9 |
| None | 889 |
| Unknown | 18 |
| Web service | 1 |
| Website | 1412 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Air | 785 |
| Other | 2382 |
| People and the environment | 2447 |
| Soil | 936 |
| Species and habitats | 1461 |
| Water | 251 |