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Stadtbäume (WMS Dienst)

Darstellung der über 120.500 registrierten Bäume (Einzelbäume) im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden. Dazu zählen Straßenbäume sowie Bäume in Park- und Grünanlagen, auf Spielplätzen, auf Freiflächen von Bildungseinrichtungen, an Gewässern zweiter Ordnung und auf sonstigen kommunalen Flächen. Neben den stark vertretenen typischen Baumarten wie Linde, Ahorn und Kastanie wachsen beispielsweise Ginkgo, Magnolie, Lederhülsenbaum und andere seltenere Baumarten in über 139 Arten und Sorten im Stadtgebiet.

Stadtbäume (WFS Dienst)

Darstellung der über 120.500 registrierten Bäume (Einzelbäume) im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden. Dazu zählen Straßenbäume sowie Bäume in Park- und Grünanlagen, auf Spielplätzen, auf Freiflächen von Bildungseinrichtungen, an Gewässern zweiter Ordnung und auf sonstigen kommunalen Flächen. Neben den stark vertretenen typischen Baumarten wie Linde, Ahorn und Kastanie wachsen beispielsweise Ginkgo, Magnolie, Lederhülsenbaum und andere seltenere Baumarten in über 139 Arten und Sorten im Stadtgebiet.

Stadtbäume

Darstellung der über 120.500 registrierten Bäume (Einzelbäume) im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden. Dazu zählen Straßenbäume sowie Bäume in Park- und Grünanlagen, auf Spielplätzen, auf Freiflächen von Bildungseinrichtungen, an Gewässern zweiter Ordnung und auf sonstigen kommunalen Flächen. Neben den stark vertretenen typischen Baumarten wie Linde, Ahorn und Kastanie wachsen beispielsweise Ginkgo, Magnolie, Lederhülsenbaum und andere seltenere Baumarten in über 139 Arten und Sorten im Stadtgebiet.

Verifizierung der Cryphonectria-Hypovirulenz bei der Esskastanie

Die Virulenz des Pilzes Cryphonectria parasitica als Erreger des Esskastanienrindenkrebses kann durch ein natürlich vorkommendes Pilzvirus wesentlich vermindert werden. Dies wird als Hypovirulenz bezeichnet. Hypovirulente, also Virus-tragende Pilzstämme können sich in der Natur mittels Konidien vermehren und ihren Hypovirulenz-Faktor in kompatible Pilzstämme übertragen. Während in der Ortenau die Ausbreitung von natürlich vorkommender Hypovirulenz in zwei Kompatibilitätsgruppen beobachtet werden konnte, war dies bisher in den Cryphonectria-Befallsgebieten in der Südlichen Weinstraße nicht bekannt. Daher wurden hypovirulente Pilzstämme in bisher virulent befallene Esskastanien, angepasst an unterschiedliche Kompatibilitätsgruppen versuchsweise eingebracht. Der Erfolg der Beimpfung mit dem Hypovirulenzfaktor soll im Projekt untersucht werden. Neue Erkenntnisse dazu und zu weiteren pilzgenetischen Untersuchungen sollen publiziert werden.

Versuchsaufforstung zur Wiederherstellung der Kastanienwaelder

Aufforstung mit urspruenglich 130 Baumarten auf 38 ha in der Tessiner Kastanienzone zur Abklaerung der Eignung als Ersatz fuer die Endothia-geschaedigte Kastanie. Erhebung der Wuchseigenschaften der Baumarten und Herkuenfte. Ermittlung der Aufwaende (Pflanzung, Pflege) und der Holzertraege.

Schaffung einer Obstsortensammlung mit Lokalsorten: Aepfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Kastanien - Pruefung der Krankheits- und Schaedlingsempfindlichkeit dieser einheimischen Sorten

Es handelt sich um eine langfristige Arbeit. Vorgesehen ist eine Beschreibung dieser einheimischen Sorten im Form eines Spezialheftes. Bis jetzt wurden Widerstandsfaehigkeiten von Aepfelsorten gegen Schorf, sowie von Pflaumen gegen Taphrina pruni, auch Kirschen gegen Schrottschusskrankheit festgestellt.

