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Tipps für Kühle Orte der Stadt Freiburg i. Br.

Der Datensatz stellt Tipps für einen erholsamen Aufenthalt in der Stadt Freiburg an heißen Tagen dar. Standorte von Grünen Tipps zeigen schöne Orte im Grünen und im Schatten, blaue Tipps beinhalten immer Zugang zu Wasser und Kühle Innenräume bieten die Gelegenheit, in Gebäuden Erholung zu finden. Die Daten sind "Open Data".

Ultrafeine Partikel im Innenraum und in der Umgebungsluft

Fein- und Ultrafeinstäube und ihr Bezug zu Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen sind wichtiges Thema der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Diese Studie stellt umfangreiche Messdaten für die Innenraumluft im privaten Wohnbereich vor. Die Untersuchungen erfassen Wohnungen in städtischen wie ländlichen Bereichen und geben Aufschluss über jahreszeitliche Schwankungen. Die größenaufgelöste Charakterisierung der Fein- und Ultrafeinstäube ermöglicht eine Abschätzung der durch die Tätigkeiten der Wohnungsnutzenden freigesetzten Partikel. Die Ergebnisse sind von hoher Bedeutung für die Bestimmung der auf den Menschen einwirkenden Belastung an Fein- und Ultrafeinstäuben und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Innenraumluft.

Ultrafeine Partikel im Innenraum und in der Umgebungsluft

Fein- und Ultrafeinstäube und ihr Bezug zu Atemwegs- und Herz-Kreislauferkrankungen sind wichtiges Thema der öffentlichen Gesundheitsvorsorge. Diese Studie stellt umfangreiche Messdaten für die Innenraumluft im privaten Wohnbereich vor. Die Untersuchungen erfassen Wohnungen in städtischen wie ländlichen Bereichen und geben Aufschluss über jahreszeitliche Schwankungen. Die größenaufgelöste Charakterisierung der Fein- und Ultrafeinstäube ermöglicht eine Abschätzung der durch die Tätigkeiten der Wohnungsnutzenden freigesetzten Partikel. Die Ergebnisse sind von hoher Bedeutung für die Bestimmung der auf den Menschen einwirkenden Belastung an Fein- und Ultrafeinstäuben und mögliche Maßnahmen zur Verbesserung der Innenraumluft.

GründachPLUS – Berlin klimarobust machen mit grünen Dächern und Fassaden

Begrünte Dächer und Fassaden leisten einen wichtigen Beitrag, damit sich Berlin an die Folgen des Klimawandels, wie Hitzeperioden und Starkregen anpassen kann. Die wichtigsten Vorteile von begrünten Dächern sind: Rückhalt (Retention) von Regenwasser, auch bei Starkregen und Kühlung durch Verdunstung (Schwammstadt-Prinzip) Verbesserung der Luftqualität, Dämmung und CO 2 -Speicher Lebensraum für Insekten, Vögel und Pflanzen (Biotoptrittsteine). Die wichtigsten Vorteile von begrünten Fassaden sind: hohe Kühlwirkung in den öffentlichen Raum und in die Innenräume des Gebäudes, je nach Pflanzenauswahl eine saisonale Verschattung im Sommer und eine zusätzliche Dämmung im Winter, wichtige