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WIR! - RENAT.BAU - KALZTON - Ressourcenschonende Bindemittel und Betone auf Basis von selektiv zerkleinertem Altbeton, TP 2: Mörtel und Beton

Entwicklung und Optimierung eines Simultanextraktionsverfahrens zur Gewinnung funktioneller Extrakte aus marinen Mikroalgen für Lebens- und Futtermittelanwendungen, Teilvorhaben: Validierung des Extraktionsverfahrens und Erarbeitung eines Verwertungskonzepts für Mikroalgenextrakte und Nebenprodukte

Gefahrstoffschnellauskunft informiert zu Parathion

<p>Das Insektizid Parathion ist seit Jahren nicht mehr zugelassen. Dennoch kommt es vor allem in längere Zeit ungenutzten Kleingärten immer wieder zu Funden des auch als E 605 bekannten Nervengifts. E 605 ist umweltgefährdend, schon bei Hautkontakt giftig für Menschen und aufgrund seiner toxischen Wirkung ein chemischer Kampfstoff – viele Gründe, um über den Umgang mit Parathion-Funden aufzuklären.</p><p>Bei Parathion (auch: Parathionethyl oder Thiophos) handelt es sich um eine gelbe, knoblauchartig riechende Flüssigkeit, die im Wasser nach unten sinkt. Auch die Dämpfe sind schwerer als Luft. Es hemmt das vom Nervensystem benötigte Enzym Acetylcholinesterase und ist als lebensgefährlich beim Einatmen und Verschlucken eingestuft. Auch bei Hautkontakt ist es giftig. Das IARC Monographs-Programm listet Parathion in der Gruppe 2B als ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Stoff#alphabar">Stoff</a>⁠, der bei andauernder ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Exposition#alphabar">Exposition</a>⁠ möglicherweise krebserzeugend für Menschen ist. Es ist außerdem sehr giftig für Wasserorganismen, auch mit langfristiger Wirkung (H410), und stark wassergefährdend.</p><p>Aufgrund der verschiedenen schwerwiegenden Gefahren für Mensch und Umwelt, die von ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=E_605#alphabar">E 605</a>⁠ ausgehen, gibt es Verbote zum Inverkehrbringen in Bedarfsgegenständen sowie festgelegte Rückstandshöchstmengen an verschiedenen Lebensmitteln und klare rechtliche Vorgaben zur Lagerung des Stoffes. Außerdem gilt ein Geringfügigkeitsschwellenwert von 0,005 µg/l für das Grundwasser sowie ein Jahresdurchschnittswert von 0,005 µg/l als ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=Umweltqualittsnorm#alphabar">Umweltqualitätsnorm</a>⁠ für sowohl Fließgewässer und Seen als auch Übergangs- und Küstengewässer. Mit dem richtigen Verhalten können Einsatzkräfte die Einhaltung dieser Grenzwerte zum Schutz von Mensch und Umwelt unterstützen.</p><p><strong>Wie schützen Einsatzkräfte sich selbst und die Umwelt?</strong></p><p>Aufgrund der toxischen Wirkung ist bei Einsätzen in Anwesenheit von Parathion der Eigenschutz extrem wichtig. Einsatzkräfte sollten insbesondere auch zum Schutz der Haut Körperschutzform 3 nach FWDV 500 tragen. Der AEGL2-Wert für 4 h liegt mit 0,96 mg/m3 etwa im Bereich von Quecksilberdampf (0,67 mg/m³). Da Parathion-Dämpfe schwerer als Luft sind, sollten tiefergelegene Bereiche gemieden werden.</p><p>Ein Eindringen der Chemikalie in Kanalisation und Gewässer muss aufgrund der hohen Giftigkeit gegenüber Wasserorganismen mit allen verfügbaren Maßnahmen verhindert werden. Als Bindemittel können trockener Sand, Erde, Kieselgur, Vermiculit oder Ölbinder eingesetzt werden. Geeignete Abdichtmaterialien sind unter anderem Butyl-, Chlor- oder Fluorkautschuk sowie PTFE.</p><p><strong>Und wenn es brennt?</strong></p><p>Im Falle eines Parathion-Brandes kommt es zur Freisetzung von giftigen Gasen, Schwefeldioxid oder Phosphoroxiden. Ein Wasser-Sprühstrahl ist zum Löschen zwar geeignet, jedoch muss das Löschwasser aufgrund der großen Umweltgefahr aufgefangen werden. Alternativ können auch Trockenlöschmittel zum Einsatz kommen. Sofern dies gefahrlos möglich ist, sollte man das Feuer am besten ausbrennen lassen. Grundsätzlich sollte Parathion nicht mit brennbaren Stoffen oder Oxidationsmitteln zusammengelagert und von Zündquellen ferngehalten werden. Die Entsorgung muss in einer genehmigten Anlage mit geeignetem Verbrennungsofen erfolgen.</p><p><p><strong>Die Gefahrstoffschnellauskunft</strong></p><p>Die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) ist Teil der Chemikaliendatenbank ChemInfo. Sie kann von öffentlich-rechtlichen Institutionen des Bundes und der am Projekt beteiligten Länder sowie von Institutionen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen, genutzt werden. Das sind u.a. Fachberater sowie Feuerwehr, Polizei oder andere Einsatzkräfte. ChemInfo und die GSA geben Auskunft über die gefährlichen Eigenschaften und über die wichtigsten rechtlichen Regelungen von chemischen Stoffen.</p></p><p><strong>Die Gefahrstoffschnellauskunft</strong></p><p>Die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) ist Teil der Chemikaliendatenbank ChemInfo. Sie kann von öffentlich-rechtlichen Institutionen des Bundes und der am Projekt beteiligten Länder sowie von Institutionen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen, genutzt werden. Das sind u.a. Fachberater sowie Feuerwehr, Polizei oder andere Einsatzkräfte. ChemInfo und die GSA geben Auskunft über die gefährlichen Eigenschaften und über die wichtigsten rechtlichen Regelungen von chemischen Stoffen.</p>