Nachhaltigkeit durch Verknüpfung von Orten und Prozessen: Sozial-ökologische Dynamiken und Wertschöpfungsketten von Landschaftsprodukten im Mittelmeerraum

Im Mittelmeerraum - einem Hotspot der Biodiversität und Nahrungsmittel-Diversität - ist der Wandel von Agrarlandschaften ein bedeutendes Nachhaltigkeits-Problem. Der Wandel von Agrarlandschaften (z.B. durch Intensivierung der Landwirtschaft oder durch Landnutzungsaufgabe) ist ein lokales Phänomen, das aber zunehmend durch global miteinander verbundene Märkte beeinflusst wird. Die Komplexität solcher Verbindungen über Distanzen hinweg bringt Chancen und Risiken für die Nachhaltigkeit mit sich. Erhebliche Wissenslücken bestehen im Hinblick auf die Identifikation von Mustern, Zielkonflikten und Optionen für ein nachhaltiges Landschaftsmanagement über verschiedene Skalen, Probleme und Orte hinweg. Das übergeordnete Ziel dieses Forschungsantrags ist es, Hebelpunkte in den Wertschöpfungsketten qualitativ hochwertiger Agrarlandschafts-Produkte (Kork, Walnüsse, Kastanien, Feigen) zu identifizieren, die einen Übergang zum nachhaltigen Landschaftsmanagement unterstützen und dabei soziale und ökologische Zielkonflikte auf mehreren räumlichen Ebenen und zwischen verschiedenen Nutzern zu berücksichtigen. Die Forschungsarbeit ist in drei Projekte unterteilt. Projekt 1 untersucht Akteursnetzwerke, Ökosystemleistungen und Landschaftswandel aus einer lokalen Perspektive heraus. Projekt 2 entwickelt einen Wertschöpfungsketten-Ansatz, der auf Flüsse von Gütern, finanziellen Ressourcen und Informationen fokussiert. Die zentralen Einsichten werden in Projekt 3 zusammengebracht, das alle Ergebnisse integriert und Hebelpunkte für ein nachhaltiges Landschaftsmanagement herausarbeitet. Die Projekte haben ein vergleichendes Versuchsdesign. Ausgangspunkt der mehrskaligen Analysen sind vier spezifische Produktionslandschaften im westlichen Mittelmeerraum: Alentejo / Portugal und Maamora / Marokko (Kork-Agroforstwirtschaft) und Gata-Hurdes / Spanien und der Hohe Atlas / Marokko (mosaikartige Ackerbau- und Weidewirtschaft). Das Vorhaben vergleicht: (a) jedes Landschaftsprodukt in zwei kontrastierenden Agrarlandschaften, eine im südlichen und eine im nördlichen Teil des Mittelmeerraums; und (b) ein Agrarlandschaftsprodukt, das überwiegend globale Wertschöpfungsketten repräsentiert (Kork) mit solchen (Walnüsse, Kastanien, Feigen), die für kurze und mittlere Wertschöpfungsketten stehen. Die übergeordnete Hypothese des Vorhabens ist, dass Agrarlandschaftsprodukte Konsumenten dazu befähigen, sich mit geographisch entfernten Produktionslandschaften zu verbinden und sozial-ökologische Charakteristika von Landschaften über vielfältige Flüsse an Gütern, Investitionen und Informationen in Wert zu setzen.

