<p> <p>Im Bedarfsfeld „Wohnen“ fallen direkte und indirekte Kohlendioxid-Emissionen infolge des Energieverbrauchs an. Direkte Emissionen entstehen durch den unmittelbaren Einsatz von Energie für Heizen und Warmwasserbereitung, indirekte Emissionen bei der Energiebereitstellung für die privaten Haushalte, zum Beispiel für Stromverbrauch bei der Nutzung von Haushaltsgeräten (2021: letzte verfügbare Daten).</p> </p><p>Im Bedarfsfeld „Wohnen“ fallen direkte und indirekte Kohlendioxid-Emissionen infolge des Energieverbrauchs an. Direkte Emissionen entstehen durch den unmittelbaren Einsatz von Energie für Heizen und Warmwasserbereitung, indirekte Emissionen bei der Energiebereitstellung für die privaten Haushalte, zum Beispiel für Stromverbrauch bei der Nutzung von Haushaltsgeräten (2021: letzte verfügbare Daten).</p><p> Direkte und indirekte Kohlendioxid-Emissionen <p>Die <strong>direkten Kohlendioxid-Emissionen</strong> privater Haushalte im Bedarfsfeld „Wohnen“ fallen unter anderem bei der Verbrennung von Energieträgern für Anwendungsbereiche wie Raumwärme, Warmwasser an. Im Jahr 2005 betrugen sie nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes insgesamt 125,3 Millionen Tonnen (Mio. t). Im Jahr 2021 waren es rund 122,5 Mio. t, das sind 2,3 % weniger. Während es durch effizientere Heizungen und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien zu Energieeinsparungen kommt, bewirkt zum Beispiel der Trend zu höheren Wohnflächen pro Kopf einen gegenteiligen Effekt. Auch der Trend zu einem erhöhten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ausstattungsgrad">Ausstattungsgrad</a> der privaten Haushalte macht die Effizienzgewinne weitgehend wieder zunichte.</p> <p><strong>Indirekte Emissionen</strong> entstehen bei der Energiebereitstellung für die privaten Haushalte, vor allem bei der Erzeugung von Elektrizität in den Kraftwerken und bei der Erzeugung von Fernwärme in den Heizkraftwerken. Diese Emissionen können anteilig – das heißt entsprechend der Höhe des Energieverbrauchs – den privaten Haushalten zugerechnet werden. 2005 verursachte das Bedarfsfeld „Wohnen“ der privaten Haushalte rund 100 Mio. t indirekte Kohlendioxid-Emissionen. 2021 waren es 85,8 Mio. t und damit 14,2 % weniger als 2005.</p> <p>In der Summe ergibt sich ein Rückgang der Kohlendioxid -Emissionen der privaten Haushalte im Bedarfsfeld „Wohnen“ von 2005 bis 2021 um rund 6,8 % (siehe Abb. „Direkte und indirekte Kohlendioxid-Emissionen im Bedarfsfeld "Wohnen"). </p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_CO2-Emiss-Wohnen_2026-01-21.png"> </a> <strong> Direkte und indirekte Kohlendioxid-Emissionen im Bedarfsfeld „Wohnen“ </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt 2023 Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_CO2-Emiss-Wohnen_2026-01-21.pdf">Diagramm als PDF (128,30 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_CO2-Emiss-Wohnen_2026-01-21.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (32,26 kB)</a></li> </ul> </p><p> „Raumwärme“ dominiert im Bedarfsfeld „Wohnen“ die Kohlendioxid-Emissionen <p>Die Emissionen der privaten Haushalte können den einzelnen Anwendungsbereichen wie Raumwärme, Warmwasser und sonstiger <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/prozesswaerme">Prozesswärme</a> sowie mechanischer Energie und Beleuchtung zugeteilt werden.