Biokulturelle Vielfalt meint die biologische und kulturelle Vielfalt des Lebens auf der Erde. In Agrarlandschaften zeigt sich biokulturelle Vielfalt in der Art und Weise, wie Menschen Landschaft formen, und wie menschliche Kulturen durch Landschaft geformt werden. Im vorgeschlagenen Projekt werden wir die biokulturelle Vielfalt in den drei Landschaften der Biodiversitäts-Exploratorien in Nord-, Mittel- und Südwestdeutschland analysieren. Durch den Einsatz sozial-ökologischer Forschungsmethoden und die Anpassung unseres Ansatzes an die etablierte Struktur der Biodiversitäts-Exploratorien zielt das vorgeschlagene Projekt darauf ab, ein umfassendes Bild der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen biokulturellen Vielfalt in diesen Regionen zu erlangen. Auf der Basis von Oral Histories werden wir zunächst die historischen Landschaftsperspektiven der Bewohner:innen analysieren, um lokales ökologisches Wissen und regionale sprachliche Vielfalt in Bezug auf Landschaften zu identifizieren. Wir werden ältere Bewohner:innen interviewen und ermutigen, über ihre Erfahrungen mit und Erinnerungen an die Landschaften zu sprechen. Dabei werden landschaftsspezifische Wörter bzw. Phrasen in den drei Regionen katalogisiert und verglichen. Unter Anwendung der ‚Photo-Elicitation‘-Methode werden wir darüber hinaus die Wahrnehmungen der Bewohner:innen in Bezug auf Ökosystemleistungen in den Biodiversitäts-Exploratorien entlang eines Gradienten der Landnutzungsintensität für Wälder und Grasland untersuchen. Dabei werden sowohl Nutzungen der verschiedenen Landschaftstypen als auch Landschaftspräferenzen abgefragt. Auf diese Weise soll ein tieferes Verständnis der „gelebten“ biokulturellen Erfahrungen der Menschen in der gegenwärtigen Landschaft erlangt werden. Junge Menschen bilden die zukünftigen Gemeinschaften dieser biokulturellen Landschaften; daher ist es ist wichtig, ihre Perspektiven zu verstehen. In einem dritten Schritt werden wir mit Jugendlichen im Alter von 16 bis 24 Jahren in den drei Regionen systematisch Zukunftsszenarien in Bezug auf regionale Biodiversität entwickeln; dabei werden sowohl Treiber von Biodiversitätstrends sowie Möglichkeiten und Hindernisse für eine zukünftige Auseinandersetzung mit der Natur in den drei Regionen thematisiert und verglichen. Auf Basis der Erkenntnisse aus den oben genannten drei Arbeitspaketen sowie aus Fallstudien von Expert:innen für biokulturelle Vielfalt und Landwirtschaft mit hohem Naturwert in ganz Europa werden wir abschließend in einem Expert:innenworkshop diskutieren, wie eine biokulturelle Linse zum Schutz des biologischen und kulturellen Erbes in europäischen Agrarlandschaften beitragen kann. Dies wird eine Gelegenheit sein, wissenschaftliche Netzwerke zu stärken und darzustellen, wie im Rahmen der Biodiversitäts-Exploratorien die Untersuchung biokultureller Vielfalt im Zentrum Europas ermöglicht wird.
Für Berliner gibt es drei verschiedene Fischereischeine: Fischereischein A für Angler Fischereischein B für Berufsfischer Jugendfischereischein Kosten der Fischereischeine Beantragung / Verlängerung der Fischereischeine Fischereiabgabe Wer seinen Hauptwohnsitz in Berlin hat und in den Berliner Gewässern angeln möchte, muss einen Berliner Fischereischein A beantragen. Dafür ist grundsätzlich das erfolgreiche Ablegen einer Anglerprüfung erforderlich. Wer vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes aber schon eine Sportfischerprüfung bestanden oder die Raubfisch- oder die Salmonidenqualifikation erlangt hat und dies nachweisen kann, erhält den Fischereischein A ebenfalls. Die Sportfischer-, Fischer- und Anglerprüfungen, die in einem anderen Bundesland nach den dort geltenden Vorschriften abgelegt worden sind, gelten wie eine Berliner Anglerprüfung. Seit dem 8. Juni 2000 erhält auch der einen Fischereischein, der einen Fischereischein mit Ausstellungsdatum vor dem 30.04.1995 besitzt oder aus dieser Zeit einen Mitgliedsausweis von einem Anglerverband vorweisen kann. Nähere Auskünfte über Zeitpunkt, Ort und Kosten der Anglerprüfung erteilen die fischereilichen Landesverbände. Dieser Schein ist Berufsfischern vorbehalten, die eine Berufsausbildung als Fischer oder eine fischereiwissenschaftliche Ausbildung durchlaufen haben oder Personen, die mindestens zehn Jahre lang Erwerbsfischerei betrieben haben. Wer 12 Jahre alt geworden ist und noch nicht 18 Jahre ist, kann ohne Anglerprüfung einen Jugendfischereischein erwerben. Der gilt ein Jahr. Jugendliche mit diesem Schein brauchen außerdem eine Angelkarte, eine Mitgliedschaft im Angelverein und einen Nachweis über die sachkundige Einweisung durch einen Fischereischein A- oder B-Inhaber, um mit der Friedfischangel zu fischen. Die Fischereiabgabe wird als Jahresmarke gekauft und in den Fischereischein geklebt. Ohne diese Abgabe ist der Schein ungültig. Geltungsdauer Gebühr Fischereiabgabe 2026 Fischereischein