Entdeckerheft - Bäume

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] eft für Familien freies Entdeckerh ichtungen und Bildungseinr Bäume Ein kosten Dieses Heft gehört: Kennst du mich? Ich bin Berna, ein Eichelbohrer. Ich begleite dich durch das Heft. für Bäume Bienen 1. Für uns ist es ganz selbstverständlich, dass es Bäume gibt. Aber überlege mal, was sie alles „für uns“ machen: CO2 speichern n Schmutz aus der Luft filtern Sauerstoff abgebe Welcher Baum ist es? 3. Ist dein Lieblingsbaum dabei? Was für ein Baum ist es? gefingert Schreibe dazu, was dir noch einfällt. Beim Forschen mit dem Heft wirst du noch mehr großartige Sachen erfahren. Auf geht‘s! aum pp e l Pa he uc 6 i sp i t z Rob inie gefiedert ......................................................................................................................... Besonderheiten / Merkmale: ........................................................................... ........................................................................................................................ Wanzen Auf dieser Webseite kannst du deinen Lieblingsbaum in eine Karte eintragen: s.rlp.de/baum Fichte he re s c Kiefer e Eb Nadeln Jed e Bau ma rt hat typische Blattränder. Warum hast du ihn ausgewählt? ................................................................... ......................................................................................................................... Kerbe auf der Rückseite eintragen Tanne ........................................................................................ Kastanie or n rk e Bi B elb Ap f In welcher Straße steht er? In welchem Park? An einer mar- kanten Kreuzung? de einfach Lieblingsbaum 2. Schau dich um, wähle aus: Welcher Baum interessiert dich besonders? Der Baum vor deinem Haus oder der mit den riesigen Blättern auf dem Schulhof? L in he buc ain e eid Ah H Wasser speichern w ........................................................................................................ Schatten spenden Hier steht er: .......................................................... Platane Anhand seiner Blätter oder Nadeln lässt sich ein Baum recht leicht bestimmen. Sal Ein gebuchtet gekerbt gezähnt gesägt glatt 4. Verbinde jeden Blattrand mit einem passenden Blatt. Rubbelbild: Lege ein Blatt unter ein Papier und male mit Wachsmalern oder Buntstiften darüber. Oder male ein Blatt mit Wasserfarben an und mache einen Abdruck. Du kannst auch Blätter verschiedener Bäume sammeln und zum Trocknen zwischen Papier legen. Beschwere sie mit Büchern und warte einige Tage. So kannst du eine Sammlung, ein „Herbarium“ anlegen. Was ist eigentlich ein Baum?Stabiles Holz 5. Verbinde die blauen mit den passenden rosafarbenen Kästchen.6. Aus einem dünnen, beweglichen Trieb wird im Laufe der Jahre ein fester, stabiler Stamm. Jedes Jahr wächst Borke außen ein Ring dazu. I ch Ei c li e b e he n! Ein B au m ist P fla n ze m ein e verholzte it ein em S ta mm, d er imme r dicker w ird. Der große Teil des Baums, der mit Blättern oder Nadeln ganz bedeckt ist. Hier leben viele Tiere und auch kleine Pflanzen. Er stützt den ganzen Baum und wird von einer Rinde geschützt. Er wird von Jahr zu Jahr dicker. Sie halten den Baum im Boden fest und versorgen ihn mit Wasser und Nährstoffen. Bast Am Äquator gibt es keine Jahreszeiten. Die Bäume dort haben keine Jahresringe! 7. Die R eines Baums besteht aus Borke und Bast. Die Borke schützt den Baum vor Verletzungen. Durch den Bast fließen die Baumsäfte. 8. Das Holz verschiedener Baumarten hat unterschiedliche Eigenschaften. Manche eignen sich besonders gut für Musikinstrumente, andere zum Korbflechten und wieder andere für besonders stabile Konstruktionen. Finde noch fünf weitere Verwendungen: Blätter In ihnen produziert der Baum seine Energie. Sie fangen auch Regenwasser und Staub aus der Luft. Frühstücksbrettche Nistkasten n Zweig Ast Papier Bleistift t Wurzeln Wenn es dem Baum gut geht, wächst er viel und ein dicker Jahresring entsteht. Male den dicksten Jahresring blau an. 10 Baumkrone Vom Stamm ausgehend wachsen sie in alle Richtungen. Auch sie werden im Laufe der Zeit dicker. 