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Laborversuche in einer Strömungsrinne mit skalierter Modelldüne (EbbSF)

Anhand von Experimenten im physikalischen Modell wurden durch Bodenformen verursachte Strömungs- und Turbulenzprozesse untersucht. Hierzu wurden Laborversuche in einer Strömungsumlaufrinne mit abstrahierten Modelldünen durchgeführt. Für die Erhebung eines umfangreichen Datensatzes zur Beschreibung des Strömungsfeldes über einer Bodenform wurde eine Modelldüne eingesetzt, deren Geometrie sich an in der Weser beobachteten Dünen mit sogenanntem Ebb Slip Face (EbbSF) orientiert. Die Dünenabmessungen und hydrodynamischen Größen wurden im Maßstab 1:10 nach Froude skaliert. Die Modelldüne wurde als zweidimensionale Einzeldüne eingebaut und einer unidirektionalen Strömung konstanter Geschwindigkeit und gleichbleibendem Wasserstand ausgesetzt. Durch die Verwendung von Riffelblech für die Herstellung der Modelldüne wurde die natürliche Oberflächenrauheit realer Dünen nicht nachgebildet. Für die Strömungsmessungen wurde im Bereich über und hinter dem Modellkörper eine enge Verteilung der Messpositionen gewählt, sodass ein umfassender Rohdatensatz mit hochfrequenten, akustischen Strömungsdaten bereitgestellt wird. Literatur: - Carstensen, C., Holzwarth, I. (2023): Flow and Turbulence over an Estuarine Dune – Large-Scale Flume Experiments. Die Küste. https://doi.org/10.18171/1.093103 - Bundesanstalt für Wasserbau (2021): FAUST. Teilprojekt E: Laboruntersuchungen BAW. FuE-Abschlussbericht B3955.02.04.70230. https://hdl.handle.net/20.500.11970/108336 Zitat für diesen Datensatz (Daten DOI): - Bundesanstalt für Wasserbau (2021): Laborversuche in einer Strömungsrinne mit skalierter Modelldüne (EbbSF) [Data set]. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/02.2021.K.9900.0001

Nachhaltige Ressourcennutzung durch Umsetzung der SDGs in der Bioökonomie

Mit Unterzeichnung der Agenda 2030 hat sich Deutschland verpflichtet, die SDGs systematisch weiterzuverfolgen und umzusetzen. Dies soll mittelbar über die nationale Nachhaltigkeitsstrategie (NHS) geschehen. In der weiterentwickelten deutschen NHS werden die Auswirkungen unseres Handelns über nationale Grenzen hinaus stärker als bisher berücksichtigt. Dies betrifft z.B. Aktivitäten zur Bekämpfung von Armut und Hunger, zum Schutz von Umwelt und Klima, deutsches unternehmerisches Handeln, die Achtung und Umsetzung international anerkannter Menschenrechtsstandards (insb. in globalen Wertschöpfungs- und Lieferketten) sowie transparente und unabhängige Zertifizierungssysteme. Die Bioökonomie spielt eine wesentliche Rolle in der Nachhaltigkeitspolitik der BReg, denn sie verknüpft ländliche Räume, Land- und Forstwirtschaft mit der politischen Agenda der BReg. Wesentliche Themen sind die Sicherung der Ernährung und der Rohstoffversorgung der Wirtschaft, Fortführung der Energiewende, Klima und Ressourcenschutz. Die Bioökonomie hat eine lange Tradition, vom Gedanken der Kreislaufwirtschaft bis zu heutigen Konzepten für Bioraffinerien. Sie spielt verbal eine Rolle in der Debatte um eine zukunftsfähige, ressourcenschonende Land- und Forstwirtschaft und für die Umsetzung der SDGs, allerdings verfolgen verschiedene Akteure unterschiedliche Ziele und Inhalte mit der Bioökonomie. Die Transformation der erdöl-basierten Wirtschaft hin zu einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft ist Ziel der BReg, daher sollen mit dem Projekt die Chancen und Schwierigkeiten der Umsetzung der SDGs in der Bioökonomie herausgearbeitet werden. Das Projekt soll aktuelle sowie potenzielle Möglichkeiten der Bioökonomie einschl. neuer Technologien aufzeigen und untersuchen, ob und wie diese zu Armutsbekämpfung / sozialer Nachhaltigkeit und Umweltschutz / Ressourcenschonung beitragen. Weiterhin sind Zielkonflikte der Bioökonomie zur Agenda 2030 aufzudecken und konkrete Vorschläge für Maßnahmen zu entwickeln.