</p> <p>Besonders die Energiebereitstellung für die Nutzung von Raumwärme verursacht hohe Kohlendioxid-Emissionen. Im Bereich „Raumwärme – temperaturbereinigt“ fielen im Jahr 2021 insgesamt 146,7 Millionen Tonnen (Mio. t) <strong>direkte und indirekte Kohlendioxid-Emissionen</strong> an. Im Jahr 2005 waren es 150 Mio. t Kohlendioxid-Emissionen. Dabei verursachte die Erzeugung von Raumwärme im Jahr 2021 mit rund 70 % mehr als zwei Drittel der Kohlendioxid-Emissionen im Bereich Wohnen. An zweiter Stelle folgte mit rund 13,5 % die Warmwasserbereitung. Der Betrieb von Elektrogeräten, Informations- und Kommunikationstechnologie machte 8,9 % der Kohlendioxid-Emissionen aus (siehe Abb. „Kohlendioxid-Emissionen nach Anwendungsbereichen im Bedarfsfeld „Wohnen“ 2021“).<strong> </strong>Private Haushalte haben wie schon beim Energieverbrauch auch erheblichen Einfluss auf den Kohlendioxid-Ausstoß durch:</p> <ul> <li>die Wahl der Wohnflächengröße (Heiz- und Stromverbrauch). Je kleiner der Haushalt und je mehr Wohnfläche pro Person in Anspruch genommen wird, desto größer ist auch der Heiz- und Strombedarf;</li> <li>die Wahl der Bauweise (alleinstehendes Einfamilienhaus gegenüber einem Reihenhaus oder Wohnung in einem Mehrfamilienhaus). Je schlechter das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen, desto höhere Wärmeverluste.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Abb_Bereich-Wohnen-Anwender-CO2_2026-01-21.png"> </a> <strong> Kohlendioxid-Emissionen nach Anwendungsbereichen im Bedarfsfeld „Wohnen“ </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Bereich-Wohnen-Anwender-CO2_2026-01-21.pdf">Diagramm als PDF (308,83 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Bereich-Wohnen-Anwender-CO2_2026-01-21.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (30,49 kB)</a></li> </ul> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Das Ökosystem der Stromnetze ist auf dem Weg zu einem dezentralisierten Energieversorgungs- und Verteilungssystem. Haushalte können mit erneuerbaren Energiequellen wie Sonnenkollektoren oder Windgeneratoren, als verteilte Energieressourcen (DERs - Distributed Energy Resources) bezeichnet, unabhängig von den Stromanbietern operieren und Energie zurück an das Hauptnetz verkaufen. Für die Realisierung dieser Transformation des Stromnetzes wird eine kompetente Kommunikationsinfrastruktur benötigt. Die Einführung des Standards 5G in Mobilfunknetze erleichtert die Entwicklung zukünftiger Energieverwaltungslösungen. Weiterhin ermöglichen neue Technologien die Entwicklung intelligenter Algorithmen für die Steuerung zukünftiger Stromnetze. Hierzu gehören das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), Vernetzung über Mesh-Netzwerke zur Fernüberwachung des Netzstatus und die Künstliche Intelligenz (KI) für Management und Koordination. In Dymobat wird ein Single-User-Controller für die Verwaltung der einzelnen DERs auch unter Einsatz von privaten 5G-Netzwerken entwickelt. Anschließend wird eine zentrale Steuerungseinheit für die Synchronisierung und Optimierung des Netzbetriebs innerhalb einer kleinen Gruppe von DERs, einem Microgrid, entworfen. Die Kommunikation zwischen und innerhalb der DER soll mittels Mobilfunktechnologie erfolgen. Dabei soll die Energieoptimierung mittels KI-Algorithmen erfolgen und auch den Energietransport mit Fahrzeugen berücksichtigen. Die softwareseitige Integration der KI-Algorithmen und des Energiemanagementsystems in das Kommunikationssystem ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Projektes. Die entwickelten Algorithmen werden virtuell in einem Testbed-Modell anhand von realen Eingangsparametern erprobt, optimiert und validiert. Im zweiten Schritt wird ein reales Testfeld konzipiert, installiert und die Leistungsfähigkeit der modellhaft erprobten Algorithmen in einer realen Testumgebung bewertet.