A 5 Jahre 27,00 EUR 21,00 EUR Fischereischein A 1 Jahr 18,00 EUR 21,00 EUR Fischereischein B 5 Jahre 27,00 EUR 135,00 EUR Jugendfischereischein 1 Jahr 10,00 EUR 4,00 EUR Im Fischereiamt kann bar und mit girocard bezahlt werden. Fischereischeine gibt es im Fischereiamt Montag, Dienstag und Freitag: 09:00 bis 13:00 Uhr Donnerstag: 09:00 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch geschlossen im Dienstgebäude in der Havelchaussee 149/151 , 14055 Berlin (Charlottenburg), Tel.: (030) 300 69 90. Buslinie M49, Haltestelle Stößenseebrücke Wartezeiten Die durchschnittliche Wartezeit beträgt: 15 Minuten Die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Vorgang beträgt: 5 Minuten An Tagen mit hohem Besucherandrang in den Monaten März bis Juni ist mit einer durchschnittlichen Wartezeit von 1 Stunde zu rechnen. Unser Tipp: Legen Sie Ihren Besuchertag auf Montag oder Freitag. Kommen Sie in den Monaten Juli bis Februar. Kommen Sie rechtzeitig vor den Feiertagen. Nachweis der bestandenen Anglerprüfung oder vergleichbarer Prüfung oder einen Fischereischein oder einen Mitgliedsausweis eines Anglerverbandes aus der Zeit vor dem 30.04.1995 einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung Passbild Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten mit Kopie des Personalausweises des Erziehungsberechtigten (Vorder- und Rückseite) Antragsformular einen Berliner Fischereischein ohne Auflagen innerhalb des Zeitraums von 6 Monaten vor bis 6 Monate nach Ablauf der Gültigkeit, sofern dieser nicht bereits verlängert wurde einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebescheinigung zusätzlich ein Passbild, falls der Fischereischein bereits einmal verlängert wurde oder über 6 Monate abgelaufen ist Bei Minderjährigen: Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten Antragsformular Die Gebühr einer einmaligen Verlängerung beträgt die Hälfte der Gebühr einer Neuausstellung. Wurde der Fischereischein bereits einmal verlängert, wird ein neues Dokument ausgestellt. Die Gebühr der Neuausstellung s.o. unter Kosten der Fischereischeine. wird von jedem erhoben, der einen Fischereischein besitzt. Die Marken gelten ein Kalenderjahr und können von jedem frei und in beliebiger Anzahl beim Fischereiamt oder den Fischereiorganisationen oder Angelgerätehändlern erworben werden. Wer seinen Hauptwohnsitz nicht im Land Berlin hat und den Fischereischein eines anderen Bundeslandes besitzt, ist von der Abgabe im Land Berlin befreit. Das Land Berlin muss das Geld aus der Fischereiabgabe , so sagt das Gesetz über den Fischereischein, wiederum zur Information über das Gebiet der Fischerei und die Förderung der Fischbestände verwenden. Es setzt die Mittel insbesondere dafür ein, die Bestände zu regulieren. Dafür werden die Lebens- und Umweltbedingungen der Fische und die Möglichkeiten zur Verhütung und Verhinderung von Fischkrankheiten untersucht und die dazu erforderlichen fischereiwissenschaftlichen Begleituntersuchungen durchgeführt.
Beinhaltet die aktuellen Daten und die Daten im Zeitverlauf zur Bevölkerung der Bezirke und Gesamthamburg. Die enthaltenen Datensätze sind durch Bullet Points gekennzeichnet. In Klammern findet sich die Variablenbenennung in den hinterlegten Datentabellen. Enthält die Kennzahlen: Bezugsinformationen • Jahr (jahr) • Bezirk_Nr (bezirk_id) • Bezirk (bezirk_name) Anzahl der Kinder und Jugendliche (fünf Altersgruppen) • Anzahl Kinder/Jugendliche unter 3-Jährige (anzahl_u3) • Anzahl Kinder/Jugendliche 3- bis 5-Jährige (anzahl_3_5) • Anzahl Kinder/Jugendliche 6- bis 9-Jährige (anzahl_6_9) • Anzahl Kinder/Jugendliche 10- bis 15-Jährige (anzahl_10_15) • Anzahl Kinder/Jugendliche unter 18-Jährige (anzahl_u18) Anteil der Kinder und Jugendliche (fünf Altersgruppen) • Anteil Kinder/Jugendliche unter 3-Jährige (anteil_u3) • Anteil Kinder/Jugendliche 3- bis 5-Jährige (anteil_3_5) • Anteil Kinder/Jugendliche 6- bis 9-Jährige (anteil_6_9) • Anteil Kinder/Jugendliche 10- bis 15-Jährige (anteil_10_15) • Anteil Kinder/Jugendliche unter 18-Jährige (anteil_u18) Anteil der Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund (fünf Altersgruppen) • Die (deutschen) Kinder ausländischer Eltern, die die Bedingungen für das Optionsmodell erfüllen. • Kinder mit Migrationshintergrund unter 3-Jährige (migrhintergrund_u3) • Kinder mit Migrationshintergrund 3- bis 5-Jährige (migrhintergrund_3_5) • Kinder mit Migrationshintergrund 6- bis 9-Jährige (migrhintergrund_6_9) • Kinder mit Migrationshintergrund 10- bis 15-Jährige (migrhintergrund_10_15) • Kinder mit Migrationshintergrund unter 18-Jährige (migrhintergrund_u18) Bei den hier dargestellten Kennzahlen zur Anzahl und zu den Anteilen der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Hamburg handelt es sich nicht um statistische Ergebnisse im Sinne einer Erhebung, sondern um Schätzungen aufgrund statistischer Berechnungen durch das Statistikamt Nord. Sie