Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder stellt „Zukunftsplan Wasser“ vor – große Beteiligung wasserwirtschaftlicher Stakeholder – über 2.500 Kommentare aus 61 Stellungnahmen – 144 Maßnahmen insgesamt, bereits 81 in der Umsetzung, 63 weitere geplant „Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1, Wirtschaftsgut, Transportmedium, Energiequelle, Betriebsmittel für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft sowie Erholungs- und Freizeitort und Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Der Klimawandel stellt die Wasserwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Sie muss nicht nur die Trinkwasserversorgung sichern, sondern auch für Mensch und Umwelt die Vorsorge vor Extremereignissen wie Dürre oder Starkregen treffen. Daher hat das Klimaschutzministerium ein Jahr lang gemeinsam mit allen maßgeblichen Stakeholdern der Wasserwirtschaft, Wassernutzern und anderen Interessensgruppen für Rheinland-Pfalz den „Zukunftsplan Wasser“ entwickelt, der nun in die Umsetzung geht“, sagte die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder Mittwoch in Mainz. Im Beteiligungsverfahren wurden über 2.500 Kommentare aus 61 Stellungnahmen, zahlreiche Fachgespräche mit Expertinnen und Experten sowie Diskussionen in Rahmen von Workshops und Arbeitssitzungen ausgewertet und sind in die Fortschreibung des Zukunftsplans mit eingeflossen. Mit dem „Zukunftsplan Wasser“ werden unter anderem Managementstrategien für drohende Wasserknappheit, Maßnahmen für klimaresiliente Gewässer sowie der Schutz einer energieeffizient und leistungsfähig aufgestellten Wasserwirtschaft als Teil der kritischen Infrastruktur verfolgt. Zum Erreichen der Ziele definiert der Plan zwölf Handlungsschwerpunkte. So sollen unter anderem der Wasserrückhalt in der Fläche gestärkt, Gewässer und Auen renaturiert werden sowie Wassernutzungen und Wasserverteilung nachhaltig gesteuert und bewirtschaftet werden. Aber auch das Bewusstsein für die Ressource Wasser soll größer sein. Dafür sind insgesamt 144 Maßnahmen den zwölf Handlungsschwerpunkten zugeordnet und ihre Wirkung auf die zentralen Ziele bewertet und schließlich priorisiert worden. Von den 144 Maßnahmen befinden sich bereits 81 in der Umsetzung beziehungsweise sind Daueraufgaben. 63 weitere Maßnahmen sind geplant, von denen 36 kurzfristig (bis 2027), 23 mittelfristig (zwischen 2027 und 2030) und vier langfristig (nach 2030) angegangen werden sollen. Der Zeithorizont des Zukunftsplans reicht dabei über die nächsten zehn Jahre hinaus. Ein Beispiel für eine konkrete Maßnahme, die zeitnah angegangen wird, ist die Bereitstellung eines digitalen Hochwasser- und Starkregenrisikochecks. So sollen zukünftig alle Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz einen digitalen Hochwasserpass erstellen lassen können. Dieser enthält dann basierend auf unseren neuen landesweiten Sturzflut- und Hochwassergefahrenkarten auch konkrete Maßnahmenvorschläge, die den Hochwasser- und Starkregenschutz des Gebäudes verbessern können. Damit soll auch das Risikobewusstsein der rheinland-pfälzischen Bevölkerung weiter gestärkt werden. Eine weitere Maßnahme wird eine vom Land finanzierte Beratungsstelle Abwasser an der RPTU Kaiserslautern Landau sein, die ausgewählte Kommunen und deren Planer bei der Einrichtung von 4. Reinigungsstufen auf Kläranlagen ab Dezember 2024 unterstützt, um den Eintrag von Spurenstoffen in die Gewässer zu reduzieren. Weitere beispielhafte Maßnahmen sind: die Ausstattung von Grundwassermessstellen mit Datenfernübertragung zur Überwachung der Grundwassermenge; der Pakt „Resiliente Wasserversorgung“ sowie die Erarbeitung eines Wasserversorgungsplans Landwirtschaft. „Wir stehen mit fortschreitendem Klimawandel in einem Spannungsfeld zwischen extremen Ereignissen durch zu viel und durch zu wenig Wasser. Und die Schere geht immer weiter auseinander. Das scheinbar Normalste der Welt gerät aus dem