Aufgrund des demographischen Wandels wird es für Landkreise und Gemeinden zunehmend schwieriger, ein Grundangebot an öffentlichen Mobilitätsdienstleistungen wie Bus und Bahn vorzuhalten, ohne die Frage nach notwendiger sozialer Teilhabe, sinnvoller regionaler Wertschöpfung und nicht zuletzt auch realisierbaren Umweltschutzzielen zu stellen. Dabei wird der Mobilitätsbedarf auf dem Land in Zukunft, beispielsweise durch die Ballung von medizinischen Versorgungseinrichtungen und Einkaufszentren in Stadtnähe, weiter zunehmen. Bereits heute stehen die örtlichen Verkehrsbetriebe vor der Herausforderung, die Erreichbarkeit von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Schulen, Gesundheitszentren sowie Freizeitmöglichkeiten aus dem ländlichen Bereich zuverlässig zu gewährleisten. Angesichts dieser Problemlage verfolgt das Forschungsvorhaben NEMo die Entwicklung von nachhaltigen und innovativen Mobilitätsdienstleistungen sowie darauf basierenden Geschäftsmodellen für den ländlichen Raum. Dabei will NEMo neue Mobilitätsangebote schaffen, in denen auch der Bürger zum Mobilitätsanbieter wird. So könnten beispielsweise selten angefahrene Haltepunkte des öffentlichen Personennahverkehrs zusätzlich auch von Privatpersonen mit dem eigenen PKW zur Mitnahme weiterer Personen bedient werden. Durch eine höhere Personenauslastung des privaten PKWs können Versorgungslücken geschlossen und insgesamt das Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen negativen Umweltauswirkungen reduziert werden.
Zur Planung und Steuerung dieser neuen ländlichen Mobilität nehmen Informations- und Telekommunikationstechnologien eine Schlüsselfunktion ein. Im Rahmen des Vorhabens werden zunächst spezifische Anforderungen und auch Akzeptanzgrenzen dieser neuen Mobilität erfasst und anschließend in ein rechtskonformes Konzept überführt. Von Beginn an werden Bürger und öffentliche Mobilitätsanbieter in das Projekt eingebunden, damit sich die tatsächlichen Bedürfnisse und Hindernisse frühzeitig erkennen, berücksichtigen und lösen lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt hier neben der Koordination und Vernetzung aller Akteure, insbesondere auf der Selbstorganisation der Bürger (z. B. Fahrgemeinschaften und Nachbarschaftsauto). Für die Bereitstellung eines umfassenden und offenen Mobilitätsangebots werden wirtschaftliche, gesellschaftliche und organisatorische Konzepte entwickelt. Diese Konzepte werden in einer vernetzten Plattform für den ländlichen Raum Oldenburg und den Landkreis Wesermarsch zusammengeführt, getestet und im engen Dialog mit den Bürgern bewertet.
Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt NEMo mit ca. als 1,53 Millionen Euro. Neben den acht beteiligten Lehrstühlen wird das Projekt durch eine Vielzahl assoziierte Partner (Kommunen, Kammern, Unternehmen und weitere Forschungseinrichtungen) unterstützt.
des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] JAHRESBERICHT 2025
des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU)
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Telefon: 06131 6033-0
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Redaktion und Layout: Stabsstelle Planung und Information
Titelbild: Screenshot der Anwendung „HydroZwilling“
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com S. 34 oben, HeinzWaldukat - stock.adobe.com S. 34 unten, M. Schäf / www.living-nature.eu S. 36 und
37, Zdenka Kryspínová - stock.adobe.com S. 38, PetrDolejsek - stock.adobe.com S. 39 links, jojoo64 - stock.
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Alle weiteren Abbildungen, falls nicht anders angegeben: LfU
Druck: LM DRUCK + MEDIEN GmbH, Obere Hommeswiese 16, D-57258 Freudenberg
© Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz
Mai 2026
Nachdruck und Wiedergabe nur mit Genehmigung des Herausgebers
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich,
weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle
Geschlechter.
INHALT
Interview mit Präsident Dr. Grünhoff5
30 Jahre Rheingütestation in Worms8
LfU bietet vielfältige Jobs10
KLIMA
12
Neuer Kartendienst des LfU zeigt die „Terrestrische Klimaresilienz der Landschaft“
in Rheinland-Pfalz13
Fachtagung „Naturschutz im Klimawandel – Strategien zur Anpassung
und zum Natürlichen Klimaschutz16
Wasserversorgungsplan Rheinland-Pfalz 2025 – Teil 2 Sensitivitätsanalyse20
UMWELT
24
PFAS im nachsorgenden Bodenschutz –
Identifizierung von Verdachtsflächen als Grundlage für die Gefahrenabwehr25
Geländeökologisches Praktikum „Fließgewässer“29
Fachtagung „Kreislaufwirtschaft auf dem Bau –
Zukunft der Verwertung mineralischer Abfälle in Rheinland-Pfalz“31
NATUR
34
Staatliche Vogelschutzwarte legt neue Rote Liste der Brutvögel für Rheinland-Pfalz vor35
Tiere und Pflanzen des Jahres 202538
Positiver Trend bei Fließgewässer-Insekten40
BEVÖLKERUNG
44
Ultrafeinstaubkonzentration in Mainz-Hechtsheim45
Verbundprojekt KI-HopE-De:
