Within the MAPESI project (FKZ 3707 64 200) deposition flux maps are determined for Germany based on a combination of observations and model results. Wet deposition is based on an interpolation scheme of observed fluxes. For the determination of dry deposition, however, we have to rely on a chemistry transport model which includes a dry deposition module. The dry deposition flux can not be monitored directly, because flux measurements are very expensive and the variability in space and time of the deposition fluxes is generally high for most of the atmospheric substances.
In der vorliegenden Studie wird die Gesamt-Deposition der anthropogen emittierten oxidierten Schwefelverbindungen (SOX-Snss), oxidierten Stickstoffverbindungen (NOX-N) und reduzierten Stickstoffverbindungen (NHX-N) auf der Datenbasis der Emissionsprognose des BMU/UBA Projektes „Strategien zur Verminderung der Feinstaubbelastung“ (PArtikel REduktions STrategien, PAREST, BMU/UBA FE-Nr. 206 43 200/01) für das Prognose-Jahr 2020 ermittelt. Diese Emissionsprognosen, im PAREST-Projekt als Referenzszenario 2020 bezeichnet, sind Grundlage der Berechnungen mit dem LOTOS-EUROS Modell, das auf der Basis von Meteorologie-Daten des Jahres 2005 Ergebnisse für Trocken- und Nass- Depositionsflüsse im Prognose-Jahr 2020 liefert.
Die Luftmessnetze der Bundesländer liefern qualitativ hochwertige und zeitlich hoch aufgelöste Informationen zu Immissionskonzentrationen an den jeweiligen Messstandorten. Informationen über die Immissionskonzentrationen in der Fläche liefern dagegen nur entsprechende Ausbreitungsrechnungen z. B. für die Luftreinhalteplanungen. Ausbreitungsrechnungen sind daher eine wertvolle Hilfe bei der Immissionsbewertung und somit eine sinnvolle Ergänzung der Luftmessnetze. Darüber hinaus können mit Hilfe der Ausbreitungsrechnungen die Beiträge der unterschiedlichen Emittentengruppen an den Immissionsbelastungen ermittelt sowie die zukünftigen Immissionsentwicklungen unterschiedlicher Emissionsminderungsszenarien berechnet werden. Im Gegensatz zu den Ausbreitungsrechnungen nach TA Luft, bei denen der Radius des Rechengebiet das 50-fache der Quellhöhe der zu untersuchenden Anlage beträgt und somit in der Regel einen Durchmesser von wenigen Kilometern hat, sind die Rechengebiete für Ausbreitungsrechnungen, die für Untersuchungen im Rahmen der Luftreinhalteplanungen durchgeführt werden, deutlich größer und umfassen Regionen oder auch ganze Bundesländer. Dementsprechend sind auch andere Anforderungen an das Rechenmodell und an die Eingabedaten zu stellen. Die Modelle für Ausbreitungsrechnungen für Luftreinhaltepläne berechnen die Konzentrationen von Schadstoffen an einem oder mehreren Orten in Abhängigkeit von den Emissionen, von physikalischen und chemischen Prozessen während des Transportvorgangs in der Atmosphäre sowie von meteorologischen und topographischen Einflüssen. Dazu wird der Ausbreitungsraum mit einem dreidimensionalen Gitter überspannt. Innerhalb dieser Gitterzellen werden die Konzentrationen der Luftschadstoffimmissionen berechnet. Je nach geforderter Fragestellung und räumlicher Auflösung kann es erforderlich sein, auch lokale Einflüsse wie z. B. Orografie oder Gebäudeeinflüsse zu berücksichtigen. Berechnet werden die in den entsprechenden EU-Richtlinien reglementierten Luftschadstoffe. Die Emissionen dieser Luftschadstoffe sind eine der wesentlichen Eingangsgrößen und werden nicht anlagenbezogen sondern als flächenbezogene oder linienbezogene Emissionskatasterdaten berücksichtigt. Je nach Untersuchungsgebiet können das europäische, deutschlandweite