5 wachsende Schicht Steg Ruderboot An ihnen sitzen die Blätter oder Nadeln, Blüten und Früchte. Wurzel–Wachstum: Die Wurzeln eines Baums können wir nicht sehen, dabei sind sie manchmal größer als die Baumkrone. Sichtbare Wurzeln: Nimm eine Bohne und lege sie ein paar Stunden ins Wasser. Nimm ein hohes Trinkglas oder eine Vase und stopfe sie mit Watte, Servietten oder Küchenpapier aus. Bringe die Bohne in Position. Feucht halten und beobachten. Feuerholz Schmetterlinge Baumhöhe messen: Nimm einen Stift und halte ihn senkrecht vor einen Baum. Geh so weit vor oder zurück, bis der Stift genauso hoch erscheint wie der Baum. Drehe den Stift nun zur Seite. Wo endet der Stift? Merke dir diesen Punkt. Miss die Distanz vom gemerkten Punkt bis zum Baum mit großen Schritten (je etwa einen Meter): Anzahl der Schritte = Höhe des Baums (in Metern). Kraftwerk Baum Schwebfliegen 9. Blätter haben auf der Unterseite viele winzige Spalt-Öffnungen. Damit kann der Baum Gase aufnehmen, abgeben und Wasser verdunsten lassen. Nur mit dem Mikroskop kann man die Öffnungen sehen. Außerdem befinden sich in jedem Blatt ganz viele, noch viel kleinere „Minifabriken“. Sie enthalten das magische Blattgrün, es heißt Chlorophyll. en li c CO2 ht 10. Der Baum speichert das aufgenommene CO2 in seinem Holz. Dort bleibt es, bis der Baum stirbt und verwest oder verbrennt. In der Natur hat sich ein Gleichgewicht eingespielt: Ein Teil des CO2 ist gasförmig in der Luft, ein Teil in Pflanzen und „Pflanzen- Materialien“ gebunden. Kurzform für Kohlenstoffdioxid, ein Gas Sauer– stoff ein Gas, das Tiere und Menschen zum Leben brauchen. In den Minifabriken findet eine Verwandlung statt. Früher Seit rund 150 Jahren haben Menschen so viele Pflanzen und Pflanzen- materialien verbrannt, dass jetzt viel mehr CO2 gasförmig in der Luft ist. Das Gleichgewicht ist gekippt. Zeichne auf der Wippe ein: freies, gasförmiges CO2: in Pflanzen gebundenes CO2: CO2 Chlorophyll Sauer– stoff se r nn W as So CO2–Gleichgewicht Das Zucker (Energie) nennt man Photosynthese. Zu ck er umwandeln Erkläre, was passiert. Hilfswörter: CO2 aufnehmen Sauerstoff Sonne Energie Wasser 11. Gasförmiges CO2 wirkt in der Luft wie ein Treibhaus. Es wird immer wärmer auf der Erde. 4 Man nennt das K Heute W Pflanzen-Materialien = nennen wir alles, was aus Pflanzen entstanden ist, also etwa Humus oder Torf (Moorboden), aber ebenso Erdöl (aus Jahrmillionen alten Algen) und Kohle (aus Jahrmillionen altem Torf). abgeben Zucker Sauerstoff sichtbar machen: Stecke eine Wasserpflanze, etwa Was- serpest, in ein Glas mit Wasser. Kies, Sand oder Steine halten sie am Boden. Stelle das Glas in die Sonne. Schau dann nach kleinen Luft- bläschen. Sie sitzen an den Blättern und steigen nach oben. CO 2 aus Pflanzen-Materialien: Fülle etwa 2 Handvoll Gemüsereste und Küchenabfälle klein geschnitten in eine Flasche, dazu 3 Esslöffel nähr- stoffreiche Erde aus dem Garten, 250 ml warmes Wasser mit etwas Zu- cker und Gemüsebrühe. Puste einen Luftballon auf, lass die Luft wieder entweichen und stülpe ihn über die Flasche. Beobachte 1–2 Tage. Nährstoffkreislauf 12. In der Natur gibt es keinen Müll. Ein altes Blatt wird gefressen, zersetzt und verwest, bis nichts mehr davon übrig ist. Wirklich nichts? 13. Wer heißt wie? Verbinde. Laub r nd rk Tie ze rch e z en und Pil Ohrenkneifer Hundertfüßer Tausendfüßer Humus anz Springschw Ameise (frische, nährstoff- reiche Erde) Mistkäfer A ern ie nehmen d le in eln und zersetze st N ä hrstoffe a ie B äh lät ter. Frische n nt rz ste ht. Die Wu te lät B e .. . n e u rb am Baum. Im He f u f ... rs e to f f reiche Erde a l le de n Bo die Blätter auf den n. w ac h se n Der Baum zieht den grünen Farbstoff aus den Blättern, bevor sie herabfallen. Darum ändern sie ihre Farbe. S 9 Regenwurm cke Hain-Bänderschne Pilzgeflecht Bakterien Erdboden Bringe die Bilder in die richtige Reihenfolge. Schreibe die Zahlen 1–5 in die kleinen Kreise. Seifenblasen–Holz: Durch das Holz laufen viele Leitungsbahnen, um den Baum zu versorgen. Durch sie kannst du pusten! Verteile Wasser und Spülmittel auf einer Seite einer 5–10 cm dicken Holzscheibe. Puste von der anderen Seite in das Holz. Am besten geht es mit dem trockenen Holz eines Laubbaums. Tiere, Pilze und Bakterien zerkleinern und zersetzen Blätter und andere Pflanzen- reste. Sie werden zu nähr- stoffreicher, frischer Erde verwandelt, dem Humus. Krabbeltiere entdecken: Wen entdeckst du im Laub und un- ter Steinen? Schau dir die Tierchen mit einer Becherlupe oder einem leeren Marmeladeglas und einer Lupe genau an: Wie viele Beine haben sie? Ist es etwa ein Insekt mit sechs Beinen? In einem großen Glas mit etwas Erde und Laub kannst du die Tiere ein paar Tage beobachten.

