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Projekt Schadstoffbeherrschung in der Umwelt (PSU)

Projektorganisation fuer die Planung, Durchfuehrung und Koordination aller Umweltaktivitaeten des Kernforschungszentrums Karlsruhe auf den Gebieten Biologie, Kommunale Abfallwirtschaft, Wasser und Boden, Klimaforschung, Schadstoffverhalten in der Atmosphaere, Systemanalyse und Umweltanalytik, emissionsmindernde Verfahren. Die Projektleitung ist Anlaufstelle fuer alle das Projekt betreffenden organisatorischen Fragen und vertritt dessen Belange nach aussen. Die einzelnen Vorhaben des Projektes sind bei den durchfuehrenden Instituten und Abteilungen des Kernforschungszentrums Karlsruhe beschrieben.

XUMA - Expertensystem Umweltgefaehrlichkeit von Altlasten

Standorte mit Altablagerungen haeuslicher, industrieller und gewerblicher Abfaelle sowie Flaechen ehemaliger Industrie- und Gewerbebetriebe, bei denen der begruendete Verdacht besteht, dass von ihnen Gefahren bzw. Beeintraechtigungen fuer die menschliche Gesundheit oder Umwelt ausgehen koennen, werden Altlasten genannt. Aktuellen Schaetzungen zufolge gibt es in der Bundesrepublik Deutschland mehr als 100000 Altlasten, von denen etwa 20000 als sanierungsbeduerftig angesehen werden. Es ist damit zu rechnen, dass in den naechsten 10-20 Jahren fuer die Sicherung und Sanierung von Altlasten ein zweistelliger Milliardenbetrag aufgewendet werden muss. In verschiedenen Bundeslaendern laufen Programme, um die Altlasten systematisch zu erfassen und hinsichtlich ihrer Umweltgefaehrdung zu untersuchen und zu beurteilen. Um die mit der Untersuchung und Beurteilung befassten Fachleute zu unterstuetzen, wird vom Institut fuer Angewandte Informatik des Kernforschungszentrums Karlsruhe und vom Institut fuer Boden, Abfall, Altlasten der Landesanstalt fuer Umweltschutz Baden-Wuerttemberg (LfU) in einem gemeinsamen Vorhaben das Expertensystem Umweltgefaehrlichkeit von Altlasten (XUMA) entwickelt (1)(2),(3). Seit Anfang 1993 beteiligt sich das Forschungszentrum Rossendorf an der Weiterentwicklung des Systems. Das Expertensystem XUMA unterstuetzt Fachleute in Behoerden und Ingenieurbueros als intelligenter Assistent und entlastet sie von Routinearbeiten. Das Wissen der wenigen Fachexperten auf diesem Gebiet wird den Sachbearbeitern leichter zugaenglich und die Erfahrungen aus den Sanierungen sowie andere neue Erkenntnisse koennen unverzueglich in die Beurteilungen einfliessen. Daneben traegt das System zur Vereinheitlichung des Vorgehens sowie der Beurteilungskriterien bei.

Umgebungsueberwachung an 5 kerntechnischen Anlagen

Die radioaktiven Immisionen aus den kerntechnischen Anlagen des Kernforschungszentrums Karlsruhe, der Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe fuer bestrahlte Kernbrennstoffe, der Kernkraftwerke Obrigheim, Neckarwestheim, Fessenheim (Elsass) und Beznau (Schweiz) werden innerhalb eines Radius von 10 km ueberwacht, insbesondere im Hinblick auf biologische Anreicherungspfade.

Messwerterfassung und -verarbeitung mit weitgehend autonomen Mess- und Steuersystemen und mit Plasma-Displays

Das von Europaeischen Kernforschungszentren entwickelte CAMAC-System ist sehr leicht fuer Messdatenerfassung und -auswertung aller Art einsetzbar, (siehe unter anderem lufthygienische Ueberwachungssysteme der Laender Bayern und Hessen); es ist wegen seines Modularen Aufbaues als autonomes, mikroprozessorgesteuertes Minisystem ebenso verwendbar wie als Interfacesystem groesserer DV-Hierarchien.

Emissionskataster NRW

Das Emissionskataster Luft enthält Informationen über die anthropogenen Emissionen in NRW. Dieser Datensatz umfasst verschiedene Emissionskataster, die sich auf unterschiedliche Emittenten beziehen. Diese Emissionskataster sind in die Kategorien: Kfz: Emissionen von Kraftfahrzeugen, Offroad: Emissionen von Offroad-Geräten, bemannt und unbemannt, Flug: Emissionen aus dem Flugverkehr, Schiff: Emissionen aus der Schifffahrt, HuK: Emissionen aus Haus- und Kleinfeuerungsanlagen unterteilt. Jedes Emissionskataster enthält separate Datensätze, die sich auf verschiedene Jahre beziehen. Diese Jahresangaben sind entscheidend für die Interpretation der Daten: Bezugsjahr: Das erste Jahr, das in einem Datensatznamen erscheint, ist das Jahr der Berechnung. Es dient als Grundlage für die Emissionsdaten. Prognosejahre: Alle weiteren Jahreszahlen im Namen eines Datensatzes sind Prognosen, die auf Basis des Bezugsjahres erstellt wurden. Diese Prognosen geben eine Einschätzung der zukünftigen Emissionsentwicklung.