KI-gestützte Hochwasserprognose für kleine Einzugsgebiete in Deutschland49
Anwendung neuer statistischer Verfahren zur Ermittlung von
Hochwasserwahrscheinlichkeiten an Pegeln53
HydroZwilling Rheinland-Pfalz für Kommunen gestartet57
3
4
N. N.
-1307
Geoffrey Köhlerohne Zusatz: Kaiser-Friedrich-Str. 7,
55116 MainzRheinallee 97-101,
55118 MainzWallstraße 1,
55122 MainzRheingütestation Worms,
Am Rhein 1, 67547 Worms
(RA)(WA)(RGS)
Markus Schmitt
-1220
Janina Sehr
-1420
-1401
-1407
-1436
-1517
(WA) Wallstraße 1, 55122 Mainz
Datenschutzbeauftragter
-1201
Martin Franz (RGS) Rheingütestation Worms, Am Rhein 1, 67547 Worms
ohne Zusatz: Kaiser-Friedrich-Str. 7, 55116 -1511
Mainz
Gleichstellungsbeauftragte
Eva Finsterbusch
(RA) Rheinallee 97-101, 55118 Mainz
-1207
Dr. Dirk Paustian
Referat 55
Abwasser
Dr. Andreas Schiwy
Referat 54 (RGS)
Rhein
Dr. Pavel Ondruch
Referat 53
Gewässerchemie
Dr. Matthias Brunke
-1526
-1580
-1537
Referat 52
-1531
Gewässerökologie,
Badegewässerüberwachung,
Fischerei
Christoph Linnenweber
Vertrauensperson der Menschen mit Behinderung
Diana Faller Standorte:
-1423
Dr. Jochen Fischer
Referat 51
Flussgebietsentwicklung
-1501
-1619
-1601
-1069
Christopher Wiehn
Referat 67 (WA)
-1624
Radioaktivitätsbestimmungen und
radiologische Gewässerbeurteilung
Petra Enoch
Referat 66 (WA)
-1683
Organische Spurenanalytik Wasser
Dr. Stefan Ullrich
Referat 65 (WA)
Allg. Wasseranalytik,
Anorganische Spurenanalytik
Dr. Michael Weißenmayer
Referat 62 (RA)
-1637
Immissionen und Emissionen Luft
Dr. Matthias Zimmer
Referat 61 (RA)
-1644
Klimawandel, Umweltmeteorologie
Markus Willeke
Abteilung 6 (RA)
Umweltlabor
Dr. Heinrich Lauterwald
Stabsstelle (RA)
Allgemeine Qualitätssicherung
Abteilung 5
Gewässerschutz
-1203
Dr. Thomas Nette
Referat 46
LANIS
Thomas Isselbächer
Referat 45
-1414
Kompetenzzentrum für Staatlichen
Vogelschutz und Artenvielfalt in der
Energiewende (KSVAE)
Steffen Gorell
Referat 44
Daten zur Natur,
DV-Fachanwendungen
Naturschutz
Kathrin Linnemann (Vertretung)
Referat 43
Mensch und Natur
Dr. Marlene Röllig
Referat 42
-1406
Biologische Vielfalt und Artenschutz
Ulrich Jäger
Referat 41
Biotopsysteme und
Großschutzprojekte
Dr. Jana Riemann
Abteilung 4
Naturschutz
-1102
-1902
Vorsitzender des Personalrats
Hans AppelReferat 35
-1304
DV-Fachanwendungen
Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz
Referat 34
Deponietechnik,
emissionsbezogener
Grundwasserschutz
-1308
N. N.Referat 27
DV-Fachanwendungen
Gewerbeaufsicht
Standorte:
Telefonnummer
06131 6033-Durchwahl
Eike Grabowski (Vertretung)
Referat 33
Bodenschutz
Referat 26
Lärm, Erschütterungen und
nichtionisierende Strahlung
-1271
-1301
Referat 32
-1320
Betriebliches Stoffstrommanagement,
Sonderabfallwirtschaft
N. N.
------
Allgemeine Vertretung des Präsidenten
Paul Burkhard Schneider
Referat 31
-1317
Kommunales Stoffstrommanagement,
Siedlungsabfallwirtschaft
Eva Bertsch
Abteilung 3
Kreislaufwirtschaft
-1917
N. N.Referat 25
-1202
Sozialer und technischer Arbeits-
schutz, Koordinierungsaufgaben
Gewerbeaufsicht
Dieter Welzel
Dr. Jens Schadebrodt
-1140
-1214
Referat 14
Informations- und
Kommunikationstechnik
Referat 24
Strahlenschutz
Marc DeißrothN. N.
