Im Projekt wird ein umfassendes Umweltkonzept erarbeitet, welches ueber die Anforderungen der EWG-VO 1836/93 ('Oeko-Audit') hinausgeht. Prinzipien des Konzeptes 'Sustainable Development' finden Beruecksichtigung und sollen auf allen Ebenen und in alle Unternehmensbereiche integriert werden. Basis ist eine durchgefuehrte strategische Innovationsanalyse, die die Integration erleichtern und langfristige Wettbewerbsvorteile sichern soll.
Die Vernachlaessigung von Aspekten des sozialen Lernens und der sozialen und kulturellen Kohaesion im Prozess der Lokalen Agenda 21. Die Behinderung des buergergesellschaftlichen Engagements durch: a) Vergabebedingungen bei der Mittelzuweisung von oberen Behoerden, b) gesetzliche und verordnungsrechtliche Regelungen der kommunalen Selbstverwaltung, c) administrative Strategien der Entpolitisierung, d)Strategien der instrumentellen Vernunft und administrative und/oder oekonomische Interessen des Auftraggebers. Moeglichkeiten und Probleme, buergergesellschaftliches Engagement auf Dauer zu stellen und zu institutionalisieren.
Es sollen zunaechst Hypothesen entwickelt und geprueft werden, wie die Neuregelung der Entsorgungspflichten und -rechte entwickelt und geprueft werden, wie die Neuregelung der Entsorgungspflichten und -rechte durch das KrW-/AbfG (insbesondere Paragraphen 4, 5, 10-18) in die Praxis umgesetzt werden wird, insbesondere ob private Entsorgungstraeger nach dem KrW-/AbfG (Paragraphen 17, 18) gebildet werden und in welcher Weise diese Entsorgungs-Funktionen uebernehmen werden. Diese Neuregelung und ihre zu erwartende Umsetzung sollen diskutiert werden unter den besonderen Aspekten a) inwieweit sie positiv in Richtung Abfallvermeidung/-verwertung wirken, b) ob sie eine Zunahme von Abfalltransporten induzieren oder verstaerken. Schliesslich sollen Vorschlaege zur institutionellen Ausgestaltung kooperativer Ansaetze zur Abfallvermeidung/-entsorgung durch mehrere Unternehmen entsprechend den neuen rechtlichen Moeglichkeiten eroertert werden.
Rascher naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinn und fortschreitende Industrialisierung haben im 19. und zunehmend im 20. Jahrhundert einen rapiden Landnutzungswandel in Mitteleuropa in Gang gesetzt, der gemeinhin für die standörtliche Nivellierung, den Verlust naturnaher Lebensräume, den Artenschwund und die strukturelle Verarmung der Kulturlandschaften verantwortlich gemacht wird. Diese Entwicklung erzeugte schon früh Besorgnis und Widerstand bei umweltsensiblen Zeitgenossen und mündete über die Formierung der Natur- und Heimatschutzbewegung und der Wandervogelbewegung in die Konstituierung und allmähliche Institutionalisierung des Naturschutzes. Dessen fachliche Ausrichtung hat sich über die Jahrzehnte hinweg von einem zunächst eher landschaftsästhetischen Ansatz über Fragen des Schutzes besonders attraktiver, aber seltener und gefährdeter Arten und über Probleme des Erhaltes und der Pflege naturnaher Kulturlandschaftsteile als Relikte überkommener Nutzungsformen hin zu einem umfassenden und flächendeckenden Anspruch auf einen naturverträglichen, d.h. ökologisch nachhaltigen Umgang des Menschen mit der Natur entwickelt. Eine der zentralen Fragen ist dabei heute, wie sich die nutzungsgeschichtlich geprägte Biodiversität von Kulturlandschaften angesichts der vielfältigen gesellschaftlichen Ansprüche und Bedürfnisse, welche an den Raum gestellt werden, und angesichts der unterschiedlichen Funktionen die er als sicherer Lebensraum des Menschen zu erfüllen hat, durch gestaffelte Schutz- und Nutzungsintensitäten erhalten und optimieren lässt. Eine weitere, in der Vergangenheit eher vernachlässigte, in neuerer Zeit aber zunehmend in das Bewusstsein rückende Frage ist, wie sich unterschiedliche Landnutzungsmuster auf die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Kulturlandschaften auswirken und welche Gestaltungsregeln und Anforderungen an die verschiedenen Nutzungsansprüche formuliert werden sollen, um die Kulturlandschaft als ansprechenden Erlebnisraum und als Heimat für den Menschen zu erhalten und zu pflegen.
