Die FERRERO OHG mbH, Michele-Ferrero-Straße 1, 35260 Stadtallendorf hat einen Antrag auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Änderungsgenehmigung zur wesentlichen Änderung der bestehenden Anlage zur Herstellung von Süßwaren nach Nr. 7.31.1.1 des Anhangs 1 der 4. BImSchV (IED-Anlage) gestellt. Dies beinhaltet konkret: • die Rodung von 3,35 ha Wald im Geltungsbereich eines gültigen Bebauungsplanes (17 g), • die Errichtung einer Industriehalle (Halle West 3.1), • die Errichtung einer Anlage bzw. Produktionslinie zur Herstellung von Mon Chéri (räumliche Produktionsverlagerung) in Halle West 3.1 • die Errichtung und Inbetriebnahme eines Alkohollagers mit 480 m3, • die Errichtung und Inbetriebnahme einer Kälteanlage nach Nr. 10.25 des Anhangs 1 der 4. BImSchV mit 9.200 kg Kältemittel (NH3) und • die Errichtung und Inbetriebnahme eines Wertstoffzwischenlagers Die genehmigte Gesamtproduktionskapazität der Anlage zur Herstellung von Süßwaren von 2.700 Tonnen je Tag wird nicht verändert. Die neue Produktionslinie dient der technischen Substitution der Altanlage. Im Schnitt werden 2.580 Tonnen je Tag produziert. Der tierische Anteil liegt in Abhängigkeit der Nachfrage im Markt bei etwa 23 %. Für dieses Vorhaben war nach § 1 Abs. 2 der 9. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz zu prüfen, ob die Umweltauswirkungen des Vorhabens auf die Umgebung eine Umweltverträglichkeitsprüfung erfordern. Die allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach § 9 Abs. 4 i. V. m. § 7 Abs. 1 UVPG ergab, dass für das Vorhaben eine Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht, da die geplante Änderung des Vorhabens hinsichtlich folgender Kriterien - 1.3 Nutzung natürlicher Ressourcen, insbesondere Fläche, Boden, Wasser (Grundwasser), Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt - 1.7 Risiken für die menschliche Gesundheit, z. B. durch Verunreinigung von Wasser - 2.3.8 Wasserschutzgebiete nach § 51 des Wasserhaushaltsgesetzes erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann. Für das Vorhaben besteht die Pflicht, eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen. Der dazu erforderliche UVP-Bericht wurde mit den Antragsunterlagen vorgelegt.
Die Fa. Naabtaler Milchwerke GmbH & Co KG mit Sitz in 92521 Schwarzenfeld, Molkereistraße 5, hat beim Landratsamt Schwandorf einen Antrag auf Erteilung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für folgendes Vorhaben vorgelegt: Änderung der bestehenden Anlage zur Verarbeitung von Milch durch folgendes Vorhaben auf dem Grundstück mit der Flurnummer 914 der Gemarkung Schwarzenfeld: 1. Stilllegung und Teilrückbau der Kälteanlagen 1 und 2 mit Ausnahme des Kältemittelabscheiders, 2. Stilllegung und Teilrückbau der Kälteanlage 3 mit Ausnahme der beiden Standverdampfer, 3. Anschluss des Kältemittelabscheiders und der beiden Standverdampfer zur bestehenden Kälteanlage BA 4 und 4. Erhöhung der Ammoniakmenge der Kälteanlage BA 4 auf einen Gesamtinhalt von Kältemittel von 5,9t Ammoniak.
Die Westfleisch SCE mbH, Brockhoffstraße 11, 48143 Münster hat mit Antrag vom 12.11.2021 die Genehmigung gemäß § 16 BImSchG zur wesentlichen Änderung ihrer Anlage mit den zugehörigen Nebeneinrichtungen auf den Grundstücken in Hamm, Kranstraße 32, beantragt. Es handelt sich um eine Anlage zum Schlachten von Tieren mit einer Kapazität von 2500 Tonnen Lebendgewicht je Tag in Verbindung mit Kälteanlagen mit einem Gesamtinhalt an Kältemittel von 29 Tonnen Ammoniak, Energieanlagen zur Erzeugung von Wärmeenergie und elektrischem Strom mit einer Gesamtfeuerungswärmeleistung von 25,58 Megawatt und einer Abwasserbehandlungsanlage ausgelegt für eine zu behandelnde Abwassermenge von 3900 Kubikmeter pro Tag.