Gleichgewicht“, erklärte Eder mit Blick auf die Zukunftsszenarien. Neueste Modellrechnungen für Rheinland-Pfalz zeigen, dass in der Zukunft mit höheren Hochwasserabflüssen gerechnet werden muss. Bis zum Jahr 2100 liegt die Zunahme teilweise über 40 Prozent. Gleichzeitig zeigen die Modelle, dass die Niedrigwasserabflüsse deutlich abnehmen und Niedrigwasserphasen sich verschärfen. Bis zum Ende des Jahrhunderts sind Abnahmen von bis zu -60 Prozent in Teilen von Rheinland-Pfalz nicht ausgeschlossen. „Die Extreme werden zur neuen Normalität“, führte Eder aus. „Die Zeit zu handeln, um den Klimawandel einzudämmen und uns an die Folgen anzupassen, ist jetzt. Tun wir das nicht, werden die Folgen des Klimawandels mit je-dem Jahrzehnt gravierender und wir sehen uns mit enormen Folgekosten konfrontiert. Mit dem Zukunftsplan Waser stellen wir uns als Landesregierung dieser dringenden gesamtgesellschaftlichen Aufgabe“, schloss die rheinland-pfälzische Umweltministerin. Den Zukunftsplan Wasser Rheinland-Pfalz als PDF können Sie hier herunterladen: https://s.rlp.de/zukunftsplanwasser
Alternativen zur Stillegung von Flaechen durch Anbau von Industriepflanzen oder Gruenbrache zur Landschaftsgestaltung.
In Rahmen der Bewirtschaftung von salzgeschädigten Standorten werden nützliche Salzpflanzen und Managementpraktiken gesucht, um Salzböden wieder zu kultivieren. Der medizinisch zu nutzende Halophyt Grindelia robusta dient als Musterpflanze für die Gruppe der Medizinal-, Gewürz- und Industriepflanzen. Bei unterschiedlichem Salz- und Wasserstatus wird die Harzproduktion dieser Pflanze untersucht. Es sollen Grundlagen über die Bildung von sekundären Metaboliten in quantitativer und qualitativer Hinsicht bei Halophyten erarbeitet werden.
Is the cost of producing genetically modified plants worth it for Swiss farmers? If the production of genetically modified (GM) plants was authorized in Switzerland, it is likely that costs would be driven up because of legislative measures. Given these conditions, would it be worthwhile for Swiss farmers to cultivate GM plants side by side with traditional varieties? Background If GM and conventional plant varieties were to be grown alongside one another, farmers would have to ensure along the whole production chain that seeds and products do not mix. This would entail a series of technical and administrative measures whose cost has so far not been accurately determined. Objectives The project's goal is to determine the costs at every production stage and for each farm of letting GM and traditional crops grow side by side. It also aims to determine the importance of neighbouring farms' reactions. With this analysis, it should be possible to estimate if and under which conditions the introduction of GM plants in the agricultural sector is worthwhile. Methods Farms from a selected representative test area in Canton Geneva lie at the heart of the complex analysis. The costs linked to the production of GM plants for each farm will be estimated first: these can include work time (for example for the clearing of vehicles or of storage areas) as well as changes to the way the farm is run (establishing a buffer zone around GM crops, for example). In a second stage, these extra costs will be compared with the profits farmers expect from GM plant production. The farmers will then be able to decide individually if and under which conditions they would be prepared to commit to GM crops. Based on all their decisions, it should be possible to determine how much arable land would be turned over to GM plants. The results from the test region will then be extrapolated to all of Switzerland. This will allow for a cost-benefit analysis for each farm, given that if more GM crops are planted, the related costs will drop. Significance The results could play a major role in the political decision process leading to the possible authorization of GM crops in Swiss agriculture.