-1135
Referat 13
Haushalt, Vergabe
Referat 23
-1244
Chemikaliensicherheit, Gefahrgut-
transport, Biotechnik, Geräte- u.
Produktsicherheit, Geräte-
untersuchung
Jennifer KleinN. N.Referat 12
Organisation, Innerer Dienst und
Fahrdienst
-1127
Noreen von SchwanenflugMartin Franz
-1201
Referat 21
-1279
Emissionshandel, Luftreinhaltung,
Anlagensicherheit
-1110
Abteilung 2
Gewerbeaufsicht
Referat 11
Personal, Recht,
Aus- und Fortbildung
-1102
Milan Sell
Stabsstelle
Planung und Information
Paul Burkhard Schneider
Abteilung 1
Zentrale Dienste
Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz
Zentrale: 06131 6033-0
Mail: poststelle@lfu.rlp.de
Internet: www.lfu.rlp.de
Präsident
Dr. Dirk Grünhoff
-1712
-1712
-1710
-1717
-1701
Stand: 01.03.2026
Salvador Gámez-Ergueta
Referat 75
-1713
DV-Fachanwendungen Wasser
Dr. Stephan Sauer (Vertretung)
Referat 74
Grundwasserbewirtschaftung
Dr. Stephan Sauer
Referat 73
Hydrologischer Dienst des
Grundwassers,
Grundwasserbeschaffenheit
Norbert Demuth
Referat 72
Hydrometeorologie,
Hochwassermeldedienst
Yvonne Henrichs (komm.)
Referat 71
Hydrologischer Dienst der
oberirdischen Gewässer,
Hochwasserschutz
Dr. Thomas Bettmann
Abteilung 7
Hydrologie
INTERVIEW
Am 15. Oktober 2025 wurde Dr. Dirk Grünhoff
zum Präsidenten des Landesamtes für Umwelt
ernannt. Er folgte auf Dr. Frank Wissmann, der
in den Ruhestand verabschiedet wurde. Präsi-
dent Dr. Grünhoff war zuvor viele Jahre leiten-
der Referent im rheinland-pfälzischen Umwelt-
ministerium, unter anderem Abteilungsleiter.
Herr Dr. Grünhoff, Sie haben das LfU jetzt ein
halbes Jahr intensiv kennengelernt. Zuvor
waren sie viele Jahre in leitender Funktion im
rheinland-pfälzischen Umweltministerium
tätig. Welche zentralen Aufgaben sehen Sie
für unser Landesamt?
Die Natur in Rheinland-Pfalz ist vielfältig und
schützenswert. Sie zu bewahren und ihre Entwick-
lungen zu verstehen, ist unser zentraler Auftrag.
Unter dem Leitmotiv „messen, bewerten, bera-
ten“ erhebt das Landesamt für Umwelt seit über
30 Jahren verlässliche Daten, analysiert Verän-
derungen und stellt Politik, Verwaltung und Öf-
fentlichkeit fundiertes Wissen zur Verfügung. Als
obere Umweltfachbehörde des Landes sind wir
zentraler Ansprechpartner für alle Umwelt- und
Naturschutzfragen im Land. An dieser Stelle Ver-
antwortung zu tragen, empfinde ich als großes
Privileg.
Zu unseren Kernaufgaben gehört die systema-
tische Erhebung von Umweltdaten, sei es in der
freien Natur, an Gewässern mit festen und mobi-
len Messstationen oder mit Arbeitsbooten. Dazu
gehört auch die qualitätsgesicherte Aufbereitung,
Bewertung und transparente Veröffentlichung
dieser Daten.