Räume für die urbane Biodiversität. ihre eigene besondere Ästhetik und prägen mit ihrem unverwechselbaren Charakter das Stadtbild Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Flächenkonkurrenz von Stadtgrün und Bauen / Versiegelung bilden die begrünten Dach- und Fassadenflächen eine „zweite grüne Ebene in der Stadt“. Diese bietet die Chance, die negativen Folgen der wachsenden Stadt und des Klimawandels zumindest teilweise zu kompensieren. Das Land Berlin bietet zur Förderung der Gebäudebegrünung von Bestandsgebäuden das Berliner Programm „GründachPLUS“ an. Was ist das Ziel von GründachPLUS? Das Ziel ist es nicht nur, die Fläche und Anzahl von begrünten Dächern und Fassaden zu steigern. Es gilt auch, gute und beispielgebende Projekte zu fördern, die aufzeigen, wie eine Dach- und auch eine Fassadenbegrünung unter schwierigen Bedingungen, z.B. limitierenden Statik und Dachneigungen bei Bestandsgebäuden, sowie unter Beachtung des Denkmalschutzes, der Wärmedämmung und der Biodiversität und ggf. in Kombination mit einer Solaranlage gelingen kann. Hierbei sollen sowohl Standardlösungen, wie auch innovative Ansätze bezüglich technischer Lösungen im Zusammenwirken mit sozialen, partizipativen und integrativen Aspekten gefördert werden. Wie funktioniert GründachPLUS? Es gibt zwei Förderwege: die „reguläre Förderung“ und die „Green Roof Lab Förderung“ . Green Roof Lab Projekte sind besonders innovativ und experimentell oder/und partizipativ und Gemeinwohl-orientiert. Diese Projekte haben einen Vorzeigecharakter und als besondere Leuchtturmprojekte eine positive Signalwirkung nach außen. Sie werden von einem Förderausschuss auf Grundlage von festgesetzten Kriterien ausgewählt. Wo fördert GründachPLUS? Bei der regulären Förderung müssen die Bestandsgebäuden sich innerhalb der Förderkulisse befinden, die sich nach Postleitzahlen sortiert ist. Die IBB Business Team GmbH (IBT) ist mit der Durchführung (Antragstellung, Erlassen von Bescheiden, Auszahlung,) der Fördermaßnahme gemäß dieser Richtlinie beauftragt. Alles dazu ist zu finden unter: GründachPLUS Zu allgemeinen Fragen zur Begrünung und der Antragstellung bietet die Berliner Regenwasseragentur kostenlose Informationen und Beratung an: Berliner Regenwasseragentur Der Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG) bietet ebenfalls umfangreiches Informationsmaterial an: Bundesverband GebäudeGrün Wie die aktualisierte Erhebung der bereits vorhandenen Gründachflächen zeigt, haben bereits über 20.400 Gebäude in der Stadt ein grünes Dach mit einer Gesamtgrünfläche von 656 ha. Damit ist die Anzahl begrünter Gebäude im Vergleich zu 2016 um 0,2 % gestiegen. Der Anteil der begrünten Dachfläche nahm sogar von 3,9 auf 5,4 % zu. Insgesamt stieg die begrünte Dachfläche um 165 ha. Berliner Umweltatlas – Gründächer

