Die Grundwasser-Messstelle mit Messstellen-ID 33427310 wird vom Landesamt für Umwelt Brandenburg betrieben, in Zuständigkeit des Standorts LfU Potsdam_S. Sie befindet sich in Paulinenaue, Kamerun (Weg zum Gehöft Siegismund,re.). Die Messstation gehört zum Beschaffenheitsmessnetz. Die Messstellenart ist Beobachtungsrohr. Nummer des Bohrloches: Hy Pla 3/69. Der Grundwasserleiter wird beschrieben als: GWLK 1 (weitgehend unbedeckt). Der Zustand des Grundwassers wird beschrieben als: frei. Der zugehörige Grundwasserkörper ist: DEGB_DEBB_HAV_UH_4. Der Messzyklus ist täglich. Die Anlage wurde im Jahr 1969 erbaut. Ein Schichtverzeichnis liegt vor. Das Höhenprofil in diesem System ist: Messpunkthöhe: 31.33 m Geländehöhe: 30.50 m Filteroberkante: 22 m Filterunterkante: 20.5 m Sohle (letzte Einmessung): 20.9 m Sohle bei Ausbau: 20.5 m Die Messstelle wurde im Höhensystem NHN92 eingemessen.
Gegenstand des Forschungsprojektes ist eine Untersuchung der Phylogeographie ausgewählter Taxa eierlegender Zahnkarpfen (Cyprinodontiformes, Aplocheilidae) mit molekulargenetischen Methoden. Es soll die Hypothese getestet werden, ob Evolution und Radiation in dieser Fischgruppe entscheidend durch die historische und rezente Entwicklung des zentralafrikanischen Regenwaldes beeinflußt wurde. Aufgrund der engen Habitatbindung der untersuchten Artgruppen an den Regenwald wird diese Hypothese von den bisherigen Bearbeitern favorisiert. Für die betrachteten Taxa soll das Ausmaß der genetischen Unterschiede zwischen den Arten und den verschiedenen Populationen ermittelt werden, um Rückschlüsse auf Biogeographie, Phylogenie, Artbildungsprozesse und Evolutionsverlauf ziehen zu können. die biogeographischen und phylogenetischen Ergebnisse sollen dann mit den vorliegenden Daten zur Geologie und zur Regenwaldgenese verglichen werden, um festzustellen, ob hier eine Korrelation vorliegt und sich dadurch weitere Details zur bisher nur in groben Zügen bekannten Genese west- und zentralafrikanischer Regenwaldgebiete gewinnen lassen. Die betrachteten Verbreitungsgebiete umfassen dabei mehrere der angenommenen Regenwaldrefugien im Bereich Nigeria, Kamerun, Äquatorial Guinea und Gabun.
In dem Forschungsvorhaben sollen Untersuchungen zum Einfluss von verschiedenen Maisanbausystemen und einer verbesserten Bodenfruchtbarkeit auf die Populationsdynamik von Maisstengelbohrern und deren natürlichen Feinden in der Regenwaldzone Kameruns durchgeführt werden. Im Rahmen von Feldversuchen sollen Mais-Monokulturen mit Mischkulturen aus Mais und Leguminosen und Mais und Maniok verglichen werden, die räumlich als Reihen- und Streifensaat angelegt werden. Bei den Untersuchungen zur verbesserten Bodenfruchtbarkeit sollen schwerpunktmäßig der Effekt von Leguminosen-Bodenbedeckerpflanzen sowie der von unterschiedlichen N/K-Düngergaben auf den Maisertrag, den Befall durch Maisstengelbohrer und der Einfluss von Ei- und Larvenparasitoiden auf die Maisstengelbohrer untersucht werden. Mittels destruktiver und nicht-destruktiver Datenerhebungsverfahren sollen potentielle Einflüsse dieser Faktoren auf eine mögliche Reduktion der Stengelbohrerabundanz und eine gesteigerte Effizienz ihrer natürlichen Feinde in den unterschiedlichen Anbausystemen quantifiziert werden. Darüber hinaus soll die Bedeutung von Feuchtgebieten (Talböden oder 'inland valleys') als Reservoir für Maisstengelbohrer und ihrer natürlichen Feinde in der Trockenzeit mittels Prospektionen und detaillierten Versuchen zur Migration der Schädlinge und Nützlinge in benachbarte Felder in der Regenwaldzone analysiert werden. Gesamtziel dieser Untersuchungen ist es, durch einen 'habitat management'-Ansatz eine Abundanzreduktion bei Maisstengelbohrern zu bewirken.
Community forestry has not met the great public expectations on a significant contribution to sustainable forestry yet. Recent research in the management and policy of community forestry describes a complex process of multi level social choice which determines the outcomes. Our hypothesis is that the key factors determining the outcomes of community forestry are the interests and power of the external stake holders. This hypothesis will be tested in a comparative quantitative and qualitative analysis. In seven countries comprising developed and developing countries 84 cases will be used for comparison. The comparative analysis will be carried out by one PhD student financed by the project. He will do the field work in close cooperation with PhD students who are already conducting their PhD analysis the different countries. The comparative analysis is aimed to explore key drivers of community forestry which are not yet identified in literature.