Stadtgrün 2021: Selektion, Anzucht und Verwendung von Gehölzen unter sich ändernden klimatischen Bedingungen

Dieses im Angesicht des Klimawandels initiierte Projekt beschäftigt sich mit der Problematik, dass einige der gängigen Stadtbaumarten unter den zunehmend wärmeren und trockneren Sommern sowie unter neu eingewanderten Schädlingen und Erkrankungen so stark leiden, dass sie in vielen Fällen den ästhetischen Ansprüchen an einen Straßenbaum nicht mehr genügen (Bsp. Kastanienminiermotte), zu einer Gefährdung werden (Bsp. Bruchproblematik durch Massaria-Erkrankung an Platanen) oder gänzlich absterben (Bsp. Eschentriebsterben bei Fraxinusarten). In dem langfristig angelegten Projekt werden an Hand verschiedener Kriterien zukunftsträchtige Baumarten aus dem (süd-) osteuropäischen, aber auch nordamerikanischen und asiatischen Raum ausgewählt, die auf Grund ihrer Eigenschaften potentiell in der Lage sind, den prognostizierten Klimabedingungen unserer Städte zu trotzen. Diese Arten werden in drei bayerischen Städten aufgepflanzt.

Holzproduktion: Steigerung der nachhaltigen Holzproduktion unter Nutzung ausgewählter Baumarten aus anderen biogeografischen Regionen, Teilvorhaben 2: Anbauversuch im Wuchsbezirk Lippisches Bergland

Potentiale nichtheimischer Baumarten für den forstlichen Anbau in Deutschland sachlich und vorurteilsfrei prüfen. Damit die Waldwirtschaft auch in Zukunft ausreichende Mengen des nachwachsenden Rohstoffes Holz für verschiedene Wirtschaftszweige nachhaltig bereitstellen kann, ist es erforderlich, die Vitalität und Produktivität unserer Wälder zu stärken. Eine Maßnahme hierzu ist, vitale, standortgerechte Baumarten aus anderen biogeografischen Regionen am Waldaufbau zu beteiligen und in unsere Wälder zu integrieren. Hierdurch können Ressourcenverluste als Folge stark geschädigter Baumarten (z.B. Esche) und veränderter Standortbedingungen (z.B. Trocknis) ausgeglichen werden. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW (Pflanzgebiet Sauerland) und der Landesverband Lippe (Pflanzgebiet Teutoburger Wald/Weserbergland) beabsichtigen, Versuchsanbauten mit Baumarten aus anderen biogeografischen Regionen anzulegen. Das Verbundprojekt 'Erhalt bzw. Steigerung der nachhaltigen Holzproduktion unter Nutzung nichtheimischer Baumarten aus anderen biogeografischen Regionen' wird durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Förderprogramms nachwachsende Rohstoffe unterstützt (Weitere Informationen auf www.FNR.de. unter den Förderkennzeichen 22012016 und 22004217). Im Rahmen der 3-jährigen Projektlaufzeit sollen Waldbestände auf ausgewählten Freiflächen im Teutoburger Wald/Weserbergland und im Sauerland mit folgenden Baumarten begründet werden: Atlaszeder (Cedrus atlantica) - Küstentanne (Abies grandis) - Araukarie (Araucaria araucana) - Westliche Hemlock (Tsuga heterophylla) - Küstenmammutbaum (Sequioa sempervirens) - Gebirgsmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) - Baumhasel (Corylus colurna) - Edelkastanie (Castanea sativa) - Orientbuche (Fagus orientalis) - Platane (Platanus acerifolia) - Sicheltanne (Cryptomeria japonica). Insgesamt werden mehrere tausend Pflanzen je Baumart auf 26,7 ha Fläche angepflanzt. Nach Flächenvorbereitung, Standortkartierung und Bodenanalyse werden die genannten Baumarten an verschiedenen Stellen ausgewählter Waldgebiete in Flächengrößen von jeweils ca 1 ha je Baumart bestandesweise gepflanzt. Die Pflanzungen werden mit Zäunen geschützt. Alle Bestände werden jeweils im Frühjahr und Spätsommer kontrolliert. Es werden dann Daten zu Wachstum, Anwuchs und Schäden erhoben und bei Bedarf bedrängende Begleitvegetation entfernt. Alle Maßnahmen werden dokumentiert. Ziel ist es zu untersuchen, ob die ausgewählten Baumarten vital an- und aufwachsen, sie standortgerecht sind, sie nachhaltig eine hohe Biomasseproduktion bzw. CO2-Adsorption gewährleisten und sie Kriterien des Umwelt- und Naturschutzes erfüllen.

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