Sowjetisches Ehrenmal Treptower Park

Kurzübersicht Stadtplan Grundriss Karte der Friedhöfe Luftbild Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park entstand nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Militärrat der sowjetischen Militäradministration in Deutschland hatte im Herbst 1946 einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Gedenkstätte ausgelobt, in dem ausdrücklich gefordert wurde, dass nicht der Gedanke des Sieges sondern die Befreiung vom Nationalsozialismus im Vordergrund stehen sollte. Aus 33 Entwürfen wurde der Vorschlag eines sowjetischen “Schöpferkollektives” unter der Leitung des Architekten Jakow S. Belopolski, des Bildhauers Jewgeni W. Wutschetitsch, des Malers Alexander A. Gorpenko und der Ingenieurin Sarra S. Walerius zur Ausführung bestimmt. 1947 wurde eine Spezialeinheit von Ingenieur-Offizieren mit der Umsetzung beauftragt, unter deren Leitung deutsche Firmen der unterschiedlichen Gewerke den Entwurf ausführten. Am 8. Mai 1949 wurde der eindrucksvolle 9 ha große Ehrenfriedhof zwischen der Puschkinallee im Norden und der Straße Am Treptower Park im Süden – anstelle des hippodromförmigen Spiel- und Sportplatzes inmitten des 1876 bis 1888 nach Plänen Gustav Meyers gestalteten Volksparks – eingeweiht. Die Eingangsbereiche zum Ehrenmal an der Puschkinallee und an der Straße am Treptower Park sind mit zwei Rundbogenportalen versehen. Die Zugangsalleen führen auf den Vorplatz mit der 3 Meter hohen Granitfigur der “Mutter Heimat”. Eine von Trauerbirken flankierte Promenade führt an zwei riesigen stilisierten Fahnen aus rotem Granit vorbei zum zentralen Teil der Anlage, dem eigentlichen Ehrenfriedhof. Zu Füßen des erhöhten Plateaus liegen in der Mittelachse fünf Rasenquadrate, die symbolisch als Gemeinschäftsgräber gestaltet sind und von einem breiten Schmuckmosaikweg gerahmt werden. Zu beiden Seiten des Mittelbereichs erheben sich je acht Sarkophage aus Kalksteinblöcken, welche die damaligen 16 Unionsrepubliken symbolisieren und mit Reliefdarstellungen aus dem “Großen Vaterländischen Krieg” von 1941 bis 1945 versehen sind. Die Gräber der über 7.000 gefallenen und hier bestatteten Rotarmisten befinden sich hinter den Sarkophagen in den Rasenbereichen unter den Platanen. Am Ende der Anlage befindet sich das Hauptmonument des Ehrenmals: der kegelförmige Mausoleumshügel mit einer Krypta, die als Sockel für die Hauptfigur, dem Rotarmisten, dient. Der Innenraum der Krypta ist mit einem Mosaikfries ausgekleidet, der Vertreter der 16 sowjetischen Unionsrepubliken bei der Totenehrung darstellt. Der Sowjetsoldat aus Bronze mit gerettetem Kind im Arm und gesenktem Schwert über einem zerschmetterten Hakenkreuz symbolisiert die Zerschlagung des Nationalsozialismus und den Blick in eine friedliche Zukunft. Denkmale der Alliierten in Berlin Museum Berlin-Karlshorst Grün Berlin GmbH