Auf den Grundstücken Fl. Nrn. 2485 und 2493 der Gemarkung Buchloe wird eine immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Anlage zur Behandlung und Verarbeitung von Milch (Milchwerk) betrieben. Die bestehende Kälteanlage soll durch eine neue Anlage ersetzt werden. Die Anlage besteht aus 2 Teilen. Anlage 1 soll innerhalb eines separaten Kältemaschinenraumes ersetzt werden und für die Kühlung aller Kühltunnel 1-8 dienen. Anlage 2 soll ausschließlich im Pumpprinzip für die Glykolkühlung mittels zweier Plattenwärmetauscher dienen. Dabei ist ein neuer zusätzlicher Plattenwärmetauscher geplant. Als Kältemittel wird Ammoniak eingesetzt und beträgt für Anlage 1 ca. 1300 kg und für Anlage 2 ca. 1000 kg. In den Kühlern befindet sich eine Glykolmischung.
Die vorhandene Kälteanlage wird ersetzt und im bestehenden Maschinenraum des Eisstadions errichtet. Die Kältemittelmenge wird von derzeit 12 Tonnen auf 10 Tonnen Ammoniak reduziert. Die Fernleitungen zu den beiden Eispisten bleiben grundsätzlich belassen, jedoch wird die Eisfläche 1 von 30 auf 28 Meter verschmälert. Relevante Abrissmaßnahmen sind für den Austausch der Kälteanlage nicht erforderlich. Während der Sommermonate wird die Kälteanlage nicht betrieben. In dieser Zeitspanne wird die gesamte Ammoniakmenge im Abscheider gesammelt und gelagert. Die neue Kälteanlage besteht aus • Kältemittel: 10 Tonnen Ammoniak • 1 Abscheider (18,6 m³, 10 t Ammoniak Kapazität) • 3 Kolbenverdichter (je 450 kW Kälteleistung) • 3 Elektromotoren (zum Antrieb der Kolbenverdichter) • 4 Ammoniakpumpen • 2 wassergekühlte Plattenkondensatoren (je 980 kW Kühlleistung) • 2 Kältekreisläufe (Halle 1 und Halle 2)
Kühlen und Klimatisieren gehören heute zum alltäglichen Leben. Keiner möchte auf gekühlte Lebensmittel oder klimatisierte Büros verzichten. Ohne Kältemittel geht das vielfach nicht. Allerdings können bei geeigneten Randbedingungen auch Verfahren ohne Kältemittel zum Abführen von Wärme eingesetzt werden, wie das Kühlen mit einem Kühlturm, mit Grundwasser, mit freier Kühlung oder durch Abwärmenutzung. Alle Verfahren zum Abführen von Wärme sollten energieeffizient und umweltschonend sein. Werden Kältemittel verwendet, so ist die Wahl des Kältemittels von erheblicher Bedeutung für die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit. Neben den natürlichen Kältemitteln wie Kohlenwasserstoffen, Ammoniak (NH 3 ) und Kohlendioxid (CO 2 ) gibt es noch immer klimaschädliche Kältemittel. Letztere werden in über 95% aller bestehenden Kälteanlagen verwendet. Veröffentlicht in Broschüren.
Kühlen und Klimatisieren gehören heute zum alltäglichen Leben. Keiner möchte auf gekühlte Lebensmittel oder klimatisierte Büros verzichten. Ohne Kältemittel geht das vielfach nicht. Allerdings können bei geeigneten Randbedingungen auch Verfahren ohne Kältemittel zum Abführen von Wärme eingesetzt werden, wie das Kühlen mit einem Kühlturm, mit Grundwasser, mit freier Kühlung oder durch Abwärmenutzung. Alle Verfahren zum Abführen von Wärme sollten energieeffizient und umweltschonend sein. Werden Kältemittel verwendet, so ist die Wahl des Kältemittels von erheblicher Bedeutung für die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit. Neben den natürlichen Kältemitteln wie Kohlenwasserstoffen, Ammoniak (NH3) und Kohlendioxid (CO2) gibt es noch immer klimaschädliche Kältemittel. Letztere werden in über 95% aller bestehenden Kälteanlagen verwendet.