oder bundeslandbezogene Emissionskatasterdaten aus den Bereichen Verkehr, Industrie, Gebäudeheizung etc. sein. In der Regel wird ein Nesting-Verfahren angewendet, d. h. die Modellrechnungen werden für unterschiedliche ineinander geschachtelte Untersuchungsgebiete und Skalen durchgeführt. Die Ergebnisse der jeweils größeren Skala dienen dabei als Eingangsgrößen für die nächst kleinere Skala. In der Tabelle 1 sind solche typische Skalen aufgeführt. Europa Europäische Nachbarstaaten 30 x 30 km² Überregionale Skala Bundesland und benachbarte Bundesländer 7 x 7 km² Regionale Skala Regionen, Ballungsräume, Landkreise 1 x 1 km² Urbane Skala Städte, Gemeinden 0,5 x 0,5 km² Als weitere Eingangsdaten werden räumlich und zeitlich repräsentative meteorologische Eingangsdaten benötigt, die je nach eigesetztem Modell relativ aufwendig aufbereitet werden müssen. Weitere Eingangsdaten sind z. B. die Topographie und die Landnutzung. Marcel Buchholz Tel.: 0611 6939 262
Im Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) sind keine konkreten Immissionsgrenzwerte, Immissionsrichtwerte und Orientierungswerte zur Beurteilung von Erschütterungen genannt. Auch in den untergesetzlichen Regelwerken sind solche Werte nicht definiert. In der DIN 4150 „Erschütterungen im Bauwesen“ sind sowohl Anforderungen zum Schutz der Menschen in Gebäuden als auch Anforderungen zur Vermeidung von Gebäudeschäden beschrieben. Anforderungen zum Schutz der Menschen in Gebäuden Die Anforderungen an den Erschütterungsschutz, bei deren Einhaltung eine erhebliche Belästigung von Menschen in Gebäuden ausgeschlossen werden kann, sind in DIN 4150 Teil 2 „Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden“ genannt. In ihrem Anwendungsbereich werden die Anhaltswerte als Schwelle zwischen schädlichen und nicht schädlichen Umwelteinwirkungen gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung ist keine scharfe Grenze, sondern eine geeignete Grundlage für eine Immissionsbeurteilung, die auch besondere Umstände des Einzelfalls berücksichtigt. Anforderungen zur Vermeidung von Gebäudeschäden Anhaltswerte für die Schwinggeschwindigkeit zur Beurteilung der Wirkung von Kurzzeit- und Dauererschütterungen auf Gebäuden sind in der DIN 4150 Teil 3 „Einwirkungen auf bauliche Anlagen" zu finden. Bei der Einhaltung dieser Anhaltswerte, treten nach den bisherigen Erfahrungen keine Schäden im Sinne einer Verminderung des Gebrauchswertes, deren Ursachen auf Erschütterungen zurückzuführen wären, auf. Werden trotz Einhaltung der Anhaltswerte Schäden an Gebäuden beobachtet, ist davon auszugehen, dass andere Ursachen für die Schäden an den Gebäuden maßgebend sind. Bei Überschreitung der Anhaltswerte muss nicht zwingend mit Schäden an den Gebäuden gerechnet werden. Die konkreten Anhaltswerte inklusive Erläuterungen zum Ermittlungsverfahren sind in den Berichten zu den Erschütterungsmessungen zu finden. Literatur: DIN 4150-1 „Erschütterungen im Bauwesen, Teil 1: Vorermittlung von Schwingungsgrößen“, 2001 DIN 4150-2 „Erschütterungen im Bauwesen, Teil 2: Einwirkungen auf Menschen in Gebäu-den“, 1999 DIN 4150-3 „Erschütterungen im Bauwesen, Teil 3: Einwirkungen auf bauliche Anlagen“, 1999 DIN-Taschenbuch 289 „Schwingungsfragen im Bauwesen“, 2014 Hinweise zur Messung, Beurteilung und Verminderung von Erschütterungsimmissionen (Beschluss des Länderausschusses für Immissionsschutz vom 10. Mai 2000)
Das Projekt "Bioindikation mit Moosen - Passives Biomonitoring auf ausgewählten Testflächen in Buchenwäldern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, Abteilung Botanik durchgeführt.