Baustelleninformation der Stadt Bremerhaven

Informationen über aktuelle und geplante Baustellen mit starker oder leichter Beeinträchtigung.

Antibiotika und mobile Resistenzen in der Abwasserverwertung: Risiken und innovative Lösungen (ANSWER)

Aufgrund zunehmender Wasserknappheit wird gereinigtes Abwasser mehr und mehr zur Bewässerung von landwirtschaftlichen Nutzflächen wiederverwendet. Hierbei ist unklar, ob es dadurch zu einer Anreicherung von Antibiotika sowie Antibiotika-resistenten Bakterien und Resistenzgenen in der Umwelt kommt. Im Rahmen des interdisziplinären Projektes 'ANSWER' sollen diese Prozesse näher untersucht werden.

Erfassung von Auswirkungen des deutschen Outbound-Tourismus auf die Nachhaltigkeit in bereisten Ländern

Bisherige Nachhaltigkeitsbewertungen im Tourismus nehmen vor allem den Incoming-Tourismus in den Blick, sei es aus destinationsspezifischer Sicht oder einer produktionsbasierten Perspektive. Die in der Nachhaltigkeitsdebatte weit verbreitete Anschauungsweise des "Verursacherprinzips" wird hierbei nicht berücksichtigt. Weder in den Konzepten der UNWTO noch in anderen bisherigen nationalen Indikatorensystemen für nachhaltigen Tourismus wird eine solche verursacherseitige Betrachtung vorgenommen. Es wird somit nicht erfasst, welche ökologischen, sozioökonomischen und soziokulturellen Wirkungen durch den tourismusbedingten Konsum von Inländern im Ausland erzeugt werden. Keine der in diesem Papier betrachteten Studien ermöglichen eine Gesamtbeurteilung von Nachhaltigkeitswirkungen des deutschen Ausreiseverkehrs. Entweder erfolgt ein Fokus auf bestimmte Ländergruppen oder es werden einzelne Nachhaltigkeitsaspekte, insbesondere ökologische Faktoren, analysiert. Es wird offensichtlich, dass vor allem der soziale Bereich der Nachhaltigkeit nur ungenügend, wenn überhaupt in bisherige Analysen aufgenommen wird. Darüber hinaus zeigt sich, dass verschiedene methodische Ansätze angewendet werden, die einen Vergleich von Daten unterschiedlicher Studien nicht ermöglichen bzw. auch die Zusammenführung verschiedener Nachhaltigkeitsaspekte aus den jeweiligen Studien nicht zulassen. Es gibt bislang keine standardisierte Methodik zur Erfassung von datengestützten Nachhaltigkeitswirkungen des Tourismus. Es wird daher empfohlen, die Betrachtung des Ausreiseverkehrs in zukünftigen Studien und Analysen mit zu berücksichtigen. Weiterer Forschungsbedarf zu Methoden der Datengenerierung ist hierbei dringend gegeben. Quelle: Forschungsbericht

Digitaler hydromorphologischer Zwilling des trilateralen Wattenmeeres (TrilaWatt)

TrilaWatt entwickelt eine innovative digitale Geodaten- und Analyse-Infrastruktur für das trilaterale Wattenmeer. Sie unterstützt mit harmonisierten, qualitätsgesicherten Daten zu Geomorphologie, Sedimentologie und Hydrodynamik die Planung und Unterhaltung der Verkehrsinfrastruktur. Geodaten, Analyse- und Dokumentationsmethoden werden über Webportale und -dienste zu einem Assistenzsystem verknüpft.

Digital sufficiency: A new perspective on digitalisation as a driver for sustainability?