Water, soil, air and genetic resources are the four major natural resources that society depends upon for food, clothing, shelter, and medicament. The sustainable use and conservation of biological resources is a topical research, conservation and development issue. Ethiopia is among the economically poor countries but still rich in biological diversity. Even though the country has an enormous genetic resource stock, the diversity is dwindling due to technologyinduced incentive forces. Among the different ex situ and in situ options for conserving these resources, conservation on farmers fields has recently received a considerable attention by governments, NGOs and the international community. Many issues regarding its implementation are yet unknown though. Since farmers are the major actors in on-farm conservation, their contribution to crop diversity and the role of diversity to their livelihoods have to be understood. Hence, the principal objectives of the study are to: - examine the farm household related contextual factors motivating farmers to diversify on local varieties; - study farmers variety attribute preferences and examine their demand forlocal varieties; and - quantify the opportunity costs of growing local varieties and analyze thecontextual factors affecting the opportunity costs. To address its objectives, the study uses household survey data from Ethiopia concerning coffee, sorghum and wheat. It examines the above objectives using a variety of microeconomic theories (like the characteristic model, the random utility theory, theory of impure public goods, and the theory of joint production) and econometric techniques (like poisson regression, multinomial logit and switching regression). The results show that local varieties are maintained de facto mainly by poor, subsistent and marginalized farmers with limited access to markets, roads, and extension. Farmers multiple concerns, yield insurance considerations, land heterogeneity, relative importance of sorghum and coffee, and labor endowment have been found to be the most important factors promoting the use of multiple varieties of local varieties. On the contrary, farmers experience in improved varieties is found to be detaching the link between de facto on-farm conservation and household livelihood strategies. The attribute preference analysis shows that farmers in more accessible (to markets and road) areas with less income-shock vulnerability conserve high yielding and marketable varieties de facto. On the contrary, varieties with more stable yield and environmentally adaptable features are most demanded by farmers with higher income-shock vulnerability found in less accessible localities. usw.
Vom Februar 1991 bis Juni 1993 ist in der Bundesrepublik eine Technikfolgenabschaetzung durchgefuehrt worden, die erstmals nach dem Modell eines 'runden Tisches' organisiert war. Ueber 50 Vertreter aus Industrie, Umweltverbaenden, Behoerden und Wissenschaft haben gemeinsam versucht, die Risiken und Chancen herbizidresistenter Pflanzen in der Landwirtschaft abzuschaetzen. Die Beteiligten haben insgesamt ueber 10 Tage miteinander diskutiert; 18 wissenschaftliche Gutachten wurden vergeben und ausgewertet. Die Gutachten und die Verhandlungen des Verfahrens, in denen die sachlichen Kontroversen und die unterschiedlichen politischen Wertungen der Beteiligten dargestellt sind, werden vom Wissenschaftszentrum Berlin herausgegeben.
Mit dem Beitritt des Landes Sachsen-Anhalt zur Bundesrepublik Deutschland hat die EG-Agrarmarktordnung auch fuer die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt Gueltigkeit erlangt und damit verbunden auch die Probleme der EG-weiten Agrarueberschussproduktion. Von den ca. 1,3 Mio. ha landwirtschaftlichen Nutzflaechen in Sachsen-Anhalt werden nur ca. 50 Prozent fuer die Produktion von Nahrungsguetern benoetigt. Fuer die verbleibenden ca. 50 Prozent muss mittelfristig eine andere Verwendung gefunden werden. Als eine Moeglichkeit der Erhaltung dieser Agrarwirtschaftsflaechen und insbesondere der damit verbundenen Arbeitsplaetze in der Landwirtschaft bietet sich der Anbau von land- und forstwirtschaftlichen Nutzpflanzen als Rohstoff fuer neue Absatzbereiche im 'Non-Food-Bereich' an: Bei dieser Verwertung von 'nachwachsenden Rohstoffen' werden die Nutzung zur Energiegewinnung und zur stofflichen Nutzung als Chemiegrundstoff