Das Projekt "Korrosionsempfindliche Dosimetermaterialien zur Überwachung der Umweltbedingungen an Kulturgütern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Würzburg, Physikalisches Institut durchgeführt. Die einzelnen Belastungsfaktoren von Kulturgütern können durch apparativ aufwendige und kostenintensive Einzelmessungen mit Hilfe der modernen Analytik genau bestimmt werden. Mit den sogenannten Glassensoren wurde am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC) eine elegante und zerstörungsfreie Methode entwickelt, die ohne aufwendige Messungen der einzelnen Parameter die auftretenden Gesamtbelastungen über einen längeren Zeitraum hinweg registrieren kann. Die Verwendung von sensibilisierten Glasflächen als Dosimetermaterial wurde für den bisherigen Anwendungsbereich ausgeschöpft. Ziel dieses Vorhabens ist es, neue korrosionsempfindliche Materialien und Komponenten herzustellen und für den prinzipiellen Einsatz zur Überwachung der Umweltbedingungen an Kulturgütern zu prüfen. Zum einen sollen Granulate der bisherigen Glasmaterialien mit unterschiedlicher Körnung in eine NIR-transparente Trägermatrix aus SiO2-Aerogel eingebracht werden. Zum anderen bietet sich die Modifizierung der inneren Oberfläche von SiO2-Aerogelen an, die dann selbst als detektionsaktive Medien fungieren können. Ein weiterer Syntheseweg soll so gewählt werden, dass Aerogel- oder Xerogelschichten ohne überkritische Trocknung auf Glas als Trägermaterial hergestellt werden. In jedem Fall muss der korrosive Einfluss bestimmter Umweltfaktoren (Feuchte, Temperatur, Schadgase) in einem Expositionsprogramm in Klimakammern, zunächst durch Variation einzelner Parameter und schließlich durch deren Kombination systematisch charakterisiert werden. Nach Abschluss dieser Labortestphase können - bei Projektende - Expositionsprogramme in Museen verwirklicht werden.
Das Projekt "Gehoerbezogene Geraeuschbeurteilung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Lehrstuhl Mensch-Maschine-Kommunikation, Arbeitsgruppe Technische Akustik durchgeführt. Bei der Geraeuschbeurteilung wird das psychoakustische Wissen um die Eigenschaften des menschlichen Gehoers beruecksichtigt. Dadurch ergeben sich effektive, kostenguenstige Loesungen bei Fragen des sound engineering und sound quality designs.
Das Projekt "Immissions- und Emissionsmessungen von Bioaerosolen im Bereich von Geflügel- und Schweinestallungen (Luquasta) - Teilbereich HBLFA Raumberg-Gumpenstein" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLA) durchgeführt. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Die Daten sollen einen Hinweis darauf geben, ob die Maßnahmen in der Landwirtschaft im Luftreinhalteprogramm 2014 des Landes Steiermark eine Minimierung der Bioaerosol Konzentration in der Luft bewirken können. In einem Merkblatt werden Faktoren, die zur Minimierung der Konzentration luftgetragener Keime und Partikel führen, aufgeführt. Wenn zwischen Kontaminationsquellen und Anrainern eine Übertragung von Staub und seinen biologischen Bestandteilen bzw. Keim- und Staubemission weitgehend ausgeschlossen werden kann, sind normalerweise aus umweltmedizinischer Sicht Emissions-minderungsmaßnahmen nicht erforderlich. Mit den vorliegenden Ergebnissen besteht die Möglichkeit ein für die Steiermark und anderen Ländern gültiges Konzept mit regionalspezifischer Vorgehensweise zu erarbeiten. Zielsetzung: Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Abt. Tierhaltungssysteme, Technik & Emissionen, Institut für Tier, Technik und Umwelt ist im gegenständlichen Projekt (genehmigter Antrag wurde durch die Medizinische Universität Graz gestellt, Nr. 101263/3) entscheidend an der Auswahl der Versuchsbetriebe beteiligt, sie stellt zum Teil die Kontakte zu den Betriebsleitern her, übernimmt in den einzelnen Messkampagnen die Emissionsmessungen an den Kaminöffnungen der Projektbetriebe und ist den gesamten Projektablauf (Planung der Messungen, regelmäßige Besprechungen, Diskussion der Auswertungsergebnisse, Erstellung des Abschlussberichtes) involviert. Des Weiteren werden an den jeweiligen Messtagen auf den Projektbetrieben der Status der Lüftungstechnik (Ansteuerungsleistung der Ventilatoren, Messung der Abluftgeschwindigkeit ...) sowie die Bedingungen im Stall und Tierbereich (Temperatur, Feuchte, Tiergewichte, Futtermittel, Einstreu ...) dokumentiert Das Ziel dieses Projekts besteht darin, den Istzustand der Emissionen und Immissionen von Bioaerosolen und Feinstaubpartikeln im Bereich von Tierhaltungsanlagen mit verschiedenen Messstrategien zu erheben. Für die Beurteilung der