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Acht Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Jugendbeteiligung

<p>Welche Faktoren sind ausschlaggebend, ob Beteiligungsformate für Jugendliche erfolgreich sind? Dies hat eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes am Beispiel des Themas „nachhaltiger Konsum“ untersucht und umfangreiche Empfehlungen für die Praxis erarbeitet. Ein wichtiges Fazit: Entscheidend ist, ob das eigene Engagement als wirksam und sichtbar wahrgenommen wird.</p><p>Jugendliche spielen eine bedeutende Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Gesellschaft, wie das Beispiel der „Fridays for Future“-Bewegung zeigt. Wie Beteiligungsformate aussehen müssen, um erfolgreich zu sein, untersuchte eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/jugend-konsum-ii-beteiligungsformate-fuer">Studie</a> im Auftrag des Umweltbundesamtes unter Beteiligung von Jugendlichen sowie Expert*innen aus Wissenschaft und Beteiligungspraxis. Die Ergebnisse können eine Grundlage für die erfolgreiche Gestaltung von zukünftigen Aktivitäten zur Beteiligung von Jugendlichen am Umwelt- und Nachhaltigkeitsdiskurs bieten.</p><p><strong>Acht Faktoren maßgeblich für gute Beteiligung</strong></p><p>Die Ergebnisse verdeutlichen, dass übergeordnet acht Faktoren maßgeblich Einfluss auf das subjektive Beteiligungserlebnis von Jugendlichen nehmen und dass übergeordnet die Wirksamkeit und Sichtbarkeit des eigenen Engagements die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Jugendbeteiligung sind. Die acht Faktoren sind:</p><p><strong>Zwei abgrenzbare Zielgruppen mit unterschiedlichen Anforderungen</strong></p><p>Die Studie zeigt auch: Es gibt zwei abgrenzbare Zielgruppen für Jugendbeteiligung, die in ihren Erwartungen und Bedürfnissen unterschiedlich sind und daher auch in den Erfolgsfaktoren differieren. Entsprechend wurden die Empfehlungen der Studie den jeweiligen Gruppen zugeordnet und Akteuren aus der Praxis angeraten, sich bei Konzeption und Bewerbung des Beteiligungsformats Gedanken über die Zielgruppe zu machen.</p><p><strong>Konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis</strong></p><p>Für jeden der acht Erfolgsfaktoren wurden zielgruppengerechte Handlungsempfehlungen abgeleitet, die aufzeigen, was Beteiligungsinitiierende (Erwachsene sowie Jugendliche) bei der Gestaltung eines Beteiligungsformats beachten sollten. &nbsp;Übergeordnet stellt die Studie ebenfalls drei Empfehlungen aus, um Jugendliche für Beteiligungsformate zu gewinnen:</p>

"Zukunft? Jugend fragen! 2019"

Die Jugendstudie "Zukunft? Jugend fragen! 2019" untersuchte die nachhaltigkeitsbezogenen Sichtweisen, Einstellungen und Verhaltensweisen junger Menschen - aktuell und mit Blick auf die Zukunft. Ein besonderes Merkmal der Studie ist die kontinuierliche Beteiligung der Zielgruppe durch Einbeziehung des Jugendprojektbeirats. Im Kern bestand die Studie aus einer repräsentativen Online-Befragung, die von qualitativen Methoden (Online-Community und Fokusgruppen) flankiert wird. Inhaltlich befasste sich die Studie mit der Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz für junge Menschen, Erwartungen an Akteure des Umwelt- und Klimaschutzes, nachhaltigen Verhaltensweisen und Engagementformen, Umweltwissen und Informationsverhalten zu Umwelt und Klima, sowie den Zusammenhängen zwischen Nachhaltigkeit und sozialen Themen und Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Im Rahmen des Projekts haben junge Menschen zudem eine jugendpolitische Agenda erarbeitet. Die Studie wurde vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) gemeinsam mit den Forschungspartnern Holzhauerei und Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der Technischen Universität Berlin durchgeführt. Es war die zweite Jugendstudie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und des Umweltbundesamtes. In diesem Bericht werden die zentralen Ergebnisse der empirischen Untersuchungen vorgestellt und der partizipative Forschungsansatz reflektiert und bewertet. Quelle: Forschungsbericht

Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken

Der Teilbericht ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“. Er liefert Erkenntnisse zu Einstellungen, Lebensrealitäten, Kommunikations- und Engagementverhalten von jungen Menschen in Deutschland, die sich bisher nicht aktiv für Umwelt-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsthemen interessieren und engagieren. Die Erkenntnisse basieren auf einer Sekundärdatenanalyse ausgewählter Daten der Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen! – 2023“ im Vergleich entsprechender Befragungsergebnisse der Studie aus 2021. Dabei zeigt sich, dass der Anteil der im Nachhaltigkeitsbereich bislang nicht-engagierten jungen Menschen im Vergleichszeitraum spürbar gestiegen ist. Zudem deutet der Vergleich der Daten darauf hin, dass diese Gruppe junger Menschen tendenziell noch schwieriger für Umwelt-, Klimaschutz- und ökologische Nachhaltigkeitsthemen zu erreichen ist als zuvor. Die anschließenden qualitativen Interviews mit der Zielgruppe ergänzen die quantitativen Befunde und liefern tiefergehende Einblicke in die Denk- und Lebenswelt sowie die Heterogenität dieser Gruppe. Die daraus abgeleitete Segmentierung zeigt, dass unterschiedliche Kommunikations- und Beteiligungs-Strategien nötig sind, um diese jungen Menschen bedarfsorientiert für Umwelt-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfragen anzusprechen.

Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken

Der Teilbericht ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts „Jugendengagement für Nachhaltigkeit stärken durch Dialog und transformatives Lernen“. Er liefert Erkenntnisse zu Einstellungen, Lebensrealitäten, Kommunikations- und Engagementverhalten von Jugendlichen in Deutschland, die sich bisher nicht aktiv für Themen zu Klima- und Umweltschutz sowie Nachhaltigkeit interessieren und engagieren. Dafür wurde eine umfassende Akteursfeld- und Zielgruppenanalyse durchgeführt. Diese basiert auf einer Sekundärdatenanalyse repräsentativer quantitativer Studien (u.a. der BMUV-/UBA-Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen! - 2021“) sowie auf Expert*innen-Interviews mit Multiplikator*innen aus der zivilgesellschaftlichen und offenen Jugendarbeit. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Gruppe der im Nachhaltigkeitsbereich bislang nicht-engagierten Jugendlichen in vielen Belangen grundlegend von den bereits engagierten Jugendlichen unterscheidet. Demnach müssen auch andere Ansprache- und Beteiligungsformate gefunden werden, um diese jungen Menschen zielgruppengerecht für Umwelt-, Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsfragen zu sensibilisieren und bei Engagementangeboten zu berücksichtigen. Der Bericht liefert hierfür erste Anregungen.

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