beruhen auf einem anonymisierten Sonderabzug aus dem Melderegister mit dem Stichtag 31.12. des Bezugsjahres. Die lediglich bei ihrer Reederei gemeldeten Seeleute und Binnenschiffer wurden nicht eingezogen, ebenso nicht die am Nebenwohnsitz gemeldeten Personen. Zu der Bevölkerung mit Migrationshintergrund gehören: Die ausländische Bevölkerung. Alle ab 1950 von außerhalb Deutschlands Zugewanderten unabhängig von ihrer Nationalität. Dazu zählen auch die in Deutschland geborenen eingebürgerten früheren Ausländer*innen und Ausländer sowie in Deutschland Geborene mit deutscher Staatsangehörigkeit, bei denen sich der Migrationshintergrund aus der Migrationserfahrung der Eltern oder eines Elternteils ableitet. Keine oder zu geringe Fallzahlen: Die Anteile der Kinder nach Altersgruppen sind nur dann ausgewiesen, sofern in einem Gebiet mindestens drei Kinder mit dem Merkmal Migrationshintergrund und insgesamt mindestens 30 Personen der betrachteten Altersgruppe wohnen. Anteil der Kinder in Klassenstufe 1 mit nicht-deutscher Familiensprache • Schulanfänger mit nicht-deutscher Familiensprache (nicht_dt_spr_kl1) Bei der Ermittlung der Kinder mit nicht-deutscher Familiensprache in Klassenstufe 1 wurden Kinder mit einer nicht-deutschen Erstsprache berücksichtigt. Damit sind alle Kinder erfasst, die zuhause überwiegend eine andere Sprache als Deutsch sprechen. Erfasst wurden alle Kinder der Klassenstufe 1 sowohl der Grund- als auch der Sonderschulen. Die Fälle „ohne Angabe“ bei der Angabe zur Erstsprache wurden in dieser Berechnung zu den deutschsprechenden Kindern gezählt. Auf Grund der Staatsangehörigkeit wird davon ausgegangen, dass es sich bei fehlenden Angaben zur Familiensprache überwiegend um Fälle mit deutscher Familiensprache handelt. Bezugsgröße der Berechnung ist der Wohnort der Kinder. Anteil der Kinder und Jugendliche in Haushalten von Alleinerziehenden (vier Altersgruppen) • Kinder Alleinerziehender unter 6-Jährige (alleinerz_u6) • Kinder Alleinerziehender 6- bis 9-Jährige (alleinerz_u10) • Kinder Alleinerziehender 10- bis 15-Jährige (alleinerz_u16) • Kinder Alleinerziehender unter 18-Jährige (alleinerz_u18) Bei der Darstellung der Anteile der Kinder und Jugendlichen in alleinerziehenden Haushalten an allen Kindern und Jugendlichen in dieser Altersgruppe wurde zur Berechnung der Anteile der Kinder von Alleinerziehenden ein anonymisierter Sonderabzug aus dem Melderegister herangezogen. Sozialstruktur • Kinder in vorschulischer Sprachförderung (kinder_vorschulischer_sf) Additive Sprachförderung im Vorschulalter. Bei der Berechnung wurden sowohl Kinder berücksichtigt, die in der Vorschule gefördert werden, als auch solche, die in der Kita additive Sprachförderung erhalten. Berechnet wurden die Anteile auf Grundlage der Bevölkerungsdaten der 5-Jährigen (Melderegister, Statistikamt Nord), da die Kinder bei der Inanspruchnahme der vorschulischen Sprachförderung im Durchschnitt fünf Jahre alt sind. Die Werte sind als Näherungswerte zu verstehen, da eine altersgenaue Berechnung nicht möglich ist.
Die ersten Berliner waren Fischer. Damals war das Fischen lebensnotwendig, doch inzwischen ist es ein Teil der Freizeitgestaltung zur Beschaffung des “Sonntagsbratens”. Wir wollen dafür sorgen, dass die Gewässer auf Dauer als Lebensraum der regionaltypischen Fische erhalten werden. Die Gewässer sollen sauber und artenreich und die Fische gesund und essbar sein. Möglichst viele Berlinerinnen und Berliner sollen ihren Fischereiwünschen in der Stadt und ihrer Umgebung nachgehen können. Dafür muss das Land Berlin im Rahmen seiner Fischereipolitik die Voraussetzungen schaffen. Die fischereilichen Gesetze des Landes sind 1995 grundlegend geändert worden, um die nötigen Regelungen zu treffen, beispielsweise für die Anerkennung des Berliner Fischereischeins in den anderen Bundesländern. Das ist mit dem Nachweis der Sachkunde für die Vergabe des Fischereischeins geschehen. Die Vorbereitungslehrgänge und die Anglerprüfungen werden von den anerkannten Landesverbänden der Angler durchgeführt. Durch sie erhalten die Angler eine qualifizierte Ausbildung im Umgang, mit der Natur wird ihr ökologisches Bewusstsein gestärkt und die nötige Sachkunde für die Behandlung ihres Fanges vermittelt. Wer in Berlin fischen möchte, muss außer Angelgerät zweierlei bei sich haben: eine Angelkarte und einen Fischereischein. Die Angelkarte sagt aus, in welchen Gewässer Sie fischen dürfen. Sie ist ein Vertrag mit dem Inhaber des Fischereirechts oder dem Pächter dieses Gewässers, der Ihnen damit dort das Fischen erlaubt. Der Mitgliedsausweis eines Anglerverbandes oder -vereines allein genügt nicht; auch beim Fischen in Gewässern, die der Verband oder der Verein gepachtet hat, brauchen Sie eine Angelkarte. Sie können aber nur dann eine Angelkarte erwerben, wenn Sie einen gültigen Fischereischein, der den Nachweis über die kalenderjährlich zu leistende