Entwicklung von flammgeschützten WPC, Entwicklung von flammgeschützten WPC

Baurechtliche Anforderungen an brandgeschützte Bodenbeläge und Fassadenelemente bestehen in den Fluren von Beherbergungs-, Versammlungs- und Verkaufsstätten, in öffentlich zugänglichen Fluren von Krankenhäusern, im Messebau und im Bereich der Fassaden von Gebäuden mit mehr als drei Geschossen. Bisher eingesetzte Flammschutzmittel führen meist durch nicht erwünschte Wechselwirkungen mit dem Haftvermittler, in der Regel maleinsäureanhydrid-gepfropftes Polyolefin, zu einer Beeinträchtigung der mechanischen Eigenschaften. Ein weiterer Nachteil bisher eingesetzter Flammschutzmittel ist der hohe Massenanteil, der notwendig ist, um eine gewünschte Flammschutzwirkung in WPC zu erreichen. Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Flammschutzmitteln für WPC, die keine oder nur geringe Wechselwirkung mit dem Haftvermittler aufweisen und in deutlich geringeren Mengen als die bisher angebotenen Lösungen eingesetzt werden können. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem die Flammschutzmittel auf ein hochporöses Trägermaterial, z.B. Kieselgur, aufgebracht werden, um so die Wirkung des Flammschutzes zu erhöhen. Weiterhin soll ein Haftvermittler entwickelt werden, der funktionale chemische Gruppen enthält, die als Flammschutzmittel wirken. Es werden fünf Arbeitspakete bearbeitet: 1) Synthese eines Haftvermittlers und Rezepturentwicklung, 2) Flammschutzmittel auf Trägermaterial, 3) Up-Scaling Labormaßstab, 4) Up-Scaling Industriemaßstab, 5) Berichterstellung.

Übersichtskarte der oberflächennahen Rohstoffe (KOR500 MV)

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über verschiedene Steine-und-Erden-Rohstoffe in oberflächennaher, abbauwürdiger Position. Dazu zählen vor allem die Lockergesteine Kiessand und Sand, tonige Rohstoffe, Kreidekalk, Kieselgur sowie Torf und Raseneisenerz. Ihre stratigraphische Stellung reicht vom Unteren Jura (Lias) bis zum Holozän. Die Nutzung des rolligen Materials reicht von Schütt- und Bettungsmaterial über Rohstoffe für Mörtel, Gasbeton, Kalksandstein bis zum Betonzuschlagstoff, dadurch dominieren die Massenrohstoffe Kiessand- und Sand.

