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Aufbau und Betreuung von Verbaenden fuer umweltbewusstes Management in den Laendern Mittel- und Osteuropas als Hilfe zur Selbsthilfe; Block I: Teilprojekte in Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn

Kartierung von Orten eines potenziellen nuklearen Erbes in Deutschland : Im Rahmen des Vorhabens „Ansätze und Methoden des Nuclear Cultural Heritage und ihre Anwendbarkeit im Kontext des Standortauswahlverfahrens“ (NuCultAge) ; Aktenzeichen 4723F90101

Nukleares kulturelles Erbe wird im Rahmen dieses Berichts definiert als die Objekte, Handlungenund Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der nuklearen Vergangenheit und Gegenwart, die alsrelevant und wichtig für die Zukunft angesehen werden. Räumliche, zeitliche, (im)materielle undinstitutionalisierende Aspekte wurden als Kernelemente identifiziert, in denen sich ein nukleareskulturelles Erbe äußert. Ein nukleares kulturelles Erbe entsteht an einem bestimmten Ort bzw. gehtvon einem bestimmten Ort aus. Es besteht sowohl aus materiellen Objekten wie z.B. Gebäudenoder Mahnmalen, als auch aus immateriellen Praktiken, also Handlungen und Wahrnehmungen, wiez.B. Erzählungen und Zeremonien. Zudem überdauert ein Erbe einen längeren Zeitraum, es bedarfalso einer Institutionalisierung der Objekte und Praktiken an einem bestimmten Ort, um als Erbewahrgenommen zu werden.Ziel dieses Berichts ist es, Orte in Deutschland zu identifizieren, an denen sich ein nukleareskulturelles Erbe entwickelt.

Relationale Analyse von materiellem und immateriellem nuklearem kulturellem Erbe in Deutschland : Im Rahmen des Vorhabens „Ansätze und Methoden des Nuclear Cultural Heritage und ihre Anwendbarkeit im Kontext des Stand- ortauswahlverfahrens“ ; Aktenzeichen 4723F90101

In diesem Bericht des Projektes „Nuclear Cultural Heritage“ (NuCultAge) wird anhand der Analysedreier deutscher Fallbeispiele (Wismut, München, Gorleben) dargestellt, wie sich nukleares kulturelles Erbe entwickelt und welche Formen von Institutionalisierung stattfinden. Aufbauend auf der Definition nuklearen kulturellen Erbes als „Praktiken und Artefakte der nuklearen Vergangenheit und Gegenwart, die als relevant und wichtig für die Zukunft angesehen werden“ wurde eine Heuristik entwickelt, welche der Analyse der Fallbeispiele zugrunde liegt. Hierbei wird die Entwicklung des jeweiligen nuklearen kulturellen Erbes über das Identifizieren der Objekte, Akteure und Praktiken, in deren spezifischen räumlichen Settings und über deren zeitlichen Verlauf hinweg dargestellt. Diverse Verknüpfungen, Wechselwirkungen und Institutionalisierungsformen werden aufgezeigt. Trotz der Unterschiedlichkeit der gewählten Fallbeispiele, z.B. in Bezug auf deren Ausgangsbedingungen und thematischen Foki, weisen diese auch Gemeinsamkeiten auf, beispielsweise hinsichtlich der Verflechtungen zwischen unterschiedlichen Akteuren und der Entwicklung sowie Bedeutung von Praktiken und daraus entstehenden Artefakten.

Wege zu umweltbewusstem Verhalten

a) Anwendung von Massnahmen der Umwelterziehung im Schulbereich. Ziel: Langfristige Stabilisierung eines differenzierten Umweltbewusstseins. Wege: Durchfuehrung von oekologischen Projekten im Schulbereich. Beteiligung von Heranwachsenden an oekologischer Planung und Ueberwachung, Institutionalisierung der Erfolgserfassung. b) Entwicklung von Massnahmen zur Integration von Arbeitslosen. Ziel: Mehrstufige Verwirklichung eines differenzierten Umweltbewusstseins. Wege: Projektdurchfuehrung im Bereich der staedtischen Parks und Siedlungszonen. Auswertung der Erfahrungen und Erarbeitung von Taetigkeitsmerkmalen fuer neue Berufe im Umweltbereich.

Der nationale Umweltmanagementplan von Eritrea

1. Ziel: Beurteilung des nationalen Umweltmanagementplans von Eritrea; 2. Ziel: Wissenschaftliche Kooperation und Beratung mit der nationalen Umweltbehoerde; 3. Ergebnisse: a) Der nationale Umweltmanagementplan wurde interdisziplinaer kommentiert, b) ein Eritreisch-Deutsches Gruenes Netzwerk wurde gegruendet.