Fischereiabgabe enthalten muss, haben und vorlegen. Wer aber keine Zeit zum Angeln hat oder wem an frischem Fisch für die häusliche Tafel gelegen ist, der kann fangfrische Fische direkt vom Fischer in deren zahlreichen Betrieben in Berlin oder dessen Umland kaufen. Der Umfang, Zustand und die Entwicklung der Fischbestände, die Ausübung der Angel- und der Berufsfischerei in Berlin werden vom Fischereiamt Berlin laufend überwacht. – Schauen Sie sich dessen Informations- und Datenangebote einmal an. Bild: Fischereiamt Berlin Fischereischein In Berlin gibt es drei verschiedene Fischereischeine: der Fischereischein A für Angler, der Fischereischein B für Berufsfischer und der Jugendfischereischein für Jugendliche ab zwölf Jahre. Weitere Informationen Bild: Fischereiamt Berlin Die Anglerprüfung Den Fischereischein A erhält nur, wer nach einem Vorbereitungslehrgang von mindestens dreißig Stunden Dauer eine Anglerprüfung bestanden hat. Weitere Informationen Bild: Fischereiamt Berlin Die Angelkarte und ihre Auflagen Die Angelkarte enthält Einschränkungen und Auflagen, die jeweils auf die besonderen Verhältnisse des Gewässers bezogen sind, in dem Sie angeln wollen. Über unseren Online-Service können Sie eine digitale Angelkarte erwerben. Weitere Informationen Bild: Fischereiamt Berlin Fischereiabgabemarken Fischereiabgabemarken sind außer beim Fischereiamt bei den nachfolgend aufgeführten Stellen erhältlich. Weitere Informationen Bild: Fischereiamt Berlin Mindestmaße und Schonzeiten in Berlin Nachfolgend aufgeführt sind die insbesondere für Angler wichtigen Regelungen in Auszügen aus der Berliner Landesfischereiordnung. Weitere Informationen Angelfischen für Kinder Kinder unter zwölf Jahre können das Angeln nicht selbständig praktizieren, sondern nur unselbständig und zwar nicht mit einer eigenen Angel, sondern nur mit einer Angel eines erwachsenen Fischereischeininhabers. Weitere Informationen Angelfischen für Touristen Um in den Berliner Gewässern die Angelfischerei auszuüben, müssen Gastangler aus dem Inland (außer Land Berlin) und aus dem Ausland die hier aufgeführten Unterlagen nachweisen und bei bei der Fischereiausübung am Gewässer mitführen. Weitere Informationen Bild: Andreas Hartl Welche Fischarten gibt es in Berlin? Aktuell kommen 40 Fischarten in den Berliner Gewässern vor. Davon sind 11 Fischarten nicht heimisch (Neobiota). Am häufigsten sind die Fischarten Plötze, Barsch, Blei, Aal und Hecht. Weitere Informationen Bild: Fischereiamt Berlin Wo bekommt man frische Fische direkt vom Fischer? Weitere Informationen
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das 'Grüne Klassenzimmer' ist traditionell ein fester Bestandteil auf Bundesgartenschauen. Grüne Themen aus dem Natur- und Umweltbereich werden den Schülern näher gebracht. Das 'Grüne Klassenzimmer' in Potsdam soll einen deutlichen Akzent im Bereich der Agenda 21 bzw. der Nachhaltigkeit erhalten. Von daher ist der Titel 'das (etwas andere) Grüne Klassenzimmer' für die hier verfolgte Konzeptionierung ein Signal für einen neuen Ansatz. Fazit: Das '(etwas andere) Grüne Klassenzimmer' hat das Ziel, im Sinne der Agenda 21 Bildung für eine nachhaltige Entwicklung anzubieten. Die Verbindung von interdiszipliniertem Wissen, dem projekt- und Erlebnisorientiertem Lernen soll Kinder und Jugendliche zu analytischem und vorrausschauendem Denken zu schulen.
Mensch und Mobilitaet ist eine markt-, sozial- und entwicklungspsychologische Laengsschnittstudie, bei der Jugendliche im Altersuebergang von 16 bis 20 Jahren zwischen 1995 und 1999 einmal jaehrlich aus einer psychologischen Perspektive mit einem umfassenden Fragebogen zu saemtlichen mobilitaetsrelevanten Themen (z.B. Verkehrsmittelnutzung, Fahrzeugbesitz, Fahrzeugpraeferenzen, Technikeinstellungen, Umwelteinstellungen) befragt wurden. Die konzeptuelle Anlage von M und M (Laengsschnitt plus zwei Kontrollquerschnitte im ersten und letzten Jahr plus Erwachsenenkontrollstichprobe) ermoeglicht auf der Basis verschiedener Kohortenvergleiche nicht nur eine Identifikation von gesellschaftlichen Trends und entwicklungsspezifischen Veraenderungen (z.B. durch den Fuehrerscheinerwerb im Alter von 18 Jahren), sondern darueber hinaus eine eindeutige Abgrenzung der beiden Effekte. Die Ergebnisse zeigen, dass in vielen Bereichen auch laengerfristig gute Vorhersagen - z.T. mit komplexen Kausalmodellen - moeglich sind. Vorgehensweise: Dieselben Jugendlichen werden im Altersuebergang von 16 bis 20 Jahren (1995 bis 1999) einmal jaehrlich befragt. Zur besseren Einordnung der Ergebnisse wurde parallel zur 2. und 4. Erhebungswelle eine Panelbefragung von Erwachsenen im Altersbereich von 25 bis 40 bzw. 27 bis 42 Jahren durchgefuehrt, sowie jeweils zwei Kontrollquerschnitte im Alter von 18 und 20 Jahren (1. Erhebungszeitpunkt) bzw. 16 und 18 Jahren (5. Erhebungszeitpunkt). Untersuchungsdesign: Trend, Zeitreihe; Panel; Kohortenvergleich.