Eine ungeklärte theoretische Struktur-Agentur-Debatte konzentriert sich auf die relative Position von Akteuren einerseits und Institutionen andererseits bei der Gestaltung der Bewirtschaftung natürlicher (Wald-)Ressourcen. Theoretische Belege für die (getrennte) Rolle von Institutionen und Akteuren bei der Gestaltung der Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen sind in erheblichem Umfang dokumentiert worden, insbesondere in Subsahara-Afrika (SSA). Studien auf dem Gebiet der Institutionen haben die Quellen, die Typologie und die Auswirkungen verschiedener Formen von Institutionen auf die Waldnutzung in SSA untersucht, wobei die Rolle der Akteure in diesem Prozess nur sehr begrenzt berücksichtigt wurde. Akteurszentrierte Studien, insbesondere die theoretische Betrachtung der akteurszentrierten Macht, haben gleichermaßen die Vielfalt der Akteure, die Interessen und die Machtquellen analysiert, während die institutionelle Dimension im Kontext der Nutzung und Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, insbesondere der Wälder in SSA, weitgehend ignoriert wurde. Für eine ganzheitliche Betrachtung der Waldnutzung und -bewirtschaftung ist es jedoch erforderlich, die "Verbindung" zwischen Institutionen und Akteuren zu fördern, d.h. aufzuzeigen, wie Institutionen Einschluss-/Ausschlusskriterien für Akteure festlegen, um die Waldnutzung und -bewirtschaftung zu fördern oder einzuschränken, und wie Akteure ihre Machtressourcen einsetzen, um Institutionen durchzusetzen, zu modifizieren, weniger wirksam zu machen oder neu zu gestalten. Jüngste gemeinsame Akteurs-Institutionen-Analysen zu Waldsituationen in SSA haben keinen übergreifenden theoretischen Ansatz verwendet. Aufbauend auf früheren empirischen Studien zu Akteuren und Institutionen zielt dieses Forschungsvorhaben darauf ab, wissenschaftliche Erkenntnisse durch die Entwicklung eines umfassenden theoretischen Rahmens zu Akteuren und Institutionen zu gewinnen und diesen in drei soziokulturell und ökologisch unterschiedlichen SSA-Umfeldern empirisch zu testen: Kamerun, Ghana und Namibia. Das Forschungsvorhaben wird insbesondere die Inhaltsanalyse nutzen, um die Voraussetzungen für einen Akteure und Institutionen umfassenden theoretischen Rahmen zu erarbeiten und die Komponenten des Rahmens auszuarbeiten. Darüber hinaus wird eine auf Fallstudien basierende qualitative Inhaltsanalyse eingesetzt, um die Beziehungen zwischen Akteuren und Institutionen historisch zu kontextualisieren und ihre gemeinsame Rolle bei der Gestaltung der Ergebnisse der Waldbewirtschaftung zu analysieren. Quantitative Instrumente (Hauptkomponentenanalyse und Tobit-Modelle) werden eingesetzt, um die Auswirkungen von Akteuren und Institutionen auf die Bewirtschaftungsentscheidungen zu schätzen. Die Ergebnisse werden analytische Verallgemeinerungen über die Bedingungen unterstützen, unter denen sowohl Akteure als auch Institutionen gemeinsam Entscheidungen zur Waldbewirtschaftung in SSA und anderen Kontexten des globalen Südens beeinflussen.
DWD’s fully automatic MOSMIX product optimizes and interprets the forecast calculations of the NWP models ICON (DWD) and IFS (ECMWF), combines these and calculates statistically optimized weather forecasts in terms of point forecasts (PFCs). Thus, statistically corrected, updated forecasts for the next ten days are calculated for about 5400 locations around the world. Most forecasting locations are spread over Germany and Europe. MOSMIX forecasts (PFCs) include nearly all common meteorological parameters measured by weather stations. For further information please refer to: [in German: https://www.dwd.de/DE/leistungen/met_verfahren_mosmix/met_verfahren_mosmix.html ] [in English: https://www.dwd.de/EN/ourservices/met_application_mosmix/met_application_mosmix.html ]
13. Internationale Kreislaufwirtschaftskonferenz am Umwelt-Campus Birkenfeld – Rund 150 internationale Teilnehmende, unter anderem aus sechs afrikanischen Ländern „Rheinland-Pfalz gehört innerhalb Deutschlands zu den Regionen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Das haben wir 2021 mit der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Ahrtal schmerzlich erfahren müssen. Zudem haben Hitzewellen und Dürreperioden in den vergangenen zwei Jahrzehnten zugenommen und massive Schäden in der Land- und Forstwirtschaft verursacht. Inzwischen ist uns allen bewusst, dass wir unsere Lebensgrundlagen nur erhalten können, wenn wir die im Pariser Klimaabkommen 2015 festgelegte Begrenzung des Anstiegs der mittleren globalen