Rahmenbedingungen und Kriterien fuer langfristige Untersuchungen zur Bewertung von Reduktionspotentialen und Strategien zur Verminderung und Vermeidung energiebedingter klimarelevanter Spurengase

Identifizierung und Definition von vertiefenden Studien zu einzelnen Reduktionsoptionen und Folgeproblemen. Erstellung eines Kriterienkatalogs zur Bewertung von moeglichen Arbeiten und Strategien zur Vermeidung und Verringerung energiebedingter Spurengase.

Deutsch-Chilenisches Institut für Rohstoffgewinnung aus Fluiden und integrative geologische Reservoirmodellierung, Teilvorhaben: Koordination und Projektmanagement, Institutionalisierung der Forschungsstruktur

Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen, Teilvorhaben: Institutionalisierung und Incentivierung von erzeugungssynchronem Stromverbrauch

Zur Umsetzung der Energiewende werden erhebliche Investitionen benötigt, sowohl für den Zubau von regenerativen Erzeugungsanlagen als auch für Nutzbarmachung der fluktuierenden, erneuerbaren Energien. Die Erreichung beider Ziele wird durch Erhöhung der Akzeptanz von Anlagenbau und durch Verbrauchsanpassung entsprechend der Energieverfügbarkeit erheblich erleichtert, wenn Bürgerinnen und Bürger als aktive Beteiligte partizipieren. Um Anreize zu schaffen, bei wachsender Fluktuation der Energieerzeugung auch den Speicherbedarf durch Lastverschiebung zu reduzieren, bietet das Vorhaben eine Erzeugungssynchrone Beteiligung an großen Regenerativen Erzeugungsanlagen (EBeRE) in Form einer sogenannten Energierendite an. Die Energierendite wird 'bezahlt', wenn die Beteiligten Strom erzeugungssynchron verbrauchen oder auf spezielle Anforderungen des Versorgers reagieren. Inwiefern diese 'Vergütung' zu einer zeitlichen Anpassung des Verbrauchsverhaltens bei den Beteiligten führt und welche Key Performance Indicators (KPIs) sowie Honorierungsmodelle sich für welche Ziel- bzw. Bevölkerungsgruppen eignen, sind zwei Forschungsgegenstände des EBeRE-Prozesses. Dabei besteht die ausdrückliche Zielsetzung stets darin, dass sich alle BürgerInnen unabhängig von Immobilienbesitz oder Wohnlage gleichberechtigt am Ertrag von Erzeugungsanlagen (z.B. Photovoltaik- und Windkraftanlagen) beteiligen können. Spezifisches Ziel des Teilvorhabens 'Partizipative Modelle der dezentralen Energieversorgung' von B.A.U.M. ist es, Organisations- und Geschäftsmodelle zu entwickeln, in denen Bürgerschaft und Stadtwerke, aber auch Kommunen und Unternehmen gemeinsam die vorhandenen bzw. neu zu errichtenden Anlagen und Netze optimal nutzen. Dabei sollen die technisch bekannten Methoden von Flexibilitäts- und Demand Side Management so ausgestaltet werden, dass sie gleichermaßen für die Bürgerinnen und Bürger und die etablierten Verantwortlichen für die Stromversorgung attraktiv sind.

Umweltrecht und Umweltoekonomie

Im Modellversuch (1.07.91 - 30.06.95) wurde ein Weiterbildungsstudium fuer TeilnehmerInnen mit akademischem Abschluss und fuer TeilnehmerInnen mit berufspraktischen Erfahrungen in umweltrelevanten Taetigkeitsbereichen aufgebaut, die Institutionalisierung konnte aufgrund der starken Nachfrage nach Studienplaetzen zum 1.07.95 erfolgen. Seit 1995 besteht auch die Moeglichkeit, nur einen der beiden Bereiche Umweltrecht oder Umweltoekonomie zu belegen, die Zulassung erfolgt zu jedem Semester. Aufbauend auf den Veranstaltungen des Studienganges ist es seit 1996 ebenfalls moeglich, sog. Betriebsbeauftragten-Lehrgaenge zu besuchen, wodurch nicht nur das mittels des Studiums erworbene Universitaetszertifikat, sondern auch der praxisorientierte Nachweis an der Universitaet erworben werden kann.

Nachhaltige Mobilität in Lincoln III: Verstetigung und Transfer innovativer nachhaltiger Mobilitätskonzepte in Neubausiedlungen am Beispiel der Lincoln-Siedlung in Darmstadt, Teilprojekt C: Wissenstransfer und Übertragbarkeit sowie Hemmnisse und Erfolgsfaktoren

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