Zielsetzung: Die Art, wie wir uns ernähren, hat erhebliche Auswirkungen auf die planetaren Grenzen. In Deutschland verursacht die Ernährung etwa 17 % der pro-Kopf-Treibhausgasemissionen. Auch der Verlust an Biodiversität oder die Störung der Nährstoffkreisläufe - insbesondere durch die industrielle Tierhaltung - sind eng mit unserem Ernährungssystem verknüpft. Tierische Lebensmittel belasten die Umwelt deutlich stärker als pflanzliche. Eine Umstellung auf die Planetary-Health-Diet bietet ein großes Potenzial, diese ökologischen Belastungen deutlich zu reduzieren. Gleichzeitig zeigen sich auch auf gesundheitlicher und sozialer Ebene gravierende Probleme. In Deutschland sind 15,4 % der Kinder und Jugendlichen übergewichtig, 5,9 % leiden an Adipositas. Besonders betroffen sind Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. Sie tragen nicht nur ein höheres Risiko für Übergewicht, sondern sind auch häufiger unzureichend mit essenziellen Nährstoffen versorgt. Hier setzt das Projekt Food Empowerment an. Ziel ist es, mittel- und langfristig negative ökologische, gesundheitliche und soziale Wirkungen des Ernährungssystems zu verringern. Im Reallabor-Setting des Quartiers Schotthock in Rheine werden exemplarisch Konzepte entwickelt und erprobt, die sowohl den individuellen Kompetenzerwerb fördern als auch gemeinschaftliche Veränderungen im Ernährungsverhalten ermöglichen. Dabei knüpft das Projekt an das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept „Unser Schotthock - auf gute Nachbarschaft“ an, das den sozialen Zusammenhalt stärkt und Klimaschutz sowie infrastrukturelle Transformationen in den Blick nimmt. Um Veränderungen hin zu einem nachhaltigen Ernährungssystem zu erreichen, braucht es einen Wandel sozialer Praktiken. Gerade ein geringes Einkommen und wenig Zugang zu Bildung sind dabei große Herausforderungen. In schulformübergreifender Zusammenarbeit mit den Schulen im Quartier entstehen im Rahmen eines Co-Creation-Prozesses innovative Bildungsformate. Diese orientieren sich an der Diversität der Schüler*innen, binden sie aktiv ein und stärken ihre Selbstwirksamkeit. So wird Ernährung zum Lernfeld für Gesundheitsförderung, soziale Teilhabe und ökologische Verantwortung. Zentrales Ziel ist es gemeinsam mit der Stadt, den Akteuren aus den Schulen und den Netzwerken des Stadtteils gute Ernährungsumgebungen zu schaffen, um es Schüler*innen zu ermöglichen sich gesund und nachhaltig zu ernähren.
<p> <p>Der von Hitze und Dürre geprägte Sommer 2026 hat gezeigt, wie wichtig wirksame Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise sind. Wie engagiert und kreativ sich bereits zahlreiche Akteure in Deutschland mit der Klimaanpassung befassen, macht der Bundespreis „Blauer Kompass“ sichtbar. Im September 2026 wurden sechs herausragende Projekte unter 25 Nominierten ausgezeichnet.</p> </p><p>Der von Hitze und Dürre geprägte Sommer 2026 hat gezeigt, wie wichtig wirksame Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise sind. Wie engagiert und kreativ sich bereits zahlreiche Akteure in Deutschland mit der Klimaanpassung befassen, macht der Bundespreis „Blauer Kompass“ sichtbar. Im September 2026 wurden sechs herausragende Projekte unter 25 Nominierten ausgezeichnet.</p><p> Teilnahmerekord zum zehnjährigen Jubiläum des Bundespreises <p>Seit zehn Jahren zeichnen das Bundesumweltministerium (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmukn">BMUKN</a>) und das Umweltbundesamt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) vorbildhafte Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mit dem Bundespreis „Blauer Kompass“ aus. Zum Jubiläum verzeichnete der Wettbewerb mit 488 Bewerbungen einen Teilnahmerekord. Die Preisverleihung am 17. September 2026 im Bundesumweltministerium bildete den Höhepunkt der bundesweiten <a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka26">Woche der Klimaanpassung</a>, mit der das Bundesumweltministerium und das Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) unter dem Motto „Gemeinsam für Klimaanpassung“ mit Veranstaltungen in ganz Deutschland die Vielfalt und das große Engagement für die Vorsorge und den Umgang mit <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimafolgen">Klimafolgen</a> präsentierten. </p> <p>Der Bundespreis ebenso wie die Aktionswoche verfolgen das Ziel, gute Beispiele und Vorreiter*innen in der Klimaanpassung sichtbarer zu machen, sodass sich andere Akteure, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, davon zur Nachahmung inspirieren lassen können. Die Bundespreise „Blauer Kompass“ 2026 wurden vergeben für ein Starkregenfrühalarmsystem, eine klimaresiliente landwirtschaftliche Anbaumethode, ein Qualifizierungsmodul für Hebammen zum Umgang mit Hitzebelastung, eine mutmachende interaktive Ausstellung für Kinder und Jugendliche sowie zwei Schulprojekte mit einer Baumpflanzaktion und einer Anlage zur Lebensmittelproduktion. </p> <p>Die mit einem Preisgeld von jeweils 25.000 Euro prämierten Gewinnerprojekte zeigen, wie verschiedene gesellschaftliche Akteure wie Kommunen, Unternehmen, Schulen, Bildungseinrichtungen und Vereine in Deutschland auf innovative und vorausschauende Weise mit den Folgen des Klimawandels umgehen und einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaresilienz leisten. Damit haben sie die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-blauer-kompass-jury">Fachjury</a> überzeugt, die fünf Preisträger auswählte. Ein zusätzlicher „Community-Preis“ wurde in einem öffentlichen Online-Voting bestimmt. Der Wettbewerb wurde von co2online organisiert, die eingereichten Bewerbungen wurden vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) fachlich bewertet. Das BMUKN und das UBA hatten anschließend <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass#die-nominierten-fr-den-bundespreis-blauer-kompass-2026">25 Projekte für den Bundespreis nominiert</a>, die im Online-Voting und der Jurysitzung antraten.