anlagenbezogenen Emissionen und Immissionen wird vergleichend die natürliche Hintergrundkonzentration der Bioaerosole und Feinstaubpartikel in der Umgebungsluft bestimmt. Es gilt festzustellen, ob die Keimkonzentrationen der Umgebungsluft aus der Stallluft resultieren. Die Leitparameter (Keime bzw. biogene Substanzen), welche in VDI 4250 Blatt 3 (2016) Richtlinie zur Emissions- und Immissionsbeurteilung herangezogen werden, werden auf ihre Adaptierbarkeit überprüft. Für die zukünftigen Bewertungen der Immissionen werden Ausbreitungsrechnungen durchgeführt, um die Fläche des Areals zu definieren, in dem ein neu zu errichtendes Stallgebäude für die Haltung von Nutztieren stehen soll. Die Daten aus der vorliegenden Studie werden mit den Ergebnissen und Bewertungen anderer EU Länder verglichen, um ein Konzept für eine Bewertungsgrundlage zu erstellen. (Text gekürzt)
Das Projekt "Immissions- und Emissionsmessungen von Bioaerosolen im Bereich von Geflügel- und Schweinestallungen (Luquasta)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Medizinische Universität Graz, Institut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin durchgeführt. Das Ziel dieses Projekts besteht darin, den Istzustand der Emissionen und Immissionen von Bioaerosolen und Feinstaubpartikeln im Bereich von Tierhaltungsanlagen mit verschiedenen Messstrategien zu erheben. Für die Beurteilung der anlagenbezogenen Emissionen und Immissionen wird vergleichend die natürliche Hintergrundkonzentration der Bioaerosole und Feinstaubpartikel in der Umgebungsluft bestimmt. Es gilt festzustellen, ob die Keimkonzentrationen der Umgebungsluft aus der Stallluft resultieren. Die Leitparameter (Keime bzw. biogene Substanzen), welche in VDI 4250 Blatt 3 (2016) Richtlinie zur Emissions- und Immissionsbeurteilung herangezogen werden, werden auf ihre Adaptierbarkeit überprüft. Für die zukünftigen Bewertungen der Immissionen werden Ausbreitungsrechnungen durchgeführt, um die Fläche des Areals zu definieren, in dem ein neu zu errichtendes Stallgebäude für die Haltung von Nutztieren stehen soll. Die Daten aus der vorliegenden Studie werden mit den Ergebnissen und Bewertungen anderer EU Länder verglichen, um ein Konzept für eine Bewertungsgrundlage zu erstellen. Die Messungen haben einerseits das Ziel, den Anlagenbetreibern Möglichkeiten der Reduktion von Emissionen durch technische Maßnahmen aufzuzeigen und andererseits sollten die Ergebnisse der Immissionsmessungen Sicherheit für die Anwohner liefern zum Beispiel, dass es mit der Entfernung zur Emissionsquelle je nach meteorologischen Gegebenheiten zu einer deutlichen Abnahme der anlagenspezifischen Werte kommen kann und dass ab einem bestimmten Bereich die Zusammensetzung der Bioaerosolflora jener der natürlichen Hintergrundbelastung entspricht. Dabei kann in der Bearbeitung der Thematik auch auf die Möglichkeiten von zusätzlichen in der ländlichen Umgebung vorhandenen Emissionsquellen für Bioaerosole (z.B. Kompostierung u.a.) eingegangen werden. Mit den zu erwartenden Messergebnissen können in dieser ersten orientierenden Studie lediglich die Situationen für die untersuchten Betriebe beschrieben werden und die Ergebnisse sind nicht übertragbar auf Betriebe mit anderen Parametern (z.B. andere Anlagengröße, technische Abluftführung, klimatologische Bedingungen usw.). Keinesfalls sind Aussagen zu Grenz- oder Richtwerten möglich, da es diese aus unterschiedlichsten Gründen (insbesondere im Zusammenhang mit messtechnischen Fragestellungen) für Bioaerosole nicht geben kann. Es ist den Antragstellern auch nicht möglich aus den Messergebnissen eine medizinische Bewertung abzuleiten.
Das Projekt "Bestimmung anorganischer Ionen in Niederschlaegen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kanton Basel, Sanitätsdepartement, Kantonales Laboratorium durchgeführt. Bestimmung von Anionen (v.a. Nitrat, Chlorid, Sulfat) und Schwermetallen in Niederschlagsproben. Versuch den Fremdstoffgehalt anhand meteorologischer Daten zu interpretieren. Aussagen ueber geographische Herkunft und zeitlichen Verlauf der Fremdstoffkonzentration.
Origin | Count |
---|---|
Bund | 129 |
Land | 2 |
Type | Count |
---|---|
Förderprogramm | 127 |
Text | 2 |
unbekannt | 2 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 4 |
offen | 127 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 126 |
Englisch | 12 |
Resource type | Count |
---|---|
Dokument | 1 |
Keine | 111 |
Webseite | 20 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 111 |
Lebewesen & Lebensräume | 114 |
Luft | 114 |
Mensch & Umwelt | 131 |
Wasser | 101 |
Weitere | 130 |