Als nachgeordnete Fachbehörde des Umwelt
ministeriums ist es unsere Kernaufgabe, Daten
und Fakten zu erheben, auszuwerten und einzu-
ordnen. Wir liefern damit eine wissenschaftlich
fundierte Grundlage für Entscheidungen des
Ministeriums und anderer Behörden. Mit unseren
Ergebnissen wird es nachvollziehbar, wie es um
unsere Umwelt steht. Daraus lassen sich wiede-
rum Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt
ableiten. Und das ist elementar: Denn nur was wir
genau kennen und verstehen, können wir auch
wirksam schützen.
Was erwartet die Leserinnen und Leser in dem
vorliegenden Jahresbericht 2025 des LfU?
Der Jahresbericht 2025 bietet den Leserinnen und
Lesern einen anschaulichen Einblick in die ganze
Bandbreite unserer Arbeit – von der Wasserwirt-
schaft über den Bodenschutz, die Gewerbeauf-
sicht bis hin zur Immissionsüberwachung.
Anhand ausgewählter Projekte zeigen wir exem-
plarisch, wie vielfältig und zugleich praxisrelevant
die Arbeit unserer gut 280 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ist. Hinter unseren Aufgaben stehen
konkrete Beiträge zum Schutz von Umwelt und
Gesundheit in Rheinland-Pfalz.
Exemplarisch hervorheben möchte ich die Fertig-
stellung der Roten Liste Brutvögel, die einen fun-
dierten Überblick über den Zustand und die Ge-
fährdung unserer heimischen Vogelarten gibt.
5
des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] JAHRESBERICHT 2024
des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU)
Impressum:
Herausgeber:
Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 7 • 55116 Mainz
Telefon: 06131 6033-0
www.lfu.rlp.de
Redaktion und Layout: Stabsstelle Planung und Information
Titelfoto: Kartenausshnitt aus der LfU-Cold- und Hotspotkarte
Abbildungsnachweis: S. 11: marwin55 – stock.adobe.com; S. 18 unten; Heinz Waldukat – stock.adobe.com;
S. 41: Павел Чигирь – stock.adobe.com; S. 48 oben: nd700 – stock.adobe.com
alle weiteren Abbildungen, falls nicht anders angegeben: LfU
Druck: LM DRUCK + MEDIEN GmbH, Obere Hommeswiese 16, D-57258 Freudenberg
© Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz
Mai 2025
Nachdruck und Wiedergabe nur mit Genehmigung des Herausgebers
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich,
weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle
Geschlechter.
INHALT
VORWORT5
ÜBER DAS LANDESAMT6
Hier Messen, Beraten und Bewerten wir6
Zahlen & Fakten8
LfU bietet vielfältige Jobs9
Arbeitskreis Fernerkundung10
KLIMA
12
Neue Karten des LfU zeigen Cold- und Hotspots in Rheinland-Pfalz13
Zukunftsplan Wasser –
LfU als oberste Fachbehörde des Landes in zentraler Rolle eingebunden15
UMWELT
18
Sondermessprogramm zu organischen Spurenstoffen im Grundwasser19
Auswirkungen von Mikroplastik auf Mensch und Umwelt –
Fachtagung im Rahmen der 3. Mainzer Umwelttage23
Luftschadstoffe: Positiver Trend gebremst25
Messtechnisches Kolloquium in Mainz26
Leitfäden, Handbücher, Arbeitshilfen im Bereich des Bodenschutzes –
Einblick in die Arbeitsgruppenarbeit28
Informationsveranstaltung „Gewässerentwicklung aktuell“ 202431
NATUR
34
Start des Monitorings der EU-Vogelschutzgebiete in Rheinland-Pfalz35
Lebensraum-Extremist: die „Sandtaucher“-Steinfliege in den Pfälzerwald-Bächen38
Erster Handlungsleitfaden Saatkrähe veröffentlicht40
Burgunderblutalgen in rheinland-pfälzischen Seen43
Bachpatentage 202546
BEVÖLKERUNG
48
Pfingsthochwasser im südwestlichen Rheinland-Pfalz49
Erster landesweiter Lärmaktionsplan für Rheinland-Pfalz52
Gefährdung von Industriebetrieben durch Starkregen55
Jordanische Fachleute zu Besuch in der Hochwasservorhersagezentrale58
Webseite badeseen.rlp.de in neuem Gewand60
3
4
Rheinallee 97-101,
55118 MainzWallstraße 1,
55122 MainzRheingütestation Worms,
Am Rhein 1, 67547 Worms
(RA)(WA)(RGS)
ohne Zusatz: Kaiser-Friedrich-Str. 7,
55116 Mainz
Standorte:
Telefonnummer
06131 6033-Durchwahl
Dieter Welzel
Jens Grünberg
Referat 27
DV-Fachanwendungen
Gewerbeaufsicht
1213
Janina Sehr
1407
1436
1406
1420
1401
(WA) Wallstraße 1, 55122 Mainz
Datenschutzbeauftragter
1211
Martin Franz (RGS) Rheingütestation Worms, Am Rhein 1, 67547 Worms
ohne Zusatz: Kaiser-Friedrich-Str. 7, 55116 1511
Mainz
Gleichstellungsbeauftragte
Eva Finsterbusch
(RA) Rheinallee 97-101, 55118 Mainz
1207
Vertrauensperson der Menschen mit Behinderung
Standorte:
