This compilation contains definitive digital values of the Earth's magnetic field recorded from 1991 to 2016 at INTERMAGNET observatories around the world. Data includes minute, hourly and daily vector values, along with observatory baseline values for quality control. Annual means are also included. All data is included on the single downloadable archive file (gzipped tar format) available from this landing page.
Beginning with the publication of the definitive data for 2015, INTERMAGNET stopped publishing individual years of data and started publishing the entire, cumulative definitive data set since INTERMAGNET’s first recorded definitive data in 1991. This data set is known as the "INTERMAGNET Reference Data Set" (IRDS). The IRDS comprises all INTERMAGNET one-minute definitive data since 1991 and is annually
updated with a new year and occasional corrections to previous releases. Some national data institutions may have related DOIs that describe subsets of the data. These DOIs are shown under "Related DOIs to be quoted".
For more information on the data formats used in this publication and the technical standards used to create the data, please refer to the INTERMAGNET Technical Manual.
I. Pruefung und Einsatz von Iris hollandica als pflanzlicher Akkumulationsindikator, Verfahrensoptimierung. Die Irispflanzen zeigten Fluorbelastungen gleichsinnig wie Weidelgras (Stand. Graskultur VDI 3792 Bl. 1) an, jedoch wies Weidelgras stets hoehere Fluorgehalte auf als Iris. Die Auswahl bestimmter Pflanzenteile ergibt keine Verbesserung gegenueber der Untersuchung an der ganzen Pflanze. Substratkultur ist Hydrokultur ueberlegen. Es wird eine 14-taegige Exposition von 6-8 Wochen alten Pflanzen empfohlen. Positive Erfahrungen beim Einsatz zur Indikation von Blei und Cadmium im Staubniederschlag. II. Unter dem Einfluss von Fluorimmissionen in der Naehe einer Aluminiumhuette wurden umfangreiche Wirkungsuntersuchungen an Obstgehoelzen (Apfel, Birne, Zwetsche) durchgefuehrt. Wachstumsminderleistungen von 20-40 Prozent bzw. Minderertraege von nur 40-70 Prozent der Vergleichspflanzungen (immissionsfrei) waren festzustellen.
Fuer die moderne Medizin- und Umweltanalytik sind hochempfindliche Messgeraete unerlaesslich, die Spurengase selektiv in Konzentrationen im Sub-ppb-Bereich bestimmen koennen. Gerade die Kombination dieser Anforderungen macht die Entwicklung eines neuartigen Spurengasanalysesystems notwendig. Messprinzip dieses Geraetes ist die Cavity-Ring-Down-Spektroskopie (CRDS), eine methodische Weiterentwicklung der Absorptionsspektroskopie. Vorteil dieser Methode ist, dass sich die zu analysierende Luftprobe in einem optischen Resonator befindet. Auf diese Weise werden Absorptionslaengen von mehreren Kilometern erreicht, woraus eine extrem hohe Nachweisempfindlichkeit resultiert. Durch eine geeignete Wahl des verwendeten Lasersystems und der Resonatorspiegel lassen sich Gase vom UV bis ins Infrarote spektroskopieren. Fuer die Analyse von atmosphaerischen oder medizinischen Luftproben ist die Verwendung von cw-Lasern im infraroten Spektralbereich besonders vorteilhaft, da dort bio- und umweltrelevante Spurengase anhand ihrer Schwingungs-Rotationsuebergaenge eindeutig identifiziert werden koennen. Im Rahmen eines durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefoerderten Projekts (Az 12644) soll ein tragbares Messgeraet zur In-situ-Messung von Spurengasen entwickelt und erprobt werden. Dies beinhaltet ebenso die Entwicklung eines kompakten, kontinuierlich durchstimmbaren Lasersystems im infraroten Spektralbereich von 3,0 mym-3,6 mym, als auch eine Weiterentwicklung der CRDS zur Verwendung von cw-Lasern, der sogenannten Cavity-Leak-Out-Spektroskopie (CALOS). In ersten spektroskopischen Experimenten konnten Kohlenwasserstoffe wie Methan, Ethan und Ethylen in einer Konzentration von 1 ppb nachgewiesen werden. Eingegliedert in den Arbeitskreis atmosphaerische Diagnostik stehen wir in enger Kooperation mit dem Institut fuer Angewandte Physik (Universitaet Bonn), dem Laser Zentrum Hannover e.V., Fischer Analysen Instrumente GmbH und Hartmann und Braun GmbH und Co.KG.
Die derzeit betriebenen IMIS- und IRIS-Systeme sind seit ca 5 Jahren in Betrieb und basieren auf einer monolithischen Struktur. Im Zuge der Weiterentwicklung ist eine Umstellung auf eine vernetzte Klient-Server-Struktur auf Basis des bisherigen Datenmodells geplant. Zur Untersuchung spezieller Fragestellung, insbesondere im Hinblick auf Zeitverhalten, Datenbankreplikation, Visualisierung der Daten, Benutzungsoberflaeche und Telekommunikation, wurde ein Prototyp entwickelt. Bisher ergaben sich keine Anhaltspunkte dafuer, dass das gewaehlte Konzept nicht umgesetzt werden koennte.