Das Projekt "Teilvorhaben: ILK" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für Luft- und Kältetechnik gemeinnützige Gesellschaft mbH durchgeführt. Im Projekt soll die Forschungsplattform Kälte- und Energietechnik geplant und aufgebaut werden. Nach der Inbetriebnahme bietet die Plattform vielfältige Möglichkeiten, Grundlagen und Techniken im Bereich der Kälte- und Energietechnik zu erforschen bzw. weiterzuentwickeln. Die Arbeiten werden vor allem durch die Erfordernisse des Klimaschutzes und der Energiewende motiviert. Aber auch neue Ansätze im Bereich der Bildung und Digitalisierung beeinflussen die Konzeption. Das Verbundvorhaben besteht aus 13 Teilprojekten, die sich mit folgenden Themen beschäftigen: grundlegende Untersuchung von Kältemitteln und Kälteträgern sowie deren Einsatzmöglichkeiten, Verfahren zur Erzeugung, Speicherung und Verteilung von pumpbaren Stoffsystemen mit Wassereis, Rückkühlung von Kältemaschinen, Speicherung thermischer Energie (Wärme- und Kältespeicher), Wärmepumpen mit relativ hohen Temperaturen, Wärmerückgewinnung (z. B. aus Rechenzentren), Optimierung des Systembetriebs zum Kühlen und Heizen, Einsatz moderner mathematischer Methoden, Entwicklung neuer Lern- und Ausbildungsmethoden. Es können einzelne Aufgabenstellungen untersucht werden (z. B. Funktion einer Komponente). Die Besonderheit der Plattform besteht darin, dass die Verschaltung mehrerer Komponenten geplant ist. Dieser Ansatz ermöglicht systemtechnische bzw. komplexe Untersuchungen und Optimierungen, wobei reale und virtuelle Elemente kombiniert werden können. Das ILK wird die Teilprojekte 'TP4- Hochtemperatur-Wärmepumpe mit A1-Kältemittel', 'TP5- Vakuum-Flüssigeiserzeuger kleiner Leistung' und 'TP7- Entwicklung von Komponenten und Betriebsarten für Anlagen mit dem Kältemittel Ammoniak' bearbeiten. Diese Themen gehören zu Kernkompetenzen des ILK und können über die Forschungsplattform weiter entwickelt werden.
Das Projekt "Hochtemperatur-Kompressionswärmepumpe mit Lösungskreislauf für industrielle Anwendungen mit dem natürlichen Stoffpaar Ammoniak/Wasser" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Steffen Hartmann Recyclingtechnologien GmbH durchgeführt. 1. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung einer für viele Anwendungsbereiche attraktive Hochtemperaturwärmepumpe besonders größerer Wärmeleistung im Nutztemperaturbereich von 80-100 Grad C mit Standardkomponenten und natürlichem Arbeitsfluid. Zum Einsatz sollen ein anzupassender Schraubenverdichter und als Kältemittel eine zu findende Kombination eines Ammoniak -Wasser-Systems mit einem Schmierstoff (löslich wie auch unlöslich gegebenenfalls mit Additiven) kommen. Sicherheits-, Mess- und Regelungstechnik und IFT sind so zu konzipieren, dass sie sowohl die Bedingungen im Inland erfüllen, aber auch problemlos für den Export angepasst werden können. Das Entwicklungsmuster soll 100 kW thermische Leistung erbringen. 2. Ausgehend von einem Energieaudit beim Industriepartner Continental AG und den konkreten Einsatzbedingungen dort wird mit dem Institut für Thermodynamik Hannover und dem Forschungszentrum für Kältetechnik Hannover das Erprobungsmuster designed und die Zusammensetzung des Ammoniak -Wasser -Öl Gemischs in Abstimmung mit dem Öl -Hersteller vorgegeben. Hieraus wird ein Fertigungsmuster entwickelt und gebaut. Die durchzuführenden Versuche führen bei Erfolg zu einer Optimierung der apparativen Einrichtung und des Kältemittels unter Beachtung des Schäumungsverhaltens und der Alterung des dem Kältemittel zugesetzten Öls. Die versuche werden vom akkreditierten Analytiklabor GUT Analytik Berlin neutral begleitet und kontrolliert. Eine Dokumentation wird erarbeitet.
Das Projekt "Teilprojekt: Komponenten für eine Hochtemperaturwärmepumpe für den industriellen Einsatz mit Ammoniak als Kältemittel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von GEA Grasso GmbH durchgeführt. 1. Vorhabenziel Das Ziel des Vorhabens besteht darin, zwei wichtige Komponenten, den Verdichter und den Ölabscheider, für die Ammoniak-Hochtemperaturwärmepumpe zu entwickeln, zu erproben und zu bauen. Dazu sind umfangreiche Erprobungen auf Prüfständen durchzuführen, da der Einsatzbereich für die Wärmepumpenanwendung Neuland ist. Im Laufe der Bearbeitung des Vorhabens werden neue Erkenntnisse erwartet, die Einfluss auf die beiden Erzeugnisse haben. 2. Arbeitsplanung Für Schraubenverdichter: Das Vorhaben wird in 3 Teilschritten durchgeführt: (a) Bewertung eines NH3-Standardverdichters bei 52 bar, (b) Test und Bewertung eines 120bar-CO2-Verdichters bei 52 bar und 84 bar mit Ammoniak, (c) Designänderung, Bau, Test und Bewertung des neuen NH3-Prototyp-Verdichters bei den späteren Einsatzbedingungen. Für Ölabscheider: Das Vorhaben wird in 2 Teilschritten bearbeitet: ( a) Entwicklung, Konstruktion, Bau, Test und Bewertung eines neuen Ölabscheider-Wirkprinzips für 52 bar und Vergleich mit dem Stand der Technik, (b) Bau, Test und Bewertung eines neuen Ölabscheider-Wirkprinzips für 120 bar, Test bei den Nutzungsbedingungen.
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