INSPIRE Mineralische Bodenschätze (Übersichtskarte der oberflächennahen Rohstoffe - KOR500 MV) für Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über verschiedene Steine-und-Erden-Rohstoffe in oberflächennaher, abbauwürdiger Position. Dazu zählen vor allem die Lockergesteine Kiessand und Sand, tonige Rohstoffe, Kreidekalk, Kieselgur sowie Torf und Raseneisenerz. Ihre stratigraphische Stellung reicht vom Unteren Jura (Lias) bis zum Holozän. Die Nutzung des rolligen Materials reicht von Schütt- und Bettungsmaterial über Rohstoffe für Mörtel, Gasbeton, Kalksandstein bis zum Betonzuschlagstoff, dadurch dominieren die Massenrohstoffe Kiessand- und Sand.

Entwicklung eines innovativen vegetationstechnischen Systems zur Feinstaubbindung

Die Luftbelastung mit Feinstaub ist ein hochaktuelles Problem. Dem bereits bekannten Effekt der Staubbindung durch Dachbegrünung wurde bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Durch gezielte Erhöhung der Effektivität der Staubbindung und -rückhaltung kann das Problem der Staubbelastung in den Städten wesentlich gemildert werden. Ziel des Projektes war, ein neuartiges Dachbegrünungssystem zur Feinstaubbindung und -rückhaltung zu entwickeln. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: - Die Filterungsleistung der herkömmlichen und innovativen Systeme hinsichtlich der Staubbindung und -rückhaltung konnte am Beispiel der Schwermetalle und PAKs ermittelt werden. - In den Laboruntersuchungen zur Ermittlung der Filterungsleistung der herkömmlichen Systeme wurde eine instabile und ungleichmäßige Filterung der einschichtigen Dachbegrünungssysteme gezeigt. - Die Filterungsleistung konnte durch Systemergänzung mit den neuen Stoffen, die die Eigenschaften der Ionenaustauscher bzw. Absorber besitzen, auf mindestens 30 Prozent erhöht werden. Die Leistungserhöhung wurde sowohl in den Laboruntersuchungen als auch in den 15-monatigen praxisnahen Versuchen auf einem Dach bestätigt. - Die maximale Schwermetallaufnahme unter Integrierung neuer Stoffe kann während der ersten Monate der Dachbegrünung maximal 40 - 50 Prozent betragen. Es ist mit einer Erhöhung der Filterungsleistung mit der 'Reifung' des Systems zu rechnen. - Als Zusatzstoffe haben sich insbesondere Recycling-Kieselgur und Friedländer Ton bewährt. - Die Integrierung der favorisierten Stoffe in granulierter Form führte zu geringfügigen Veränderungen der Substrat-eigenschaften, die in Bezug auf die FLL-Richtlinien für die Dachbegrünung zunächst keine Nachteile mit sich bringen. - Innovative Komponenten können der Substratschicht zu verschiedenen Etappen der Dachbegrünung zugefügt werden. - Die Umrüstung herkömmlicher Dachbegrünungen durch die Integrierung neuer Stoffe zeigte sich als technisch unkompliziert. Diese wurde als erster Schritt der Markeinführung des Produktes anvisiert.