Berichtszeitraum vom 13. bis 14.02.2025

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Personenschaden Eine 53-jährige Renaultfahrerin war am 13.02.2025 gegen 18.30 Uhr auf der B 100 aus Richtung Bitterfeld -Wolfen kommend in Richtung Brehna unterwegs. Um einem sich im Nachfolgeverkehr nähernden Rettungswagen die ungehinderte Weiterfahrt zu ermöglichen, hielt sie am rechten Fahrbahnrand an. Der sich hinter ihr befindliche 64 Jahre alte VW-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr auf. An seinem PKW entstand Sachschaden in Höhe von circa 1.200 Euro. Der Schadensumfang am Renault wurde auf rund 2.800 Euro geschätzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst kam zum Einsatz. Die 53-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht. Eine stationäre Aufnahme erfolgte nicht. Verkehrsunfall mit Personenschaden Gegen 5 Uhr des 14.02.2025 befuhr ein 48-Jähriger mit einem Transporter die B 185 aus Richtung Köthen kommend in Richtung Dessau. Kurz vor der Ortslage Rosefeld geriet der Wagen auf der schneebedeckten Straße ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete im Graben auf dem Dach. Der Transporter musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die Schadenssumme beläuft sich auf etwa 12.000 Euro. Der Nutzer erlitt leichte Verletzungen, die ambulant in einer medizinischen Einrichtung versorgt wurden. Unfallflucht Im Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld wurde am 13.02.2025 eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht. Ersten Ermittlungen zu Folge beabsichtige eine 18 Jahre alte Opelfahrerin gegen 18.30 Uhr von der Köthen er Bärteichpromenade aus kommend nach links in die Hallesche Straße abzubiegen. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem PKW Volvo, der von der Bärteichpromenade - aus Richtung Fasanerie kommend – auf die Hallesche Straße auffahren wollte. Der Lenker des Volvos setzte daraufhin zurück und flüchtete vom Unfallort. Durch einen Zeugenhinweis konnte der PKW kurze Zeit später auf einem nahegelegenen Parkplatz festgestellt werden. Vom Fahrer jedoch fehlte jede Spur. Der Gesamtschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich. Fahren unter Alkoholeinfluss In der Friedrich-Naumann-Straße in Zerbst wurde am 14.02.2025 gegen 1 Uhr der Fahrer eines Transporters angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei nahmen die Beamten deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahr. Ein Test vor Ort wies ein vorläufiges Ergebnis von 1,5 Promille aus. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angewiesen. Die weitere Fahrt wurde dem 39-Jährigen untersagt. Der Führerschein wurde einbehalten. Kriminalitätslage Einbruchsdiebstahl Einbrecher waren in den Abendstunden des 13.02.2025 in Friedersdorf am Werk. Zwischen 18 und 21 Uhr hatten sie ein Fenster eines Einfamilienhauses in der Straße „Feldweg“ aufgehebelt und sich so Zugang zu den Innenräumen verschafft. Hier betraten sie sämtliche Räume und durchsuchten Schränke und Behältnisse nach Verwertbarem. Ersten Erkenntnissen zu Folge wurden Bargeld im unteren dreistelligen Bereich und Schmuckgegenstände entwendet. Die Kriminalpolizei war zur Spurensuche im Einsatz. Taschendiebstahl Eine 76-Jährige wurde am 13.02.2025 in Bitterfeld- Wolfen Opfer eines Taschendiebstahls. Gegen 16 Uhr tätigte sie in einem Supermarkt in der Dessauer Allee ihre Einkäufe. Dabei hatte sie ihre Geldbörse im Einkaufswagen abgelegt. In einem unbeobachteten Moment griffen die Langfinger zu und stahlen das Portemonnaie.  Neben einer Bankkarte und Ausweisdokumenten befand sich ein Bargeldbetrag im mittleren zweistelligen Bereich in dem Behältnis. Taschendiebe machen sich insbesondere das Gedränge bei Veranstaltungen, in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln zunutze, um zuzuschlagen. Doch schon mit einfachen Verhaltensmaßnahmen kann man sich davor schützen, Opfer eines Diebstahls zu werden. Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, Geldbörsen nicht oben in Einkaufstaschen oder Einkaufswagen zu deponieren, sondern möglichst körpernah in verschlossenen Innentaschen der Kleidung zu tragen. Betrug über Kleinanzeigenportal Ein 40 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld hatte am 05.02.2025 in einem Onlineportal zum Verkauf stehende Ortungstechnik im Wert von circa 60 Euro entdeckt. Der Geldtransfer wurde sodann über eine Bezahlplattform abgewickelt, jedoch ohne die Käuferschutzfunktion zu nutzen. Der Anbieter hatte im weiteren Verlauf zugesichert, die Ware sogleich zu verschicken und die Sendungsnummer zu übermitteln. Trotz mehrmaliger Nachfrage kam kein Kontakt mehr zu Stande. Da der Geschädigte auch die Artikel nicht erhalten hat, erstattete er am 13.02.2025 Strafanzeige. Die Inserate auf Kleinanzeigenportalen klingen oft verlockend. Doch Vorsicht ist geboten, denn bevor man die Ware in den Händen hält, muss sie zunächst einmal bezahlt werden. Wählt man dann eine Bezahlfunktion ohne Käuferschutz aus, kann das Geld verloren sein. In Betrugsfällen gibt es keine Rückerstattung. Die Polizei empfiehlt vor dem Kauf Recherchen über den Anbieter anzustellen und Zahlungsoptionen mit Käuferschutz zu wählen. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