</p> Die Preisträger des „Blauen Kompass“ 2026 Starkregenfrühalarmsystem – Risiken früh erkennen, Menschen wirksam schützen <p><strong>Landkreis Fulda, Hessen | Kategorie: Kommunen</strong></p> <p>Der Landkreis Fulda hat ein Frühalarmsystem entwickelt und eingeführt, das im gesamten Kreis vor <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> warnt. Über 180 mit dem Internet verbundene Sensoren an Gewässern, Kanälen und öffentlichen Gebäuden erfassen Pegelstände und Niederschlagsmengen in Echtzeit. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz werden die Daten ausgewertet und mit Radardaten des Deutschen Wetterdienstes abgeglichen. Alle 23 Städte und Gemeinden des Landkreises sind an das System angebunden, das auch Bürger*innen per App, SMS oder Telefonanruf mit Vorwarnzeiten von bis zu 60 Minuten alarmiert. Bei einem Starkregenereignis im Mai 2024 konnte das Frühalarmsystem die örtlichen Feuerwehren erstmals „vor die Lage“ bringen – sie konnten ihre Einsätze also frühzeitig koordinieren. Weitere Landkreise in Hessen entwickeln inzwischen ähnliche Systeme.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/starkregenfruehalarmsystem-risiken-frueh-erkennen">Video: Starkregenfrühalarmsystem </a></p> Schwamm-Acker Gramzow: Systemische Bodenregeneration als Antwort auf Extremwetter <p><strong>Landwirtschaftsbetrieb Stefan Bernickel, Gramzow, Brandenburg | Kategorie: Private und kommunale Unternehmen</strong></p> <p>In der niederschlagsarmen Uckermark hat der Landwirt Stefan Bernickel seinen Familienbetrieb vollständig auf ein regeneratives Bewirtschaftungssystem umgestellt. Er verzichtet beim Ackerbau auf Pflug und Grubber, setzt das bodenschonende Strip-Till-Verfahren zum Säen ein und nutzt eine klimafitte Fruchtfolge mit Kichererbsen und Körnermais. All diese Maßnahmen befähigen den Boden, Wasser zu speichern, anstatt es abfließen zu lassen. Seit der Betrieb die Bewirtschaftung umgestellt hat, stieg die Regenwurm-Population im Boden von ein bis zwei auf 10 bis 20 Würmer pro Spatenaushub – ein messbarer Beleg für die verbesserte Infiltrationsleistung. Das Land Brandenburg hat den Betrieb im Sommer 2026 als offiziellen Konsultationsbetrieb für bodenschonende Bodenbearbeitung anerkannt. Er dient nun offiziell dem Wissenstransfer zwischen Landwirtschaftsbetrieben und bietet dazu regelmäßig fachlichen Austausch zur klimaresilienten Bewirtschaftung an.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/schwamm-acker-gramzow-systemische-bodenregeneration">Video: Schwamm-Acker Gramzow </a></p> Planetary Health und klimasensible Hebammenarbeit – Klimavorsorge und -anpassung im Gesundheitswesen <p><strong>Katholische Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften München, Bayern | Kategorie: Forschungs- und Bildungseinrichtungen</strong></p> <p>Die Katholische Stiftungshochschule München hat gemeinsam mit den Dualen Hochschulen Baden-Württemberg in Stuttgart und Heidenheim ein Hochschulmodul entwickelt und etabliert, das Hebammen gezielt auf die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels vorbereitet. Die Studierenden lernen, klimasensible Beratung anzubieten – etwa zu hitzegerechter Alltagsgestaltung in der Schwangerschaft oder zu Risiken für Neugeborene bei Extremwetterlagen. Damit werden besonders vulnerable Personengruppen adressiert. Außerdem wurde das Lehrbuch „Klimasensible Hebammenpraxis“ veröffentlicht. Das Modul soll mittelfristig in alle hebammenwissenschaftlichen Bachelorstudiengänge in Deutschland integriert werden.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/planetary-health-klimasensible-hebammenarbeit">Video: Planetary Health und klimasensible Hebammenarbeit </a></p> Die MutReiferei – Mut als Zukunftskompetenz für das Leben mit dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> <p><strong>Förderverein NaturGut Ophoven e.V., Leverkusen, Nordrhein-Westfalen | Kategorie: Verbände, Vereine und Stiftungen</strong></p> <p>Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 zerstörte weite Teile des Umweltbildungszentrums NaturGut Ophoven ebenso wie das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt in Leverkusen. Aus diesem Schaden entstand ein Neuanfang: Auf dem Gelände einer ehemaligen Bananenreiferei betreibt der Förderverein NaturGut Ophoven seit August 2025 „Die MutReiferei“. Diese modulare Mitmach-Ausstellung adressiert die Klimaangst von Kindern und Jugendlichen. In acht Schiffscontainern auf rund 120 Quadratmetern trainieren sie Mut als Zukunftskompetenz – mit vier Zugängen unter den Titeln „KopfMut“, „OhrMut“, „HerzMut“ und „HandMut“. Bis März 2026 haben bereits 5.080 Personen, darunter 3.569 Kinder, die Ausstellung besucht. Das Konzept der Ausstellung wurde veröffentlicht.