Oberflächenfeinstfiltration ohne Einsatz von Filterhilfsmitteln

Projektverlauf - Projektmotivation/Ziele: In der Getränkeindustrie und dabei insbesondere bei der Herstellung von Bier erfolgt die Klarfiltration der Produkte heute nahezu ausschließlich mit Hilfe der Kieselgur-Anschwemmfiltration. Dabei wird dem Unfiltrat Kieselgur (pulverförmiges Mineral aus den Schalen fossiler Kieselalgen) beigemischt, welches sich an den Oberflächen der Filterkerzen als Filterschicht aufbaut und die entsprechende Klarfiltration der Getränke bewirkt. Dieses Verfahren ist mit einer Reihe von gravierenden Nachteilen behaftet: - Große Wasservermischung des Produkts bei An- und Abfahren der Anlagen - Nur in begrenztem Umfang definierbarer Trenngrad - Entstehung von großen Volumina an Kieselgurschlämmen (ca. 150.000 t/Jahr in Deutschland), welche kostenintensiv entsorgt werden müssen. Aufgrund dieser Problematik sucht die Getränkeindustrie seit geraumer Zeit nach alternativen Lösungen, welche bis heute ausschließlich im Bereich der Membranfiltration gefunden wurden. Membranfiltrationen zeichnen sich jedoch durch einen sehr hohen Energieaufwand sowie die Notwendigkeit einer kosten- und aufwandsintensiven Reinigung- und Rückspülung der eingesetzten Membranen aus. Vor diesem Hintergrund konnten sich entsprechende Lösungen am Markt nur in sehr begrenztem Umfang, insbesondere im Bereich von kleineren Brauereien, etablieren. Ziel des Vorhabens war daher die Entwicklung, Demonstration und der Funktions-nachweis einer hilfsstofffreien Feinstfiltration auf Basis eines innovativen Oberflächenfilters. Dieser sollte auf einem konditionierten Metalldrahtgewebe mit einer Maschenweite von kleiner gleich 1 Mikro m aufgebaut werden. Mit der Projektdurchführung wurden folgende umweltrelevante Effekte anvisiert: - Entfall jeglicher Filterhilfsmittel (Kieselgur, Cellulose etc.). - Schonung der vorhandenen Kieselgur-Ressourcen Î die bekannten Vorkommen decken den heutigen Verbrauch nur noch 20 bis max. 30 Jahre ab. - Umwandlung der bislang mehrheitlich als Abfallstoff (Kieselgurschlamm) zu entsorgenden Filterschlämme in einen z. B. als Futtermittel verwendbaren Wertstoff. - Einsparung von Deponievolumen in Höhe von ca. 150.000 m3 jährlich allein in Deutschland. - Drastische Reduzierung des Einsatzes umweltbelastender Reinigungsmedien (konz. NaOH oder H2SO4), im Idealfall völliger Wegfall. - Gleichzeitige Einsparung von wertvollem Trinkwasser durch kontinuierlichen Anlagenbetrieb. Den Nachweis der Verfahrensfunktion sollte nach entsprechenden Laborversuchen eine halbtechnische Demonstrationsanlage im Bereich der Brauereiwirtschaft liefern.

Kieselgur

Systemraum: Abbau Rohmaterial bis nach Kalzinierung Geographischer Bezug: Weltmix Zeitlicher Bezug: 2004 Weitere Informationen: Die Bereitstellung von Investionsgütern wird in dem Datensatz nicht berücksichtigt. Allgemeine Informationen zur Förderung: Art der Förderung: im Normalfall Tagebau Rohstoff-Förderung: USA 37,5% China 19,7% Dänemark 9,2% im Jahr 2006 Fördermenge Deutschland: - t im Jahr 2007 Importmenge Deutschland: 42881,8 t im Jahr 2007 Abraum: Diatomit: Abraum von 1:1 wirtschaftlich vertretbar Fördermenge weltweit: 2128894t Reserven: >1Gt Statische Reichweite: 470a

Aufbereitung von Brauereifilterrückständen

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: In der Brauindustrie fallen bei der Filtration Filtermittelschlämme an, die aus Kieselgur oder anderen Filtermitteln, organischen Komponenten und ca. 70 % Flüssigkeit bestehen. Diese Schlämme werden bisher durch Deponierung beseitigt, landwirtschaftlich verwertet oder mit Hilfe von thermischen Verfahren regeneriert. Die bisherigen thermischen Verfahren erlangen nur eine geringe Produktausbeute. Vorschläge zum nasschemischen Recycling werden aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Praxis eingesetzt. Ziel war die Entwicklung eines nassmechanischen Aufbereitungsverfahrens, das wiederverwertbare Filtermittel bei einer Ausbeute von min. 80 % bei überschaubarer Anlagengröße produktionsintegriert bereitstellen kann. Durch die Wiederverwendung werden Rohstoffrecourcen geschont, Energie eingespart und weniger Deponieraum benötigt. Fazit: Es konnte gezeigt werden, dass mit dem nassmechanischen Verfahren produktionsintegriert regenerierte Filtermittel erfolgreich in der Filtration wiedereinsetzbar sind. Besondere umweltrelevante Vorteile des Recyclingverfahrens sind: Rohstoffeinsparung von 70-80% (ca. 22.000 t/a in Deutschland) durch Mehrfachnutzung auf hohem Niveau, Verminderung des Abfallaufkommens um bis zu 100 %, entspricht ca. 70.000 t/a in Deutschland, Sehr geringer Reagenzien- und Energieverbrauch gegenüber anderen Verfahrensvorschlägen, Hohe Ausnutzung des Waschwassers durch Gegenstromwäsche, Staubfreie und daher gesundheitsschonende Technik. Nach einigen noch ausstehenden Optimierungen der Technikumsanlage wird erwartet, dass kurzfristig eine Markteinführung des neuen Recyclingverfahrens erfolgen kann.

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