Kurzübersicht Stadtplan Grundriss Karte der Friedhöfe Luftbild Die Schönholzer Heide, seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel für Berliner Familien, wurde im Zweiten Weltkrieg in ein großes Zwangsarbeiterlager umgewandelt. Nach dem Krieg entstand im nordwestlichen Teil des Parks von Mai 1947 bis November 1949 nach Entwürfen der Sowjetischen Architektengruppe K.A. Solowjow, M.D. Belawenzew und W.D. Koroljow und des Bildhauers Iwan G. Perschudtschew ein Soldatenfriedhof, auf dem die sterblichen Überreste von über 13.000 Offizieren und Soldaten der Roten Armee beigesetzt wurden, die bei den Endkämpfen um Berlin im April/Mai 1945 starben – unter ihnen auch 120 Frauen. Vom Vorplatz an der Germanenstraße führt eine Lindenallee zum Ehrenhain. Der Zugang wird von zwei Granitpfeilern mit symbolischen Kränzen sowie Bronzeschalen mit ewig brennender Flamme flankiert. An beiden Seiten des Haupteingangs befinden sich zwei Torgebäude mit Ecktürmen aus rotem Granit. Die seitlichen Großreliefs aus Bronze stellen das kämpfende und trauernde Sowjetvolk dar. An den Außenmauern, die sich an die Turmbauten anschließen, befinden sich acht Wappen in Kartuschenform mit den Signa der sowjetischen Waffengattungen. An den Wänden der beiden Turmbauten, in denen jeweils eine etwa anderthalb Meter hohe Bronzeurne ohne Inhalt steht, sind Zitate Stalins in deutscher und russischer Sprache zu sehen. Ein mehrfarbiges, aus hundert Einzelteilen zusammengesetztes Oberlicht mit einer Wappendarstellung der Sowjetunion ziert den an eine altägyptische Grabkammer erinnernden rechten Innenraum. Der Mittelteil der Friedhofsanlage wird flankiert von 16 Grabkammern, in denen 1182 Angehörige der Roten Armee bestattet wurden. Vor dem 33,5 m hohen Obelisk aus hellgrauem Syenit, der am anderen Ende der Anlage zu sehen ist, befindet sich das an eine christliche Pietà erinnernde Hauptdenkmal: die russische “Mutter Heimat”, die ihren gefallenen Sohn betrauert, der mit der Fahne des Sieges bedeckt ist. Das aus schwarzen Porphyrquadern gefertigte Sockelgeschoss trägt auf 42 Grabtafeln die Namen von gefallenen Offizieren. In der Gruft unter der Ehrenhalle des Obelisks haben zwei sowjetische Obersts ihre letzte Ruhe gefunden. Ein Gedenkstein hinter dem Obelisk erinnert an in deutscher Kriegsgefangenschaft umgekommene sowjetische Soldaten. Die Mauer, die den Ehrenhain umgibt, ist mit weiteren 100 Grabtafeln versehen, die durch symbolische Wandfackeln getrennt werden. Auf den Tafeln sind die Namen, Dienstgrade und Geburtsjahre von 2647 gefallenen Sowjetsoldaten zu lesen. Nur knapp 1/4 der Bestatteten konnte identifiziert werden. Die übrigen blieben ungenannt. In den Jahren 2010 bis 2013 wurde aufgrund festgestellter erheblicher Mängel eine umfangreiche Sanierung sämtlicher Baulichkeiten wie auch der gärtnerischen Anlage des Ehrenmals durchgeführt. In dem Zusammenhang wurden auch zwei Rampen hergestellt, um den Zugang zur unteren Ebene barrierefrei zu erschließen. Seither präsentiert sich die Anlage wieder als würdevolle Kriegsgräber- und Gedenkstätte. Denkmale der Alliierten in Berlin Museum Berlin-Karlshorst Grün Berlin GmbH