Oberflächentemperatur auf unter 1,5 Grad Celsius konsequent verfolgen. Dabei spielt die Kreislaufwirtschaft eine entscheidende Rolle. Denn allein die Gewinnung und Veredelung natürlicher Ressourcen verursacht 50 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen“, erklärte Klimaschutzstaatssekretär Dr. Erwin Manz auf der 13. Internationalen Kreislaufwirtschaftskonferenz am Umwelt-Campus Birkenfeld. Die Internationale Konferenz wird vom Umwelt- und Klimaschutzministerium sowie dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier ausgerichtet. Das Treffen ist Teil der Internationalen Kreislaufwirtschaftswoche (IKWW). Zu der hochkarätigen Konferenz kommen rund 150 internationale Teilnehmende, unter anderem aus sechs afrikanischen Ländern (Guinea, Kongo, Namibia, Kamerun, Ghana). Dazu zählen viele staatliche und behördliche Entscheidungsträger, aber auch Führungskräfte aus der Wirtschaft, wie zum Beispiel Galmés Schwarz, Nachhaltigkeitsmanager des weltweit größten Reiseunternehmens TUI oder Jonathan Daniel Ocampo, Nachhaltigkeitsmanager der Firma Dos Pinos in Costa Rica. Vertreten sind unter anderem auch Generaldirektor Jean Bosco Kayombo, SNEL (staatlicher Energieversorger), Demokratische Republik Kongo, und Majesty Dr. Tchiffi Zié Jean Gervais, Generalsekretär Conseil des Souverain Africains, Elfenbeinküste. Dieses Jahr steht die Konferenz ganz im Zeichen der Circular Economy, also einer von größerer Wertschöpfung geprägten Kreislaufwirtschaft. „Um unsere Lebensbedingungen weltweit zu stabilisieren, müssen wir den Ressourcenverbrauch drastisch zurückfahren. Denn nicht nur der Klimawandel mahnt uns zur Eile, sondern auch die Endlichkeit von fossilen Rohstoffen und Metallen, vor allem von Edelmetallen und seltenen Erden. Die Linearwirtschaft muss weltweit in eine konsequente Kreislaufwirtschaft überführt werden“, verdeutlichte Umweltstaatssekretär Erwin Manz auf der Konferenz. Der Staatssekretär betonte, dass Rheinland-Pfalz schon weit in der Umsetzung sei und hob ein paar Beispiele hervor. Gezielte Förderung der Abfallvermeidung zum Beispiel durch Mehrweg- und Leasingkonzepte. Dafür sei das Projekt „Mehrweg- und Kaskadenwirtschaft am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier“ ein gutes Beispiel. Im Bereich der Mensa und der Studentenwohnheime soll das Abfallaufkommen mit digitalen Anwendungen reduziert werden. Als landesweiten Baustein hat das Umweltministerium im Jahr 2019 die Abfallvermeidungskampagne „Müll nicht rum“ gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern (u.a. HWK, IHK, Kommunen, NGO´s) gestartet. Über alle Bereiche hinweg (Food- und Non-food-Bereich) sollen Bürgerinnen und Bürger im Land Rheinland-Pfalz zur Abfallvermeidung sensibilisiert und auf bereits bestehende Initiativen im Land hingewiesen werden. Als Kernstück ist auf der Webseite eine Karte zu finden, über die Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel Secondhandläden, Fairteiler (Foodsharing), Unverpackt-Läden, Trinkwasserbrunnen/Refillstationen sowie außerschulische Lernorte zur Kreislaufwirtschaft in ihrer Nähe im ganzen Land angezeigt bekommen. Um Kreislaufwirtschaft konsequent in die Umsetzung zu bringen, bedarf es auch unterstützender Maßnahmen zum Up-Cycling und Recycling aus dem Herstellungsprozess sowie der Förderung eines nachhaltigen Produktdesigns. Um die Unternehmen hierbei zu unterstützen, wird gemeinsam mit dem IfaS (Institut für angewandtes Stoffstrommanagement) das seit 2007 etablierte Förderinstrument EffCheck weiterentwickelt. Durch den EffCheck unterstützt Rheinland-Pfalz interessierte kommunale und private Unternehmen mit der Förderung von Betriebsberatungen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz. Durch die bis 2022 durchgeführten 238 EffChecks im Land werden jährlich 46.000 Tonnen CO2-Äquivalente vermieden. Staatssekretär Manz hob hervor, dass zu der Internationalen Kreislaufwirtschaftskonferenz Technologieführer aus Rheinland-Pfalz für Vorträge gewonnen werden konnten. Die Kooperationen mit dem rheinland-pfälzischen Umwelttechniknetzwerk Ecoliance und dem Umwelt-Meta-Cluster der Großregion GREATER GREEN böten Ansätze für nationale und internationale Projekte, die Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft verbinden würden. GREATER GREEN ist das europaweit erste grenzüberschreitende Netzwerk der Umwelttechnik. Seine Zielgruppe sind andere Netzwerke aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Lothringen, Luxemburg und der Wallonie.
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