Bebauungspläne Quierschied/Göttelborn - KFZ-Abschlepp_und_Reparaturbetrieb

Bebauungspläne und Umringe der Gemeinde Quierschied (Saarland), Ortsteil Göttelborn:Bebauungsplan "KFZ-Abschlepp_und_Reparaturbetrieb" der Gemeinde Quierschied, Ortsteil Goettelborn

WD 8 - 140/19 Einzelfragen zur Umpolung des Magnetfeldes

Kurzinformation des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages. 2 Seiten. Auszug der ersten drei Seiten: Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Einzelfragen zur Umpolung des Magnetfeldes Forscher der University of California analysierten Gesteinsproben, aus denen sich der frühere Zu- stand des Erdmagnetfeldes bestimmen lässt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass „das Mag- netfeld der Erde zwar seit 160 Jahren schwächer wird, aber eine baldige Umpolung unwahr- scheinlich sei. […] Laut ihrer statistischen Analysen beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Erdmagnetfeld innerhalb der nächsten 20 000 Jahre umkehrt, weniger als zwei Prozent. Für einen Zeitraum von 50 000 Jahren berechneten die Forscher eine Wahrscheinlichkeit von elf Pro- 1 zent.“ Das Erdmagnetfeld ist kein statisches Gebilde. Es variiert ständig. Dabei ändert sich nicht nur die Feldstärke, die derzeit immer geringer wird, auch die Pole werden verschoben. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Umpolungen in den vergangenen 40 Millionen Jahren etwa 70-mal 2 stattgefunden haben, die letzte vor 780 000 Jahren. Vor jeder Umpolung schwächt sich das Magnetfeld ab, aber nicht jede Schwächung hatte eine Umpolung zur Folge. Ein starkes, stabiles Magnetfeld schirmt Elektronik, Satelliten und andere Technologien gegen Störeinflüsse durch den Sonnenwind und die kosmische Strahlung ab. Kos- mische Strahlung wird durch ein schwächeres Magnetfeld weniger abgeschirmt. Die einfallende Strahlung kann elektronische Geräte, wie beispielsweise GPS-Geräte der Luft- und Schifffahrt, 3 stören. 1 Welt der Physik (2018). „Rasche Umpolung ist unwahrscheinlich“, https://www.weltderphysik.de/ge- biet/erde/news/2018/rasche-umpolung-ist-unwahrscheinlich/ Buffett, B. A., Davis, W. J. S. (2018). „A Probabilistic Assessment of the Next Geomagnetic Reversal“, Geophysi- cal Review Letters, Volume 48, Issue 4, Seite 1845-1850, 28. Februar 2018, http://dx.doi.org/10.1002/2018GL077061 2 ESA (2019). „Umpolung des Magnetfeldes“, https://www.esa.int/ESA_in_your_country/Germany/Umpo- lung_des_Magnetfeldes 3 Wissenschaft.de (2018). „Umpolung kommt doch nicht“, https://www.wissenschaft.de/erde-klima/umpolung- kommt-doch-nicht/ vom 30. April 2018 WD 8 - 3000 - 140/19 (18.11.2019) © 2019 Deutscher Bundestag Die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages unterstützen die Mitglieder des Deutschen Bundestages bei ihrer mandatsbezogenen Tätigkeit. Ihre Arbeiten geben nicht die Auffassung des Deutschen Bundestages, eines sei- ner Organe oder der Bundestagsverwaltung wieder. Vielmehr liegen sie in der fachlichen Verantwortung der Verfasse- rinnen und Verfasser sowie der Fachbereichsleitung. Arbeiten der Wissenschaftlichen Dienste geben nur den zum Zeit- punkt der Erstellung des Textes aktuellen Stand wieder und stellen eine individuelle Auftragsarbeit für einen Abge- ordneten des Bundestages dar. Die Arbeiten können der Geheimschutzordnung des Bundestages unterliegende, ge- schützte oder andere nicht zur Veröffentlichung geeignete Informationen enthalten. Eine beabsichtigte Weitergabe oder Veröffentlichung ist vorab dem jeweiligen Fachbereich anzuzeigen und nur mit Angabe der Quelle zulässig. Der Fach- bereich berät über die dabei zu berücksichtigenden Fragen.[.. next page ..]Wissenschaftliche Dienste Kurzinformation Seite 2 Einzelfragen zur Umpolung des Magnetfeldes Experimentelle Versuche am Europäischen Kernforschungszentrum CERN haben den Einfluss der kosmischen Strahlung auf die Wolkenbildung im Labor untersucht. Dabei haben die Forscher die kosmische Strahlung durch entsprechende Strahlung aus den Teilchenbeschleunigern simu- liert. Sie fanden heraus, dass ein Mechanismus existiert, dieser aber zu gering ist, um relevante 4 Auswirkungen auf die Wolkenbildung zu haben. *** 4 Almeida, J. et al. (2013). „Molecular understanding of sulphuric acid–amine particle nucleation in the atmosp- here“, Nature volume 502, Seite 359–363 (17 Oktober 2013), https://www.nature.com/articles/nature12663 Fachbereich WD 8 (Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit, Bildung und Forschung)

WFS Verkehrsstärken Hamburg

Web Feature Service (WFS) mit der durchschnittlichen werktäglichen und täglichen Verkehrsstärke in Hamburg. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

Verkehrsmengen DTV 2014 (Umweltatlas)

Anzahl der Kraftfahrzeuge je 24 Stunden incl. Lkw und Motorräder (durchschnittliche tägliche Verkehrstärken DTV), Bearbeitungsstand April 2017.

Deutsche Beteiligung am internationalen OECD-Project ROSA-2

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