Berichtszeitraum vom 15. bis 16.01.2025

Verkehrslage Verkehrsunfall mit Sachschaden Im Innenbereich eines Wohnkomplexes in der Goethestraße in Zerbst kam es am 15.01.2025 gegen 13 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einer 71 Jahre alten Nissanfahrerin, die einen dortigen Parkplatz verlassen wollte und einem PKW Kia eines 57-Jährigen, der bereits im Rondell des Innenhofes unterwegs war. An seinem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro. Die Schadenssumme am Nissan wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt. Verkehrsunfall mit Sachschaden Beim rückwärts Ausfahren aus der Stellfläche eines Supermarkplatzes in der Langenfelder Straße in Köthen verwechselte ein 71 Jahre alter Lenker eines PKW Opel am 16.01.2025 gegen 12.30 Uhr Gas- und Bremspedal und stieß gegen einen Fahrradunterstand. Dieser wurde beschädigt und begrub zwei Räder unter sich. Der Gesamtschaden wurde mit annähernd 7.000 Euro angegeben. Ein Zeuge bemerkte dann, dass der Senior zwar ausstieg und sich umschaute, sich aber wieder in seinen Wagen setzte und den Unfallort verlassen wollte. Der Mann redete nun mehrfach auf den älteren Herrn ein und konnte ihn so zum Verbleiben bewegen. Verkehrskontrolle mit Folgen Einen unter Alkoholeinfluss stehenden LKW-Fahrer erwischte die Polizei am 15.01.2025 in Köthen . Gegen 16.30 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung im Katharinenbogen auf ihn aufmerksam. Die Beamten bemerkten sogleich Alkoholgeruch in seiner Atemluft, woraufhin ein Test angewiesen wurde. Dieser brachte einen vorläufigen Wert von 1,08 Promille zu Tage. Der 54-Jährige wurde daraufhin zu einer Polizeidienststelle verbracht, wo er sich einem beweissicheren Atemalkoholtest unterzog. Dieser bestätigte annähernd den Vorwert. Der LKW musste stehen bleiben. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet. Damit jedoch noch nicht genug, stellte sich bei der Überprüfung heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Da er die geforderte Geldsumme aufbringen konnte, blieb er auf freiem Fuß. Kriminalitätslage versuchte Erpressung Immer wieder versuchen Betrüger zumeist männliche Personen mit der angedrohten Veröffentlichung von intimen Aufnahmen zu erpressen. In diesem Fall meldete sich am 15.01.2025 ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld bei der Polizei. Er hatte am Nachmittag desselben Tages über eine Kommunikationsplattform Kontakt zu einer ihm unbekannten weiblichen Person aufgenommen, die ihn nun zu einem Videochat einlud. Währenddessen zeigte sich der junge Mann unbekleidet. Wenig später erhielt er sodann eine Geldforderung in Höhe von 500 Euro. Sollte er dieser nicht nachkommen, wurde mit der Veröffentlichung der gemachten Aufnahmen gedroht. Der Betroffene ging nicht darauf ein, sondern erstattete Strafanzeige. Zum Schutz vor sexueller Erpressung empfiehlt die Polizei, keine Freundschaftsanfragen von fremden Personen anzunehmen, regelmäßig die Account- und Privatsphäreeinstellungen zu überprüfen und vorsichtig mit der Veröffentlichung persönlicher Daten umzugehen. Einbruchsdiebstahl Ein Einfamilienhaus in der Ludwig-Uhland-Straße in Sandersdorf- Brehna wurde am 15.01.2025 zur Zielscheibe von Einbrechern. Die Unbekannten nutzten die Abwesenheit der Bewohner in den frühen Abendstunden aus und drangen über eine gewaltsam geöffnete Tür in das Innere ein. Hier öffneten und durchsuchten sie Schränke und Behältnisse nach Verwertbarem. Entwendet wurde ersten Ermittlungen zu Folge Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von etwa 5.000 Euro. Die Kriminalpolizei war zur Spurensicherung vor Ort im Einsatz. versuchter Einbruchsdiebstahl Zwischen 7.30 und 10.30 Uhr des 16.01.2025 wurde die Seitenscheibe eines PKW Skoda, der auf einem Parkplatz in der Brehnaer Straße in Bitterfeld -Wolfen abgestellt war, mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen und vollständig zerstört. Die Schadenssumme wurde mit rund 200 Euro angegeben. Aus dem Fahrzeuginnenraum fehlte nichts. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte Beamte des Revierkommissariats Bitterfeld- Wolfen beabsichtigten am 16.01.2025 gegen 7.30 Uhr in der Jahnstraße den Fahrer eines PKW BMW zu kontrollieren. Dieser reagierte äußerst aggressiv auf die Polizisten und versuchte zu Fuß zu entkommen, was jedoch misslang. Als die Streife ihn nach wenigen Metern stellen konnte, ging er auf einen der Beamten los und leistete Widerstand. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten bei ihm Anzeichen, die auf einen Betäubungsmittelkonsum hindeuteten. Ein beweissicherer Urintest wurde angeordnet, dessen Auswertung jedoch noch aussteht. Die Polizeibeamten trugen keine Verletzungen davon. Impressum: Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld Pressestelle Friedrich-Ebert-Strasse 39 06366 Köthen Tel: (03496) 426-0 Fax: (03496) 426-210 Mail: za.prev-abi@polizei.sachsen-anhalt.de