Diana Faller
Dr. Dirk Paustian
Referat 55
Abwasser
N. N.
Referat 54 (RGS)
Rhein
N.N.
Referat 53
Gewässerchemie
Fulgor Westermann
Referat 52
Gewässerökologie,
Fischerei
Christoph Linnenweber
Referat 51
Flussgebietsentwicklung
Dr. Jochen Fischer
1526
1580
1516
1513
1517
1501
1619
1601
1606
1637
N.N.
Referat 67 (WA)
1681
Radioaktivitätsbestimmungen und
radiologische Gewässerbeurteilung
Petra Enoch
Referat 66 (WA)
1683
Organische Spurenanalytik Wasser
Dr. Stefan Ullrich
Referat 65 (WA)
Allg. Wasseranalytik,
Anorganische Spurenanalytik,
Badegewässerüberwachung
Dr. Michael Weißenmayer
Referat 62 (RA)
Immissionen und Emissionen Luft
Dr. Matthias Zimmer
Referat 61 (RA)
1644
Klimawandel, Umweltmeteorologie
Markus Willeke
Abteilung 6 (RA)
Umweltlabor
Dr. Heinrich Lauterwald
Stabsstelle (RA)
Allgemeine Qualitätssicherung
Abteilung 5
Gewässerschutz
1203
Thomas Isselbächer
Referat 45
1414
Kompetenzzentrum für Staatlichen
Vogelschutz und Artenvielfalt in der
Energiewende (KSVAE)
Steffen Gorell
Referat 44
Daten zur Natur,
DV-Fachanwendungen
Naturschutz
Kathrin Linnemann (Vertretung)
Referat 43
Mensch und Natur
Dr. Marlene Röllig
Referat 42
Biologische Vielfalt und
Artenschutz
Ulrich Jäger
Referat 41
Biotopsysteme und
Großschutzprojekte
Dr. Jana Riemann
Abteilung 4
Naturschutz
1102
Vorsitzender des Personalrats
Hans AppelReferat 35
1304
DV-Fachanwendungen
Kreislaufwirtschaft und Bodenschutz
Markus Schmitt
N. N.
1271
1307
1308
1332
1317
1301
Referat 26
Lärm, Erschütterungen und
nichtionisierende Strahlung
Referat 34
Deponietechnik,
emissionsbezogener
Grundwasserschutz
N. N.
Referat 33
Bodenschutz
Julia Borrmann (Vertretung)
Referat 32
Betriebliches
Stoffstrommanagement,
Sonderabfallwirtschaft
Eva Bertsch
Referat 31
Kommunales
Stoffstrommanagement,
Siedlungsabfallwirtschaft
Tel. 1902
Allgemeine Vertretung des Präsidenten
Paul Burkhard Schneider
Eva Bertsch (Vertretung)
Abteilung 3
Kreislaufwirtschaft
1917
Martin FranzReferat 25
1211
Sozialer und technischer Arbeits-
schutz, Koordinierungsaufgaben
Gewerbeaufsicht
1140
Referat 14
Informations- und
Kommunikationstechnik
1214
Dr. Jens Schadebrodt
Referat 24
Strahlenschutz
Marc Deißroth
Referat 13
Haushalt, Vergabe
1135
Referat 23
1203
Chemikaliensicherheit, Gefahrgut-
transport, Biotechnik, Geräte- u.