The world is entering a digital era that changes everyday business practices and lifestyles. Digital technologies are said to support sustainable development and create untapped potentials in many areas, for instance, by reducing energy and resource consumption. However, social and ecological drawbacks have become much more apparent where digitalisation has not lived up to its ascribed potentials. Over the past years, voices have become louder advocating for a green and digital twin transition. Similarly, the European Commission has supported the twin transition by setting it as a priority in line with the European Green Deal. This report presents project findings on how to support the twin transition through a concept of digital sufficiency. A premise of sufficiency as a guiding principle for the digital transformation is that technological innovation alone cannot solve societal problems. Unsustainable practices and behaviours must be either reduced or replaced by sustainable alternatives. The aim of this report is to support the German government’s position in EU debates and to formulate recommendations for priorities for action, which the government can link to the activities of the European Commission. This is done by drawing on an analysis of the role of the German Council Presidency in supporting the twin transition in Europe, both an online survey and an expert workshop on digital sufficiency as well as a literature analysis to deepen some of the expert discussions. Our analyses find that although digital sufficiency has potentials to bring new perspectives into existing debates, work on the concept is still in its infancy. Future work needs to frame the concept and link it to existing policy debates to make it relevant for policy. This report provides the first building block towards carrying out this work and outlines policy recommendations towards supporting the twin transition through digital sufficiency.

Digital circular economy: a new perspective on digitalisation as a driver for sustainability?

The European Green Deal states that moving from a linear to a circular economy is a key strategy to reduce resource consumption by repairing, reusing, remanufacturing, and recycling materials and products. Yet, the establishment of a circular economy in the European Union (EU) is still in an early stage. This report thus outlines how digitalisation can support the implementation of a circular economy and discusses the key role that governance for circularity can play in this context. The overall aim is to formulate recommendations for priorities for action, which the German government can link to the activities of the European Commission. The recommendations are based on an analysis of the role of Germany’s Presidency of the Council of the EU regarding topics related to digitalisation and sustainability (REPORT 1), an expert workshop on digital circular economy (DCE) carried out in April 2022 and a literature review that deepened some of the workshop discussions. The analysis found that the potentials of a DCE are manifold and relate to improving products and business models along the entire circular value chain. Underlying these potentials is often the use of digital technologies for product tracking and monitoring as well as for a transparent digital data exchange. Further, it is argued that governance for circularity can be a key issue to empower stakeholders to move towards a DCE. Based on these findings, recommendations for EU and national policy makers are outlined to support the development of a systemic and coherent strategy for a DCE within the EU.

Wissenschaftliche Unterstützung des Rechtsschutzes in Umweltangelegenheiten in der 20. Legislaturperiode

Ziel der Studie ist die Fortführung des Monitorings der Umweltverbandsklage von 2021-2023. Damit setzten das Unabhängige Institut für Umweltfragen e. V. und Prof. Dr. Schmidt die Erhebungen seit Einführung der Umweltverbandsklage fort. So kann die Entwicklung der Zahl, Klagegegenstände, Erfolgsquote sowie Anzahl der aktiv klagenden Verbände bei den Umweltverbandsklagen gezeigt werden. Zudem wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Dauer von Gerichtsverfahren und dem Wegfall der Präklusion untersucht. Die Studie enthält außerdem mehrere Gutachten, in denen erfahrene Rechtswissenschaftler*innen aktuelle Fragestellungen des Umweltrechtsschutzes untersuchten.

Digitalisation and sustainability in the context of Germany’s Presidency of the Council of the European Union 2020

This report analyses the role of Germany’s Presidency of the Council of the European Union, which took place from 1 July until 31 December 2020, concerning the topics of digitalisation and sustainability. A document analysis of press releases, articles, and speeches as well as relevant background reports published during the German Council Presidency revealed that the discourse on digitalisation and sustainability revolved around three nexuses: 1. "Sustainable digitalisation", 2. "Digitalisation for sustainability", and 3. "Digitalisation and sustainability in silos". Discussions focused primarily on four areas: environment, transport and mobility, digital economy, and recovery. Based on the results of the analysis, we first suggest future priorities in these areas. Second, additional potential future priority areas are discussed, namely circular economy, energy systems, housing, and biodiversity. Third, we propose additional perspectives that might be relevant for future debates. Finally, we analyse the interlinkages between digitalisation and sustainability within the policy documents and how additional policy frameworks can be fruitfully included in future debates.

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