Aufgabe dieses Forschungsbereichsvorhabens ist es zu untersuchen, wie im Kameralismus das Problem natürlicher Ressourcen sowohl in den theoretischen Überlegungen der kameral-wissenschaftlichen Publizistik als auch in den praxisbezogenen Anleitungen der kameralistischen Verwaltungspraxis das Problem natürlicher Ressourcen gelöst worden ist. Insbesondere ist der Frage der Nachhaltigkeitsidee nachzugehen und zu prüfen, welche Bedeutung ihr als gemeinwohlverpflichtete Ressourcenpolitik zum Ausgleich divergierender Bedürfnis- und Nutzungsinteressen bis um 1850 konkret zukam. Für eine solche Prüfung ist herauszuarbeiten, welches Wertkonzept den kameralistischen ressourcenpolitischen Vorschlägen zugrunde liegt und welche Annahmen über die Beziehung von individueller und staatlicher 'Glückseligkeit' hinter diesen Vorschlägen stehen. Überprüft werden soll die These, dass die Positionen der neoklassischen Umwelt- und Ressourcenökonomie zu diesen Fragestellungen, nämlich das Konzept des sowohl einen instrumentellen Wert als auch einen anthropozentrischen Eigenwert umfassenden ökonomischen Gesamtwertes einer natürlichen Ressource sowie die regulative wohlfahrtsökonomische Idee eines dem Gemeinwohl verpflichteten Diktators schon im Kameralismus vertreten sind. Weiterhin ist danach zu fragen, welche Effekte obrigkeitlich-administrative Interventionen wie Preistaxen, Verbote, Beschränkungen oder Privilegien für die Einführung neuer Produktionstechniken und die Erweiterung des Marktangebots oder die Versorgung der Konsumenten hatten.
Dieses Projekt erforscht, wie die Bereitstellung von Infrastrukturen sowie der einhergehende Landnutzungswandel durch unterschiedliche Zukunftsvisionen und Future-Making-Praktiken strukturiert werden. Es analysiert (1) die institutionellen Kontexte großskaliger erneuerbarer Energieinfrastrukturen im kenianischen Rift Valley, (2) die Planungs- und Umsetzungsprozesse sowie damit verbundene sozial-ökologische Transformationen, (3) die Akteurs-, Governance-und Konfliktkonstellationen, v.a. mit Fokus auf Investor-Community-Beziehungen.
Nukleares kulturelles Erbe wird im Rahmen dieses Berichts definiert als die Objekte, Handlungenund Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der nuklearen Vergangenheit und Gegenwart, die alsrelevant und wichtig für die Zukunft angesehen werden. Räumliche, zeitliche, (im)materielle undinstitutionalisierende Aspekte wurden als Kernelemente identifiziert, in denen sich ein nukleareskulturelles Erbe äußert. Ein nukleares kulturelles Erbe entsteht an einem bestimmten Ort bzw. gehtvon einem bestimmten Ort aus. Es besteht sowohl aus materiellen Objekten wie z.B. Gebäudenoder Mahnmalen, als auch aus immateriellen Praktiken, also Handlungen und Wahrnehmungen, wiez.B. Erzählungen und Zeremonien. Zudem überdauert ein Erbe einen längeren Zeitraum, es bedarfalso einer Institutionalisierung der Objekte und Praktiken an einem bestimmten Ort, um als Erbewahrgenommen zu werden.Ziel dieses Berichts ist es, Orte in Deutschland zu identifizieren, an denen sich ein nukleareskulturelles Erbe entwickelt.
In diesem Bericht des Projektes „Nuclear Cultural Heritage“ (NuCultAge) wird anhand der Analysedreier deutscher Fallbeispiele (Wismut, München, Gorleben) dargestellt, wie sich nukleares kulturelles Erbe entwickelt und welche Formen von Institutionalisierung stattfinden. Aufbauend auf der Definition nuklearen kulturellen Erbes als „Praktiken und Artefakte der nuklearen Vergangenheit und Gegenwart, die als relevant und wichtig für die Zukunft angesehen werden“ wurde eine Heuristik entwickelt, welche der Analyse der Fallbeispiele zugrunde liegt. Hierbei wird die Entwicklung des jeweiligen nuklearen kulturellen Erbes über das Identifizieren der Objekte, Akteure und Praktiken, in deren spezifischen räumlichen Settings und über deren zeitlichen Verlauf hinweg dargestellt. Diverse Verknüpfungen, Wechselwirkungen und Institutionalisierungsformen werden aufgezeigt. Trotz der Unterschiedlichkeit der gewählten Fallbeispiele, z.B. in Bezug auf deren Ausgangsbedingungen und thematischen Foki, weisen diese auch Gemeinsamkeiten auf, beispielsweise hinsichtlich der Verflechtungen zwischen unterschiedlichen Akteuren und der Entwicklung sowie Bedeutung von Praktiken und daraus entstehenden Artefakten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 300 |
| Europa | 1 |
| Kommune | 5 |
| Land | 3 |
| Weitere | 1 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 117 |
| Zivilgesellschaft | 19 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 279 |
| Text | 12 |
| unbekannt | 10 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 18 |
| Offen | 283 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 282 |
| Englisch | 69 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 19 |
| Keine | 214 |
| Webseite | 73 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 138 |
| Lebewesen und Lebensräume | 254 |
| Luft | 100 |
| Mensch und Umwelt | 301 |
| Wasser | 79 |
| Weitere | 293 |