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/die-mutreiferei-mut-als-zukunftskompetenz-fuer-das">Video: Die MutReiferei </a></p> Campus Cultiva – Schule baut Lernort für klimaangepasste Lebensmittelproduktion mit Kombination aus Fischzucht und Pflanzenanbau <p><strong>Sankt Mauritius-Sekundarschule, Halle (Saale), Sachsen-Anhalt | Kategorie: Schulen</strong></p> <p>Die Sankt Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale) hat auf ihrem Schulgelände ein 22 Quadratmeter großes Gewächshaus mit integrierter Aquaponik-Anlage gebaut – ein geschlossenes System, in dem sich Fischzucht und Pflanzenanbau gegenseitig unterstützen. Dank Wasserkreislauf, Regenwassernutzung und Solarenergie arbeitet das System ressourcenschonend sowie weitgehend energieautark und unabhängig von synthetischen Düngern und Pestiziden. Das Projekt trägt zur Klimaanpassung bei, indem es eine ganzjährige, witterungsunabhängige Lebensmittelproduktion ermöglicht, die gegenüber Extremwetterereignissen wie Dürren oder Starkregen resilient ist. Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 haben die Baugrube selbst ausgehoben, die Schalung errichtet und das Betonfundament gegossen. Das Gewächshaus dient als fächerübergreifender Lernort für nachhaltige Lebensmittelproduktion.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/campus-cultiva-schule-baut-lernort-fuer">Video: Campus Cultiva </a></p> OPG-Klimawald und Streuobstwiese <p><strong>Olof-Palme-Gesamtschule, Hiddenhausen, Nordrhein-Westfalen | Community-Preis (Online-Voting)</strong></p> <p>Mit einem selbst organisierten Sponsorenlauf sammelte die Olof-Palme-Gesamtschule (OPG) in Hiddenhausen rund 33.000 Euro – und legte damit eine Streuobstwiese und einen Klimawald mit über 5.000 Bäumen und Sträuchern am Rand des Schweichelner Waldes an. Die Grünflächen dienen nicht nur als CO2-Speicher, sondern halten bei Starkregen das Wasser am Hang zurück sollen so das angrenzende Wohngebiet besser vor Überflutung schützen. Gleichzeitig entstand ein lebendiger Lernort abseits des Schulgeländes: In mehreren Fächern – von Biologie über Hauswirtschaft bis hin zu Kunst – fließen die Ökosysteme Streuobstwiese und Wald direkt in den Unterricht ein. Eine Partnerschule in Schweden hat bereits Interesse bekundet, das Modell zu übernehmen. </p> <p>Mit 4.729 von insgesamt 24.795 gültigen Stimmen hat die Olof-Palme-Gesamtschule aus Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen) das Online-Voting um den Community-Preis gewonnen.</p> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/opg-klimawald-streuobstwiese">Video: OPG-Klimawald und Streuobstwiese </a></p> Über den Wettbewerb „Blauer Kompass“ <p>Der Bundespreis „Blauer Kompass“ wird alle zwei Jahre gemeinsam vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgelobt. Er zeichnet innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für die Vorsorge und die Anpassung an Klimafolgen in Deutschland aus. Erstmals konnten sich 2026 Schulen in einer eigenen Kategorie bewerben. Die eingegangenen Bewerbungen in dem von co2online organisierten Wettbewerb bewerteten Klimaanpassungsexperten*expertinnen aus dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung entlang der sechs <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/kriterien-guter-praxis-der-anpassung#kriterien-guter-praxis-der-anpassung">Kriterien guter Praxis der Anpassung</a> des Umweltbundesamtes:</p> <ul> <li><strong>Wirksamkeit: </strong>Zeigt das Projekt Erfolg bzw. ist es erfolgversprechend hinsichtlich der Vorsorge und des Umgangs mit den Folgen des Klimawandels?</li> <li><strong>Robustheit: </strong>Kann das Projekt mit Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaaenderung">Klimaänderung</a> umgehen? Wirkt sich das Projekt auch unter verschiedenen Klimaszenarien positiv aus?</li> <li><strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a>:</strong> Trägt das Projekt zu einer dauerhaften umwelt-, sozial- und zukunftsgerechten Entwicklung der Gesellschaft bei?</li> <li><strong>Finanzielle Tragbarkeit: </strong>Weist das Projekt ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis auf?</li> <li><strong>Flexibilität: </strong>Kann das Projekt an veränderte Rahmenbedingungen angepasst, weiterentwickelt oder gegebenenfalls sogar rückgängig gemacht werden? Ist eine Modifizierung mit verhältnismäßig geringen Kosten möglich?</li> <li><strong><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/positive-nebeneffekte">Positive Nebeneffekte</a>: </strong>Generiert das Projekt weitere positive Effekte neben seinem primären Zweck der Klimaanpassung und -vorsorge bezüglich Umwelt und Gesellschaft?</li> </ul> <p>Auf Basis dieser Bewertung hatten das BMUKN und das UBA insgesamt 25 Projekte für den Bundespreis nominiert – jeweils fünf Projekte in den fünf Kategorien a) Kommunen, b) private und kommunale Unternehmen, c) Forschungs- und Bildungseinrichtungen, d) Verbände, Vereine und Stiftungen sowie e) Schulen. Die Auswahl der Preisträger in den fünf Kategorien traf eine <a href="https://www.umweltbundesamt.de/bundespreis-blauer-kompass-jury">Jury</a> mit acht Expertinnen und Experten aus Politik, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaft, Forschung, Kommunikation und Jugendbeteiligung. Zusätzlich wurde unter den 25 Nominierten ein Community-Preis vergeben, den die interessierte Öffentlichkeit in einem Online-Voting bestimmt hat.