Was sind Hochspannungsleitungen?

Was sind Hochspannungsleitungen? Der Stromtransport mit Hochspannung ist effizienter als mit niedriger Spannung, da weniger Energie verloren geht. Bis zu 380.000 Volt (380 kV ) tragen die Überlandleitungen für den Stromtransport von den Kraftwerken zu den Städten und Ballungsgebieten. Die Festlegung der Spannungshöhe einer Leitung erfolgt anhand der Länge der Übertragungsstrecke und der benötigten Leistung bei den Stromempfängern. In der Steckdose zu Hause kommt der Strom mit einer Spannung von 230 Volt (230 V ) an. Für den Transport dorthin werden jedoch weit höhere Spannungen verwendet. Bis zu 380.000 Volt (380 kV ) tragen die Überlandleitungen für den Stromtransport von den Kraftwerken zu den Städten und Ballungsgebieten. Video: Stromleitungen und Strahlenschutz Transport Der Stromtransport mit Hochspannung ist effizienter als mit niedriger Spannung, da weniger Energie verloren geht. Trotzdem kann die Spannung nicht unbegrenzt erhöht werden. Die Festlegung der Spannungshöhe einer Leitung erfolgt anhand der Länge der Übertragungsstrecke und der benötigten Leistung bei den Stromempfängern. Wechselstromspannungen und ihre Verwendung Bezeichnung Spannung Beispiel / Anwendung Niederspannung bis 1.000 Volt 230/400 Volt; Haus- und Gewerbeanschlüsse Hochspannung Mittelspannung über 1.000 Volt 10 Kilovolt, 20 Kilovolt, 30 Kilovolt; örtliche/überörtliche Verteilnetze, Versorgung von Ortschaften und Industrie Hochspannung über 30.000 Volt 110 Kilovolt; Anschluss kleinerer Kraftwerke, regionale Transportnetze, Versorgung von Städten und Großindustrie Höchstspannung über 150.000 Volt 220 Kilovolt und 380 Kilovolt; Anschluss von Großkraftwerken, überregionale Transportnetze, Stromhandel Gleich- und Wechselstrom Am Anfang des 20. Jahrhunderts gab es Hochspannungsnetze nur mit Wechselstrom. Anders als Gleichstrom wechselt dieser in Westeuropa 100 Mal pro Sekunde die Richtung. Das ergibt eine Frequenz von 50 Hertz (50 Hz ). Heute ist es möglich, Hochspannungsnetze auch mit Gleichstrom zu betreiben. Dabei wird der Energieverlust vermieden, der bei Wechselstrom entsteht. Somit ist für lange Transportstrecken die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung ( HGÜ ) eine gute Alternative. In Westeuropa wird sie vor allem bei der Stromübertragung mit Seekabeln eingesetzt. Freileitung und Erdkabel 380 kV Freileitungs-Trasse Für den Stromtransport über Land werden überwiegend Freileitungen, aber auch Erdkabel verwendet. Bei Freileitungen dienen die an den Masten geführten Leiterseile zum Stromtransport. Da die Leiterseile – anders als beim Kabel – nicht von einer isolierenden Schicht umgeben sind, hängen sie außerhalb der Reichweite von Personen. Hoch- und Höchstspannungsleitungen sind in Deutschland überwiegend als Freileitungen ausgeführt. Der regionale Transport erfolgt oft noch über Niederspannungsfreileitungen, wobei die Häuser meist über Dachständer versorgt werden. Um zu erkennen, für welche Spannungshöhe eine Freileitung genutzt wird, kann als erster Anhaltspunkt die Mastkonstruktion dienen: Hoch- und Höchstspannungsleitungen werden üblicherweise an hohen Stahlgittermasten geführt, für Nieder- und Mittelspannungsleitungen werden eher kleinere Holz-, Beton- oder Stahlrohrmasten verwendet. Den zweiten Anhaltspunkt liefert die Eingrenzung der Spannungsebene durch einen genauen Blick auf die Leiterseile: Höchstspannungsleitungen: Bei 220 kV -Leitungen werden gebündelte Leiter oft aus zwei, bei 380 kV -Leitungen aus drei oder vier eng parallel zueinander geführten Einzelseilen verwendet. In regelmäßigen Abständen sind Abstandhalter zwischen den Einzelseilen angebracht (wie z. B. in dem Bild der 380 kV Freileitungs-Trasse zu erkennen ist). Hochspannungsleitungen: Für eine Spannung von 110 kV werden Bündelleitungen deutlich seltener verwendet. Erdkabel können einen oder mehrere Leiter enthalten, die jeweils einzeln durch eine Isolierung vor gegenseitiger Berührung geschützt sind. Dadurch liegen die Leiter in einem viel geringeren Abstand zueinander als bei Freileitungen. Erdkabel werden bei niedriger Spannung vor allem für Haus- und Gewerbeanschlüsse genutzt. Sie werden aber auch immer häufiger für den Stromtransport über große Entfernungen als Höchstspannungsleitungen verwendet. Anwendung finden auch gasisolierte Übertragungsleitungen ( GIL ), die in Deutschland bisher nur auf sehr kurzen Strecken eingesetzt werden, z. B. beider Ausleitung aus Innenräumen von Schaltanlagen. Gasisolierte Übertragungsleitungen bestehen aus einem inneren Aluminiumleiter, der in regelmäßigen Abständen auf Stütz- oder Scheibenisolatoren in einem Aluminiumrohr geführt wird. Zur Isolierung wird das Rohr mit einem Gas befüllt. Stand: 11.03.2025 Elektromagnetische Felder Häufige Fragen Warum wird das bestehende Stromnetz aus- und umgebaut? Sind durch die Überlagerung des Magnetfeldes eines Gleichstrom-Erdkabels mit dem Erdmagnetfeld gesundheitliche Wirkungen auf den Menschen zu erwarten? Wie kommt die große Diskrepanz zwischen den Grenzwerten für die magnetische Flussdichte bei statischen und niederfrequenten Feldern zustande? Welche Abstände zu Wohnhäusern müssen Stromleitungen einhalten? Wieso gibt es die unterschiedlichen Grenzwerte von 20 Millivolt pro Meter und 5 Kilovolt pro Meter für das elektrische Feld? Wo ist bei den beiden der Unterschied? Alle Fragen