oder als Fasern unterschieden und die angebauten Nutzpflanzen entsprechend als Energie- oder als Industriepflanzen bezeichnet. Diese Unterscheidung in energetische und stoffliche Verwertung ist insbesondere deshalb von Bedeutung, weil damit umweltpolitische Hoffnungen zur Loesung von zwei unterschiedlichen Umweltproblembereichen verbunden sind, naemlich: der mit der Nutzung fossiler Energietraeger verbundenen CO2-Emissionen und damit der globalen Treibhausproblematik der durch biologisch nicht oder nur schwer abbaubaren petrochemischen Fluessigkeiten oder Kunststoffe bedingten Bodenkontaminations- bzw. Grundwassergefaehrdung sowie der Deponieraumverknappung (vor allem durch Kunststoffverpackungsmaterial). Da derzeit - sofern ueberhaupt ein Markt vorhanden - die erzielbaren Ertraege des Anbaues nachwachsender Rohstoffe im allgemeinen nicht kostendeckend sind, wurden auch im Land Sachsen-Anhalt unter Hinweis auf die oben genannten Umweltvorteile Erwartungen und Forderungen an das Ministerium fuer Umwelt und Naturschutz herangetragen, den Anbau und die Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen zu unterstuetzen und dazu diesbezuegliche Forschungs-, Pilot- oder Demonstrationsvorhaben finanziell zu foerdern. Fuer das Ministerium fuer Umwelt und Naturschutz ist bei der Pruefung solcher Antraege von zentraler Bedeutung, ob die skizzierte oekologische Attraktivitaet der energetischen und stofflichen Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen unter Beruecksichtigung aller umweltrelevanten Auswirkungen der gesamten Produktlinienketten ebenfalls oekologisch positiv zu beurteilen ist bzw. inwieweit unter Beruecksichtigung der weltweiten Erkenntnisse eine oekologische Gesamtbeurteilung ueberhaupt schon moeglich ist. Mit der Studie werden die wesentlichsten aktuellen weltweiten wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengetragen zu den Aspekten: 1. Anbau- und Erntemethoden; 2. Entwicklungsstand der Nutzungstechnologien; 3. Wirtschaftlichkeitsanalyse; 4. Umweltauswirkungen.
Mit dem Anbau von Energie- und Industriepflanzen soll eine sinnvolle Nutzung gefährdeter Flächen erreicht werden. Die Untersuchungen erstrecken sich im Einzelnen auf die Problemfelder: - hochwassergefährdete Zonen (Überflutungsflächen) - Erosionsrinnen und Verminderung von Bodeneintrag in Gewässer - Nutzung geogen mit Schwermetallen belasteter Flächen - Anbau von Topinambur und Energiehirse zur stofflichen und energetischen Nutzung für leichte Standorte Sachsens Durch diese pflanzenbaulichen Vorsorgestrategien wird gleichzeitig ein Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele in Sachsen geleistet. Es wird davon ausgegangen, dass schnellwachsende Baumarten und Gräser mehrtägige Überflutungen gut überstehen und auch auf belasteten Flächen anbauwürdig sind. Das Erntegut kann hier im Non-Food-Sektor wirtschaftlich verwertet werden.
Umfassende technologische Entwicklung von Farbstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen von der Pflanzen- und Saatgutauswahl bis zu anwendungsfähigen, marktreifen Produkten Ziel des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens ist es, die Färbepflanzentechnologie von der Pflanzenauswahl, über Anbau, Ernte, Lagerung und Aufarbeitung bis zu technisch einsetzbaren Farbstoffen, soweit marktreif zu entwickeln, daß sowohl Landwirtschaft als auch Industrie in den Produktions- und Verarbeitungsprozeß von Farbstoffen aus hier wachsenden Pflanzen einsteigen können. Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ist deshalb als eindeutig umsetzungs- und anwendungsorientiert zu charakterisieren. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Entwicklung von Farbstoffen für den Textilbereich. Großer Wert wird gelegt auf die Entwickling und Anwendung umwelt- und gewässerschonender Extraktionsverfahren.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 14 |
| Europa | 2 |
| Land | 5 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 14 |
| Text | 3 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 4 |
| Offen | 14 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 13 |
| Englisch | 6 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 2 |
| Keine | 15 |
| Webseite | 2 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 16 |
| Lebewesen und Lebensräume | 18 |
| Luft | 10 |
| Mensch und Umwelt | 18 |
| Wasser | 12 |
| Weitere | 17 |