Produktsicherheit, Geräte-
untersuchung
N. N.
Jennifer Klein (ab 01.06.2025)
N. N.Referat 12
Organisation, Innerer Dienst und
Fahrdienst
1140
N.N.Referat 21
1244
Emissionshandel, Luftreinhaltung,
Anlagensicherheit
1110
1201
Referat 11
Personal, Recht,
Aus- und Fortbildung
Abteilung 2
Gewerbeaufsicht
Dr. Frank Wissmann (komm.)
1102
Milan Sell
Stabsstelle
Planung und Information
Paul Burkhard Schneider
Abteilung 1
Zentrale Dienste
Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz+
Zentrale: 06131 6033-0
Mail: poststelle@lfu.rlp.de
Internet: www.lfu.rlp.de
Präsident
PD Dr. Frank Wissmann
1712
1712
1710
1717
1701
Stand: 15.05.2025
Salvador Gámez-Ergueta
Referat 75
1713
DV-Fachanwendungen Wasser
Dr. Stephan Sauer (Vertretung)
Referat 74
Grundwasserbewirtschaftung
Dr. Stephan Sauer
Referat 73
Hydrologischer Dienst des
Grundwassers,
Grundwasserbeschaffenheit
Norbert Demuth
Referat 72
Hydrometeorologie,
Hochwassermeldedienst
Yvonne Henrichs (komm.)
Referat 71
Hydrologischer Dienst der
oberirdischen Gewässer,
Hochwasserschutz
Dr. Thomas Bettmann
Abteilung 7
Hydrologie
VORWORT
Liebe Leserinnen und Leser,
mit unserem Jahresbericht 2024 möchten wir Ih-
nen einen Einblick in unsere besonderen Projekte
und umfangreichen Umweltdaten des vergange-
nen Jahres bieten. Die Beiträge, gegliedert in un-
sere vier Themenfelder „Klima“, „Umwelt“, „Na-
tur“ und „Bevölkerung“, nehmen Sie mit auf einen
Streifzug durch unsere Arbeit für die Bürgerinnen
und Bürger in Rheinland-Pfalz.Besonders freut es mich, dass wir für diese wich-
tigen Tätigkeiten in den letzten Jahren zahlreiche
neue engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter gewinnen konnten. Fast ein Drittel unserer Be-
schäftigen kam in den letzten Jahren neu zu uns,
während langjährige Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter sich in den verdienten Ruhestand verab-
schiedet haben – ein echter Generationenwechsel.
Als Umweltfachbehörde des Landes messen und
erheben wir nicht nur zahlreiche Daten, wie zum
Beispiel aus Fließ- und Stehgewässern, Grund-
wasservorkommen sowie aus Luft und Böden.Aber nicht nur die Zusammensetzung der Be-
schäftigten hat sich geändert, auch bei der Tech-
nik und der Datenerhebung ist viel in Bewegung.
Mit einem Special zum Thema „Fernerkundung“
in diesem Jahresbericht zeigen wir auf, welche
Möglichkeiten Satelliten aus dem All bei der Um-
weltbeobachtung bieten. Auch im Bereich der
Künstlichen Intelligenz sind vielversprechende
Ansätze für unsere Arbeit erkennbar – so betei-
ligen wir uns seit diesem Jahr im Rahmen eines
Forschungsprojekts mit dem Einsatz von KI in der
Hochwasservorhersage.
Wir helfen daneben auch beim Schutz der Bevöl-
kerung, indem wir unter anderem die Hochwas-
servorhersagezentrale des Landes Rheinland-Pfalz
betreiben, Radioaktivität in der Umwelt messen
oder die Gewerbeaufsicht mit unserem Know-
how untersützen.
Unsere gut 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter des LfU ordnen und analysieren diese erhobe-
nen Daten und stellen sie Behörden, Kommunen
sowie der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.
Damit lassen sich der Zustand unserer Umwelt
in Rheinland-Pfalz bewerten und zielgerichtete
Maßnahmen für Verbesserungen ergreifen. Die
meisten dieser Daten sind darüber hinaus über
unser Online-Angebot abrufbar.
Durch unseren Austausch mit den Umweltämtern
der Länder und des Bundes vernetzen wir uns und
bleiben hier immer am Ball.
Ich wünsche Ihnen einen spannende Lektüre.
Ihr
Dr. Frank Wissmann
Präsident des Landesamtes für Umwelt
Rheinland-Pfalz
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