Radon in Niedersachsen : Radonvorsorgegebiete in Niedersachsen

gesetzlichen Referenzwert von 300 Bq/m³ AV. d. GAA BS v. 30.11.2020 - 40350/06/10 Nds. MBl. Nr. 57/2020, S. 1643-1673 Drei Gemeinden des Landkreises Goslar werden als Radonvorsorgegebiete ausgewiesen. Die Allgemeinverfügung des GAA Braunschweig gilt zwei Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung als bekannt gegeben . Die folgenden drei Gemeinden des Landkreises Goslar werden hiermit als Radonvorsorgegebiet nach § 121 StrlSchG festgelegt: gilt zwei Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung als bekannt gegeben drei Gemeinden des Landkreises Goslar Goslar-Stadt Clausthal-Zellerfeld Braunlage Hiermit sind folgende, Stadtteile, Ortsteile, eingemeindete Ortschaften und Siedlungsgebiete der drei ausgewiesenen Gemeinden betroffen: Hiermit sind folgende, Stadtteile, Ortsteile, eingemeindete Ortschaften und Siedlungsgebiete der drei ausgewiesenen Gemeinden betroffen: Goslar -Stadt: Goslar -Stadt: Oker Vienenburg Jerstedt Immenrode Hahndorf Wiedelah Hahnenklee-Bockswiese Lengde Lochtum Weddingen Clausthal-Zellerfeld: Clausthal mit Polsterberger Hubhaus; Zellerfeld mit Erbprinzentanne; Buntenbock ; Altenau mit den Ortsteilen Torfhaus, Bastesiedlung, Sperberhaier Dammhaus, Gemkenthal, Polstertaler Zechenhaus; Schulenberg im Oberharz mit den Ortsteilen Oberschulenberg, Mittelschulenberg, Festenburg, Forsthaus Ahrendsberg; Wildemann (Spiegelthaler Zechenhaus) Clausthal Zellerfeld Buntenbock Altenau Schulenberg im Oberharz Wildemann Braunlage: Braunlage: Braunlage mit den Ortsteilen Brunnenbachsmühle und Königskrug; Hohegeiß ; Sankt Andreasberg mit den Ortsteilen Oderberg, Oderbrück, Oderhaus, Odertaler Sägemühle, Silberhütte, Sonnenberg Braunlage Hohegeiß Sankt Andreasberg Eine interaktive Karte bietet das GEOPORTAL des Bundesamt für Strahlenschutz hier . Eine interaktive Karte bietet das GEOPORTAL des Bundesamt für Strahlenschutz hier . Schutz vor Radon am Arbeitsplatz und bei der Errichtung von Neubauten Anforderungen und Pflichten für Arbeitsplätze Neubauten von Gebäuden mit Aufenthaltsräumen oder Arbeitsplätzen zuständigen Behörden für die Überwachung und Einhaltung der aus der Gebietsfestlegung resultierenden Pflichten für Radon an Arbeitsplätzen regional zuständigen Gewerbeaufsichtsämter des Landes Niedersachsen. Rechtsgrundlage der Gebietsausweisung Das Strahlenschutzgesetz verpflichtet die Bundesländer durch § 121 StrlSchG bis Ende 2020 Gebiete auszuweisen, für die erwartet wird, dass in einer Vielzahl von Gebäuden der Referenzwert von 300 Bq/m³ Radon überschritten sein könnte ( § 124 oder § 126 StrlSchG ). Referenzwert von 300 Bq/m³ Die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) schreibt vor, entsprechende Vorhersagen auf Basis von wissenschaftlichen Methoden, unter Zugrundelegung geeigneter Daten und unter Berücksichtigung regionaler und lokaler Gegebenheiten, zu treffen. Hierbei eignen sich insbesondere geologische Daten, Messdaten der Radon-222-Aktivitätskonzentration in Innenräumen und der Bodenluft, Bodenpermeabilität sowie Fernerkundungsdaten. Die Festlegung hat innerhalb der im Land bestehenden Verwaltungseinheiten zu erfolgen. Eine Verwaltungseinheit wird zum Radonvorsorgegebiet, wenn für mindesten 75 Prozent seiner Fläche in mindestens 10 Prozent der Gebäude eine Überschreitung des Referenzwertes anzunehmen ist ( § 153 Abs. 2 StrlSchV ). Die Festlegung und Bekanntgabe der niedersächsischen Radonvorsorgegebiete erfolgt durch das Land Niedersachsen auf Grundlage des § 121 Abs. 1 Satz 1 StrlSchG i. V. m. § 153 StrlSchV per Allgemeinverfügung (AV. d. GAA BS v. 30.11.2020 - 40350/06/10) . 40350/06/10) Allgemeinverfügung (AV) Erläuterung zur Methodik der Gebietsausweisung in Niedersachsen drei Gemeinden Goslar-Stadt, Clausthal-Zellerfeld und Braunlage Goslar-Stadt, Clausthal-Zellerfeld und Braunlage Für den Landkreis Göttingen wird zurzeit keine Gemeinde für eine Ausweisung als Radonvorsorgegebiet empfohlen. Die Karte des geogenen Radonpotentials liefert Hinweise, dass vor allem in den nordöstlichen Gebieten des Landkreises Göttingen höhere Radon-222-Aktivitätskonzentrationen im Boden vorliegen können. Jedoch gibt es nur wenige konkrete Messwerte, die eine genauere Eingrenzung der betroffenen Gebiete erlauben oder den bestehenden Verdacht bestätigen. Auch die geologischen Gegebenheiten, die sich besonders im Südharz sehr heterogen darstellen, können nur bedingt belastbare Nachweise über hohe Radonbelastungen liefern. Auf Basis der aktuellen Datenlage kann daher nicht mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden, dass die geforderten Kriterien zur Ausweisung eines Radonvorsorgegebietes von einzelnen Gemeinden des Landkreises erfüllt werden. Auch hier sind weitere umfangreiche Messungen der Radon-222-Aktivitätskonzentration, sowohl in der Bodenluft, als auch in Innenräumen geplant, um eine belastbare Abschätzung des Radonpotentials und eine geografische Eingrenzung von möglicherweise als Radonvorsorgegebiet auszuweisenden Gemeinden zu erhalten. Hinweis:

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