</p> <p>Mehr erfahren:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/kompetenzzentrum-kompass/wettbewerb-blauer-kompass">Alle Informationen zum Bundespreis „Blauer Kompass</a>“</li> <li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bANmYTjn81I">Aufzeichnung der Preisverleihung</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/video/bundespreis-blauer-kompass-2026-highlights-der">Highlights der Preisverleihung</a></li> <li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=bANmYTjn81I&list=PLGGn1YdKTkHE">Playlist der Preisträgervideos </a></li> </ul> <p><strong>Autoren*Autorinnen</strong>: Richard Harnisch (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), Christine Persitzky (co2online)</p> <p> </p> <p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter Klimafolgen und Anpassung Nr. 104 veröffentlicht. </em><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter"><em><strong>Hier</strong></em></a><em> können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Die umtriebige Klimaretter AG des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Zehlendorf sorgt seit über zehn Jahren für ein aktives Engagement der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte im Klima- und Umweltschutz. Klimaretter-Projekttag mit Workshops, Vorträgen und Aktionen Das Highlight des Klimaschutzjahres an dem Gymnasium ist zweifelsohne der Klimarettertag. Die engagierten Schülerinnen und Schüler organisieren den Tag mit seinen zahlreichen Aktionen selbstständig. Mit 35 Workshops, Informationsständen, Mitmachaktionen und einem Bühnenprogramm ist das Informationsangebot am Klimarettertag enorm. Lehrerinnen und Schüler konnten in der Vergangenheit bereits mit einem Smoothie-Fahrrad leckere Getränke erstrampeln, sich rund um das Thema Recycling und Upcycling informieren, das Schulgebäude mit Wärmebildkameras auf Energielecks durchsuchen, Umweltsünden im Schulalltag entlarven, Expertenvorträgen externer Referenten lauschen und zu mitreißenden Umwelt-Songs tanzen. Mit einem Erklärvideo zum Thema „Anleitung für einen Projekttag zum Klimaschutz“ informieren und unterstützen die Schülerinnen und Schüler der AG andere Jugendliche bei der Organisation eigener Klimatage an ihrer Schule. Der regelmäßig stattfindende Projekttag gewann im Schuljahr 2018/2019 den ersten Preis im Wettbewerb Berliner Klimaschulen. Gemeinsam mit Gymnasien aus Frankreich, Dänemark und Italien beschäftigten sich Jugendliche des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in einem dreijährigen Projekt mit dem Schwerpunktthema der Energie- und Ressourcennutzung. Unter dem Titel „Green Energy Link For YOUrope“ entwickelten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verschiedene Ansätze, welche gemeinsam in einer Ausstellung und einer Android-App im Jahr 2019 präsentiert wurden. Die Jugendlichen aus verschiedenen Jahrgängen des Droste-Hülshoff-Gymnasiums richteten ihren Fokus auf die Themenfelder der Windenergie und Biomasse. Intensive Recherchearbeiten, Gespräche mit Experten und Experimente mündeten nach drei Jahren in einem umfangreichen Wissensfundus. Zuvor nahm das Gymnasium bereits an dem Comenius-Projekt, dem Vorgänger von Erasmus+, teil. Im Zuge dessen befassten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit weiteren Schulen mit dem Thema „Wasser“. In Anlehnung an das trimagische Turnier im Harry Potter-Universum richtete die Klimaretter AG ein klimatisches Turnier aus. Im Zuge dessen streiften Energiedetektive jeden Tag durch die Klassenräume und protokollierten Erfolge wie Verbesserungsmöglichkeiten. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten währenddessen praktische Klimatipps für den Schulalltag zur effizienten Energienutzung. Der gepflasterte Pausenhof des Gymnasiums ist zwar praktisch, doch aus Umweltsicht problematisch. Geplant ist deshalb eine langfristige Entsiegelung des Geländes, welches anschließend zur Förderung der Biodiversität begrünt werden soll. Auch die Errichtung eines Grünen Klassenzimmers ist angedacht. Der Anfang ist bereits gemacht: Eine „Klimainsel“ mit Trinkbrunnen und Sitzgelegenheiten wurde auf dem Schulhof gebaut. Auch die Klimaretter AG brach bereits Pflastersteine aus dem Hofgelände, um Bäume zu pflanzen. Regenerative Energien | Heiz-Management | Energierundgang | Ökologisches Schulessen | Trinkwasserspender | Abfallvermeidung | Recycling | Upcycling | Biodiversität | Grünes Klassenzimmer | Schulprogramm | Projekte Am Zehlendorfer Gymnasium unterrichten und begleiten 88 Lehrkräfte rund 820 Schülerinnen und Schüler. Die Droste-Hülshoff-Schule zeichnet sich neben ihrem Engagement für die Umwelt durch ihren Musik- und Theaterfokus und ihre bilingualen Angebote deutsch/französisch aus. Das barrierefreie Gymnasium trägt die Bezeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und setzt sich aktiv für Toleranz und soziales Miteinander ein. 1. Preis im Wettbewerb Berliner Klimaschulen 2018/2019 Berliner Klimaschule seit 2011 Bild: halfpoint/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Steglitz-Zehlendorf Übersicht: Diese Schulen in Steglitz-Zehlendorf engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: Goodluz/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 811 |
| Kommune | 35 |
| Land | 311 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 205 |
| Wissenschaft | 59 |
| Zivilgesellschaft | 159 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Ereignis | 12 |
| Förderprogramm | 569 |
| Gesetzestext | 1 |
| Lehrmaterial | 6 |
| Mitmachportal | 4 |
| Text | 491 |
| Tonaufnahmen | 1 |
| Umweltprüfung | 90 |
| unbekannt | 136 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 673 |
| Offen | 621 |
| Unbekannt | 17 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1233 |
| Englisch | 171 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 10 |
| Bild | 48 |
| Datei | 23 |
| Dokument | 161 |
| Keine | 742 |
| Multimedia | 3 |
| Unbekannt | 8 |
| Webdienst | 3 |
| Webseite | 459 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 645 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1311 |
| Luft | 548 |
| Mensch und Umwelt | 1293 |
| Wasser | 469 |
| Weitere | 1246 |